Teenie Party: 3 coole Rezepte

Geburtstage, ein gemeinsames Picknick, Film-Abend oder einfach ein gemütliches Zusammensitzen – Anlässe für ein Treffen mit Freunden gibt‘s genug. Aber wenn es um Kinder zwischen 10 und 14 Jahren geht, beginnen die Erwartungen an Partys exponentiell zu steigen. Damit im kulinarischen Bereich alles reibungslos klappt, stellen wir euch 3 Rezepte vor, die speziell für die Teenie-Party entwickelt wurden. Sie sind einfach genug, dass die Kids sie selber befolgen können, gesund, aber auch ein bisschen „trendy“.

Die perfekte Teenie Party

Freunde treffen, Filme oder Serien gucken, Musik hören, tanzen und feiern – es gibt nichts Besseres als eine Party! Für Kinder in der Tween– oder Pre-Teen-Phase werden diese Momente als besonders wichtig wahrgenommen. In einer Phase der körperlichen und geistigen Veränderungen sind Freunde oder Gleichaltrige eine feste Größe, denen man sich anvertrauen kann und bei denen man sich gut aufgehoben fühlt. Und gerade nach dem die Kinder im letzten Jahr auf soviel verzichten mussten, braucht es doch gar einen besonderen Anlass für eine kleine Party, oder?

Vorbereitung & Organisation

Unser Job als Eltern ist es, bei der Organisation und dem reibungslosen Ablauf der Party zu helfen. Wo, wie und wann die Party stattfinden wird, muss rechtzeitig entschieden werden. Für einen Film-Abend mit den Freunden reicht sicherlich das Kinderzimmer. Kommt die ganze Clique zum Feiern, könnt ihr vielleicht die Garage oder den Keller zur Verfügung stellen. Natürlich dürfen auch Dekoration und Musik nicht fehlen. Man kann sich auch auf ein Partymotto einigen, das hilft bei der Entscheidung über die Deko oder bei der Farbwahl enorm. Aber wichtig ist hier, dass es nicht zu stressig wird – eure Kinder sollen am besten mitentscheiden und bei der Vorbereitung helfen. Da muss nicht alles perfekt sein, sondern vor allem entspannt. Wenn die Vorbereitungen mehr oder weniger abgeschlossen sind, ist es Zeit, ans Essen zu denken!

3 Teenie-taugliche Rezepte für jeden Anlass

Den Pizza-Lieferdienst anzurufen, wäre zwar einfach, aber irgendwie auch langweilig. Viel abwechslungsreicher und garantiert auch leckerer wird’s, wenn man selbst kocht. Ob allein, mit der Hilfe von Eltern oder zusammen mit der Clique – So schmeckt das Essen doppelt so gut! In dem Buch „Teenie Party“ findet man viele tolle Vorschläge, die Geburtstage oder den Filmabend unvergesslich werden lassen. Von den mehr als 60 unkomplizierten Rezepten haben wir 3 ausgesucht und stellen sie exklusiv vor. Viel Spaß beim Zubereiten!

Mac ’n’ Cheese- Muffins

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten
Backzeit: etwa 35 Minuten

Zutaten für 12 Stücke:

200 g Makkaroni
1 EL Butter
1 Ei (Größe M)
2 TL granulierter Knoblauch
250 ml Milch (3,5 % Fett)
90 g Doppelrahm-Frischka?se
200 g ger. Cheddar
200 g ger. Emmentaler Salz
gem. Pfeffer

Zusätzlich: 1 Muffinform für 12 Muffins

Zubereitung:

Den Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 180 °C Heißluft: etwa 160 °C

Salzwasser in einem großen Topf zugedeckt zum Kochen bringen. Dann Makkaroni hinzugeben. Die Nudeln im geöffneten Topf bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten kochen, dabei gelegentlich umrühren. Sie sollten am Ende noch sehr bissfest sein. Anschließend die Nudeln in ein Sieb geben und kurz abtropfen lassen.

Nudeln zurück in den Topf geben und sofort die Butter und das aufgeschlagene Ei dazugeben. Mit einem Kochlöffel alles gut unterrühren. Knoblauchpulver, Milch, Frischkäse und die beiden Käsesorten unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Käsenudeln auf die Mulden der Muffinform (gefettet) verteilen und leicht andrücken.

Die Muffinform in den vorgeheizten Backofen schieben. Die Mac’n’Cheese-Muffins etwa 35 Minuten backen.

Die Form auf einen Kuchenrost stellen. Achtung: Sehr heiß, Topflappen verwenden!

Mac’n‘Cheese-Muffins mit einem Löffel vorsichtig aus den Mulden heben und noch warm oder abgekühlt servieren.

Tipp: Hübsch sieht es aus, wenn du die Muffins noch mit Petersilienblättchen verzierst.

Regenbogensushi

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten
Abkühlzeit: etwa 35 Minuten

Zutaten Für 30 Stücke:

300g Sushi Reis
Salz
1 Gurke
1 rote Paprikaschote
4 Tuben Lebensmittelfarbe (rot, blau, grün, gelb)
3 Noriblätter
4 EL Mayonnaise
2 EL Sriracha-Sauce (scharfe Chilisauce)
Sojasauce

Zusätzlich:

1 Backblech
1 Bogen Backpapier Frischhaltefolie
1 kleiner Gefrierbeutel

Zubereitung:

Den Reis in einer Schüssel mit Wasser einweichen und in einem Sieb abgießen. Solange wiederholen, bis das Wasser nicht mehr milchig ist. Reis mit der 1 1?2-fachen Menge Wasser und etwas Salz in einem Topf mischen und aufkochen lassen. Reis auf niedriger Stufe etwa 20 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Dann die Herd- platte ausschalten und den Reis etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Den Reis auf ein Backpapier geben und verteilen. Abkühlen lassen und dann auf 5 Schüsseln verteilen.

Die Gurke und die Paprikaschote abspülen und abtropfen lassen. Die Gurke dritteln und der Länge nach in dünne Streifen schneiden. Die Paprikaschote halbieren, entstielen, entkernen und die weißen Scheidewände entfernen. Paprika ebenfalls in dünne Streifen schneiden.

3 Tropfen rote und 2 Tropfen blaue Lebensmittelfarbe verrühren, um lilafarbene Lebensmittelfarbe zu erhalten. Den Reis mit den unterschiedlichen Lebensmittelfarben (rot, blau, grün, gelb, lila) einfärben. Hierfür 4–5 Tropfen Lebensmittelfarbe zu dem Reis geben und ihn umrühren.

Ein Noriblatt mit der glatten Seite nach oben auf ein großes Stück Frischhaltefolie legen. Ein Drittel des gelben Reises als Streifen glatt auf dem unteren Rand des Noriblatts aufstreichen. Am besten gelingt das mit nassen Händen. Als nächstes mit dem blauen, grünen, lilafarbenen und dann dem roten Reis weitermachen. Das Noriblatt ist jetzt komplett mit den bunten Reisstreifen bedeckt.

Im unteren Drittel je 2 Gurken- und 2 Paprikastreifen übereinanderlegen. Es soll wieder eine lange Linie entstehen.

Das Noriblatt jetzt mithilfe der Frischhaltefolie aufrollen und die Rolle fest andrücken. Vorsicht: Nicht die Folie mit einrollen! Mit den anderen Noriblättern genauso verfahren. Die Sushirollen etwa 30 Minuten kühlen.

Mayonnaise mit der Chilisauce verrühren und in den Gefrierbeutel füllen. Die Sushirollen zu je 10 Stücken aufschneiden und auf einem Teller anrichten. Eine kleine Ecke des Beutels auf- schneiden und die Sauce dünn über die Rollen spritzen. Mit Sojasauce servieren.

