Kinderzähne: Warum Fluorid in die Zahnpasta gehört

In den letzten Jahren ist Karies bei Kindern und Jugendlichen enorm zurückgegangen. Dies ist auf eine verbesserte Mundhygiene und ein gesundheitsbewusstes Ernährungsverhalten sowie auf die verbreitete Nutzung von Fluorid zurückzuführen. Höchste Zeit, dem Mineralstoff auf den (Milch-)Zahn zu fühlen.

Natürlicher Schutz durch Fluorid

Der Zahnschmelz ist das härteste Material unseres Körpers. Wie ein feines Schutzgitter aus Kristallfasern überzieht er die Zahnoberfläche und schützt die sensiblen Zahninnenschichten zuverlässig vor kalten, heissen und säurehaltigen Lebensmitteln. Seine einzige Schwachstelle: Zucker. Geniessen wir zuckerhaltige Lebensmittel, freut das die Bakterien im Mund. Sie verzehren den Zucker aus Speiseresten an Zähnen und Zahnfleisch und bauen ihn zu Säuren ab. Diese greifen den Zahnschmelz an, entziehen ihm Mineralien und machen ihn porös. Leider kann fehlender Zahnschmelz vom Körper kaum wiederaufgebaut werden. Dafür bräuchte er Zeit – und Snackpausen, die wir tagsüber leider nur selten machen. Solche Lücken im Zahnschmelz sind ideale Nistplätze für Bakterien: Ein Loch entsteht.

Fluorid härtet den Zahnschmelz und verhindert Karies

Das Fluorid aus der Zahnpasta legt sich wie ein Schutzfilm um die Zähne, schützt sie vor Karies, baut sich in den Zahnschmelz ein und härtet ihn. Wer seinem Kind fluoridhaltige Zahnpasta kauft, tut etwas Gutes. Aber wieviel Zahnpasta und Fluorid sind genug? Die EAPD (European Academy for Pediatric Dentistry) empfiehlt folgende Dosierung für fluoridhaltige Kinderzahnpasten:

  • Kleinkinder, ab dem ersten Zahn bis 2 Jahre
    2x täglich eine reiskorngrosse Menge Fluorid-Kinderzahnpasta (1’000 ppm)
  • Kinder von 2 bis 6 Jahren
    3x täglich eine erbsengrosse Menge Fluorid-Kinderzahnpasta (1’000 ppm)
  • Kinder ab 6 Jahren
    3x täglich eine erbsengrosse Menge Fluoridzahnpasta für Jugendliche (1’500 ppm)

Curaprox hat da natürlich etwas Passendes entwickelt: Für Kinder bis 6 Jahre gibt’s die «kids»-Zahnpasta mit Erdbeergeschmack und 950 ppm Fluorid. Die altersentsprechende Menge Zahnpasta auf den möglichst weichen und dichten Bürstenkopf geben – hier empfiehlt sich die Babyzahnbürste mit 4’260 feinsten Curen®-Filamenten oder die «kids»-Zahnbürste mit 5’500 Filamenten – und vorsichtig putzen, möglichst ohne Druck. Für grössere Kinder ab sechs Jahre ist die «kids»-Zahnpasta mit Wassermelonen– oder Minzaroma optimal. Beide Zahnpasten enthalten jeweils 1’450 ppm Fluorid.

Fluorid richtig dosieren – Die Menge macht’s

Fluorid ist definitiv etwas Gutes. Trotzdem ist es umstritten. In sehr grossen Mengen kann die Substanz die Gesundheit beeinträchtigen und sogar toxisch wirken. Klar, das verunsichert. Bei Fluorid ist es aber wie bei anderen Stoffen: Nur zu hoch dosiert kann es schaden. Bei uns ist eine Überdosierung jedoch kaum denkbar. Ein sechsjähriges Kind müsste schon eine ganze Tube Erwachsenen-Zahnpasta verzehren, um Vergiftungserscheinungen zu spüren. Daher: Bitte Erwachsenenzahnpasta immer ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Werden im Kleinkindalter regelmässig grosse Mengen Zahnpasta konsumiert, lagert sich Fluorid im Zahnschmelz ein. Es entstehen weisse Flecken oder Streifen, sogenannte Fluorosen. Diese sind zwar unschön anzusehen, sind aber nicht schädlich. Mit der von Zahnärzt*innen empfohlenen Menge an Zahnpasta können sie jedoch nicht entstehen.

Gut zu wissen: Wird beim Kochen fluoridhaltiges Speisesalz oder Mineralwasser mit speziell hohem Fluoridgehalt verwendet, sollte die Menge an Fluorid für die Zahnpflege entsprechend reduziert werden. Wer unsicher ist, spricht am besten mit dem Zahnarzt. Und für wen eine fluoridhaltige Zahnpasta nicht in Frage kommt: Die Zahnpasta «kids» mit Erdbeergeschmack gibt’s auch ganz ohne Fluorid.

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