Schuluniform – Ist die Kleiderordnung Fluch oder Segen?

Mode steht seit jeher als Symbol für Individualität und Ausdruck der Persönlichkeit. Sollten Kinder also in der Schule ihr persönliches Lieblingsoutfit tragen dürfen? Oder ist es besser, wenn Eltern auf die Uniformität der Schulkleidung pochen und die Kinder mit Schuluniform zur Schule gehen?

Argumente für die Schuluniform

Freie Wesenentfaltung gerät mit einer Kleiderordnung unweigerlich in Konflikt. Doch ab wann legen Kinder überhaupt Wert auf ihr optisches Erscheinungsbild? Eine Frage, der sich die Designtheorektikerin Fredericke Winkler angenommen hat: „Kinder fangen schon sehr früh an, mit der Wirkung ihrer Erscheinung zu spielen, etwa indem sie sich verkleiden. Mit dem Vorschulalter beginnen, sie ihren Körper immer stärker als Eigentum zu verstehen und zu verteidigen. Das müssen wir Eltern unbedingt unterstützen.“ Zahlreiche Argumente sprechen dennoch klar für die Einführung einer Schuluniform: Vermeidung sozialer Ungerechtigkeit, gesteigertes Zusammengehörigkeitsgefühl, weder Marken- noch Mediendiktat.

Der eigentliche Sinn der Uniform

Wenn man es genau betrachtet, wurde die Uniform zu einem Zweck weit weg vom Schulalltag erfunden: um gemeinsam in den Krieg zu ziehen. Zwar dient die Uniform nicht als Waffe, bringt aber vielmehr die vermeintliche Gleichheit ihrer Träger zum Ausdruck, soll den Teamgeist fördern und vor allen Dingen die Truppe ökonomisieren. Einheitliche Kleidung war nämlich nicht nur einfacher zu organisieren, sondern auch billiger zu produzieren.  Ein Argument, das noch heute zahlreiche Schulen anführen: Kein Schüler ist mehr neidisch auf den teuren Markenlook des Banknachbarn, wenn alle das gleiche Outfit tragen.

Negativbeispiel Japan

Was aber, wenn der Look an der Schule vom teuren Luxuslabel bestimmt wird? Die öffentliche Taimei-Grundschule in Tokio echaffuierte Eltern rund um den Globus mit Designeruniformen – für stolze 600 Euro pro Set. Der Direktor, zuvorkommend wie eh und je, beließ den Schullook jedoch – nicht als Pflicht, sondern als bloße Option. Wer sich den Style nicht leisten kann, kauft eben die Billigkopie „made in China“ und hofft darauf, dass sich der reiche Banknachbar daran erinnern wird, das das Tragen seiner Luxusuniform eigentlich übles Mobbing vermeiden soll.

Dress Down Days in Amerika

Besonders in den USA, dem „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, sind Schuluniformen gang und gäbe – vorallem an öffentlichen Einrichtungen. Etwa jeder fünfte schüler besucht hier in Uniform die Schule. Eine logische Konsequenz, die sich auf die Gewalttat 1986 in Baltimore zurückführen lässt, bei der im Streit um eine Sonnenbrille ein Jugendlicher umgebracht wurde. Bei der darauffolgenden Debatte über den Markenkult bekamen die Befürworter der Schuluniformpflicht Oberwasser. Unterbrochen wird die Kleiderordnung heute lediglich von den sogenannten „Dress Down Days“. Wer einen Dollar in die Klassenkasse spendet, muss an diesem Tag keine Uniform tragen. Erziehung nach amerikanischer Art.

Die Schuluniform als Instrument für Helikoptereltern?

Dass die Uniform das soziale Gefüge festigen kann, aber auch dem elterlichen Kontrollzwang Genüge tut, beweist der brasilianische Bundesstaat Bahia. Rund 20.000 Kinder tragen dort eine Schuluniform mit eingenähtem RFID-Chip, der registriert, ob die Kinder auf dem Schulhof sind oder nicht. Die Information wird anschließend an die Eltern per SMS verschickt. Zuspätkommer und Schulschwänzer haben hier keine Chance, einige Müßiggänger werden zu Musterschülern. In Deutschland sind solche Überwachungsmethoden aktuell undenkbar. Schuluniformen dürfen hierzulande nicht einfach von der Schulleitung verordnet werden. Unser Grundgesetz garantiert das „Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.“

Schuluniformen an Eliteschulen

Ausnahmen bilden die unabhängigen internationalen Ganztagsschulen wie zum Beispiel die „Berlin British School“ (kurz BBS). Sie bietet Bildungsgänge an, die im staatlichen deutschen System nicht offiziell anerkannt sind. Die BBS ist wie beinahe alle Privatschulen kostenpflichtig. Für die Primary School zahlen Eltern circa 12.000 Euro Schulgeld im Jahr. Hinzu kommen natürlich die Kosten für die Uniform: den dunkelblauen Pullover mit V-Ausschnitt, das Logo der Schule, das weiße Poloshirt und die graue Hose. Mit Heldenkostüm oder Prinzessinenkleid zur Schule? An Institutionen wie dieser undenkbar.

Fluch oder Segen – die Meinungen und sozialen Folgen der uniformen Schulmode sind und bleiben umstritten. Ob Reduktion des Schuletats oder Abzocke der Eltern, eines wird definitiv dabei eingespart: die morgendliche Debatte darüber, was heute angezogen wird.

Sliderbild: Unsplash.com

Zum Kinostart von Pokémon Detective Pikachu – Wir sind im Pikachu-Fieber!

