Newcomer in der Kindermode – 5 Entdeckungen der Playtime Paris

Vor einigen Tagen lud die französische Kindermodemesse einmal mehr zur Kollektionsvorschau für Herbst/Winter 2020/2021 Hier stellen nicht nur „alte“ Bekannte wie Molo, Mini Rodini oder Tinycottons ihre Kollektionen für die nächste Saison vor, es gibt auch immer wieder großartige Newcomer-Labels zu entdecken. Die fünf vielversprechendsten Talente stellen wir euch an dieser Stelle vor.

Mipounet

 

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Vor rund zwei Jahren wurde das spanische Kindermodelabel Mipounet ins Leben gerufen. Als Inspiration dient den Spaniern die wilde Phantasie der Kinder. Als eine Art Kaleidoskop will Mipounet die freie Natur der Kinder mit seiner Mode wiedergeben. Die Kollektion erscheint dabei in den Größen 2 bis 12 Jahre und soll Kinder dazu ermutigen, ihren eigenen Weg zu verfolgen. Wir lieben besonders die grafischen Prints, die tatsächlich ein wenig an ein Kaleidoskop erinnern.

www.mipounet.com

Chmurrra Burrra

 

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Leicht zu merken und doch ziemlich schwer auszusprechen: Chmurrra Burrra! Das polnische Kinderlabel arbeitet Hand in Hand mit renommierten Buchillustratoren zusammen und erzählt Geschichten auf Kinderkleidung. Die Drucke jeder Kollektion werden jeweils von einem Buch begleitet, in dem die Themen der Kleidung entwickelt worden. Neben dem Design engagiert sich Chmurrra Burrra außerdem für die Kreativität der Kinder und organisiert spezielle Workshops, bei denen die Phantasie der Kinder gefördert werden soll. Sämtliche Kleidungsstücke werden in Polen hergestellt und sind übrigens aus zertifizierter Baumwolle hergestellt.

www.chmurrraburrra.com

Fin & Vince

 

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2015 riefen die beiden Mütter Sara und Makel ihr eigenes Kindermodelabel ins Leben. Die beiden US-Amerikanerin waren auf der Suche nach zeitlosem, minimalistischem Design, das sämtliche Trends überdauert und griffen kurzerhand selbst zu Nadel und Faden. Fin & Vince soll nicht nur von einer Generation getragen werden, sondern kann durch die hohe Qualität der Materialien auch von den kleineren Geschwistern weiterverwendet werden. Für die beiden geht es um die Dinge, die wir gerne behalten und schätzen und an unsere Kinder oder Enkel weitergeben. Um ein Stück Nostalgie, wenn man so will.

www.finandvince.com

Little Bluffers

 

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Coole Kindermode aus dem Libanon. Inspiriert von ihren eignen Kinder gründete Designerin Jessica Khoueiri-Achkar das Modelabel „Little Bluffers“. Hinter dem Namen der Marke verbirgt sich die Idee, dass Kinder gerne mal schummeln, um an ihr Ziel zu kommen. Sie blicken uns mit Hunde-Augen an und wickeln uns um den Finger. Für die „Little Bluffers“ entwirft Jessica urbane, rockige Kindermode mit coolen Motiven und einem Augenzwickern.

www.littlebluffers.com

Pavonada

 

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Ein weiteres Kinderlabel aus Polen! Pavonada ist wie ein Ausflug ins Märchenland. Die junge Marke legt höchsten Wert auf kleine Details wie zauberhafte Drucke, originelle Stickereien und ausgefallene Schnitte und verbindete diese hochwertigen Stoffen.

www.pavonada.com

Slider- & Teaserbilder: Mipounet

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Pantone-Farbe 2020: Classic Blue für das Kinderzimmer

Frischer Wind im Kinderzimmer: Die Pantone Farbe 2020 „Classic Blue“ macht sich auch im Kinderzimmer hervorragend! Eine erfrischende Abwechslung nach neutralen Beige- Nude oder Pastelltönen, die in den letzten Jahren die Kinderzimmer beherrschten. Hier kommt unsere Auswahl an blauen Accessoires fürs Kinderzimmer.

Darum ist blau im Kinderzimmer eine gute Wahl

Wie jedes Jahr hat das Pantone Color Institut eine Farbe vorgestellt, die das kommende Jahr repräsentiert. Der Farbton spiegelt verschiedene Trends im Zeitgeschehen wieder und hat immer eine tiefere Bedeutung. Für das Jahr 2020, das den Beginn eines neuen Jahrzehnts markiert, hat sich Pantone für die zeitlose Farbe Classic Blue entschieden. Dieser Ton erinnert, beruhigend und nachdenklich stimmend, an den Abendhimmel – Ausdruck unserer Sehnsucht nach einer verlässlichen und sicheren Basis, auf die wir an der Schwelle zu einer neuen Ära aufbauen können. Da Blautöne instinktiv als beruhigend empfunden werden, vermittelt PANTONE 19-4052 Classic Blue ein willkommenes Gefühl von Ruhe, Harmonie und Geborgenheit. Die perfekte Farbe fürs Kinderzimmer also!

Blaue Möbel fürs Kinderzimmer

Die Seele eines Zimmers sind definitiv die größeren Möbelstücke. Hier sollte eure Wahl vor allem auf funktionelle Möbel fallen, die  mit eurem Kind wachsen. In der Regel hält man sich hier auch an neutrale Farben – aber bei blau machen wir eine Ausnahme! Diese Farbe ist ein Klassiker, so dass sie auch noch in vielen Jahren gefällt.

Kinderzimmerdeko in Classic Blue

Wenn ihr dieser Farbe keine allzu dominante Rolle schenken wollt,  haltet euch einfach an Dekorationen und Einrichtungsaccessoires. Schon wenige Elemente reichen aus, um dem Kinderzimmer den Hauch von Farbe zu verleihen, der es dynamischer und einladender macht.

Blaue Wanddeko fürs Kinderzimmer

Auch die Wände solltet ihr bei der Gestaltung des Kinderzimmers nicht vernachlässigen. Wenn man sich nicht für eine gemusterte Tapete entscheiden will, greift man auf Wandsticker, Poster oder  Wandhaken zurück. Manchmal sind es gerade die kleinen Details, die den Unterschied ausmachen.

