Mission windelfrei: 4 Regeln fürs Töpfchen-Training

Endlich windelfrei: Das ist ein Meilenstein in der Entwicklung eines Kindes, den die Eltern sehr herbeisehnen. Dennoch solltet ihr das Töpfchen-Training langsam und ohne Druck angehen. Wir haben Tipps, wie die Windelentwöhnung für alle Beteiligten stressfrei gelingen kann.

Den richtigen Zeitpunkt erkennen

Wie auch beim Sprechen und Laufen lernen gilt: Jedes Kind folgt seinem individuellen Tempo, es gibt keinen Grund zur Beunruhigung, wenn es länger dauert. Experten nennen das Alter von 2 Jahren als groben Richtwert, ab wann ein Töpfchen zum Einsatz kommen kann. Dann ist der Nerven- und Muskelkontrollapparat der Kids langsam so ausgeprägt, dass sie erstens erkennen, wann sie „müssen“ und es zweitens einhalten können, bis sie auf dem Töpfchen sitzen. Wirklich zuverlässig funktioniert das aber meist erst im Alter von vier Jahren. Wann das Kind bereit ist, trocken zu werden, erkennt ihr an verschiedenen Signalen. Wenn das Kind sich an die Windel fasst,  auf die Toilette zeigt oder unruhig wird, könnt ihr mit dem Töpfchen-Training beginnen. Mit 2 Jahren ist die Sprachentwicklung der Kleinen auch so weit fortgeschritten, dass sie mitteilen können, wenn sie zur Toilette müssen.

Gelassen bleiben

Das ist im Prinzip die wichtigste Regel: Seht das ganze locker und geht die Sache unverkrampft an. Ihr könnt euch darauf einstellen, dass es mehrere Monate dauert, bis das Kind – zumindest tagsüber – keine Windel mehr braucht. Wenn ihr meint, euer Spross ist bereit für das Töpfchen-Training, setzt es regelmäßig darauf, immer dann wenn ihr vermutet, dass die Blase voll ist. Seid aber nicht enttäuscht, wenn dann nichts kommt. Erledigt das Kind sein Geschäft, ist natürlich Lob angesagt. Will das Kleine nicht sitzen bleiben, zwingt es nicht. Indem ihr Druck ausübt und den Toilettengang zu einem großen Thema macht, verängstigt ihr das Kind nur. Wenn es sich weigert, räumt das Töpfchen lieber noch mal für ein paar Monate weg. Ihr müsst auch damit rechnen, dass es Rückschläge gibt. Fast jedem passiert mal ein Malheur und dann heißt es: gelassen reagieren und bitte nicht schimpfen.

Geeignete Hilfsmittel fürs Töpfchen-Training

Ihr habt die Wahl zwischen Töpfchen und Toilettenaufsätzen. Egal wofür ihr euch entscheidet: Das Hilfsmittel muss sicher und stabil sein, damit der Nachwuchs es alleine benutzen kann, ohne runterzufallen oder es umzukippen. Für den Toilettensitz braucht das Kind einen trittfesten Schemel oder eine kleine Treppe. Wählt ihr ein Töpfchen in Tier- oder Autoform, erhöht es die Chance, dass es gerne aufgesucht wird. Zur Unterstützung und Erklärung des Toilettengangs gibt es auch Bilderbücher oder kleine Videos.

Erst am Tag, dann in der Nacht

Auch wenn die Kleinen tagsüber trocken sind, brauchen sie nachts oft noch monate- oder jahrelang eine Windel. Sie wachen einfach nicht auf, wenn sie zur Toilette müssen. Das Kind nachts zu wecken macht aber keinen Sinn, das verunsichert nur. Hier ist wieder Geduld gefragt. Das nächtliche Trockenwerden kann bis ins Vorschulalter dauern, ohne dass ihr euch Sorgen machen müsst. Irgendwann wird die Windel trocken bleiben. Wenn dies etwa zwei Wochen lang der Fall ist, könnt ihr sie weglassen. Am besten legt ihr dann zwischen Matratze und Bettlaken eine wasserdichte Unterlage, falls es doch noch mal einen nächtlichen Unfall gibt. Und: die Kids unbedingt vor dem zu Bett bringen noch mal an den Toilettengang erinnern.

Foto: EvgeniiAnd / shutterstock.com

Wie die Mutter so die Tochter: Lila Grace in den Fußstapfen von Kate Moss

Georgia May Jagger, Kaia Gerber, Lily-Rose Depp – gute Gene sind hier bereits in die Wiege gelegt. Die Töchter der größten Topmodels der letzten Jahrzehnte treten in die Fußstapfen ihrer berühmten Mütter. Nun kommt noch ein weiterer Sprößling hinzu: Lila-Grace Moss zog vor einigen Wochen ihre erste Beauty-Kampagne an Land. Die Mini-Version des britischen Topmodels Kate Moss wirbt für die Beautymarke »The Braid Bar«.

Mit gerade einmal 14 Jahren wurde die junge, rebellische Kate am Flughafen in New York entdeckt. Für ein Topmodel mit 1,70m Körpergröße eigentlich zu klein, und auch ihre Maße jenseits der damals üblichen 90-60-90. Trotzallem: Dieses Mädchen hatte etwas Besonderes. Etwas so Besonderes, dass der Teenager innerhalb kürzester Zeit die Laufstege dieser Welt eroberte. Noch im Newcomer-Jahr schloss Moss einen Werbevertrag mit Calvin Klein und verdiente bereits in ihren ersten Jahren Millionen-Gagen.

Genau im selben Alter scheint nun auch bei Lila Grace in jungen Jahren der Karriereweg bestritten zu werden. Das britische Beautylabel »The Braid Bar« wirbt mit der Promitochter und ergattert damit allerhand Aufmerksamkeit.

Ganz fremd ist dem Kindermodel die Branche allerdings nicht. Schon im letzten Jahr posierte Lila Grace gemeinsam mit ihrer Mutter für Starfotograf Mario Sorrenti. Auf dem Cover der Juniausgabe der Vogue Italia standen die beiden Modell für das Titelthema »Familia«. Wir sind gespannt, was man in Zukunft noch von Lila Grace hören wird. Und damit hoffentlich keine Drogen-Schlagzeilen wie bei ihrer berühmten Mutter …

Titelbild: Getty Images / Anthony Harvey

Werkbänke für Kinder: Hämmern, schrauben & sägen üben

Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne. Dieses Sprichwort gilt hier ausnahmsweise nicht, denn bei den hier vorgestellten Werkzeugen handelt es sich „nur“ um Spielzeug. Den Kids ist das egal: Sie lieben es, Heimwerker zu spielen und den Großen nachzueifern.

Mit dem Hammer klopfen sie kräftig im Takt und mit dem Schraubenzieher rücken sie allen möglichen Griffen zu Leibe: Schon früh haben Kinder raus, was sich mit Werkzeug so alles anstellen lässt. Damit die Kleinen nicht eure Wohnung auseinandernehmen, können sie an speziellen Werkbänken für Kinder ihr handwerkliches Talent unter Beweis stellen. So lassen sie nicht nur ihre Energie los, sondern schulen gleichzeitig ihre motorischen Fähigkeiten. Wir haben für euch Werkbänke für Kinder in unterschiedlichen Ausführungen und Größen sowie für verschiedene Altersklassen plus das nötige Zubehör rausgesucht.