In wenigen Wochen ist es soweit, genauer gesagt am 09. Mai 2019: Die erste Realverfilmung von Pokémon-Held Pikachu startet in den deutschen Kinos. Was ursprünglich als japanische Videospiel Serie begann, avancierte in den 90er Jahren zum großen Kult mit Sammelkarten, Merchandise Produkten und natürlich der gleichnamigen Anime Fernsehserie. Seit nun mehr 23 Jahren hält sich der Hype, besonders um das Lieblingspokémon „Pikatchu“, wacker in den Medien. Um die Vorfreude auf das gelbe Fantasiewesen und seine Freunde anzuheizen, präsentieren wir euch heute eine Reihe an Merchandise Produkten zum Nachkaufen.

via GIPHY

Worum geht es in „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“?

Trotz der rund 20 internationalen Filme um den kleinen Pokémon stellt „Meisterdetektiv Pikachu“ die erste Realverfilmung dar. Im englischen Original werden die beiden Protagonisten, Pikachu und Tim Goodman, von den Schauspielern Ryan Reynolds und Justice Smith gesprochen bzw. gespielt. Weitere Protagonisten sind übrigens Suki Waterhouse und Sängerin Rita Ora. Die Handlung des neuen Teils dreht sich um das seltsame Verschwinden von Privatdetektiv Harry Goodman. Sein 21-jähriger Sohn Tim Goodman macht sich auf die Suche nach seinem Vater und wird dabei von Harrys ehemaligem Pokémon-Partner Pikachu unterstützt. Als die beiden merken, dass sie miteinander kommunizieren können, nimmt das Abenteuer ihres Lebens seinen Lauf: Sie begeben sich auf die Suche nach Harry in der Großstadt von Ryme City.

Zum Pokémon Trailer geht es hier entlang:

Der nächste Hype nach „Pokémon Go“

Vor rund drei Jahren entstand aus der Zusammenarbeit von Nintendo und der Spielefirma Niantic Labs das Spiel „Pokémon Go“. Das Smartphone wurde dabei zum Fenster einer modifizierten Realität, was wiederum die Oberfläche des Spiels darstellte. Ob Klein oder Groß, ob auf auf dem Land oder in der Stadt: Alle Fans liefen hypnotisiert durch den Alltag um die kleinen Monster zu fangen und zu trainieren. Nachdem der Run auf die App in den letzten Jahren abflaute, bleibt gespannt abzuwarten, welchen Trend der neue Filmteil dieses Mal auslösen wird.

Wir bereiten uns auf die Pokémon Mania schon mal vor und präsentieren euch eine Reihe an Merchandise Produkten, die die Wartezeit auf den Film verkürzen:

 

Auf der Suche nach weiteren japanischen Spielzeugen? Dann schaut doch mal hier vorbei.

 

Bilder: Copyright 2018 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC.

Reflektierende Kindermode – diese Lieblinge leuchten im Dunkeln

In der dunklen Jahreszeit ist reflektierende Kindermode gefragt. Im Winter ist es immer nur kurz hell und deshalb ist die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr oft nicht gegeben. Wir haben uns also auf die Socken gemacht, um die schönsten Produkte zu suchen, die schützen und obendrein stylisch aussehen.

Gerade in der kalten Jahreszeit ist die Sicherheit von Kindern unterwegs und im Straßenverkehr gefährdet. In den frühen Nachmittagsstunden ist es schon dämmrig draußen. Und früh morgens, wenn man aus dem Haus geht, ist es ebenfalls noch dunkel. Wenn es dann noch regnet oder schneit, sind viele Fußgänger erst spät zu erkennen, vor allem wenn sie dunkle Kleidung tragen. Zur Hilfe kommen an dieser Stelle alle Looks, die Licht reflektieren oder ausstrahlen. Hier findet ihr unsere strahlenden Favoriten.

Reflektierende Kindermode zum Nachkaufen

 

Rückstrahlende Materialien sind das Geheimnis dieser funktionalen Kleidung, die nicht nur lebensrettend, sondern auch lustig sein kann. Zwischen Schriften, Patch, Details oder Reißverschlüssen, werden eure Kinder mit eigenem Licht leuchten. Besonders schön und sichtbar ist der Rucksack von Twinkle Kid. Das Modell in Jeansoptik hat nicht nur einen vollflächig reflektierenden Oberstoff an der Vorderseite und den Trägern, sondern auch eine wasserabweisende Ausrüstung sowie gepolsterte Träger und eine coole Rückenpartie.

Strahlende Fußabdrücke

Diese coolen Light-Up Schuhe beleben alle grauen und dunklen Tage – so macht auf dem Gehweg hüpfen noch mehr Spaß!

 

Slider- und Teaserbild: Unsplash.com

Kaufladen: 6 hübsche Modelle und das passende Zubehör

Einkaufen mit Kindern ist nicht immer so ganz einfach. Das wissen wir aus eigener Erfahrung. Aber was, wenn die Kleinen einfach mal selbst hinter der Theke stehen? Ein Kaufladen für Kinder ist ein Klassiker im Kinderzimmer und wird generationsübergreifend geliebt!

Süßigkeiten für über 30 Euro? Dazu Brötchen mit Magneten, gehäkelten Lachs und einen Holzapfel. So was gibt es wohl nur im Kaufladen für Kinder. Kaufen und Verkaufen spielen ist eines der beliebtesten Rollenspiele für Kinder, und mit einem eigenen Kaufladen haben schon Mama und Papa gespielt. Ganz wie im echten Leben wird hier mit in die Rolle des Verkäufers geschlüpft und gerne kommen dann auch der Teddy oder die Puppe, um wichtige Dinge einzukaufen.

