4 schöne Kinderbücher für die Winterzeit

Welche Jahreszeit eignet sich besser zum Lesen als der Winter? Finden wir auch! Deshalb haben wir hier ein paar schöne Kinderbücher für euch zusammen gestellt…

Adventsärger
Ob ihr oder eure Kids es wirklich schaffen, dieses Buch nicht in einem Rutsch zu lesen? Bei „13 Weihnachtstrolle machen Ärger“ von Sabine Städling handelt es sich nämlich um eine Art Adventskalender: Es gibt 24 Kapitel, für jeden Tag bis zum heiligen Abend eines.
Die Protagonisten dieses Weihnachtsbuches sind Jonas und seine kleine Schwester Mila. Unverhofft finden die beiden sich in einer Weihnachtsmann-WG, die hart am Arbeiten ist – Weihnachten steht schließlich vor der Tür. Allerdings wird ihr Vorankommen schwer von den 13 Weihnachtstrollen bedroht. Die spannende Frage ist natürlich, ob Jonas und Mila es schaffen, den Weihnachtsmännern zu helfen.

Sabine Städing: 13 Weihnachtstrolle machen Ärger, Bastei Lübbe 2016, 13 Euro
Sabine Städing: 13 Weihnachtstrolle machen Ärger, Bastei Lübbe 2016, 13 Euro

Die große Katzenverfolgung
Die Illustrationen von Maja Kastelic sind nichts für nur einen knappen Blick. Das Bilderbuch „Luftigruß“ etwa beinhaltet unzählige kleine, verwinkelte Details, die man teilweise erst beim dritten oder vierten Anschauen bemerkt. In einer Welt aus satten, herbstlichen Farben folgen wir einem kleinen Jungen, der wiederum eine Katze verfolgt. Durch Irrwege, Treppen hinauf, fliegenden Blättern hinterher sind wir sehr gespannt, wo wir am Ende samt Jungen und Katze landen. Schaut es euch am besten selbst an!

Maja Kastelic: Luftigruß, Bohem 2016, 14,95 Euro

Im Rasterwahn
Ja es ist wahr: Es gibt 86 ganz unterschiedliche Raster. Und wenn die kreativen Köpfe von „Labor Ateliergemeinschaft“ noch mehr Platz gehabt hätten – wir sind uns sicher, sie hätten noch mehr Raster gefunden. Fein säuberlich aneinander geheftet kommen sie als Buch zu uns nach Hause und tun das, was Bücher der Ateliergemeinschaft immer tun: Unsere Finger und Stifte kitzeln, provozieren und herausfordern, sodass wir irgendwann ausrasten und draufloskritzeln! Also alles wie immer. Nur das in diesem großen Mustergefüge alles nach geordneten Linien verläuft. Wie man sich diese zu Nutze macht, bleibt natürlich jedem einzelnen Künstler selbst überlassen. „Rasterwelt“ ist ein toller neuer Streich der Laborgemeinschaft.

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Labor Ateliergemeinschaft: Rasterwelt, Beltz & Gelberg 2016, 12,95 Euro

Dickes Fell
Ein Yak sollte sich nicht über den Schnee wundern. Sollte. Aber wie das so ist, bringen solche Konjunktive recht wenig. Auch wenn ein Yak die meiste Zeit seines Lebens von Schnee umgeben ist. Wie verhält man sich denn richtig, wenn die weißen Flocken vom Himmel fallen? Was tun, wenn es gar nicht mehr aufhört? Wie sollte ein Yak reagieren, wenn es eine besonders schöne Schneeflocke gefunden hat? Und was passiert eigentlich unter dem ganzen Schnee? Fragen über Fragen, die sich auch das kleine Yak stellt. Gut, dass der Autor Jonathan Allen im Buch „Wenn der Schnee kommt“ dafür gesorgt hat, dass wir die Antworten dieser Fragen zusammen mit dem kleinen Yak beantwortet bekommen.

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Jonathan Allen: Wenn der Schnee kommt, Orell Füssli 2016, 12,95 Euro

Titelbild: istock.com

6 Adventskalender ohne Schokolade

Ob ihr ganz auf Zucker verzichten wollt, oder nur den Wahnsinn in der Adventszeit etwas begrenzen wollt – diese Adventskalender ohne Schokolade sind dafür genau das richtige. Perfekt auch als Last-Minute-Lösung, wenn man es doch wieder mal nicht geschafft hat, einen selber zu befüllen.

Zum Basteln

 Gerstenberg beschert den Kids jeden Tag eine einfache Bastelanleitung. So kann 24 Mal gebastelt werden – schön bunt ist der Kalender auch noch und so manches Türchen muss regelrecht gesucht werden.

Großer Bastel-Adventskalender, Gerstenberg 2016, 12,95 Euro

Zum Kleben

400 Sticker warten auf ihren neuen Platz. Dieser kann auf 24 Weihnachtsszenen zugewiesen werden. So entstehen jeden Tag neue Bilder.

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Mein Stickerbuch für den Advent, Arsedition 2016, 6,99 Euro

Zum Kneten
Play-Dooh liefert 5 Dosen Knete in leuchtenden und teilweise glitzernden Farben. Jeden Tag gibt es neues Werkzeug, dass dazu einlädt, neue Formen und Figuren zu kneten.

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Play-Doh Adventskalender, Hasbro, 15,99 Euro

Zum Puzzeln
Unterschiedlich schwierig sind die Tangram-Rätsel dieses Adventskalenders. Die sieben Teile müssen jeden Tag neu zu unterschiedlichen Formen gelegt werden. Macht nicht nur Knobeln Spaß und Auflösungen gibt es auch – falls es mal doch zu schwer sein sollte.

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Tannen Tangram, Coppenrath, 9,99 Euro

Zum Suchen
Woozle hat in dieser Adventskalender-Geschichte eine besondere Mission: Er sucht den Weihnachtsmann und zwar auf der ganzen Welt. Die Kleinen können ihn dabei an 24 Tagen begleiten und spannende Rätsel lösen.

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Woozle Goozle Adventskalender, Ravensburger, 19,99 Euro

Zum Spielen
Jeden Tag kommt ein weiteres, kleines Element zur Szene dazu: Das Schlittschuhlaufen im Wald mit der Prinzessin kann tierisch, verträumt und verspielt werden.

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Adventskalender „Prinzessin im Schlosspark“, Playmobil, 19,99 Euro

Titelbild: istock.com

Alexa Hennig von Lange: „Familie ist nicht das Problem, sondern die Lösung“

Von durchwachten Babynächte bis zur Pubertät gibt es viele große und kleine Herausforderungen, die Eltern gemeinsam meistern müssen. Dies alles ist jedoch kein Grund sich zu stressen, findet Alexa Hennig von Lange. Gemeinsam mit ihrem Mann Marcus Jauer hat die fünffache Mutter mit dem Buch „Stresst ihr noch oder liebt ihr schon?“ (erschienen im Gütersloher Verlagshaus) ein Plädoyer geschrieben, warum Familie nicht das Problem ist, sondern die Lösung.

