Erziehung in Frankreich – Sind Französinnen die besseren Mütter?

Haben französische Eltern ein Geheimrezept? Oder ist es nur ein moderner Mythos, dass Erziehung in Frankreich besser funktioniert? Unsere Autorin lebt mit Mann und Tochter seit langem in Paris und räumt mit einigen Vorurteilen auf.

Von Doris Barbier

Als die ehemalige Justizministerin Rachida Dati vier Tage nach der Geburt ihrer Tochter in High Heels und gertenschlank durch das Eingangsportal des Élysée-Palastes zur Ministerratssitzung stolzierte und lächelnd vor der Fotografenriege posierte, schwirrten mir ganz plötzlich unzählige völlig unkontrollierbare Gedanken durch den Kopf. Ich stellte mir kurz die Frage: „Sind Französinnen vielleicht doch die besseren Mütter?“ Und genauso schnell schoss mir eine – vorsichtig formulierte – Antwort durch den Kopf: „Ich wage es zu bezweifeln!“

Erziehung in Frankreich
Rachida Dati, ehemalige Justizministerin und Sprecherin von Nicolas Sarkozy, sorgte 2009 für Schlagzeilen als sie nur vier Tage nach der Geburt ihrer Tochter Zohra an ihren Arbeitsplatz zurückkehrte. @gettyimages

Auch in Frankreich sinkt die Geburtenrate

In Frankreich, wo die Geburtenrate seit Jahren europaweit weit vorne liegt, herrscht leichte Panikstimmung: Seit 2015 werden weniger Kinder geboren, heute liegt die Rate bei 1,88 Kindern pro Französin. Trotzdem gilt es hier immer noch als absolut normal, dass frau drei Monate nach der Geburt – 87 Prozent aller Französinnen entbinden übrigens mit Periduralanästhesie – wieder am Schreibtisch sitzt und das Baby abgestillt ist. Dass der frischgebackene Erdenbürger mit Petit-Bateau- oder Bonton-Höschen ausgestattet ist, gehört ebenso zum normalen Szenario wie die Tatsache, einen bilingualen Babysitter für abends engagiert zu haben, um mit seinem Chéri, dem Kindesvater, genau wie vor der Geburt einmal wöchentlich ein neues Gourmetlokal zu testen (ich spreche für Paris!).

Ersteres habe ich geschafft, bei Punkt zwei bin ich gescheitert. Was auch noch absolviert werden muss, bevor man in den Berufsalltag zurückkehrt: ein Thalassotherapieaufenthalt am Atlantik (Bretagne oder Normandie) mit Beauty-Treatments für junge Mütter. Auch da musste ich persönlich passen, ich fand den Alltag mit meinem Baby viel spannender und hätte Schlammpackung & Co. vor Sehnsucht und wegen tiefer Schuldgefühle ohnehin nicht genießen können. Generell gilt: Schuldgefühle sind der Französin fremd.

Erziehung in Frankreich: Wo liegt der Unterschied?

Die in Paris lebende amerikanische Schriftstellerin Pamela Druckerman hat vor ein paar Jahren mit ihrem amüsant geschriebenen Erlebnisbericht „French Children Don’t Throw Food“ einigen Staub aufgewirbelt. Die ehemalige Wallstreet-Journal-Korrespondentin lebt mit ihrem britischen Ehemann und drei Kindern in Paris. In ihrem autobiografischen Buch lobt sie den Erziehungsstil à la française, der ihrer Meinung nach am heimischen Küchentisch beginnt. Warum werfen französische Kinder im Restaurant nicht mit Essen um sich, schlürfen mit fünf Jahren Austern, sagen immer höflich „Bonjour!“ und lassen auch ihre freiberuflich tätigen Mütter in Ruhe telefonieren? Und warum schlafen die Babys schon mit zwei oder drei Monaten durch?

Laut Druckerman machen französische Eltern einiges anders und manches besser. Die Realität sieht ein bisschen anders aus und Pamela Druckerman ist womöglich auf einen Mythos hereingefallen: Auch in Paris sind Krippenplätze rar, zwei Drittel aller Kinder unter drei Jahren werden zu Hause betreut, von der Oma, der Mutter (gilt für alle Freiberuflerinnen) oder einer Tagesmutter. Die Hausarbeit wird in Frankreich in 90 Prozent aller Fälle von den Frauen verrichtet, 62 Prozent aller Französinnen mit Kindern unter sechs Jahren arbeiten Vollzeit, trotzdem ist noch heute die Kluft zwischen den Geschlechtern beim Gehalt besonders groß.

