Entdecke was dir schmeckt!
Drei Rezeptbücher für Eltern & Kinder

Wenn wir Kinder haben, landen wir Eltern beim Kochen des Öfteren in Sackgassen: Grün darf es nicht sein, gelb aber auch nicht, Spinat ist doof und Gemüse in gekochter Form sowieso. Kinder schaffen es durchaus, sich über Monate nur von Leberwurstbrot, Brezeln oder Nudeln mit Tomatensoße zu ernähren, Eltern aber eher nicht.

Natürlic – da draussen gibt es so viele leckere Rezepte, die sicher auch von Kindern gern gegessen werden, die sich auch von Eltern mit einer 40-Stunden-Woche in 20 Minuten kochen lassen und die auch bei zwei linken Kochhänden nicht schief gehen. Unterstützung gibt’s in diversen Foodblogs, die sich z.B. nur mit Kindern beschäftigen und natürlich in vielen Kochbüchern.

Wir haben drei rausgesucht, die wir ausprobiert haben:

liebe eltern rezepte fuer kinder

liebe eltern rezepte fuer kinder

„Liebe Eltern“ – zugegeben, schon der Titel klingt eher nach einer Mahnung, besonders in Zusammenhang mit dem Untertitel „Überlassen Sie die Ernährung Ihres Kindes nicht der Lebensmittelindustrie„. Alles klar, nein, haben wir nicht vor. Also, was sollen wir tun. Abgedeckt werden alle Altersklassen. Los geht’s mit der Schwangerschaft, über die Stillzeit und die ersten Monate bis zu einem Alter von 10 Jahren. Die Rezepte sind abwechslungsreich, einfach umzusetzen und mit vielen Erklärungen rund um das Thema Ernährung gespickt, wir lernen etwas über Konservierungsstoffe, wie wichtig gemeinsame Mahlzeiten sind und eine Liste mit Lebensmitteln, die garantiert allen Kindern schmecken.

Was is drin: Z.B. Kartoffelpuffer mit Apfelmus, schwäbische Maultaschen oder karamellisierter Topfenschmarrn. Oder Entenbrust mit Curry-Reisnudeln, Lammcurry oder Kartoffelmäuse.
Mehr als 80 Rezepte, viele Tipps rund um die Ernährung – das alles vom Ernährungspsychologen PD Dr. med. Thomas Ellrott und der FAZ-Redakteurin Jacqueline Vogt. Es sich einfach mal schmecken lassen!

„Liebe Eltern“ – Neuer Umschau Buchverlag – 19,95

entdecke was dir schmeckt rezepte fuer kinder

entdecke was dir schmeckt rezepte fuer kinder
In „Entdecke was dir schmeckt“ von Anke M. Leitzgen & Lisa Rienermann erobern Kinder die Küche. Allein wegen der Bilder lohnt es sich, dieses Buch mal in die Hand zu nehmen und alle interessierten Kinder (die schon etwas älter sind) können hier Geschmack erforschen, mit Essen spielen, herausfinden, warum manche Dinge schmecken, andere wieder nicht und lernen neben der Kocherei noch spielerisch viele Dinge rund um die Chemie in der Küche – denn letztendlich ist es das: Chemie. Wieso müssen Kartoffeln nach dem Schälen in kaltes Wasser gelegt werden? Was macht das Backpulver im Teig, wie werden Lebensmittel lange haltbar und vieles mehr!

Dazu gibt’s noch ein paar leckere und kindgerechte Rezepte von A wie Apfelmus bis W wie Waffeln und jede Menge dazwischen. Empfehlenswert!

„Entdecke, was dir schmeckt“ – Beltz & Gelberg – 16,95 Euro

mit essen spielt man nicht rezepte fuer kinder

mit essen spielt man nicht rezepte fuer kinderWir alle haben es gelernt: „Mit Essen spielt man nicht“. Das das sehr wohl geht, zeigen uns die beiden Kommunikationsdesignerinnen Corinna Babylon und Sarah Humeniu, die mit ihrem Bastelkochbuch zeigen, wie sehr es sich mit Essen spielen lässt. Ob Brotmasken oder Pastapeter, Wackelpuddinghände oder Spaghettisülze, hier wird gebastelt, was das Zeug hält. Mit Essen und der passenden Tischdeko. Die beiden Mädels haben übrigens inzwischen ein neues Buch am Start: Kindergeburtstag – Feier mit!
Aber erst basteln wir uns durch dieses Buch!

„Mit Essen spielt man nicht“ – Edition Fischer – 14,90  Euro

 

Kinotipp der Woche: Die Wilden Kerle 6 – Die Legende lebt

Wilson Gonzalez Ochsenknecht und Jimi Blue Ochsenknecht kehren als Marlon und Leon für die Dreharbeiten von DIE WILDEN KERLE - DIE LEGENDE LEBT zurück in den Teufelstopf v.l.n.r.: Wilson Gonzalez Ochsenknecht (als Marlon), Aaron Kissiov (als Elias), Michael Sommerer (als Leo) und Jimi Blue Ochsenknecht (als Leon)
Alte und neue Wilde Kerle (v.l.n.r.): Wilson Gonzalez Ochsenknecht (Marlon), Aaron Kissiov (Elias), Michael Sommerer (Leo) und Jimi Blue Ochsenknecht (Leon) © 2015 WDSMP