7101_cover_hennigvonlange„Es ist witzig. Sobald Eltern irgendwo erzählen, dass sie Kinder haben, werden sie mitleidig angesehen. Es fallen Sätze wie: »Oh, das ist bestimmt anstrengend!« Oder: »Ist das nicht total nervig?« Als seien diese Erwachsenen in einen richtigen Schlamassel hineingeraten, der erst wieder vorbei ist, wenn die gerade erst geborenen Kinder endlich aus dem Haus sind.“ So beginnt das neue Buch. Die Autoren stellen fest, dass die Sehnsucht, vor den eigenen Kindern, der Partnerschaft, dem Familienleben flüchten zu können, längst zum allgemeinen Konsens gehört. Klar, duften Babys nicht immer nur blumig und Teenies rauchen schon mal heimlich. Aber muss man deshalb den ganzen Elternalltag mühsam finden? Nein, es geht auch anders! Die beiden erzählen die Geschichte ihrer eigenen Patchwork-Familie und vergleichen diese mit einer Seefahrt mutiger Abenteurer. Mal weht kein Lüftchen, dann fegt wieder ein heftiger Orkan über sie hinweg. Es gibt immer wieder Meutereien und furchtbare Epidemien. Dennoch soll das die Eltern nie an ihrem Ziel zweifeln lassen oder sie klagend dazu verleiten, sich das Steuerrad aus der Hand nehmen zulassen.

Der Erfahrungsbericht lädt dazu ein, die Besonderheit im Alltäglichen zu sehen und ruft vor allem dazu aus, mit Liebe statt mit schlechter Laune zu erziehen. Für Luna schreibt Alexa regelmäßig eine Kolumne über ihr Familienleben. Wir haben sie nach Tipps für mehr Gelassenheit und ein entspannteres Leben mit Kindern gefragt.

Luna: Du hast fünf Kinder. Weshalb so viele?

Alexa Hennig von Lange: Für uns als Eltern ist es immer wieder erstaunlich, welche Überraschungen die täglichen Entwicklungsschritte unserer Kinder mit sich bringen – auch, wenn sie zuweilen anstrengend sind. Und wie wir uns als Eltern, als Paar, aber auch als Einzelpersonen mit ihnen weiterentwickeln, uns immer besser kennenlernen, aber vor allen Dingen von einander lernen können …

Das heißt, du als Mutter lernst auch von deinen Kindern?

Unbedingt! Zum Beispiel habe ich durch meine Kinder erst die wirkliche Kraft der Vergebung kennengelernt. Das klingt jetzt vielleicht etwas hochtrabend. Aber eigentlich ist es ganz einfach. Kinder – das wissen alle Eltern – sind schnell mal ziemlich empört, wenn sie beim Spielen aus Versehen geschubst werden. Doch sobald sich entschuldigt wird, ist die Sache vergeben und vergessen. Die Wut, der Ärger verfliegen sofort und das Spiel geht weiter. So frei möchte ich auch gerne leben.

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Wird man mit jedem Kind gelassener – oder gestresster?

Um nicht durchzudrehen, bleibt einem als Eltern tendenziell nichts anderes übrig, als sich nicht unnötig aufzuregen. Das kostet nur noch mehr Kraft. Ruhig zu bleiben habe ich tatsächlich mit Saftgläsern geübt. Sie kippen ständig um. Gefühlt alle zehn Sekunden. Jedes Mal sage ich mir also: ‚Ich habe nichts dagegen. Macht nichts.‘ Das hilft, entspannt zu bleiben und keinen Brast zu schieben. Schließlich hab ich mich ja für meine Familie und dieses Leben entschieden.

Und hast du mit deinem Mann auch mal Zeit nur für euch?

Um ehrlich zu sein: nicht so richtig. Das letzte Mal waren wir vor eineinhalb Jahren im Kino. So ein Abend ohne zeitliche Begrenzung fehlt mir natürlich schon. Auf der anderen Seite empfinden mein Mann und ich uns glücklicherweise immer als Paar, da wir ja alle Entscheidungen gemeinsam treffen. Und wenn wir dann mal ein paar Minuten in der Schlange an der Supermarktkasse stehen müssen, nutzen wir die, um uns mal fest zu drücken. Nichtsdestotrotz träume ich intensiv von einer kleinen, romatischen Reise durch Schottland – mit viel Schlaf.

Fotos: Gene Glover

Für zukünftige Buchautoren: Insider-Tipps von Kai Lüftner

Der Kreativitäter hat wieder zugeschlagen: Vor kurzem ist sein neues Buch „Die Finsternis“ erschienen. In dieser Geschichte wird es herrlich gruselig – und ist also rein gar nichts für ängstliche Erwachsene. Hier gibt uns Kai Lüftner exklusive Tipps zum Schreiben der eigenen Geschichte.

Hat die Kreativität von Kai Lüftner eigentlich Grenzen? Wir bezweifeln es. Auch haben wir den begründeten Verdacht, dass Lüfters Tage länger dauern als 24 Stunden. Anders lässt sich seine dru_inh_9783649619086.inddSchaffenskraft nicht erklären: Nach Büchern wie  „Das Kaff der guten Hoffnung“ (2014) und genialen Musikalben, spannenden Hörbüchern oder lustigen Konzerten (auf denen die Rabauken immer die Ehrengäste sind) veröffentlicht der Allrounder nun sein Gruselbuch „Die Finsternis“. Es wird schaurig und vielleicht sollten Eltern das Buch lieber aus der Hand legen – die vertragen soviel herrlichen Grusel nämlich gar nicht. Anders als Lüftner und seine kleinen Fans, denn die sind völlig unerschrocken!
Genau deshalb sollten sie schleunigst anfangen, ihre Geschichten aufzuschreiben. Wie? Na ganz einfach! Zumindest wenn ihr den 12 Insider-Tipps von Kai Lüftner folgt:

  1. Sei du selbst, die anderen gibt es schon!
  2. Alles ist erlaubt!
  3. Man muss am Anfang nicht schon die ganze Geschichte kennen, sollte aber wissen, wer und wie seine Figuren sind
  4. Gute Geschichten haben einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Am besten in dieser Reihenfolge
  5. Trau dich. Zum Schreiben gehört Mut!
  6. Es gibt keine Regeln, außer die, die du dir selbst überlegt hast
  7. Es wurde schon alles erzählt, aber nicht von dir
  8. „Die Bösen“ gibt es genauso wenig wie „die Guten“
  9. Jede Komödie benötigt etwas Drama. Und ein Drama ohne Humor ist witzlos
  10. Ein guter Titel ist noch keine Geschichte…
  11. Wer die Stimme seiner Figuren kennt, hat schon die halbe Miete
  12. Glaube nichts, was andere dir übers Schreiben raten. Schon gar nicht, wenn die Tipps von einem Autoren kommen!
Fred und sein "neuer Freund"
Fred und sein „neuer Freund“

Da wissen wir jetzt also bestens bescheid. Wir haben uns dann direkt an die Schreibmaschine gesetzt. So cool, wie „Die Finsternis“ ist dabei aber nichts geworden. Sein Protagonist Fred erlebt nämlich das reinste Gruseln. Er lebt auf einem Friedhof, muss auf eine neue Schule und ist sofort der Außenseiter. Als wäre das nicht schon schlimm genug, passieren ihm plötzlich die unheimlichsten Begebenheiten – wäre er doch bloß nicht seiner Neugierde in das eine Familiengrab gefolgt…

"Die Finsternis" von Kai Lüftner, Coppenrath Verlag 2016, 12,99 Euro
„Die Finsternis“ von Kai Lüftner, Coppenrath Verlag 2016, 12,99 Euro

Da wir sein aktuelles Buch bereits mehrfach durchgelesen haben, warten wir sehnsüchtig auf neuen Stoff von Kai Lüftner. Damit er nachlegen kann, können wir alle ihn bei seiner Crwodfunding-Campagne unterstützen. Bitte hier entlang.

