Stranger Things: Lieblingslooks aus Staffel 3 zum Nachkaufen

Nach unerträglichen Wochen und Monaten hat das Warten endlich ein Ende: Netflix‘ Kassenschlager „Stranger Things“ meldet sich mit der heißersehnten dritten Staffel zurück. Während die meisten Serien in der Fortsetzung schwächeln, fesselt Season 3 scheinbar noch mehr als das Debut. Wie in Zeitreise versetzen wir uns zurück ins Jahr 1984, verlieben wir uns erneut in Elfie (mehr über Darstellerin Millie Bobbie Brown erfahrt ihr hier) und schwelgen in stylisher 80s-Nostalgie.

Für all diejenigen, die die dritte Staffel noch nicht im nächtlichen Binge Watching durchzockt haben, hier eine kleine Zusammenfassung:

Im neuen Trailer tritt ein bekanntes Monster auf die Bildfläche: der Gedankenschinder aus der 2. Staffel kommt mit neuen Superfähigkeiten zurück an die Hawkins-Middleschool. Das Monster hat seine Welt verlassen, um sich nicht nur an den Kindern sondern gleich der ganzen Welt zu rächen. Dabei versucht das Dreamteam aus Elfie (Millie Bobby Brown), Mike (Finn Wolfhard), Will (Noah Schnapp), Dustin (Gaten Matarazzo), Lucas (Caleb McLaughlin) und Max (Sadie Sink) den Bösewicht aufzuhalten. Um eine wirkliche Bedrohnung darzustellen braucht das Monster allerdings einen menschlichen Wirt – wie Max‘ älteren Bruder Billy (Dacre Montgomery), der als aggressiver Typ bekannt ist. Darüber hinaus sind auch die Erwachsenen Hopper (David Harbour) und Joyce (Winona Ryder) wieder von der Partie, um ihren Kindern zu helfen. Und auch Lucas‘ kleine, freche Schwester Erica ist kurz zu sehen:

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Pünktlich zum Staffelstart brachte Pull&Bear in Deutschland sogar eine eigene Strange Things-Kollektion auf den Markt. Damit wir die coolen 80s Looks nachstylen können, haben wir die Outfits unserer Lieblingscharaktere einmal nachgestellt. Viel Spaß beim Shoppen!

Boyish Style by Elfie

Millie Bobbie Brown
Elfie alias Millie Bobbie Brown perfektioniert den 80s-Vintage-Look

Das perfekte Doppel by Nancy & Jonathan

Nancy und Jonathan
Nancy und Jonathan sind sich nicht immer einig

Girl Power by Max & Elfie

Elfie und Max
Elfie und Max werden in dieser Staffel zu dicken Freundinnen

Slider- und Serienbilder: PR / Netflix

Filmtipp: Paddington 2

Wie schön! Pünktlich vor Weihnachten gibt es das lang ersehnte Wiedersehen mit Paddington, dem liebenswert-tollpatschigen Bären mit Schlapphut, Dufflecoat und Hunger auf Marmeladenbrot. Am 23. November 2017 startet „Paddington 2“ in den deutschen Kinos. Wir verraten euch, welche Abenteuer euch erwarten und warum sich das Anschauen lohnt.

Um Geld für das Buch zu verdienen, putzt Paddington (Foto: Studio Canal Deutschland)

Worum geht es? Paddington hat sich bei Familie Brown in London inzwischen gut eingelebt und ist auch in der Gegend aufgrund seiner netten und hilfsbereiten Art sehr beliebt. Weil seine peruanische Tante Lucy stolze 100 Jahre alt wird, sucht er nach einem passenden Geschenk. Im Antiquitäten-Geschäft von Mr. Gruber wird er schließlich fündig: Ein ganz besonderes Pop-Up-Buch begeistert den Bären und soll das Präsent für Tante Lucy werden. Doch um das Buch kaufen zu können, muss Paddington erst einmal Geld verdienen und nimmt dafür einige Nebenjobs in der Nachbarschaft an. Dabei läuft für den tollpatschigen Bären allerdings nicht alles immer ganz glatt…und dann wird auch noch das wertvolle Pop-Up-Buch gestohlen, bevor er es kaufen kann! Paddington macht sich auf die Suche nach dem dreisten Dieb. Die wilde Verfolgungsjagd bleibt natürlich nicht ohne Turbulenzen.

Hugh Grant spielt den Bücherdieb Phoenix Buchanan (Foto: Studio Canal Deutschland)

Worum geht es wirklich? Um das neueste Abenteuer des niedlichen Bären und seiner Familie in London, der sich an die Fersen des Bücherdiebes heftet, durch allerlei Schwierigkeiten muss und am Ende (hoffentlich) doch an sein Ziel kommt.

„Paddington 2“, ab 27. November 2017 im Kino (Foto: Studio Canal Deutschland)

Warum sich das Anschauen lohnt: Der süße Bär mit seinen großen Knopfaugen und seiner tollpatschigen Art ist einfach zum Verlieben! Das war schon beim ersten Film so und ist bei der Forstsetzung nicht anders. Hinzu kommt ein Ensemble von tollen Schauspielern, dieses Mal neu dabei: Hugh Grant als dreister Bücherdieb Phoenix Buchanan. Regisseur Paul King ist ein samüsanter, unterhaltsamer Familienfilm gelungen, der den Vergleich mit dem ersten Teil nicht scheuen muss. Die deutsche Synchronstimme von Paddington ist übrigens erneut Elyas M´Barek.

Fazit: Ein wunderbarer Weihnachtsfilm für die ganze Familie!

Vom Burger bis zur Pommes: Fast Food zum Anziehen

Pizza, Burger, Pommes – davon können wir einfach nicht genug bekommen. Gesunde Ernährung hin oder her, manchmal muss es einfach ein gutes Stück Pizza sein! Mit ordentlich Fast Food-Heißhunger haben wir uns durch die Onlineshops gewühlt und die coolsten Teile aus den Bereichen Mode und Spielwaren für euch zusammengestellt!

