Familienessen: Diese 12 Foodblogs lieben wir!

„Was gibt’s heute?“ Diese Frage jeden Tag zu beantworten, ist manchmal gar nicht so einfach. Also haben wir uns bei den verschiedensten Foodblogs umgeschaut und lassen uns inspirieren. Und nein, wir glauben auch nicht, dass die Kinder von Foodbloggern immer alles essen. Aber einfallsreich sind sie auf jeden Fall!

Kochen für Kinder: 11 Foodblogs, die familientaugliche Küche machen

GREEN KITCHEN STORIES

Smoothies, in die man Gemüse und Obst schummeln kann oder gesunde Pancakes – Luise und David von Green Kitchen Stories haben mittlerweile 3 Kinder und wissen, wie man kinderfreundlich vollwertige Mahlzeiten zaubern kann. Sogar die meisten süßen Gerichte sind durchweg gesund und können auch mal ohne schlechtes Gewissen als Hauptgericht serviert werden.

 

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BABYCCINO

Die 3 Gründerinnen von Babyccino leben in Amsterdam, Paris und Australien und haben insgesamt 11 Kinder (ein 12. ist unterwegs!). In den Kategorien Recipes  & Inspiration  findet man deshalb garantiert familiengeprüfte Rezepte!

KRAUTKOPF

Vorkochen ist fürs Familienessen der beste Tipp:  In dem Beitrag „5 aus 1“ zeigen Yannik und Susann von Krautkopf, wie man aus einfach vorzubereitendem Ofengemüse insgesamt 5 Gerichte zaubern kann.

HELLO LUNCHLADY

Hello Lunchlady ist eigentlich ein (wunderschönes) Printmagazine rund um Essen & Familienleben aus Australien. Mit dem Newsletter flattern immer wieder familienfreundliche Rezepte und einfache DIYs in eure Inbox.

 

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LIZZY LOVES HEALTHY

Zuckerfrei, glutenfrei, milchfrei – für Allergiker ist lizzyloveshealthy.com ideal! Die Engländerin Lizzy King  hat 3 Kinder und Clean Eating ist für sie alles andere als ein schnelllebiger Trend. Und auch wenn zuckerfreie Ernährung nicht Euer Ding ist, kann es nicht schaden den Konsum zu reduzieren, oder?

LOVE AND LEMONS

Es gibt keine Gemüsesorte, die Jeanine Donofrio von Love & Lemons nicht in ein köstliches Gericht zu verwandeln weiß. Da ist auch garantiert eins dabei, dass eurer Familie schmeckt. Immer wieder gibt es Vorschläge für einen Wochenplan oder für Gerichte, die sich vorkochen lassen. Auch ihr Kochbuch ist in dieser Hinsicht sehr zu empfehlen!

 

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TINY SPOON

Julia Radtke hat erst kürzlich ihr erstes Buch veröffentlicht „1x kochen für alle!“ und damit ist ihr Motto schon ziemlich klar definiert. Einfache, gesunde Gerichte, die der ganzen Familie schmecken, vom Kleinkind bis zum Erwachsenen. Aber auch viele Rezepte für Babies findet ihr auf ihrem Blog Tiny Spoon.

 

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THE ESSENTIAL EVERYTHING

Bella Levedag hat technisch gesehen keinen Blog, aber sie postet ihre Rezepte in der Regel bei Instagram @the.essential.everything oder erstellt Gastbeiträge auf verschiedenen Blogs – wie zum Beispiel auch bei Little Years. Sie hat gute Ideen, die auch für wählerische Kinder gut umzusetzen sind.

 

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THE WEDNESDAY CHEF

Luisa Weiss ist Autorin diverser Kochbücher und schreibt unter anderem eine Kolumne für Hapers Bazaar. Auf ihrem Blog The Wednesday Chef hat sie dem Essen ihres Sohnes eine eigene Kategorie gewidmet namens „Cooking for Hugo“ Dort stellt sie ganz einfache Rezepte vor.