Fantasie ohne Grenzen

Denn natürlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.  Spielgeld wird kassiert und die Spiel-Lebensmittel in Einkaufstüten, -körbe oder -netze verpackt. Und neben dem klassischen Tante Emma Laden kann man von Obst und Gemüse bis hin zu Schmuck alles verkaufen, was gerade so verfügbar ist.

Besonders interessant ist so ein Kinderkaufladen für Geschwisterkinder. Die können einfach abwechselnd in die Rolle von Ver- und Einkäufer schlüpfen und sozial miteinander interagieren. Und wenn mal keine zweite Person vorhanden ist, gibt es immer noch die Stofftiere oder Mama und Papa, oder? Die müssen schließlich immer was einkaufen.

Kaufladen für Kinder

 

Das richtige Zubehör für den Kaufladen

Ach ja, und wäre ein Kaufladen ohne ein reichhaltiges Angebot an Waren? Von frischem Obst und Gemüse über Tiefkühlkost bis hin zu so mancher Leckerei gibt es natürlich auch ein unerschöpfliches Sortiment für Kinder-Kaufläden. Zwar nicht essbar, aber damit eben auch nicht so leicht verderblich.

Ihr werdet gerne selbst kreativ? Dann schaut mal hier, wie ihr unter anderem einen Kaufladen selber bauen könnt.

 

Titelbild: Howa, PR

Familien App – das sind die 9 besten Apps für Eltern

Organisiert mit nur wenigen Klicks – im Haushalt mit Kindern kann es häufig stressig und chaotisch zugehen. Um das Familienleben zu erleichtern, ist jede Hilfe gefragt. Am besten digital und immer zur Stelle. Wir präsentieren euch hier die praktischsten Apps für Familien. Von Ortungsdiensten über Online Kalender – hier ist für jeden Elterntyp die passende App dabei. Viel Spaß beim Herunterladen und Ausprobieren!

Kidpick App

Kidpick speichert nicht nur die wichtigsten Termine im Kalender, sondern organisiert auch Fahrgemeinschaften oder Abholdienste. Länger auf der Arbeit? Mit der „dringenden Abholanfrage“ wird eine direkte Nachricht an Familie und Freunde geschickt. Auch ideal zum Netzwerken mit anderen Eltern.

Familien Eltern App Kidpick App
Picture: Kidpick App

Barrio

Eine tolle Idee, mit der sich Eltern kennenlernen und zu Spielverabredungen treffen können. Ergänzt wird das Ganze durch einen Blog rund ums Thema Spielen, Kinder, Familie und Freundschaften mit vielen Tipps und Ideen für die Familie.

Familien Eltern App Kidpick App
Picture: Barrio

Famanice

Rundum organisiert: Famanice mit integriertem Familienkalender, Einkaufslisten, To-do-Listen, Familien-Chat, Schulorganisation u.v.m. verwandelt selbst Chaosköpfe in Organisationstalente. Ein echter Insider-Tipp für alle technikaffinen Eltern.

Familien Eltern App Famanice App
Picture: Famanice App

Spielplatz App

Wo befindet sich die coolste Rutsche? Wo das beste Klettergerüst? Mit der SpielplatzApp lassen sich innerhalb von Sekunden die tollsten Spielplätze in der näheren Umgebung finden. Anhand der Farben der Markierungen lässt sich sogar erkennen, wie der Spielplatz von anderen Eltern bewertet wurde.

Familien Eltern App Spielplatz App
Picture: Spielplatz App

Flush

Es wird langsam dringend aber keine Toilette in Sicht? Dann lohnt sich ein kurzer Blick aufs Smartphone. Mit Flush und der integrierten Karte lassen sich im Handumdrehen öffentliche Toiletten finden. Mit einer Datenbank mit mehr als 200.000 verfügbaren Klos. Lässt sich übrigens auch perfekt offline nutzen!

Familien Eltern App Flush App
Picture: Flush App

Sparpionier

Wo sind die niedrigsten Preise? Wo das beste Produkt? Was kommt morgen in die Läden? Einen guten Überblick über Lebensmittel und Familienutensilien im Lieblingssupermarkt verschafft uns Sparpionier mit hilfreichen Listen!

Familien Eltern App Sparpionir App
Picture: Sparpionier App

Elternsein App

Elternsein ist nicht leicht? Mit dieser App angeblich um ein Vielfaches leichter. ElternSein präsentiert praktische Tipps und Informationen rund um Erziehung und Familienleben. Die Themen sind dabei systematisch nach den Altersstufen der Kinder geordnet. Hilfreiche Tipps gibts es zudem von Fachpersonen durch kurze Videosequenzen.

Familien Eltern App Elternsein App
Picture: Elternsein App

Dormi Babyfon

Das neue Babyphone für alle Smartphone Besitzer. Dormi überrascht mit allen Funktionen eines normalen Babyphones und präsentiert darüber hinaus noch sinnvolle Extras. So informiert Dormi mit sanften Vibrationen und einem leichten Piepton, falls das Kind anfängt zu weinen, während man selbst gerade telefoniert. Echt praktisch!

Familien Eltern App Dormi App
Picture: Dormi App

Bring!