Im Gender Gap Index schneidet Frankreich noch schlechter ab als Deutschland

Der vom Weltwirtschaftsforum erstellte Gender Gap Index beweist: 2012 landete die „Grande Nation“ auf dem 57. Rang, Deutschland hingegen auf Platz 13. Die „neuen Väter“, die Windeln wechseln, Meetings vormittags ansetzen, zum Kinderarzt gehen oder gar abends kochen, gibt es kaum, und zwar aus einem ganz banalen und ziemlich unromantischen Grund: Die Working Dads bringen mehr Geld nach Hause als ihre Frauen. Ich wage sogar zu behaupten, was der Starphilosoph Bernard-Henri Lévy auch gerne ungeniert öffentlich postuliert: Frankreich ist eine Machonation. Frankreichs Paradeemanze Simone de Beauvoir („Memoiren einer Tochter aus gutem Hause“) hat offensichtlich gewusst, warum sie kinderlos geblieben ist.

Die Erziehung der Kinder übernimmt ab dem dritten Monat der Staat

Die Geheimnisse der Erziehung à la française kann ich dagegen etwas entzaubern. Französische Eltern lassen ihre Kinder auch mal schreien, um am nächsten Tag für den Arbeitsalltag fit zu sein, und bringen sie gezwungenermaßen auch mit Fieber in die crèche (Krippe), um ihren Job nicht zu verlieren. Was auch zum Kulturgut gehört und folglich, ohne mit der Wimper zu zucken, akzeptiert wird: Die Erziehung übernimmt im Alter von drei Monaten der Staat – zuerst das Personal in der Krippe oder die Tagesmutter, dann die Lehrer.

Französische Eltern haben wenig Zeit, Helikoptermütter sind rar

Meine Tochter war zehn Monate alt, als ich, damals noch im Angestelltenverhältnis und nicht wie heute freiberuflich tätig, wieder in den beruflichen Alltag einstieg und sie jeden Morgen schweren Herzens bei ihrer Tagesmutter ablieferte. Ich galt als Exot. Meine Freundinnen aus der Geburtsvorbereitung saßen schon längst alle wieder french manikürt im Büro und waren etwas besorgt um mich. Nur meine schwedische Freundin klopfte mir aufmunternd und solidarisch auf die Schultern. Fazit: Im Park sitzen wochentags nur Tagesmütter, wer etwas länger zu Hause bleiben will, fühlt sich schnell isoliert. In einem Land, wo der Satz der berühmten Kinderärztin und Psychoanalytikerin Françoise Dolto „Es ist nicht wichtig, wie viel Zeit man mit seinem Kind verbringt, sondern wie“ zum Evangelium gehört, sind Helikoptermütter rar.

Françoise Dolto ist es wiederum auch zu verdanken, dass in Frankreich auf den Dialog mit Kindern viel Wert gelegt wird. Konversation wird nicht nur bei Tisch großgeschrieben, sondern auch beim Arzt oder beim Kinderfriseur. Noch bevor sie sprechen können, werden Kinder in der Gesellschaft als vollwertige Gesprächspartner angesehen. Dolto, die den französischen Erziehungsstil in den 1970er-Jahren revolutioniert hat (alle meine französischen Freundinnen haben zumindest ein Buch von ihr im Regal stehen) und noch heute als DIE Referenz gilt, pflegte schon mit Neugeborenen heilende Gespräche zu führen und zu predigen: „Hört den Kindern zu, nehmt ihre Wünsche ernst.“

Erziehung in Frankreich
Bereits mit drei geht es in Frankreich in die Schule. Hier werden vor allem gutes Benehmen und Disziplin groß geschrieben. @Jay Boivin, gettyimages

In die Schule geht es bereits mit drei Jahren

Auch das französische Schulsystem unterscheidet sich vom deutschen. Im zarten Alter von drei Jahren heißt es in Frankreich erstmals „Schluss mit lustig“. Um es gleich vorwegzunehmen: Der Esprit der École maternelle liegt Lichtjahre vom deutschen System entfernt. Der einzige gemeinsame Nenner ist die Tatsache, dass auch in der École maternelle Kinderlieder gesungen werden. Kleine Frenchies lernen mit fünf lesen, schreiben, rechnen. Für Eltern lautet die Devise generell „Eintritt verboten“. Sie müssen ihre lieben Kleinen am Eingangstor abgeben (um die Trennung zu vereinfachen). Meine Tochter konnte dem herkömmlichen System entrinnen. Wir (mein französischer Mann und ich) haben uns für die Montessorischule einige Straßen weiter entschieden. Eine weitere Kompromisslösung, die man als Ausländer in Frankreich zu schätzen weiß.

Der Alltag der Kinder in Frankreich ist komplett verplant

Franzosen sind Individualisten, eine zusätzliche Folge der frühen Abnabelung. Wer schon mit drei Monaten lernen muss, sich von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr gegen eine Horde anderer quäkender Leidensgenossen durchzusetzen, hat spätestens im zarten Alter von 18 genug vom Leben in der Gemeinschaft, wo man bekanntlich zurückstecken muss. Kann man irgendwie keinem übel nehmen, oder? Wenn man einen Blick auf den Stundenplan eines 14-jährigen Schülers wirft, bekommt man Schwindelgefühle.