Werkzeugbänke als Spielmöbel

Hammern, schrauben und zusammenstecken – diese Werkbänke regen die Fantasie an und fördern die Feinmotorik der Kinder.

Echte Werkbank für ältere Kinder

Ab dem Vorschulalter freuen Kinder sich besonders darüber, wenn Dinge wirklich funktionieren. Die Werkbank von Peitz ist die kleine Variante einer echten Holzbank. Sie bietet Aufbewahrung für Werkzeug, Holz und verfügt über eine Schraubklemme. Das zugehörige Werkzeug  ist hier allerdings nicht enthalten.

 

Holzspielzeug Peitz, Kinder-Hobelbank aus Massivholz, ca. 190 Euro; holzspielzeug-peitz.de

Kleine Werkbänke und Werkzeugsets

Wer zu Hause wenig Platz hat, der greift eher zu einer kleinen Hammerbank oder dem Werkzeugkasten von Ever Earth. Auch das Werkzeugset von Fanny und Alexander eignet sich wunderbar für Rollenspiele.

Foto Slider: Sebra

Harry Potter: 7 Dinge, die im Film anders waren als im Buch

Happy Birthday Harry! Welchen Harry wir meinen? Harry Potter natürlich! Der kleine Zauberlehrling mit der runden Brille, erblickte in diesem Monat vor 20 Jahren im Bloomsburgh Verlag das Licht der Welt. Auch wir in der Redaktion haben die Bücher und Filme geliebt. Allerdings ist uns beim nostalgischen Schwelgen in unseren Erinnerungen aufgefallen, wie sehr sich Buch und Film doch teilweise unterscheiden und warum man unbedingt beide gelesen und gesehen haben sollte, um sich wirklich Harry Potter Fan zu nennen.

Pinterest Harry Potter Bücher und Filme

„Mr. und Mrs. Dursley im Ligusterweg Nummer 4 waren stolz darauf, ganz und gar normal zu sein, sehr stolz sogar.“ So beginnt der erste Satz aus dem allerersten Harry Potter Buch „Harry Potter und der Stein der Weisen“.
Erinnert ihr euch noch wie das damals war, als man zusammen mit Harry, Hermine und Ron gedanklich nach Hogwarts reiste? Und Hände hoch, wer an seinem zehnten Geburtstag insgeheim hoffte, jetzt auch endlich einen Brief von Professor Dumbledore und damit eine Einladung in die berühmteste Zaubereischule der Welt zu bekommen. Umso mehr haben wir uns gefreut, als 2001 Harry Potter endlich auch im Kino anlief und damit plötzlich viel realer wurde. Aber Stop! Was ist das? So hatten wir uns das doch gar nicht vorgestellt!
An dieser Stelle wollten wir ursprünglich über sieben Dinge, die wir so sehr an Harry Potter lieben schreiben, doch dann waren wir mitten in einer Diskussion gefangen über unsere Verwirrung wegen der Unterschiede zwischen den Harry Potter Büchern und Filmen. Fakt ist: Die Filme sind natürlich super, aber wer seinen Kindern heute Harry Potter nur auf dem Fernseher erklären will, der verpasst einiges. Darum kommen hier sieben Sachen aus sieben Harry Potter Büchern und acht Filmen, die wir am meisten vermisst haben.

1. Das Aussehen der Charaktere

Klar, die perfekten Darsteller für eine Romanvorlage zu finden ist kein leichtes – wenn nicht sogar ein unmögliches – Unterfangen, aber ich erinnere mich noch heute daran wie ich als Zehnjährige aus dem Kino kam und mich wunderte warum Harry Potter eigentlich blaue Augen hat. In den Büchern wird gefühlt tausend Mal erwähnt, dass Harry exakt die gleichen Augen wie seine verstorbene Mutter hat und die waren – wie ebenfalls unzählige Mal explizit erwähnt wurde – grün. Leuchtend grün.

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Und einer der wohl tollsten und vielschichtigsten „Bösewichte“ die es in einem Jugendbuch je gab, wurde zwar von Alan Rickmann in Bestleistung  gespielt, allerdings blieb aufmerksamen Harry Potter Lesern sein Aussehen suspekt. In den Büchern wurde der Professor für Zaubertränke als hager, mit einer „übergroßen Hakennase“, und vor allem chronisch fettigen Haaren beschrieben. Wirft man dann einen Blick auf den Film-Snape stellt man schnell fest: Die Haare sitzen – und zwar in jeder Szene so perfekt, dass man beinahe Magie dahinter vermuten könnte.

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2. Wo ist Peeves???

In den Büchern ist Peeves der Poltergeist in Hogwarts, der so viel Ärger verbreitet wie er nur kann. Er amüsiert sich köstlich auf Kosten aller Schüler, Lehrer und vor allem des Hausmeisters Argus Filch. In den Büchern versucht Filch darum ständig, irgendwelche Untaten des Poltergeistes zu sammeln, damit der endlich aus der Schule geworfen wird und eines war sicher: Wo Peeves auftauchte, konnte man sich auf lustige Begebenheiten freuen. In den Filmen hingegen wurden er und seine Streiche komplett rausgestrichen und der Fast-kopflose-Nick war auch beinahe der einzige Geist, den wir zu sehen bekommen.

3. Draco Malfoys Beziehung zu seinem Vater

Eine etwas traurige Sache, die in den Filmen anders dargestellt wurde, war für mich als heimlicher Malfoy-Fan die Darstellung  der Beziehung zwischen Draco und seinem Vater. Draco Malfoy ist Harrys Erzfeind und ein bis unter das Dach von Hogwarts verzogenes und verwöhntes Kind. Wenn ihm irgendetwas nicht passte, war sein Standardspruch bis ins Erwachsenenalter ein peinliches: „Das erzähle ich meinem Vater!“ Und besagter Vater, Lucius Malfoy, als einer der reichsten und einflussreichsten Zauberer in der Harry Potter Welt verhätschelte seinen Sohn auch ohne jede Zweifel mit den teuersten Sachen und ließ stets seine Beziehungen spielen, wenn Draco in der Schule irgendetwas nicht passte. Kurzum: In dem Buch wird eindeutig klar, dass er wirklich alles tut, um seinem verwöhnten Söhnchen, das Leben angenehm zu machen, ihn liebt und Draco sehr stolz auf alles ist was er tut. Im Film hingegen scheint Draco seinem Vater gar nichts recht machen zu können und teilweise sogar Angst vor ihm zu haben. Besonders bezeichnend ist eine Szene im fünften Film, als er von ihm mit einem Gehstock sogar einen Schlag in die Magengrube bekommt. Klar, das lässt Lucius Malfoy als Anhänger der schwarzen Magie noch böser wirken, allerdings erwähnte J.K.Rowling selbst auf Pottermore „das Gute“ an den Familie Malfoy war „ihre Liebe zueinander“. In dem Film ist davon leider wenig zu spüren.