HELLROSAGRAU

In erster Linie geht es bei Milena von hellrosagrau.de ums (süße) Backen. Ihre Rhabarbertarte mit geometrischem Muster wurde dabei schon zum Instagram-Star. Neben den süßen Backwerken aus Vollkorndinkel zeigt sie auch immer wieder herzhafte Gerichte und wunderschöne Bastelideen.

 

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SMITTENKITCHEN

Wie man in einer winzig kleinen Küche in New York eine vierköpfige Familie bekocht, zeigt Deb Perelman von Smitten kitchen. Ziemlich amerikanisch, und oft ziemlich üppig, aber mit viel Liebe und einer guten Portion Humor zaubert die New Yorkerin köstlichstes Comfort-Food. Unser Favorit sind die Blueberry Crumble Bars – Streuselschnitten mit Blaubeeren, die immer gelingen!

 

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JAMIE OLIVER

Müssen wir ihn noch erwähnen? Wir finden ja! Denn neben den Büchern ist auch Jamie Olivers Website ein großer Fundus an Rezepten, und das kann man schon mal vergessen. In der Kategorie „Family“ findet ihr Klassiker für große Familienfeiern, aber auch die interessante Kategorie „Leftovers„, die beweist, wie schmackhaft Resteverwertung sein kann. Unser aktueller Favorit ist aber das „Easy Flatbread„, das sich dem Geschmack aller Mitessenden anpassen lässt.

Foto: rawpixel on Unsplash

5 Kindermodelabels, die coole Mode für Jungen machen

Wir haben uns mal wieder auf die Suche nach coolen Labels gemacht, die besonders stylische Kinderkleidung für Jungen garantieren, und sind Europa-weit fündig geworden! Mode ist nicht nur was für Mädchen, sondern auch für Jungen – was diese fünf Labels eindrucksvoll beweisen. Lasst euch inspirieren!

Ecoalf

„Because there is no planet B“ war schon immer das Credo von Ecoalf, um eine möglichst umweltfreundliche Mode zu kreieren. In der Tat bietet das Label eine kuratierte Auswahl an Essentials für eine nachhaltige Garderobe. Einerseits durch die Verwendung von recycelten und umweltfreundlichen Materialien, andererseits auch durch das eher minimalistische Design.  So können die Teile der jeweiligen Saison mit den Teilen der nächsten Saison kombiniert werden können. Jede Kollektion besteht aus neutralen Farben wie Marineblau, Khaki und Weiß, um das Konzept der zeitlosen und langlebigen Garderobe umzusetzen.

ecoalf.com

Wynken

Obwohl die Marke Wynken erst 2014 gegründet wurde, ist sie zweifelsohne vom Stil der „jungen Erwachsenen“ der 80er und 90er Jahre inspiriert. Mit Silhouetten, die immer lässig und bequem sind, und den unzähligen Einflüssen, die nur die Stadt London bieten kann, entsteht eine Kollektion nach der anderen, die definitiv für die coolsten Kids des Kiezes geeignet ist. Besonders gut gefällt uns das Konzept der Unisex-Kleidung, da die meisten Kleidungsstücke sowohl von Jungen als auch von Mädchen getragen werden können…

wynken.co.uk

Finger in the Nose

Die Marke wurde 2003 von der norwegischen Designerin Siv Tone Kverneland gegründet. Sie entstand aus ihrer Leidenschaft für Denim und ihrem Wunsch nach einer Kindermarke, die sich mehr an der Mode der Erwachsenen orientiert. Jedes hergestellte Teil vereint Stil, Komfort und Langlebigkeit durch Qualität und Design. Die coolen, eher unisex gehaltenen Kleidungsstücke sind funktional und pflegeleicht und sind perfekt für die alltäglichen Aktivitäten der Kinder. Die Mischung aus urbanem Glamour und französischer Raffinesse macht jede Kollektion zu etwas ganz Besonderem. Oh oui, fantastique!