 

Noch mehr lesenswerte Schmöker für Kinder haben wir hier für euch.

Titelbild: Matthias Scheuer
Bilder: Die Finsternis, Coppenrath Verlag

Video: DIY Nutella-Burger

„In Italien bekommt man bei McDonalds Nutella-Burger??? Warum nicht hier?“ Ein schweres, tiefes Raunen ging durch unsere Redaktion! Gut, dass wir mittlerweile harte DIY-Profis sind und uns einfach mal schnell selbst drum gekümmert haben. Natürlich wollen wir euch ein so lebenswichtiges DIY nicht vorenthalten!

Zugegeben: Es wurde lange diskutiert, ob auf das Brötchen nun auch Butter soll, ob wir das richtige Gebäck gewählt haben und ob die angewandte Schmiertechnik überhaupt adäquat ist. Nach einer intensiven Redaktionssitzung haben wir uns für Purismus und Kernigkeit entschieden – soll uns ja auch ein bisschen selbst repräsentieren das Ganze.




 

Wir haben gelernt: So ein Nutella-Burger kann auch ein klasse Persönlichkeitstest sein! Wie wollt ihr euren Nutella-Burger am liebsten veredeln? In der gewöhnungsbedürftigsten Variante, die wir in unseren eigenen Reihen vertreten hatten, waren Lakritzbonbons involviert.

Titelbild: Andrej Dallmann

Instagram-Check: Adventskränze zum Selbermachen

Jetzt werden wir bitte alle einmal ganz fürchterlich besinnlich! Wem das noch nicht so recht gelingen mag, der kann sich auf Instagram umschauen: Hier geht’s nämlich rund! Oder auch länglich – wir haben nämlich gemerkt: Beim Bauen des Adventskranzes sind keinerlei Grenzen gesetzt.

 

Wer hätte es gedacht? Backformen eignen sich ganz hervorragend als Kerzenhalter. Vor allem, weil sie so viel Platz für weitere Deko bieten:

Wir greifen dieses Jahr ganz entschieden zur Flasche! Dass hierbei ein schickes Upcycling-Projekt rumkommt, das auch noch weihnachtliche Stimmung verbreitet – umso besser! Hier der stehende Beweis:

Ein von @schnorchelbanane gepostetes Foto am

 

Zu viel Wollreste zu Hause? Kein Problem: Pompoms herstellen und zu einem Kranz zusammenkleben:

 

Und noch mal Upcycling. Dieses Mal aus der Dose. Schicke Geschichte, wie wir finden.

Und hier kommt der Favorit eines jeden Zuckerjunkies und Schokoladenliebhabers (ehrlich gesagt ist das auch eindeutig der Redaktionsliebling – endlich mal eine Entschuldigung dafür, vier Gläser Nutella auf einmal zu kaufen!):

Wir lernen: mit wenig geht schon viel. Mit mehr geht noch mehr und wer eine bis vier Kerzen zusammenstellt macht schon mal den ersten Schritt in die richtige Richtung. Beachte! Übers Ziel hinausschießen solltet ihr dennoch nicht. Denn wie wir schon im Kindergarten gelernt haben: „Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hast du Weihnachten verpennt.“ Let’s do this!

via GIPHY

Titelbild: istock.com

Adventskalender befüllen: Ideen für kleine Geschenke + Printable

Wer seinen Kleinen dieses Jahr einen selbstbefüllten Adventskalender basteln will, steht spätestens jetzt vor der Aufgabe: Was kommt da eigentlich rein? Hier sind unsere Tipps und Ideen.

Klein müssen die Geschenke sein, am besten auch nicht zu teuer – immerhin gilt es 24 Kästchen zu befüllen – aber natürlich sollen sie eine freudige Überraschung auf die Gesichter zaubern.

Besonders beliebt sind kleine Spielzeuge zum sammeln, ob Puzzlespiele oder kleine Puppenhäuser. Jeden Tag ein Teil hinter einem Türchen versteckt, dazwischen die ein oder andere Süßigkeit und die Spannung bis zum Weihnachtsabend steigt jeden Tag.

Ideen für Adventskalenderfüllung

Wir haben hier Produkte rausgesucht, die sich über mehrere Türchen verteilen lassen. So ist der Aufwand gleich minimiert. Besonders für kleine Kinder funktioniert das super!

 

 

 

 

Adventskalender – Tüten selber basteln

Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, euren Adventskalender zu gestalten. Entweder ihr packt alles einzeln ein – oder ihr besorgt euch fertige Tüten. Kleiner Tipp: Bodenbeutel aus braunem Natronpapier lassen sich auch mehrere Jahre wiederverwenden. Ihr könnt natürlich auch selber Tüten basteln. Das ist wirklich ganz einfach, und ihr könnt so Reste vom Geschenkpapier verwerten oder Seiten aus Magazinen, Zeitungen oder Comicheften recyclen.

Hier eine Video- Anleitung für die Tüten:

Printable – Adventskalenderzahlen zum ausdrucken

Natürlich dürfen auch Zahlen nicht fehlen! Wir haben euch hier eine Vorlage erstellt mit Adventskalenderzahlen zum ausdrucken und ausschneiden.

DOWNLOAD ADVENTSKALENDERZAHLEN

 

Viel Spaß beim Basteln!

Foto: istock

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Kuscheltier oder Kunst? Zu Besuch bei Julia Lange vom Label Teenytini

Teenytini ist das Berliner Label von Julia Lange. Aus Strick und Häkelarbeiten und Organic Baumwolle kreiert sie ganz besondere Charaktere für Groß und Klein. Die Geschichte ihres jungen Labels ist dabei genauso außergewöhnlich und liebevoll wie ihre Designs.

Die Augen des kleinen Bärchen sind krumm, die Arme viel länger als der dicke Körper und die Ohren so überdimensional groß, das ihr Gewicht den Kopf immer ein bisschen schief hängen lässt. „ Also meine Tiere sehen alle etwas unperfekt aus. Aber das muss so. Wir sind ja auch alle nicht perfekt.“ Julia Lange steht stolz in ihrem kleinen Laden in Berlin-Charlottenburg. Auf den weißen Regalreihen sitzen die Geschwister des kleinen Bären. Sie heißen ‚Karla“ – der Septopus, der nur sieben statt acht Fangarme hat, ‚Florian’ – der „Hundedino“ und ‚Stephan’ – die Schildkröte, die im letzten Jahr in Kokowääh 2 zu sehen war.