 

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Für kleine Fast Food Junkies

 

 

DIY Adventskalender aus Filz mit Videoanleitung

Der DIY-Blog Kinnertied von Jessica Stuttstätte ist eine Fundgrube an Bastelideen –  vor allem für und mit Kindern. Und das beste: die Anleitungen sind einfach und werden alle per Video vorgeführt. So gelingt es wirklich jedem, sie nach zu basteln.

Wir stellen Euch heute den Adventskalender von Kinnertied vor – schnell genäht sind die Pyramiden aus Filz über Jahre immer wieder einsetzbar!


Ihr benötigt:

Filz ca. 60 Zentimeter
Gummikordel ca. 4,8 Meter
Lineal
Schneiderkreide
Stoffschere
Stecknadeln
Nähmaschine

Vielen Dank an www.kinnertied.de!

Von Trollen und bissigen Biestern: Spannende Bilderbücher zum Vorlesen

Wir haben spannende Vorschläge zum Vorlesen gesammelt in denen es um fliegende Teppiche, gefährliche Trolle und kleine, bissige Biester geht.

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Fabers Reise

So einen fliegenden Teppich hätte wohl jeder gern! Faber besitzt einen und besucht damit regelmäßig seinen Opa im weit entfernten Amerika. Der wohnt zusammen mit seinem Bruder Sten in Malibu. Eines Samstags ruft Sten bei Faber an mit einer beunruhigenden Nachricht: Opa ist weg! Sofort macht sich Faber zusammen mit seiner Freundin Shaima auf den Weg nach Amerika. Dort angekommen gehen sie auf die Suche nach dem Vermissten. Ein verschwundenes Andenken von Opa bringt die drei auf eine interessante Spur, aber werden sie hier auch Fabers Großvater finden?
Es ist bereits die zweite Geschichte von Faber, die die Bestsellerautorin Cornelia Funke („Tintenherz“) zusammen mit der Illustratorin Susanne Göhlich entwickelt hat. Das Abenteuer könnte für „ältere“ Zuhörer ruhig noch etwas ausführlicher sein. Für das vom Verlag empfohlene Vorlesealter von drei Jahren ist es dagegen fast ein wenig zu ambitioniert.
Fabers Reise von Cornelia Funke und Susanne Göhlich, erschienen im Aladin Verlag für 12,95 Euro.

 

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Grumbuck!

Ein kleiner Junge der ein Café betreibt ist schon ungewöhnlich. Ein kleiner Junge der ein Café zusammen mit einem blauen Troll betreibt und in dem als Gäste nur Trolle verkehren ist wirklich außergewöhnlich. Doch in den Geschichten von Adam Stower ist nichts unmöglich. Eines Tages ist Olivers kleine Schwester Molly verschwunden. Wurde sie etwa von einem Troll gefressen? Daran glaubt Oliver keine Sekunde denn er weiß, dass Trolle eigentlich viel lieber Kuchen essen und den gibt es in seinem Café schließlich reichlich. Zusammen mit seinem Trollfreund macht er sich auf, Molly zu suchen. Aber keinesfalls, so die Warnung der anderen Trolle, dürfen sie dem Mampfberg zu nahe kommen. Denn dort lebt der schreckliche, gemeine, riesengroße Grumbuck.  Das Abenteuer von Oliver und den Trollen wird bei Zuhörern ab drei Jahren ganz schnell zum Lieblingsbuch. Es hat wirklich alles, was eine gute Geschichte braucht: einen sympathischen Helden, einen kleinen Gruselfaktor und ein lustiges Happy-End.
Grumbuck von Adam Stower, erschienen bei Orell Füssli für 13,95 Euro

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Bissiges Biest

Ein bissiges Biest treibt im Dschungel sein Unwesen. Frosch, Affe und Zebra sind ganz schön aufgeregt, denn alle drei haben einen saftigen Biss in den Po abbekommen. Aua! Sie laufen zum Löwen, denn der ist König und wird schon wissen, was man gegen bissige Biester tun kann. Der Löwe, selbst Opfer des Pobeißers, kündigt an mit dem Untier kurzen Prozess zu machen! Doch dann kommt alles ganz anders und die Tiere des Dschungels erleben eine kleine Überraschung. Die Geschichte des Pobeißers wird für viele Lacher beim Vorlesen sorgen. Vor allem, weil sich die Schmerzensschreie der Tiere sehr unterschiedlich und lustig nachmachen lassen.
Bissiges Biest von Ronda Armitage und Nikki Dyson, erschienen im J.P. Bachem Verlag für 12,95 Euro.

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Finger weg von diesem Buch!

Ach, wir Eltern sind ja oft so langweilig! Spulen immer wieder die gleichen Texte ab, haben immer die gleichen öden Argumente: „Du solltest mehr lesen. Lesen bildet. Lesen ist gut für dich.“ Wer einen Leseverweigerer zuhause hat und ihn oder sie mal wirklich überraschen (und vielleicht sogar zum Lesen bringen) will, präsentiert dieses Bilderbuch (mit wenig Text). Denn nichts ist so reizvoll, wie ein Verbot. Und dieses Buch will auf keinen Fall gelesen werden! Der lustige „Held“ erinnert ein bisschen an ein dickes, blaues M&M auf Beinen und bei seiner Mimik wurde von Illustrator Heath McKenzie mit den schönsten Comiceffekten gearbeitet. Der Schlußgag ist es in jedem Fall wert bis zum Ende durchzuhalten.
Finger weg von diesem Buch von Andy Lee, erschienen bei arsedition für 12,99 Euro.

Noch mehr Buchtipps findest du hier.

Sind wir nicht alle manchmal Helikopter-Eltern?