fingerinthenose.com

Repose AMS

„The world is your playground!“, das ist das Motto von diesem Label aus Amsterdam. Jede Kollektion zelebriert die kleinen Dinge des Lebens. Die Linie zeichnet sich durch bequeme Schnitte, sanfte Farben und bunte Prints aus: von Sweatshirts, T-Shirts und Tops bis hin zu Shorts und vielen fröhlichen Accessoires. Die Styles machen Lust auf die Kindheit, denn sie sind so vielseitig, dass man sie das ganze Jahr über tragen kann. Vor kurzem hat die Marke auch angekündigt, dass sie bald Stücke bis 16 Jahre (statt 14 Jahre) anbieten wird, die jeden Partnerlook zwischen dem großen und dem kleinen Bruder möglich machen. Juhu!

repose-ams.com

I dig Denim

Mit I dig Denim begeben wir uns in den hohen Norden: Das schwedische Kinderlabel steht für Jeans in sämtlichen Facetten unter dem gemeinsamen Nenner: „Urban-Street-Style“. Alles nur nicht langweilig – so das Motto der Skandinavier. Mit tollen Looks für kleine Jungen wird die Liebe zur wilden Natur, dem Meer und der kindlichen Freiheit zelebriert. So simpel und doch so lässig – und damit unser Geheimtipp in Sachen lässige Jeansmode.

idigdenim.com

 

Slider- und Teaserbild: @Wynken

Coole Gesellschaftsspiele für die ganze Familie

Das Wetter lockt nicht zum Rausgehen, aber drinnen ist es auch langweilig? Hier sind ein paar coole Gesellschaftsspiele, die man mit der ganzen Familie spielen kann – viele davon aber auch nur zu zweit.

Tap it

Genau richtig um den Kreislauf ein wenig in Schwung zu bringen ist Tap it. Gespielt werden kann in verschiedenen Modi: Tap it, Switch, Memo und Pong. Je nachdem welche Spielvariante man wählt, blinken die Buzzer auf.

Bei „Tap it“ muss der Buzzer mit der eigenen Spielfarbe so schnell wie möglich gedrückt werden, um den Punkt zu ergattern. Wechselt die Farbe, nicht drücken – sonst geht der Punkt an den Mitspieler. Bei „Switch“ muss man erst einmal zum richtigen Buzzer laufen, denn diese werden im ganzen Raum platziert. Bei „Memo“ kommt es auf Konzentration an, denn es geht darum sich die richtige Farbfolge zu merken und wieder zu geben – eine besondere Herausforderung. Und schließlich gibt es noch „Pong“, was eine digitale Version von Tischtennis ist.

Gesellschaftsspiele

Für wen ist das Spiel geeignet: Kinder ab 8 Jahren werden bei Tap it richtig aufblühen. Besonders bei der Memo-Variante sind sie den Eltern ohne Mühe haushoch überlegen. Ein super Spiel, um ein wenig Action in langweilige Nachmittage zu bringen. Gleichzeitig werden die Gehirnzellen aktiviert und das Reaktionsvermögen trainiert.

Tap it, für bis zu acht Spielern ab acht Jahren, ca. 40 Euro.

New York Zoo

Gesellschaftsspiele

New York Zoo ist ein schön gestaltetes und familientaugliches Spiel von Erfolgsautor Uwe Rosenberg. Teilnehmen können 1 bis 5 Spieler. Jeder Mitspieler hat am Anfang einen leeren Bauplan des Zoos, den er mit Puzzleteilen unterschiedlichster Formen (erinnert ein wenig an Tetris) füllen soll. Das Ziel ist, am Ende so viele Gehege und Zoo-Attraktionen wie möglich darauf unter zu bringen. Diese bekommt man über den Rundlauf, auf dem die verschiedenen Gehegeplättchen ausliegen. Dort gibt es auch Felder, über die man schließlich  mit neuen Tieren versorgt wird oder die Nachwuchs in den eigenen Gehegen „auslösen“.