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Biologisch und handgefertigt
2007 gegründet, werden ihre Tiere inzwischen in über 14 Ländern von Europa bis in die USA vertrieben. In Berlin hat sie nun ihren eigenen Laden eröffnet, samt Showroom und kleiner Werkstatt hintendran. Hier entsteht jedes ihrer Tiere in Handarbeit aus zertifizierter „organischer Baumwolle“ gefüllt mit Naturfasern wie Mais. „Dabei denke ich nicht nur an die Kinder“, erklärt Julia Lange. „ Auch als Erwachsener willst du dich doch nicht auf Polyester-Zeug legen.“

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Designerin Julia Lange

Von Berlin in die Welt
Eigentlich ist Julia Lange ein „Modemädchen“. Nach dem Modedesign-Studium ging es nach London, wo sie für verschiedene Modedesigner arbeitete– aber wirklich glücklich fühlte sie sich in der Welt der Mode nie. Und so hat sie neben ihrer ihrer eigentlichen Arbeit schon immer lieber gehäkelt – erst Kindermode und später wurden es dann Tiere. „Tennytini ist aus einem Bauchgefühl entstanden. Ich mag es einfach etwas mit den Händen zu schaffen.“
Dabei hat Julia Lange selten ein fertiges Konzept hinter dem was sie anfängt. Manchmal skizziert sie erst, dann wieder entstehen ihre Tiere im Umgang mit einem Stoff – und manchmal ist es nur ein Muster, dass sie inspiriert. In ihrem Showroom liegen Skizzen und Stoffreste neben fertigen Produkten wild durcheinander. Sie zeigt auf ‚Artur’ -die Schlange, die auf dem weißen Holztisch liegt. „ Artur entstand aus einem Zufall heraus. Ich hatte noch ein großes Stück Stoff mit den vielen bunten Farben übrig und hab einfach losgehäkelt und mitten drin dachte ich dann: Cool, das sieht jetzt aus wie eine große Schlange! Ich glaub ich nenne sie Artur.“ So wie sie das erzählt, klingt das alles ganz kinderleicht: den Ideen freien Lauf lassen und schon kommen Inneneinrichter wie ABC New York und Normann in Copenhagen, die sich für ihre Kreationen begeistern.

Mit dem Herzen sehen
Dabei ist der Grund, warum sie bei ihrer Arbeit so sehr auf ihr Bauchgefühl hört ist ein anderer. Durch eine seltene Augenkrankheit büßte sie 90 Prozent ihres Sehvermögens ein und machte aus dieser Not schließlich eine Tugend. „Wenn du nicht mehr viel siehst, dann beginnst du in dir zu graben und von Innen nach Außen zu kreieren “, erklärt sie schlicht und zuckt mit den Achseln, als wäre es das Normalste auf der Welt. An ihrer Nähmaschine liegt ein kleiner halbfertiger Elefant. Er hat nur zwei Beine und kann darum nur gegen eine Wand gestützt stehen. In ihren Lookbooks fotografiert sie ihn darum angelehnt vor einem orangefarbenen Sonnenuntergang in einer Steppenlandschaft.

Kuscheltiere als Soft Art
Perfektion ist bei Teenytini zweitrangig. Julia Lange möchte die Liebe die in jedem gefertigten Tier steckt zum Ausdruck bringen und vermeidet darum den Begriff Kuscheltier: „Das Wort klingt kitschig. Ich sehe meine Entwürfe viel eher als Objekt oder – arrogant gesagt – als Kunst. „Soft Art“, könnte man sagen.“ Schon längst werden ihre Entwürfe nicht nur von Kindern innig geliebt, darum hat sie ihr Sortiment inzwischen auch auf Kissenbezüge Mit Biofarben werden hier Bilder per Siebdruck auf die Baumwollbezüge gedruckt und ergeben eine perfekte Ergänzung zu ihren ungewöhnlichen Tieren. Julia Lange hängt einen der Bären wieder zurück ins Fenster und streicht ihm liebevoll über den Kopf: „Man muss meine Sachen nicht schön finden. Es ist naive Kunst für Kinder und um das Kind wachzuhalten. Ich hab jahrelang selbst nicht verstanden was ich da mache, aber plötzlich ist das alles super logisch geworden und macht Sinn.“

Backen für Weihnachten: Ein süßer Pfefferkuchen-Wald

Selbst mit einfachem Weihnachtsgebäck lassen sich kleine Geschichten erzählen. Der dekorative Pfefferkuchen-Wald bringt Stimmung beim gemütlichen Advents-Kakao. Wer sich wohl hinter den kleinen, süßen Tannen versteckt? Das erfahren die Neugierigen nur, wenn sie schnell aufessen…

 

Das braucht ihr dafür:

300 g Butter
500 g Zucker
100 ml Zucker­rüben­sirup
2 EL Zimt
1 EL Gewürznelke
1 EL Ingwer, gemahlen
1 TL Kardamom, gemahlen
1 TL schwarzer Pfeffer
1 TL Muskatnuss
1 TL Backpulver
200 ml Wasser
1.500 g Mehl

So geht’s:
Butter, Zucker und den Zuckerrübensirup
vermischen. Gewürze und Backpulver hinzufügen.

Danach das Wasser und die Hälfte des Mehls unterrühren. Alles gut mit dem Handmixer vermischen. Dann den Rest des Mehls unterrühren und gut kneten.

Den fertigen Teig zu einer Rolle formen und in Frischhaltefolie eine Nacht im Kühlschrank auf­bewahren.

Den Teig mit der Teigrolle ausrollen. Die Bäume können mit einem Plätzchenausstecher ausgestochen oder mit einem Messer ausgeschnitten werden. Die Kekse bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) 5 bis 8 Minuten backen. Danach vollständig auskühlen lassen und anschließend dekorieren.

Die Kekse sind in einer verschließbaren Dose sehr lange haltbar.

Foto: Tjitske van Leuweren; Foodstyling: Anne van der Meulen, Styling: Tilly Hazenberg

Galaktisch: Diese coole Ufotorte wird der Renner auf jedem Kindergeburtstag!

Alien-Invasionen gibt es nicht nur auf der Leinwand, sie können ganz schnell auch auf eurem Tisch landen. Aber keine Angst, diese Besucher sind nicht bösartig, sondern sehr süß und sehr lecker – zumindest wenn sie in Form dieser Ufotorte daherkommen.

Waldmeister sollte einfach in jeder Torte, in Limonade und eigentlich überall sein. Gut, dass diese coole Ufotorte ganz herrlich frisch genau diesen Geschmack hat. Aber nicht nur bekennende Waldmeisterfans werden es lieben. Alle anderen, die dem grellgrünen Kraut vielleicht noch nicht erlegen sind, sollten ganz dringend an ihrer Grundeinstellung dazu arbeiten. Am besten, in dem sie diese Ufotorte nachmachen und genießen. Wir haben glücklicherweise das Rezept für euch.

Zutaten
Torte
1 Biskuitboden
1 Pck Instant-Götterspeise
0,25 l Waldmeistersirup
3 Becher Frischkäse à 175 g
100 g Puderzucker
300 ml Schlagsahne
2 Pck Sahnesteif
2 Pck Vanillezucker

Deko
2 Holzspieße
Springform
1 kleine runde Schüssel (Form für die Götterspeisekuppel)
Bunte Schnüre, Volles Rohr XXL, Brizzl Ufos (alles von Hitschler)

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Zubereitung
1. Den Rand des Biskuitbodens abschneiden und den Boden in eine Springform legen.
2. Götterspeise nach Packungsanleitung kochen, jedoch 250 ml Wasser durch Waldmeistersirup ersetzen. Anschliessend abkühlen lassen.
3. Eine Hälfte der noch flüssigen Götterspeise in eine runde Schüssel mit ca. 15 cm Durchmesser 6-8 cm hoch aufgießen und im Kühlschrank ca. 2 Stunden fest werden lassen.
4. Frischkäse und Puderzucker mischen. Sahne, Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und nach und nach mit der Frischkäsemasse vermengen.
5. Die zweite Hälfte der ausgekühlten Götterspeise vorsichtig mit einem Schneebesen unter die Masse heben und auf dem Tortenboden in der Springform verstreichen.
6. Die Torte für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Nun kann dekoriert werden:
1. Die feste Götterspeisekuppel auf einen flachen Teller stürzen und dann langsam in die Mitte des Kuchens gleiten lassen.
2. Nun die Springform vorsichtig entfernen. Volles Rohr XXL knicken und als Ufo-Landebeine einsetzen.
3. Brizzl Ufos auf 2 mit bunten Schnüren umwickelte Holzspieße stecken und als Antennen dekorieren.
4. Weitere Brizzl Ufos rund um die Götterspeisekuppel legen.
5. Eventuell aus bunten Schnüren und Brizzl Ufos einen Außerirdischen basteln.