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4. Der Halblutprinz

Eine der kuriosesten Sachen in der Filmstory von Harry Potter spielt sich wohl im sechsten Teil „Der Halbblutprinz“ ab. Alle wissen natürlich, dass Professor Snape der Halblutprinz ist, aber den Grund dafür erfährt man nur in den Büchern. Snapes Mutter (Prince) war nämlich eine Hexe und sein Vater ein Muggel, weshalb Snape ein Halbblut ist und das Wort „Prinz“ für den Mädchennamen seiner Mutter steht. Wäre das nicht auch im Film eine wichtige Information gewesen? Immerhin ist das sogar sein Titel.

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5. Krummbein

Hermine Grangers Katze taucht zwar im dritten Filmteil kurz auf, wurde danach aber vollkommen vergessen. Es ist also eine sehr berechtigte Frage, wie man einfach so eine Katze vergessen kann?

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6. Dumbledores Beerdigung

Bei komplexen und umfangreichen Romanvorlagen ist es natürlich nicht verwunderlich, dass zahlreiche Buchpassagen gekürzt oder ganz raus gelassen werden. Dumbledores Beerdigung allerdings vermissen Liebhaber der Bücher in den Filmen schmerzlich. Der Schulleiter war Harry seit den ersten Kapiteln ein Freund und Mentor und als Professor Snape ihn umbrachte folge eine der traurigsten Szenen des Buches. Im Film hingegen sieht man plötzlich nur Voldemort über Dumbledors Leiche schweben um ihm den Elderstab zu entwenden. Das ging dann doch ein wenig zu schnell.

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7. Peter Pettigrew wird gerettet

Irgendein Verantwortlicher für die Harry Potter Filme scheint tatsächlich ein Herz für Peter Pettigrew, genannt „Wurmschwanz“, zu haben. Anders kann man sich nicht erklären, wieso jemand der Harry Potters Eltern an Voldemort verriert, danach jahrelang feige als Hausratte bei den Weasleys wohnte und im fünften Band schließlich sogar den dunklen Lord wiedererweckt – im Gegensatz zum Buch – einfach überlebt. Bei J.K. Rowling stirbt „Wurmschwanz“ in einem Handgemenge auf Malfoy Manor. Im Film hingegen passiert nichts, niemand weiß wohin er verschwindet und er wird auch nicht weiter erwähnt. Eine ziemlich gruselige Vorstellung angesichts der Tatsache, dass Pettigrew sich als Animagus einfach in eine Ratte verwandeln kann.

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Fun Fact: Eine Studie hat ergeben, dass Harry Potter Fans die besseren Menschen sind!

Titelbild: Warner Bros.

Unser Filmtipp der Woche: „Nur ein Tag“

Wer das zauberhafte Kinderbuch „Nur ein Tag“ von Martin Balscheit kennt, der wird sich auf diesen Film besonders freuen. Aber auch ohne Vorkenntnisse macht die Verfilmung der Geschichte um die hübsche Eintagsfliege und ihre Freunde Fuchs und Wildschwein großen und kleinen Zuschauern Spaß. Wir sagen euch, warum sich das anschauen lohnt!

Den Tag genießen bei Kaffee und Kuchen: Wildschwein (Aljoscha Stadelmann), Eintagsfliege (Karoline Schuch) und Fuchs (Lars Rudolph), Foto: W-film Distribution
Den Tag genießen bei Kaffee und Kuchen: Wildschwein (Aljoscha Stadelmann), Eintagsfliege (Karoline Schuch) und Fuchs (Lars Rudolph), Foto: W-film Distribution

Worum geht es? Der Fuchs (Lars Rudolph) sitzt mit dem Wildschwein (Aljoscha Stadelmann) im Wald und die beiden beobachten fasziniert, wie die Eintagsfliege (Karoline Schuch) schlüpft. Doch auf die beiden wartet eine unangenehme Aufgabe: Sie müssen der bezaubernden Fliege beibringen, dass sie – wie es eben ihrer Art entspricht – nur einen Tag leben wird. Um diese traurige Botschaft abzumildern, kommt ihnen eine Idee. Sie erzählen der süßen Fliege, dass der Fuchs nur noch einen Tag zu leben hat. Sofort springt die Eintagsfliege darauf an und sie beschließen, den letzten Tag für den Fuchs so schön und allumfassend wie möglich zu gestalten. Er soll die ganze Wunderbarkeit des Lebens an einem Tag erleben. Denn wer nur 24 Stunden hat, der muss das Glück suchen!

Worum geht´s wirklich? Um die Vergänglichkeit des Lebens und darum, jeden Moment ganz bewusst zu genießen und auszukosten.

"Nur ein Tag" läuft ab 29.06.2017 im Kino (Foto: W-film Distribution)
„Nur ein Tag“ läuft ab 29.06.2017 im Kino (Foto: W-film Distribution)

Warum anschauen? Weil die Schauspieler, allen voran Karoline Schuch als zauberhafte Eintagsfliege, aber auch Lars Rudoplh und Aljoscha Stadelmann sowie Anke Engelke, die ebenfalls eine Fliege spielt, einfach toll sind und es dem Regisseur und Autor Martin Balscheit gelungen ist, eine sehr anrührende, lebensweise Geschichte gelungen und fröhlich auf die Leinwand zu bringen. Carpe diem!

Unbedingt mitnehmen? Alle, die das Leben genießen und schöne Parabeln mögen

Insidertipps: Mit Kind nach Japan reisen

Mit Kind und Kegel mal nach Japan fahren? Was wie ein großes Abenteuer klingt, ist ein ideales Reiseziel für Familien, die gerne fremde Kulturen entdecken möchten. Japan gilt als eines der sichersten Länder der Welt und verbindet auf angenehme Weise eine europäische Infrastruktur mit einer asiatische Kultur. Ein bisschen Vorbeitung sollte trotzdem sein. Hier sind unsere Tipps für einen Familienurlaub in Japan.

Unterwegs in Japan

Ganz kurz und schmerzlos: Kinderwagen zu Hause lassen. Viele Straßen und Bahnhöfe sind einfach zu eng um da mit den Wägen voran zu kommen. Wer also mit Buggy unterwegs ist sollte lieber einen schmaleren nehmen – am besten gleich einen japanischen, denn die sind bereits schmaler konzipiert. Im Allgemeinen bevorzugen Japaner Tragegurte, die nehmen weniger Platz weg und in Kaufhäusern und Museen gibt es „Leihbuggys“ die man sich am Eingang einfach mitnehmen kann.33679_160746663956250_7844190_n
Am besten voran kommt man in Japan mit dem Zug. Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos. Wer mit einem Kleindkind unterwegs ist findet in lokalen Zügen sogeannte „Yuusenki“, das sind extra Plätze für Schwangere, Ältere und auch Eltern mit Kleinkindern. Aufpassen sollte man bei kleineren Kindern, wenn man mit dem Shinkansen fahren will. Die Schnelligkeit (bis zu 300 km/h) sind viele nicht gewohnt und es wird ihnen leicht schlecht.  Besser man informiert sich vorher wie schnell der Zug tatsächlich fährt und weicht auf einen langsameren aus.