Wir wollen alle nur das Beste für unsere Kinder – aber manche Eltern übertreiben damit einfach! Von früh bis spät dreht sich alles um den Nachwuchs: Kita, Schule, Hausaufgaben, Hobbys, Freunde und Sport werden mit Argusaugen überwacht. Lehrer, Erzieher, Hebammen, Ärzte und andere Eltern können ein Lied von ihnen singen: Den Helikopter-Eltern. Lena Greiner und Carola Padtberg haben lustige, unterhaltsame und absurde Anekdoten als Buch herausgebracht.

Der Begriff ist schon seit geraumer Zeit in aller Munde: Helikopter-Eltern kreisen um ihre Kinder, als ob sie der Mittelpunkt der Erde wären. Welche absurden Ausmaße das mitunter annehmen kann, haben die Spiegel Online-Journalistinnen Lena Greiner und Carola Padberg in ihrem Buch „Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag“ zusammengestellt. Wir stellen euch drei Geschichten vor… erkennt ihr euch vielleicht sogar wieder?

Lerndruck schon in der Kita

„Selbst Eltern, die Krippenkinder bei uns anmelden, also Ein- oder Zweijährige, fragen häufig: Wie oft in der Woche findet die Vorschule statt? Welche Fächer werden angeboten? Wenn ich dann den normalen Kita-Alltag mit Spielen, Essen und Basteln schildere, fragen sie nach Fremdsprachen und Lesenlernen. Freies Spiel hingegen mögen viele Eltern gar nicht.“

Bericht einer Erzieherin

Eltern korrigieren Mathearbeit

„Es gibt Eltern, die zum Beispiel eine Mathearbeit ihrer Kinder im Nachhinein frisieren. Das ist neulich bei uns passiert – in der 3. Klasse. Dann machen die Eltern mit Tipp-Ex oder einem Radiergummi die falsche Antwort ihres Kindes weg, schreiben die richtigen Ergebnisse hin, gehen dann damit zum Lehrer und sagen, er habe falsch korrigiert.“

Bericht einer Lehrerin 

Vermeintlich kranke Kinder blockieren Notaufnahme

„Die Tür zur Notaufnahme öffnet sich, und wie immer blicke ich zu Dienstbeginn in einen überfüllten Wartebereich mit verschnupften, hustenden und spielenden Kindern. Ich sehe Mütter, die in Gruppen zusammenstehen und lauthals schimpfen, wie lange sie schon warten. Und Kinder, die fröhlich singen. Ich frage mich, was für ein Notfall sie herführt.“

Bericht einer Krankenschwester

"Verschieben Sie die Deutscharbeit - Mein Sohn hat Geburtstag!", Ullstein, 9,99 Euro (Foto: Ullstein Verlag)
„Verschieben Sie die Deutscharbeit – Mein Sohn hat Geburtstag!“, Ullstein, 9,99 Euro (Foto: Ullstein Verlag)

 

Bild: Photo by Daniel Cheung on Unsplash
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Weitere Anekdoten aus dem Leben von Helikopter-Eltern und ihren Premium-Kids, erzählt mit einem Augenzwinkern, findet ihr im Buch „Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag!“ von Lena Greiner und Carola Padtberg (Ullstein Taschenbuch, 9,99 Euro)

 Bild: Daniel Cheung on Unsplash

Trendverdächtig: Nach dem Einhorn kommt das Alpaka

Es wurde aber auch Zeit: Nachdem uns der Glitzerstaub der Einhörner in den letzten Monaten die Sicht vernebelte, sehnen wir uns nun am Ende des Jahres nach einem neuen Trend in der Mode und Spielzeuglandschaft.

Das Alpaka steht bereits in den Startlöchern. Während die rosarote Jules-Mumm-Version kürzlich Einzug in die Erwachsenenwerbung hielt, ist das flauschige Wolltier im Kinderuniversum längst angekommen. Zahlreiche Marken schmücken sich mit dem ulkig aussehenden Wildtier. Und auch wir müssen wir zugeben: Alpakas sind einfach klasse!

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Woher der Hype mal wieder kommt, weiß keiner so genau. Möglicherweise sind allerdings die Spanier beteiligt: Tinycottons machten das flauschige Andentier in dieser Saison zum neuen Markenbotschafter (hier die Bilder zur Kollektion). Shirts, Jacken, Hosen und sämtliche Accessoires zeigen das Alpaka mit dem lustigen Gesichtsausdruck.

Alpaka vs. Lama

Zugegebenermaßen ist nicht jede Abbildung ein waschechtes Alpaka, denn das Tier wird schnell mal mit seinem Artgenossen dem Lama verwechselt. Dabei ist der Unterschied relativ simpel: Alpaka sind die optische Donald Trump-Version der Tierwelt, ihr auffälliges Toupet unterscheidet sie ganz klar vom weniger bewollten Lama. Darüberhinaus sind Alpakas deutlich kleiner und haben spitze Ohren. Ob nun pink, schwarz oder weiss – verdammt witzig sind sie in jeder Erscheinung.

Unsere Alpaka-Lieblinge

So kocht Starkoch Yotam Ottolenghi mit seinen Kindern!

Seine Bücher, vor allem das Jerusalem-Kochbuch, sind Kult und inspirieren zahlreiche Hobbyköche. Jetzt hat der israelische Autor Yotam Ottolenghi zusammen mit seiner Kollegin und Süßspeisen-Expertin Helen Goh ein neues Werk herausgebracht: „Sweet. Süße Köstlichkeiten“ heißt das Buch, das 120 Rezepte für Kuchen, Kekse und Desserts aus aller Welt und wunderschöne Fotos enthält. Wir haben die beiden in Berlin zur Präsentation ihres Buches getroffen.

Lunamag: Wie kam die Idee zu diesem Backbuch zustande?