Bilder: PR Hitschler

Liest du mir was vor? Unsere Kinderbuchtipps im November

Dieses Mal haben wir in unseren Buchtipps „tierische“ Geschichten für euch. Es gibt niedliche und gefährliche Bären, Lustiges rund um die Entstehungsgeschichte der Tier und Erstaunliches über ihre Vergangenheit. Lest selbst…

 

Der kleine Bär möchte schlafen; Nord Süd Verlag 2016Der kleine Bär möchte schlafen
Was machen Bären im Winter? Sie halten Winterschlaf. Doch der kleine Bär ist nicht müde und kann einfach nicht einschlafen. Also verlässt er die kuschelige Höhle und läuft so weit, bis er in eine große Stadt kommt. Hier ist auch nachts jede Menge los. Er sieht die Freiheitsstatue, die Oper, das Metropolitan Museum, einen Spielzeugladen… All die neuen Eindrücke machen den kleinen Bären schließlich doch müde. Aber in dieser Stadt gibt es kein ruhiges Fleckchen, wo er schlafen könnte. Am Broadway machen die Taxis zu viel Lärm, im Naturhistorischen Museum kann er auch nicht bleiben, genauso wenig wie im Central Park. Also läuft der Bär nach seinem Abenteuer zurück in seine kuschelige Höhle zu seiner Mutter.
Die Geschichte von Caroline Nastro ist eine romantische Hommage an ihre Heimatstadt New York. Der zauberhafte Bär ist fast so süß wie der kleine Paddington aus London. In jedem Fall ein schönes Vorlesebuch für New York- und natürlich auch für Bärenfans.
Von Caroline Nastro und Vanya Nastanlieva (Illustration), NordSüd Verlag für 14,99 Euro

 

 

 

Bären beobachten, Gerstenberg Verlag 2016

Bären beobachten. Ein Ratgeber für Anfänger
Ich gestehe, ich bin ein großer Fan der Kinderbuchautorin Michelle Robinson. Sie hat einen wunderbaren Humor, der ganz weit weg ist von niedlich-kuschelig. Großer Favorit bei uns zuhause und sehr zu empfehlen ist ihr Buch „Wie man ein Wollmammut wäscht“.
Robinsons neues Werk „Bären beobachten“ ist genauso schräg-witzig. Es erklärt Schritt für Schritt was zu tun ist, wenn man im „Bärenland“ auf einen oder mehrere Bären trifft. Die Handlungsanweisungen sind (gelinde gesagt) ungewöhnlich und nicht immer von Erfolg gekrönt. Kinder ab fünf Jahren werden sich beim Vorlesen schlapp lachen. Also vielleicht besser nicht als beruhigende Zu-Bett-geh-Lektüre einplanen.
Von Michelle Robinson (Text) und David Roberts (Illustration), Gerstenberg Verlag für 12,95 Euro

 

 

 

Der Schmetterling, der mit dem, Ruyard Kipling, Hanser Verlag 2016Der Schmetterling, der mit dem Fuß aufstampfte
Über dieses Buch werden sich nicht nur Kinder, sondern auch ihre tapfer vorlesenden Eltern sehr freuen. Der Klassiker von Rudyard Kipling („Das Dschungelbuch“) erzählt die Schöpfungsgeschichte der Tiere ganz neu und aufregend anders. Es ist unglaublich unterhaltsam zu erfahren, warum das Kamel seinen Buckel bekommen hat, der Elefant mit einem so langen Rüssel ausgestattet wurde und das Gürteltier so aussieht, wie es eben aussieht. Kipling spart in den kurzweiligen Episoden nicht mit schrägem Humor, der bei den kleinen Zuhörern Kichern und natürlich immer wieder die Frage provoziert: Stimmt das auch wirklich? Die Neuausgabe wurde behutsam in zeitgemäßes Deutsch übertragen. Ein Klassiker der Kinderliteratur, den wir wärmstens empfehlen können.
Von Rudyard Kipling, Carl Hanser Verlag für 18 Euro

 

 

Professor Murkes streng geheimes Lexikon der ausgestorbenen TiereProfessor Murkes...; Tulipan Verlag 2016
Es gibt ja so vieles, wovon wir gar nichts ahnen. Das wird klar, wenn man die Aufzeichnungen von Professor Murke liest. Er widmet dieses Buch seinem Enkel Jonas und zieht ihn damit auch gleich ins Vertrauen. Es ist nämlich keinesfalls so, als würde der Forscher Australien oder Afrika bereisen, wie er vorgibt. Nein! Er hat eine Zeitmaschine erfunden und erforscht Tiere in längst vergangenen Erdzeitaltern. Im Nebulosum zum Beispiel trifft er auf Nebeltiere, die den ganzen Tag in der Luft spielen und tanzen, in der Zuckerzeit begegnet er der Zuckerschlecke, die durch Wälder aus riesigen Lollies gleitet und in der Buntkreidezeit lebt das farbige Kreidepferdchen.
Die Autorin Andrea Schomburg und die Illustratorin Dorothee Mahnkopf entführen zusammen mit ihrem Helden Professor Murke in phantastische Welten, aus denen man nur ungern wieder auftaucht. Ein ausführliches Glossar am Ende des Buches klärt noch einmal ganz genau über die verschiedenen Spezies auf, die der sympathische Professor entdeckt hat.
Von Andrea Schomburg und Dorothee Mahnkopf, Tulipan Verlag für 15 Euro.

Foto: i-stock

Kindheit im Jahr 2050 – Wie sehen die Spielplätze der Zukunft aus?

Philipp Maier hat vor über zehn Jahren zusammen mit seiner Frau Barbara „Spielplatz Kunterbunt“ in München gegründet. Sie befassen sich mit der Gestaltung und dem Bau von Spielplätzen und Spielgeräten. Wir wollten von ihnen wissen, ob in den Städten der Zukunft überhaupt noch Platz ist für Spielplätze und wie diese aussehen könnten.

Wie sieht Ihrer Meinung nach im Jahr 2050 ein Spielplatz für Kinder aus?

Das Maß aller Dinge bei der Planung von Spielplätzen werden immer die natürlichen Instinkte und Triebe von Kindern sein. Sie wollen hoch hinaus, Herausforderungen bestehen und Ängste spielerisch überwinden. Um eine Vorstellung von Spielplätzen in 35 Jahren zu bekommen, lohnt sich zunächst ein Blick in die Vergangenheit. Vor 35 Jahren gab es vielerorts einzelne Rutschen, Klettergerüste und Schaukeln aus dünnen Metallrohren, die in großen Sandflächen verteilt aufgestellt wurden. Mittlerweile werden immer mehr kombinierte Spielgeräte entworfen und gebaut: mit Rutschen und Schaukelanbauten, die an Spieltürmen montiert sind, dazu verschiedene Podeste und Ebenen. Dieser Trend zu vielseitigen Spielräumen und -plätzen wird sich weiter fortsetzen. Sehr spannend wird in der Zukunft sein, in welche Richtung es dabei geht – ob auf den Spielplätzen viel Wert auf maximale Sicherheit und Kontrolle gelegt wird oder ob die Kinder relativ frei den Spielraum und damit ihre kindlichen Fähigkeiten erleben und entdecken dürfen.

