Choupette für Alle! Die Katze von Karl Lagerfeld als Plüschtier von Steiff

Es war die Nachricht der Woche bei uns in der Redaktion: Ab Mai 2017 wird die Katze von Chanel Designer Karl Lagerfeld als limitiertes Steiff-Kuscheltier erhältlich sein!

Die Birma Katze des ikonisches Modeschöpfers ist fast so berühmt wie er selbst. Unter anderem tritt sie als Model auf,  ist das Leittier der eigenen Kollektion ihres Papas und hat natürlich ihren eigenen Instagram Account auf dem sie aus ihrem aufregendem Leben als berühmteste Mode-Katze der Welt berichtet.

Für Karl Lagerfeld ist es bereits die zweite Kooperation mit dem choupetteSpielwarenhersteller Steiff: Anlässlich des 125-jährigen Firmenjubiläums 2013 kreierte der Designer einen limitierten Teddy im Lagerfeld-Signature-Look.

Das jetzt die Anfrage kam seine Katze als Kuscheltier zu verewigen war für Karl Lagerfeld klar: „Choupette ist eine so berühmte und wunderschöne Katze, dass es mich überhaupt nicht überraschte, als man mit dieser Anfrage an mich herantrat.“

Das Ergebnis ist knapp 40 Zentimeter lang, mit treuen Knopfaugen so kuschelig weich wie das Original. Dazu kommt eine Spielmaus für die Plüschkatze aus synthemtischem Leder, die ebenfalls extra von Steiff angefertigt wurde.

Ab Mai 2017 wird Choupette auf 2000 Stück limitiert in ausgewählten Karl-Stores erhältlich sein und von Steiff später über ausgewählte Händer vertrieben. Wir können es gar nicht mehr erwarten!

 

No place I’d rather be ???? Sleep with the Angels dahhhlings. #viewfrombed #choupette

Ein von Choupette Lagerfeld (@choupettesdiary) gepostetes Foto am

Lesetipp: Kopf im Kopf – ein ungewöhnliches Buch

Kopf hoch, den Kopf einziehen, den Kopf verlieren… Unser Kopf ist das wichtigste Körperteil und spielt darum natürlich auch in der Sprache eine große Rolle. Das Buch „Kopf im Kopf“ geht dem spielerisch nach…

Das Ding, das da zwischen unseren Ohren sitzt, ist wirklich interessant. Aus ihm kommen allerlei Gedanken heraus. Und natürlich auch Unsinn. Illustrator David Böhm und Autor Ondrej Buddeus haben dem Kopf ein ganzes Buch gewidmet. Es als reines Kinderbuch zu bezeichnen wird ihm nicht gerecht, denn vieles darin ist auch erwachsenentauglich.

Es wird erklärt, wie Falten entstehen, wozu wir eine Nase haben (mit durchaus ungewöhnlichen Begründungen) oder warum es zu Kopfweh kommt. Es werden berühmte „Kopfträger“ analysiert wie zum Beispiel der Bandit, Fantomas oder ein Astronaut. Es gibt lustige Wortspiele und Reime mit ebenso ungewöhnlichen wie lustigen Illustrationen dazu.

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Die stammen von David Böhm, einem Absolventen der Bildenden Künste in Prag. Sein Werk wurde bereits in Galerien in New York, Berlin und Kiew ausgestellt. Auch in Sachen Kinderbuch war er schon zuvor tätig und brachte zusammen mit seiner Schwester Tereza Böhmová „Das Schweigen des Nilpferds“ heraus (Originaltitel: Ticho Hrocha), das im Wettbewerb „Schönstes tschechisches Buch des Jahres 2009“ für die beste Gestaltung ausgezeichnet wurde.

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Autor Ondrej Buddeus hat Skandinavistik und Translatologie (Deutsch) an der Karls-Universtität in Prag studiert. Er ist Schriftsteller, Übersetzer und Redakteur des tschechischen Magazins für Gegenwartslyrik „Psí víno“. Seine Texte und Bücher wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

„Kopf im Kopf“ hat im Jahr 2014 in Tschechien mehrere Auszeichnungen bekommen unter anderem wurde es mit dem „Magnesia Litera“ bedacht. Kinder ab 8 Jahren werden Gefallen finden an den vielfältigen, fantasievollen und durchaus spannenden Erklärungen rund um das Thema „Kopf“. Eltern werden beim Lesen oder Vorlesen ebenfalls ihren Spaß haben am schrägen Humor der Macher. In jedem Fall hält man hier ein kleines Buchkunstwerk in Händen.