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Essen

In Japan gibt es selten extra Kindermenüs und es wird erwartet das Kinder bei ihren Eltern mitessen. Einzige Ausnahmen sind sogenannte Familienrestaurants (Famiresu). Ein tolles Familienrestaurant in Tokyo ist das Gusto, die preiswertes Essen und wirklich tollen Erdbeerreis haben, das garantiert nicht nur Kinder schmeckt. Richtige Hochstühle für Kinder bieten im übrigen nur die großen Restaurants. In traditionelleren wird  auf Tatami-Matten (Zashiki) gegessen, sodass auch ganz kleine Kinder allein an alle Tische herankommen. Übrigens: In Japan gibt man kein Trinkgeld. Wer es trotzdem versucht, gilt als unhöflich.

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Und ja, insbesondere Lebensmittel wie Käse und vor allem Obst können sehr teuer sein. Wenn es also um die Verpflegung abseits von klasssischen Restaurants geht ist es wichtig zu wissen wo(!) man einkauft. So kann man in den 24-Stundenlädeen (Konbinis) Reisbällchen (O-Nigiri) und kleine Lunchboxen kaufen und diese auch gleich direkt im Geschäft aufwärmen. Neben den  klassischen 7-Eleven Supermärkten gibt es zum Beispiel Läden wie Lawson 100 und 100 Yen Shops, in der jeder Artikel 100 Yen kostet und in denen sich einige tolle (und leckere!) Sachen finden lassen. Obst sollte man generell besser immer kurz vor Ladenschluss kaufen, dann kosten alle frischen Lebensmittel nur noch die Hälfte. Umgerechnet gibt es hier dann Dinge wie Äpfel für knapp einen Euro. Generell ist übrigens – ähnlich wie in Deutschland  – das Leitungswasser in Japan trinkbar, es allerdings in einigen Gegenden sehr chlorhaltig.

Unterkunft

Japanische Hotelzimmer sind sehr eng, sodass Kinder auch in einem als familienfreundlich ausgezeichneten Hotel oft mit den Eltern im Bett schlafen müssen. Außerdem gibt es meist keine Zimmer mit über vier Betten, sodass man gegebenfalls zwei Zimmer mieten muss. Eine gute Alternative bietet sind traditionelle Gästehäuser (Ryokan) die in ihren Zimmer keine Betten haben, aber dafür Schlafmatten (Futons).
Wer seine Unterkunft über Portale wie Airbnb bucht, sollte sich im Klaren darüber sein, das viele japanische Wohnungen mit leicht bedienbaren Schiebetüren, Papierfenstern und niedrigen Gasherden ausgestattet sind, die von Kindern schnell zu neuen Lieblingsspielzeugen erkoren werden könnten.

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Gesundheit

Der medizinische Standard in japanischen Kliniken ist sehr hoch, wenn nicht sogar noch höher als bei uns und dementsprechend teuer. Es lohnt sich also in jedem Fall eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. Für kleinere Wehwehchen gibt es überall lokale Kinderkliniken (Kodomo Kurinikku), die von Montag bis Samstag offen haben und bei denen man ohne Termin einfach vorbei gehen kann. Sonntags kann man dann die größeren Krankenhäuser (Biyoin) aufsuchen. Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch hier Erste-Hilfe und Rettungsstellen.

Sicherheit

Generell gilt Japan als eines der sichersten Länder der Welt. Es gibt so gut wie keine Kriminalität und auch vor Erdbeben braucht man keine große Angst haben. Letztere kommen zwar schon oft vor, doch japanische Häuser sind so konzipiert das sie auch stärkeren Schwankungen ohne Probleme stand halten.

Manieren

In Japan wird erwartet, dass man sein Kind unter Kontrolle hat. Weinende, unruhige Kinder in Restaurants und Zügen gibt es eigentlich nicht und wenn dann ziehen sie sofort alle Blicke auf sich, als hätte man gerade den Weltuntergang eingeleitet. Ansonsten sind Japaner total vernarrt in europäische Kinder und man kann damit rechnen auf der Straße plötzlich angehalten  und nach Fotos gefragt zu werden.

Heiße Quellen / Onsen

In vielen Onsen dürfen Kinder, die noch eine Windel tragen nicht ins Wasser, am besten man fragt vor dem Besuch, ob Kleinkinder erlaubt sind.

Themenparks in Japan

Die Japaner lieben Themenparks und Museen, es gibt unzählige und man kann sich damit tagelang beschäftigen. Die  beliebtesten sind das Ghibli Museum, Tokyo Disneyland und Tokyo Sealand das Miraikan Museum, ein Museum „der Zukunft“, das mit seinen Robotern und Interaktionen insbesondere Kindern gefallen wird und das Tokyo Toy Museum, indem man traditionelles japanisches Hoolzspielzeug ausprobieren kann. Ein besonderes Highlight ist auch das Kidzania, in der Kinder Erwachsenenberufe ausprobieren können.

Kultur zum Mitmachen

Japan ist das Land der Feste und Feiertage und das sich viele der an diesem Tag stattfindenden Attraktionen an Kinder richten versteht sich fast von selbst. Neben farbenfrohen Umzügen und Taiko Trommelgruppen die dann durch die Straßen ziehen, sind Losbuden und Stände an denen Kinder Goldfische fangen können besonders beliebt. Besonders schöne Feste sind zum Beispiel das Hina – Matsuri (Mädchenfest) am 3. März und natürlich das Hanami (Kirschblütenfest). Bei letzterem sollte man allerdings immer darauf achten, wann genau die Kirschblüte blüht, das ist nämlich von Region zu Region unterschiedlich und wird meist im Wetterbericht vorab angekündigt.33745_160747180622865_1563928_n

Fotos: privat
Titelbild: unsplash

Katalanische Gambas in Knoblauchsoße – Rezept, das nach Urlaub schmeckt

Barcelona ist nicht nur als kulturelles Reiseziel reizvoll. Auch kulinarisch hat die Metropole einiges zu bieten. Wir stellen euch das tolle Buch  „Barcelona – Die Kultrezepte“ von Stephan Mitsch und Arnold Pöschl vor, das landestypische Spezialitäten beinhaltet, die herrlich nach Urlaub schmecken. 

Gambas al ajillo – Gambas in Knochblauchsauce 

Typisch katalanisch: Gambas in Knoblauchsauce (Foto: Arnold Pöschl)
Typisch katalanisch: Gambas in Knoblauchsauce (Foto: Arnold Pöschl)

Eine der bekanntesten Tapas sind gambas al ajillo. Einfach zuzubereiten und unglaublich lecker sind sie auch.

Für 4 Personen

Zubereitung: 10 Minuten

Kochzeit: 15 Minuten

Zutaten:

250 ml Olivenöl
3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
2 rote Chilischoten, entkernt und in Ringe geschnitten
100 g Gambas, küchenfertig, den Darm entfernt und ohne Köpfe Salz

Zubereitung:

In einer Pfanne mit hohem Rand oder in einer Kasserolle in etwas Olivenöl den Knoblauch und die Chilischoten anrösten. Sobald der Knoblauch beginnt, Farbe zu nehmen, die Gambas dazugeben und kurz mitbraten. Das restliche Olivenöl zugeben, alles bei mittlerer Temperatur erwärmen und mit etwas Salz würzen. Sofort entweder in der Pfanne oder in vier vorgewärmten Tonschalen mit Weißbrot servieren.

