Coole Kinderbetten auf Pinterest: So schlafen die Kids besonders schön

Seid ihr gerade auf der Suche nach einem neuen Kinderbett? Wir haben bei Pinterest einige Inspirationen herausgesucht. Kinderbetten, die viel zu schön sind um nur darin zu schlafen…

 

StockbettKreis

So schön kann ein Stockbett aussehen! Wenn nur ein Kind darin schläft, lässt sich aus dem unteren Bereich eine Kuschel- und Spielhöhle gestalten. In der „Treppe“ nach oben verbirgt sich Stauraum – perfekt um schnell Ordnung zu schaffen. Durch das matte Weiß ist das Bett bei der Raumgestaltung nicht zu sehr im Fokus. Natürlich braucht man eine gewisse Zimmergröße, damit es schön zur Geltung kommt. Außerdem ist eine entsprechende Raumhöhe wichtig.

Hochbettgrau

Die liebste Freizeitbeschäftigung von Geschwistern? Streiten! Bei dieser „Bettenversion“ ist sicher, dass jedes Kind Raum für sich hat. In die kuscheligen Kojen kann man sich auch tagsüber einmal zurückziehen, wenn man Ruhe braucht. Durch das Seilzugsystem oben ist gewährleistet, dass auch bei spannenden Träumen niemand aus dem Bett purzelt. Regale in der Bettkoje geben Platz für Bücher und Kuscheltiere.

HausbettNaturholz

Spielmöbel und Schlafmöbel in einem ist dieses Doppelstockbett. Außerdem verbirgt sich auf jeder Seite ein Kleiderschrank, der darin eingebaut wurde. Aufgeräumter kann man ein Kinderzimmer nicht gestalten. Allerdings braucht diese Variante Platz, ist also für kleine Zimmer weniger geeignet. Die signalgelben Akzente peppen den Weiß-Naturholz-Kubus noch zusätzlich auf und machen klar, wer hier wohnt und spielt.

Hausbettweiß

Ist jemand zuhause? Das kleine Häuschen lässt sich ganz leicht selber zusammenbauen und erfüllt im Kinderzimmer zwei Kriterien: Es macht das Kinderbett zu etwas ganz Besonderem und es gibt den kleinen Bewohnern ein Gefühl von Gemütlichkeit. Durch die reduzierte Farbwahl wirkt das Ganze sehr harmonisch und eignet sich so auch für kleine Räume. Natürlich kann man das Häuschen auch in poppigen Farben streichen und so dem Kinderzimmer einen völlig neuen Look geben. Wichtig ist, die Farbe auf die jeweiligen Tapeten oder auf die anderen Grundtöne im Zimmer abzustimmen.

KinderbettRegenschirm

Eine „Schlafnische“ in ihrer schönsten Form. Durch die Abtrennung am Bettende entsteht ein echter Ruheraum im Zimmer. Die integrierte Beleuchtung in der Decke ist dezent und wirkungsvoll. Die Regale schaffen Platz für Lieblingsbücher, Comics und Dekoration. Die Truhen unter dem Bett geben zudem Stauraum.

Kinderhochbettversetzt

Dieses Stockbett eignet sich auch für kleine Wohnungen. Durch die optimale Nutzung über der Tür schafft es sogar zusätzliche Spielfläche. Unter dem Bett lassen sich Spielsachen und Co. verstauen und die hochgezogenen Seitenwände verhindern, dass nachts jemand ungewollt aus dem Bett kullert. Bei kleinen Räumen sollte man wie hier auf die Naturholz-Variante oder auf Weiß setzen. Beides lässt das Zimmer größer wirken.

IkeaHackKurabett

Unser Lieblings-Ikea Hack: Das Bett Kura lässt sich individuell gestalten. Hier wurden Verkleidungen aus Holzplatten gebaut, in die gleichzeitig eine neue, formschöne Treppe gesägt wurde. Das Ganze lässt sich mit dem Kura-Korpus verschrauben und verleimen. Das strahlende Gelb ist im Wortsinn ein Highlight. Mehr Ikea-Hacks mit dem Kura-Bett findet ihr hier.

Plattformbettblau

Noch ein Ikea Hack: Die Kommode Malm ist hier Teil des Unterbaus für ein cooles Bett geworden. Wer einen speziellen Farbwunsch hat wählt das weiße Modell und überstreicht es in dem passenden Ton. Für kleinere Kinder sollte noch ein Rausfallschutz montiert werden.

Plattformbettrosa

Betten auf Podesten sind für Kinderzimmer ideal, denn sie bieten die Möglichkeit ganz nebenbei Stauraum zu schaffen und helfen, das Zimmer in verschiedenen Bereiche aufzuteilen: Lernen, Spielen, Schlafen. Das Naturholz harmoniert perfekt mit Pastellrosa. Da das Bett unter einer Dachschräge steht, konnte das Podest nicht hier ganz so hoch ausfallen. Doch der Raum wurde perfekt ausgenutzt.

Wollt ihr wissen, wie man Kinderzimmer clever einrichtet? Wir haben hier ein paar Tipps von der Wohnpsychologin.

Aufmacherbild: Rafa-kids

Kinderzimmer – Inspiration : Hier wohnen Lulu & Minna

Auf der Suche nach Inspiration in Sachen Kinderzimmer? In unsere Reihe „Das Kinderzimmer von…“ stellen wir euch echte Kinderzimmer vor, inklusive der kleinen Bewohner. Den Anfang machen Lulu (5) und Minna (2) mit ihrem gemeinsamen Kinderzimmer.

Wer auf Instagram unterwegs ist, wird das Kinderzimmer der beiden Mädchen bereits kennen – und ganz besonders den wunderschönen Vintageschrank in rosa, in den haben wir uns auf jeden Fall sofort verliebt! Auf @minalulu teilt Vanessa, die Mama von Lulu & Minna, regelmässig Bilder des farbenfrohen und fantasievollen Kinderzimmers. Vanessa hat als Kunsthistorikerin einen Blick für besondere Dinge mit einem künstlerischen Anspruch. Der Rest der Familienwohnung in Köln ist eher minimalistisch eingerichtet, mit vielen Vintageklassikern. Aber im Kinderzimmer darf und muss es bunt sein! Auf Plastik wird allerdings verzichtet.

Wir haben die beiden Bewohnerinnen gebeten, diesen kleinen Steckbrief auszufüllen – Lulu hat die Fragen dann beantwortet.

In diesem Zimmer wohnen: Lulu (6) und Mina (2) und manchmal auch Mama
Meine Lieblingsfarben sind: lila und mint
Mein Lieblingsspielzeug: Aktuell die Miffy-Häkelpuppe (just-dutch.com) und meine Puppe Hildy (jessbrowndesign.com)
Mein Lieblingsbuch: Pierre, der Irrgarten-Dedektiv
Mein Lieblingslied: Egal, hauptsache man kann gut dazu tanzen!
Mein Bett teile ich mit… meiner Puppe Hildy
In meinem Zimmer gefällt mir am besten… unser rosa Kleiderschrank
Manchmal streiten wir Geschwister, wenn… wir nicht beide mit dem gleichen spielen können.
Zusammen spielen wir aber am liebsten… kleine Schwestern, die sich verlaufen haben.
Das möchte ich werden, wenn ich groß bin: irgendwas mit Kunst

Vielen Dank liebe Lulu!

Kinderzimmer Kinderbett Design Minalulu

Holzspielzeug, handgemachte Stoffpuppen, farbenfrohe Textilien – das Kinderzimmer der beiden Mädchen ist voller wunderschöner Details. Babybett: Leander.com

Kinderzimmer Spielzeug Design Minalulu

Puppen: luckyboysunday.dk und jessbrowndesign.com, Regenbogen aus Holz: grimms.eu , Tischlampe in Tukanform: wohnlicht.com , Arche aus Holz: letoyvan.com

Kinderzimmer Kinderbett Design Minalulu

Betthimmel: numero74.com , Schwanenkopf aus Filz: sewheartfelt.co.uk

MerkenMerken

MerkenMerken

Die Dinos sind los! Sometime Soon präsentiert die Jurassic World Kollektion

Kurz vor dem Kinostart (6. Juni 2018) des wohl bekanntesten Dinofilms lanciert Kindermarke Sometime Soon eine eigene Jurassic World-Kollektion! Filmausschnitte des Hollywood Blockbusters werden auf Shirts, Sweater, Jacken und Co. geprintet – wir sind im Dinofieber!