KopfImKopf; Karl Rauch Verlag 2017Erschienen im Karl Rauch Verlag für 25 Euro.

Giftstoffe in Kinderprodukten? Darauf sollte man achten

Giftstoffe in Kinderprodukten? Nichts klingt gruseliger für Eltern, als der Gedanke, dass Spielzeug und Kinderkleidung ihre Kinder ganz heimlich krank machen könnten. Die Initiative „Kleine Helden leben sicher“ will hierzu aufklären.

Die Verbraucherinitiative „Kleine Helden leben sicher“ will das Bewusstsein über Kindersicherheit in der Gesellschaft stärken. Unterstützt wir die Initiative von zahlreichen unabhängigen Experten und vom Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V., dazu unten mehr. Es geht beim Thema Kindersicherheit um Sicherheit im Straßenverkehr und im Haushalt. Während Unfälle im Haushalt meist recht praktisch zu vermeiden oder einzuschränken sind, sind in Kinderprodukten enthaltene Giftstoffe ein ziemlich weites Feld und für Eltern ein eher undurchsichtiges Thema.

Hier die 5 am häufigsten vorkommenden Giftstoffe, die es zu vermeiden gilt.

1. Weichmacher
Die bekanntesten unter den Weichmachern sind die Phthalate – das kaum aussprechliche Wort erschien in der Vergangenheit am häufigsten in den Medien. Wie der Name schon verrät, werden Weichmacher eingesetzt, um Kunststoffe weicher und flexibler zu machen. Nicht immer hat das nur einen funktionellen Nutzen, manchmal geht es dabei auch nur um die Haptik eines Produkts. Weichmacher findet man zum Beispiel in Textilien, Trinkflaschen, Spielzeug oder Verpackungen. Gefährliche Weichmacher wurden in den letzten Jahren aus dem Verkehr gezogen und durch unbedenklichere Stoffe ersetzt. Obwohl es in manchen Fällen nicht ganz ohne Weichmacher geht, können sich die Verbraucher darauf verlassen, dass die europäischen Hersteller von Markenprodukten darauf achten, dass bei der Verwendung chemischer Stoffe die geltenden Qualitäts- und Sicherheitsstandards eingehalten werden.

2. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
Diese Stoffe sind vereinfacht formuliert Abgase, die bei der Herstellung bestimmter Produkte auftreten können. Sie sind zum Beispiel enthalten im Ruß von Dieselmotoren, oder werden beim Heizen mit einem Holzofen freigesetzt. Diese Stoffe werden also nicht bewusst einem Produkt zugesetzt, sondern gelangen bei der Herstellung hinein oder sind in einem Rohstoff enthalten.  Kinderartikelhersteller verwenden PAK grundsätzlich nicht in ihren Herstellungsprozessen. Dennoch können geringe Spuren von PAK in Endprodukten auftreten – einfach, weil sie in den verwendeten Rohstoffen vorkommen. Jedoch kann man hier beruhigt sein, denn die wirklich bedenklichen Stoffe aus dieser Reihe kommen in Endprodukten kaum vor und wenn, dann nur in sehr geringen Mengen, die nicht gesundheitsgefährdend sind.

3. PFC
Unter dieser Bezeichnung versteht man bestimmte  Chemikalien, die wasser-, schmutz- und fettabweisenden Eigenschaften haben.  Entsprechend werden sie zum Beispiel in Textilien wie wetterfesten Funktionsjacken oder in Kochgeschirr wie beschichteten Bratpfannen eingesetzt. Zwar sind sie unmittelbar nicht gesundheitsschädlich, dafür aber extrem umweltschädlich. Diese Stoffe bauen sich nämlich so gut wie nicht auf natürlichem Wege ab. Die meisten Hersteller von Markenprodukten für Babys und Kleinkinder achten inzwischen besonders streng darauf, Stoffe aus dieser Liste in ihren Produkten keinesfalls zu verwenden.