 

Kidfluencer – Die erfolgreichsten Kinderstars auf Instagram

Das tägliche Quentchen Inspiration: Neben erwachsenen Bloggern geben heute bereits Kinder die Trends von morgen an. Doch wer oder was steht wirklich hinter den teils millionenschweren Accounts der sogenannten Kidfluencer?

Der erste Geburtstag, der erste Fahrradversuch, der erste Familienurlaub – aus purem Stolz über die Entwicklungen des eigenen Kindes wird geshootet, gefilmt und schließlich gepostet. Momente, die akribisch festgehalten und für immer im Netz geteilt werden. Während sich einige Eltern die privaten Aufnahmen für den familiären Kreis aufheben, teilen andere die persönlichen Bilder auf Instagram, Facebook & Co. Die Berlinerin Toyah Diebel rief kürzlich unter dem Hashtag #deinKindauchnicht zu mehr Verantwortung im Netz auf. Diebel kritisierte im Zuge dessen die fehlende Medienkompetenz der Eltern. Kinder hätten in diesem Alter keine Entscheidungskraft und wären zu den Aufnahmen gezwungen, die auch in späteren Jahren noch im Netz kursierten. Das Internet vergesse schließlich nicht. „Eltern, die Fotos ihrer Kinder posten, ignorieren, missbilligen und missbrauchen deren Recht auf Privatsphäre“, so Diebel in einem Interview mit ze.tt. Natürlich wollen die Eltern ihren Kindern damit nicht bewusst schaden – ignorieren aber laut Diebel, ob bewusst oder unbewusst, die Konsequenzen. Um auf die Medienverantwortung aufmerksam zu machen, stellte die Berlinerin peinliche Kinderfotos mit Erwachsenen nach: nackt auf dem Töpfchen, mit Brei verschmiert oder an der Brust der Mutter. Diebel wollte damit wohl beim Betrachter ein Gefühl von Unbehagen auslösen und Eltern verdeutlichen, dass sie ihren Kindern die Entscheidung, im öffentlichen Raum zu stehen, nicht abnehmen können. Innerhalb weniger Minuten löste die Kampagne eine Flut an kontroversen Meinungen und Kritiken aus. Diebel wurde von zahlreichen Mumbloggern und Influencern des Mom-Bashings bezichtigt. Besonders und gerade deshalb, weil sie selbst noch keine Mutter sei. Dies wies Diebel jedoch zurück, sie sei schließlich auch mal ein Kind gewesen und hätte derartige Bilder von sich auch nicht gewollt.

Kidfluencer: Eigenmotivation oder Fremdbestimmung?

Für die meisten ihrer rund 686.000 Follower ist die Japanerin Coco eine echte Stilikone. Seit die mittlerweile Achtjährige denken kann, spielt sie gerne Verkleiden, schlüpft in neue Rollen und liebt Mode. Mit einem kleinen Unterschied zu ihren Klassenkameraden: Statt sich in Disney-Looks zu hüllen, trägt Coco am liebsten Vintagemode gepaart mit High-Fashion-Brands wie Gucci oder Balenciaga. Eine Kombinationsfreudigkeit, die Mama Misato gerne mit dem Rest der Welt teilt. Doch woher rührt Cocos untrügliches Gespür für Stil? Es scheint kein Zufall zu sein, dass ihre Eltern einen der beliebtesten Vintageläden im Herzen Tokios führen. Cocos Bilder gelten als die perfekte Marketing-Kampagne für den stylishen „Funktique“-Store im beliebten Harajuku-Viertel. 2011, nach der Flut in Fukushima, richtete sich das Paar in der Gegend ein, die für ihren außergewöhnlichen Street-Style bekannt ist. „Wir haben den Laden eröffnet, als Coco gerade mal zwei Jahre alt war. In Harajuku sind alle sehr stylish gekleidet – und das von Kopf bis Fuß. Das hat sie schon als Baby gesehen, deshalb war es ganz natürlich, dass sie sich selbst auch für Mode interessieren würde“, so Misato gegenüber der US-amerikanischen Elle. Ist Coco demnach selbst für ihr außerordentlich beliebtes Image verantwortlich? Laut Misato wählt sie zumindest aus mehreren Optionen aus, die ihr die Eltern vorlegen, bevor ein Foto veröffentlicht wird. Auch in der Nachbearbeitung hat Coco ein Wörtchen mitzureden und bestimmt eigenständig sämtliche Korrekturen und Filter. Ob von den Eltern bestimmt oder selbstkreiert, das Kind hat einen grandiosen Geschmack. Inwieweit sich dieser in Zukunft hält, wird sich spätestens in der Pubertät zeigen. Wenn Coco ihren eigenen Willen durchsetzt und sicherlich komplett selbst über ihre Outfits entscheiden will.

 

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@gucci opening party??? in @parco_shibuya_official

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Der Instagram-Kanal als Familienunternehmen

Wenn bereits Mama und Papa erfolgreich auf YouTube & Co. sind, liegt es nicht fern, dass der Nachwuchs in ihre öffentlichen Fußstapfen tritt. Das lässt sich auch bei Emma und Mila Stauffer verfolgen. Die beiden Schwestern posieren und verhalten sich augenscheinlich wie ganz Große. Hinter ihnen steht das berühmte Ehepaar Stauffer, das selbst ganz oben bei YouTube mitspielt. In den veröffentlichten Beiträgen sehen wir Tochter Mila über Kaffee philosophieren und furchtbar erwachsene Dinge sagen wie: „Coffee first, coffee for life.“ Fremdbestimmte, leere Phrasen, die häufig kritisiert werden. Hat das Kind keine eigenen Interessen? Keine eigene Meinung? Kein Leben?, so heißt es in den Kommentaren.  Als Jorge Narvaez gemeinsam mit seiner Tochter Alexa den Song „Home“ von Edward Sharpe coverte, ging das Video innerhalb weniger Stunden um die ganze Welt. Zu niedlich war das Duett, das die perfekte Papa-Tochter-Beziehung darstellte. Ein Video, das die beiden auf einen Schlag berühmt machte und die Türen für so manchen TV-Auftritt (unter anderem bei Ellen DeGeneres!) öffnete. Selbst heute, rund neun Jahre später, ist der YouTube Channel der beiden aktiv und kann sich über eine halbe Million Abonnenten freuen. Der wohl beste Einstieg in die Medienwelt, sollte Teenietochter Alexa irgendwann den Wunsch hegen, zum Beispiel in der Musikbranche mitzumischen.

