Lange war es nichts mit gemeinsamen Leinwanderlebnissen. Endlich können wir wieder ins Kino gehen! Und auf diese Familienfilme freuen wir uns jetzt ganz besonders…

Tom & Jerry

Sommerkino Tom & Jerry
Bei diesem Duo heißt es: Alles aus dem Weg! (Warner Bros.)

Darum geht es:

Tom und Jerry wurden zuhause vor die Tür gesetzt. Sie beschließen, getrennte Weg zu gehen. Jerry zieht in ein Nobelhotel in New York. Doch hier ist er nicht geduldet. Die junge Angestellte Kayla (Chloe Grace Mortez) wird vom Hotelmanager beauftragt, den lästigen Nager loszuwerden. Das ganze Projekt ist umso dringender, da eine riesige Hochzeitsfeier in der Nobelherberge stattfinden soll. Kayla schleppt ausgerechnet den Kater Tom an, der sich schon gleich auf die Jagd nach seinem Erzrivalen macht – und dabei wie gewohnt Chaos hinterlässt. Kayla wird von ihrem direkten Vorgesetzter Terrance mächtig unter Druck gesetzt, ein Typ, den auch Tom und Jerry nicht gerade lieben. Die drei gehen ein Zweckbündnis ein…

Darum lohnt sich der Kinobesuch: 

Das Remake des Klassikers von 1940 hat nichts an Strahlkraft verloren. Die ewigen Querelen zwischen Katz und Maus sind immer noch ein Garant für gute Laune. Mit neuer Technik kann das Cartoon-Duo auch vor heutigem Publikum bestehen.

Filmstart: Ab 12. August; USA 2021, Warner Bros., Regie: Tim Story, FSK 0

Bigfoot Junior – Ein tierisch verrückter Familientrip

Kino Film
Jetzt wird es gefährlich. Familie Bigfoot ist Umweltsündern auf der Spur (Splendid Film)

Darum geht es:

Im ersten Teil entdeckte Adam, dass sein Vater nicht etwa tot ist wie ihm seine Mutter immer wieder erzählt hatte, sondern in Wahrheit der legendäre Bigfoot ist. Inzwischen leben die drei vereint und glücklich, 3 Menschen, 10 Tiere unter einem Dach. Es könnte alles verrückt-schön bleiben, doch Bigfoot will einem skrupellosen Ölkonzern in Alaska das Handwerk legen. Dieser verspricht eine saubere Rohstoffgewinnung verpestet jedoch die Umwelt rücksichtslos. Die ganze Familie, inklusive der tierischen Freunde, macht sich auf den Weg um den Umweltsündern das Handwerk zu legen…

Darum lohnt sich der Kinobesuch:

Das belgische Animationsteam hat liebevolle Charaktere geschaffen, denen man gerne zuguckt. Die Handlung und die Pointen können zwar nicht unbedingt mit einem Pixar-Abenteuer mithalten, sind aber unterhaltsam genug für einen vergnüglichen Kinonachmittag.

Filmstart: Ab 26. August, B/Fr 2020, Splendid Film, Regie: Ben Stassen, Jérémie Degrusson, FSK 6

Hotel Transsilvanien – Eine Monsterverwandlung

Kino Hotel Transsilvanien
Wenn Monster zu Menschen werden… Echt gruselig! (Sony Pictures)

Darum geht es:

Ein neues Abenteuer wartet auf Graf Draku und Co. Als Van Helsings geheimnisvolle Erfindung, der „Monsterfizierungsstrahl“, außer Kontrolle gerät, werden Draku und seine Kumpel in Menschen verwandelt. Johnny dagegen wird zum Monster! Das heißt, dass Draku all seine Superkräfte eingebüßt hat, während Johnny jetzt endlich am eigenen Leib erfährt, wie toll es sein kann ein Monster zu sein. Doch die beiden müssen zusammenstehen, denn es geht darum ein Heilmittel zu finden, ehe es zu spät ist und nichts mehr so sein wird, wie es war.