Tipp: Einfacher ist es, das Sushi mit einer Bambusmatte zu rollen. Hierfür die Bambusmatte mit Frischhaltefolie auskleiden, das Noriblatt darauflegen und das Sushi wie beschrieben zubereiten.

Sushi selber rollen – Video Tutorial

Cheesecakes im Glas

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten, ohne Quell- und Abku?hlzeit
Kühlzeit: etwa 30 Minuten

Zutaten für 12 Gläser:

Für die Bröselböden:

125 g Butter oder Margarine
300 g Butterkekse

Für die Creme:

2 Beutel aus 1 Packung Götterspeise Zitronen-Geschmack
400 ml Wasser
400 g Doppelrahm-Frischkäse
160 g Puderzucker
2 Pck. Vanillin-Zucker
6 EL Zitronensaft
600 g Schlagsahne (mind. 30 % Fett)

Zum Dekorieren:

12 Schokoherzen

Zusätzlich:

1 großer Gefrierbeutel
12 nicht zu hohe Gläser, je etwa 150–200 ml Inhalt

Zubereitung:

Für die Böden die Butter oder Margarine in einem Topf zerlassen und etwas abkühlen lassen. Butterkekse in einen großen Gefrierbeutel geben. Den Beutel fest verschließen. Butterkekse mit einer Teigrolle fein zerbröseln. 2 Esslöffel der Keksbrösel beiseitelegen.

Restliche Keksbrösel in eine Schüssel geben. Die Butter oder Margarine hinzufügen und die Zutaten mit einem Mixer (Rührstäbe) gründlich vermengen. Die Mischung gleichmäßig in den Gläsern verteilen und mit einem Teelöffel leicht andrücken. Die Gläser in den Kühlschrank stellen.

Für die Creme das Götterspeisepulver mit Wasser in einem Topf mit einem Schneebesen verrühren. Etwa 5 Minuten zum Quellen stehen lassen. Dann die Mischung unter Rühren bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sie flüssig geworden ist. Dabei nicht kochen lassen, sonst wird die Masse nicht richtig fest. Den Topf von der Kochstelle nehmen. Götterspeise abkühlen, aber nicht fest werden lassen.

Frischkäse mit Puderzucker, Vanillin-Zucker und Zitronensaft in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen verrühren und die fast abgekühlte Götterspeise zügig unterrühren. Die Masse in den Kühlschrank stellen.

Sobald die Frischkäse-Götterspeise-Masse zu gelieren beginnt, die Sahne steif schlagen. Das geht am besten mit der Küchenmaschine. Die Sahne in 2–3 Portionen unterheben.

Sahnecreme mit einem Löffel gleichmäßig auf den Keksböden in den Gläsern verteilen und glattstreichen. Die Gläser zugedeckt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Creme fest geworden ist.

Zum Servieren die Cheesecakes im Glas garnieren. Dazu den Rand der Cheesecakes mit den beiseitegestellten Keksbröseln bestreuen und die Oberfläche mit den Schokoherzen verzieren.

 

Dr. Oetker Verlag
Teenie Party
128 Seiten
14,99 € [D] | 15,50 € [A] ISBN 978-3-7670-1823-5
ET: 06. August 2021

Alle Bilder:Barbara Bonisolli für ZS Verlag

Mülltrennung im Haushalt – Wie funktioniert es richtig?

Ist Mülltrennung im Haushalt sinnvoll? Wird am Ende nicht eh alles auf der Mülldeponie zusammen gekippt? Diese Fragen stellen sich sicher viele Verbraucher. Wir haben beim Grünen Punkt nachgefragt, wie Mülltrennung richtig funktioniert.

Ist Zero Waste eine Utopie?

Verpackungsmüll vermeiden ist nicht immer leicht. | Foto: unsplash.com

Sicherlich ist es am sinnvollsten in großen Städten auf ein eigenes Auto zu verzichten, und Mode nur von nachhaltigen Labels oder secondhand zu beziehen. Und auch wenn das Thema Zero Waste immer mehr an Bedeutung gewinnt, scheint es in unserer Gesellschaft eine utopisch anmutende Vorstellung zu sein, gar keinen Müll mehr zu verursachen. Auch für sehr umweltbewusst lebende Menschen ist es schwierig, sich dem Konstrukt unserer Konsumgesellschaft zu entziehen. Dabei sollte dies zu einem unserer wichtigsten Anliegen werden. Zwar wird dank Mülltrennung ein Teil des Mülls recycelt, aber auf lange Sicht wird das nicht ausreichen. Denn aktuell produzieren wir noch weit mehr Müll, als sich wiederverwenden lässt.

Entscheidend für das erfolgreiche Recycling in einer Anlage ist die richtige Mülltrennung – im Privathaushalt wie in der Industrie. Die Frage nach der richtigen Methode beschäftigt deshalb alle Verbraucher. Norbert Völl ist Pressesprecher vom Grünen Punkt und hat uns mit den wichtigsten Infos versorgt.

Haushaltsmüll richtig trennen

Was gehört in welche Tonne? | Foto: Getty

Müll zu verbrennen verursacht CO2 , kostet viel Geld und ist einfach eine unnötige Verschwendung von Ressourcen. Viele Materialien können schließlich wiederverwendet werden. Das schont die Umwelt und ist auch wirtschaftlich gesehen viel günstiger. In deutschen Haushalten gibt es deshalb eine Vielzahl an Abfalltonnen. Eine gelbe für Verpackungsmüll, eine blaue für Papier, eine braune für Biomüll, eine graue für den Restmüll und eventuell noch Tonnen für das Altglas. Aber was genau gehört in welche Tonne?

Das gehört in die gelbe Tonne:

In die gelbe Tonne gehört alles, was sich eventuell wieder verwerten lässt. Diese Stoffe sind Leichtverpackungen (LVP) aus Kunststoff, Alu, Weißblech und Verbundmaterialien. Also Lebensmitteltüten, Getränkekartons, Flaschen aus Kunststoff, Konservendosen aber auch Umverpackungen aus Holz. Gebrauchsgegenstände aus Kunstoff wie zum Beispiel ein Einwegrasierer, ein Feuerzeug, Videokassetten gehören in der Regel nicht in die gelbe Tonne. Hier kann es aber von Kommune zu Kommune unterschiedliche Angaben geben. Es ist deshalb sinnvoll, sich direkt bei eurer zuständigen Kommune eine Liste geben zu lassen. In Berlin zum Beispiel gibt es die Wertstofftonne, in der dürfen auch Gebrauchsgegenstände aus Kunstoff (wie zum Beispiel Kinderspielzeug), Schaumstoffe oder Folien landen.

Wichtig ist, dass ihr schon bei der Entsorgung die unterschiedliche Materialen möglichst voneinander trennt – die Joghurtdeckel aus Aluminium und den Becher aus Kunststoff zum Beispiel. So kann die Anlage die beiden Dinge nachher voneinander trennen und dem jeweiligen Recyclingprozess zuführen.

Das gehört in die blaue Tonne:

Die blaue Tonne ist für Altpapier. Dorthinein gehören Papier, Pappen und Kartonage. Unbedruckter Karton wird direkt in der Papierfabrik aufbereitet. Zuerst werden die Fasern im Wasser gelöst, dann gereinigt und schließlich wieder zu Kartonagen oder Wellpappe verarbeitet. Bedruckte Papiererzeugnisse werden bei einem speziellen Verfahren namens „Deinking“ (aus dem englischen, ink = Tinte) von der Druckfarbe gereinigt. Danach werden auch diese zu Papierbrei und im nächsten Schritt zu weiteren Papiererzeugnissen aufbereitet wie Hygienepapier, Zeitungsdruckpapier oder Kopierpapier.
Beschichtetes Papier wie zum Beispiel manche Pizzakartons, gehören nicht zum Altpapier, sondern in den Restmüll, ebenso wie Taschentücher.