 

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?They work out ? P.S. @lunchwithlily fell for an @instagram ad on this chair thing but she likes it guys. She really does ?

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Kidfluencer sind neue Role-Models

Auf ihrem Blog „Mini Style Hacker“ präsentiert US-Amerikanerin Collette Wixom die neuesten Trends der Männermode, getragen von ihren Söhnen. Vor rund fünf Jahren rief die Dreifach-Mutter Collette die Seite ins Leben, um den Beweis anzutreten: Auch Jungs können stilvoll gekleidet sein und sich für Mode interessieren. Unter dem Motto “You don‘t have to be rich to have style“ zeigt Collette, dass es nicht viel (vor allem nicht viel Budget) braucht, um seine Kinder stylish und zeitgemäß zu kleiden. Ihre Mode-Tipps, Rezensionen und Street-Styles haben mittlerweile internationale Medienpräsenz und eine globale Fangemeinde. Mit rund 296.000 Followern zählt @ministylehacker zu einem der international bekanntesten Kindermodeblogs und macht dem Jungsblog @princeandthebaker deutlich Konkurrenz. Prince‘ Mama Keira ist Bäckerin und zeigt ihren kleinen Sohn – oder sollte man besser sagen „Prinzen“ – in teuren Designermarken und stylishen Kombinationen. Doch wo hört die Bevormundung durch die eigenen Eltern auf und wo beginnt eigenes Stilbewusstsein?

Eine Investion in die Zukunft?

Haileigh Vasquez ist ein echtes Modevorbild für viele Kinder, aber auch Erwachsene. Die Siebenjährige steht Modell für große Luxus-Stores wie Childrensalon oder Designerbrands wie Marc Jacobs. Ihre rund 127.000 Instagram-Fans lieben den unkonventionellen, wenn auch recht kostspieligen Stil der Lateinamerikanerin. Denn Burberry oder Dolce&Gabbana zählen zu den vielen Lieblingsmarken der Influencerin. Wenn Haileigh einmal groß ist, will sie in die Fußstapfen von Legende Karl Lagerfeld treten und Modedesignerin werden. Bereits seit ihrem dritten Lebensjahr fotografiert Mutter Zulay ihre Tochter Haileigh und teilt die Bilder im Internet. Doch was passiert mit all den Werbeeinnahmen und Modekooperationen? Laut Zulay gehen rund 15 Prozent des Geldes, das Haileigh verdient, in einen Treuhandfonds. Der Rest wandert direkt auf das Sparkonto der Tochter. „Wenn sie irgendwann entscheidet, dass sie das nicht mehr weiterverfolgen will, dass sie zum MIT oder nach Harvard gehen will, hat sie die Mittel, das Studium zu bezahlen“, so Zulay gegenüber dem Onlinemedium „Latintrends“. Kritiker behaupten wiederum, Zulay nutze ihre Tochter aus, verdiene viel Geld mit dem Äußeren des Kindes. Für die Familie sei es lediglich ein Hobby, das zufällig auch Geld bringe, so Zulay. Zudem stärke die Social- Media-Präsenz das Selbstbewusstsein der Achtjährigen. „Ich denke, ich habe sie für die Zukunft gut vorbereitet und ihr Selbstbewusstsein geschenkt. Sie sieht sich selbst an und behauptet von sich selbst: ‚Ich bin wunderschön.‘ Das ist doch der erste Schritt, um sie zu einer selbstbewussten jungen Erwachsenen zu machen“, erklärt Zulay Vasquez.

Schutzmaßen ergreifen

Die ständige Online-Aktivität und Medienpräsenz kann aber auch Gefahren bergen. Unter all den Followern können hin und wieder auch Menschen sein, die nicht jedes Bild mögen oder keine Fans der Influencer sind. Auch auf Shitstorms oder digitale Angriffe sollten die Kinder gut vorbereitet sein. Vasquez erklärt, sie ergreife bestimmte Maßnahmen, um für den Schutz ihrer Tochter zu sorgen und poste nur ein paar Mal pro Woche, markiere dabei nie ihren Standort, damit dieser nicht nachzuverfolgen sei. Und wenn Haileigh mal keine Lust mehr hat, Social-Media-Star zu sein? „Wenn sie sagt, sie will das nicht mehr, dann unterstütze ich sie zu 100 Prozent.“ In den letzten Jahren schloss das erfolgreiche Mama-Kind-Duo einen Vertrag mit Target ab, um seine eigene Bekleidungslinie und Accessoires-Marke zu etablieren. Fraglich bleibt, wie locker die Vertragspartner Haileighs eigene Meinung sehen.

Bewusster Umgang mit Kinderbildern

Damit private Bilder nicht in falsche Hände geraten, rät das Deutsche Kinderhilfswerk zum bewussten Umgang mit Kinderfotos. Eltern können vorbeugen, indem sie ihre Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen auf Facebook und Instagram überprüfen. User haben dort die Option, die Zielgruppe von Alben und Fotos einzuschränken, auch nachträglich. Übrigens: Sobald ein Kind 14 Jahre alt ist, müssen die Erwachsenen sogar um dessen Einverständnis bitten, bevor sie ein Foto posten. Gesichter können außerdem unscharf gemacht oder durch Emojis verdeckt werden. Unbedenklich sind auch Bilder, auf denen die Kinder nur von oben oder von hinten zu sehen sind. Eltern sollten beim Posten darauf achten, nicht zu viele personenbezogene Daten anzugeben und niemals den vollständigen Namen des Kindes im Zusammenhang mit seinem Foto zu nennen. Das Ziel: Ein bewusster Umgang mit sensiblen Daten, der es schwieriger macht, die Fotos über Suchmaschinen zu finden.

Filmtipp: Vier zauberhafte Schwestern

„Vier zauberhafte Schwestern“, das sind Flame, Marina, Flora und Sky. Sie verfügen über magische Kräfte. Doch die böse Zauberin Glenda hat es auf die Mädchen und ihre magischen Fähigkeiten abgesehen. Wir haben mit Katja Riemann und Anna Thalbach über den Film, die Faszination von Hexen und ihre Liebe zu Märchen gesprochen.