Darum lohnt sich der Kinobesuch:

Endlich gibt es ein Wiedersehen mit dem lustigen Monsterpack, das in Teil 2 etwas sehr geschwächelt hat, in Teil 3 aber wieder zu etwas besserer Form auflief. Franchise-Erfinder Genndy Tartakovsky kehrt für das letzte Kapitel der Hotel Transsilvanien-Reihe als Drehbuchautor zurück, das heißt: wir dürfen uns (hoffentlich) auf ein Feuerwerk an Gags und eine temporeiche Handlung freuen. In der deutschen Fassung sind wieder Rick Kavanian als Draku und Anke Engelke als Ericka zu hören.

Filmstart: Ab 23. September, USA 2021, Sony Pictures, Regie: Derek Drymon, Jennifer Kluska, FSK 6

Madison – ungebremste Girlpower

Sommerkino
Vom Rennrad aufs Mountainbike umsteigen: Madison muss sich nicht nur sportlich neu orientieren. (Bild: Farbfilm)

Darum geht es:

Madison (Felice Ahrens) ist zwar erst zwölf Jahre alt, aber bereits eine sehr gute Radrennfahrerin. Doch die ehrgeizige Sportlerin bekommt einen Dämpfer, als sie von einem wichtigen Trainingscamp ausgeschlossen wird. Ihr Vater (Florian Lukas) ist enttäuscht über diese Absage, schließlich ist er selbst ein international bekannter Radprofi. Seine Tochter soll in seine Fußstapfen treten, so sein Wunsch. Nun steht Madison ein sehr langweiliger Sommer mit ihrer Mutter Katharina (Maxi Warwel) in den Bergen Tirols bevor. Als Madison dann auch noch auf ein Mountainbike umsatteln soll, scheint der Sommer endgültig gelaufen. Doch wider Erwarten findet sie mit Vicky (Emilia Warenski), Jo (Yanis Scheurer) und Luggi (Samuel Girardi) Verbündete. Und nicht nur das: Eigentlich sind es sogar die ersten richtigen Freunde, die Madison hat…

Darum lohnt sich der Kinobesuch:

Was tun, wenn Pläne nicht klappen und wenn man Erwartungen gerecht werden soll, die die Erwachsenen an einen herantragen? Der Film beschreibt einfühlsam was es heißt, nicht nur sich selbst sondern auch echte Freunde zu finden.

Filmstart: 16. September, D/A 2019, Farbfilm, FSK 6, Regie: Kim Strobel

Sommer-Rebellen

Sommerkine
Gut wenn man Freunde hat: Jonas und Alex schmieden Pläne (Bild: Farbfilm)

Darum geht es:

Jonas (Elias Vyskocil) ist elf Jahre alt und mächtig genervt: Seit sein Vater gestorben ist, gibt es zu Hause nur noch Ärger und Frust. Der einzige Lichtblick sind die Sommerferien, in denen er zu seinem coolen Opa Bernard (Pavel Novy) in die Slowakei fahren kann. Jonas hat ein inniges Verhältnis zu seinem Großvater und freut sich darauf mit ihm wieder tolle Abenteuer in der Natur zu erleben. Nach einem Streit mit seiner Mutter reißt Jonas kurzerhand aus und macht sich auf den Weg in die Slowakei. Doch dort angekommen warten neue Schwierigkeiten: Opa Bernard hat sich verändert – er ist launisch und wird schnell ärgerlich. Jonas ist enttäuscht. Doch dann freundet er sich mit Alex (Liana Pavlikova) an, die nebenan wohnt. Sie hecken einen Plan aus: Opa braucht einen neuen Job, eine neue Frau oder ein neues Hobby…

Darum lohnt sich der Kinobesuch:

Eine schön erzählte Familiengeschichte, perfekt untermalt von dem Song „Boot fahren“ von DOTA. Am Ende kann man nur mit einstimmen: …“für immer Sommer und für immer Ferien…!“

Filmstart: 12. August, BRD/SVK/CZE 2019, FSK 6, Farbfilm, Regie: Martina Sakova

 

Bilder: PR, Aufmacher: Sony Pictures