Weltweit wachsen die Metropolen und werden zu sogenannten Megacitys. Ohne zu pessimistisch sein zu wollen: Wird es dort überhaupt noch Raum für Spielplätze geben?

Wir sind zum Glück noch sehr weit von Megacitys wie New York, Paris, Tokio oder London entfernt. Die einzige Region in Deutschland, die man als Megacity bezeichnen könnte, ist der Ruhrpott mit seinen fünf Millionen Einwohnern. Doch der entwickelt sich mehr und mehr weg vom verrußten Tagebau-Moloch hin zur grünen Oase mit Parks und renaturierten Anlagen, die viel Raum für Spielplätze bieten.

Wo in den Städten werden voraussichtlich Spielplätze entstehen?

Die werden auch in der Zukunft in Parks, Wohnsiedlungen und Naherholungsgebieten gebaut werden, daran wird sich nicht viel ändern. Allerdings dürfte sich die Idee der Indoor-Spielplätze noch mehr etablieren. Und schlaue Firmenchefs könnten im Hinblick auf eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf Krippen und Kindergärten in ihren Unternehmen einrichten, die dann auch mit Spielplätzen ausgestattet werden müssen.

Rutschen, Schaukeln, Klettergerüste: Was lässt in 35 Jahren die Herzen der Kinder höherschlagen?

Das beliebteste Spielgerät war, ist und wird auch in Zukunft die Schaukel bleiben. In Abwandlung eines Zitates des großen Humoristen Vicco von Bülow alias Loriot: „Ein Spielplatz ohne Schaukel ist zwar möglich, aber nicht sinnvoll.“ Auch hier wird sich die Entwicklung zu immer höheren und größeren Geräten so weit fortsetzen, wie es die Bedienbarkeit zulässt. Denn ab einer gewissen Aufhängungshöhe bleibt der gewünschte Effekt einer Schaukel aus, da die Schwingbewegung nicht mehr in Gang gesetzt werden kann. Daneben werden vor allem Trampoline, Kletterfelsen und große Hang- und Röhrenrutschen die Spiellandschaften der Zukunft prägen.

Was ist mit fliegenden Hoverboards, Looping-rutschen oder futuristischen Kindermobilen?

Im öffentlichen Raum müssen auch im Jahr 2050 Spielplätze und -geräte so gestaltet sein, dass sie betriebssicher, standfest, diebstahlsicher und resistent gegen Vandalismus sind. Achterbahnen oder Ähnliches wird es also weiterhin nur in Freizeitparks geben.

Brille aufsetzen und ab in die digitale, interaktive Spielwelt: Könnte auch das nach Ihrer Einschätzung eine Zukunftsvision sein? 

Der klassische Spielplatz wird hoffentlich nie durch interaktive und digitale Welten ersetzt. Schließlich sind Spielplätze ungemein wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung eines jungen Menschen. Denn sie fördern und fordern Bewegungsabläufe, das soziales Verständnis, bringen Körper und Geist in Schwung.

Sie haben einen Wunsch frei: Welche Art von Spielplätzen würden Sie gerne im Jahr 2050 gestalten und bauen?

Ganz neue, urbane Plätze würden mich sehr reizen. So könnte ich mir zum Beispiel gut vorstellen, Spieltürme auf den Wolkenkratzern der Banken in Frankfurt am Main zu bauen. Oder einen Themenspielplatz auf dem Dach des Bahnhofs Berlin am Potsdamer Platz. Allerdings würde ich das gerne vor 2050 in Angriff nehmen. Denn in 35 Jahren wird hoffentlich eines meiner Kinder den Betrieb übernommen haben.

15 einfache Indoor-Spiele für Regentage

„Es regnet, es regnet, was kümmert uns das… Wir sitzen im Trocknen, und werden nicht nass!“ Was im Kinderlied so niedlich klingt, ist für Eltern oft eine harte Geduldsprobe. Besonders am Wochenende kann einem bei Schmuddelwetter schonmal schnell die Decke auf den Kopf fallen… Aber nicht mit uns: hier sind 15 Ideen für Spiele, die man drinnen bei Regenwetter spielen kann.

Einfache Spiele für drinnen

Schatzsuche

Packt eine kleine Schachtel mit ein paar Süßigkeiten, und vorhandenem Spielzeug. Eine Person versteckt diese Schatzkiste in der Wohnung und gibt den anderen Hinweise. Besonders toll, wird es, wenn Ihr auch eine Schatzkarte dazu zeichnet!
Variante: Mikro-Schatzsuche. Jeder erhält eine leere Streichholzschachtel und sucht in der Wohnung Kleinteile zusammen wie Büroklammern, Knöpfe, Perlen, Legosteine etc. Wer nach einer bestimmten Zeit die meisten Teile in der Schachtel hat, hat gewonnen.

Geschenkpapier-Druckerei

Mit vielen Dingen, die man zu Hause hat, kann man stempeln: Klorollen, Schwämme, Nähgarnrollen, Holzbausteine oder natürlich mit der guten alten Kartoffel oder anderem Gemüse. Auf Packpapier oder A4 bzw. A3 Bögen stempelt Ihr nun einfach Muster – fertig ist das Geschenkpapier für Weihnachten!

Bowling mit Klorollen

Eigentlich braucht man nicht viel dazu – leere Klorollen und einen kleinen Ball. Aber um die Aktivität etwas auszudehnen, kann man die Klorollen vorher noch bemalen oder bekleben. Vielleicht findet ihr auch noch andere Behälter in der Wohnung, die man umrollen kann?

Museum spielen

Überlegt Euch erst ein Thema und stellt dann Spielzeug nach diesem Thema sortiert in der Wohnung aus. Es gibt eine Kasse, die Eltern zahlen „Eintritt“, einer führt die Besucher herum.

Schattentheater

Schattentheater: Erst Figuren basteln, dann Theater spielen. | Bild: Getty

Wie gemacht für den Herbst, denn schließlich wird es früh genug dunkel. Mit einer Taschenlampe alleine funktioniert es schon, wenn kleine Gegenstände oder Hände in den Lichtkegel gehalten werden. Etwas fortgeschrittener wird es, wenn Ihr ein Laken aufhängt und es von einer Seite beleuchtet.

Spielzeug-Waschanlage</h3

Eine große Schüssel mit Wasser oder das Waschbecken, etwas Seife und ein kleiner Schwamm sind die Grundausstattung für die Spielzeug-Waschanlage. Es findet sich sicher zahlreiches Spielzeug, das eine kleine Reinigung vertragen kann.

Regen sammeln

Stellt eine Schüssel oder einen Messbecher vor die Tür. Wenn Ihr einiges an Regen gesammelt habt, untersucht Ihn. Wieviel ist in welcher Zeit zusammen gekommen? Wie schmeckt er? Wie sieht er aus im Vergleich zu Leitungswasser?

Malen mit ungewöhnlichen Hilfsmitteln

Alte Zahnbürsten, Wattestäbchen, Schaschlikspieße – sucht Gegenstände im Haushalt zusammen, mit denen man malen kann, außer einem Pinsel. Auch mit in Wasserfarbe getauchte Murmeln kann man in einem Schuhkarton kleine Kunstwerke rollend entstehen lassen. Dazu vorher noch ein Papier auf den Boden des Kartons legen.