Inspiration: "Barcelona - Die Kultrezepte" von Stephan Mitsch und Arnold Pöschl
Inspiration: „Barcelona – Die Kultrezepte“ von Stephan Mitsch und Arnold Pöschl

Weitere Rezepte für viele katalanische Köstlichkeiten findet ihr in der Luna 63 und im Buch „Barcelona – Die Kultrezepte“ von Stephan Mitsch und Arnold Pöschel, erschienen im Christian Verlag, 29,99 Euro
Einen Überblick über alle Themen der Luna 63 findet ihr hier.

Artikelbild: shutterstock.com

Reisetipp: Andalusien mit Kind

Andalusien: Wer denkt da nicht sofort an die Alhambra, an maurische Bauwerke, weiße Dörfer, schöne Landschaften, wilde Pferde, Stierkampf, stolze Spanier, leckeres Essen und traumhafte Strände! All das und noch viel mehr hat der bezaubernde Landstrich Südspaniens zu bieten. Auch mit Kindern lässt es sich hier toll urlauben. Wir haben ein paar Tipps für euch.

Andalusien ist ein wunderbares Reiseziel für Familien, besonders in der Nebensaison, sprich im Mai und Juni oder im September. Im Juli und August wird es in Südspanien sehr heiß, Temperaturen über 40 Grad sind keine Seltenheit. Aber wer damit gut klar kommt, findet auch im Hochsommer Erholung.

Typisch für Andalusien: Die malerischen weißen Dörfer (Foto: Pixabay)
Typisch für Andalusien: Die malerischen weißen Dörfer (Foto: Pixabay)

Hinkommen: Am besten mit dem Flugzeug. Je nachdem, für welche Region man sich entscheidet, kann man nach Málaga, Sevilla oder Jerez fliegen, wobei die meisten Urlauber Málaga ansteuern und von dort ihre Rundreise starten. Das geht am einfachsten mit einem Mietwagen. Es gibt zahlreiche Anbieter, kleiner Tipp: Lieber ein paar Euro mehr investieren und dafür einen Wagen direkt ab dem Flughafen Málaga buchen, statt erst umständlich in einem überfüllten Bus mit Gepäck und quengeligen Kindern zum Autoverleih zu fahren.

Von vielen Fincas hat man einen tollen Blick auf die Berge (Foto: Pixabay)
Von vielen Fincas hat man einen tollen Blick auf die Berge (Foto: Pixabay)

Unterkommen: Für Familien ist es in Andalusien besonders schön, eine Finca zu mieten. Es gibt eine große Auswahl an sehr hübschen Unterkünften, von preiswert bis teuer, von einfach bis luxuriös, ob in den Bergen oder eher in Meernähe. Perfekt ist eine Unterkunft mit Pool. Dann ist man unabhängig vom Strand und kann auch einfach mal einen Tag mit den Kindern auf der Finca bleiben und dort baden und relaxen. Hübsche Fincas findet man z.B. auf fincaferien oder ruralidays, auch bei fewo-direkt gibt es schöne Angebote.

Unbedingt sehenswert: Die Alhambra (Foto: Pixabay)
Unbedingt sehenswert: Die Alhambra (Foto: Pixabay)

Sehenswürdigkeiten: Es gibt viel zu besichtigen in Andalusien! Unbedingt einplanen sollte man einen Besuch der Alhambra bei Granada. Die maurische Festungsanlage liegt auf dem Sabikah-Hügel und ist das am besten erhaltene Beispiel für den maurischen Stil innerhalb der islamischen Architektur und Kunst. Im Schatten der Bäume des Myrtenhofes mit seinem Wasserbecken oder des Löwenhofes mit seinem imposanten Brunnen kann man sich von der Besichtigung des beeindruckenden Bauwerks ausruhen, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.  Auch Granada selbst ist sehenswert. Die pittoreske Altstadt ist geprägt vom maurischen Stil, es gibt arabische Bäder wie das „El Banuelo“, das durch seine aufwändige Ausstattung begeistert. Zudem kann man sich vor den zahlreichen Cafés und Bodegas wunderbar niederlassen und mit einem Bocadillo (belegten Brötchen), Tapas und einem Cafe con leche (Milchkaffe) stärken.

Badevergnügen an den vielen schönen Sandstränden (Foto: Pixabay)
Badevergnügen an den vielen schönen Sandstränden (Foto: Pixabay)

Strandvergnügen: Für Kinder (aber auch für Erwachsene) ist einer der Hauptattraktionen in Andalusien vor allem das Baden an den weitläufigen, seichten Sandstränden. Die Costa del Sol („Sonnenküste“) erstreckt sich von Málaga bis an die Südspitze zum Campo de Gibraltar und bietet Strandvergnügen für alle. Schöner fast noch ist jedoch die Atlantikseite Andalusiens, die Costa de la Luz („Küste des Lichts“), die von Tarifa an über Orte wie Zahara de Los Atunes, El Palmar, Conil de la Frontera nach Cadiz und weiter gen Norden reicht. Hier wird das Wasser etwas frischer und der Wind etwas rauer – dafür sind die Strände aber nicht so überfüllt und es gibt tolle Restaurants und Fischlokale in den Orten.

Weitere schöne Tipps für eine Reise mit Kindern durch Andalusien findet ihr hier oder in einem der zahlreichen Reiseführer. Wir empfehlen den Merian Momente Reiseführer mit herausnehmbarer Karte von Nina Wacker, Isabel Gónzález Alegria und Pablo Santiago Chiquero, 14, 99 Euro.

Slider-Foto: Pixabay

Medien in der Schule: Das Interview zur KIM-Studie

Alle, die in den 80ern oder vorher geboren wurden, kennen noch eine Zeit ohne Computer oder Internet. Unsere Kinder jedoch sind das, was man als „Digital Natives“ bezeichnet – oder etwa nicht? Die Nutzung der Medien in der Schule scheint jedenfalls nicht davon zu zeugen. In der Luna 63 haben wir uns eingängig mit dem Thema beschäftigt und mit Lehrern, Medienbeauftragten und Wissenschaftlern gesprochen um herauszufinden, wie es um die Mediennutzung an deutschen Schulen steht. Hier gibt es erstmal das Interview zur großen KIM-Studie

Die KIM-Studie wird alle zwei Jahre erhoben. KIM steht für Kindheit, Internet und Medien. Seit 1999 führt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest eine deutschlandweite Erhebung durch. Hierbei wird der Medienumgang der sechs- bis 13-Jährigen untersucht, privat wie auch in der Schule. Wir haben Theresa Plankenhorn, die an dieser Studie mitarbeitet, Fragen dazu gestellt. Sie erklärt uns, was die Studienergebnisse aussagen und was sich an Schulen ändern müsste.

lunamag: Frau Plankenhorn, was ist die Hauptentwicklung, die dank der KIM-Studie in den letzten Jahren sichtbar geworden ist?