4. Optische Aufheller
Strahlend weiße Wäsche ist meist nicht das Ergebnis einer guten Wäsche, sondern kann oft nur durch den Einsatz Optischer Aufheller erreicht werden. Dies sind fluoreszierende Substanzen, die den Weißgrad steigern, in dem sie einen Gelbstich kompensieren. Entsprechend findet man sie in der Waschmittel-, Textil-, Faser-, Papier- und Kunststoffindustrie. Die meisten weißen Materialien enthalten heute optische Aufheller, auch in Kinderprodukten. Nur so bleiben weiße Textilien, die Teil eines Produkts sind, auch nach häufigem Gebrauch noch strahlend weiß.  Sie gelten generell als unbedenklich, aber wie bei allen chemischen Stoffen sollten Eltern wachsam sein, womit genau und in welchem Umfang ihr Nachwuchs damit in Berührung kommt.

5. Zinnorganische Verbindungen
Zinnorganische Verbindungen, auch Organozinnverbindungen genannt, setzen sich aus Kohlenwasserstoff und Zinn zusammen. Sie kommen bei der Herstellung von Unterwasser-Schiffsanstrichen und in Pflanzenschutzmittel zum Einsatz. Man findet diese Stoffe aber auch als Stabilisator in Bedarfsgegenständen und in Kleidung. Sie können laut Bundesinstitut für Risikobewertung das Immun- und Hormonsystem des Menschen gefährden. Allerdings würde vermutlich erst eine Belastung in höheren Konzentrationen über einen längeren Zeitraum und in Kombination mit anderen Einflüssen krank machen. Als  Verbraucher kann man sich inzwischen sicher sein, dass in den Produkten für Babys und Kleinkinder zinnorganische Verbindungen keine Gesundheitsgefahr darstellen. Aber auch hier gilt es, häufigen Kontakt als reine Vorsichtsmaßnahme zu vermeiden.

FAZIT: Es gilt also, beim Kauf von Kinderprodukten genau hinzuschauen und sich zu informieren. Die Initiative „Kleine Helden leben sicher“ bietet hierzu einen Expertenrat an. Über ein Kontaktformular könnt ihr Fragen zu Produkten in eurem Haushalt stellen, die dann von einem Experten beantwortet werden.

Über den Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH)

Die Mitglieder dieses Verbandes haben sich einen Verhaltenskodex auferlegt, indem sie sich dazu bekennen, dass die Qualität der Produkte, die Sicherheit und Gesundheit ihrer Kunden oberste Priorität haben. Die selbstauferlegten Qualitätskontrollen gehen dabei teilweise deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Der Verband will die Sicherheitsstandards bei Kinderprodukten verbessern und fördert eine enge Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen und Behörden, sowie relevanten Verbraucherorganisationen. Darüber hinaus setzt sich der BDKH für eine kinderfreundliche Gesellschaft und die Einhaltung sozialer Standards bei der Produktion von Kinderartikeln ein. Aktuelle Mitglieder sind Britax Römer, Chicco, Maxi-Cosi, Quinny, Safety 1st, Lässig, Peg-Pérego, Rotho Babydesign, Teutonia, TFK, Ergobaby, Moon und Alvi.

Bunt und wohnlich – so soll ein Kinderkrankenhaus aussehen!

Helles Gelb, zartes Grün oder ein leichtes Rosa – das sind die Farben, die in den meisten Krankenhäusern, wenn überhaupt, anzutreffen sind. In einem Kinderkrankenhaus versucht man meist verzweifelt mit lustigen Wandmalereien und Kinderbildern dem tristen Look zu entkommen. Aber selten wird die Gestaltung so radikal auch auf alle Möbel angewendet, wie bei diesem Krankenhaus in Sheffield, UK.

Die Illustratorin Morag Myerscough verschönert mit ihren großflächigen und knallbunten Illustrationen bisher in erster Linie öffentliche Räume in der Form von Installationen oder gestaltet plakative Außenwände. Dabei ist sie ziemlich in your face und bedient sich einer sehr mutigen Farbpalette.

Die Gestaltung des Kinderkrankenhauses in Sheffield mutet dagegen fast zurückhaltend an. Im Auftrag von Artfelt, einem Charity Kunst-Programm für Krankenhäuser, wurden Türen und Schränke in unterschiedlichen Farbwelten gestaltet und teilweise mit grafischen Mustern versehen. Das Layout der Räumlichkeiten wurde dabei von Avanti Architects gestaltet. Das Ziel war es, die Räume viel wohnlicher zu gestalten, als in Krankenhäusern ansonsten üblich. Zum Beispiel wurden Stecker und Kabel komplett hinter der Wandvertäfelung versteckt.
Das gesamte Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit den Schwestern und Patienten entworfen, um sicher zu gehen, dass alle Bedürfnisse berücksichtigt werden.