Shoppen ohne Einkaufsliste ist in vielen Familien gar nicht mehr denkbar. Zu oft wurden wichtige Lebensmittel oder Hygieneartikel vergessen, oder unnötig Geld für Schnick Schnack ausgeben. Bring! soll nun Abhilfe schaffen. Mit digitalen Einkaufslisten wird der Familienalltag im Supermarkt erleichtert.

Familien Eltern App Bring App
Picture: Bring App

 

Slider- und Teaserbild: unsplash.com

Kinder zu mehr Selbstständigkeit erziehen – Darum ist es so wichtig

Würdet ihr eurer gerade einmal sechsjähriges Kind in einer Großstadt wie Berlin alleine zur Schule gehen lassen? Wahrscheinlich nicht. Kann ja schließlich eine Menge passieren. Unter Umständen tuen wir unseren Kindern mit diesen Gedanken gar keinen Gefallen und verzögern ihre Entwicklung hin zur Selbständigkeit.

Andere Länder, andere Sitten: In Japan gehören Kleinkinder, die große Straßenkreuzungen allein überqueren oder mit dem Zug ganz selbstverständlich ohne Begleitung in den Kindergarten fahren, zum Alltag. In der seit über einem Vierteljahrhundert wohl beliebtesten TV-Show des Landes, „Hajimete no Otsukai“ – zu Deutsch etwa „Meine erste Besorgung“ –, werden Kinder mit einem Durchschnittsalter von zwei bis fünf Jahren sogar allein losgeschickt, um selbstständig in großen Supermärkten Dinge wie Fisch, Kiwis oder Toilettenpapier zu besorgen. Für japanische Eltern ist das ganz normal. Eigenverantwortung übernehmen ist ein essenzieller Bestandteil der Kultur und wird so früh wie möglich vermittelt.

Kinder alleine zur Schule schicken?

In Deutschland hingegen ist das Bild eines dreijährigen Jungen, der am Sonntagmorgen beim Bäcker ganz allein Brötchen kauft oder mit dem Fahrrad im Straßenverkehr ohne Begleitung zur Schule fährt, undenkbar.
Hier spielt sich jeden Morgen das gleiche Bild ab: Mit dem Auto wird am liebsten direkt vor der Schule geparkt, auch wenn das ein Verkehrschaos zur Folge hat. Dann wird das Kind möglichst bis an seinen Platz ins Klassenzimmer geführt. Einer schwedischen Studie zufolge sorgt dieses elterliche Verhalten nicht nur für Chaos vor dem Schultor, sondern schwächt unter Umständen das Selbstvertrauen der Kinder verzögert unter Umständen sogar ihre natürliche Entwicklung.

Schrittweise Entwicklung zu mehr Selbständigkeit

Schulpsychologe a.D. Klaus Seifried erklärt die Thematik wie folgt: „Sobald Kinder auf die Welt kommen, findet ein Abnabelungsprozess statt. Selbst die Geburt an sich ist bereits eine Art der Abnabelung von der Mutter. Irgendwann fängt das Kind dann an zu krabbeln, und schließlich kann es laufen, sich verstecken, sich alleine ein Brot belegen oder die Schultasche packen. Mit jedem Lebensabschnitt entwickelt es sich schrittweise zu einem eigenständigen Menschen, der altersgemäß Verantwortung für sich selbst übernehmen kann.“

Die eigene Angst nicht auf Kinder übertragen

Kinder wollen selbstständig sein, das gehört zu ihrem „Bauplan“. Sie wollen sich alleine die Schuhe zubinden, kleine Besorgungen machen oder eben auch allein zur Schule gehen. Eltern, die ihren Kindern diese Verantwortung bewusst oder unbewusst abnehmen, entmutigen damit den Nachwuchs und senden ihm unter Umständen eine gefährliche Botschaft: Das traue ich dir allein nicht zu, dabei brauchst du Hilfe. „Unbewusst übertragen Eltern ihre eigenen Ängste auf ihre Kinder. Vielleicht hat das Kind gar keine Furcht auf dem Klettergerüst, aber wenn die Mutter die ganze Zeit danebensteht und ihm zuruft, vorsichtig zu sein, entwickelt es natürlich Angst davor. Besser wäre es doch, wenn die Mutter ihrem Kind in solchen Situationen zeigt, wie es richtig greifen muss, um sich festzuhalten“, erklärt Seifried.  Viele Kinder können nämlich durchaus selbst einschätzen, was sie können und was nicht. Deshalb behindern die sogenannten Helikoptereltern die Entwicklung ihrer Kinder eher, als dass sie ihnen helfen.

Auch die Montessori Lehre setzt auf das Prinzip „Hilf mir es selbst zu tun“ und setzt mit den „Übungen des täglichen Lebens“ einen wichtigen Grundstein für die Selbstständigkeit eines Kindes.

Kinder lernen selbständig Gefahren zu erkennen

Klar, der Wechsel von Kindergarten zur Schule ist für die Kleinen ein großer Schritt. Klaus Seifried rät Eltern von Erstklässlern in spe darum , den Weg zur Schule vor dem ersten Schultag ruhig mehrmals mit ihrem Kind gemeinsam abzugehen und sich beim zweiten oder dritten Mal vom Kind führen zu lassen. So können sowohl Eltern als auch Kinder die bevorstehende Situation und ihr eigenes Können einschätzen. Das Elternargument, Schulwege zu Fuß seien viel zu gefährlich, widerlegen übrigens sowohl der ADAC als auch die Deutsche Verkehrswacht mit Statistiken. Demnach verunglücken die meisten Kinder im elterlichen Auto, nicht als Fußgänger auf dem Schulweg.