Verstehen sich gut: Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: Peden + Munk)
Verstehen sich gut: Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: Peden + Munk)

Yotam Ottolenghi: Die Idee gab es schon seit geraumer Zeit. Helen und ich haben uns vor über zehn Jahren kennengelernt, als sie in meinem Restaurant in London in der Patisserie zu arbeiten begann. Über die Jahre sind das Backen und die Desserts immer wichtiger für mich geworden, und wir haben immer gesagt: „Lass uns dazu ein Buch machen!“ Dann gab es zwischendurch andere Projekte, doch nun ist es fertig und wir freuen uns sehr darüber.

Helen, wann hast du deine Leidenschaft für das Backen entdeckt? Schon als Kind oder erst später?

Fruchtig lecker: Brombeer-Sternanis-Törtchen (Foto: DK Verlag)
Fruchtig lecker: Brombeer-Sternanis-Friands (Foto: DK Verlag)

Helen Goh: Ich komme aus einer chinesischen Familie, bei uns zuhause hatte das Backen keine große Tradition, vor allem nicht in dieser Form. Meine erste Leidenschaft galt dem Kochen. Aber beim Kochen habe ich mich oft unsicher gefühlt. Das ist das Tolle am Backen: Man hat sehr klare Vorgaben. Es gibt bestimmte Zutaten, oft nur sehr wenige. Und es gibt genaue Angaben, was man mit ihnen macht. Daraus entsteht dann ein Kuchen. Das hat mich fasziniert. Außerdem finde ich es sehr schön zu sehen, wie viel Freude man anderen mit Kuchen oder Keksen macht.

Backen hat für viele Menschen ja auch etwas mit Erinnerungen zu tun. Man bekommt Rezepte von der Großmutter oder der Mutter weitergegeben…seht ihr das auch so?

Yotam Ottolenghi: Absolut! Süßes ist Seelennahrung, und es hat sehr viel zu tun mit persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen. Süßigkeiten können uns trösten, das erfahren wir oft schon als Kind. Leider gab es in meiner Familie auch keine ausgeprägte Backtradition. Meine Mutter hat lieber Desserts gemacht: Zabaione und solche Sachen. Aber ich habe einige Jahre in Amsterdam gelebt und fand es dort sehr schön, dass gerade vor Weihnachten so viel gebacken wird – ähnlich wie hier in Deutschland. In den Niederlanden gibt es auch viele verschiedene Sorten Weihnachtsgebäck, das finde ich toll.

Ihr seid beide Eltern. Backt ihr auch mit euren Kindern? 

Kekse zum Dahinschmelzen für Große und Kleine (Foto: DK Verlag)
Kekse zum Dahinschmelzen für Große und Kleine (Foto: DK Verlag)

Helen Goh: Mir gefällt die Idee, mit ihnen zu backen (lacht). Aber sie sind auch noch recht klein, zweieinhalb und sechseinhalb Jahre alt. In der Realität gibt es meist ein großes Chaos und die Küche wird zum Schlachtfeld. Aber sie haben kleine Nudelhölzer und ich gebe ihnen dann ein wenig Teig zum ausrollen, das macht ihnen großen Spaß.

Yotam Ottolenghi: Meine Söhne sind zwei und vier. Ich lasse sie in der Küche zuschauen und manchmal auch ein wenig mithelfen. Es gibt einen speziellen Stuhl, den „Little Helper“. Helen hat ihn mir empfohlen. Darin setze ich meine Jungs, sie können mir zusehen, aber nicht rausfallen, denn er ist sehr sicher durch eine Schranke und lässt sich in der Höhe verstellen. Es ist schön, sie in der Küche bei mir zu haben – so bekommen sie einen Eindruck, was ihr Vater so macht (lacht).

Habt ihr ein Lieblingsrezept aus eurem Buch?

Sweet - Süsse Köstlichkeiten von Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: DK Verlag)
Sweet – Süsse Köstlichkeiten von Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: DK Verlag)

Yotam Ottolenghi: Ich liebe den Vineyard-Kuchen. Er wird mit Grapefruit, Olivenöl und Wein zubereitet und ist sehr weich, saftig und fruchtig. Er ist natürlich eher etwas für Erwachsene.

Helen Goh: Ich liebe den Zitronen-Mohnkuchen, weil er sehr einfach und unkompliziert ist. Auch gut geeignet für Kinder. Von ihm könnte ich jeden Tag ein Stück essen! Aber ich mag auch sehr das gefrorene Espresso-Parfait. Das ist etwas schwieriger zuzubereiten, aber unglaublich lecker!

Das Buch „Sweet. Süße Köstlichkeiten“ von Yotam Ottolenghi und Helen Goh ist erschienen im DK Verlag, 26,95 Euro. 

Prima Ballerina: Petit Bateau kooperiert mit Marie-Agnès Gillot

Nach der Kooperation mit Frankreichs Modeikone Inès de la Fressange (über die wir hier berichteten) steht nun eine weitere große Zusammenarbeit bei Petit Bateau ins Haus:

Das französische Modelabel holt sich eine echte Prima Ballerina ins Boot. Danseuse der Pariser National Oper Marie-Agnès Gillot ließ sich von der Garderobe ihrer Tänzerinnen inspirieren. Sämtliche Erlöse kommen dem pädagogischen Programm „Dix Mois D’École et D’Opèra“ zu Gute!

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In diesem Herbst tanzen Marie-Agnès Gillot und Alice Renavand durch die Fontänen des Pariser „Jardin du Palais Royal“. Präsentiert wird die neue Capsule Collection von Petit Bateau. Markentypische Streifenlooks treffen auf gewachste Maxiröcke in dunklem Marineblau. Für die Kinder zeigt Petit Bateau tolle Pendants aus Regenoveralls, gestreiften Body-Tütüs und Stirnbändern mit Tüll. Die perfekte Mischung aus französischer Leichtigkeit und maritimem Herbstcharme!