Der Durchschnittsalltag eines Collégiens beginnt um 8 und endet um 18 Uhr, an manchen Tagen ist den Schülern nur eine halbe Stunde Mittagspause vergönnt. Am Nachmittag stehen nicht Sport oder Werken, sondern Deutsch, Physik oder auch eine Doppelstunde Geschichte auf dem Programm. Am Freitagnachmittag beispielsweise ist bei meiner Tochter eine Doppelstunde Mathe von 16 bis 18 Uhr angesagt. Und als Dreingabe stehen am Samstag jede Woche von 8 bis 12 Uhr Klausurarbeiten auf dem Stundenplan.

Wochenende bye-bye. Um Punkt sieben Uhr früh sitzen mein Mann und ich jeden Samstag startbereit und, ich gestehe, nicht immer voller Tatendrang mit ihr am Frühstückstisch. Ein bisschen elterliche Solidarität muss schon sein. Meine gut informierten deutschen, französischen und österreichischen Freundinnen wissen schon, dass ich notgedrungen zum Frühaufsteher geworden bin, und lassen ihre Handys beinhart abgeschaltet, nachdem ich einige Male naiv versucht hatte, mit der einen oder anderen morgens gegen halb acht Dinge zu besprechen.

Französische Eltern schätzen Disziplin und gute Noten

In die Schule meiner Tochter, eine stinknormale katholische Privatschule im historischen Maraisviertel, die abgeriegelt ist wie ein Gefängnis für Schwerverbrecher, kommt man übrigens nur rein, wenn der Pförtner das Carnet de Correspondance (Mitteilungsheft) gegengezeichnet hat. Die letzte Austauschschülerin meiner Tochter kam aus Berlin und war gelinde gesagt ein bisschen schockiert. Noch schockierter war allerdings meine Tochter beim Gegenbesuch, nachdem sie die Gepflogenheiten an der Berliner Schule entdeckt hatte. Ein helles, weit offen stehendes Gebäude, in das jeder, egal ob Lehrer oder Schüler, raus- und reindurfte, wie es ihm gefiel, ein Schulhof mit Rasen und echten Bäumen und eine Kantine, in der es Bioessen gab.

Das französische Schulsystem zeichnet sich durch seinen autoritären Charakter aus. Ziel ist nicht die Entfaltung der Fähigkeiten oder Talente des einzelnen Kindes (die Klassen sind groß, oft doppelt so groß wie in anderen OECD-Ländern), sondern das Erlernen sozialer Umgangsformen und guter Manieren, sprich: sich einzuordnen und im Unterricht nur dann zu melden, wenn man die richtige Antwort parat hat. Dies erklärt auch die mangelnden Fremdsprachenkenntnisse der meisten Franzosen.

Disziplin wird im Schulsystem der „Grande Nation“ großgeschrieben, französische Eltern stehen auf Drill und gute Noten. Nach dem Bac (Abitur) wartet die Grande école (Eliteschule). Am Wochenende sind die Boums (Partys) dafür umso „ausgelassener“. Aus sicherer Quelle hat man mir bestätigt, dass es nur harte Getränke und nichts zu essen gibt (auch für erprobte Trinker eine Herausforderung, geschweige denn für gestresste 15-Jährige).

Zu meiner Beruhigung halte ich mir immer vor Augen, dass in allen französischen Collèges ein Erste-Hilfe-Kurs abgehalten wurde. Und ich bin immer wieder über die Coolness der Gasteltern erstaunt, die an diesen speziellen Boum-Wochenenden prinzipiell das Weite suchen. Mir persönlich sind meine weißen Wände heilig. Bin ich egoistisch? Meine Tochter lebt noch. Sie ist 15, normalgewichtig, raucht nicht und trinkt ab und an mit uns zu speziellen Anlässen ein Gläschen Champagner. Sie will Medizin studieren, Spezialgebiet: Kinderpsychiatrie.

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Bilder: Gettyimages (3)

Holzspielzeug aus Polen – 3 inspirierende Marken

Polen ist sehr bekannt für seine Handwerkskunst. Dort gibt es viele traditionelle Möbel, Spielzeuge und Wohnaccessoires. Und Polen ist gefühlt ein sehr junges Land, voller Energie und Unternehmertum. Was dazu führt, dass die neue Generation eigene Werkstätten gründet und zum Beispiel modernes Holzspielzeug aus Polen herstellt. Zeitlose, handgefertigte Stücke, die auf der ganzen Welt ein neues Zuhause finden. Wir stellen euch drei polnische Labels vor.

Up! Warsaw

Holzspielzeug aus PolenUp! Warsaw ist eine kleine Familienwerkstatt, die farbenfrohe und spielerische Möbelstücke kreiert, mit denen Kinder spielen können. Interaktive Flugzeuge, Zirkusse, Ballons und Wolken erwecken Räume zum Leben!