Nordische Schlichtheit mit lässiger Streetwear-Attitüde

„Sometime Soon I will change the world“! Das dänische Paar Jacob und Cathrine Høilund wagte vor rund drei Jahren den Sprung ins eigene Abenteuer. Nach der Geburt ihrer Kinder riefen die beiden das Label „Someday Soon“ für Jungs im Alter von 2 bis 14 Jahren ins Leben. „Während wir für unsere Tochter problemlos hübsche Sachen fanden, stieg das Bedürfnis nach coolen und vor allen Dingen bequemen Klamotten für unsere Jungs.“ Erst kürzlich benannte sich das Kinderlabel von „Someday Soon“ in „Sometime Soon“ um. Die Aussage bleibt allerdings die gleiche: „Irgendwann werde ich die Welt verändern!“ Das reine Jungenlabel lässt Kinder Kinder sein und ihre Träume von großen Abenteuern und Geschichten wahr werden. Ganz nach dem Motto: Alles ist möglich!

Das gefallene Königreich

Welche Abenteuergeschichte wäre spannender zu erzählen als die von Jurassic World? Der fünfte Teil der Dino-Saga lässt Großes erwarten: Die Story beginnt vier Jahre nach den Ereignissen von „Jurassic World“. Dinosaurier haben die Insel „Nublar“ mittlerweile komplett für sich eingenommen – ungestört von menschlicher Zivilisation und jeglicher Bedrohung. Allerdings befindet sich auf der Insel ein aktiver Vulkan der bald auszubrechen droht. Dinofreund Owen (Chris Pratt) und Claire (Bryce Dallas Howard) wollen das erneute Aussterben der Dinosaurier um jeden Preis verhindern und kehren zur Insel zurück …

Die Special Edition zum Jurassic Park Film von Sometime Soon

Coole Statements, Dino-Motive und Dschungel-Prints in Unisex-Schnitten aus 100% Biobaumwolle – sämtliche Stücke der Special Edition wurden in Europa produziert und sind für Kinder von 2 bis 14 Jahren erhältlich.

„Mein persönliches Highlight ist der Jurassic Hoody, besonders und anders, als das was wir sonst entwerfen. Hoodies, Shirts und Jogginghosen sind wie eine Hommage an die 90er-Jahre und das Film-Merchandise der ersten Jurassic Teile – das wirft mich zurück in meine eigene Teenagerzeit, als ich den Film zum ersten Mal sah.“, so Cathrine Høilund.

Erhältlich ab 22. Mai 2018 im Einzelhandel wie Selfridges, Harvey Nichols, Barneys, Cloudo Kids, The Mini Edit, Level Kids, Pixie, DeBijenkorf sowie auf www.someday-soon.com.

Alle Bilder: Sometime Soon

Emotionale Intelligenz: 6 Tipps, wie du sie bei deinen Kindern förderst

Emotionale Intelligenz bei Kindern ist für die Entwicklung entscheidend. Schließlich wollen wir Eltern, dass aus den Kleinen mitfühlende Erwachsene werden, die Probleme erkennen und selbständig lösen können. Wir haben mit der Bildungswissenschaftlerin Sibel Attili über den EQ gesprochen und haben sechs einfache Erziehungs-Tipps, wie ihr den EQ eurer Kinder fördern könnt…

Natürlich wollen wir, dass unsere Kinder in der Schule gute Noten schreiben. Doch zu einem erfolgreichen Leben gehört viel mehr. Bei Bewerbungsgesprächen fällt immer wieder der Begriff der „Emotionalen Intelligenz“. Emotionale Intelligenz beeinflusst die Gesundheit, das Glücksempfinden und letztlich auch den Erfolg im Leben viel unmittelbarer als gute Leistungen.  Ein hoher EQ sorgt für ein stabiles Selbstwertgefühl, was einen großen Anteil daran hat, sich zu einer selbstbewussten Persönlichkeit zu entwickeln. Außerdem sorgt emotionale Intelligenz dafür, dass man früh lernt richtig zu kommunizieren – was wiederum ein wichtiger Faktor ist für harmonische Beziehungen.

 

010Wir wollten wissen, wie wichtig emotionale Intelligenz für unsere Kinder ist, welchen Stellenwert sie in der Erziehung einnehmen sollte und haben Sibel Attili dazu befragt. Sibel Attili ist Bildungswissenschaftlerin und Diversity-Trainerin. Als Personal- und Managementberaterin gestaltet sie unter anderem Transformations- und Changeprozesse. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

LUNA: Was verstehen Sie unter emotionaler Intelligenz?

Sibel Attili: Die Begabung, wie wir mit uns selbst und anderen umgehen. Dazu gehören Mitgefühl, Kommunikationsfähigkeit und Höflichkeit.

Wie wichtig ist der EQ, also der emotionale Intelligenzquotient, in der Kindererziehung?

In der Erziehung ist emotionale Intelligenz deshalb wichtig, weil sie Kindern hilft, mit einer immer komplexeren Welt umzugehen. Sie fördert die gesunde Beziehung zu anderen Menschen, stärkt die eigene Belastbarkeit, fördert die Empathie und – ganz wichtig – bringt auch inneren Frieden. Wir lernen uns selbst wertzuschätzen und mit uns zufrieden zu sein. Das ist ein Problem in unserer gegenwärtigen Gesellschaft, dass immer mehr Menschen unter Selbstzweifeln, hohem Leistungsdruck und Burn-out leiden.

Reicht es, wenn man das als Eltern vorlebt, oder kann man emotionale Intelligenz mit Kindern trainieren?

Man kann sie gut lehren, indem man sie jeden Tag vorlebt. Es ist aber auch hilfreich, bestimmte Achtsamkeitsübungen zu Hause zu machen, also zum Beispiel sich gegenseitig zu beschreiben, wie es einem geht, was man fühlt …

Also die typische Elternfrage „Wie war dein Tag?“ stellen?

Wenn Sie Ihre Kinder das fragen, dann werden Sie nicht viel herausfinden. Viel besser ist es, Kindern intensive Fragen zu stellen, bei denen sie über die Antwort nachdenken müssen. Also zum Beispiel: Was hat dich heute zum Lachen gebracht? Oder: Welchen größten Fehler hast du heute begangen?

Wie man Gespräche mit Kindern richtig angeht, könnt ihr hier nachlesen.

Ab welchem Alter soll man damit starten?

Je früher, desto besser. Einige Eltern neigen dazu, Gefühle beiseitezuschieben, andere geben den Gefühlen zu viel Macht. Stattdessen sollten wir Gefühle als Information betrachten. Also statt mit Geschrei auf den Wutanfall des Kindes zu reagieren, lieber einmal kurz innehalten und sich fragen: Warum reagiert mein Kind jetzt so und was bewirkt das bei mir? Das hilft uns, über unsere Gefühle zu sprechen und damit umzugehen.

Können Sie uns drei schnelle Tipps geben, wie man emotionale Intelligenz im Familienalltag pusht?

Ein Tipp ist, wie gesagt, konkrete Fragen zum Tag zu stellen. Außerdem kann man sich beim gemeinsamen Abendbrot über den Gefühlsstatus austauschen, also die Gefühle auf einer Skala von eins bis zehn bewerten und das begründen. Kleinere Kinder können Tiere als Metaphern benutzen, also sagen „Ich habe mich heute gefühlt wie eine Maus,  weil …“ oder „Ich habe mich gefühlt wie ein Tiger …“. Kindern macht das Spaß und es hilft ihnen, ihre Emotionen zu verstehen und zu benennen. Und ein kleines Dankbarkeitsritual ist gut, etwa gemeinsam mit Saft auf einen schönen Tag anstoßen. Kinder lieben das und es stärkt ihren EQ.

Bild: privat; Aufmacher: Annie Spratt on Unsplash

So könnt ihr die emotionale Intelligenz Eurer Kinder fördern!

Gefühle erkennen und benennen

„Bist du wütend, traurig, enttäuscht?“ Ach, immer diese typischen Elternfragen. Doch gerade diese sind wichtig damit Kinder lernen, ihre Gefühle zu erkennen und sie auch zu benennen. Schon beim Angucken von Bilderbüchern kann man zusammen darüber reden, warum die Hauptfigur im Buch gerade traurig ist (Spielzeug verloren), oder wütend (bekommt nicht das, was sie will). Bereits Dreijährige verstehen diese Gefühlsregungen und entwickeln Empathie.