Seit dem 09. Januar 2020 läuft der Film „Vier zauberhafte Schwestern“ von Regisseur Sven Unterwaldt in den Kinos. Da das Wetter ja gerade eher ungemütlich ist – plant doch mal wieder einen Kinobesuch ein! Wir haben die Schauspielerinnen Katja Riemann und Anna Thalbach zum Interview getroffen. Sie spielen die böse Zauberin Glenda (Riemann) und die Haushälterin Mrs. Duggerty (Thalbach).

Butler Oswald (Justus von Dohnányi), Zauberin Glenda (Katja Riemann) und die Haushälterin Mrs. Duggery (Anna Thalbach). Foto: ©Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH

Kannten sie die Bücher zu den „Vier zauberhaften Schwestern“? Was war der Reiz an diesem Stoff?

Anna Thalbach: Ich glaube, der Stoff spricht einfach eine klassische Fantasie von Mädchen in diesem Alter an. So von sechs bis 14 wären die doch alle gerne mal kleine Hexen, oder? Die Bücher sprechen eine bestimmte Sehnsucht an – wobei ich ehrlicherweise auch nur eines gelesen habe.

Katja Riemann: Ich muss zugeben, dass ich die Bücher zu „Vier zauberhafte Schwestern“ auch nicht gelesen habe. Ich weiß jedoch, dass das Erscheinungsbild meiner Figur, der Zauberin Glenda Glass, nicht mehr so viel Überschneidungsmenge hat mit der Glenda aus dem Buch. Das war Absicht und wir sind alle froh, dass wir uns so entschieden haben und es von Seite des Regisseurs Sven Unterwaldt auch erlaubt wurde.

Wie sieht Glenda denn in den Büchern aus?

Anna Thalbach: Alt, grauhaarig, mit Pagenkopf. Eher wie eine Gouvernante. In so einem biederen, englischen Tweedkostüm.

Katja Riemann: Im Film hat sie nun pinke Haare in einer Art Amy Winehouse Frisur. Das war eine gemeinsame Entwicklungsarbeit zwischen Maske, Kostüm, Regie und mir. Ich liebe es, so wie es jetzt ist.

Im Film mit pinkfarbener Perücke: Katja Riemann als Zauberin Glenda (Foto: ©Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH)

Wünscht sich jede Schauspielerin, einmal eine Hexe zu spielen?

Anna Thalbach: Man wünscht sich Rollen, die Spaß machen und die einem Gestaltungsrahmen bieten. Natürlich ist eine Hexe da eine dankbare Figur. Eine Hexe ist ja fast anarchistisch mit den vielen Möglichkeiten, die ihre Fähigkeiten ihr erlauben – deshalb hat Katja ja auch die Gunst der Stunde genutzt und sich gleich die pinkfarbene Perücke gegriffen (lacht).

Katja Riemann: Es hat wirklich großen Spaß gemacht. Wir waren frei und durften alle schauspielerischen Mittel benutzen, unser Regisseur Sven Unterwaldt hat uns da unterstützt und konnte sich immer begeistern.

Hatten sie beide Einfluss auf die Kostüme?

Anna Thalbach: Mein Kostüm stand quasi schon fest und war fertig. Bei der Kostümprobe hat man mir gesagt, dass ich „eingehäkelt“ werde. Da hatte ich anfangs dann doch Sorge, denn wir haben im Sommer gedreht, und ich dachte: Wird das nicht zu heiß, kratzt das, halte ich das aus? Aber ich kannte die Kostümbildnerin und hatte da vollstes Vertrauen, dass sie das auch hinbekommt. Und so war es dann auch. Birgit Hutter heißt sie, eine ganz tolle Frau, eine exquisite Dame.

Haben sie ihren Töchtern auch Märchen vorgelesen?

Katja Riemann: Ich habe ganz viel vorgelesen, nicht nur Märchen. Aber auch die, klar.

Auch gruselige Märchen?

Anna Thalbach: Kinder lieben es, sich zu gruseln. Gerade die Märchen von Wilhelm Hauff sind total gruselig. Auch die Märchen von Hans-Christian Andersen sind ja zum Teil ziemlich heftig.

Katja Riemann: Da sterben ja auch immer alle! Oder werden zu Stein verwandelt.

Anna Thalbach: Ja, aber Kinder können ein wenig Grusel auch vertragen. Man muss Kinder nicht immer in Watte packen wollen. Das finde ich heutzutage ein wenig anstrengend, dass man da immer so behutsam sein soll. Außerdem ist das auch eine Typfrage. Die einen heulen los, wenn es gruselig wird, und wollen ganz schnell weg. Und die anderen finden gerade das dann richtig spannend und wollen bleiben. Beides hat doch auch seine Berechtigung.

 

Unser Fazit: „Vier zauberhafte Schwestern“ (Filmstart 09.01.2020) von Sven Unterwaldt läuft bundesweit in den Kinos und bietet beste Familienunterhaltung. Besonders Mädchen und Jungen mit einem Faible für Zauberei, Gesang und Kröten werden den Film lieben.

Ihr seid noch auf der Suche nach weiteren Filmtipps? Werft doch einmal einen Blick auf die Kinderfilme, auf die wir uns 2020 freuen…

 

 

 

New York mit Kindern – 20 Tipps für Essen, Unterkunft & Freizeit

Der Frühling ist die perfekte Jahreszeit für einen Urlaub in New York. Im Central Park blühen die ersten Pflanzen in den schönsten Farben, es ist oft noch angenehm mild und die Flüge sind meist günstiger als im Sommer oder zum Christmas-Shopping im Dezember. Zwar zieht der Big Apple das ganze Jahr über Millionen von Touristen an, aber im Frühling geht es selbst hier etwas entspannter zu. Außerdem ist die Stadt kinderfreundlicher, als man im ersten Moment denken mag. Wir haben 10 Tipps für euch, die kleinen und großen New York-Besuchern Spaß machen.