Theresa Plankenhorn: Kinder wachsen heute in einem Umfeld mit einem sehr breiten Repertoire an Mediengeräten auf. Sie sehen heute ja bei ihren Eltern, welchen Stellenwert das Smartphone im Alltag hat. Seit der ersten Erhebung der KIM-Studie 1999 haben Fernsehen und Bücher jedoch einen gleichbleibenden, hohen Stellenwert bei Kindern. Das zentrale Medium im Grundschulalter ist weiterhin eindeutig das Fernsehen. Die Nutzung von Handy und Internet kommt bei Kindern ab einem Alter von ca. zehn Jahren mittlerweile hinzu, dann erweitert sich das Medienrepertoire rasch um verschiedene Online-Angebote zur Kommunikation, Unterhaltung, Information und zum Spielen.

Wie nutzen Kinder und Jugendliche heutzutage Medien für die Schule?

Das Thema Medienumgang im Schulkontext wird bei der KIM-Studie immer wieder abgefragt, so auch zuletzt 2016. Hierbei stellen wir den Kindern Fragen einerseits zum Einsatz von Medien im Schulunterricht, andererseits auch zu ihrer

Theresa Plankenhorn ist Co-Autorin der KIM-Studie
Theresa Plankenhorn ist Co-Autorin der KIM-Studie

Mediennutzung zuhause im Rahmen der Hausaufgaben und des Lernens für die Schule. Hierbei wird deutlich, dass Kinder digitale Medien intensiv zuhause für die Schule nutzen, drei Viertel der Sechs- bis 13-Jährigen suchen mindestens wöchentlich etwas im Internet für die Schule. 54 Prozent nutzen regelmäßig zuhause ein Lernprogramm für die Schule. Im Schulunterricht selbst werden neue Medien nur vereinzelt eingesetzt. Nur zwei von fünf Kindern, die generell Computer nutzen, haben auch schon einmal in der Schule am PC gearbeitet.

Obwohl es in den letzten 20 Jahren eine Fülle von technischen Neuerungen gegeben hat, scheinen die Schulen ihren Unterricht immer noch nicht auf den neusten Stand gebracht zu haben. Woran glauben Sie liegt dies?

Wie Schulen aber auch einzelne Lehrkräfte mit dem Thema Medienbildung umgehen, ist sehr unterschiedlich. An einigen Schulen gibt es Strategien, um das Lernen mit und über Medien innovativ umzusetzen. An vielen Schulen in Deutschland ist es auch eine Frage der vorhandenen Medienausstattung. Die eigenen Geräte der Schüler einzusetzen bringt verschiedene Herausforderungen mit sich. Ein zentraler Aspekt ist jedoch nicht allein die Ausstattung, sondern die eingesetzten Konzepte und Inhalte, die auch die Lehrkräfte überzeugen, dass es sinnvoll ist das Thema anzugehen. Ein weiteres Problem scheint zu sein, dass das Thema Medienbildung nicht verbindlich in die Lehrerausbildung integriert ist. Und es ist schlichtweg auch eine Frage der Ressourcen, Zeit und Personal für dieses Thema zu haben, oft bleibt hierfür kein Spielraum angesichts des Schulalltags und anderer Themen wie Inklusion oder differenziertem Unterricht.

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Welche Vorkehrungen an den Schulen müssten durchgeführt werden, um fortschrittlichen Unterricht zu ermöglichen?

Es müsste ein klares, gemeinsames Verständnis von Medienbildung vorhanden sein, es geht ja vor allem darum, die Chancen digitaler Medien für die Bildung herauszuarbeiten und die Kinder auf die digitale Welt vorzubereiten. An erster Stelle stehen hierbei natürlich die Inhalte und Konzepte, die – entsprechend dem Alter der Kinder angepasst – eine reflektierte Begleitung der Kinder durch ihre gesamte Schulzeit ermöglichen und ihnen einen sinnbringenden Einsatz moderner Medien erschließen. Auf der Ebene der Geräteausstattung sollte ausreichend Medientechnik an Schulen vorhanden sein, um eine regelmäßige Nutzung durch alle Schüler zu ermöglichen. Die Nutzung der eigenen Geräte der Schüler wird unter dem Stichwort „Bring your own device“ viel diskutiert. An einigen Pilotschulen, beispielsweise in Hamburg, werden die Geräte der Schüler schon sehr erfolgreich im Unterricht eingesetzt. Hierzu müssen natürlich organisatorische Voraussetzung wie das Einverständnis aller Eltern und technische und organisatorische Voraussetzungen zum Datenschutz erfüllt sein. Außerdem müssen die Lehrkräfte sowohl zu Medienthemen generell als auch zu Mediendidaktik geschult und konstant fortgebildet werden. Um dies alles zu erarbeiten und umzusetzen brauchen Lehrkräfte Unterstützung und ausreichend Ressourcen.

In der Luna 63 haben wir das Thema „Medien in der Schule“ noch aus zwei weiteren Blickwinkeln betrachtet: Wir haben mit einer innovativen Lehrerin über ihren Unterricht gesprochen und mit der Medienberatung NRW gesprochen. Dabei haben wir feststellen müssen, dass es gar nicht so einfach ist festzustellen, wie es denn nun mit den Medien in der Schule aussieht.

Einen Überblick über alle Themen aus dem Heft findet ihr hier.

Mittagsschlaf: Wann, wie lange und was tun, wenn das Kind sich weigert?

So individuell Kinder und ihre Bedürfnisse auch sind, geht es um den Mittagsschlaf lässt sich eines bestimmt sagen: Er ist wichtig für alle Kinder, um das Erlebte zu verarbeiten und daraus zu lernen. Außerdem braucht das Kleine ausreichend Schlaf für ein gesundes Wachstum, denn das Wachstumshormon Somatropin wird vor allem im Schlaf ausgeschüttet. Deshalb ist der Mittagsschlag in den ersten Lebensjahren extrem wichtig.

Im Babyalter müssen Eltern sich wenig Gedanken um den Schlaf-Wachrhythmus des Nachwuchses machen. Das Kleine schläft noch sehr viel und wird häufig vom Hunger geweckt, egal ob Tag oder Nacht. Ist das Kind älter und aktiver, können Eltern versuchen, den Schlafrhythmus des Kindes so zu steuern, dass es tagsüber genug Erholung bekommt und trotzdem nachts lange genug schläft. Hier kommen ein paar Tipps von uns.

Pinterest Mittagsschlaf

Wann sollte der Mittagsschlaf stattfinden?

Experten empfehlen, den Nachwuchs immer zur selben Zeit mittags hinzulegen. Ein geregelter Tagesablauf kann dazu beitragen, dass Kids nachts besser schlafen. Der Organismus lernt, sich auf die regelmäßigen Pausen einzustellen. Auch die Eltern profitieren von der Regelmäßigkeit und können so besser planen. Vom Biorhythmus her bietet sich die Zeit zwischen 12 und 14 Uhr für ein Nickerchen an. Nach dem Essen werden auch die Kleinen müde, weil sie Energie für die Verdauung brauchen. Oft werden die Kinder auch am Nachmittag noch mal quengelig – so zeigen sie, dass sie nochmals eine Ruhepause brauchen. Gönnt ihnen diese, achtet nur darauf, dass sie nicht zu spät oder zu lange noch mal schlafen. Damit die Kids abends wieder müde sind, sollten sie nach dem Mittagsschlaf vier Stunden wach sein.

Wie lange soll der Mittagsschlaf dauern?