Die junge Mutter stand bereits für renommierte Modehäuser wie Céline oder Repetto vor der Kamera. Nun entschied sich die Ballerina für eine Zusammenarbeit mit der Traditionsmarke.

„Als ich klein war, trug ich selbst Petit Bateau, selbst als ich älter wurde, behielt ich eine emotionale Bindung zur Marke, die besonders bei der Geburt meines ersten Sohnes wieder zum Leben erwachte.“, so Marie-Agnès.

Petit Bateau spendet alle Einnahmen aus der Zusammenarbeit an das Bildungsprogramm „“Dix Mois D’École et D’Opèra“, das seit rund 25 Jahren mit der Pariser Nationaloper sowie dem französischen Bildungsministerium zusammenarbeitet, um Kindern den Einstieg in die Kunstwelt zu erleichtern.

Ab sofort ab ca. 15 Euro im Store sowie im E-Shop erhältlich.

Alle Bilder: PR

Merry Christmas! So feiern Familien in England Weihnachten

Feliz Navidad, sagt man in Mexiko. Luna hat Familien aus England, Schweden, Dänemark, Griechenland, Holland und Mexiko gegfragt, wie sie ihr Weihnachtsfest verbringen, und bei all den kleinen Eigenheiten festgestellt: Das Zusammensein wird überall groß geschrieben!

Lucy ist Engländerin und wohnt zusammen mit Louis und ihren P1120241Kindern Otto, Cato und Coco in Berlin. Sie erzählte von ihrem Weihnachten in der Heimat mit allem was so dazugehört – der nachmittagliche Weihnachtsgruß der Queen vor dem Fernseher inklusive:

„Bei uns gibt es zu Weihnachten unglaublich viel zu essen. Traditionell ist das am ersten Feiertag der Truthahn und Mince Pie. Da wir in meiner Familie allerdings Truthähne nie wirklich mochten, weichen wir meist auf Ente, Gans oder anderes Geflügel aus. Wichtig ist zudem die Tradition der Knallbonbons. Die werden beim Essen geöffnet und darin befindet sich immer irgendein ganz schlechter Witz und Papierhütchen, die wir dann auch tragen.
Da der Vater meines Mannes Franzose ist, verbringen wir Weihnachten ab und zu auch in Frankreich. Das Tolle hier ist, dass man einfach in den Wald gehen und sich die größten Mistelzweige selbst abschneiden kann, während wir die in England für umgerechnet fünf Pfund kaufen müssen.
In meiner Kindheit saßen wir nach dem Essen immer zusammen vor dem Fernseher und haben den Weihnachsgrüßen der Queen zugehört. Ich glaube, das ist für viele Engländer nach wie vor sehr wichtig. Fast immer haben wir auch noch vom dem riesigen Mittagessen Reste übrig, die wir gegen Abend alle zusammenmischen und daraus eine Art Kuchen machen, den wir „Bubble & Squeak“ nennen.
Bescherung ist bei uns übrigens am 25. Dezember, da hängen wir unsere Socken über den Kamin oder ans Bettende und am Morgen des 25. Dezembers ist er dann gefüllt. Wichtig ist dabei, dass wir dem Weihnachtsmann Whiskey, ein Glas Milch sowie einige Kekse und eine Möhre für das Rentier bereitstellen.“

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Noch mehr Geschichten rund um Weihnachtsbräuche in anderen Ländern findet ihr in der neuen Luna 65. Weitere Themen aus dem Heft findet ihr hier.

Bilder: privat
Titelbild:unsplash

Free Printable: Wunschzettel zum Ausmalen

Es ist wieder soweit: In Himmelpfort sitzen ab sofort wieder Weihnachtsmann und Engelchen bei der Arbeit und empfangen Wunschzettel und aufgeregte Kinder. Wir haben exklusiv mit dem Weihnachtsengel Conni über ihre Arbeit gesprochen. Aufgepasst: Sie verrät einen entscheidenden Tipp für das Schreiben von Wunschzetteln. Außerdem liefern wir euch den passenden Wunschzettel für die Wünsche eurer Kids – und auch für euch.

Lieber Weihnachtsengel Connie, seit wann bist du denn Weihnachtsengel?
Seit vielen, vielen Jahren!

Wie wird man Weihnachtsengel? Braucht man da eine Ausbildung?
Nein, man muss nur Kinder lieben, muss wollen dass sie sich freuen und natürlich gerne Briefe lesen.

Und wie ist der Weihnachtsmann so?
Der Weihnachtsmann ist der Weihnachtsmann: Er lebt für die Kinder! Deshalb sind die auch immer so aufgeregt, wenn sie uns hier besuchen kommen! Sie bekommen riesige Augen und freuen sich.

Was sollten die Kinder beachten, wenn sie dem Weihnachtsmann einen Brief schreiben?
Ganz wichtig ist es, den Absender auf den Brief zu schreiben. Wenn die Kinder das vergessen, wird es sehr schwierig mit dem Antwortbrief!

Super! Wir merken uns diesen Hinweis von Conni und schreiben direkt drauf los. Natürlich geht das am besten mit adäquatem Briefpapier. Gut, dass ihr uns habt. Wir haben uns nämlich auch darum bereits gekümmert. Hier könnt ihr euch den Wunschzettel als Printable herunterladen und ausdrucken.

Hier Könnt ihr euch den Wunschzettel runterladen.
Hier Könnt ihr euch den Wunschzettel runterladen.

 

An diese Adresse könnt ihr die Wunschzettel schicken:

An den Weihnachtsmann
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort
Titelbild:  Giulia Bertelli on Unsplash
Wunschzettel: Marie Wolf

Balanced Christmas Baking: Pumpkin Pie ohne Industriezucker

Langsam aber sicher nähert sich Weihnachten. Zeit, sich mit dem leckeren Thema Plätzchen zu beschäftigen! Die Foodstylistin und Autorin Alissa Poller stellt in ihrem Buch „Balanced Christmas Baking“ 30 weihnachtliche Rezepte von Spekulatius über Orangen-Ingwer-Stangen bis Zimtsterne vor, die mit wenig Zucker auskommen und in der laktose- und glutenfreien Variante auch Allergiker glücklich machen. So wird das Backen zum Vergnügen – ganz ohne schlechtes Gewissen.