FREIZEIT

American Museum of Natural History

Spannend: Ein Besuch im American Museum of Natural History (Foto: Unsplash)
Spannend: Ein Besuch im American Museum of Natural History (Foto: Unsplash)

Der Klassiker unter den Museen in New York gehört zu den größten Naturkundemuseen der Welt und zeigt auf fünf Stockwerken die Geschichte der Menschheit von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter. Kinder lieben vor allem die Abteilung mit den Dinosauriern und die Unterwasserwelt in der Hall of Ocean, Erwachsene können sich in der „Big Bang“-Vorstellung die Geschichte des Urknalls anschauen oder die umfangreiche Mineralien- und Edelsteinsammlung bewundern. Im American Museum of Natural History wurde übrigens auch der legendäre Film „Nachts im Museum“ mit Ben Stiller gedreht.

Tipp: Tickets vorher online buchen!

Adresse: Central Park West / 79th St

Central Park Zoo

Zebras bestaunen im Central Park Zoo (Foto: Unsplash)
Zebras bestaunen im Central Park Zoo (Foto: Unsplash)

Zuerst ein Spaziergang durch den herbstlichen Central Park, der zu dieser Jahreszeit wunderbar in Gelb- und Rottönen leuchtet, und anschließend ein Besuch im Central Park Zoo. Dort kann man von Affen über Bären bis Seelöwen und Zebras alle Tiere dieser Erde besichtigen. Kleine Kinder lieben besonders den Streichelzoo mit den Ziegen, Ponys und Hängebauchschweinen. Ihr könnt bei der Pinguinfütterung helfen oder Zeichenkurse zum Thema Tiere besuchen.

Tipp: Unbedingt ausreichend Zeit einplanen – mindestens einen halben Tag!

Adresse: 64th Street and Fifth Avenue

Jane´s Carousel

Schön nostalgisch: Jane´s Carousel (Foto: Unsplash)
Schön nostalgisch: Jane´s Carousel (Foto: Unsplash)

Eine (oder mehrere) Runden auf den hübschen Pferdchen von Jane´s Carousel zu drehen sollte auf jeden Fall auf eurem Programm in New York stehen! Das historische Karussell steht im schönen Brooklyn Bridge Park und stammt aus dem Jahr 1922. Sein nostalgischer Charme bezaubert alle Besucher. Das Tolle: Keiner guckt hier komisch, wenn Erwachsene auf einem Pferdchen Platz nehmen.

Tipp: Besonders schön ist Jane´s Carousel am Abend, wenn es dunkle wird und die Lämpchen vor den gläsernen Wänden zu leuchten beginnen. Romantik pur.

Adresse: Old Dock Street, Brooklyn

 

Children´s Museum of Manhattan

Spielespaß für Kinder im Children´s Museum of Manhattan (Foto: cmom.com)
Spielespaß für Kinder im Children´s Museum of Manhattan (Foto: cmom.com)

Das Children´s Museum of Manhattan ist weniger ein Museum, sondern vielmehr ein über fünf Stockwerke reichender Abenteuerspielplatz für Kids. Hier können sich die Kleinen nach Herzenslust auf verschiedenen Spielgeräten austoben, verschiedene Länder und Kulturen entdecken, spannende Experimente machen, im Wasser planschen oder Tanzworkshops besuchen. Auch für Essen und Trinken ist selbstverständlich in Form von verschiedensten Snackbars, Cafés und Restaurants gesorgt.

Tipp: Sonntags wird es hier sehr voll, lieber unter der Woche einen Besuch machen.

Adresse: 212 West 83rd Street

Gouvernors Island

Übers Wasser mit der Staten Island Ferry (Foto: lovingny.com)
Übers Wasser mit der Staten Island Ferry (Foto: lovingny.com)

Ebenfalls ein Muss bei jedem Besuch in New York: Ein Fahrt mit den guten alten Fähren. Neben der klassischen Staten Island Fähre (übrigens kostenlos!) kursiert darüberhinaus eine Fähre zwischen Manhattan und Governors Island zwischen Mai und Oktober. Ein Besuch der kleinen Insel mit Kind ist in jedem Fall lohnenswert.

Tipp: Die Insel ist toll für einen Ausflug mit dem Miet-Rad. Unter der Wochen kann dort sogar (zwischen 10 und 12 Uhr) ein Fahrrad kostenlos für eine Stunde ausgeliehen werden.

Adresse: Ablegestelle: Battery Maritime Buidling, 10 South St, New York

Color Factory

Color Factory New York
Bild: Color Factory (PR)

Wem das klassische Museum zu gewöhnlich ist, sollte unbedingt der bunten Color Factory einen Besuch abstatten. Neben dem bunten Bällebad für Groß und Klein lassen sich hier knallige Farbwelten bestaunen und erkunden.

Tipp: Unbedingt im Vornherein einen Termin und die Tickets online vorbestellen!

Adresse: 251 Spring St, New York City

Coney Island

Coney Island mit Kind
Coney Island mit Kind (Foto: Unsplash)

Der wohl magischste Ort in New York liegt ganz im Süden Brookylns. Bereits seit Jahrzehnten lockt der Luna Park mit seinen großen und kleinen Attraktionen Kinder und Erwachsene an den südlichen Küstenabschnitt New Yorks.

Tipp: Unbedingt auf einen Hotdog mit Nathan’s vorbeischauen und gut einpacken, denn am Strand kann es schnell mal etwas luftiger und frischer werden.

Adresse: Coney Island, Brooklyn, New York

SHOPPING

Kith Kids – coole Kindermode in Soho! Der neue Flagship Store in der beliebten Bleeker Street lockt mit Lifestyle Brands und den neuesten Sneakern für die Kleinen!

Dinosaur Hill – alles, was das Kinderherz höher schlagen lässt. East Village ist bereits bekannt für seine kleinen Boutiquen und die herrliche Auswahl an Vintagemode. Doch auf in Sachen Spielzeug hat der kleine Stadtteil in Manhattan einiges zu bieten!

Acorn Toy Shop  – einer der wohl schönsten Spielzeugläden mit wunderschöner Auswahl in Sachen Holzspielzeug und Interior in Brooklyn

Kidding Around Toys – etwas bunter und poppiger ist die Auswahl an Kinderspielzeug in diesem Laden. Garantiert werdet ihr hier fündig in Sachen Souvenirs, die es nicht in Europa gibt.