Fragen, die Empathie fördern:

  • Elena weint, siehst du das? Hast du eine Idee, warum sie weint?
  • Robert sieht sehr wütend aus. Was hat ihn wohl so wütend gemacht?
  • Du bist aufgeregt. Kannst du mir sagen warum?

Aussagen, die Empathie verhindern:

  • Stell dich nicht so an. Du hast gar keinen Grund wütend zu werden.
  • Hör auf zu heulen. So schlimm ist das nicht!
  • Reg dich nicht so auf. Dein Verhalten ist lächerlich!

Mit Gefühlen umgehen lernen

Negative Gefühle wie Wut, Ärger, Frustration, Enttäuschung aushalten können, dazu gehört eine ganze Menge. Auch hier ist der wichtigste Tipp für Eltern: Verständnis zeigen. Ein Kind für negative Emotionen zu kritisieren oder gar zu bestrafen, hat nur gegenteilige Auswirkungen. Allerdings heißt das nicht, dass wir Eltern jedes Verhalten akzeptieren müssen: „Ich verstehe, dass du dich ärgerst, aber schubsen geht nicht.“ Besser ist es zusammen mit dem Kind zu überlegen, was es in der Situation tun könnte.

Grundsätzlich sollten wir als Eltern die Botschaft vermitteln, dass jedes Gefühl in Ordnung ist, nicht aber jedes Verhalten rechtfertigt. Trotzdem sollten wir dabei auf das Alter des Kindes achten und nicht zu viel erwarten. Ein Dreijähriger kann nicht das gleiche Maß an Empathie haben, wie ein Sechsjähriger.

Misserfolge dürfen passieren

Ganz wichtig für die emotionale Entwicklung unserer Kinder ist, dass sie lernen mit Misserfolgen umzugehen. Es aushalten zu können, dass ein anderes Kind in Sport bessere Leistungen erzielt, ein Bild perfekter malen kann oder dass die eigene Mannschaft beim Fußball verliert, ist entscheidend für spätere Jahre.

Wenn ein Kind nicht die Leistung erbringt, die es von sich selbst erwartet, ist es natürlich traurig und enttäuscht. Was es jetzt braucht ist Trost und Zuspruch. „Du hast viel länger an dem Bild gearbeitet und hast dir wirklich Mühe gegeben. Das kann man deutlich sehen.“ oder „Du hast das Tor verfehlt, aber nur knapp. Lass uns nächste Woche üben, damit du beim nächsten Mal besser triffst“ – das sind Botschaften, die Kindern in dieser Situation helfen.

Zuhören fördert den EQ

Gehört und verstanden werden ist für Kinder jeden Alters wichtig. Auch wenn wir vielleicht den Wunsch, den es an uns heranträgt nicht sofort erfüllen können (oder wollen), sollten wir klar machen, dass wir zugehört haben. „Ich habe gehört, dass du jetzt ein Eis willst, aber vor dem Essen finde ich das nicht gut. Wir können eines zum Nachtisch essen.“ Wenn wir zuhören, zeigen wir unserem Kind Respekt. Das wiederum lehrt die Kinder Respekt, was ein wichtiger Faktor für den EQ ist.

In diesem Punkt können wir uns sehr viel vom dänischen Erziehungsstil abschauen. Mehr darüber erfahrt ihr in dem Interview mit Iben Dissing Sandahl, die das Buch „Warum dänische Kinder glücklicher und ausgeglichener sind“ geschrieben hat (erschienen im Mosaik Verlag).

Das Gute im Schlechten erkennen

Wir können auch negative Situationen umdeuten, indem wir unsere Einstellung dazu ändern. Das Fußballspiel ist wegen schlechtem Wetter gecancelt worden? Dann gibt es stattdessen eben einen Nachmittag mit Brettspielen. Alle Kinokarten sind schon ausverkauft? Dann machen wir es uns auf dem Sofa gemütliche mit einem Film und Popcorn.

Es ist genau diese Haltung, die wir unseren Kinder mitgeben und die es ihnen später erleichtert, mit stressbeladenen Situationen positiv umzugehen. Was außerdem positive Auswirkungen auf die Stimmung in der Familie hat ist, sich gegenseitig darauf zu verständigen, dass Klagen und Meckern ein No-Go sind. Situationen mit Humor zu nehmen und auf Meckern zu verzichten, wirkt sich sehr schnell auf die Zufriedenheit der Familie aus.

Emotionale Intelligenz

Kinder Freiheit erfahren lassen

Unsere Kinder werden beinahe rund um die Uhr betreut. Freies Spiel findet so gut wie gar nicht statt, da wir vielfach sogar die Freizeit organisieren und mit Playdates oder anderen Aktivitäten verplanen. Dabei stärkt nichts so sehr den EQ wie die Erfahrung von Freiheit.

Bring deine Kinder so oft wie möglich in die Natur, wo sie sich ausprobieren können, mit natürlichen Materialien kreative Spiele ausdenken und gegenseitig ihre Grenzen austesten können. Ein Waldkindergarten ist dafür zum Beispiel ideal.

Kinder brauchen keine von Erwachsenen angeleiteten Spiele oder Aktivitäten. Sind sie in der Gruppe, fallen ihnen die kreativsten Dinge ein: Hütten bauen, Detektiv spielen oder „verschollen auf einer einsamen Insel“… Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Je mehr Kinder die Möglichkeit haben solche Erfahrungen zu machen, desto mehr profitiert davon die Entwicklung ihrer emotionalen Intelligenz.

Noch mehr kinderleichte Erziehungstipps findet ihr hier.

 

Bilder: unsplash

8 x kuschelige Kinderbettwäsche für schöne Träume!

Text: Isabelle Jänchen

Wir alle haben sie im Schrank: diverse „Sorten“ Bettwäsche! Wer noch Nachschub gebrauchen kann und nach neuer Inspiration sucht, der kann sich mal durch unsere Auswahl klicken. Einige der Junior-Bettwäschen eignen sich hervorragend auch für’s Eltern- und Babybett und sind teilweise in unterschiedlichen Maßen der jeweiligen Marke erhältlich. Übrigens: Wer auf schlichte, schnörkelose Kinderzimmermöbel setzt, dem gefällt ganz sicher dieses wunderschöne Kinderbett.

Hier kommen unsere 8 Kinderbettwäsche Favoriten, die ganz sicher für schöne Träume sorgen.

Bettwäsche für Kinder soll kuschelig weich sein

Wie war das gleich mit Bettwäsche, die sich stilistisch sowohl für’s Kinder- als auch für’s Elternbett eignet? Numero74 (1) zeigt wie’s geht und überzeugt uns mit weicher Baumwolle und einer wunderschönen Farbwelt.

Bonét et Bonét (2) aus Kopenhagen und ihre Bio-Junior Bettwäsche in „Toronto Rouge“ dürfen keineswegs in unserer Lieblingsauswahl fehlen. Im Repertoire haben sie exklusive Babyessentials sowie hochwertigen Strick.

Bei H&M (3) ist die Auswahl groß. Von schlicht und gepunktetet bis hin zu dieser Version im Froschlook ist für jeden Geschmack etwas dabei.

OYOY (4) ist uns schon länger ein Begriff wenn es um Spielsachen und Dekoelemente geht. Aber auch ihre Bettwäsche „Happy Summer“ gefällt uns außerordentlich gut!

Konges Sløjd (5) hat sich mit seinem Lemonprint schon länger in unser Herz geschlichen. So ganz schlicht und dennoch kindlich gestaltet. Fühlt sich erfahrungsgemäß ganz weich an!

Bettwäsche für kleine Walfans und Puristen

Fermliving Kids (6) bleiben sich stilistisch auch in ihrer Bettwäsche treu: Es bleibt unverwechselbar, minimalstisch und äußerst ästhetisch.

Die mintfarbene Kinderbettwäsche „Ingeborg“ von Liewood (7) bringt Eleganz, Qualität und Design ins Kinderzimmer.

Amy Hamilton (8) und ihre einzigartigen Illustrationen verschiedenster Motive aus der Tier- und Pflanzenwelt passen in jedes Kinderzimmer. Hier ist was für jeden Tierfan dabei.