Das gehört in den Glasmüll:

In den Glasmüll gehört ausschließlich Verpackungsglas. Also Weinflaschen, Schraubgläser oder auch Parfumflakons. Deckel oder Kunststoffteile kann die Sortieranlage in der Glasbrennerei entfernen. Schraubdeckel können aber mit großer Sicherheit recycelt werden, gehören also besser in die gelbe Tonne.
Wichtig ist, das Glas nach Farben sortiert einzuwerfen – weiß, grün oder braun. Bei braunem Glas ist es sehr wichtig, dass dies möglichst sortenrein bleibt. Ab einem bestimmten Grad der Verunreinigung mit anderen Farben leidet die Qualität des Glases. Blaues oder andersfarbiges Glas kann dagegen auch in den Container für grünes Glas. Trinkgläser, Glühbirnen, Scheibenglas, Spiegel oder gar Keramik gehört nicht in den Glasmüll. Landen auch nur kleinste Teile von Porzellan oder Steingut im Gasmüll, kann die gesamte Charge unbrauchbar werden.

Übrigens: Das Glas aus der Hinterhoftonne, wie sie z.Bsp. noch in Berlin zu finden ist, ist schwieriger weiterzuverarbeiten als das aus den Containern auf der Straße. Zum einen, weil im Hinterhof meistens alles Buntglas in eine Tonne gekippt wird, zum anderen, weil es bei der Abholung in den Müllfahrzeugen zu klein zermahlen wird.

Welche Mülltonnen gehören in den Hinterhof?

Tatsächlich sind bundesweit momentan nur die Restmülltonne und die Biotonne gesetzlich Pflicht im Hinterhof. Welche Mülltonnen darüber hinaus verpflichtend in ein Mietshaus gehören, ist kommunal geregelt. Genaue Angaben dazu könnt ihr bei eurer Kommune oder dem zuständigen Bezirk erfragen.  Grundsätzlich gilt aber, dass der Vermieter die Mülltrennung in irgendeiner Form ermöglichen muss. Die Kosten dafür werden auf die Mieter umgelegt durch die Nebenkosten. Die Pflichten des Mieters in Sachen Mülltrennung werden über die Hausordnung geregelt.

Weitere umfangreiche Verbraucherinformationen zur Mülltrennung liefert die Website vom Grünen Punkt.

Städtetrip: Rom mit Kindern

Rom mit Kindern? Das klingt erst einmal anstrengend, muss es aber nicht sein! Gerade im Sommer kann man mit der Familie super einen entspannten Kurztrip in die ewige Stadt unternehmen. Wichtigste Voraussetzung: Bequeme Schuhe, denn am besten erkundet man Rom zu Fuß. Wir haben ein paar Tipps für euch zusammengestellt, damit Rom mit Kind ein relaxter Aufenthalt für die ganze Familie wird.

Anreise & Übernachtung in Rom

Alle Wege führen bekanntlich nach Rom. Am besten und bequemsten erreicht man die Stadt von vielen deutschen Städten aus mit dem Flugzeug oder dem Zug. Von einer Anreise mit dem Auto ist angesichts des dichten Verkehrs (und quengelnder Kinder) eher abzuraten.

fioriterrasse
Über den Dächern von Rom (Foto: Boutique Hotel Campo De‘ Fiori)

Hotels für Familien in Rom

Unterkünfte gibt es in Rom in Hülle und Fülle und für jeden Geldbeutel. Ein sehr hübsches Hotel ist das Boutique Hotel Campo De‘ Fiori mit seiner schönen Dachterrasse in sehr zentraler Lage. Das Hotel bietet auch Apartments an, in denen man sich selbst verpflegen kann, und liegt nur wenige Gehminuten entfernt vom Piazza Campo de‘ Fiori mit zahlreichen Restaurants und Cafés. Eine preiswerte Alternative zum Hotel ist ein Bed and Breakfast, zum Beispiel das hübsche Francesca B&B 70, nur 300 Meter vom Vatikan entfernt. Weitere B&B-Adressen und Ferienwohnungen gibt es hier

colosseum-1235219_1920
Das Kolosseum in Rom ist das größte Amphitheater der Welt (Foto: Pixabay)

Sehenswürdigkeiten für Rom mit Kindern

Das Kolosseum, das Forum Romanum, der Trevi-Brunnen, die Spanische Treppe, Petersdom, Vatikan…die Liste der historischen Sehenswürdigkeiten ist lang, aber mit einer kleinen Eis-Pause oder einer Pizza zwischendurch machen auch Kinder eine Sightseeing-Tour mit. Zumal es dabei auch Dinge gibt, die den Kleinen Spaß machen!

trevi-19688_1280
Entspannung und Abkühlung findet man am Trevi-Brunnen (Foto: Pixabay)

Vor dem Kolosseum kann der Nachwuchs beispielsweise mit den verkleideten Legionären für ein Foto posieren, am Trevi-Brunnen werden Münzen ins Wasser geworfen (sofern ein Platz gefunden wird, aber Kinder können sich ja gut nach vorne schummeln) und das Plätschern genießen. Die Stufen der Spanischen Treppe laden zum Verweilen ein. Hier lässt es sich prima stundenlang sitzen und das rege Treiben auf der Piazza di Spagna beobachten. Toll für etwas größere Kinder, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren, sind geführte Kindertouren, die z.B. von Roma Culta angeboten werden. So kann man auf den Spuren von Asterix und Obelix durch Rom spazieren oder einen spannenden Rundgang durch die Unterwelt der Stadt mit Geheimgängen und schmalen Tunneln unternehmen. Wenn es zu Fuß zu anstrengend wird, bietet sich mit einer Sightseeingtour im Bus auch eine Pause für die Füße an.

rom
Ruhe pur: Der deutsche Friedhof

Wer ihn nicht kennt und etwas Ruhe sucht: der deutsche Friedhof im Vatikan ist eine grüne und sehr ruhige Oase, da ihn kaum einer kennt. Einfach am Petersdom links an der Schweizer Garde vorbei (es herrscht die Legende, dass nur Deutsch sprechende hier hereinkommen) und die kühle Ruhe genießen. Übrigens: Der Blick vom Petersdom ist gigantisch.