Tastsinn testen

Dieses Spiel ist ein Klassiker, den wir gerne wieder aufleben lassen. Einer Person werden die Augen verbunden, dann reicht man Ihr verschiedene Gegenstände, die sie ertasten muss. Alternativ kann man auch ohne verbundene Augen Dinge in einen Jutebeutel packen, so das man sie nicht sieht und trotzdem mit beiden Händen ertasten kann.

Ballon-Volleyball

Pustet einen großen Ballon auf, und versucht Ihn zusammen möglichst lange in der Luft zu halten – aber Ihr dürft nur einen Finger dabei benutzen. Next Level: zwei oder mehr Ballons!

Lebensgroße Figuren malen

Eine Rolle Packpapier ist DIE Anschaffung schlechthin. Nicht nur für das oben beschriebene Geschenkpapier, sondern auch für dieses Spiel könnt Ihr sie benutzen. Dazu muss sich Euer Kind auf das Papier legen, und Ihr zeichnet seine Umrisse. Nun kann diese Figur nach Herzenslust ausgemalt, beklebt und ausgeschnitten werden.

Spieleteppich selber machen

Mit Masking Tape klebt Ihr Strassen oder Häuser auf den Boden – so entsteht eine Stadt, ein Bauernhof, ein Zoo, und alles lässt sich einfach wieder entfernen.

Spiegelbild malen

Auf einen Spiegel im Bad oder die Spiegel-Schranktür lässt sich mit abwaschbarer Farbe prima malen. Entweder die Kinder malen Ihr eigenes Gesicht nach, oder etwas anderes was sie im Spiegel sehen. Wenn man dann ein Papier auf das Bild legt, kann man einen dauerhaften Abdruck davon machen.

Wohnungsputz

Klingt jetzt erst mal nicht so spannend, aber staubsaugen, Spiegel putzen (nach Punkt 14 ;-)) oder fegen – irgendeine Tätigkeit im Haushalt gibt es sicher, die Eure Kinder auch gerne machen. Denkt immer nur an eins: nicht das perfekte Ergebnis ist das Ziel, sondern die Beschäftigung. Vielleicht läuft dabei noch ein Hörspiel oder gute Musik?

Papierflieger basteln – mit Zielscheibe!

Papierflieger sind auch so ein Klassiker unter den Basteleien, und immer wieder gut. Erst wird gefalten, dann bemalt. Und dann? Aus einem großen Stück Papier (Packpapier, Ihr wisst schon…) oder Pappe bastelt Ihr zusätzliche eine Zielscheibe mit unterschiedlich großen Löchern. So wie die Torwand aus dem Fernsehen…

TIPP: Vorbereitet zu sein lohnt sich! Packt schon im Vorraus eine Kiste mit einigen Sachen zusammen, die Ihr für die Spiele benötigt. Dann könnt Ihr sofort loslegen, wenn Langweile droht.

Bild: istock

Mehrsprachige Erziehung: Diese Medien können helfen

Die Welt wächst zusammen und somit auch die Bevölkerung. In vielen Familien werden also gleich mehrere Sprachen gesprochen. Was sollten Eltern beachten, wenn sie ihre Kinder multilingual erziehen?

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Yenia mit ihrer Verlobten Paola und dem gemeinsamen Töchterchen Mia

In der Welt zu Hause
Yenia spricht mit ihrer zweijährigen Tochter Spanisch, Englisch und Deutsch. Diese drei Sprachen kommen in der Wirklichkeitswelt Yenias und ihrer Familie am häufigsten vor und Töchterchen Mia bekommt alles mit. „Sie kann ganz problemlos zwischen den Sprachen wechseln und versteht eigentlich alles.“ Grundsätzlich ist es immer positiv, wenn Kinder von ihren Eltern mehrere Sprachen lernen. So bekommen sie eine Sprache ganz natürlich mit und lernen diese organisch. Mehrsprachig aufzuwachsen ist also etwas völlig anderes, als später in der Schule oder Studium eine Sprache mithilfe von Vokabeln und Grammatikheft regelrecht zu ‚pauken‘.
Yenia Zaba ist selbst viel in der Welt herumgekommen und lebt mittlerweile in den Niederlanden. Ihr Job beim Streaming-Dienst Netflix hat sie hierher gebracht. Sie hat es immer genossen, sich problemlos auf unterschiedlichen Sprachen unterhalten zu können und so auch auf der Welt willkommen zu sein.

Probleme und Chancen von Mehrsprachigkeit
Auch Dr. Katharina Bremer, Studiendozentin am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg, ist der Meinung, dass Mehrsprachigkeit viele Möglichkeiten birgt. Sie forscht zum Erstspracherwerb bei Kindern und weiß, dass das Erlernen einer Sprache nicht mit einem herkömmlichen Lernprozess zu vergleichen ist. „Eine Sprache zu lernen, bedeutet immer auch die Aufnahme in die entsprechende Sprachgemeinschaft – mit ihren sozialen Normen, ihrer Kultur, auch: ihrer Tradition z. B. in Form von Geschichten, die jeder kennt usw.“ merkt sie an.
Dennoch warnt Bremer davor, dass sich Kinder für den Erwerb einer Sprache auch aktiv mit dieser auseinandersetzen müssen. Es muss genug qualitativ hochwertiger Input für das Kind da sein. Geschieht dies nicht, warnt Bremer vor einem Phänomen der „doppelten Halbsprachigkeit“. Dies würde bedeuten, dass Kinder keine der Sprachen, die sie stets hören, richtig beherrschen.

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Peppa Pig läuft auf Netflix

Mit den Möglichkeiten aber auch Problemen setzen sich aktuell auch Forscher und Medien auseinander. Yenia etwa erzählt davon, wie sie gemeinsam mit Mia englischsprachige Kinderserien schaut und hinterher mit ihr über beispielsweise „Peppa Pig“ redet. „Mia und ich schauen die Serie natürlich auf Englisch, also reden wir danach auch auf Englisch darüber.“ Netflix etwa bietet vielfältige Möglichkeiten, zwischen den Sprachen zu wechseln. Auch die Altersstufen sind variabel. „So kann Mia auch problemlos selber aussuchen, was sie schauen will. Dennoch kann ich eingrenzen, was sie sich anschaut.“ Da Yenia am Tablet genau einstellen kann, in welcher Altersgruppe sich Mia durchtippt, ist also keine Gefahr geboten, dass sie etwa im falschen Programm landet. Außerdem wird im Kinderbereich von Netflix keine Werbung gezeigt, die Oberfläche wurde kindgerecht gestaltet und bietet den Kids viele Freiräume. Allerdings wurde auch darauf geachtet, dass Inhalte zur Verfügung gestellt werden, die der gesamten Familie Spaß machen. Somit soll unterstützt werden, dass über das Gesehene gesprochen wird und Kinder nicht einfach nur passiv vor dem Bildschirm „hängen“.