Titelbild/Teaser: Numero74

Interview: Erfolgsautorin Kirsten Boie über Helikoptereltern
und selbstbewusste Kinder

Kirsten Boie ist eine der erfolgreichsten deutschen Kinderbuchautorinnen und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Wir haben uns mit ihr über Erziehung, Helikoptereltern, über Fantasie und natürlich über das Schreiben von Kinderbüchern unterhalten.

Vor dreißig Jahren hat Kirsten Boie begonnen, Bücher für Kinder zu schreiben. Eigentlich hatte sie das gar nicht vorgehabt, doch ihren Beruf als Lehrerin konnte sie, nach Meinung des Jugendamtes, nach der Adoption eines Kindes nicht mehr weiter ausüben. Entweder Mutter sein oder arbeiten, lautete die strikte Vorgabe damals.

Also begann sie zu schreiben und hatte das Glück, dass sich schon nach dem Versenden der ersten Textproben der Oetinger Verlag bei ihr meldete und sie unter Vertrag nahm. Seitdem sind viele Bücher entstanden, die die deutsche Kinderbuchszene positiv geprägt haben. „Der kleine Ritter Trenk“, „Wir Kinder aus dem Möwenweg“, „Thabo Detektiv & Gentleman“ sind nur einige von Kirsten Boies bekannten Titeln.

Vor kurzem hat sie ihr neuestes Werk veröffentlicht: „Ein Sommer in Sommerby“. Darin geht es um drei Geschwister, die kurzfristig in den Ferien zu ihrer etwas schrulligen Oma müssen. Diese lebt ohne Mobiltelefon oder WLAN in einem idyllischen Haus an der Küste. Der Sommer wird für die Kinder so ganz anders als erwartet …

 

Was war die Idee zu dem Buch „Ein Sommer in Sommerby“? Es erinnert beim Lesen ein bisschen an ein modernes Bullerbü …

Kirsten Boie: Ja, vielleicht erinnert es nicht nur an Bullerbü, sondern – wenn man schon an Lindgren denkt – auch an Saltkrokan, das ja ebenfalls eine Feriengeschichte ist. Ich bin bekennender Astrid Lindgren Fan. Sollte es einen Autor oder eine Autorin geben, die mich geprägt hat, dann wäre das sicherlich sie und ich finde ihre Bücher bis heute großartig.

In meinem Buch „Sommerby“ hat die Landschaft eine große Rolle gespielt. Die Geschichte spielt ganz oben im Norden, nahe der dänischen Grenze an der Schlei in Schleswig-Holstein. Dort sind in den letzten zehn Jahren viele meiner Bücher entstanden und ich hatte das Gefühl, ich schulde der Gegend auch einmal ein Buch, nachdem ich ihr so viel verdanke. Ich habe irgendwann, als ich auf einem Steg stand, ein kleines Haus entdeckt, das genau so da lag wie das im Buch beschriebene Haus. Das fand ich sehr faszinierend.

Ich habe versucht mir vorzustellen, wer wohl so leben könnte und warum, und so bin ich auf die Figur der Oma gekommen, die ja eine große Rolle spielt. In so einem Haus, in so einer Gegend könnten Kinder einen Sommer erleben, wie er sonst nur noch schwer erlebbar ist. Einfach weil diese Oma so abgeschnitten von allen üblichen Kommunikationskanälen lebt, was die Kinder dann zwingt, plötzlich nur „wirklich“ und überhaupt nicht virtuell zu leben. Das ist heute nur noch selten der Fall und in der Geschichte konnte ich das schön durchspielen.

Die Oma in Ihrem Buch hat ganz andere Erziehungsprinzipien, als die Mutter der Kinder. Sie traut den Kindern auch viel mehr zu. Denken Sie das ist ein Generationenproblem?

Mein Eindruck ist tatsächlich, dass sich von Generation zu Generation das, was man den Kinder zutraut, immer weiter reduziert. Doch gleichzeitig wachsen die Anforderungen an die Kinder auf anderen Gebieten.

Früher durften Kinder problemlos alleine draußen spielen, das ist heute kaum noch der Fall. Auf Spielplätzen haben sich Eltern früher nicht eine Sekunde Gedanken gemacht. Das war ein Spielplatz, der war für Kinder geschaffen, da durften sie alleine bleiben. Oder der Schulweg ist ein wunderbares Beispiel, verbunden mit dem Argument, der Straßenverkehr hätte stark zugenommen, was ja längst nicht in allen Fällen stimmt. Es ist vielfach so, dass die Kinder heute einen viel weniger gefährlichen Schulweg haben als die Generation ihrer Eltern, aber trotzdem werden sie zur Schule gefahren.

Natürlich müssen Eltern darauf achten, dass ihre Kinder nicht in gefährliche Situationen geraten. Aber häufig könnten Kinder doch sehr viel mehr, als man ihnen zutraut und daraus könnten sie sehr viel Selbstbewusstsein schöpfen. Ich finde es fatal, wenn Kinder ihr Selbstvertrauen hauptsächlich aus schulischen Leistungen beziehen müssen.

Das ist nicht für alle gleichermaßen leicht. Während ein Leben, in dem man auch andere Dinge leistet, die Kinder stärkt – auch wenn sie etwas ganz Banales machen wie Geschirr abtrocknen, oder wie in dem Buch, wenn der kleine Mikkel die Hühnereier sammelt, damit alle abends etwas Vernünftiges zu essen haben. All das gibt Kindern das Gefühl: ich bin wichtig für meine Familie, ich leiste etwas, ohne mich müsste das jemand anderes machen.

Sie schreiben schon lange Kinderbücher. Was hat sich im Lauf ihrer Tätigkeit als Autorin an der Kindheit generell verändert?

Kirsten Boie, Kinderbuchautorin, @Indra Ohlemutz
Kirsten Boie schreibt seit 30 Jahren Kinderbücher; @ Indra Ohelmutz

Wie wir gerade besprochen haben: Ich glaube wir trauen unseren Kindern weniger zu. Was sich noch stark verändert hat, ist die Mediensituation. Das führt dazu, dass die Kinder schon von ganz jungem Alter an mit Tablets und Handys aufwachsen, mit allem was es da an technischen Möglichkeiten gibt.

Das ist nichts, was ich grundsätzlich ablehne. Ich nutze ja auch die sozialen Medien. Ich könnte nicht mehr ohne WLAN sein, da kriege ich Entzugserscheinungen. Doch all das bindet auch eine Menge Zeit. Und wenn man dann noch dazurechnet, wie viel Zeit für die Schule aufgewendet werden muss, bleibt für so etwas Altmodisches wie draußen spielen oder mit Freunden spielen kaum noch Raum. Das, glaube ich, ist die größte Veränderung im heutigen Kinderleben gegenüber früher.

Ich möchte ihnen das nicht wegnehmen, denn ich denke in dosierter Form ist das gut, aber ich würde ihnen zwischendurch auch jede Menge Realerfahrung wünschen und vielleicht durchaus mal so eine kleine Auszeit, wie die Kinder sie in meinem Buch haben konnten.

Welches Buch hat Ihnen bisher am meisten Spaß gemacht zu schreiben?

Das kann ich gar nicht sagen. Ich bin in der glücklichen Lage, nur zu schreiben, wenn ich Lust dazu habe und nur das zu schreiben, wozu ich Lust habe. Ich schreibe nicht auf Auftrag, ich schreibe einfach, weil ich etwas schreiben möchte und erst wenn ich fertig bin, bekommt mein Verlag das zu sehen. Das ist eine sehr privilegierte Situation.

Insofern ist jedes Buch, das ich bisher geschrieben habe, auch ein Buch, das ich mit Spaß geschrieben habe. Meine Bücher sind sehr unterschiedlich und ich glaube gerade das bereitet mir am meisten Spaß, dass ich immer wieder etwas völlig anderes schreiben kann, denn sonst wäre es mir nach über 30 Jahren sehr, sehr langweilig.

Ihre Kollegin, die Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger sagte einmal, sie hätte unterschiedliche Schreibtische oder Plätze, wo sie an unterschiedlichen Büchern arbeiten würde. Ist das bei Ihnen auch so?