„Obwohl die Räume für Kinder gedacht sind, wollte ich sie nicht zu kindisch wirken lassen. Alle Altersgruppen und auch die Eltern sollen sich schließlich dort wohl fühlen.“

so die britsche Designerin.

Morag Myerscough Kinderkrankenhaus Sheffield
© Jill Tate
Morag Myerscough Kinderkrankenhaus Sheffield
© Jill Tate
Morag Myerscough Kinderkrankenhaus Sheffield
@ Jill Tate
Morag Myerscough Kinderkrankenhaus Sheffield
@ Jill Tate
Morag Myerscough Kinderkrankenhaus Sheffield
© Jill Tate

Es gibt vier Farbkonzepte, die sich durch alle Räume ziehen, darunter auch eins mit sanften Farben – denn zum Beispiel Kinder mit Autismus reagieren negativ auf besonders kräftige Farben.

Morag Myerscough Kinderkrankenhaus Sheffield
© Jill Tate

Morag Myerscough hofft, das dieses Projekt Nachahmer findet und einen neuen Dialog über die Gestaltung von Krankenhauszimmern anregt. Aus Erfahrung weiß sie, wie positiv sich Kunst in Krankenhäusern auf das Wohlbefinden der Patienten auswirken kann – das gleiche gilt natürlich für die gesamte Gestaltung und sicher ganz besonders für ein Kinderkrankenhaus.

Filmtipp: Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen

Viele Eltern können sich sicherlich noch an die TV-Weihnachtsserie „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ aus dem Jahr 1979 mit Tommy Ohrner in der Hauptrolle erinnern. Jetzt kommt die Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers von James Krüss in die Kinos. Wir sagen euch, warum sich das anschauen lohnt!

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Timm Thaler (Arved Friese) trifft Baron Lefuet (Justus von Dohnányi), der den Jungen um sein Lachen beneidet (Foto: © 2016 Constantin Film Verleih GmbH )

Worum geht es? Der 13-jährige Timm Thaler (Arved Friese) hat ein herzliches Lachen und ist ein aufgeweckter, allseits beliebter Junge. Die Herzen seiner Mitmenschen fliegen ihm zu. Darum beneidet ihn der steinreiche, aber unzufriedene Baron Lefuet (Justus von Dohnányi). Er bietet Timm einen Deal an: In Zukunft soll der Junge jede Wette gewinnen, wenn er ihm dafür sein Lachen verkauft. Timm ist zunächst begeistert und kann dem scheinbar verlockenden Angebot nicht widerstehen. Er verkauft dem Baron Lefuet (das bedeutet rückwärts gelesen Teufel) sein mitreissendes Lachen. Doch ohne das wird sein Leben auf einmal sehr einsam und traurig. Ein Glück, dass seine Freunde Kreschimir (Charly Hübner) und Ida (Jule Hermann) ihm zur Seite stehen und ihm helfen. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, um Timms Lachen zurückzuerobern.

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Entertainer Harald Schmidt (rechts) ist ebenfalls in einer kleinen Rolle zu sehen (Foto: © 2016 Constantin Film Verleih GmbH)

Worum geht es eigentlich? Die Geschichte von Timm Thaler ist eine Parabel auf die Gabe, Menschen mit Herzlichkeit und Lachen für sich einzunehmen. Eine Eigenschaft, die damals wie heute immer mehr Leuten fehlt – die sich aber mit Geld allein nicht kaufen lässt.

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Timm Thaler (Arved Friese) und seine Freundin Ida (Jule Hermann) (Foto: © 2016 Constantin Film Verleih GmbH)

Diese zeitlose Aussage verpackt Regisseur Andreas Dresen („Halbe Treppe“, „Sommer vorm Balkon“) in einen liebevoll inszenierten, fantasievollen Kinderfilm mit tollen Hauptdarstellern: Arved Friese muss sich hinter Tommy Ohrner im Original von 1979 nicht verstecken, und Justus von Dohnányi brilliert als Bösewicht Lefuet. Weitere Rollen haben unter anderem Axel Prahl, Nadja Uhl, Steffi Kühnert, Milan Peschel, Harald Schmidt und Heinz Rudolf Kunze übernommen. Die Stimme des Märchenerzählers aus dem Off stammt von Joachim Król. Selbst Thomas Ohrner hat als Concierge einen kleinen Gastauftritt.