Zu heiß? Dann einfach in den Zug setzen und „rausfahren“. Auch die Römer nutzen die Gelegenheit ans nahe gelegene Meer zu fahren und zu entspannen. Mit dem Zug bis Lido Centro oder Stella Polare fahren, hier sind es nur noch etwa 300 Meter bis zum nächsten öffentlichen Strand – und Dank des Windes gefühlte 15 Grad kühler.

pasticceria-regoli-pasticcini
Süße Köstlichkeiten aus der Pasticceria Regoli (Foto: Pasticceria Regoli)

Cafés und Eisdielen in Rom

Rom ist ein Paradies für Schlemmermäuler. In dieser Stadt wird am besten den ganzen Tag über gegessen! Den Morgen beginnt ihr mit einem Cappuccino. Ein Mekka für Kaffeeliebhaber ist das Tazza d’Oro – hier einfach einen Kaffee zum Mitnehmen holen und sich anschließend draußen ein Plätzchen zum Genießen suchen. Für ein Frühstück mit Familie empfehlen wir die Pasticceria Regoli. Hier gibt es wundervolles süßes italienisches Gebäck, frische Brötchen, Säfte und Kaffee.

paneevino
Für den kleinen Hunger – ein Sandwich zwischendurch (Foto: Pane e Vino)

Für einen kleinen Snack zwischendurch lohnt sich ein Besuch im Pane e Salame. Hier gibt es Panini, Pizza und vieles mehr. In die gleiche Kategorie fällt auch das Pane e Vino mit köstlichen belegten Sandwiches.

giolitti
So viele köstliche Eissorten – da fällt die Wahl schwer (Foto: Gelateria Giolitti)

Was zwischendurch in Rom natürlich auch immer geht, ist Eis! Es gibt zahlreiche herrliche Gelaterias. Für viele das beste Eis bietet die Gelateria Millenium. Andere geben ihrer süßen Sucht nach Eiscreme lieber im Giolitti nach. Hier gibt es wundervolle, riesige Eisbecher und eine große Auswahl an verschiedenen Eissorten. Ein wahres Paradies.

Restaurants in Rom

Abends gibt es ebenfalls eine fast endlose Auswahl an guten Restaurants in jeder Preiskategorie. Klassische römische Küche bietet beispielsweise das Ristorante Matricianella. Die Gnocchi alla romana sind ein Gedicht! Ebenfalls typisch italienisch isst man im Alle fratte di Trastevere. Die Pasta ist einfach nur lecker, danach ist man pappsatt. Wer günstig und lecker essen will, wandert durchs Studentenviertel, denn hier gibt es in jeder noch so kleinen Restauration allerbestes Essen zu guten Preisen!
Am Ende hilft nur noch ein Grappa (für die Erwachsenen, versteht sich) oder ein Espresso. Und dann ein schöner Abendspaziergang zurück ins Hotel, die schlafenden Kinder auf den Schultern.

Für Rom mit Kindern nicht vergessen:
Sonnencreme, Sonnenhut und ausreichend Flüssigkeit solltet ihr in Rom immer zu euch nehmen, bzw. dabei haben. Rom mit Kindern im Sommer ist zwar wunderbar – aber eben auch sehr heiß.

Nachhaltiger leben: 16 wertvolle Tipps

Mal ehrlich: Wer Kinder zuhause hat weiß selbst, wie schnell die Umweltbilanz plötzlich ins Negative ausschlägt. Windeln, halbleer gegessene Teller, Plastikspielzeug, praktische Feuchttücher… Wir haben ein paar Tipps gesammelt, wie ihr ohne Stress als Familie nachhaltig leben könnt.

Nach Bedarf einkaufen

Mit Familie erscheint es wirklich praktisch, einmal in der Woche in den Supermarkt zu gehen und den Wagen voll zu machen. Aber ist das auch nachhaltig? Meistens läuft die Woche dann nicht so wie geplant und vor dem nächsten großen Einkauf landet vieles von dem was nicht verbraucht wurde im Müll. Einfach weil man doch schnell mit den Kindern zum Pizzaessen ist, weil keiner Lust hatte auf das, was eigentlich auf dem Speiseplan stand oder, oder, oder…. Die beste Lösung: Zwei kleinere Einkäufe pro Woche. So bleibt ihr flexibel und es landet weniger Essen im Müll.

Mit Essensresten kreativ umgehen

Pro Sekunde werfen wir in Deutschland 313 Kilogramm Lebensmittel weg. Ja wirklich: Pro Sekunde! In Privathaushalten fallen insgesamt 40 Prozent dieses „Mülls“ an. Solche Zahlen stimmen nachdenklich. Ein Restetag klingt zwar etwas spießig, spart aber definitiv Ressourcen und pflegt außerdem das gute Gewissen. Alles, was die Woche über nicht verbraucht wurde an Lebensmitteln, wird zum Beispiel donnerstags kreativ „verkocht“. Viele Inspirationen findet ihr dazu in dem Buch von Antonia Kögl, die zeigt, wie eine No-Waste-Küche funktioniert (erschienen im Christian Verlag für 19,99 Euro).

Plastik möglichst vermeiden

Ganz klar, dass wir auf Einwegplastiktüten möglichst verzichten und mit mehrfach verwendbaren Taschen einkaufen gehen. Aber was macht man, wenn die regionale Biogurke oder -tomate im Ökomarkt plötzlich in Plastikfolie eingeschweißt daherkommt? 212,5 Kilogramm Verpackungsmüll produziert der Deutsche Verbraucher durchschnittlich im Jahr. Das liegt aber nicht nur an uns, den Konsumenten – auch wenn uns das immer wieder suggeriert wird. Schließlich kann es nicht gerecht sein, dem Verbraucher die Hauptlast der Entsorgung aufzubürden von etwas, das er gar nicht verursacht hat. Hier ist es auch an der Politik endlich die produzierende Industriebetriebe per Gesetz zu verpflichten, damit in Zukunft auf überflüssige Verpackungen verzichtet wird.

Das Biogemüse im Supermarkt wird übrigens deshalb aufwändig in Folie verschweißt oder mit Folienbändern ummantelt, weil so mehr Qualität und dadurch auch mehr Wert suggeriert wird. Die Alternative für unverpacktes Biogemüse ist der Wochenmarkt. Und ein Einkauf dort zusammen mit den Kindern bringt außerdem auch viel mehr Spaß.

Außerdem einfach verzichten kann man im Alltag auf:

  • Einwegkaffeebecher (auch die aus Pappe; sh. unsere Tipps unten)
  • Plastikbesteck oder -geschirr (ist inzwischen auch per Gesetz verboten
  • Pausentüten aus Plastik
  • Plastiktüten an der Gemüsetheke im Supermarkt (es gibt wiederverwendbare Säckchen)

Ein Problem für die Umwelt ist auch Mikroplastik, zum Beispiel Mikroperlen die sich in vielen Kosmetikprodukten wiederfinden. In Großbritannien sind diese bereits seit 2018 in allen Beautyprodukten verboten. In den USA dürfen sie ebenfalls seit mehreren Jahren nicht mehr verwendet werden. Das Problem ist, dass die Mikroperlen direkt über das Abwasser in Flüssen und wiederum im Meer landen. Allein im Ontariosee in den USA wird die Konzentration auf bis zu 1,1 Millionen Mikroperlen pro Quadratkilometer geschätzt.

Wenn ihr herausfinden wollt, ob auch in euren Kosmetikprodukten Mikroperlen enthalten sind, könnt ihr die Inhaltsstoffe nach folgenden Substanzen überprüfen:

  • Polyethylen (PE)
  • Polypropylen (PP)
  • Polyehtylenterephthalat (PET)
  • Polymehtylmethacrylat (PMMA)
  • Polytetrafluorethylen (PTFE)
  • Nylon

 

Mehr zum Thema plastikfrei leben findet ihr auch in dem Buch von Will McCallum: Wie wir Plastik vermeiden (Ullstein Verlag für 12 Euro).

 

Minimalismus im Kinderzimmer

Auch wenn man sich vornimmt weniger zu kaufen, sind die Schränke am Ende doch proppenvoll. Gerade bei jüngeren Kindern die noch sehr schnell wachsen lohnt es sich, pro Quartal die Kinderkleidung auszusortieren, die zu klein geworden ist. Sich von Spielzeug zu trennen ist schon schwieriger. Am besten bezieht man die kleinen Besitzer hier von Anfang an mit ein. Alles, womit mehr als zwei Monate nicht gespielt wurde, kann zur Diskussion gestellt werden.