Yoya – Europäische und amerikanische Marken versammelt dieser Store im Westvillage in einem großen Sortiment an cooler Kinderkleidung.

Steven Alan – diese kleine Kette mit eigenem und Fremdmarken lässt vor allem das Herz stilbewusster Erwachsener höher schlagen. Internationale Mischung, aber irgendwie doch very american. Bisher hat es die Marke noch nicht nach Europa geschafft hat und gerade deshalb lohnt sich ein Besuch. Stores findet ihr in NY in Brooklyn, Chelsea, Tribeca und der Upper West Side.

SWEETS

Peter Pan Donuts – ab nach Greenpoint! Der kleine Stadtteil unweit von Williamsburg boomt mit coolen Fashion und Food Spots. Darunter: Peter Pan. Der kleine Donut-Laden lockt mit köstlichen Süßigkeiten…

Magnolia Bakery – eine wahre Instanz im Herzen Manhattans. Die bekannteste Filiale dürfte den meisten aus der Kultserie „Sex and the City“ geläufig sein. Auch mit Kindern ein Besuch wert!

Dylan’s Candy Bar – „we want Candy“ hört man es aus jeder Ecke des kleinen Ladens schreien. Der kunterbunte Store in Lenox Hill ist ein absolutes Muss.

Baked in Color – so bunt geht es nur in New York zu. Süßiges ganz nach dem Motto „Life is better in color. So is dessert.“!

Stax Ice Cream – natürlich darf auch Eiscreme bei einem Besuch in New York nicht zu kurz kommen. Am liebsten bei Stax Ice Cream.

Bibble & Sip – schnell auf einen Matcha Jasmin Tea zu Bibble & Sip. Der fancy Laden eignet sich durch seine Leckereien auch wunderbar für Kinder.

Comfortland – Donuts, Rainbow Cake und Peanut Butter aus dem Himmel…

Slider-Foto: Unsplash

Kindermode aus der Schweiz: 10 Marken, die wir lieben

Das Land der Lindt Schokolade und atemberaubender Natur. Dafür ist die Schweiz bekannt. Doch es gibt auch schöne Kindermode aus der Schweiz. Wir zeigen euch unsere liebsten Marken. Neben jungen Start Ups und traditionsreichen Labels, stellen wir euch Kindermode vor, bei der Nachhaltigkeit und modernes Design an erster Stelle stehen.

Der Binnenstaat ist bekannt als perfektes Urlaubsziel für Outdoor Liebhaber: blaue Seen, malerische Dörfer und Schneeberge soweit das Auge reicht. Was Kleidung angeht ist funktionelle und traditionelle Kleidung, sowie auch Wolle typisch Schweiz. Dennoch bringt die junge Schweizer Kindermodeszene frischen Wind und Kreativität in die altbekannten Mode-Evergreens.

Frilo

Der Name Frilo Swiss Made steht seit 1927 für hochwertige Baby-Strickware. Im Land der Alpen werden die Kleidungsstücke in über drei Generationen hergestellt. Für diese zarte Modelinie werden nur wertvolle Naturfasern wie 100% Merinowolle oder feine Baumwolle verwendet.

Jooseph

Diese junge Modemarke wurde 2015 gegründet und produziert ihre Kleidung ausschließlich in der Schweiz. Jooseph arbeitet nur mit ausgewählten, natürlichen Materialien, die aus nachhaltiger Produktion stammen – ein cooler Style mit Blick auf die Umwelt und Zukunft unserer Kleinen.

L’Asticot

Bei L’Asticot dreht sich alles um Komfort, Qualität und Nachhaltigkeit. Mit starken und originellen Designs und Schnitten lässt die Kindermodemarke ihrer Kreativität freien Lauf. Dabei zeichnet sie sich vor allem dadurch aus, dass nur biologische Materialien verwendet werden und die Kleidung 100% schadstofffrei ist. Mode und Accessoires von L’Asticot sollen nicht nur schön aussehen, sondern auch mit den Kindern wachsen und lange halten.

Lea & Jojo

Eine weitere junge Marke ist Lea & Jojo, die sich als Ziel gesetzt hat, die Welt durch die Augen der Kinder zu sehen. In der Kinder-Regenmäntel Kollektion sollen sowohl Qualität als auch Umweltbewusstsein und Sicherheit miteinander vereint werden. Das Außenmaterial und das Innenfutter sind zu 100% recycelbar und GRS und BLUESIGN zertifiziert. Auch bei ihren Reißverschlüssen, Druckknöpfe und Schnüren wird auf eine nach OEKO TEX 100 zertifizierte Prouktion geachtet. Und eins ist klar: Die Mäntel sind nicht nur nachhaltig, sondern machen auch richtig Spaß!

Little Indi

Die Marke Little Indie sprüht nur so vor Frische, Kreativität und Idealismus. Die Textildesignerin Julia Kreienbühl gründete das Label 2012. Jedes Teil wird aus 100% Bio-Baumwolle hergestellt. Ebenso wichtig: die Muster und Farben sind wunderschön, machen Spaß und sind perfekt für den Alltag.

Mimi + Bart

2017 wurde diese Kindermodemarke neben einem Sandkasten geboren. MIMI + BART will durch ihre Mode zu Veränderung inspirieren. Im Wesentlichen durch das Schaffen von Bewusstsein für die Umwelt und die Notwendigkeit eines nachhaltigen Lebensstils. Sie wollen der modernen Elterngeneration eine Modemarke bieten, die mit ihrer Kleidung den Lebensstil von glücklichen und bewusst lebenden Kindern vertritt. Die Kollektion ist frei von Gender-Vorstellungen, besteht aus zertifizierten Bio-Materialien und wird nachhaltig hergestellt.

Molli

Molli ist ein weiteres Label, das 2016 ihr 130-jähriges Bestehen feierte. Der Hersteller von Luxusstrickwaren bietet eine Linie für Neugeborene bis Babys von 12 Monaten. Ihre Kleidung wird aus extrafeiner Schurwolle gestrickt, gerippt, oder in Picot Ausführung. Molli steht für schicke und zarte Strickware mit höchster Qualität und arbeitet mit Familienbetrieben in Frankreich und Italien zusammen.