Nein, so viel Platz hätte ich gar nicht. Das könnte ich auch nicht. Ich habe zwar in der Regel mehrere Ideen und häufig fällt es mir schwer, mich zu entscheiden. Aber danach lebe ich doch zu sehr in der Welt der Geschichte. Häufig ist es so, dass ich weiter in der Geschichte bin, auch wenn ich gerade etwas anderes mache, wie kochen oder bügeln. Deshalb könnte ich gar nicht mehrere Texte gleichzeitig schreiben.

Jeder hat eine andere Technik …

Ja, und das ist auch toll. Ich glaube, wie Autoren eine Geschichte schreiben, ist sehr unterschiedlich. Ich habe einmal ein Gespräch mit Mirjam Pressler geführt, die eine großartige Autorin ist. Sie hat sich totgelacht als sie hörte, dass ich Geschichten vom Anfang bis zum Ende durchschreibe. Das fand sie etwas buchhalterisch. Sie dagegen hat eine tolle Idee oder eine Szene im Kopf, die sie aufschreibt und der Rest ergibt sich darum herum – zumindest hat sie das so erzählt.

Wenn Sie vor Kindern vorlesen, was wollen diese von ihnen wissen?

Auf Bücher bezogen wollen sie wissen, woher ich die Ideen habe. Und sie wollen wissen, was ich verdiene.

Beantworten Sie das?

Natürlich! Also ich sage ihnen nicht was ich im Jahr verdiene, aber ich erkläre ihnen sehr wohl, was ich an einem Buch verdiene und warum mein Anteil so gering ist. Weil eben noch viele Menschen mitarbeiten.

Und ich erkläre, wer das alles ist. Ich sage ihnen aber auch, dass ich schon sehr viele Bücher geschrieben hätte und dass trotz des kleinen Betrages für das einzelne Buch immer noch genug zusammen kommt, damit sie nicht in Panik geraten.

Wie viele Bücher schreiben Sie pro Jahr?

Das schwankt, denn das hängt auch davon ab, von welcher Art Bücher wir reden. Wenn wir von einem umfangreichen Buch wie Sommerby reden, dann schreibe ich so ungefähr eines pro Jahr, vielleicht auch eineinhalb. Und daneben vielleicht noch ein oder zwei kleine.

Wie sieht Ihr Alltag aus? Setzen Sie sich morgens an den Schreibtisch und arbeiten?

Ja, genau. Ich gehöre zu den Morgenmenschen, was nicht heißt, dass ich sehr gerne früh aufstehe. Aber ich kann morgens am besten arbeiten. Da verliere ich auch keine Zeit, sondern setze mich direkt an den Schreibtisch, sehe mir an was ich am Vortag geschrieben habe und kann dann in der Regel nahtlos weiterschreiben. Das mache ich so etwa drei Stunden lang. Dann ist es nicht so, dass mir nichts mehr einfiele, aber ich bin dann doch ziemlich ausgepowert, denn wenn man hochkonzentriert schreibt, ist es eine anstrengende Tätigkeit. Der Rest des Tages ist für Bürotätigkeiten reserviert.

Sie haben auch viele Reihen geschrieben. Was reizt Sie daran?

Kirsten Boie, Thabo Detektiv und GentlemanIch habe tatsächlich nur eine Reihe auch als solche geschrieben, das sind die Thabo-Krimis. Davon gibt es drei Bände und ich wusste schon beim ersten Band, dass ich die beiden nächsten auch schreiben würde. Sämtliche anderen Reihen sind nicht als Reihen entstanden. Der erste Band wurde von mir immer als Unikat gedacht, als eine abgeschlossene Geschichte. Es waren dann die Kinderbriefe und Anfragen, die mich dazu bewogen haben, weiterzuschreiben.

Man hat das Gefühl es gibt immer mehr Reihen. Finden Sie das gut?

Ich bin kein Gegner von Reihen. Wir Erwachsene lesen sie ja auch gerne, denken Sie nur an die ganzen Krimireihen. Und ich finde sie gut, um vielleicht Lesefans zu bekommen. Wenn Kinder ein Buch gelesen haben und es hat ihnen gefallen, dann steigen sie vielleicht auch direkt in die Fortsetzung ein.

Gibt es ein internationales Kinderbuch, das Sie empfehlen würden?

Ja, das ist das Buch „Wunder“ von Rachel J. Palacio. Das ist ein sehr kluges, großartiges Buch, in dem man immer wieder überrascht wird. Als ich angefangen habe zu lesen, dachte ich anfangs, das sei eine sehr geradlinige Geschichte – aber das ist es keineswegs. Und es ist gar nicht düster, obwohl es um einen Jungen mit einem entstellten Gesicht geht. Es ist ein Buch, in das man eintaucht und das man weiterlesen möchte – und es ist sehr optimistisch.

Humor in Kinderbüchern – man hat das Gefühl englische Autoren, wie zum Beispiel Roddy Doyle, können das viel besser. Ist es so, dass deutsche Autoren lieber pädagogisch als lustig sind?

Ich denke, da müssen wir vorsichtig sein, denn vielleicht gibt es auch auf dem englischen Markt ganz viele pädagogisch angehauchte Kinderbücher, die es einfach nie bis zu uns nach Deutschland schaffen. Und ich finde, dass es einige deutsche Autoren gibt, die sehr humorvoll schreiben.

Wer einem sofort einfällt, ist Andreas Steinhöfl mit seiner „Rico, Oskar“-Reihe, oder auch Rüdiger Bertram schreibt total witzige Geschichten. Ich glaube, wir haben da durchaus eine Menge Autoren. Aber da wir bei uns natürlich die ganze Palette an Kinderbüchern wahrnehmen, nehmen wir auch die anderen wahr.

Schreiben Sie schon an einem neuen Buch?

Ja, ich habe heute mit meinem Lektor telefoniert … Mehr kann ich dazu nicht sagen. Aber ich schreibe wieder etwas und finde das sehr schön. Viel schöner als diese „Zwischen-Buch-Zeit“, in der ich überlege, was ich schreiben soll und mich entscheiden muss. Und ich mag es, morgens aufzustehen und mich an den Schreibtisch zu setzen …

Frau Boie, wir danken für das Gespräch.

 

Auf der Such nach neuer Lektüre zum Vorlesen? Hier stellen wir 5 lustige Bilderbücher vor.

 

Bild: Oetinger Verlag, @Indra Ohlemutz

Late for class – Kindermode für den Frühling

Ab sofort besteht kein Zweifel: Der Frühling ist da und macht Lust auf frischen Wind im Kleiderschrank. Zu kalt für das Sommerkleid? Zu warm für den Winterparka? Höchste Zeit für Lagenlooks, damit sind wir perfekt gewappnet für den Wetterumschwung. In Zusammenarbeit mit der in den Niederlanden lebenden Fotografin Hannah Lipowsky inszenierten wir die neue Kindermode für den Frühling unter dem Motto „Late for Class“, die zwar weniger Lust auf Büffeln und Schule (die schönsten Taschen für die Schule findet ihr übrigens hier) macht, dafür umso mehr auf Streifenlooks, französische Vintage Styles und expertierfreudige Modekombis!

Streifenhörnchen

Die 70er sind zurück! Streifen werden im Frühling nicht mehr nur als blau-weißer Marine-Look getragen, sondern in sämtlichen Farben. In Kombination mit lässigen Trucker Jacken von Levi’s wirken die Stripes besonders lässig.

Vive la France

Mit nostalgischen Berets aus Mamas Kleiderschrank und der Oversize Jacke vom großen Bruder kann der Frühling kommen. Rollkragenpulli an, Hut auf, Jeansjacke drüber – manchmal kann’s so einfach sein!

So Boyish!

Lust auf Sommerkleider, aber bitte nicht zu mädchenhaft? Einfach die lässige Trainingsjacke oder den Army Parker überwerfen und die Skater Mütze aufsetzen – schon wird aus dem Mädchenkleid ein lässiger Frühlingslook!

Gewagte Kombi!

Socke zu Sandale – geht nicht? Geht doch! Stylistin Ada Juszczak beweist, wie lässig Strümpfe zu Tütü und Slipper aussehen können. Hauptsache nicht langweilig! Auch zu Low und High Top Sneakern macht sich die bunte Socke spitze. Tolle Ideen rund um bunte Accessoires findet ihr übrigens hier.

Übrigens: Wähend früher meist auf Papier gemalt und gebastelt wurde, findet Kreativität heute mehr und mehr digital statt. Wer nach ein paar elektronischen Lernspielen für den Schulalltag sucht, die nicht nur Spaß machen, sondern auf einen kreativen Effekt haben – findet ihr ein paar tolle Digitalspiele in unserer Auswahl.