Und wie wird man das Ganze nachhaltig los? Entweder ihr geht mit den Schätzen zum Flohmarkt oder ihr spendet es zum Beispiel in der Kleiderkammer der Caritas oder bei einer anderen Wohltätigkeitsorganisation, die es in fast allen Städten gibt.

Nachhaltig leben mit Kindern, Plastik
Plastik sammelt sich in Kinderzimmern wie von selbst an. Der Vorteil: Die Spielfiguren haben eine lange Lebenszeit und können getauscht, verschenkt oder weitervererbt werden.

Tauschen statt kaufen

Bringt weniger freien Stauraum im Schrank, hat aber definitiv mehr Event-Charakter: Man lädt sich ein paar Freundinnen mit Kinder ein und tauscht Spielzeug und Klamotten. Die Kinder werden die Tauschparty super finden, denn was die anderen zum Spielen haben, ist ja immer interessanter. Was dann doch noch übrig bleibt, kann schließlich gespendet werden (s.o.).

Auf Feuchttücher verzichten

Ja, sie machen das Leben einfach und sind schnell zur Hand: am Wickeltisch, im Auto, in der Handtasche… Aber sie produzieren auch jede Menge Müll: Feuchttücher. Wer trotzdem nicht auf die praktische „Putzhilfe“ verzichten möchte, sollte zumindest darauf achten, sie im Restmüll und nicht in der Toilette zu entsorgen, denn sie verstopfen die städtischen Abwasserleitungen. Aber geht es nicht in manchen Situationen auch ohne? Wer sie von der Einkaufsliste streicht, bekommt in der Ökobilanz jedenfalls die volle Punktzahl.

Fahrgemeinschaften bilden oder das Auto stehen lassen

Die Kinder müssen zur Schule, zum Fußballtraining, zur Geburtstagsparty, zum Reitunterricht – gerade in ländlicheren Gebieten sind Eltern regelrechte Taxiunternehmen. Fahrgemeinschaften sparen nicht nur Familienzeit, sie sind auch ökologisch. Einer fährt mehrere Kinder zum Termin, einer holt sie wieder ab ist allemal energiesparender als drei Autos die denselben Weg zurücklegen mit je einem Kind an Bord.

Tolle Lastenfahrräder mit denen sich die Kinder und Einkäufe transportieren lassen findet ihr hier.

Mit Kindern pflanzen

Ein paar Kräuter und Tomaten auf dem Balkon zu pflanzen, einen Schrebergarten pachten oder den hauseigenen Gemüsegarten bewirtschaften: All das ist super für die Umwelt. Und wer einmal sonnengereifte, frisch gepflückte Tomaten aus eigenem Anbau gegessen hat, kann sowieso nie wieder andere gut finden.

Auch für die Kinder ist es ein Lehrprogramm, das jeden Schulunterricht zum Thema Nachhaltigkeit übertrifft und das schon Kindergartenkinder begreifen: Man sät etwas, kümmert sich darum während es wächst, erntet es und isst es. Wer kein eigenes Grundstück hat, kann saisonal eines pachten zum Beispiel bei meineernte.de.

Nachhaltig leben mit Kindern
Es muss nicht unbedingt ein großer Garten sein. Selbst auf dem Balkon lassen sich Radieschen und Tomaten ziehen.

Zu Ökostrom wechseln

Es ist keine große Sache, meistens reicht schon ein kurzer Anruf oder eine Mail und ihr seid bei einem Stromanbieter, der euch mit besserem Gewissen schlafen lässt. Fall ihr keine Zeit/ keine Lust/ keinen Nerv habt, euch durch den Anbieter-Dschungel zu schlagen, hat Utopia hier eine hübsche und übersichtliche Liste mit Anbietern.

Weniger Fleisch essen

Das wird kein Plädoyer zum Vegetarismus, aber eines für bewusstes Fleischessen. Gutes Fleisch aus nachhaltiger und artgerechter Tierhaltung schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch ethisch vertretbar. Wem das zu teuer ist, der kann ja einfach seltener Fleisch essen. So bleibt das Lebensmittel etwas Besonderes und gleichzeitig wird mehr Kreativität in der Gemüseküche geprobt! Rezeptideen findet ihr zum Beispiel hier:

Kluge Alternativen nutzen

Coffee-To-Go Becher aus Papier und/oder Plastik sind weder schön noch praktisch, zudem sind letztere inzwischen verboten. Besonders schlimm für die Ökobilanz: die Deckel aus Plastik (sh. unser Punkt oben).

Unser Tipp: Legt euch doch einfach mal einen richtig hübschen Kaffeebecher zu. Die sind auf Ewigkeit verwendbar, sehen super aus und der Kaffee bleibt auch noch länger heiß. Und statt einer PET-Flasche für das Getränk unterwegs, kann man in die gleichen Becher auch etwas Kaltes füllen.

Klassiker shoppen

Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, zum Anziehen habt ihr dennoch nichts gefunden? Wir kennen diese Morning Routine bestens! Umdenken hilft: Lieber mal einen etwas teureren Klassiker shoppen, von dem man lange etwas hat und der immer gut aussieht. Nicht jeden Modegag muss man mitmachen. Außerdem gibt es inzwischen immer mehr Labels, die bei der Produktion auf Nachhaltigkeit achten. Das gilt auch für die Kindermode. Nachhaltige Labels findet ihr zum Beispiel hier.

Obst und Gemüse regional und saisonal kaufen

Himbeeren im Winter? Ananas aus Thailand? Eine Flugmango? Die Wege mancher Früchte sind wahnsinnig weit und oft unnötig. Das merkt man vor allem, wenn man nach regionalen Früchten Ausschau hält. Äpfel vom Hof nebenan sind durchaus reizvoll… Auf Wochenmärkten lässt sich regionales Gemüse und Obst sehr gut einkaufen. Doch aufgepasst: Regional eingelagerte Äpfel zum Beispiel haben oft eine schlechtere Ökobilanz als frisch eingetroffene aus fernen Ländern.

‚Billig essen‘ ist nicht ‚besser essen‘

Die Milchpreise rutschen in den Keller und ruinieren die Milchbauern. SB-Bäckereien und abgepacktes Discounter-Brot bedroht unsere Brotkultur. Dabei sollten wir uns bewusst machen, dass ein Liter Milch durchaus mehr kosten darf als ein Kaugummi. Wer darüber hinaus schon einmal frisches, echtes Brot vom Traditionsbäcker probiert hat, wird um das fertig aufgebackene „Instant-Brot“ gern einen großen Bogen machen! Gerade in Coronazeiten haben viele angefangen selbst Brot zu backen und sind auf den Geschmack gekommen.

Nachhaltig leben mit Kindern; Brot

Reparieren statt Wegschmeißen

Klar, manche Geräte wie Handys oder Haartrockner haben irgendwann ausgedient. Allerdings ist es oft so, dass wir Dinge viel zu schnell wegschmeißen und neu nachkaufen, statt eine Möglichkeit zu suchen, das Gerät zu reparieren und ihm so zu längerer Lebenszeit zu verhelfen. Behalten wir mögliche Reparaturen im Blick leben wir nicht nur nachhaltig, wir sparen auch noch Geld! Übrigens ist es nicht unbedingt nachhaltiger, ältere Küchengeräte auszutauschen gegen neue, die vielleicht weniger Strom etc. verbrauchen. Am besten die Geräte so lange wie möglich nutzen und erst ersetzen, wenn sie irreparabel sind.