Namuk

Das Kinder-Outdoor-Label Namuk entstand aus der Liebe zum Detail und dem Wunsch, die Outdoor Bekleidungsszene für Kinder mit hochwertigen Produkten zu erweitern. Als Schweizer Unternehmen steht die Marke für Qualität und kontinuierliche Innovation – Von der Auswahl der Materialien bis hin zur kinderfreundlichen Gestaltung der Ausstattung. Namuk legt besonderen Wert auf die Verwendung nachhaltiger Materialien und Produktionsverfahren sowie auf faire Produktionsbedingungen.

Philipp Plein

Kindermode aus der SchweizDer in Deutschland geborene Modedesigner Philipp Plein ist mit seiner Modelinie ansässig in der Schweiz. Lustig, luxuriös und mit viel Liebe zum Handwerk – so kennt man seine Mode. Die Kinderlinie überzeugt rockig mit Sportlichkeit und Kantigkeit. Denkt an Denim mit goldenen Details, schwarze und weiße T-Shirts und exklusiven Prints, die Plein designt. Kurz gesagt: ein urbaner, luxuriöser Street-Style.

Where is Marlo?

Marlo ist ein Bürger der Welt und kann überall leben, indem er seinen Träumen folgt. Und er ist die Inspiration für die zeitlose Modelinie Where is Marlo?, die umweltfreundliche Materialien verwendet. Formen, Farben und Muster sind die eigentliche Handschrift der Marke.

Übrigens: Mit einer Recyclingquote von über 50% gehört die Schweiz zu den führenden Ländern bei der Wiederverwendung von Abfällen. Dabei liegen die Zahlen für PET Flaschen bei über 80%.

Slider: Little Indi
Teaserbild: Lea & JoJo

Mobbing, Inklusion und Co.: Kinderbücher über schwierige Themen

Die Welt ist nicht immer nur bunt und schön. Kinder haben ein feines Gespür dafür, wenn etwas nicht stimmt. Sie sehen Probleme auch wenn sie sie vielleicht (noch) nicht benennen können. Unsere Auswahl an Kinderbüchern, führt junge Leser behutsam an schwierige Themen heran.

Wie ist es, wenn man anders ist?

Toleranz ist der Kitt, der eine Gesellschaft zusammenhält. In dem Buch von Louise Spilsbury und Hanane Kai geht es um kleine und große Ungerechtigkeiten, die ständig im Alltag passieren können. Die Autoren erklären sachlich was Rassismus ist, was Intoleranz bedeutet, woher Vorurteile kommen und wie sie entstehen. Sie zeigen auch, warum Menschen aufgrund ihrer Religion oder Hautfarbe aus ihrer Heimat fliehen müssen, um woanders in Frieden und Sicherheit leben zu können.

In einem extra Kapitel fordern Spilsbury und Kai die jungen Leser auf, mit ihren Sorgen und ihren Gedanken nicht allein zu bleiben. „Wenn du besorgt oder traurig bist, sprich mit deinen Eltern oder einem Erwachsenen, dem du vertraust. Wenn du selbst wegen deiner Hautfarbe, deiner Kultur oder deinem Glauben gehänselt wirst, erzähle einem Erwachsenen davon. Es ist wichtig, dass man darüber spricht, damit man gemeinsam Lösungen finden kann.“

Diese Aufforderung sich zu offenbaren, ist für Pädagogen an Kindergarten und Schule eine gute Möglichkeit, mit Kindern über dieses Buch ins Gespräch zu kommen. Für Eltern ist es eine Chance den Nachwuchs behutsam an diese schwierigen Themen heranzuführen. Empfohlen für Kinder im Alter von 5-7 Jahren.
Louise Spilsbury, Hanane Kai: Wie ist es, wenn man anders ist? Alles über kleine und große Ungerechtigkeiten, Gabriel Verlag für 10 Euro.

Knietzsche und der Tod

Den kleinen Philosophen Knietzsche kennen viele Kinder (und Erwachsene) bereits aus dem Kindersender KIKA, wo er regelmäßig spannende und interessante Themen erklärt. Jetzt lässt Autorin und Erfinderin Anja von Kampen ihren kleinen Helden „die normalste Sache der Welt“ entdecken: den Tod.

Es ist zunächst ein Nachschlagewerk, das aber in Kapiteln in denen es um Trauer oder Suizid geht, auch Trost geben kann und vielleicht stellenweise sogar ein wenig Lebenshilfe. Junge Leser erfahren alles über das Leben nach dem Tod, über verschiedene Bestattungsmethoden und darüber was ein Bestatter eigentlich so macht. Es wird erklärt was eine Erd- oder eine Feuerbestattung ist, wie man in anderen Ländern der Toten gedenkt und warum es in manchen Staaten noch die Todesstrafe gibt.

Organspende, Patientenverfügung, Testament – von Kampen liefert mit Knietzsche umfassende Informationen über das unausweichliche Thema, das durch die Art wie es besprochen wird viel von seinem Schrecken verliert. Ein Sachbuch, das man unumschränkt empfehlen kann und das in keiner Schulbibliothek fehlen sollte. Für Kinder von 6-8 Jahren.
Anja von Kampen: Knietzsche und der Tod. Alles über die normalste Sache der Welt. Vision X für 19,95 Euro.

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Ich bin Vincent und ich habe keine AngstBücher über schwierige Themen

Vincent weiß alles über das Überleben in der Wildnis. Leider nützt ihm das wenig im Schulalltag und vor allem nicht, um sich gegen den fiesen Dilan und seine Bande durchzusetzen.

Ja, Vincent wird gemobbt. Er hat wenig Chancen, sich gegen seine Widersacher durchzusetzen – wie auch. Seine Eltern merken nichts davon und auch die Lehrer nicht. Nur seine Babysitterin Charlotte weiß Bescheid über das Mobbing durch seine Mitschüler, doch dieser hat er verboten etwas zu verraten. Erst als Jacqueline, genannt „die Jacke“ neu in die Klasse kommt, hat Vincent eine Verbündete. Endlich!