Fotos: Hannah Lipowsky
Styling: Ada Juszczak (@adajuszczak77)
Models: Kira& Noko
Ein besonderes Dankeschön an: Orange Mayonnaise (@orangemayo) und
Broer en Zus (@broerenzus)

Farbwahl und Einrichtung: Was sind die Interior Trends 2018?

Mode ist saisonabhängig und heutzutage ein schnelles Geschäft. Was gestern noch modern war, kann eine Woche später schon wieder überholt sein. So scheint es zumindest.

Der Farbtrend wird für gewöhnlich von der Pantone Farbe des Jahres 2018 bestimmt. Dieses Jahr ist das Ultraviolett. Ob euch die Farbe gefällt oder nicht, ihr werdet sie dieses Jahr überall sehen. Und ihr könnt damit rechnen, dass die Farbe sowohl in Mainstream Modekollektionen auftaucht als auch die Inneneinrichtung beeinflusst. Die Farbe fördert die Kreativität und wird mit Themen wie Achtsamkeit und tiefer Verbundenheit in Verbindung gebracht. Lila symbolisiert Experimentierfreude und Unkonventionalität in einer reizüberfluteten Gesellschaft.

Und neben violett? Das sind die Top drei Trendfarben für 2018:

Farbtrends 2018

Ganz natürlich

Natürliche, erdige Töne. Rohe, organische Texturen und Materialien. Warm, ruhig und reichhaltig. Üppige Erdtöne, die sich sowohl kultiviert als auch natürlich anfühlen!

Gedeckte Farben

Stellt euch eine Nuance von Altrosa vor, eine sanfte Farbe, die den einfachen Chic von Ecru mit der Power eines klassischen Pinks kombiniert. 2018 wird uns eine sehr viel minimalistischere Farbpalette bieten. Weiche, gewaschene Pastelle wie Mintgrün und ein sandiges Pink werden dieses Jahr sehr stark sein. Gedämpfte Farbtöne wie Blush, Taupe, Apricot und ein zartes Blaugrau werden im großen Stil genutzt. Kombiniert mit neutralen Tönen (siehe Trend 1) ergeben diese eine abgeschwächte und stilistische Ästhetik. Oh, und Millenial Pink bleibt.

Monoton

Schwarz, Weiß und weites Spektrum von Grautönen, die gerne es Kombination mit dynamischen Farbakzenten (wie zum Beispiel Ultraviolett) für Accessoires verwendet werden, wird auch an Beliebtheit gewinnen. Das wird auf ein wunderschönes, elegantes Design hinauslaufen.

Alle diese Trends funktionieren auch gut im Kinderzimmer. Sie sind ein perfekter Hintergrund für farbenfrohe Spielzeuge, Kissen und Wimpel.

Und die Inneneinrichtung? Das sind die Top drei Interior Trends 2018:

Interior Trends 2018

Reifere Kinderzimmer

Pink, Babyblau und superniedlich ist wirklich vorbei. Geschlechtsneutrale Kinderzimmer mit einem erwachsenen Vibe sind angesagt. Der skandinavische Trend hat definitiv die Türen für eine Welt mit mehr Unisex-Heimaccessoires geöffnet. Das bedeutet nicht, dass das Kinderzimmer genau wie euer Wohnzimmer aussehen wird, aber dass es mit eurem Sinn für Ästhetik übereinstimmt.

Goldene Accessoires

Denkt an verrostetes Metalls und raue Texturen. Der metallische Trend hat letztes Jahr angefangen und Gold blüht dieses Jahr auf. Goldene Details wie Türgriffe und goldene Lampenständer setzen tolle Akzente. Ein Sideboard oder ein goldener Spiegel in einem monotonen Raum sind atemberaubend. Goldene Accessoires sind eine kultivierte und trotzdem unterschätzter Ergänzung.

Mehr ist mehr

Mehr Textur, Farbe, Komfort und eklektischer Stil. Der „weniger ist mehr“-Trend wird umgekehrt! Samt kommt zum Beispiel zurück. Bequem, besonders anzufassen und stark. Und Details gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Also fügt ruhig etwas „mehr“ zu eurem Zuhause hinzu. Wir wollen uns ausdrücken und in Zeiten wo alles gleich aussieht (prüft mal euren Instagram-Account) ist das ein guter Trend! Insgesamt sieht es so aus, als würde jeder nach extra Komfort und Bestätigung suchen. Das Zuhause als sicherer Hafen in einer Welt, die politisch und wirtschaftlich so unruhig wirkt.

Unser Fazit zu den Interior Trends 2018: Wir mögen den Mix von Pastell, gedeckten Farben, goldenen Accessoires und besonderen Details! Was ist mit euch?

 

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Lunamag.com erschienen.

Slider: Roomin / dfs / domino / swoon editions

Feng Shui im Kinderzimmer – so funktioniert’s!

Wir verbringen derzeit so viel Zeit zuhause, wie selten zuvor. Umso schöner, wenn die heimischen vier Wänden toll eingerichtet und kreativ gestaltet sind. Doch was passiert, wenn sich die Kinder ungerne im eigenen Kinderzimmer aufhalten? Dies kann unter Umständen an der Einrichtung des Raums liegen. Die Gestaltung nach Feng Shui kann hier (auch für Kinder) Abhilfe schaffen. 

Was ist Feng Shui?

Sinngemäß bedeutet Feng Shui Wind und Wasser, und bezeichnet damit die beiden grundlegenden Naturkräfte, die den größten Einfluss auf unsere Lebensenergie haben. Wenn es gelingt, diese positiv zu beeinflußen und zu aktivieren, finden wir zu unserem Gleichgewicht, so sagt es die chinesische Harmonielehre. Ein Ungleichgewicht macht sich zum Beispiel in der Form von Nervösität oder schlechtem Schlaf bemerkbar.  Die Feng Shui Beraterin und Montessori-Pädagogin Jutta Bläsius nutzt verschiedene Berechnungssyteme, um festzustellen, wie die Wohnung ihrer Kunden beschaffen ist. Wir haben mit ihr über die Anwendung von Feng Shui im Kinderzimmer gesprochen.

Guter Schlaf ist die Basis für unsere Gesundheit

Dem Schlafplatz kommt in der Feng Shui Lehre die meiste Bedeutung zu, da wir dort viel Zeit verbringen. Außerdem ist guter Schlaf die Basis für das allgemeine Wohlbefinden. Das Bett sollte zum Beispiel mit dem Kopfteil an der Wand stehen, Fenster und Türen sollte man im Blick haben. Ein Fernseher, das Handy oder andere elektronische Geräte haben im Schlafbereich nichts zu suchen. Die elektromagnetischen Schwingungen stören den Schlaf und die Lebensenergie.

Je jünger Kinder sind, um so sensibler und intensiver nehmen sie noch Energien ihrer Umgebung wahr.

„Gerade Kinder können schlechte Energien noch sehr gut spüren. Je jünger sie sind, umso sensibler sind sie dafür.“ sagt Jutta Bläsisus. Der Schlaf ist in Familien mit kleinen Kindern ein Dauerthema. Als Eltern macht man sich viele Gedanken darum, warum das Kind schlecht schläft oder öfter gereizt ist. Nicht selten werden der Kinderarzt oder ein Schlafberater konsultiert. Auch diese schauen sich im Idealfall den Schlafplatz des Kindes an. Kann Feng Shui hier auch die Lösung sein?
Laut der Feng Shui Beraterin reichen schon kleine Veränderungen aus, um die Umgebung der Kinder so zu gestalten, dass diese förderlich für ihre Entwicklung ist. Diese Veränderungen können schon Kleinigkeiten sein wie eine weniger aggressive Wandfarbe, ein anders platziertes Bett oder andere Vorhänge. Von diesen Veränderungen kann letztendlich die ganze Familie profitieren, wenn sich das Zusammenleben wieder harmonischer gestaltet.