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„Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“, ab 02.02.2017 im Kino

Fazit: Ein wunderbar gemachter, zeitloser, anspruchsvoller und hochkarätig besetzter Film für Kinder und Erwachsene. Unbedingt anschauen!

 

Finaler Trailer: Die Schöne und das Biest

Disney hat es drauf, uns mit einer kleinen Melodie direkt in unsere Kindheit zurück zu versetzen. Gerade wieder mit „Die Schöne und das Biest“ und dem finalen Trailer zur Neuverfilmung.

Die ersten Klaviertöne lassen uns sofort an den Trickfilm von 1991 denken: Gruselig war es, als Belles Vater die falsche Abzweigung nimmt (schon das Pferd wusste, dass der helle Pfad der Bessere sein würde), beeindruckend, als Belle sich für ihren Vater einsetzt und bezaubernd, als sie in ihrem legendären gelben Ballkleid dem Biest näher kommt. Als Kind mochten wir jedoch am allerliebsten die Songs und das verwunschene Schloss mit seinen lustigen Charakteren und Eigenarten. Egal, was nach dem Trickfilm kam, für uns war das die einzig wahre Geschichte von „Die Schöne und das Biest“. Das Disney nun im März dieses Jahres eine sehr originaltreue Real-Verfilmung ins Kino bringt, freut unser kindliches Herz natürlich sehr. Heute kam der finale Trailer raus:

Für die selbstbewusste, emanzipierte und kluge Belle finden wir Emma Watson genial. Im interview freut sie sich „Ich habe den Film als Kind schon geliebt und mich sofort mit Belle identifiziert!“
Das Biest hingegen sah – subjektiv gesprochen – in unserer Zeichentrick-Realität besser aus. Das neu-animierte Biest (gespielt von Dan Stevens) erinnert fern an einen Chewbacca mit Hörnern (gut…Star Wars gehört mittlerweile zur Disney-Familie und der Vergleich zwischen den beiden haarigen Wesen ist deshalb gar nicht so weit hergeholt). Oder was meint ihr:

Das Biest (Dan Stevens)
Das Biest (Dan Stevens)

Den Titelsong schmettert übrigens Schnulz-Expertin Celine Dion. Ehrlich gesagt, ist das bei dieser Verfilmung und dem hohen Kitsch-Faktor ausnahmsweise völlig ok! Da sind wir gerne Gast!

Bilder: (c) 2016 Disney Enterprises inc. All Rights Reserved.

Best-of: Wandhaken und Kleiderbügel für Kinder

Im Kleiderschrank der Kinder ist ganz schön was los. Da tummeln sich Hosen und Pullis, Kleider und Röcke. Damit alles seine Ordnung hat, werden die Kleidungsstücke auf Bügel gehängt – passend zur Größe des Kindes auf solche im Miniformat. Wir haben die schönsten Kleiderbügel für Kinder aufgespürt und stellen euch hier eine Auswahl für jeden Geschmack vor.

Für alles, was nicht im Kleiderschrank verschwinden soll, gibt es ganz wunderbare Wandhaken. Diese bieten nicht nur Platz für Jacken & Co., sondern sind auch hübsche Dekoelemente im Kinderzimmer.

 

 

Foto Slider: Sebra

Studie beweist: Harry Potter-Fans sind bessere Menschen

2017 feiert Harry Potter sein 20-jähriges Jubiläum: 1997 erschien der allererste Band, „Harry Potter und der Stein der Weisen“ der britischen Autorin Joanne K. Rowling. Der Beginn einer weltweit einmaligen Erfolgsgeschichte. Millionen kleine und große Leser sind seitdem Fans des Zauberlehrlings Harry Potter und seinen Freunden Ron Weasley und Hermine Granger. Das Tollste: Eine Studie belegt nun, dass Harry Potter-Fans nicht nur Fantasie und Freude an Zaubergeschichten haben, sondern vor allem vorurteilsfreiere und liberalere Menschen sind. Mehr dazu erfahrt ihr hier…

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Da war er noch ganz jung: Harry Potter (Daniel Radcliffe) im ersten Film „Harry Potter und der Stein der Weisen“ (Foto: © Warner Bros. )

Lesen bildet – das ist nicht neu, dürfte aber die Harry-Potter-Anhänger unter euch besonders freuen. Denn laut einer Studie des amerikanischen „Journal of Applied Social Psychology“, einer monatlichen Zeitschrift für angewandte Sozialpsychologie, sind Kinder und Jugendliche, die mit den Büchern und Filmen von Joanne K. Rowling aufgewachsen sind, im späteren Leben offenere Menschen. Sie bringen Minderheiten wie Flüchtlingen oder Homosexuellen mehr Toleranz entgegen und haben generell weniger Vorurteile als Nicht-Harry-Potter-Fans.

