Kinotipp der Woche: Die Wilden Kerle 6 – Die Legende lebt

Wilson Gonzalez Ochsenknecht und Jimi Blue Ochsenknecht kehren als Marlon und Leon für die Dreharbeiten von DIE WILDEN KERLE - DIE LEGENDE LEBT zurück in den Teufelstopf v.l.n.r.: Wilson Gonzalez Ochsenknecht (als Marlon), Aaron Kissiov (als Elias), Michael Sommerer (als Leo) und Jimi Blue Ochsenknecht (als Leon)
Alte und neue Wilde Kerle (v.l.n.r.): Wilson Gonzalez Ochsenknecht (Marlon), Aaron Kissiov (Elias), Michael Sommerer (Leo) und Jimi Blue Ochsenknecht (Leon) © 2015 WDSMP

Die Wilden Kerle sind wieder da: Am 11. Februar 2016 kommt der sechste Teil ins Kino. „Die Legende lebt“ heißt die Fortsetzung nach der beliebten Kinderbuch-Reihe von Joachim Masannek. Darum geht es: Die Wilden Kerle sind inzwischen erwachsen geworden. Der einst legendäre Bolzplatz am Teufelstopf ist verwaist und von allerlei Gestrüpp zugewachsen. Doch die nächste Generation fußballverrückter Jungs tritt das Erbe der Wilden Kerle an. Leo (Michael Sommerer), sein Bruder Elias (Aaron Kissiov), Finn (Bennett Meyer), Oskar (Ron Antony Renzenbrink), Matze (Mikke Rasch) und Joshua (Vico Mücke) treten in die Fußstapfen ihrer Idole und legen sich kräftig ins Zeug, um das Revier ihrer Vorgänger gegen den gierigen Big M (Daniel Zillmann) zu verteidigen. Und am Ende gibt es auch noch ein Wiedersehen mit den ehemaligen Wilden Kerlen Leon (Jimi Blue Ochsenknecht), Marlon (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) & Co.

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„Die Wilden Kerle 6 – Die Legende lebt“ © 2015 WDSMP

Joachim Masannek, der wie bei den Vorgängerfilmen sowohl das Drehbuch geschrieben hat als auch die Regie führte, freut sich, dass die Fortsetzung nun in die Kinos kommt. „Es hat sehr großen Spaß gemacht, obwohl ich anfangs etwas skeptisch war, ob es funktionieren würde. Die Idee zu einer neuen Mannschaft war eigentlich schon länger da. Ich habe bei meiner Tochter im Kindergarten mitbekommen, dass die kommende Generation die Wilden Kerle von ihren älteren Geschwistern kennt und sie toll findet. Das hat mich angespornt, nochmal einen neuen Film mit einer jungen Mannschaft zu machen.“

Gedreht wurde im langen, heißen Sommer 2015. „Es war ein Feeling wie beim ersten Wilde Kerle Film. Es hat allen Beteiligten einen Riesenspaß gemacht“, sagt Joachim Masannek. Auch seine beiden Söhne, die schon beim allerersten Teil dabei waren und inzwischen 23 und 24 Jahre alt sind, haben einen Gastauftritt.

Unser Fazit: Toller Fußballfilm, nicht nur für Jungs, sondern für die ganze Familie.

„Die Wilden Kerle 6 – Die Legende lebt“ von Joachim Masannek, mit Michael Sommerer, Aaron Kissiov, Ron Antony Renzenbrink, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Jimi Blue Ochsenknecht u.a., FSK ab 0, ab Donnerstag, 11.02.2016 im Kino 

Janosch hat Geburtstag: Er wird 85

Der Papa der Tigerente hat Geburtstag: Janosch wird 85 Jahre alt. Dieser Geburtstag wird gefeiert, unter anderem mit einer Biographie

Titelbild: „Ach, so schön ist Panama“ bei Beltz & Gelberg, 2015, 14,95 Euro

Foto: Janosch film & medien AG

Was haben Pari Fair Mogelzahn, Onkel Poppoff, die Maus Schimanski und die Tigerente gemeinsam? Sie alle stammen aus der Feder des berühmten Künstlers, Janosch. Ganze 300 Bücher hat dieser schon veröffentlicht, in 40 Sprachen kann man seine Werke lesen. Am 11. März ist Janoschs Geburtstag. Der Künstler, eigentlich Horst Eckert, wird 85. Jahre alt. Ob die Tigerente auch zum gratulieren vorbeikommt?
Außerdem genießen Janoschs Figuren längst Kultstatus! Vor allem die allseits beliebte Tigerente und ihre Freunde, der Bär, der Tiger und der Frosch erfreuen sich reger Beliebtheit: Sie waren Protagonisten der Kindersendung „Tigerenten-Club“, Fahrräder, Taschen, Radiergummis und unzählige andere Produkte erstrahlen im typischen Tigerenten-Muster und die Bücher rund um die Tigerenten-Clique werden immer noch gerne gelesen.

Angela Bajorek "Janosch. Die Biographie", Piper Verlag 2016; 22 Euro; piper.de
Angela Bajorek „Janosch. Die Biographie“, Piper Verlag 2016; 22 Euro; piper.de

Kauzig und eigenwillig, so wird Janosch stets beschrieben. Seit 2003 erscheinen von ihm keine neuen Bücher mehr, nur noch Neuauflagen. Janosch wolle nun lieber, wie er selbst sagte auf Teneriffa, seinem langjährigen Wohnort, in der Hängematte liegen. Seit 2013 erscheint wöchentlich eine Zeichnung von Janosch im Zeit Magazin. Nach eigenen Angaben geht es in den Zeichnungen „um mich, Wondrak: Den neuen Superstar.“
Zu seinem Geburtstag erscheint die Biographie des Künstlers „Wer fast nichts braucht, hat alles“. Geschrieben wurde das Werk von Angela Bajorek, die bereits für ihre Habilitationsarbeit zu Janosch geforscht hat und sich auch schon persönlich mit Janosch auseinandersetzen durfte. Erzählt wird von Janoschs schwerer Kindheit in Oberschlesien, seinem Werdegang als Künstler und seinem Leben als Optimist und „Traumsucher“.