Für wen ist das Spiel geeignet: Empfohlen wir das Spiel für Spieler ab 10 Jahren, was durchaus gerechtfertigt ist, denn ein wenig Überlegung braucht es schon um den Überblick über all die Tierchen und Flächen zu behalten. Es gibt eine Kurzvariante (die auch einfach erklärt wird) für nur zwei Spieler, bei der ein Durchlauf etwa 20-30 Minuten dauert. Kombinationsfähigkeit, Spaß und Konzentration werden in diesem Spiel angeregt.

New York Zoo, für ein bis fünf Spieler ab 10 Jahren, ca. 34,90 Euro.

Uno Showdown

Klar, Uno kennen alle! Mit Uno Extreme hat der Klassiker schon vor einigen Jahren einen völlig neuen Reiz bekommen. Die Karten werden hier nämlich über eine Kartenausgabemaschine gezogen – und die will nicht immer so wie der Spieler. Das heißt, sie spuckt manchmal, wenn man sich schon kurz vor dem Sieg glaubt, einen ganzen Stapel Karten aus. Und so kann sich der Spielverlauf nochmal völlig anders entwickeln.

Jetzt gibt es „Uno Showdown“, was ebenfalls extrem spannend ist im Spielverlauf. Hier geht es um den schnellsten Kartenwurf. Wer den Buzzer des Kartengeräts am schnellsten drückt, gewinnt den Showdown. Und natürlich darf man nicht vergessen beim Abwerfen der letzten Karte laut „Uno“ zu rufen – sonst hat man verloren.

Für wen ist das Spiel geeignet: 2-10 Spieler ab 7 Jahren können mit „Uno Showdown“ Spaß haben. Trainiert werden unter anderem Kombination und Reaktionsvermögen. Gleiches gilt für „Uno Extreme“, bei dem man lernt, auch einmal ein tapferer Verlierer zu sein ohne sich groß drüber zu ärgern.

Uno Showdown, für 2-10 Spieler ab 7 Jahren, ca. 17,90 Euro.

My City

Es klingt anfangs etwas kompliziert, denn „My City“ ist ein Legacy-Spiel, das heißt, dass sich das Spiel mit jeder Partie verändert und weiterentwickelt. Ziel von „My City“ ist es, in insgesamt 24 Spielrunden den Aufstieg und die Geschichte einer Stadt zu erleben. 

Dazu baut man die Stadt aus verschiedenen Puzzle-Teilchen zusammen, die verschiedene Farben haben. Jedes Kapitel des Spiels hat einen eigenen Umschlag in dem verschiedene Herausforderungen auf die Mitspieler warten. Man dreht jeweils die oberste Karte des Stapels um und verbaut das darauf abgebildete Plättchen auf seinem Spielbrett.

Irgendwann kann man nichts mehr bauen und es gibt zwischen den Spielern eine abschließende Wertung. Dann kommt das nächste Kapitel, das wieder in einem verschlossenen Umschlag wartet, mit neuen Plättchen, Aufgaben und Anleitungen. Diese sind übrigens ziemlich gut erklärt und pro Kapitel auf kleinem Raum zusammen gefasst. Man muss sich also nicht durch seitenlange Erklärungen kämpfen. Das Spiel wurde bereits zum „Spiel des Jahres“ nominiert.

Für wen ist das Spiel geeignet: Nicht alle sind Fans davon, während eines Spiels das Spielbrett zu bekleben und „kaputt“ zu machen. Doch wer so innovative Brettspielformen schätzt, wird mit „My City“ viel Spaß haben. Außerdem bleibt auf der Spielbrett-Rückseite immer noch das Grundspiel, das immer und immer wieder gespielt werden kann.