Doch davor steht noch die Klassenfahrt. Dilan hat angedroht, Vincent fertig zu machen. Also haut Vincent ab, in die Nacht, in die Wildnis, die weit weniger gefährlich ist als ein schlimmer Mitschüler. Doch „die Jacke“ folgt ihm, hilft ihm und sorgt schließlich dafür, dass Vincent sie ins Vertrauen zieht. Sie lehrt ihm die wichtigste Regel: „Jeder in unserer Klasse hat Angst, selbst gemobbt zu werden, weil sie an dir sehen, was dann passieren kann. Darum benehmen sie sich so normal wie möglich. Sie trauen sich nichts anderes.“

Und sie bringt ihn auch dazu, endlich die Erwachsenen einzuweihen und ihnen alles zu sagen – und somit den Mobbing-Kreislauf zu unterbrechen.

Enne Koens beschreibt sehr genau und einfühlsam, was in einem Mobbingopfer vorgeht, wie sehr das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen durch die Übergriffe der Mitschüler leiden. Und wie wichtig es ist, sich Hilfe von einem Vertrauten und von den Erwachsenen zu holen. Wer Vincents (unpathetische) Leidensgeschichte gelesen hat, versteht sehr gut wie sich jemand fühlt, der gemobbt wird. Es kann durchaus eine Handlungsanleitung für Schüler sein, die sich in einer ähnlichen Situation befinden oder auch für jene, die vielleicht mitbekommen, dass einer ihrer Mitschüler gequält wird. Denn die Kernaussage wird völlig klar: Hol dir Hilfe!

Zudem ist der Roman kunstvoll gestaltet mit Illustrationen und Zitaten aus dem Buch „Der Große National Geographic Survival Guide“ von John „Lofty“ Wiseman.  Für Kinder von 9-11 Jahren.
Enne Koens: Ich bin Vincent und ich habe keine Angst, Gerstenberg Verlag für 15 Euro.

Bücher über schwierige ThemenAnnies Welt

Antoinette Elizabeth Bianchi lebt als Jüngste mit ihren acht Geschwistern in einer ziemlich chaotischen Familie. Annie, wie sie von allen genannt wird, kann besonders gut mit Zahlen umgehen, weshalb sie in der Schule auch in einer besonderen Klasse für begabte Kinder ist.

Doch mit den Buchstaben hat Annie Schwierigkeiten. Sie fangen an herum zu tanzen, sobald sie sie lesen soll. Und auch zuhause ist es nicht einfach. Die Familie hat wenig Geld, der Vater braucht drei Jobs um alle durchzubringen, die älteren Schwestern ärgern Annie viel zu oft und ihre Mutter… – das ist eine ganz eigene Geschichte, über die Annie eigentlich gar nicht reden will.

In der Schule hat Annie einige Freunde, sie ist beliebt weil sie Humor hat und gut zuhören kann. Doch natürlich stellt sie fest, dass sie und ihre Familie anders sind, arm sind.

Eines Tages eskalieren die Dinge so, dass Annies Schwester Nora ausreißt. Annie macht sich zusammen mit ihrem Freund Jordan auf die Suche nach ihrer Schwester. Doch sie ist an keinem ihrer gemeinsamen Lieblingsplätzen. Schließlich bringt die Polizei das Mädchen nach einigen Tagen zurück – und damit verändert sich Annies Leben von Grund auf.

Josephina Angelinis hat mit Annie eine echte Lieblingsfigur geschaffen, die einer Madita oder einer Pippi in nichts nachsteht. Schon beim Lesen möchte man Annie beschützen, ihr helfen weil man sich ihr so nah fühlt. Geschickt wird das Schlimme, die häusliche Gewalt, die Vernachlässigung der Kinder durch die Eltern, die prekäre Situation der ganzen Familie, die psychische Störung der Mutter langsam offenbart. Doch Annie lässt sich nicht unterkriegen und zeigt sich als kluge kleine Heldin.

Ein mitreißendes Buch, das immer wieder deutlich macht, dass auch Kinder die in solchen Verhältnissen aufwachsen ihre Familie lieben und sich mit vielem arrangieren, weil sie es nicht anders kennen. Für Kinder ab 10 Jahren.
Josephine Angelini: Annies Welt, Dressler Verlag für 17,00 Euro.

Alle behindert!

Ein Buch, auf das wir schon viel zu lange gewartet haben! Im ersten Moment stutzt man zwar, wenn man beim Blättern Schüchternheit oder eine Tussi sein als Behinderung aufgetischt bekommt. Doch gerade dieser Humor macht „Alle behindert!“ so besonders.

Hinter dem Projekt stecken Monika Osberghaus und Horst Klein. Osberghaus hat sich bereits mit den „Wilden Zwergen“ und den „Wilden Schulzwergen“ in die Herzen vieler Kinder und Eltern geschrieben. Zusammen mit dem Illustrator Horst Klein hat sie das Buchprojekt zur Inklusion entwickelt. Dabei bekamen die beiden Unterstützung von vielen besonderen Kindern und deren Eltern.

Junge Leser ab 5 Jahren erfahren alles Wichtige über verschiedene ernste Beeinträchtigungen wie Down-Syndrom, Querschnittslähmung, Epilepsie, Kleinwuchs oder Muskelschwäche. Dazwischen finden sich aber auch Beeinträchtigungen wie ein Angeber sein, ein Essensnörgler, ein Mitläufer oder Überbehütung durch die Eltern.

Für Kinder ist besonders das Geheimwissen das über Kopf bei jeder Behinderung steht, spannend – und wir zum Teil auch für Lacher sorgen. Ein Buch das viele Einschränkungen genau erklärt ohne (bei allem Humor), zu wenig ernsthaft zu sein. Allerdings gibt es den Kinder die Möglichkeit mit einer Leichtigkeit an das Thema heranzugehen, die den Umgang einfacher macht. Sie bekommen kleine Handlungsanleitungen präsentiert unter den Stichpunkten „Wie gehe ich auf xy zu“, „Was lasse ich lieber“ und „Kann ich mit xy spielen“.

Auf jeder Seite vermitteln Osberghaus und Klein, dass Anderssein etwas völlig Normales ist. Ein Beitrag zur Inklusion der bestimmt mehr bewirken kann, als jeder Moralappell oder wissenschaftliche Vortrag. Unbedingt empfehlenswert!
Für Kinder ab 5 Jahren.

Horst Klein, Monika Osberghaus: Alle behindert!, Klett Verlag, 14,00 Euro. 

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Bild: Gettyimages