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Noch einen Schritt weiter geht das Lernprogramm „Lingumi„. Mit diesem Programm sollen bereits Vorschulkindern Fremdsprachen näher gebracht werden. Lingumi fördert mit seinem spielerischen Ansatz die sprachliche und kognitive Entwicklung von zwei- bis fünfjährigen Kindern. Zusammen mit ihren Eltern lernen die Vorschulkinder in der Interaktion mit taktilen Elementen und einer Augmented Reality Technologie Fremdsprachen kennen. Entwickelt wurde das Programm unter anderem von Toby Mather. Mather studierte an der University of Oxford Literatur und Fremdsprachen. Seine Tätigkeiten als Lehrer und als Mitarbeiter von Online-Learning-Plattformen haben ihn besonders sensibel für das „Lernen an Oberflächen“ gemacht.  Sein Expertenwissen teil er gerne mit uns:

Tipps und No Gos beim Sprachenlernen mit Tablet und App von Toby Mather:

Toby Mather von Lingumi
Toby Mather von Lingumi

Um den Jüngsten Fremdsprachen per Bildschirm näher zu bringen gibt es ein paar hilfreiche Tipps, die es zu beherzigen gilt, sowie vermeidbare No Gos:

„Früh übt sich“ vs. Zu früh beginnen

Erste Schritte in einer neuen Sprache können bereits im Kleinkindalter gemacht werden. Zu früh sollte allerdings nicht begonnen werden. Geben Sie Ihrem Kind die Zeit, sich zunächst in der realen Welt zurechtzufinden, bevor Sie sich mit ihm vor den Bildschirm setzen. Im Alter von etwa zwei Jahren können Sie behutsam damit beginnen, Ihr Kind altersgerecht an digitale Medien heranzuführen.

Spielerisch lernen vs. Kinder unter Druck setzen

Wir Erwachsene müssen uns mit trockenen Grammatikübungen herumschlagen, um eine Sprache zu lernen – Kleinkinder überspringen dies aufgrund ihrer kognitiven Fähigkeiten spielerisch und sollten nicht zur Grammatikkunde gezwungen werden! Stattdessen lernen die Jüngsten Sprachen am besten durch spielerische Interaktion und dem Einbinden vieler Sinne. Kleinkinder haben allerdings nur eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne und sollen nicht unter Leistungsdruck gesetzt werden. Deshalb haben wir unser Sprachenlernset Lingumi so konzipiert, dass die einzelnen Lerneinheiten maximal 15 Minuten dauern und der Nachwuchs auch nicht mehr als insgesamt eine Stunde am Tag mit Lingumi spielen kann.

 Gemeinsame Interaktion vs. Kinder vor dem Bildschirm „parken“

Kinder lernen Sprache am besten, wenn sie aktiv mit ihr interagieren. Ihr Nachwuchs ist also darauf angewiesen, mit Ihnen oder anderen Personen in der jeweiligen Sprache zu kommunizieren. Es bringt nichts, Kleinkinder einfach nur vor dem Bildschirm zu „parken“ und sie fremdsprachiges Fernsehen schauen zu lassen. Das Gegenteil ist der Fall: Je mehr Zeit Kleinkinder unbeaufsichtigt vor dem Fernseher verbringen, umso langsamer sind sie in ihrer Sprachentwicklung, wie zwei koreanische Wissenschaftler herausgefunden haben.

Steter Tropfen höhlt den Stein vs. Sofort Ergebnisse erwarten

Das Geheimnis beim Sprachenlernen ist – ähnlich wie beim Klavierlernen – die Kontinuität: Übung macht den Meister! Erwarten Sie also nicht sofort nach der ersten Lerneinheit Ergebnisse, sondern geben Sie Ihrem Kind die Zeit, sich an die Sprache heranzutasten und sorgen Sie für Regelmäßigkeit. Kurze regelmäßige Lerneinheiten ermöglichen, dass sich die Lernerfolge festigen und langfristig im Gehirn gespeichert werden.

Titelbild: Christopher Futcher/ istock.com

Good Hair Day: Kinderfrisuren zum Nachstylen!

Neue Frisur gefällig? Vom frechen Kurzhaarschnitt für wenig Haar bis hin zur Flechtfrisur gibt’s hier die schönsten Looks zum Nachstylen!

Roxys Haarturm

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Die Haare von Roxy sind ein Traum – da muss man gar nicht mehr viel machen, außer gut zu kämmen. Aber je dicker die Haare, desto mehr Knoten am Morgen. bg62300Und mit dem Geziepe ist das Gschrei dann groß, zum Leidwesen der Eltern. Besser: die Haare über Nacht zu einem lockeren Zopf flechten. Zusätzliche Unterstützung gibt es mit sogenannten Leave-in-Kuren. Die kann man ganz einfach auch ins trockene Haar sprühen.
Luke + Lilly, Happy Hair, ca. 6 Euro; lukeandlilly.com

Avgusta: Zopf und bündig

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Der Pferdeschwanz ist perfekt, wenn das Haar ganz schnell zurückgebunden lessismorewerden soll. Und so simpel sein Ursprung, so viele Stylingvarianten gibt es. Für den seitlichen Pferdeschwanz von Avgusta wurde noch mal eine Haarsträhne um den Zopf gewickelt und mit einem Bobby Pin weggesteckt. Das sieht rafiniert aus und lässt unschöne Zopfgummi im handumdrehen verschwinden.
Less is More, Thyme Lacque, ca. 26 Euro; lessismore.at

Paul: Die Haare sitzen!

paul

Frisuren für Jungs sollten vor allem ein Kriterium erfüllen: Das Styling muss lukelillyschnell gehen! Dass das nicht gleichbedeutend mit langweilig sein muss, zeigt Paul. Die Haare können ruhig länger sein oder nur an den Seiten und am Hinterkopf ein wenig zurechtgeschnitten werden. Noch ein bisschen Gel et voilà: Die Frsur sitzt. Um die feinen Kinderhaare zu schonen, am besten zu einem Produkt ohne chemische Zusätze greifen.
Luke + Lilly, Haargel, ca. 6 Euro; lukeandlilly.com

Estella: Gut gekämmt …

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… ist die halbe Miete. Dazu am besten zu Shampoos mit natürlichen burtsbeesInhaltsstoffen greifen, ohne Silikone und Parabene. Shampoos speziell für Kinder sind zudem besonders mild und brennen nicht in den Augen. Haare im angesagten Hippie Look sehen im übrigen nicht nur an den Großen super aus. Bei Estella wurden die vorderen Haarsträhnen aus dem Gesicht genommen. Das Haarband gibt zusätzlichen Halt.
Burt’s Bees, Shampoo & Wash, ca. 8 Euro, burtsbees.de

Lillys Frisurenklassiker

lilly

Kaum ein Haarschnitt hat sich in den vergangenen Jahren so sehr als Trendfrisur aveda_aircontroletabliert wie der Bob. Ganz klassisch gerade macht die Frisur auch das größte Toben mit. Wichtig ist hier nur der richtige Schnitt. Für uner Shooting wurden die Konturen von Lillys Bob noch einmal nachgearbeitet. Glanz und Halt kommen mit ein wenig Haarspray. Tipp: Haarspray nur auf die Handflächen geben und sanft über die Haare streichen, das verhindert abstehende Härchen.
Aveda, Air Control Hair Spray, ca. 22 Euro; aveda.de

Estellas Flechtkunst

estella

Der sogenannte Gretelzopf ist gerade bei Mädchen mit langen Haaren eine tolle uniqueMöglichkeit, die Frisur zu bändigen. Und es ist auch gar nicht so kompliziert, wie es aussieht. Mit ein bisschen Übung gelingt es auch daheim. Für mehr Griff und Struktur beim Flechten kann dabei ein Schaumfestiger sorgen. Alkoholfrei und aus natürlichen Inhaltsstoffen kann er getrost ab und zu auch für Kinderhaare verwendet werden.
Unique Beauty, Styling Mousse, ca. 14 Euro; uniqueproducts.dk

Fotos: Franziska Russo
Haare: Kristina Gutsche
Models: Avgusta, Estella, Lilly, Malte, Paul, Roxy