Wir verraten euch hier das Rezept für den köstlichen Pumpkin Pie.

Pumpkin Pie (8 Stücke) 

Auch schon vor Weihnachten lecker: Pumpkin Pie (Foto: Eising Studio GmbH)
Auch schon vor Weihnachten lecker: Pumpkin Pie (Foto: Eising Studio GmbH)

Für den Boden:

100 g Kokosmehl

150 g Mandeln, gemahlen

1 Prise Salz

100 g Butter, kalt (und etwas mehr zum Einfetten)

1 Ei (Größe M)

Für die Füllung:

500 g Hokkaido-Kürbis (für 300 g Püree)

2 Eier (Größe M)

100 g Kokosblütenzucker

1/2 TL Ingwer

1/2 TL Zimt

1/4 TL Muskatnuss

1 Messerspitze gemahlene Nelken

Salz

170 g cremige Kokosmilch (mindestens 70 %)

Außerdem:

Kokosraspeln zum Dekorieren

Pie-Form, ø 18 cm

Zubereitung:

Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Pie-Form mit ein wenig Butter einfetten. Für den Boden Kokosmehl, Mandeln und Salz mit Butterwürfeln zerbröseln, dann das Ei sowie 50 ml eiskaltes Wasser zufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in die Form geben und gut andrücken, so dass eine 5 mm dicke Tarte-Schale mit Rand entsteht. Diese mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. Den Pie-Boden mindestens 30 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit den Kürbis waschen, den Strunk und die Kerne entfernen und in große Stücke schneiden. Auf einem mit Backpapier belegten Blech 30 Minuten im Ofen backen. Anschließend den noch heißen Kürbis pürieren.

Die Hitze im Ofen auf 160 °C reduzieren und die Zutaten für die Füllung bereitlegen. Die Eier mit dem Kokosblütenzucker cremig schlagen. 300 g Kürbispüree und die Gewürze mit 1 Prise Salz hinzufügen, zum Schluss die Kokosmilch unterrühren. Die recht flüssige Masse nun auf den erkalteten Pie-Boden gießen. Den Kuchen 45 Minuten im Ofen backen, beziehungsweise bis die Füllung auch in der Mitte des Kuchens gestockt ist. Am besten hier eine Stäbchenprobe durchführen. Den Pie vollständig auskühlen lassen. Wer es noch schneien lassen möchte, dekoriert die Kürbis-Tarte am Schluss mit Kokosraspeln.

"Balanced Christmas Baking" von Alissa Poller (EMF Verlag, 16.99 Euro)
„Balanced Christmas Baking“ von Alissa Poller (EMF Verlag, 16.99 Euro)

Weitere Rezepte für die Weihnachtsbäckerei findet ihr im Buch „Balanced Christmas Baking“ von Alissa Poller (Edition Michael Fischer, 16.99 Euro) und in der LUNA 65! Weitere Themen aus diesem Heft findet ihr hier.

Das schönste Mädchen der Welt: So sieht Thylane Blondeau heute aus!

Vor rund sechs Jahren ging eine laute Kritik durch die Medienwelt: Die französische Vogue präsentierte ein gerade mal zehnjähriges Kind auf dem Titel. In den letzten Jahren blieb es ruhig um das damals erklärte „schönste Mädchen der Welt“. Heute, fast sechs Jahre später, ist Thylane Blondeau zurück!

 

Nach einer kurzen Schaffenspause, in der die Tochter von Fussballer Patrick Blondeau und Moderatorin Véronique Loubry die Schule besuchte und normalen Teenager-Aktivitäten nachging, tritt Thylane heute vor die Leinwand und damit in die Fussstapfen ihrer berühmten Mutter. 2015 spielte sie im hochgelobten Kinofilm „Sebastian und der Feuerretter“ die kleine Gabriele.

 

Auch in der Modebranche geht es für Thylane weiter

Gemeinsam mit prominenten Kindern wie Jude-Law-Sohn Rafferty Law (20) und Pamela-Andersons Brandon Thomas Lee (20), stand Thylane Modell für die Millenials-Kampagne von Dolce & Gabbana. Ihr bester Freund ist im Übrigen kein Geringerer als der Sohn von Schauspiellegende Daniel Jay-Lewis. Für viele Labels ist die neue (nahbare) Modelgeneration weit mehr als nur ein optisches Aushängeschild. Influencer wie Thylane, Rafferty oder Brandon ziehen durch ihre millionenschweren Instagram-Accounts und Fangemeinden Aufmerksamkeit auf die Markenwelt.

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Kein Kind aber auch keine Erwachsene

Mit rund 1,7 Millionen Followern und zahlreichen öffentlichen Auftritten und beruflichen Engagements lebt Thylane ganz klar kein normales Teenie-Leben. Dabei sieht sie selbst die Öffentlichkeit nicht als Problem und zieht den Vergleich zu Kate Moss (über die wir bereits hier sprachen), die mit 15 ihre Modelkarriere begann. »Ich bin nicht zu jung. Wenn man eine gute Agentur hat und Leute, die sich kümmern, dann ist es ok«, so Thylane in einem Interview mit der Teen Vogue.

Titelbild: Getty Images/ Gareth Cattermole

Schockverliebt: Drei neue Kinderlabels, die ihr kennen müsst!

Mehr als bloß ein Stück Stoff: Dass Mode so viel mehr kann, als unsere Kinder lediglich zu kleiden, beweisen  diese Marken eindrucksvoll. Über fantastische Geschichten von kleinen Weltall-Entdeckern oder magischen Schmetterlingen – wir sind schockverliebt in Little Fox, Tambere und Novel Walk!