Selbständig die Umgebung erkunden

Kinder, die immer gebracht würden, hätten sogar häufig Probleme im Verkehr, da sie nicht lernen konnten, Gefahrensituationen einzuschätzen und sich mit anderen Verkehrsteilnehmern zu verständigen.
Zugleich seien die Kinder, die alleine zur Schule gehen, im Unterricht besser drauf und konzentrierter, fitter und sozial besser integriert. Denn im Gegensatz zu den anderen haben sie die Möglichkeit, ihre Umgebung auszukundschaften, Umwege und Hinterhöfe zu erkunden, mal einen Abstecher zum Kiosk zu machen. Und sie sind häufig auch mit Freunden in der Gruppe unterwegs. Alles wichtig für die Entwicklung, befindet Seifried. „Gehen Kinder allein zur Schule, schaffen sie sich ihren eigenen kleinen Lebensraum, den sie mit ihren Freunden entdecken.“

Mehr Vertrauen in Kinder

Noch in den 1970er-Jahren machten sich mehr als 90 von 100 Grundschülern in Deutschland allein auf den Weg zur Schule. Im Jahr 2012 war es einer Forsa-Umfrage zufolge nur noch jeder zweite, laut anderen Umfragen inzwischen nur noch jeder dritte Grundschüler. Der Grund dafür? Die Eltern haben einfach mehr Zeit. Kinder sind nicht einfach „nur da“ und gehören zur Familie. Sie wollen gefördert werden – und natürlich will man als liebende Mama und als liebender Papa alles richtig machen.
„Eltern lieben ihre Kinder und wollen ihnen deshalb Gutes tun. Aber Eltern, die ihre Kinder zu sehr verwöhnen und alles abnehmen, behindern das Kind in seiner Entwicklung zur Selbständigkeit. Kinder müssen lernen, dass sie Dinge auch alleine bewältigen können und dass es Dinge gibt, für die sie sich anstrengen müssen, um sie zu erreichen“, meint der Experte.

Allein kleine Aufgaben übernehmen

Zurück nach Japan. In „Hajimete no Otsukai“ werden auch die Mütter und Väter befragt, was ihnen durch den Kopf geht, wenn sie ihre Kinder zum ersten Mal alleine zum Einkaufen schicken. Und fast alle sagen das Gleiche: Sie haben natürlich Angst, dass den Kleinen unterwegs etwas zustoßen könnte. Aber sie sagen gleichzeitig auch, dass sie dabei nur über sich sprechen und ihren Kindern vertrauen. Sie also Dinge, die sie bereits selbst tun können, auch selbst tun lassen. Denn auch eine Zweijährige kann schon – mit ein paar Unterbrechungen –  die ein oder andere kleine Besorgung erledigen.

 

Anna Pavaga über ihren Traumjob als Kindermodel

Gerade einmal acht Jahre alt und schon groß im Geschäft: Anna Pavaga ist ein echtes Topmodel in der Kindermodebranche. Wie sie es schafft, trotz des Trubels um ihre Person nicht abzuheben, verriet sie uns im Interview.

Chloé, Il Gufo, Little Marc Jacobs – für sie alle und noch viele mehr lief die achtjährige Anna Pavaga bereits über den Laufsteg und posierte in Werbekampagnen. Die gebürtige Russin ist ein wahres Naturtalent vor der Kamera. Das wurde auch schnell den eigenen Eltern klar, die ihre Tochter seit ihrem zweiten Lebensjahr von Job zu Job begleiten. Heute hat das Model bereits fast 500.000 Instagram-Fans und gilt als echter Shootingstar in der Kindermodewelt.

Traumjob Kindermodel

Was häufig mit US-amerikanischen Schönheitswettbewerben und autoritärem Drill assoziert wird, kann auch einen echten Traumjob bedeuten. Zwar unterliegen Fotoproduktionen in Deutschland unter elterlicher Aufsicht strengen Vorschriften zum Wohle der Kinder. Werden diese befolgt, kann dies trotzdem großen Spaß für die Kids bedeuten. So auch für Anna. Wir trafen uns mit dem Kindermodel in Düsseldorf und waren von der natürlichen Ausstrahlung der Achtjährigen gleich fasziniert. Jedes Bild ein Treffer! Jedes Lächeln ein Schuss ins Herz! Nicht verwunderlich, dass sich mehr und mehr Marken für Anna als Aushängeschild ihrer Mode entscheiden. Wie das Powermädchen Privatleben, Reisen und Job vereint, erfuhren wir im Gespräch.

Anna, wie kamst du zum Modeln?

Ich war so jung, als ich damit anfing – gerade einmal zwei Jahre alt. Und weil ich noch so klein war, sagte ich immer zu meiner Mama, dass ich ein Model werden will. Sie machte einige professionelle Bilder von mir. Es dauerte nicht lange, da trat ich der sehr bekannen Kindermodelagentur „Macaroni Kids“ in Russland bei. Wenige Zeit später durfte ich schon nach China reisen und Cover- und Werbespots in Russland produzieren.

Wer ist eigentlich dein großes Vorbild?

Ich liebe Gigi Hadid und hoffe, dass ich sie eines Tages treffen werde.

Was macht dir beim Modeln am meisten Spaß?

Ich reise sehr gerne, wozu ich durch das Modeln viel Gelegenheit habe. Und ich entdecke gerne neue Länder, lern gern neue Leute kennen und sehe neue, interessante Dinge.

Hast du eine Lieblingsmarke?

