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Echte Kerzen, gemeinsames Singen von Weihnachtsliedern und sehr viel weniger Geschenke – auch wenn an Heiligabend nicht mehr alles so ist, wie vor 90 Jahren, ist einiges doch gleich geblieben: das Beisammensein in der Familie, leuchtende Kinderaugen und Spielzeuge von Fisher-Price auf dem Wunschzettel. Denn auch wenn die Marke bereits seit 90 Jahren für Spiel und Spaß sorgt, betrachtet sie auch heute noch die Welt durch Kinderaugen.

Alle Jahre wieder – das 90. Mal Weihnachten mit Fisher-Price

Erfahrt mit Fisher-Price und uns, welche psychologische Wirkung das Verschenken von Spielzeugen hat und entdeckt die beliebtesten Weihnachtsgeschenke der letzten 90 Jahre!

Spielzeuge verschenken lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen – ein Psychologe erzählt

Liebevoll verpackte Geschenke sind unter dem Weihnachtsbaum nicht wegzudenken. Was zu beachten ist, damit die ganze Familie etwas von verschenkten Spielzeugen hat, verrät Entwicklungspsychologe und Fisher-Price Experte Prof. Dr. André Zimpel.

Welchen Nutzen ziehen Kinder aus Spielzeugen mit emotionalem Wert?

Prof. Dr. André Zimpel, Entwicklungspsychologe | Bild: PR

„Der emotionale Wert eines Spielzeuges liegt ausschließlich bei der spielenden Person. Er ist besonders hoch, wenn er Kinder unterstützt, Dinge zu tun, die sie ohne Hilfe eines Spielzeuges kognitiv überfordern würden, z. B. ein Baby schlafen zu legen oder Auto zu fahren. Kinder beobachten Erwachsene, die sie aufgrund ihrer sozialen, körperlichen, geistigen und rhetorischen Überlegenheit bewundern, sehr intensiv und ahmen sie nach. Tätigkeiten, denen Erwachsene häufig nachgehen und sie als besonders mächtig erscheinen lassen, haben für Kinder einen hohen emotionalen Wert, den sie dann auf ihre Spielzeuge übertragen.“

Welche Art von Spielzeugen lädt besonders zur Interaktion von Jung und Alt ein?

„Altersgerechtes Spielzeug für das jeweils jüngste Kind ist hier wichtig. Denn damit ein Spiel gelingen kann, müssen sich alle Spielenden an das jeweils geistig und emotional noch am wenigsten entwickelte Kind anpassen, sonst kommt kein Spielfluss zustande und niemand hat Spaß. Ein Beispiel: Bei Erwachsenen beliebte Brett- und Kartenspiele verlangen oft die Fähigkeit, zu zählen, zu addieren und zu subtrahieren. Das überfordert die meisten Vorschulkinder. Hier müssen die Spielregeln verändert und dem kognitiven Niveau des jüngsten Kindes angepasst werden. Außerdem verlangen diese Spiele oft sehr viel Geduld und die Fähigkeit, abzuwarten. Die unentwickelte Impulskontrolle von Vorschulkindern kann hier schnell zu Frust bei allen Beteiligten führen. Deshalb müssen diese Spiele auch an das emotionale Entwicklungsniveau des jüngsten Kindes angepasst werden.“

Bild: Getty

Was gibt es Großeltern/Eltern, Spielzeuge zu verschenken, die sie noch aus der eigenen Kindheit kennen?

„Hier ist es wichtig, sicherzugehen, dass sich das Kind über das Geschenk freut. Denn Schenkende sollten sich grundsätzlich vor Sentimentalität hüten. Jedes Geschenk, das beim Schenkenden positive Erinnerungen und Emotionen weckt, hat nämlich doppeltes Kränkungspotenzial – einerseits bei der beschenkten Person, die sich in ihren eigenen Neigungen, Bedürfnissen und Wünschen ignoriert fühlt, und anderseits bei der schenkenden Person, die ihre positiven Erinnerungen und Emotionen nachträglich als entwertet erlebt. Im Umkehrschluss dreht ein passendes Geschenk die Emotionen bei beiden Seiten ins Positive um. Großeltern und Eltern, die sich beispielsweise daran erinnern, wie viel Spaß ihnen in ihrer Kindheit ein Zelt gebracht hat, sollten daher zunächst beobachten, wie viel Zeit ein Kind damit verbringt, sich in einem aus Decken selbst gebauten Zelt aufzuhalten. Wenn sich ein Kind damit über einen ganzen Nachmittag gern beschäftigt, wäre ein Zelt auch ein gutes Geschenk.“

Von 1930 bis heute: Die beliebtesten Fisher-Price Weihnachtsgeschenke

Ob im Spielzeugladen gesehen, auf den Wunschzettel geschrieben oder vielleicht selbst unter dem Weihnachtsbaum gehabt – diese Fisher-Price Spielzeuge durften in den letzten 90 Jahren in einigen Familien Weihnachten mitfeiern und haben sich damit zu echten Markenikonen entwickelt:

Dr. Doodle – eins der ersten Spielzeuge von Fisher-Price

 

1930: Dr. Doodle gehört mit Granny Doodle zu den ersten von Fisher-Price geschaffenen Spielzeugen. Als Teil der „16 Hopefuls“ treten sie erstmalig bei der jährlichen New Yorker Spielzeugmesse in Erscheinung.

1960: Mit der Farbring-Pyramide kommt 1960 ein echter Klassiker auf den Markt: Mit ihren bunten Ringen lernen Kinder das Sortieren und Stapeln nach Größen. Bisher wurden mehr als 52 Millionen Farbring-Pyramiden verkauft!

1990: Der Little People Bauernhof öffnete seine Türen das erste Mal 1968 und erfreute sich in den folgenden Jahrzehnten immer größerer Beliebtheit. Nach ein paar Renovierungen gehört er auch heute noch zu den heißgeliebten Klassikern.

2020: Für sanfte Entspannung sorgt der niedliche Schlummer-Otter: Sein kuscheliger Bauch mimt beruhigende Atembewegungen nach und hilft (nicht nur) Babys sich anzupassen und einen Atemrhythmus zu finden.

Eine Zeitreise durch die bunte Markengeschichte ist anlässlich des 90. Jubiläums übrigens auch im Fisher-Price™ Toy Museum – dem ersten virtuellen Museum dieser Art – auf Instagram möglich: @fisherprice.toymuseum