Chaos im Kinderzimmer vermeiden

„Im Feng Shui spielen Ordnung und Struktur eine wichtige Rolle. Im Chaos, auch wenn es noch so kreativ zu sein scheint, kann kein Kind gut schlafen, entspannt spielen oder konzentriert lernen. Daher ist es wichtig, gemeinsam mit dem Kind das Aufräumen zu üben und Spielsachen in Kisten oder Körben in geschlossenen Regalen oder Schränken zu verstauen. Von Zeit zu Zeit sollte Kaputtes, Ungeliebtes oder Ungenutztes entsorgt werden. Bedenken Sie: „Weniger ist oft mehr“ so die Feng Shui Beraterin Jutta Bläsius.

Praktische Tipps für die Anwendung von Feng Shui im Kinderzimmer:

1. Eine klare, räumliche Gliederung in Schlaf-, Spiel und Lernbereich ist von Vorteil. Dies kann mit Hilfe von Raumteilern, Teppichen oder der Wandgestaltung passieren.

2. Bevorzugt sollten die Möbel, Stoffe und Teppiche aus Naturmaterialien hergestellt sein

3. Die Bettwäsche sollte eher unifarben oder nur wenig kontrastreich gemustert sein.

4. Beschränkt die Deko auf wenig kleinteilige Dinge – so wirkt das Zimmer weniger chaotisch.

5. Runde Formen der Möbel sorgen nicht nur für ein geringeres Verletzungsrisiko, sondern auch für optische Harmonie

6. Setzt unterschiedliche Lichtquellen ein, die je nach Bedarf in den verschiedenen Bereichen genutzt werden können

7. Geschlossene Schränke lassen Spielzeug schnell verschwinden und sorgen so sorgen für ein ruhiges Bild

8. Leichte, verstellbare und mitwachsende Möbel ohne scharfe Ecken und Kanten lassen sich immer wieder an die Bedürfnisse des Kindes anpassen

9. Antike Möbel mit unbekannter Vergangenheit sind tabu, da sie negative Energien gespeichert haben, die auf Kinder beängstigend oder bedrückend wirken können

Wie auch immer ihr das Kinderzimmer einrichtet – wenn sich das Kind dort wohlfühlt und einen geschützten Raum hat, in den es sich auch mal zurückziehen kann, so kann sich das positiv auf sein Verhalten auswirken und damit auch auf das Zusammenleben als Familie.

Jutta Bläsius ist Erzieherin mit Montessori-Diplom, Enstpannungspädagogin, Feng Shui – Beraterin und Autorin mehrerer Bücher auf diesen Gebieten. Lest hier auch ihre Tipps, wie ihr die Montessori-Lehre zu Hause umsetzt.

Alle Bilder:@Unsplash

Ikea Hacks für das Kinderbett Kura

Text: Isabelle Jänchen

Kinderbett Hochbett Kura Ikea Kinderzimmer Bett Schlafplatz
Kinderbett KURA, 149€, IKEA

Wir haben nach Ideen und Inspiration gesucht, wie man einige der Einrichtungsklassiker des schwedischen Möbelriesen umfunktionieren und gestalterisch verändern kann. Den Anfang machte die Kinderküche Duktig. In Runde 2 unserer IKEA HACKS-Reihe haben wir Euch alle coolen Umgestaltungsideen rund um das Bett KURA herausgesucht.

Der Aufbau des Bettes bietet bereits zwei Möglichkeiten: Man kann das Bett als niedrige Variante nutzen oder es zu einem Hochbett umbauen. Dies ist besonders praktisch, wenn man bereits ein Kind hat und man in der Zukunft bereits vom Nachwuchs träumt. Ein kleiner Tipp aus der Redaktion sofern kleinere Geschwister unten schlafen sollen: Es gibt in unterschiedlichen Längen einen sogenannten Rausfallschutz, der sich ganz einfach unter der Matratze befestigen lässt.

Hier kommen unsere Umgestaltungsfavoriten:

 

Der absolute Sieger ist diese, ja wir geben es zu, komplexe Umgestaltungsidee. Hier wurde das Regal Kallax so umgebaut, dass es als Treppe zum Hochbett genutzt werden kann. Zur Sicherheit noch ein Geländer rangebaut, den Korpus mit hellem Holz verkleidet, „ein Dach drauf“ und fertig ist das Räuberschiff! So komplex, aber so innovativ!

 

Eine einfache Möglichkeit, die eine große Veränderung schafft: weisse Farbe!

 

Ganz in weiss und mit befestigten Vorhängestangen wird hier für ein kuscheligen Rückzugsort gesorgt.

 

Dazu fällt uns nur ein: Sooo gemütlich, oder?

 

Welcome to the jungle! Mit Vorhängen und Aufklebefolie lassen sich individuelle Kinderwelten schaffen.

 

Keine Veränderung am Bett selbst, dafür wird hier mit den richtigen Dekoelementen und schöner Bettwäsche für einen schönen Look gesorgt.

 

Gleiches gilt in diesem Beispiel: Mit innovativen Leuchtelementen, eindrucksvoller Wandfarbe und kuscheligen Accessoires braucht es am Bett selbst keinerlei Umgestaltung.

 

Tipp für alle Prinzessinnen und Höhlenliebhaber: Betthimmel sorgen über jedem Schlafplatz für eine anheimelnde Rückzugsatmosphäre. Gibt es aktuell beispielsweise bei Kyddo oder über Smallable.

Titelbild/Teaserimage: Ikea 

Programmieren lernen mit dem Verein Start Coding e.V.

Mit Smartphones, Tablets und Co. wird Technik immer mehr in den Alltag integriert und das digitale Kinderzimmer wächst. Umso wichtiger ist es, Kindern den Umgang damit beizubringen. Der Verein Start Coding e.V. bietet Workshops zum Thema Programmieren für Kinder an.

Erinnert ihr euch noch an euren ersten Home-Computer? Unpraktisch und sperrig, aber schon damals war es faszinierend, was man neben Paint und Pac-Man alles damit machen konnte. In der Schule lernte man dann mit viel Glück die PASCAL-Codes aus Büchern abschreiben und auf uralten Computern zum Laufen bringen. Für mehr Verständnis hat das nicht gesorgt, aber die Schulen waren sich ohnehin einig, dass kaum jemand den Weg in die IT-Branche finden werde. „Leider hat sich das bis heute kaum geändert. In den Schulen wird zu wenig Wert auf Computerkenntnisse gelegt“, sagt Stephan Thiel, Mitbegründer des gemeinnützigen Vereins Start Coding e. V. „Dabei ist es heute wichtiger denn je, Kindern ein Verständnis für Technik zu vermitteln.“

Zusammen mit mehreren Partnern wie WeWork in Berlin bietet er darum verschiedene Workshops für Kinder an, in denen man auf kreative und erfinderische Weise moderne Technologien kennenlernen und digitale Kompetenzen entwickeln kann. Stephan Thiel findet: „Die Welt dreht sich weiter. Überlegen Sie doch mal: Wo wären wir heute ohne Computer?“

Kinder sollten digital mündiger werden

Das Thema Computer und Programmieren wird immer wichtiger – auch im späteren Berufsleben – und ist längst nicht nur etwas für Technik-Nerds. Stumpfes Vor-dem-Computer-sitzen-und-Daddeln ist längst passé. Im Gegenteil: Technisches Verständnis fördert die Kreativität von Kindern. Mithilfe weniger Klicks und den richtigen Codes sind der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt. Alles, was man benötigt, ist das richtige Grundwissen und man kann ganze Welten bauen und Spielzeuge zum Leben erwecken. „Grundlegende Programmierkenntnisse sind wichtig, immerhin basieren immer mehr Bereiche des Lebens auf Software und Algorithmen. Gerade Kinder sollten deshalb digital mündig werden“, findet Stephan Thiele. Denn insbesondere den Kleinen fällt es besonders leicht, Computerprogramme und ihre Zusammenhänge zu verstehen.
„In unseren Workshops sehen wir immer wieder, wie insbesondere die jüngeren Kinder sehr schnell lernen, mit verschiedenen Codes umzugehen, wenn es darum geht, eigene Welten zu erschaffen “, so Stephan Thiele. „Das Interesse dabei ist im Übrigen sowohl bei Jungen als auch Mädchen gleichermaßen ausgeprägt. Natürlich hat jedes Kind dabei seine eigenen Vorstellungen und Fantasien, aber sobald sie einmal begriffen haben, dass man mithilfe von Programmierungen ihre liebsten Spielzeuge zum Leben erwecken kann, sind alle hellauf begeistert.“

Kreative Zugänge zur Technik

In den Workshops des Start Coding Vereins geht vor allem darum, kreative Zugänge zur modernen Technologie zu finden. Auch Eltern sind regelmäßig eingeladen, etwaige Hemmschwellen gegenüber modernen Technologien abzubauen. Im gemeinsamen Austausch können sie basteln und kreativ mit Technik umgehen.
Und welchen Rat hat Stephan Thiele, wenn Eltern ihre Kindern aus dem reinen Technik-Konsum herausholen und zu mehr Kreativität anregen wollen? „Einfach immer alles ausprobieren“, sagt er schlicht. Auf dem Markt gibt es inzwischen eine Vielzahl einfacher und oft auch kostenloser Anwendungen, mit denen Kinder spielend die Grundlagen der Programmierung lernen können.