Von Cowboys und fremden Galaxien

Schlau und durchtrieben – wird in der Fabel vom kleinen Fuchs erzählt, erwarten uns spannend-listige Geschichten. Kleine Abenteuer, die auch das thailändische Newcomer Label Little Fox mit seinen Kollektionen erzählt. Sitamon Pholdee, ehemalige Beauty-Redakteurin, Stylistin und Ehefrau des Schauspielers Jedsadaporn Pholdee, brachte in diesem Jahr mit Little Fox ein besonders verspieltes und vielversprechendes Kindermodelabel auf den Markt. Ihre Liebe zur Mode sieht man dem Detailreichtum der lebhaften Kollektionen an. Dabei adaptiert Sitamon Trends aus der Erwachsenenwelt und bringt sie in einen neuen Kontext. Die beiden Untermarken „Boutique“ und „Basics“ separieren die extravaganten High-Fashion-Stücke von den tragbaren Everyday Pieces. Die neue Herbstkollektion  „Moonage Dreamday“ verbindet den Wilden Westen mit fremden Galaxien und präsentiert Cowboy Elemente, wie Fransen, Wildleder-Optiken und Schlaghosen mit Metallic-Applikationen, Glitzer und Sternen. Schnitte und Farben, die dem tristen Winter den Kampf ansagen!

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www. littlefoxclub.com

 

Im Zauberwald

Auf eigene Faust die Welt entdecken, jeder Schritt ein neues Abenteuer – damit das Entdecken noch mehr Spaß macht, brauchen Kinder ganz besondere Schuhe, die sie auf diesem Weg begleiten. Erst im vergangenen Jahr rief Cati Ferragut mit „Novel Walk“ ihr eigenes Label ins Leben. Nach der Geburt ihres ersten Kindes war es für die spanische Schuhdesignerin an der Zeit, ein neues Projekt zu starten. Cati begann Schuhe zu entwerfen, die sie sich für ihr eigenes Kind wünschen würde. Schuhe so komfortabel und cool, dass auch ihr Sohn sie tragen würde. Nachhaltig, hochwertig, innovativ: Sämtliche Modelle werden in Barcelona gefertigt. Für die Herstellung und Verarbeitung des Leders verzichtet Cati auf Chrom und Nickel. In der neuen Herbstkollektion „Butterfly Metamorphosis“ geht es mit Novel Walk in den Zauberwald. Trekking Boots, High und Low-Top Sneaker erscheinen in fantasievoll gestaltetem Leder. Kleine Flügel und Blütenformen verleihen dem Kinderschuh eine märchenhafte Anmutung. Verpackt in ein kreatives Lookbook macht das Anschauen gleich doppelt so viel Spaß!

02 CLARA CON ESPEJO

www.novelwalk.com

 

Ein Hauch Zen

Ab in ferne Welten – wir tauchen mit dem koreanischen Designerkollektiv Tambere in eine minimalistische Welt fernab von Reizüberflutung und Überfluss. Unterwegs auf der Kindermodemesse „Playtime Paris“ sprang uns diese Entdeckung sofort ins Auge. Mit dem Leitsatz „Weniger ist mehr“ zeigt Tambere aus der Erwachsenenwelt inspirierte Minimode für Kinder von zwei bis acht Jahren. Coole Prints, zurückhaltende Farben, originelle Schnitte und natürliche Materialien: Die Herbstkollektion „Mary und Laura“ kombiniert lässige Oversize-Samtmäntel mit Rüschenblusen und Statement Sweaters. Ein Kontrast der größer nicht sein könnte, aber in Kombination so harmonisch wirkt!

TAMBERE HIVER 17 PORTES (2)

www.tambere.co.kr

 

 Foto Slider: Tambere

Kinderzimmer einrichten: Tipps von der Wohnpsychologin

Nicht nur für unsere ästhetischen Vorlieben ist die Wohnumgebung unserer Kindheit wichtig. Sie prägt auch unsere Persönlichkeit. Über die Wirkung des Kinderzimmers und wie Eltern aus wohnpsychologischer Sicht das Kinderzimmer einrichten können.

Kinderzimmer einrichten: Tipps von der Wohnpsychologin

Kein Raum lässt uns kalt. Ganz offensichtlich wird das, wenn wir einen dunklen Keller oder eine Kirche betreten. Doch auch jeder andere Raum löst – wenn auch oft unbewusst – Gefühle in uns aus, wirkt körperlich auf uns und beeinflusst unsere Gesundheit. Mit dieser wechselseitigen Beziehung zwischen Mensch und Raum beschäftigt sich die Wohnpsychologie.

Wohnen ist das erklärte Lieblingsthema der Psychologin Dr. Barbara Perfahl

Eine besondere Bedeutung kommt dem Kinderzimmer zu, wie Diplompsychologin Dr. Barbara Perfahl betont. Gemeinsam mit dem Hersteller MIMM Kindermöbel informiert sie über das Thema Wohnpsychologie im Kinderzimmer. „In den ersten Jahren lernen die Kleinen in und anhand ihrer Umgebung die Raumwahrnehmung. Die Räume der Kindheit sind also unsere persönlichen Raum-Prototypen“, erklärt Barbara Perfahl. Deshalb hat die Wohnumgebung, in der man im Alter zwischen drei und sechs Jahren lebt, großen Einfluss auf unsere späteren ästhetischen Vorlieben. Mehr noch: Die Räume der Kindheit prägen unsere Persönlichkeit, da sie Teil unserer Ich-Identität sind. Wie passiert das?