Als ich zum ersten Mal in Deutschland war, wurde ich zur Modenschau des „Instylekid“ Showrooms eingeladen und der Besitzer machte mir ein Geschenk – ein Chloé-Kleid. Seitdem ist Chloé meine Lieblingsmarke und das Kleid mein absolutes Lieblingsstück.

Anna Pavaga in einem Kleid von Chloé

Bist du manchmal sehr aufgeregt, bevor du über den Laufsteg gehst?

Ich mag Shootings mehr als Laufstegshows, denn Modenschauen sind immer zu lang. Aber ich bin vor der Show nie nervös, es macht mir nichts aus, über den Laufsteg zu gehen. Es ist einfach und ich muss nicht posieren wie bei einem Shooting. Nur ich sein – so, wie ich bin.

Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?

Ich möchte Modedesignerin, Mode, Schauspielerin, Fotografin oder Stylistin werden. Ich träume davon, mal eine Rolle im Film zukommen.

Was sagen deine Freunde über deinen Job?

Sie freuen sich für mich, wenn sie mich im Fernsehen oder auf Zeitschriften sehen. Meine beste Freundin Kristine ist auch Model. Wir haben uns in der Agentur kennen gelernt und sind seit sechs Jahren befreundet.

Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?

Ich schreibe über meine Reisen und male Bilder, um mein Tagebuch zu dekorieren. Oder spiele einfach mit meinen Hunden und verbringe Zeit mit meiner Familie.

Was vermisst du am meisen auf Reisen?

Ich reise normalerweise mit meiner Mutter, also vermisse ich meinen Vater und Bruder sehr. Und natürlich meine Hunde (lacht).

Alle Bilder: Sebastian Knoth

Instagram-Check: 7 prominente Kids, denen es sich lohnt zu folgen

Sie stehen der Aufmerksamkeit ihrer berühmten Eltern in nichts nach. Promi-Kids wie Sire Jackson und Deacon Phillippe erobern die Social Media Kanäle und sammeln mit privaten Schnappschüssen Follower bis zur Millionenhöhe. Wir stellen euch heute unsere aktuell liebsten Insta-Kids vor. Uns selbst findet ihr übrigens auf @lunamagazin

@sire_jackson / Vater: Curtis Jackson alias 50 Cent

Curtis James Jackson der Dritte, den meisten wohl besser bekannt als „50 Cent“, wurde nach der Entdeckung als Rapper mehrfach angeschossen und verkaufte mit seiner Musik mehrere Millionen Platten. Sein Leben wurde schließlich in „Get Rich or Die Tryin'“ verfilmt. Auch 50s jüngster Sohn Sire legt mit erst sechs Jahren eine große (Online) Karriere hin – auf Instagram zählt der süße Wonneproppen rund 48k Follower und zahlreiche Werbeverträge.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Sire (@sire_jackson) am

@olympiaohanian / Mutter: Serena Williams

Das erste Kind von Tennis-Legende Serena Williams: Die kleine Alexis Olympia (1) wird seit ihrer Geburt stolz der Fangemeinde von Williams präsentiert. Mittlerweile hat die Einjährige sogar ihren eigenen Instagram Account. Ob beim Planschen im heimischen Pool oder Toben auf dem Spielplatz – wir schmelzen bei jedem Schnappschuss dahin!

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Alexis Olympia Ohanian, Jr. (@olympiaohanian) am

@milliebobbybrown

Sie legte in den letzten Jahren einen der größten Karriere-Sprünge hin: Schauspielerin und Model Millie Bobby Brown machte sich durch ihre Rolle als Eleven in der Netflix-Serie „Stranger Things“ einen großen Namen. Für ihre darstellerische Leistung wurde Millie bereits zwei Mal für einen Emmy nominiert. Vom Time-Magazin wurde sie im letzten Jahr sogar in der Liste der „100 einflussreichsten Personen der Welt“ genannt.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von mills ? (@milliebobbybrown) am

@ioniconran / Mama: Coco Rocha

Der Name allein lässt noch nicht auf die prominente Herkunft schließen. Ioni James Conrad trägt Modelgene in sich, die kleine Tochter von Topmodel Coco Rocha hat bereits mit 2 Jahren ihren eigenen Instagram-Account – natürlich, wie sollte es anders sein, von den Eltern betrieben. Ob im Tütü, beim Shoppen mit der Mama oder unterwegs am Strand, wir lieben die süßen Doppelpack-Schnappschüsse der Rocha-Conran-Familie.

@deaconphillippe / Mama: Reese Witherspoon

Mama und Papa wie aus dem Gesicht geschnitten. Deacon Phillippe entspringt dem wohl größten Filmpaar („Eiskalte Engel“) der 90er-Jahre. Der Sohn von Ryan Phillippe und Reese Witherspoon wird trotz über 16.000 Followern weder abgehoben noch arrogant und postet private Urlaubsmomente von sich und Mama Reese. Seiner Schwester Ava könnt ich übrigens hier folgen.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Deacon (@deaconphillippe) am

@kaiagerber / Mama: Cindy Crawford

In den Fußstapfen der eigenen Mutter. Nicht ganz mehr Kind, aber auch noch nicht erwachsen erobert Cindy Crawfords Tochter Kaia seit einiger Zeit die Laufstege dieser Welt. Mode- und Beautymarken wie Marc Jacobs reißen sich um das bildschöne Abbild der 90er-Jahre-Ikone. Auf ihrem Instagram-Account proviziert Kaia zwar gerne hinundwieder mit ihren Selfies, nostalgische Familienaufnahmen machen diese Schnappschüsse aber wieder wett.