Woher kommt die größere Toleranz? 

Harry-Potter-Leser kommen von Anfang an mit Außenseitern und Minderheiten in Kontakt und entwickeln so Sympathien für die „Underdogs“. Harry selbst landet als Waisenjunge bei seiner Tante Petunia Dorsley und ihrem Mann Vernon, seinen einzigen noch lebenden Verwandten. Doch er wird von den Dorsleys schlecht behandelt, sie verschweigen ihm, wie seine Eltern zu Tode gekommen sind und dass er magische Kräfte hat. Natürlich schließen die Fans ihren Harry direkt ins Herz – hier wird schon der Grundstein für mehr Toleranz gelegt.

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Die besten Freunde von Harry Potter: Hermine Granger (Emma Watson) und Ron Weasley (Rupert Grint) Foto: © Warner Bros.

Als Harry mit elf Jahren auf das Internat Hogwarts kommt, schließt er Freundschaft mit zwei Mitschülern, die ebenfalls Außenseiter sind: der rothaarige Ron Weasley hat fünf ältere Brüder und steht im Schatten seiner Geschwister. Er ist linkisch, tapsig und fürchtet sich vor Spinnen. Aber er hat ein gutes Herz.

Hermine Granger stammt aus einer „Muggle“-Familie, sprich ihre Eltern sind keine Zauberer. Deshalb wird sie von den anderen Schülern gehänselt und gibt sich besonders große Mühe – was ihr den Ruf als Streberin einträgt. Die drei Außenseiter Harry, Ron und Hermine werden beste Freunde. Zusammen stehen sie zahlreiche Abenteuer durch und schlagen sich wacker im Kampf gegen den bösen schwarzen Magier Lord Valdemort.

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Außenseiter halten zusammen: Harry (Daniel Radcliffe) und Hermine (Emma Watson) Foto: © Warner Bros.

Das Bündnis der drei Freunde gegen den Bösewicht wirkt ebenfalls als gutes Beispiel auf Kinder und Jugendliche. Schließlich beweisen Harry, Hermine und Ron, dass Freundschaft zu den wichtigsten Dingen im Leben gehört und Vertrauen, Zuverlässigkeit, Mut, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft sehr erstrebenswerte Tugenden sind.

Grund genug also, anlässlich des 20. Jubiläums von Harry Potter endlich mal wieder einen Blick in die Bücher zu werfen oder sich die Filme noch einmal in aller Ruhe zuhause auf DVD anzuschauen. Denn Harry Potter macht euch zu einem besseren Menschen…

 Slider-Foto:  © Warner Bros. 

„Aber ich bin noch gar nicht müde!“ –
5 Profi-Tipps für einfacheres zu Bett bringen

Die Kids wissen selbstverständlich am besten, wann sie ins Bett gehören und wollen ihre Eltern voller Inbrunst davon überzeugen. Das Ergebnis: Endlose Diskussionen oder viel Ärger. Wir glauben: Das geht auch anders und haben wertvolle Tipps für euch.