My City, für 2-4 Spieler ab 10 Jahren, ab 34,99 Euro.

Pictures

Ein wirklich witziges und sehr ungewöhnliches Spiel, das die Kreativität und das Abstraktionsvermögen anregt. Dabei ist es gar nicht schwer zu erklären und zu spielen. Es gibt verschiedene Materialsets in denen Schnürsenkel, Bauklötze und Symbolkarten enthalten sind. Mit ihnen sollen die Spielenden Foto-Motive so darstellen, dass die anderen diese in einer großen Fotoauswahl wiederfinden können.

Bei der recht einfachen, eigenen Darstellung eines Bildes muss man auch die anderen Motive im Blick behalten, dass man nicht aus Versehen ein anderes Bild darstellt. Wenn alle Mitspieler ihre Kreationen fertiggestellt haben, beginnt das Raten – und damit verbunden die Punktevergabe. Dann wird durchgetauscht, damit jeder einmal ein anderes Materialset ausprobieren kann. Das Spiel „Pictures“ hat dieses Jahr den Kritikerpreis gewonnen bei „Spiel des Jahres“.

Für wen ist das Spiel geeignet: Empfohlen wird das Spiel für 3 bis 5 Spieler ab 8 Jahren. Auch fitte Siebenjährige werden gut damit zurecht kommen, denn die Regeln und der Spielablauf sind einfach und schnell erlernbar. Der große Spaß sind die gegenseitigen Erklärungsversuche der rudimentären Bilddarstellungen. Ein außergewöhnliches und wirklich sehr vergnügliches Familienspiel.

Pictures, für 3-5 Spieler ab 8 Jahren, ca. 40 Euro.

Azul

Nach einem kurzen Erklärvideo auf YouTube hat man die wichtigsten Regeln von „Azul“ schnell verstanden. In dem Legespiel geht es darum, Wände mit wunderschönen Fliesen zu belegen. Wer dabei geschickt vorgeht, bekommt die meisten Punkte. Eine Runde dauert ca. 20 Minuten, ist also absehbar auch für etwas ungeduldigere Spieler.

Die Geschichte zum Spiel besagt, dass der portugiesische König Manuel I. Handwerker beauftragt, die die Wände seines Palasts mit schönen Mosaiken verzieren sollen, also mit den sogenannten Azulejos. Unter den Fliesenlegern entbrennt ein Wettbewerb, die besten Fliesen zum passenden Zeitpunkt aus den entsprechenden Manufakturen zu erhalten.

Abhängig von der Position im Mosaik brauchen die Handwerker mal viele Fliesen mit einem bestimmten Muster, mal weniger. Wer zu viele Kacheln abnehmen muss, büßt dafür mit Minuspunkten. Wer zum Spielende die größte Fläche zusammenhängend fliesen konnte, sahnt am Ende richtig schön Punkte ab.

Für wen ist das Spiel geeignet: Empfohlen wird das Spiel ab einem Alter von 8 Jahren. Dann sind Kinder auch gut in der Lage, die Grundregeln zu verstehen. Doch das Spiel lässt sich auch taktischer angehen und macht daher auch älteren Kindern (und den erwachsenen Mitspielern) großen Spaß. Außerdem ein Vorteil: Man kann es zu zweit spielen.

Azul, für 2-4 Spieler ab 8 Jahren, für ca. 40 Euro.

 

Bilder: Gettyimages, PR

 

 

 

 

Tipps von der Sportpädagogin: So bewegen sich Kinder mehr im Alltag

Auch bedingt durch die Corona-Pandemie bewegen sich Kinder viel zu wenig. Kinderärzte warnen vor den medizinischen Folgeerscheinungen. Wir haben die Sportpädagogin Dr. Renate Zimmer gefragt, welche Auswirkungen zu wenig Sport- und Tobestunden auf unsere Kinder hat und wie man mehr Bewegung in den Alltag integrieren kann.