Eine Welt fabelhafter Deko-Objekte, die berühren und die die Kinderzimmer wahrhaftig zum Leben erwecken. Ein familiengeführtes Designstudio mit Werkstatt, die handgefertigte, ökologische Möbel und Spielzeug für Kinder herstellt.

Alles wird zu 100% aus Birkensperrholz in Polen hergestellt und mit ökologischen Farben auf Wasserbasis gestrichen.

 

Eine der glücklichsten, aufregendsten und sorglosesten Erinnerungen meiner Kindheit war ein kleiner Zirkus in der Nähe unseres Hauses. Als Dank dafür, dass ich mit den Tieren half, durfte ich nach der Show ein Pony in der Zirkusarena reiten. Die Farben, Lichter, Kostüme und Requisiten waren fantastisch und machten einen enormen Eindruck auf mich.

Als meine erste Tochter geboren wurde, wollte ich ihr etwas von dieser magischen Welt mitgeben. Meine kindlichen Fantasien habe ich in der Werkstatt ausleben können und zusammen mit meinem Mann und den zwei Töchtern Up! Warsaw gegründet.

Touch Wood

Holzspielzeug von Touch Wood

Handgefertigte Holzspielzeuge, designt von einer Mama und einem Papa aus dem Herzen Polens. Minimalistisch, zeitlos, natürlich und einfach wunderschön. Handgemachtes Holzspielzeug aus Polen für kleine Hände. Beißringe, Autos und ganz neu: süße Nachttischlampen aus Massivholz. Einmal angeschaltet, leuchten sie in der Sternenkonstellation eurer Wahl.

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Holzspielzeug aus Polen von Wooden Story

Natürliche Holzspielzeuge mit einem Hauch von Retro. Babyspielzeug, wie kleine Autos und Beißringe, Puppenwagen und Holz-Trolleys für größere Kinder. Das Unternehmen achtet sorgfältig auf die Auswahl seiner Rohstoffe, alle sind zertifiziert und frei von toxischen Farben oder Lacken.

Da wir eine familiengeführte Manufaktur sind, kümmern wir uns mit großer Aufmerksamkeit um jedes einzelne Stück Holz – unsere Produkte sind handgefertigt und frei von schädlichen Chemikalien. Direkt aus dem Wald zu uns.

Unsere Redaktion liebt die hölzernen Love & Peace Blöcke. Hergestellt aus verschiedenen Holzarten mit einzigartigen Texturen und Schattierungen. Graviert mit Worten wie: Frieden, Liebe, Bewusstsein, Freiheit, Wahrheit, Akzeptieren, Glücklich. Sie laden ein, in der Welt der schönen Ideen zu spielen. So sind sie ein perfektes Geschenk für Kinder und Erwachsene.

Fotos: PR

Vom Kindergartenkind zum Schulkind – So gelingt der Wechsel

Vom Kindergartenkind zum Schulkind – für unsere Kleinen ist das ein großer Schritt. Wie wir Schulanfänger in der ersten Zeit nach der Einschulung unterstützen können, haben wir uns von der Grundschullehrerin Marion Brugger erklären lassen. Hier sind ihre Tipps.

Vom Kindergartenkind zum Schulkind

Der Weg vom Kindergartenkind zum Schulkind ist voller einzigartiger, wunderschöner Erfahrungen, aber auch voller Stolpersteine. Doch bevor du Schaufel und Meißel holst und den Weg ebnest, solltest du daran denken, dass genau diese Schwierigkeiten dein Kind wachsen lassen. Alfred Adler, Begründer der Individualpsychologie, meint sogar: „Das Schönste, was eine Fee einem Kind in die Wiege legen kann, sind Schwierigkeiten, die es überwinden muss.“

Was Schulkinder zur Einschulung können sollten, hat Marion Brugger ebenfalls für uns aufgeschrieben.

Das sollen Schulkinder lernen: Selbständigkeit und Organisationsfähigkeit

Um dein Kind auf seinen ersten Schritten als Schüler oder Schülerin bestmöglich zu unterstützen, solltest du vor allem Geduld, Zuversicht und Zeit schenken. Zunächst geht es darum, die Selbstständigkeit und Organisationsfähigkeit deines Kindes zu fördern, denn dies wird zunehmend von den Pädagogen deines Kindes eingefordert.