‚Upcycling‘ als nächstes DIY-Projekt

Hier findet ihr schöne Ideen. Janina Sticken: Upcycling. GU, 2015, 14,99 Euro
Hier findet ihr schöne Ideen. Janina Sticken: Upcycling. GU, 2015, 14,99 Euro

Du suchst noch ein cooles DIY-Projekt für den nächsten verregneten Nachmittag mit den Kids? Wie wärs mit Upcycling? Alles was in deiner Wohnung nutzlos herumsteht kann so mit etwas Kreativität in hübsche Unikate umgewandelt werden. Ein toller, nachhaltiger Trend!

 

 

Alles auf einmal zu versuchen, ist ein bisschen viel und wir sollten uns nichts vormachen: Manche Dinge brauchen Zeit. Aber hinter all dem steht, dass wir bewusster und achtsamer durch die Welt gehen können und damit schon Vieles verändern.

Ihr überlegt, wie der nächste Urlaubstrip nachhaltiger aussehen könnte. Wir haben die besten Tipps für nachhaltiges Reisen mit Kindern.

Foto: unsplash; Christian Laballe, PR, Shutterstock, Gettyimages, Foto Slider: Gettyimages 

Aufbewahrung fürs Kinderzimmer: Kisten, Körbe & Co

Stifte, Bücher und Spielsachen liegen rum, Bausteine und kleinere Spielsachen sind überall verteilt. Schnell kann sich ein Kinderzimmer in ein ziemliches Schlachtfeld verwandeln. Doch das muss es auch. Hier wird sich ausgelebt, GELEBT, gespielt und getobt. Mit Hilfe von geeigneten Aufbewahrungselementen lässt sich am Ende des Tages allerdings zügig wieder Ordnung im Kinderzimmer schaffen.

Stauraum schaffen mit Körben und Kisten

Stauraum ist ALLES! In jedem Zimmer eines Hauses braucht man Platz zum Verstauen. Die Möbel, die für Spielzeugaufbewahrung helfen, sind eine gute Basis für genug Platz im Kinderzimmer. Aus kaum einem Kinderzimmer wegzudenken sind Spielzeugkisten aus Holz. Ob in unserem Beispiel mit lustigem Aufdruck oder auch ganz simple Ausführungen. So oder so eine praktische Sache und auch zum Verstecken spielen bestens geeignet. Körbe sind für so ziemlich alles gut und eine praktische Möglichkeit um Schweres und Leichtes unterzubringen.

Aufbewahrung zum Aufhängen

Hängeaufbewahrungen bieten Stauraum und nehmen lediglich Platz an der Wand in Anspruch. Am besten für Stofftiere und leichtes Spielzeug geeignet, da sie sonst ausleiern oder gar reißen können. Kleinere Hängeaufbewahrungen helfen beim Verstauen kleinerer Spielzeugutensilien oder auch Accessoires der Kinder.

Aufbewahrungssäcke und Ordnung für Bücher

Spielsäcke bieten eine tolle Möglichkeit, viel Spielzeug unterzubringen und den Boden schnell wieder leer zu räumen. Besonders praktisch: Sie müssen nicht irgendwo rumliegen, sondern man kann auch sie an Wandhalterungen oder Türklinken anhängen. Erhältlich in unterschiedlichen Farben und Motiven von unterschiedlichen Marken. Natürlich gibt es für Bilderbücher die typischen Bücherregale zur schnellen Unterbringung.

Unsere Aufräumtipps mit Kindern

Es gibt sie, diese seltene Art Spezies von Kindern, die gerne aufräumt. Wenn Eure Kinder nicht dazu gehören, dann helfen beim nächsten Mal vielleicht unsere Tipps:

1. Einfache, klare Anweisungen formulieren wie „Zuerst die Puppen ins Bett bringen“ und wenn das geschafft ist „Alle Bauklötze in die Kiste einräumen“, anstatt „Räum jetzt bitte endlich auf!“. Auch schon die ganz Kleinen sind stolz, wenn sie etwas mithelfen dürfen und freuen sich, wenn man sie früh mit einbezieht anstatt raushält.

2. Die Spielsachen sortieren: Puppen ins Puppenbett, Bausteine in die Kiste, Bälle in den Korb, …

3. Das Aufräumen in den Alltag als Routine mit aufnehmen und jeden Abend auf’s Neue damit beginnen.

4. Die Aufräumarbeit aufteilen. „Ich mache das und Du machst das“ und einen kleinen Wettbewerb führen, wer schneller ist.

5. Versucht es mit Musik. Das macht einem selbst vielleicht auch noch mehr Spaß und gemeinsam tanzend ist es sowieso lustiger!

6. Loben nicht vergessen und nicht so schnell aufgeben, wenn die Kids sich wehren!

Tipp für die Erwachsenen: Immer mal wieder Spielzeug aussortieren, um wieder für Platz zu sorgen. Ab und zu bestimmte Dinge wegräumen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder hervorholen. So werden sie auf einmal wieder attraktiv!

Ordnung nach Marie Kondo – wie funktioniert es?

Hinter der KonMari Methode steckt der Wunsch nach mehr Klarheit im Leben. Das Ziel ist es eine Grundordnung zu schaffen, so dass man kaum noch aufräumen muss. Das Prinzip ist ganz simpel: Wir behalten nur das, was uns wirklich glücklich macht und Freude bereitet. Der Rest wird aussortiert. Der gesamte Prozess sollte dabei für einen Familienhaushalt maximal ein halbes Jahr andauern und nach einer bestimmten Reihenfolge bzw. bestimmten Kategorien erfolgen:

Kleidung – Bücher – Papierkram – Sonstiges – Erinnerungsstücke

Die sechs Regeln der KonMari Methode

  1. Motiviere dich selbst dazu, aufzuräumen
  2. Stelle dir deinen idealen Lebensstil vor
  3. Sortiere erst einmal alles aus, was du nicht behalten willst
  4. Räume innerhalb verschiedener Kategorien auf, nicht innerhalb der Räume
  5. Folge der richtigen Reihenfolge
  6. Frage dich immer, ob dich das Besitzstück glücklich macht

 

Alle Bilder: @Montana

MerkenMerken MerkenMerken MerkenMerken MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerken

Spannende Sachbücher für Kinder ab 4 Jahren

Lernen kann, muss aber nicht langweilig sein. Manche Sachbücher bereiten Themen so interessant auf, dass auch die Erwachsenen noch etwas daraus lernen können – allein schon beim Vorlesen. Hier sind einige Vorschläge die Spaß machen und das Wissen spielerisch erweitern…

Zählen, Rechnen, Messen

Sachbuecher Kinder

Mathematik ist eine Universalsprache und unser ganzes Leben wird von Zahlen bestimmt. Anschaulich wird in dem Buch „Zählen, Rechnen, Messen“ beschrieben, warum wir das Zählen erfunden haben, welche Zählarten es bereits in der Antike gab und wie die Zahlen entstanden sind. Es werden berühmte Mathematiker wie Euklid, Archimedes oder Hypatia von Alexandria vorgestellt und die weltweit geltenden Maßeinheiten.

Außerdem erfahren die jungen Leser wie die Kalender erfunden wurden und die genauere Zeitmessung durch die Uhr. Vielleicht hätte man hier und da in den Illustrationen etwas weniger dekorativ, dafür erklärender werden können. Insgesamt aber ist es ein erster und durchaus vielfältiger Einblick in die Welt der Zahlen und der Mathematik, von den Anfängen bis zur Computertechnik.

Ab 8 Jahren. Von Isabel Thomas, Robert Klanten, Maria-Elisabeth Niebius und Raphael Honigstein, erschienen bei Kleine Gestalten für 19,90 Euro.