Wie viel Schlaf der Nachwuchs braucht, ist von Kind zu Kind total unterschiedlich. Als groben Richtwert kann man sagen: Mit einem halben Jahr schlafen Babys noch drei bis vier Stunden über den Tag verteilt. Mit zwei Jahren brauchen Kinder meist noch ein bis zwei Stunden Schlaf zur Mittagszeit. Kindergartenkindern reicht meist ein Nickerchen von 30 bis 60 Minuten. Um rauszufinden, welche Länge für euer Kind angemessen ist, beobachtet es: Wenn euer Kind abends nicht gut einschläft, Probleme beim Durchschlafen hat oder morgens in aller Frühe wach ist, kann es sein, dass es tagsüber zu viel schläft. Dann weckt es mittags einfach etwas früher, schon bald wird sich der Rhythmus des Kindes so umstellen, dass es mit weniger Mittagsschlaf auskommt.

Bis zu welchem Alter brauchen Kinder einen Mittagsschlaf?

Auch dies ist individuell. Manche kommen schon mit zwei Jahren ohne ein Schläfchen durch den Tag. Andere brauchen noch mit vier oder fünf Jahren im Kindergarten eine kleine Auszeit zum Schlafen. Viele Kindergärten bieten Ruhezeiten an für die Kinder, die bis nachmittags bleiben. Manche Kinder schlummern auch wenn sie aus der Schule kommen gerne noch eine Runde, um Energie für den Nachmittag zu tanken. Oft sind auch Veränderungen – wie die Einschulung – Anlass, dass Kinder, die eigentlich den Tag schon „durchmachen“ können, plötzlich wieder ein Schläfchen brauchen. Das ist ein Zeichen, dass sie viele neue Eindrücke verarbeiten müssen. Wenn ihr über einen längeren Zeitraum bemerkt, dass euer Spross mittags nur schwer einschläft oder abends nicht zur üblichen Uhrzeit müde wird, bedeutet das, dass kein Mittagsschlaf mehr benötigt wird – vorausgesetzt das Kind ist alt genug.

Und wenn das Kind nicht schlafen will?

Zumindest bis der Spross in den Kindergarten kommt, sollte auf einen Mittagsschlaf nicht verzichtet werden. Viele Kinder sind aber so lebhaft oder wollen sich nicht vom Spielzeug trennen, dass an schlafen nicht zu denken ist. Wenn ihr regelmäßige Zeiten eingeführt habt, sollte es den Kindern leichter fallen, zur Ruhe zu kommen. Um Schlafmuffel zu unterstützen, könnt euch ein Ritual überlegen, das den Mittagsschlag einleitet. Dunkelt das Zimmer leicht ab, lest eine kleine Geschichte vor oder lasst ein Hörspiel laufen. Hilft das alles nicht, versucht die Zeit für den Mittagsschlaf zu variieren. Vielleicht schläft euer Kind etwas früher oder etwas später besser, als ihr es immer hinlegt. Kann das Kind partout nicht einschlafen, legt es trotzdem für eine halbe Stunde ins Bett und lasst es ein Buch durchblättern oder einem Hörspiel lauschen. So kommt wenigstens der Körper zur Ruhe und ihr zu einer kurze Auszeit.

Noch mehr informative Artikel, z.B. zum Umgang mit der Trotzphase, zur Hausapotheke oder mit Tipps für Eltern von Trennungskindern, findet ihr in unserer Rubrik „Wissen„.

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Coole Hörbücher für Kinder ab 3 Jahren

Lange Wege bis die Familie endlich im Urlaub angekommen ist, sind vor allem für die Kleinen anstrengend. Um eure Kids bei Laune zu halten oder sie abzulenken haben wir beim Profi nachgefragt: Was sind die besten Hörbücher, um entspannt den Roadtrip mit Kids zu überstehen?

MichaelTreutler
Copyright: Audible GmbH

Dr. Michael Treutler selbst gehört zu der „Generation Kassettenkinder“ und hört noch heute manchmal zur Entspannung die Klassiker seiner Kindheit – nur diesmal auf dem Smartphone statt auf Kassette. Bei Audible ist er in seiner Funktion als SVP Content & Publishing EU europaweit für die Programmgestaltung von Audible verantwortlich. Für uns hält er fest, was Eltern beim Thema „Hörbücher“ beachten sollten. Außerdem hat er sich Gedanken darüber gemacht, welche Hörbücher sich für welches Alter eignen. So könnt ihr ganz schnell das Richtige für eure Kids heraussuchen.

Michael: In der Hörbuchbranche gibt es kein einheitliches System für Altersempfehlungen. Die Verantwortung, das richtige Hörbuch oder Hörspiel auszusuchen, liegt deshalb bei den Eltern. Grundsätzlich können sich Eltern an folgendem Rahmen orientieren: Je jünger das Kind, desto kürzer kann die Geschichte sein. Ab dem Alter von 2 bis 3 Jahren können Eltern meistens das Interesse ihrer Kleinen für bis zu zehnminütige Geschichten wecken. Komplexe Zusammenhänge verstehen die Kids noch nicht, daher sind Geschichten mit viel Musik, unterschiedlichen Stimmen und Reimen gut geeignet. Sprechende Tiere kommen immer gut an und sind ein guter erster Einstieg. Am Anfang sollten Eltern mit ihren Kindern zusammen spielerisch hören und einfach ausprobieren, wie lange die Kleinen Interesse haben. Im Gegensatz zu Erwachsenen und älteren Kindern, wollen Kleinkinder Geschichten nicht unbedingt komplett erleben. Sie picken sich bewusst eine Lieblingsstelle heraus, die sie dann immer wieder anhören möchten. Ältere Kinder hören einzelne Hörspiel-Folgen immer wieder. Dieses „Nochmaaal“ ist ein ganz normaler Lernprozess in ihrer Entwicklung: Über die Wiederholungen verbessern die Kleinen ihren Sprachwortschatz und ihre Fantasie, weil sie sich die Szenen immer besser vorstellen können. Wenn wir Erwachsenen also manchmal kaum fassen können, dass so viele Wiederholungen immer noch Freude bereiten, sollten wir uns daran erinnern, dass wir das früher selber auch mal getan haben. Ab 6 Jahren können Kinder schon selbst ein wenig lesen und komplexere Geschichten verstehen. Im Schulalltag lernen sie, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Spätestens jetzt haben sie meistens auch Spaß an längeren Geschichten und auch an längeren Hörspiel-Reihen.

3 bis 5 Jahre

5 bis 10 Jahre

  • Gangsta-Oma: Bens Oma ist alles andere als eine gewöhnliche Oma. Lustige Unterhaltung für Grundschüler.
  • Die Eiskönigin – Viele Kinder kennen den beliebten Disney-Film. Das Hörspiel erweckt ihn noch einmal in Gedanken zum Leben.
  • Der Wunschpunsch – Dieses Hörbuch, gelesen von Christoph Maria Herbst ist so lustig, dass man es nicht nur zur Silvesterzeit – denn an diesem Abend spielt es – genießen sollte.

Älter als 10 Jahre

  • Harry Potter-Reihe: In der von Rufus Beck interpretierten Version ein echter Klassiker, der vielfach ausgezeichnet wurde und Millionen Deutsche in ihrem Leben begleitet hat.
  • Das geheimnisvolle Kochbuch: Magie und Mädchen-Hörspielstory für junge Teeny-Girls.
  • Drachenreiter: Ungekürztes Hörbuch von Cornelia Funke, der Star-Autorin der deutschen Jugendliteratur.