„Besprechen Sie mit ihrem Kind, was es für den morgigen Schultag benötigt, kontrollieren Sie gemeinsam, ob es all seine Aufgaben erledigt und die Schultasche richtig gepackt hat“, empfiehlt die Grundschuldirektorin Regina Schiefer, „Ein Schulneuling braucht insbesondere im ersten Schuljahr viel unverplante Freizeit, in der Stress und Müdigkeit durch freies Malen oder Spielen abgebaut werden können. Melden Sie Ihr Kind daher nicht zu mehr als zwei Nachmittagskursen an.“

So finden sich Kinder in ihre neuen Rolle als Schüler ein

Die anstrengendste Aufgabe, die dein Kind im ersten Schuljahr erwartet, ist das Einfinden in seine neue Rolle als Schüler oder Schülerin. Du hilfst deinem Kind, indem du versuchst, sein Selbstwertgefühl zu fördern, also das Wissen darüber, wer es ist. Der Gruppen- und Familientherapeut und mehrfache Bestsellerautor Jesper Juul beschreibt das Selbstgefühl als „existentielle Qualität“. „Wir kennen das gesunde, gut ausgeprägte Selbstgefühl als ein Gefühl des In-sich-Ruhens, Sich-Wohlfühlens. Geringes Selbstgefühl wird als konstantes Gefühl von Unsicherheit, Selbstkritik und Schuld erlebt“, so Juul.

In der Grundschule wird dein Kind in eine neue Gemeinschaft aufgenommen. Es nimmt dabei eine Vielzahl an Rollen zugleich ein – die Rolle als Freund oder Freundin, die des Mitschülers oder der Mitschülerin, es ist Schüler oder Schülerin, ganz abgesehen von den Rollen als Sohn oder Tochter, Enkel oder Enkelin… Lass dein Kind daher nicht (nur) von dem erzählen, was es gelernt hat, sondern frage es auch nach seinen Freunden und dem Klassenleben.

Die Kinder nicht nur für schulische Leistungen loben

Viele Eltern berichten, dass ihr Kind wenig von der Schule erzählt und nur in knappen Sätze antwortet, wenn sie es am Nachmittag von der Schule abholen. Keine Sorge, dein Kind braucht einfach selbst ein wenig Abstand und Pause. Sprich es einfach später beim Spielen oder beim gemeinsamen Abendbrot noch einmal darauf an und habe aber auch Verständnis dafür, wenn es gerade nichts erzählen möchte.

Hier findest du hilfreiche Tipps, wie Gespräche mit Kindern klappen können.

Wichtig ist, dass du dein Kind nicht nur für seine schulischen Fähigkeiten und Fertigkeiten als Schüler oder Schülerin lobst. Sieh genau hin und freue dich daran, wie liebevoll dein Sprössling eine Katze streichelt oder mit seinem Bruder spielt, wie hilfsbereit oder aufmerksam er ist, wie freundlich er die Nachbarin grüßt oder wie konzentriert er an seinem Legohaus baut. Als Grundschullehrerin ist es erschreckend zu sehen, wie wenig viele Kinder über ihre eigenen Qualitäten wissen, wenn sie danach gefragt werden.

Konzentrationsfähigkeit und Aufgabenverständnis gemeinsam üben

Neben der Organisationsfähigkeit, Selbstständigkeit und dem positiven Selbstgefühl sind auch die Konzentrationsfähigkeit und das Aufgabenverständnis wichtig für dein Kind. Das sind Fähigkeiten, die du mit deinem Kind gut üben kannst.

„Lassen Sie Ihr Kind Bilder zu einer Geschichte ordnen und die Geschichte dann nacherzählen. Und üben Sie beim Spielen die Simultanauffassung. Ihr Kind soll die Anzahl der Würfelaugen ohne Nachzählen erkennen und sie einer bestimmten Menge zuordnen können“, erklärt Direktorin Schiefer.

Versuche auch zu Hause einen geordneten Arbeitsplatz für dein Kind zu schaffen. Tägliche, wiederkehrende Rituale können deinem Kind dabei helfen, schnell in eine Konzentrationsphase zu finden.

Schreibschrift: Darum ist die korrekte Stifthaltung so wichtig

Ein durchwegs wichtiges Thema, dem von vielen Eltern zu wenig Bedeutung beigemessen wird, ist die korrekte Stifthaltung. Wenn Kinder in den ersten Schulwochen den Spaß am Buchstaben schreiben verlieren, hängt das nicht selten damit zusammen, dass sie schlicht und einfach die Finger verkrampfen und Nacken und Rücken schmerzen.

Im Schulalltag ist der Pädagoge oder die Pädagogin deines Kindes darum bemüht, solche Fehler in der Schreib- und Stifthaltung auszumerzen. Doch nicht immer ist das bei einer hohen Schülerzahl einfach. Achte deshalb bitte darauf, dass dein Kind bei den Hausaufgaben oder beim Ausmalen so sitzt, dass die Füße flach auf dem Boden stehen und die Kniekehlen die Sitzfläche nicht berühren. Zwischen Ober- und Unterschenkel, sowie zwischen Ober- und Unterarm sollte ein 90 Grad Winkel liegen.

Schreiben lernen: Wie geht der Drei-Punkt-Griff?

Bei der korrekten Stifthaltung spricht man vom „Drei-Punkt- Griff“. Dabei liegt der Stift zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger auf dem vordersten Glied des Mittelfingers. Die ungewohnte Bewegung der Hand kann zu Beginn schmerzen, ist aber auf Dauer die schonendste Haltung.