Ein Beitrag geteilt von Kaia (@kaiagerber) am

@willowsmith / Eltern: Will & Jada Smith

Auch die fünfte im Bunde steht bereits im Kindesalter dem Erfolg ihrer Eltern in nichts nach. Die Tochter von Schauspielerehepaar Will und Jada Pinkett Smith liebt die Bühne und den großen Auftritt. Als Sängerin steht Willow seit bereits über 7 Jahren bei Roc Nation, einer von Jay Z gegründeten Musikagentur, unter Vertrag. Auf ihrem Instagram gibt es allerhand Skurriles aus Kunst, Musik und Film.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von ? The Main Maenad ? (@willowsmith) am

Titelbild: Steve Bardens / Freier Fotograf/Getty Images
Teaserbild: Edward Berthelot / Getty Images

Goodordering: Fahrradtaschen für coole Kids

Mit den richtigen Accessoires macht Fahrradfahren gleich noch mehr Spaß! Wir stellen euch hier das Londoner Label Goodordering vor, das besonders coole Fahrradtaschen macht.  Die Gründerin Jacqui Ma hat uns einige Fragen beantwortet…

Liebe Jaqui, wie kam es zur Gründung deiner eigenen Marke?

Im Jahr 2012 arbeitete ich bei WGSN, einem Trend Forecasting Unternehmen. Hier habe ich nach Zubehörmarken aus der ganzen Welt gesucht. Mit meiner Erfahrung als Designerin für Puma und mit vielen Reisen in Fabriken fand ich, dass es endlich der Zeit war, meine eigene kleine Kollektion auf den Markt zu bringen. Ich testete den Markt, indem ich eine Crowd-Finanzierungskampagne (Kickstarter) durchführte, um zu sehen, ob ich genug Geld für die erste Bestellung aufbringen konnte. Ich bin leidenschaftlich daran interessiert, dass Kinder keinen Geschlechterstereotypen ausgesetzt sind, also wollte ich von Anfang an, dass die Farben und Stile Unisex sind und keine Charaktere auf ihnen zu sehen sind. Ich wollte erwachsene Taschen für Kinder entwerfen.

Woher kommt deine Leidenschaft für Fahrräder?

Tatsächlich habe ich erst spät meine Leidenschaft fürs Fahrradfahren entdeckt. Ich komme aus Australien, genauer gesagt aus Sydney, und dort fährt eigentlich jeder nur mit dem Auto. Als ich 2003 nach London zog, verbrachte ich 5 Jahre damit, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und darüber frustriert zu sein, wie unzuverlässig sie sein können. Als ich 2006 bei Puma arbeitete, lieh ich mir irgendwann ein Fahrrad aus dem Musterraum und beschloss, nach Hause zu fahren. Ich war etwas besorgt um meine Sicherheit, als ich zum ersten Mal in London fuhr, aber ich schaffte es nach Hause. Danach fing ich an, jeden Arbeitstag hin und zurück mit Fahrrad zu fahren. Da ich Kinder habe, die ich von der Schule und vom Kindergarten zu bestimmten Zeiten abholen muss, ist es viel zuverlässiger, mit dem Fahrrad zu fahren als mit Londoner Verkehrsmitteln.

Kannst du dich noch an deine erste Fahr(rad)-Stunde erinnern?

Ich erinnere mich an mein erstes Fahrrad, es war ein rotes BMX-Rad. Ich versuchte immer, mit meinen Brüdern mitzuhalten, als wir durch die Nachbarschaft in Sydney fuhren. Unsere Straße war sehr ruhig, so konnten wir beruhigt alleine die Umgebung erkunden. Aber ich hasste es, mit dem Fahrrad auf Gras zu fahren, also bin ich immer auf dem Bürgersteig geblieben. Ich weiß nicht mehr, wohin ich zum ersten Mal gefahren bin, aber ich erinnere mich definitiv an das Gefühl, das ich hatte. Es war ein Gefühl von reiner Freude und Freiheit. Für ein Kind auf dem Fahrrad gibt es kein positiveres Symbol für Glück und Abenteuer, als mit seinen Freunden auf dem Fahrrad herumzufahren.

Warum war es dir wichtig, eine Kinderlinie zu entwerfen?

Die Marke ist inspiriert von der Nostalgie und den Erinnerungen an die ersten Fahrräder, daher war es sinnvoll, auch für Kinder Taschen zu entwerfen. Kinder erinnern sich immer an ihre ersten Taschen und sie lieben es, ihr Spielzeug und ihre Snacks darin zu packen. Da ich selbst Kinder habe, wollte ich auch, dass unsere ganze Familie unsere Goodordering-Taschen tragen konnte.

Was sind deine persönlichen Key Pieces aus der Kollektion?

Meine Lieblingstaschen in der Kollektion sind im Moment der Mini-Rolltop-Rucksack und die Gadgets Tasche. Der Mini-Rolltop-Rucksack wurde für das Alter entwickelt, in dem Kinder noch keine Teenager sind, sich aber von etwa 7-12 Jahren „erwachsen“ fühlen. Ich war überrascht, als diese auch bei Teenagern und Erwachsenen populär geworden waren. Die Gadget-Tasche ist auch eine Tasche, die von einem breiten Altersspektrum getragen wird, von kleinen Kindern bis hin zu erwachsenen Männern oder Frauen. Die Idee hinter unseren Taschen ist, dass sie anpassungsfähig sind – für jedes Alter und auch für den Anlass.

Welche Qualitätsanforderungen muss deine Tasche erfüllen?