Die Wilden Kerle sind wieder da: Am 11. Februar 2016 kommt der sechste Teil ins Kino. „Die Legende lebt“ heißt die Fortsetzung nach der beliebten Kinderbuch-Reihe von Joachim Masannek. Darum geht es: Die Wilden Kerle sind inzwischen erwachsen geworden. Der einst legendäre Bolzplatz am Teufelstopf ist verwaist und von allerlei Gestrüpp zugewachsen. Doch die nächste Generation fußballverrückter Jungs tritt das Erbe der Wilden Kerle an. Leo (Michael Sommerer), sein Bruder Elias (Aaron Kissiov), Finn (Bennett Meyer), Oskar (Ron Antony Renzenbrink), Matze (Mikke Rasch) und Joshua (Vico Mücke) treten in die Fußstapfen ihrer Idole und legen sich kräftig ins Zeug, um das Revier ihrer Vorgänger gegen den gierigen Big M (Daniel Zillmann) zu verteidigen. Und am Ende gibt es auch noch ein Wiedersehen mit den ehemaligen Wilden Kerlen Leon (Jimi Blue Ochsenknecht), Marlon (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) & Co.

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„Die Wilden Kerle 6 – Die Legende lebt“ © 2015 WDSMP

Joachim Masannek, der wie bei den Vorgängerfilmen sowohl das Drehbuch geschrieben hat als auch die Regie führte, freut sich, dass die Fortsetzung nun in die Kinos kommt. „Es hat sehr großen Spaß gemacht, obwohl ich anfangs etwas skeptisch war, ob es funktionieren würde. Die Idee zu einer neuen Mannschaft war eigentlich schon länger da. Ich habe bei meiner Tochter im Kindergarten mitbekommen, dass die kommende Generation die Wilden Kerle von ihren älteren Geschwistern kennt und sie toll findet. Das hat mich angespornt, nochmal einen neuen Film mit einer jungen Mannschaft zu machen.“

Gedreht wurde im langen, heißen Sommer 2015. „Es war ein Feeling wie beim ersten Wilde Kerle Film. Es hat allen Beteiligten einen Riesenspaß gemacht“, sagt Joachim Masannek. Auch seine beiden Söhne, die schon beim allerersten Teil dabei waren und inzwischen 23 und 24 Jahre alt sind, haben einen Gastauftritt.

Unser Fazit: Toller Fußballfilm, nicht nur für Jungs, sondern für die ganze Familie.

„Die Wilden Kerle 6 – Die Legende lebt“ von Joachim Masannek, mit Michael Sommerer, Aaron Kissiov, Ron Antony Renzenbrink, Wilson Gonzales Ochsenknecht, Jimi Blue Ochsenknecht u.a., FSK ab 0, ab Donnerstag, 11.02.2016 im Kino 

Janosch hat Geburtstag: Er wird 85

Der Papa der Tigerente hat Geburtstag: Janosch wird 85 Jahre alt. Dieser Geburtstag wird gefeiert, unter anderem mit einer Biographie

Titelbild: „Ach, so schön ist Panama“ bei Beltz & Gelberg, 2015, 14,95 Euro

Foto: Janosch film & medien AG

Was haben Pari Fair Mogelzahn, Onkel Poppoff, die Maus Schimanski und die Tigerente gemeinsam? Sie alle stammen aus der Feder des berühmten Künstlers, Janosch. Ganze 300 Bücher hat dieser schon veröffentlicht, in 40 Sprachen kann man seine Werke lesen. Am 11. März ist Janoschs Geburtstag. Der Künstler, eigentlich Horst Eckert, wird 85. Jahre alt. Ob die Tigerente auch zum gratulieren vorbeikommt?
Außerdem genießen Janoschs Figuren längst Kultstatus! Vor allem die allseits beliebte Tigerente und ihre Freunde, der Bär, der Tiger und der Frosch erfreuen sich reger Beliebtheit: Sie waren Protagonisten der Kindersendung „Tigerenten-Club“, Fahrräder, Taschen, Radiergummis und unzählige andere Produkte erstrahlen im typischen Tigerenten-Muster und die Bücher rund um die Tigerenten-Clique werden immer noch gerne gelesen.

Angela Bajorek "Janosch. Die Biographie", Piper Verlag 2016; 22 Euro; piper.de
Angela Bajorek „Janosch. Die Biographie“, Piper Verlag 2016; 22 Euro; piper.de

Kauzig und eigenwillig, so wird Janosch stets beschrieben. Seit 2003 erscheinen von ihm keine neuen Bücher mehr, nur noch Neuauflagen. Janosch wolle nun lieber, wie er selbst sagte auf Teneriffa, seinem langjährigen Wohnort, in der Hängematte liegen. Seit 2013 erscheint wöchentlich eine Zeichnung von Janosch im Zeit Magazin. Nach eigenen Angaben geht es in den Zeichnungen „um mich, Wondrak: Den neuen Superstar.“
Zu seinem Geburtstag erscheint die Biographie des Künstlers „Wer fast nichts braucht, hat alles“. Geschrieben wurde das Werk von Angela Bajorek, die bereits für ihre Habilitationsarbeit zu Janosch geforscht hat und sich auch schon persönlich mit Janosch auseinandersetzen durfte. Erzählt wird von Janoschs schwerer Kindheit in Oberschlesien, seinem Werdegang als Künstler und seinem Leben als Optimist und „Traumsucher“.