Bewegung ist wichtig, gerade für Kinder. Sie schult die motorischen Fähigkeiten, hilft beim Stressabbau, fördert das Gehirn, stärkt das eigene Körpergefühl. Welche positiven Aspekte gibt es noch?

Prof. Dr. Renate Zimmer: Bewegung gehört zu den Grundbedürfnissen von Kindern und ist unersetzlich für die Gesunderhaltung. Durch Bewegung werden die Entwicklung der Muskulatur, der Knochenaufbau, das Herz-Kreislauf-System unterstützt. Hinzu kommt, dass Bewegung auch wichtig ist für die Vernetzung des Gehirns. Konzentration und Gedächtnisleistungen werden verbessert. Das Nervensystem wird aktiviert. Der Gleichgewichtssinn geschult. Auch der Spracherwerb kann durch  Bewegung unterstützt werden.

Und dann kommt natürlich noch der soziale Aspekt hinzu. Beim Sport haben Kinder Kontakt zu anderen Kindern, machen wichtige soziale Erfahrungen der Kooperation, Hilfsbereitschaft und des Einhaltens von Regeln. Sie haben Freude am Sich-Austoben, trauen sich etwas zu und gewinnen dadurch Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Das alles ist momentan durch die Corona-Maßnahmen nur eingeschränkt möglich.

Bewegung Kinder
Was können Eltern tun, um ihre Kinder zu Bewegung und zum Sport zu animieren?

Ich empfehle, möglichst viel Bewegung in den Alltag zu integrieren. Das fängt bei ganz simplen Dingen an. Lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Einkaufen als mit dem Auto. Spazieren gehen. Auf den Spielplatz gehen, unabhängig vom Wetter jeden Tag mindestens eine Stunde lang draußen sein. Kinder haben mit dem Wetter eigentlich kein Problem, da finden sich Spielmöglichkeiten, auch durch Pfützen hüpfen ist Bewegung – das ist dann eher eine Frage der richtigen Kleidung.

Auch in der Wohnung lassen sich mit einfachen Mitteln kleine Bewegungseinheiten integrieren. Luftballons, Stoffbälle, auch mit Zeitungen kann man Bewegungsspiele erfinden, auf dicken Polstern oder Matratzen wie auf einem Trampolin springen. Oder Kissen für eine Kissenschlacht nutzen. Auch Seilspringen ist hervorragend geeignet. Man kann sich ruhig hin und wieder an seine eigene Kindheit erinnern und mit welch einfachen Mitteln man da Spaß an Bewegung hatte.

Wie viele Minuten Sport bzw. Bewegung täglich empfehlen Sie?

Es gibt die offizielle Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO, die man nachlesen kann und die sich nach dem Alter der Kinder richtet. Bei Kindern von drei bis sieben Jahren liegt sie bei 180 Minuten, also drei Stunden pro Tag. Diese Forderung möchte ich nachdrücklich unterstützen. Ich rate aber auch dazu, die Sitzzeiten im Auge zu behalten. Länger als eine Stunde sollten Kinder in dem Alter nicht ohne Unterbrechung sitzen. Zwischen allen Sitzzeiten sollten Bewegungseinheiten und Pausen stattfinden. Aufstehen, laufen, am besten raus an die frische Luft.

Leiden Stadtkinder mehr unter Bewegungsmangel als Kinder auf dem Land? Dort gibt es meist mehr Möglichkeiten, sich draußen zu bewegen. Zumindest ein Garten ist ja ein Plus.

Natürlich gibt es in der Kleinstadt oder auf dem Land mehr Möglichkeiten, rauszugehen. Man wohnt näher am Wald, hat vielleicht einen Garten, ist näher an der Natur. Aber auch in der Stadt gibt es Parks und Spielplätze. Das allein ist kein Argument. Kinder bewegen sich eigentlich überall gerne, wenn man ihnen Gelegenheit dazu gibt und Anreize schafft.