Graphomotorische und feinmotorische Übungen können das Kind dabei unterstützen, die richtige Schreibhaltung einzuüben. Lass dein Kind mit einer Zuckerzange Murmeln von einer Schüssel in eine andere Schüssel sortieren oder Perlen auf eine Schnur fädeln. In weiterer Folge sind Nachspurübungen sinnvoll. Lass dein Kind den Weg durch ein Labyrinth zeichnen oder ein vorgedrucktes Muster nachfahren.

Bitte den Lehrer oder die Lehrerin deines Kindes darum, dir zu zeigen, wie die Buchstaben geschrieben werden. Viele Eltern haben das in ihrer Schulzeit ganz anders gelernt. Dein Kind wird verunsichert, wenn du ihm eine andere Schreibweise zeigst. Linkshändern hilft es übrigens, wenn die Buchstaben statt auf der linken Seite am rechten Heftrand vorgeschrieben werden.

Warum das Lernen der Schreibschrift für die Intelligenz unserer Kinder so wichtig ist, könnt ihr hier nachlesen.

Mein Kind fühlt sich in der Schule überfordert – was tun?

Manchmal kann es sein, dass ein Kind sich mit den vielen neuen Herausforderungen überfordert fühlt. Es zieht sich zurück, wird schnell ungeduldig, zweifelt an seinen Fähigkeiten. „Wenn Eltern bemerken, dass ihr Kind Schwierigkeiten hat, sollte der erste Weg zum Lehrer oder zur Lehrerin des Kindes führen. Es gilt das Kind vor Überforderung zu schützen und gleichzeitig ein „gesundes“ Maß an Forderung zuzulassen. Das ist eine Gratwanderung und bedarf der fachlichen pädagogischen Begleitung aller Erzieher und Erzieherinnen des Kindes“, rät die Grundschuldirektorin Regina Schiefer Eltern, die unsicher sind, ob ihr Kind bereits schulreif ist.

„Geben Sie Ihrem Kind aber Zeit. Prinzipiell bestimmen nicht die Eltern die Schulreife des eigenen Kindes, sondern die Pädagogen. Trotzdem darf nicht vergessen werden, dass Schulreifefeststellungen nur punktuelle Momentaufnahmen sind. Bis Weihnachten sind die Schulneulinge meist zu „richtigen“ Schulkindern geworden. Sollte es danach weiterhin Probleme geben, besteht Handlungsbedarf“, so Schiefer.

Kann ich mein Kind auch nach der Einschulung zurückstellen lassen?

Eine Zurückstellung nach der Einschulung ist eher selten und wird in Deutschland bundeslandspezifisch gehandhabt. Vor dem flexiblen Einschulungsstichtag ist das einfacher. In Niedersachsen gibt es beispielsweise seit diesem Jahr die Möglichkeit, dass Eltern per Brief an die Schulleitung ihr Kind um ein Jahr vom Schulbesuch zurückstellen können.

In immer mehr Bundesländern setzt sich die flexible Schuleingangsphase durch, in der die ersten beiden Schuljahre als Einheit betrachtet werden und somit die Kinder länger Zeit haben, sich in das Schulsystem einzufügen. Meist kann die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer in den ersten sechs Schulwochen eine Zurückstellung eines Kindes beantragen. Manchmal ist dies sogar bis zum 31. Dezember möglich.

Bei Anzeichen von Ängsten oder Überforderung bei deinem Kind solltest du in jedem Fall schnell reagieren. Nur wenn dein Kind Freude an der Schule hat, kann Lernen gelingen. Gerade die Grundschule ist wegbereitend für künftige Lernerfolge, und das meist ein Leben lang.

So stärkst du das Selbstvertrauen deines Schulkindes

Jungen Kindern fällt es oft schwer, eigene Ängste zu erkennen und zu verbalisieren. Hier kann es helfen, wenn du mit deinem Kind „Schule“ spielst. Das darstellende Spiel kann Anstoß für ein Gespräch sein oder auch nur dich in die Beobachtungsrolle schlüpfen lassen. „Ich kann das alles nicht. Ich bin so dumm“- für Eltern sind diese Aussagen aus dem Mund ihres Sprösslings erschütternd.

Stärke dein Kind, indem du ihm Erfolgserlebnisse ermöglichst, sei es beim Sport, beim freien Spiel oder bei kreativen Tätigkeiten. Lass dir von deinem Kind die Aufgabe mit eigenen Worten erklären, nicht vorlesen. Achte darauf, dass Übungseinheiten nicht das Familienleben belasten. Oft wirkt es Wunder, wenn statt Mama und Papa, ein Freund der Familie, Oma und Opa oder die Tante mit dem Kind für ein Diktat üben.