Das Kinderzimmer und der Rest der Wohnung bilden den Rahmen für die motorische und geistige Entwicklung der Kinder. Die Kleinen entwickeln sich, indem sie ihre Umwelt erforschen, mit allen Sinnen erfahren und begreifen. In der Wohnung lernen sie krabbeln und laufen und eignen sich so diese Räume an. In ihnen erlernen sie die Raumwahrnehmung. Perspektiven und Proportionen können sie erst ab einem Alter von etwa vier Jahren verstehen. Deshalb ist die Umgebung in dieser Zeit so prägend. Um die Bedeutung des Kinderzimmers zu erklären, setzen Psychologen auch bei den Gefühlen an, die jeder Raum in uns auslöst. Diese können stark oder schwach, positiv oder negativ gefärbt sein. Über Reizintensität, Farbgestaltung und Ähnliches nehmen Räume Einfluss auf unsere Stimmung und die körperliche Aktivierung und somit auf die Befindlichkeit. „Auch Kinder spüren schon die Wirkung des Raumes, ja, diese kommt bei ihnen sogar viel direkter an, weil sie noch keine Ratio haben, sprich keinen Verstand, der alles bewertet und einordnet“,  so Barbara Perfahl. Aus diesem Grund gibt die Wohnpsychologin folgende Tipps, die Eltern bei der Einrichtung des Kinderzimmers beachten sollten.

Zonen im Kinderzimmer schaffen

Schlafen, Spielen, Zeichnen, Toben: Das Kind macht ganz unterschiedliche Dinge in seinem Zimmer. Diese Aktivitäten können Eltern durch das Einrichten verschiedener Zonen unterstützen. Das Kinderzimmer sollte mindestens drei davon haben. Eine Schlaf- und Ruhezone, die ruhig und geschützt ist. Dann einen Arbeits- oder Lernbereich mit einem Tisch, der so gestaltet ist, dass man sich gut konzentrieren kann. Zum Schluss einen ausreichend großen Bereich zum Spielen am Boden. Schön ist es, wenn die Funktionsbereiche als solche definiert und erkennbar sind. „Auch wenn es kleine Räume sind, kann man die Zonen gestalterisch voneinander abgrenzen. Durch von der Decke hängende Tücher zieht man eine Grenze und schafft einen Raum im Raum. Das Kind soll das Gefühl haben, dass es die Ruheecke verlässt und in die Spielecke geht“, erläutert Barbara Perfahl.

Schreibtisch, Bett und Spielzelt
Schreibtisch „Popsicle“, von Flexa, Bett „Nido“ von Krethaus, Spielzelt „Forest Ranger“ von Lifetime

 

Das richtige Maß zwischen anregend und ruhig

Bei der Einrichtung sollten Eltern auf eine ausgewogene Reizintensität achten. Das Kinderzimmer sollte weder reizarm noch überladen sein. Das bezieht sich auf die Anzahl an Möbeln, Deko und Spielzeugen im Zimmer, aber auch auf eingesetzte Farben und Muster. Barbara Perfahl empfiehlt eine neutrale und optisch ruhige Grundgestaltung, die von einigen optisch anregenden Bereichen ergänzt wird: „Ein neutraler Hintergrund, sprich die Wände in weiß, beige oder grau, ist wichtig. Die Möbelstücke sollten auch überwiegend neutral sein, und bestimmte Zonen dürfen dann echt knallen. Die starken Reize in Form von großen bunten Bildern oder gemusterten Vorhängen gehören aber natürlich nicht in den Ruhebereich.“

Zwischen Flexibilität und Stabilität

Kinder wachsen und entwickeln sich schnell. Deshalb sollte die Einrichtung und Gestaltung des Zimmers flexibel sein und das Kind in den verschiedenen Entwicklungsphasen unterstützen. Mitwachsende Schreibtische und Betten bieten sich dafür an. Dennoch sollten Eltern im Auge behalten, dass das Kinderzimmer einen verlässlichen Rahmen für die rasante Reise des Kindes durch seine Entwicklung bieten muss. Wer auf hochwertige Möbel setzt, die das Kind lange begleiten, kann so äußere Stabilität schaffen, die selbst dann bestehen bleibt, wenn die Familie umzieht. Auch manche Grundelemente wie die Wandfarbe oder die Position der Möbel sollte man nicht zu oft ändern, während einzelne Details ruhig von Zeit zu Zeit angepasst werden dürfen. „Das kann ein Regal sein, das man von Zeit zu Zeit neu dekoriert. Dann habe ich einen Fokuspunkt im Zimmer, der variabel ist, aber die Grundstruktur bleibt gleich,“ erklärt die Wohnpsychologin.

Für alle Sinne

Licht ist ein wichtiges Element der Einrichtung. Mit ihm lassen sich Zonen schaffen und Aktivitäten steuern. Eltern sollten auf eine gute Lichtfarbe und eine ausreichende Grundbeleuchtung achten. Hinzu kommen mindestens drei zusätzliche Lichtquellen. Im Schlafbereich ist anfangs ein dezentes Licht, später auch eine Leselampe gefragt. Der Arbeitsplatz braucht eine gute Schreibtischlampe, und im Spielbereich muss ausreichend Grundhelligkeit herrschen.
Neben optischen Reizen durch verschiedene Farben und Formen muss es im Kinderzimmer auch Anregungen für die anderen Sinne geben. Textilien machen den Raum nicht nur gemütlich, sondern ermöglichen den Kleinen, wenn sie die verschiedenen Stoffe anfassen, auch viele haptische Erfahrungen.

Das Kind bestimmt mit

Bereits sehr früh haben Kinder Vorlieben für bestimmte Farben und wissen, was ihnen gefällt. Deshalb sollten sie ein Mitspracherecht haben, wenn es um die Farben der Kissen oder die Anordnung der Deko geht. Je älter sie werden, desto mehr dürfen sie auch bei größeren Entscheidungen bezüglich der Einrichtung ihres Zimmers mitreden.

Titelbild: MIMM Kindermöbel