Frauenleben im Lauf der Zeit

Wie unterscheidet sich das Leben von Frauen von dem von Männern? Von der Steinzeit bis in die Jetztzeit beschreibt das Buch den Alltag aus der Perspektive einer durchschnittlichen Frau. Dabei erfahren wir zum Beispiel, wie frei die Ägypterinnen bereits ihr Leben gestalten können, sowohl was die Wahl ihres Partners, ihres Berufs, aber auch was die Verwaltung ihres Eigentums betraf. Im antiken Griechenland dagegen wohnten die Frauen mit den Kindern in einem bestimmten Teil des Hauses, durften aber weder zu öffentlichen Veranstaltungen gehen oder einfach einen Spaziergang durch die Straßen machen.

Von der Berufswahl über die Kindererziehung, von der politischen Teilhabe bis zur jeweils vorherrschenden Mode wird das Leben der Frau im Wandel der Jahrtausende betrachtet. Ein spannender, lehrreicher Überblick der (hoffentlich) auch zu Diskussionen anregen wird.

Ab 8 Jahren. Von Katarzyna Radzwill und Joanna Czaplewska, erschienen bei Helvetiq für 18,00 Euro.

Haare – Geschichten über Frisuren

Sachbuecher Kinder

Menschen haben bis zu 150 000 Haare auf dem Kopf. Manche auch noch ganz schöne viele davon im Gesicht. In dem Buch wird zum Thema Haare (fast) nichts ausgelassen. Barttracht im Lauf der Zeiten, Zöpfe, Turmfrisuren, Afro, Bubikopf, rotes Haar, Punkfrisuren… Es gibt jede Menge unterhaltsame, ulkige und spannende Geschichten die sich um unsere Haare drehen.

Warum Kaiserin Sisi so viel Zeit mit der Pflege ihren beinahe knöchellangen Haarpracht verbrachte erfahren wir genau so wie die Tatsache, dass in den Turmfrisuren der französischen Damen in der Zeit des Rokoko gerne Milben, Läuse und Wanzen ein Zuhause fanden. So zeigt sich in den lustig, bunten Illustrationen auch, wie sehr Frisuren von der jeweiligen Kulturgeschichte geprägt und sogar zum Statement wurden. Das Buch ist bereits auf der Longlist des World Illustration Awards für 2021.

Ab 8 Jahren. Von Katja Spitzer, erschienen bei Prestel für 16 Euro.

Das Hotel zum Oberstübchen

Sachbuecher Kinder

Schon mit der Kackwurstfabrik haben Marja Baseler und Annemarie van den Brink nicht nur alle möglichen Auszeichnungen bekommen, sonder gezeigt wie man spielerisch Wissen vermitteln kann – und zwar ganz alltägliches. Statt des Verdauungsapparates zeigen sie in ihrem zweiten Sachbilderbuch detailliert, wie unser Gehirn funktioniert. Anlass für die abenteuerliche Reise in die körperliche Schaltzentrale ist eine Familienfeier: die goldene Hochzeit der Großeltern. Ganz nebenbei erfahren wir, wie unser Gehirn aussieht, was der präfrontale Kortex für eine besondere Funktion hat, wie Nervenbahnen Impulse weiterleiten und warum ältere Leute sich an manche Dinge nicht mehr so gut erinnern können.

Ein Buch das viel mehr Spaß macht als jede Biologiestunde und das unsere grauen Zellen zu Höchstleistungen anregt.

Ab 8 Jahren. Von Maja Basler, Annemarie van den Brink, Tjarko van der Pol, erschienen im Klett Kinderbuchverlag für 15 Euro.

Ein Baby! Wie eine Familie entsteht

Sachbuecher Kinder

Woher kommen eigentlich Babys? Ein Thema, das schon die Kleinsten brennend interessiert, ganz besonders dann, wenn sich in der eigenen Familie ein Geschwisterchen ankündigt. Hier wird detailliert und sehr realistisch erklärt, wie Babys entstehen – sei es auf natürlich Weise oder mit ärztlicher Unterstützung. Rachel Greener zeigt, wie die Befruchtung im Labor funktioniert, wie ein Besuch beim Gynäkologen aussieht und auch wie unterschiedlich aktuell Familien aussehen können.

Ab 5 Jahren. Von Rachel Greener, Clare Owen, erschienen bei Penguin Junior für 14 Euro (ab 19. Juli erhältlich).  

Wir. Kinder philosophieren über unser Miteinander

Sachbuch Kinder

Acht Kinder im Alter zwischen neun und 11 Jahren haben sich zwischen August 2019 und Februar 2020 getroffen, um über das „Wir“ nachzudenken und zu diskutieren. Jetzt finden sich die Ergebnisse dieser Gesprächsrunden in einem Buch wieder, das die Leser zum Denken und Diskutieren anregen soll.

Gesprochen hat die kleine Gruppe zu Themen wie Freundschaft, Familie, Liebe und Gemeinschaft. Das Ergebnis zeigt, dass man kein abgeschlossenes Hochschulstudium braucht und schon gar nicht Erwachsen sein muss, um über wichtige Lebensthemen philosophieren zu können.

Leider erst auf einer der letzten Seiten, in einem kurzen Nachwort, erklärt Eva Stollreiter, die die Beiträge der Kinder mit viel Sachverstand und Feingefühl „geordnet“ hat, was Philosophieren eigentlich bedeutet: „Wir nennen nicht nur schnell, schnell irgendwelche Gründe, damit wir weiterkommen und unser Ziel erreichen.“ Das Buch ist eine schöne Grundlage um in der Schule oder in der Familie die Diskussion fortzuführen. Und warum eigentlich wird Philosophie im Lehrplan deutscher Grundschulen nicht Pflichtfach? Für das „Wir“ könnte das ein Gewinn sein.

Ab 7 Jahren. Von Eva Stollreiter, erschienen im Duden Verlag für 15 Euro, erhältlich ab 19. Juli

Das geheime Leben der Popel

Sie sind echte Verwandlungskünstler. Manchmal sind sie ganz gelb, manchmal grün, manchmal braun, mal weich, mal hart … Aber wer weiß schon, dass Popel kleine Superhelden sind und unglaublich wichtig für unser Immunsystem? Alles über das Leben und die unglaublich wichtigen Aufgaben der Popel erfährt man in dem Sachbuch von Mariona Tolosa Sisteré. Unter anderem erfahren wir wo Popel im Körper entstehen, aus welchen Quellen sie gespeist werden, wie ihr Farbcode entschlüsselt werden kann und auch ob Tiere Popel haben.

Sagt einer: Popel nicht!, sagst du in Zukunft: Ich forsche!

Ab 4 Jahren. Von Mariona Tolosa Sisteré, erschienen im Knesebeck Verlag für 14 Euro.

 

Bilder: PR

Konfetti-Eistorte: das perfekte Rezept für Sommerpartys

Im Sommer darf eine Sache nicht fehlen: Eis! Wer in dieser Zeit auch noch Geburtstag hat, sucht vielleicht noch nach einem speziellen Rezept. Und da kommt das folgende ins Spiel: Die Eistorte! Ja, es mutet etwas nostalgisch an, denn Eistorten kennen einige von uns auch aus den 80ern. Hier kommt eine zeitgemässe Version davon – mit wunderschönen Tupfen aus Fruchtpüree.  Und diese Eistorte ist nicht nur im Sommer ein Hit auf dem Kindergeburtstag!