Foto: Yves Suckhoff / Junior Lab

Mini Bazaar: Der Premium-Kinderflohmarkt über den Dächern Berlins

Schnäppchen machen und gleichzeitig nachhaltig shoppen? Das geht! Wir haben einen Tipp für alle modeaffinen Eltern aus Berlin und Umgebung: Am 15. April laden die Mädels von „Little Years“ bereits zum zweiten Mal zum Mini Bazaar, dem Premium-Kinderflohmarkt für hochwertige Baby- und Kinderkleidung, ein. In einer wunderschönen Location verkaufen Eltern gut erhaltene Kleidung für den Frühling, unter anderem von hochwertigen Marken wie Mini Rodini, Bobo Choses und Petit Bateau.

Mit dabei sind dieses Mal außerdem drei Outlets: Von den Labels Mara Mea und Noé&Zoë gibt es Mode und Accessoires für Mama und Kids. Und auch Afilii räumt das Lager und bietet Design-Produkte aus den Bereichen Interior und Toys an.

Für die Unterhaltung der Kleinen ist selbstverständlich gesorgt: Am Kreativ Kiosk von WLKMNDYS wird es erneut wie in der Villa Kunterbunt zugehen. Bastelbegeisterte Kids können beim Entwerfen von Designertaschen kreativ werden. In den It-Bags aus Pappkartons kann man die erworbenen Teile dann sicher nach Hause tragen. Außerdem bietet der Spoonflower-Stand eine nette Shopping-Pause, in der man gewebte Stickertapeten mit lustigen Tiermotiven bemalen oder am Knopf-Gewinnspiel teilnehmen kann. Für die ganz Kleinen steht auch eine Babyspielecke bereit.

Für Snacks und Getränke ist natürlich auch gesorgt, zudem stellt Löwenzahn Organics seine Produkte vor. Neugierige Gäste können den Bio-Brei probieren, süße Löwenmasken basteln oder vor einer Photowall posieren. Wer sein Foto postet und den Shop darin taggt, kann tolle Preise gewinnen.

Luna darf vor Ort auch nicht fehlen: Ihr erhaltet unser Magazin beim Mini Bazaar.

Der Eintritt beträgt übrigens zwei Euro – wobei die Hälfte des Geldes direkt an die SOS-Kinderdorf e.V. fließt. Einkaufen könnt ihr auf dem Kinderflohmarkt am Sonntag von 10 bis 16 Uhr im Atelier im Aufbauhaus, Prinzenstraße 84.2, 6. OG, 10969 Berlin. Der Eingang ist dieses Mal auf der Oranienstraße, direkt um die Ecke, neben Foodbag.

Schnappt euch die Kids und schaut mal vorbei!

Fotos: Marina Jerkovic

Ab auf den Bauernhof: Kindermode mit Naturcharme

In Sachen Kindermodetrends wird der Frühling 2018 vor allem eines: Tierisch! Thema der Saison ist der Bauernhof. Passend dazu präsentieren wir auch die neuste Kindermode mit Naturcharme.

Old MacDonald has a farm e-i-e-i-o! In diesem Frühjahr heißt es für unsere Kleinsten ab auf den Bauernhof! Und damit meinen wir ausnahmsweise mal nicht nur die frische gesunde Luft und den Spaßfaktor, den so ein Tag unter Tieren bringen kann, sondern die Mode!

Praktisch, tierisch und super niedlich!

Hühner, Kühe und Schafe gibt es jetzt nämlich auch zum Anziehen. Zu den Animalprints passen florale Muster, Gummistiefel (so ein Bauernhof bedeutet schließlich immer auch Matschalarm!) und gerne auch eines dieser süßen Stofftierchen.

 

Kindermode Bauernhof

  1. Be Kool, Sneaker, ca. 72 Euro; über amazon.de
  2. Carrément Beau, Bikini, ca. 35 Euro; über childrensalon.com
  3. Guess, Kleid, ca. 59 Euro; guesskids.guess.eu
  4. Finger in the nose, Jumpsuit, ca. 55 Euro; fingerinthenose.com
  5. Jellycat, Spielzeug „Robbie Rooster“, ca. 40 Euro; über fips-laden.de
  6. En Fant, Gummistiefel, ca. 45 Euro; über tausendkind.de
  7. Superfit, Hausschuhe, ca. 27 Euro; über jako-o.de
  8. Scotch&Soda, Jacke, ca. 170 Euro; über melijoe.com
  9. Birkenstock, Sandale „Arizona“, ca. 40 Euro; birkenstock.com
  10. Anne Kurris, Rock, ca. 64 Euro; über smallable.de
  11. Bonpoint, Kleid, ca. 140 Euro; über melijoe.com

Fotos in Collage: WAWA Copenhagen, Émile et Ida

Ikea Hacks – DIY Ideen für die Duktig Kinderküche

Text: Isabelle Jänchen

Spielküche Kinderküche Duktig Ikea Kinderzimmer Spielen
Kinderküche Duktig, 89€ Ikea

Los geht es mit Runde 1 aus unserer neuen IKEA HACKS – Reihe. Das schwedische Möbelhaus bietet für Groß und Klein eine Welt voller Inspiration und zahlreiche Ideen für eine gelungene Einrichtung im eigenen Zuhause. Einige der IKEA Möbel haben wir uns herausgepickt und zeigen Euch nach und nach, wie man sie optimieren und für individuelle Zwecke umfunktionieren kann.

Wir beginnen mit einem Klassiker, der den meisten Eltern ein Begriff sein wird: Die Kinderküche DUKTIG.

Die schönsten Beispiele

Die DIY’s und Möglichkeiten in Anbetracht der Umgestaltung sind schier endlos. Die Bloggerin Isabelle Flandorfer zeigte vor einiger Zeit auf ihrem Blog Mother’s Finest, wie sie die Kinderküche ihrer Tochter Valerie aufgepimpt hat. Noch mehr tolle Ideen, die uns ebenfalls staunen lassen findet ihr hier:

 

Goldspray, Blumentapete und eine neue Farbe für den Korpus. Dieses Beispiel gehört definitiv zu unseren Lieblingshacks.

 

Auch hier etwas Blumenprint gepaart mit viel Bronzespray – so gelingt der Vintagelook!

 

Es sind eigentlich immer wieder dieselben Hilfsmittel mit denen man eine neue Optik zaubern kann. Tapete, unterschiedliche Holzfarbe, Goldspray und ein paar weitere, passende Accessoires sorgen für ein rundes Aussehen.

 

Mit Hilfe von Tafellack kann sich jedes Kind seine Küche noch individueller gestalten. Zum Beispiel mit dem eigenen Namen oder dem derzeitigen Lieblingsrezept.

 

Für das minimalistische Kinderzimmer in schwarz und weiss eignet sich dieses Beispiel. Weiß gestrichen, eine Tapete in Brickoptik eingeklebt und Küchenutensilien in denselben Farben bringen den perfekten, einfachen Look. Komplettiert wird hier mit einer selbstgebauten Markise.

 

ODER: Wenn ihr keine Lust habt auf Streichen, Tapete, Besprühen und co. dann helfen die richtigen Accessoires die Küche in einen neuen Look erstrahlen zu lassen. In diesem Beispiel wurde nichts verändert, sondern lediglich mit den richtigen Dekoartikeln und Küchenutensilien gepimpt.

 

TIPP: Alternative Griffe findet man übrigens in der Erwachsenen-Küchenabteilung.

 

 

Übrigens: Im nächsten Teil unserer Ikea-Hacks Reihe zeigen wir Euch tolle Beispiele, wie man das Kinderbett KURA individuell umgestalten kann.

 

Titelbild: Ikea