Schulanfänger müssen ihren Platz im Klassenverband erst finden

Bei Problemen im Sozialbereich denke daran, dass dein Kind seinen Platz im Klassenverband erst finden muss. Das dauert eine Weile und kann für die Schüler herausfordernd sein. Versuche eine mögliche Abneigung deines Kindes gegenüber einem Mitschüler oder einer Mitschülerin nicht zu verstärken, sondern zu relativieren. Bedenke, dass dein Kind noch ein paar Jahre im Klassenverband bleibt. Auch du musst lernen, mit Kollegen und Kolleginnen umzugehen und auszukommen. Selten treffen 25 Menschen aufeinander, die einander von Anfang an nur sympathisch sind. Solltest du dennoch Bedenken haben, dass dein Kind mit seinen Mitschülern und Mitschülerinnen nicht gut zusammenarbeiten kann, wende dich an den Lehrer oder die Lehrerin deines Sprösslings.

„Wir müssen uns darauf einstellen, die verborgenen Wunder im Kinde zu sehen und ihm zu helfen, sie zu entfalten“, ist sich die Pädagogin Maria Montessori sicher. Das können wir – Lehrer und Lehrerinnen, Erzieher und Erzieherinnen und vor allem Väter und Mütter – nur gemeinsam schaffen. Das neue Schuljahr ist ein guter Anfang.

Unsere Autorin Marion Brugger arbeitet seit sieben Jahren als Grundschullehrerin in Österreich. 

Bilder: Gettyimages (3), unsplash (2)

Mallorca mit Kindern – Reisetipp für den Herbst

Wer vor den kalten Monaten noch ein paar Sonnenstrahlen tanken möchte, ist auf Mallorca mit Kindern bestens aufgehoben! Unter Kennern gilt der Herbst ohnehin als schönste Reisezeit für die beliebte Baleareninsel. Im September und Oktober ist der größte Besucheransturm vorüber, die Temperaturen sind angenehm und das Wasser noch warm. Eine gute Zeit, um noch einige entspannte Tage mit der Familie zu verbringen – zum Beispiel im kleinen Fischerort Cala Figuera. Hier kommen unsere Tipps für einen Urlaub mit Kindern.

Mallorca mit Kindern – Entspannung für alle

Der unbestreitbare Vorteil an einem Urlaub mit Kindern auf Mallorca ist, dass man keine weite Reise auf sich nehmen muss. Die beliebte Baleareninsel ist von den meisten deutschen Flughäfen aus in zwei bis zweienhalb Stunden zu erreichen. Oft fliegen mehrere Maschinen täglich. Der Flughafen in Palma de Mallorca ist selbst bei Gedränge so gut organisiert und überschaubar, dass man sich gut zurechtfindet. Am besten bucht man bereits vor der Ankunft einen Mietwagen (falls nötig auch mit Kindersitzen, die bieten alle Vermieter an) ab dem Flughafen. Dann kann man mit Kindern und Gepäck einfach ins Auto steigen und losfahren.

Mein persönlicher Lieblingsplatz auf Mallorca ist Cala Figuera, ein kleiner Fischerort an der Südostküste der Insel. Das Dorf gehört zur Gemeinde Santanyi und hat sich, trotz großer Beliebtheit bei Touristen, seinen ganz eigenen Charme bewahrt. Es gibt viele familienfreundliche Hotels und Appartments. Besonders schön ist die Aussicht am Ortseingang. Dort bietet ein großer Felsvorsprung einen wunderschönen Blick auf die Bucht von Cala Figuera mit dem pittoresken Hafen. Auf den Steinplatten des Felsplateaus kann man sich sonnen, eine Leiter ermöglicht den Einstieg ins Meer. Im kristallklaren Wasser kann man selbst mit bloßem Auge viele Fische erkennen. Kinder lieben die Fahrt mit den Starfish-Booten: Durch den Glasboden lässt sich während der Tour ausgiebig die faszinierende Unterwasserwelt beobachten.

Zauberhafter Blick auf die Bucht von Cala Figuera (Foto: Stefanie Staiger/Privat)
Zauberhafter Blick auf die Bucht von Cala Figuera. Der kleine Ort ist für Mallorca mit Kindern ein guter Ausgangspunkt (Foto: Stefanie Staiger/Privat)

Die besten Strände auf Mallorca

Die Buchten Cala Santanyí, Cala Llombards und Cala Mondrago sind von Cala Figuera mit dem Auto in wenigen Minuten zu erreichen. Mein Favorit ist die Bucht Cala Llombards. Vom Parkplatz aus sind es nur wenige Schritte bis zum feinen Sandstrand. An einem kleinen Kiosk gibt es Getränke und Eis. Die Bucht von Cala Llombards ist bestens für Kinder geeignet, denn sie liegt geschützt, es geht flach ins Wasser und es gibt nur seichte Wellen. Hier sonnen sich Touristen ebenso wie Einheimische, Kinder planschen und spielen im Sand. Friedliches Hippie-Flair.