Welche Rollen spielen die Eltern und das soziale Umfeld in Sachen Bewegung?

Eine große Rolle. Wir merken ja gerade während der Coronakrise, dass sich die gesellschaftlichen Unterschiede noch verschärfen. Gut situierte Familien achten mehr auf gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung als Familien, die in kleinen Wohnungen leben und weniger finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Gerade deshalb ist es ja so wichtig, Empfehlungen und Tipps zu geben, wie Bewegung ohne großen Aufwand in den Alltag integriert werden kann.

Kinder sind inzwischen „digital natives“ und wachsen mit Smartphone und Tablet auf. Auch da gibt es inzwischen digitale Sportprogramme. Was halten Sie davon?

Alles, was auf dem Bildschirm läuft, hat einen Reiz für Kinder. Deshalb spricht nichts dagegen, Kindern auch digitale Sportprogramme anzubieten, wenn ihnen das Spaß macht. Besser zehn Hampelmannsprünge vor dem Bildschirm als gar nichts. Aber den Sport und die Bewegung mit Gleichaltrigen, draußen oder als gemeinschaftliches Erlebnis in einer Mannschaft, kann das nicht ersetzen. Kinder brauchen es, Grenzen auszutesten und ihren Körper zu erleben. Das geht am besten beim Spielen und Toben mit anderen.

Welche Sportarten sind für Eltern und Kinder gleichermaßen geeignet? Nehmen wir unsere Kinder jetzt mit zum Joggen oder machen zu Hause gemeinsam mit ihnen Yoga?

Wenn Eltern gerne Sport ausüben, dann tun sie das für sich, und das ist auch gut so. Kinder sollten nicht gezwungen werden, mit dem Vater zum Joggen zu gehen. Aber wenn sie daran Spaß haben oder neugierig sind, wenn die Mama zu Hause Yoga macht, dann kann man sie natürlich einladen, dabei mitzumachen.

Ansonsten lassen sich Bewegungen auch kreativ integrieren und dabei die Spielbedürfnisse der Kinder berücksichtigen, also zum Beispiel auf Staubtüchern oder Putzlappen über den Fußboden rutschen, den Flur zu einer Schlittschuhbahn umfunktionieren. Anstöße und Ideen gibt es in meinem Buch Wilde Spiele zum Austoben. Durch Bewegung zur Ruhe kommen. Denn auch Ruhe und Entspannung sind ja ganz wichtige Aspekte für Kinder und Eltern, gerade in solch angespannten Zeiten.

Wie hat sich Ihr eigenes Bewegungspensum verändert? Sind Sie noch so fit wie davor?

Ich bin, muss ich sagen, sogar fast aktiver als vor Corona. Früher war ich sehr viel unterwegs auf Vortragsreisen, saß viel und lange in der Bahn oder im Flugzeug und habe häufig nächtelang durchgearbeitet. Dadurch, dass das momentan wegfällt und ich mehr Zeit habe, kann ich mein persönliches Sportprogramm besser durchziehen. Und ich gehe darüber hinaus jeden Tag ausgiebig spazieren.

Zur Person
Bewegung Sport KinderProf. Dr. Renate Zimmer ist Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit“ und Professorin für Sport- und Bewegungswissenschaft an der Universität Osnabrück. Sie hat über 50 Fachbücher zu den Themen Entwicklungsförderung von Kindern, Frühkindliche Bildung, Bewegtes Lernen, Bewegungserziehung und Psychomotorik veröffentlicht und ist Gründerin der Initative „Bewegte Kindheit“. Ihr Buch Wilde Spiele zum Austoben. Durch Bewegung zur Ruhe kommen ist im Herder Verlag erschienen.
Weitere Infos unter renatezimmer.de

Bilder: Gettyimages, privat