Das perfekte Dessert für den Sommer

Im Sommer zu kochen oder backen ist wegen der Hitze manchmal eine ziemliche Herausforderung. Es gibt jedoch viele Rezepte für echte Köstlichkeiten, die man ohne Herd zubereiten kann. Die Eistorte ist eine davon! Es ist ein frisches und leckeres Dessert, bei dem auch Kinder bei der Vorbereitung helfen können.  Aber hier schon mal der Hinweis – sie erfordert natürlich eine Stunden Kühlzeit im Gefrierschrank. Also entsprechend planen!

Konfetti-Eistorte: eine süße Leckerei für Sommerpartys

Plant ihr einen Kindergeburtstag oder eine Gartenparty, aber euch fehlt noch ein Highlight? Diese Eistorte ist die Antwort. Wir haben dieses tolle Rezept in dem Buch von Andreas Neubauer „Bestes Eis selbst gemacht“ entdeckt. Es ist die beste Mischung aus Kuchen und Eis – die Konfetti-Eistorte. Nachfolgend findet ihr das Rezept. Wir wünschen viel Spaß bei der Zubereitung!

Für 6–8 Portionen
1 Torte, Ø 16 cm

Zubereitung: ca. 45 Min.
Gefrieren: 6–7 Std.

Zutaten:

  • 1 kleine, möglichst reife Mango
  • 100 g Puderzucker
  • 200 g aufgetaute TK-Himbeeren
  • 1 Biskuitboden (Fertigprodukt)
  • 400 ml Sahne
  • 2 Eier
  • 4 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • Mark von 2 Vanilleschoten

Zubereitung:

Mango schälen, das Fruchtfleisch am Stein entlang herunterschneiden und mit der Hälfte des Puderzuckers fein pürieren. Himbeeren mit dem restlichen Puderzucker fein pürieren. Beide Fruchtpürees jeweils in eine flache Schüssel füllen und mit einer halbrunden Metallschale

(Ø ca. 16 cm) ca. 2 Stunden in das Gefrierfach stellen. Die beiden Fruchtpürees gelegentlich mit einem Schneebesen umrühren. Am Ende sollten sie eine cremige, sorbet-artige Konsistenz haben.

Himbeer- und Mangosorbet aus dem Gefrierfach nehmen, jeweils in einen Spritzbeutel mit mittlerer Lochtülle füllen und als unterschiedlich große Tupfen in die Innenseite der gut gekühlten halbrunden Schale spritzen. Schale zurück in das Gefrierfach stellen.

Biskuitboden so zurechtschneiden, dass er den Durchmesser der Schale hat. Sahne steif schlagen. Eier, Eigelbe und Zucker in eine Schüssel geben und mit den Rührbesen des Handrührgeräts in ca. 5 Minuten schaumig-steif schlagen. Vanillemark unterrühren, die geschlagene Sahne behutsam unterheben. Masse bis zum Rand in die Schale füllen, Biskuitboden darauf drücken und 4–5 Stunden in das Gefrierfach stellen.

Schale bis zum Rand kurz in heißes Wasser tauchen, Eistorte vorsichtig herausdrücken und auf eine Servierplatte oder einen Tortenständer setzen. Vor dem Servieren ca. 10 Minuten antauen lassen.

 

Für den Fall, dass die Lust auf Eis nicht nachgelassen hat, gibt es hier noch einige andere Eisrezepte, die ohne Eismaschine gemacht werden können.

„Bestes Eis selbst gemacht“
10 Euro © 2021 by Bassermann Verlag
Rezepte und Küche: Andreas Neubauer
Fotografie: Oliver Brachat, www.oliverbrachat.com

Einschulung: Schultüten und kleine Geschenke für den großen Tag!

Bald ist es so weit und viele Eltern begleiten ihre Kinder bei der Einschulung wieder ein Stück mehr in die Selbstständigkeit. Was nicht fehlen darf? Eine Schultüte befüllt mit Kleinigkeiten für die Schule. Der Schulranzen steht wahrscheinlich schon fertig gepackt an der Wohnungstür.

Erster Schultag – ein neuer Abschnitt für die ganze Familie

Oft fällt es Klein UND Groß allerdings nicht leicht, gänzlich positiv in den neuen Lebensabschnitt zu gehen. Trennungsängste und Gedanken über die Umstellung im Familienalltag kommen bei einigen auf. Darüber, wie die Eingewöhnung auf beiden Seiten leichter fällt, haben wir bereits vor einiger Zeit einen Beitrag verfasst.

Aber auch die Vorfreude auf die eigene Schultüte ist riesig. Wusstet ihr, dass die Zuckertüte, so lautet der ursprüngliche Begriff, bereits eine 200 Jahre alte Geschichte hat? Damals entstand der Name deswegen, weil den Kindern der Tag versüßt werden sollte. Dementsprechend füllte man sie mit Obst, Nüssen und Keksen. Bei uns in Deutschland ist das Symbol der Schultüte am Tag der Einschulung nicht mehr wegzudenken und sie zeigt dem Kind „Ich bin groß und ab jetzt ein Schulkind!“.

Personalisierbare Schultüte, von tinyday, 70cm, 45€

Wir haben nach den schönsten Varianten gesucht und geben euch Tipps, welche innovativen kleinen Aufmerksamkeiten sich perfekt für die Schultüte der Kleinen eignen.

Schultüten Lieblinge

Es gibt sie in unzähligen Varianten. Fünf davon haben es uns besonders angetan und einige von ihnen sind wiederum in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Die Marken Reuberkind, lisqa und tinyday überziehen ihre Schultüten mit einem feinen Baumwollstoff und setzen auf Handarbeit. Sie werden zusätzlich bestempelt, durch Häkelteile verziert und durch Namensgebung individualisiert. Übrigens: Das Modell von tinyday kann durch das Herausnehmen des Papprohlings und ein zusätzliches Kissen-Inlett optional als Kissen verwendet werden.

 

Ein großer Auftritt ist mit den Schultüten von „Der kleine Knick“ garantiert. Die Marke, die vor einiger Zeit durch die TV-Show „Die Höhle der Löwen“ bekannt wurde, stellt den Schulanfängern mit ihren Modellen einen starken Begleiter an die Seite. Auch das Model „Einhorn“ ist heiß begehrt! Die gesamte Schultüte kann übrigens nach dem großen Tag als Spielfreund oder als Aufbewahrungsbox weiterverwendet werden. Der Dinokopf allein kann als Wandaufhänger weitere Dienste leisten. Daumen hoch, für diesem nachhaltigen Gedanken!

Geschenke und Kleinigkeiten für die Schultüte

Weil ein kleines Geschenk das Lächeln der Kinder noch größer werden lässt, haben wir hier ein bisschen Inspiration für Euch, was ihr in die Zuckertüte füllen könnt:

Ein cooles Cappy, ein Regenschirm, falls unterwegs der Regen aus Wolken kracht oder eine schöne Kinderuhr, die zu jedem Outfit passt. All das kann, aber muss nicht. Vielleicht ist ja das ein oder andere Produkt etwas für Ostern, den Geburtstag oder den Nikolaus?

Ungewöhnliches Schulmaterial

Tierisches und innovatives Schulmaterial sind der Hit in jedem Schulranzen. Hier eine kleine Auswahl:

Innovative Süßigkeiten für die Schultüte

Kennt ihr sie auch noch? Die Hartkaramellen-Vintage Lolli’s befördern mich gedanklich jedes Mal zurück in meine Kindheit. Sie waren immer etwas ganz besonderes. Und das sind sie auch heute noch. Da macht das Verschenken gleich doppelt Spaß!

Slider/Teaserimage: tinyday