Ein weiterer Strand, den man unbedingt besuchen sollte, ist der sechs Kilometer lange, weiße Natursandstrand Es Trenc zwischen Sa Rapita und Colonia de Sant Jordi. Von Cala Figuera aus fährt man über Campos etwa eine halbe Stunde, vorbei an den Salzsalinen Salines de Llevant und einer kleinen Straußenfarm. Weißer Sand und kristallklares Wasser sorgen am Es Trenc für fast schon karibisches Flair. Der Strand gilt als einer der schönsten der Insel! Kinder lieben den flachen Einstieg ins Wasser und die sanften Wellen. Selbst im Oktober ist das Wasser noch angenehm warm. Besonders romantisch ist der Es Trenc übrigens abends zum Sonnenuntergang.

Bummeln durch Santanyi und Ses Salines

Natürlich lohnt sich ein Ausflug zur Inselhauptstadt Palma, aber wer mit Kindern auf Mallorca keine langen Autofahrten machen möchte, kann auch einfach einen Einkaufsbummel durch das nahegelegene Städtchen Santanyi machen. In den schmalen Gassen gibt es zahlreiche Cafés und kleine, hübsche Boutiquen. Ein Highlight ist der Wochenmarkt, der immer mittwochs und samstags zwischen 9 und 13 Uhr rund um die Plaça Major stattfindet. An den Ständen gibt es frisches Obst und Gemüse, mallorquinische Spezialitäten wie Käse, Wein, Wurst- und Fleischwaren, frischen Fisch, Oliven und Fleur de Sel. Bunte Pareos, Sommerkleider und farbenfrohe Tücher locken an jeder Ecke. Auch Schmuck, Keramik und Lederwaren werden angeboten, ebenso Kinderkleidung und Spielzeug.

Mallorquinische Wurst- und Käsespezialitäten auf dem Markt
Mallorquinische Wurst- und Käsespezialitäten auf dem Markt (Foto: Stefanie Staiger/Privat)

So ein Bummel über den Markt macht Appetit. Zum Glück bleibt man auf Mallorca mit Kindern nie lange hungrig – es gibt an jeder Ecke Köstlichkeiten! Man kann natürlich gleich auf dem Markt in Santanyi süße frische Feigen, saftige Pfirsiche oder getrocknete Tomaten kaufen und beim Picknick am Strand verspeisen. Ebenfalls lohnenswert ist ein Ausflug ins benachbarte Dorf Ses Salines, etwa neun Kilometer entfernt. Hier geht es deutlich ruhiger zu als im lebhaften Santanyi. Die hübschen Restaurants in der Mitte des Örtchens bieten Tapas-Teller, gegrillten Fisch und  Fleisch und einheimische Spezialitäten an. Zum Nachtisch empfehle ich ein Ensaimada. Das mit Puderzucker bestreute und mit Marmelade gefüllte Gebäck schmeckt Großen und Kleinen. Typisch mallorquinisch und sehr süß!

Bunte Hippie-Körbe und Teppiche in Santanyi auf Mallorca kaufen
Bunte Hippie-Körbe und Teppiche kann man in Santanyi kaufen (Foto: Stefanie Staiger/Privat)

TIPPS für den Südosten von Mallorca mit Kindern:

Unterkommen in Cala Figuera:

Hostal und Ferienwohnungen Marblau, marblau.eu

Hostal Ventura, hostalventura.com

Essen gehen in Cala Figuera: Ein Lieblingsrestaurant ist das Es Port. Hier gibt es frischen Fisch des Tages wie Dorade oder Drachenkopf, gegrillt und mit Kartoffeln . Außerdem mallorquinische Spezialitäten wie Tumbet (Auflauf mit Zucchini, Auberginen und Tomaten) oder Trampo (Salat mit fein gewürfelten Tomaten, Zwiebeln, Paprika). Sehr beliebt, also besser einen Tisch reservieren. Ebenfalls nett: Das Restaurant L´Arcada, nur ein paar Meter weiter, das auch ausgezeichnete Fischgerichte auf der Karte hat, zudem sehr leckere Desserts. Schön zum Sonnenuntergang: Das Restaurant Pura Vida bietet einen herrlichen Blick auf die Bucht von Cala Figuera. Spezialität des Hauses: Secreto Iberico, Filet vom iberischen Schwein – würzig-aromatisches Fleisch , serviert mit gegrillten Kartoffeln und Salat, pura-vida-mallorca.com

Einkaufen: Der Wochenmarkt in Santanyi findet immer mittwochs und samstags von 9 – 13 Uhr rund um das Rathaus um statt. Unbedingt einen großen Korb bzw. eine Tasche mitnehmen – das Angebot ist verlockend. Hübsche Kinderkleidung, u.a. von Petit Bateau, gibt es in der Boutique Beauvalais Santanyi, Mode und Schmuck findet man bei Annagramma, annagramma.com

Noch kein passendes Reiseziel für die Herbstferien gefunden? Wie wäre es mit Andalusien mit Kindern?