 

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Lernen leicht gemacht: Mitwachsende Schreibtische für Kinder

Bald ist es soweit: Die Einschulung steht bevor und damit beginnt für die Erstklässler der Ernst des Lebens. Dazu gehören auch Hausaufgaben. Diese werden im Idealfall nicht am Küchentisch, sondern am eigenen Arbeitsplatz im Kinderzimmer erledigt. Den müsst ihr möglichst funktional einrichten – und optimalerweise so, dass er zur restlichen Einrichtung passt.

Die wichtigste Anschaffung ist ein Schreibtisch, an dem das Kind rechnen und schreiben üben aber nach getaner Arbeit auch malen kann. Wer Schreibtische für Kinder sucht, muss auf die Ergonomie achten. Ideal sind Tische, die sich in der Höhe verstellen lassen, sprich mitwachsend sind. Dazu dann noch ein guter Schreibtischstuhl – fertig ist der gesunde Arbeitsplatz. In der Luna 63 zeigen wir hübsche Schreibtische für Kinder plus Stühle, die gesundes Sitzen ermöglichen. Unser Tipp: Unbedingt die Kids in die Auswahl mit einbeziehen, denn wenn der Arbeitsplatz ihnen gefällt, halten sie sich dort lieber auf.

Eine große Auswahl an Kinderschreibtischen sowie Ausstattung für den Arbeitsplatz findet ihr in der Luna 63. Einen Überblick über alle Themen aus dem Heft findet ihr hier.

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Urlaub ohne Bedenken – wichtige Impfungen bei Kindern

Ihr habt den Jahresurlaub gebucht und seid schon voller Vorfreude? Klasse. Damit ihr und eure Familie gesund aus dem Urlaub zurückkommt, solltet ihr an den richtigen Schutz denken. Neben Sonnencreme und Mückenspray ist im Vorfeld zu klären, welche Impfungen eure Kids für den Urlaub dringend brauchen

Rechtzeitig um die Impfung kümmern

Etwa 6 Wochen vor eurer Reise, solltet ihr einen Termin bei eurem Kinderarzt haben und euch mit diesem beraten. Je nach Reiseziel kann euer Arzt euch erklären, welche Impfung notwendig ist und wie ihr am besten vorgeht.

Wer B sagt muss auch A sagen

Wenn eure Kids nach der STIKO (Ständige Impfkomission) geimpft worden sind, sind sie auch die Impfung gegen Hepatitis B bekommen. Allerdings ist für Reiseziele außerhalb Westeuropas auch die Impfung gegen Hepatitis A notwendig. Falls gegen erstere noch nicht geimpft wurde, könnt ihr auch beide Impfungen gleichzeitig machen lassen.

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Einmal ist keinmal?

Bei Reisen in die Tropen sollten die üblichen Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln wiederholt werden. Achtung: Ärzte raten davon ab, dass Kinder unter fünf Jahren in die Tropen reisen.

Der richtige Zeitpunkt

Beachtet, dass für manche Impfungen wie die gegen Gelbfieber, Cholera und andere ein Mindestalter gilt. Genauere Informationen dazu bekommt ihr von eurem Kinderarzt.

Unerwartete Gefahren

Infektionsgefahren bestehen in manchen westeuropäischen Ländern jedoch auch. In Spanien etwa besteht die Gefahr sich mit einer speziellen Lungenentzündung zu infizieren und in Italien ist es ratsam, den Kids keinen Rohmilchkäse zu geben. Diese enthalten nämlich Brucellose, die das sogenannte Malta-Fieber auslösen können.

Achtung: Einige Impfungen brauchen ca. 10 Tage, bis sie tatsächlich wirken.

Titelbild: Leo Rivas Micoud

Deko-Ideen fürs Kinderzimmer: Ein Sommernachtstraum

Der Himmel über dem Wald hüllt sich in ein dunkles Blau, vereinzelt funkeln Sterne, die Temperaturen sind lau. Das sind wohl die ersten Assoziationen zum Thema Sommernachtstraum. Außerdem gehören dazu mystische Wesen, die unserer Fantasie entspringen. Denken wir an Shakespeares berühmtes Stück, erinnern wir uns an manch verrücktes Ereignis, das im verwunschenen Wald vor sich geht. Willkommen in der Traumwelt!

Wir bringen die magische Stimmung ins Kinderzimmer und zeigen hier romantisch-verspielte Deko-Ideen.

Foto Slider: Fabelab

Freebie: Die ultimative Checkliste fürs Festival mit Kind

Der Sommer ist in vollem Gange und die Festivalsaison ist längst gestartet. Festivals mit Kind liegen hierbei voll im Trend – wie A Summer’s Tale oder das Lollapalooza beweisen. Worauf ihr achten solltet, verraten wir euch

Wie bunt, lustig und kindgerecht ein Festival gestaltet werden kann, haben wir bereits in unserem Interview mit der Zwergstadt-Erfinderin besprochen. Wer nun also Lust bekommen hat, sein Auto vollzupacken und loszufahren, sollte allerdings einiges beachten – denn ein Festival mit Kind ist eben doch was anderes als ohne.

Die Checkliste zum download
Seid gewappnet! Ihr seid draußen, ihr zeltet, es könnte regnen, stürmen oder sonst was passieren. Kümmere dich im Vorfeld, dass alles vorhanden ist, was du brauchen kannst. Natürlich musst du keinen ganzen Hausstand mitnehmen, aber ein Grundstock an wichtigen Helfern ist schon wichtig. Wir haben dir die ultimative Packliste fürs Festival mit Kind zusammen geschrieben. Diese findest du hier.

Woran ihr noch denken solltet vor dem Festivalbesuch mit Kindern…
1. Festivals mit Kind sich nicht schlechter, nur eben anders! Du wirst nicht dasselbe erleben, wie wenn du ohne Kids losgefahren wärst, aber du wirst Spaß haben – wenn du dich drauf einlässt.

2. Rumstehen und deiner Lieblingsband lauschen kannst du gerne machen, aber erwarte nicht, dass die Kids das auch wollen. Schau lieber, dass ihr euch Auftritte anseht, die allen Spaß machen. Für deine Lieblingsband lässt du deine Kids dann am besten beim PartnerIn oder eben anderen Eltern, die mitgekommen sind – da kann man sich sicher aufteilen!

3. Keine Angst haben! Du hast Bedenken, dass deine Kids auf dem Festival nur Alkoholleichen zu sehen bekommen? Das ist durchaus berechtigt. Allerdings gibt es Festivals die insgesamt ruhiger sind und wo es weniger „harte PartygängerInnen“ gibt. Ansonsten finden Kinder vieles gar nicht so schlimm und du kannst mit ihnen über die gewonnenen Eindrücke sprechen.

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5. Schaut einfach mal gemeinsam, was so geht! Auf Festivals gibt es so viel zu entdecken und kennenzulernen. Erkundet das Gebiet, schaut euch um und vor allem: Habt Spaß – das wird super!

 

Titelbild: Johannes Riggelsen/ lollapalooza