Grundlegend halten wir schon mal fest: Wer zu viel Energie hat, will sich nicht ausruhen, sondern seine Energie wieder loswerden. Das kennen wir auch von uns selbst, wenn wir etwa unsere übliche Runde Joggen nicht wahrnehmen konnten. Genauso ist es auch bei den Kids, daher gilt: Gut ausgepowert ist nicht nur die nächtliche Ruhe nahe, sondern auch für die Fitness und Gesundheit eures Sprosses gesorgt! Also: raus auf den Spielplatz! Ab zum Sport! Los zum Waldspaziergang!
Darüber hinaus solltet ihr darauf achten, dass die Kids nicht durch übermäßigen Medienkonsum aufgekratzt sind. Wir sind absolut nicht der Meinung, dass Medieneinfluss per se etwas Schlechtes ist, dennoch ist der unkontrollierte Überfluss keine Option (wie mit so ziemlich allem im Leben).
Aber was ist zu viel? Welche Faktoren wirken sich hier auf die Kleinen aus? Wir haben uns zu dem Thema mit Regina Keller unterhalten. Mit ihrem Verlag „cleverkids“ beschäftigt sie sich gezielt mit der Produktion von geeignetem Medieninput für Kinder. Ihre Hörspiele beinhalten Traumsequenzen und sind gezielt auf die kognitiven Möglichkeiten von Kindern zugeschnitten. Sie hat uns fünf Tipps gegeben, wie das Zu Bett Gehen reibungsloser klappt.

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Unsere aktuellen Hörbuchtipps: „Turlututu“ aus dem cleverkidsverlag; „Erzähl mir ein Märchen, kleiner Mondbär“ aus dem Coppenrath Verlag; „Wie kleine Tiere schlafen gehen“ aus dem Oetinger Verlag

Entspannung heißt Ruhemodus
Grundsätzlich gilt, dass Lärm, Hektik und auch potentiell Angsteinflößendes zu vermeiden sind, wenn Kinder körperlich und mental abschalten sollen. Dies setzt voraus, dass sich die Eltern mit dem konkreten Medienkonsum ihrer Tochter oder ihres Sohnes auseinandersetzen. Was das eine Kind unberührt lässt, kann das sensible, ängstliche Kind verschrecken. Gezielt auswählen, was das Kind anschaut oder anhört kann hier helfen.

Sanft und ruhig statt grell und hell
Das LED-Licht von Handy, Computer oder Tablet ist nachgewiesen schlafstörend. Weil LED-Bildschirme einen zu hohen Anteil an blauem Licht ausstrahlen, interpretiert das Gehirn die Strahlen als Tageslicht – so erhält Selbiges den Hinweis, aktiv zu bleiben. Die abendliche Medienwahl sollte daher bei Kindern ohne die digitalen Geräte stattfinden: Das Vorlesen von Büchern mit ruhiger Stimme oder ein passendes Hörbuch sind eine gute Möglichkeit, die Ruhephase eures Sprosses einzuleiten.

Das richtige Umfeld schaffen
Eine kleine Fernseheinheit vor dem Zubettgehen ist nicht grundsätzlich falsch, sondern kann oft ein Abendritual für Kinder bedeuten und den bevorstehenden Schlaf mental vorbereiten. Die Dauer des Konsums und die konkrete Auswahl der Kindersendung sollten vorab bestimmt sein. Wichtig ist dabei, dass der Fernseher nicht im Kinderzimmer steht: Das Kinderbett sollte mit dem alleinigen Modus „Schlafen“ in Verbindung gebracht werden. Wird im Bett hingegen im Fernsehen gezappt oder das Tablet als Abspielmedium genutzt, wird das Kind keine Grenzen mehr für sich finden, wo Entspannung örtlich anfängt und aufhört.

Abendrituale: Und täglich grüßt das Murmeltier

Credit: Privat
Credit: Privat

Schön ist es, wenn ihr zusammen mit euren Kindern ein gemeinsames Abendritual kreiert. Vor allem am Abend befinden sich viele Kinder im Gedankenkarussel der Eindrücke, die über den Tag gesammelt wurden. Auch Sorgen oder Ängste können beim Einschlafen aufkommen und sich in Grübeleien verfestigen. Daher sind Bettgespräche mit einem Elternteil förderlich, um mögliche Konflikte zu besänftigen und den Tag zu beenden. Mit Aufmerksamkeit und Geduld funktionieren solche Gespräche natürlich am besten. Zusammen mit einer Kuscheleinheit und einer schönen Geschichte werden die Augenlider von alleine schwer und Spaß macht es auch noch!

Best Sleeping Buddy
Ob mit drei oder zehn Jahren: Ein Kuscheltier kann beim Einschlafen wahre Wunder bewirken. Die abendliche Trennung von den Eltern wird erleichtert, indem eine Art „Ersatzfigur“ erschaffen wird.

Na dann mal ab ins Bett, oder? Wir haben unserem Kuscheltier bereits den Schlanfanzug angezogen und das richtige Hörspiel ausgesucht. Und ihr?

Titelbild: istock.com/ peopleimages