Da wir viele unserer Taschen nach Südkorea verkaufen, sind die Qualitätsstandards sehr hoch. Es ist wichtig, dass sie sowohl Toxizitäts- als auch Haltbarkeitstests bestehen. Kinder ziehen oft ihre Taschen über den Bürgersteig, treten darauf, lassen Essensreste reinfallen und behandeln sie grundsätzlich sehr schlecht. Aus diesem Grund wählen wir Materialien aus, die besonders an den Ecken sehr stark sind und auch leicht zu reinigen sind.

Hast du Tipps für’s „richtige Packen“ mit einer Fahrradtasche?

Meine Tipps zum Packen von Taschen für jede Art von Reise einschließlich einer Radtour sind:

1) Nicht zu voll packen

2) Schwere Dinge auf den Boden legen

3) Dinge, auf die man öfter zugreifen muss, ganz nach oben packen

4) Kleidung zusammenrollen, so dass sie weniger Platz einnimmt

Welche Fahrradmarken kannst du für Kinder empfehlen?

Tokyobike machen einige wirklich süße Kinderfahrräder, Isla-Bike und Eary Rider sind großartig, weil sie speziell für Kinder entwickelt wurden. Sie sind leicht und die ersten Fahrräder werden mit einer Gummikette geliefert. Sie können auch Laufräder bekommen, die in Pedalbikes umwandeln können. Die Kinder lernen so, mit Selbstbewusstsein zu fahren. Das Schlimmste, was man tun kann, ist, ein Fahrrad zu kaufen, das zu schwer für das Kind ist, um es zu tragen.

Welche Ausflugsziele empfehlen sich für den Frühling mit Kindern und Rad?

Ich denke, dass es im Frühjahr toll ist, mit dem Fahrrad zu fahren, wo immer man auch ist – der lokale Park ist ein großartiger Ausgangspunkt. In London haben wir Victoria Park, Haggeston Park und London Fields, die meine Favoriten sind. Wir stellen die Fahrräder auch manchmal auf einen Autoträger und fahren zum Richmond Park oder Epping Forest, wo die Kleinen mit Hirschen und Elchen herumfahren können! Ich würde empfehlen, ein Picknick zu packen und einen ganzen Tag so zu verbringen. Es wird euren Kindern helfen, eine Leidenschaft für die Natur zu entwickeln und sie werden ein gesundes und glückliches Leben führen!

Vielen Dank für das Gespräch!

Diese Artikel könnten euch auch interessieren:
Das erste Fahrrad: Tipps zum Kauf und die richtige Ausstattung
Euer Kind will Fahrrad fahren lernen? Auf diese Dinge solltet ihr dabei achten!

Alle Bilder: mit freundlicher Genehmigung von Goodordering ( Ph. @minkyphotography, @leoniefreemanphoto)

Valentinstag: Rosarote Kindermode und Accessoires mit Herzen

Liebe liegt in der Luft! Da der 14. Februar näher rückt, färbt sich die ganze Welt in rot und rosa. Valentinstag ist überall der Tag der Verliebten und deshalb der perfekte Anlass, um Herzmuster oder Love Statements anzutragen. Nicht nur für uns Erwachsene, sondern auch für Kinder! Denn welche Message ist heutzutage schöner, als die Liebe zu feiern?!

Der Ursprung des Valentinstags

Der Valentinstag ist mit der Geschichte des Bischofs Valentin zu Terni (Umbrien) verbunden. Er war als Wunderheiler bekannt und wurde im Jahre 273 als Märtyrer in die Reihen der Heiligen aufgenommen. Aber der internationale Ruhm des Valentinstags ist auf die Legende zurückzuführen, die in den angelsächsischen Ländern geboren wurde. Danach hat der Bischof  seinen jungen Besuchern eine Blume aus seinem Garten geschenkt. Zwischen zwei dieser jungen Menschen wurde eine Liebe geboren, die zu einer so glücklichen Beziehung führte, dass viele andere Paare ihrem Beispiel folgten.

Das brachte den Heiligen dazu, einen Tag im Jahr einem allgemeinen Hochzeitssegen zu widmen. Weshalb nun in Frankreich, Belgien, England und vor allem in den USA der Valentinstag als Tag der Liebenden gefeiert wird, lässt sich aus dem Leben dieses Heiligen nicht erkennen. In Deutschland wird der Tag erst seit dem Ende des zweiten Weltkrieges begangen. Im Allgemeinen beinhaltet die Tradition, dass Blumen, Schokolade oder Postkarten verschenkt werden an geliebte Mitmenschen.

30 stilvolle Ideen mit Herz für Kinder

Diese schönen Produkte aus den Onlineshops passen zum Valentinstag und werden bestimmt auch den Rest des Jahres Freude machen.

Valentinstag mit und für Kinder

Der 14. Februar bedeutet, die Liebe zu feiern und seinen Liebsten seine Zuneigung zu zeigen. Das gilt nicht nur für Verliebte – auch seinen Eltern, Freunden oder Erziehern kann man sagen, dass man sie sehr mag! Inzwischen gibt es auch in Deutschland immer mehr Kinder, die kleine Liebesgrüße mit selbstgemachten Grußkarten oder leckeren Süßigkeiten aussprechen. Zusammen backen oder basteln sind perfekte Aktivitäten um sich auf den Valentinstag vorzubereiten.

Und ansonsten mischen wir einfach den Kleiderschrank mit ein paar rosaroten Teilen auf!

 

Slider- und Teaserbild: Meri Meri