Backen für Weihnachten: Phantasievolle Elchbrownies

Immer nur Sterne ausstechen und verzieren ist selbst den Kindern irgendwann zu langweilig. Wie wäre es mit unseren sagenhaften Elch-Brownies? Das Rezept ist einfach, die Deko bringt den märchenhaften Wow-Effekt. Geht übrigens nicht nur mit Elchen sondern auch mit einer kleinen Rentierfamilie…

 

Zutaten (für ca. 22 Stück):

350 g Schokolade
180 g Butter
4 Eier
2 TL Vanillezucker
eine Prise Salz
550 g brauner Zucker
200 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Walnüsse

Für die Glasur:

1 Eiweiß
einige Tropfen Zitronensaft
400 ml Puderzucker

Mit dem Handrührgerät alle Zutaten
gut vermischen und die Glasur in
einen Spritzbeutel füllen.

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Backform (30 cm x 40 cm) mit Backpapier auslegen.

Die Butter und die Schokolade in einem Topf erhitzen, oft umrühren. Nachdem die Schokolade vollständig geschmolzen ist, den Topf von der Kochstelle nehmen und die Masse abkühlen lassen.

Eier, Vanillezucker, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und 8-10 Minuten gut schaumig schlagen.

Die Schokoladenmasse vorsichtig unterheben. Backpulver mit dem Mehl vermischen. Nach und nach das gesiebte Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Walnüsse unterheben.

Den Teig gleichmäßig in der Backform verteilen und 25 Minuten backen.

Achtung: Nach dem Backen ist das Innere noch feucht. Backform vorsichtig aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Ein paar Stunden warten, Glasur auftragen und die Brownies in Stücke schneiden.

Foto: Tjitske van Leuweren; Foodstyling: Anne van der Meulen, Styling: Tilly Hazenberg

Rezept für weihnachtliches Apfel-Zimt-Brot

Weihnachten steht nun wirklich unmittelbar vor der Tür! Falls ihr noch ein Last-Minute-Rezept für festliches Gebäck sucht, ist das skandinavische Apfel-Zimt-Brot genau das Richtige für euch. Es gelingt einfach, geht schnell und duftet herrlich weihnachtlich. Viel Spaß beim Nachbacken!

Apfelkuchen geht eigentlich immer, oder? Diese Variante kommt in der Form eines Brotes daher. Wenn ihr den Zucker reduziert oder ihn weglasst, eignet es sich sogar als Frühstücksbrot! Noch warm, mit etwas Butter bestrichen ist es ein ganz besonderer Genuß für die Weihnachtszeit.

Rezept für skandinavisches Apfel-Zimt-Brot

Zutaten:

  • 300 ml Joghurt
  • 2 große Freilandeier
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 große Äpfel
  • 250 g Mehl
  • 125 g weicher brauner Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 100 g getrocknete Cranberrys
  • Für die Dekoration: getrocknete Apfel- und Orangenscheiben

Zubereitung: 

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen (Umluft: 170 Grad). Die Backform mit etwas Butter einreiben und mit Pergamentpapier auskleiden, damit sich das Brot nach dem Backen leicht herausnehmen lässt. 300 ml Joghurt in einen Messbecher geben. Die Eier in einer kleinen Schüssel aufschlagen.

Um Schalenstücke herauszufischen, verwendet man am besten einen kleinen Löffel. Die Eier mit einer Gabel gut vermischen und in den Joghurt-Messbecher geben. Dem Joghurt das Sonnenblumenöl hinzufügen. Einen Teelöffel Vanilleextrakt hinzugeben und alles zusammen mischen.

Drei Äpfel reiben. Mehl in eine Schüssel geben. Zucker, Zimt, geriebene Äpfel, Cranberrys und die Joghurtmasse hinzugeben und vermischen. Teig in die Form füllen und das Brot eine Stunde goldbraun backen.

Macht besonders viel Spaß: Teig mischen! (Foto: Leonie Freeman)

Zur Dekoration getrocknete Apfel- und Orangenscheiben auf das Apfel-Zimt-Brot legen.

Duftet himmlisch: Apfel-Zimt-Brot, frisch aus dem Ofen (Foto: Leonie Freeman)

Wenn ihr noch weiter Last-Minute-Backen wollt, legen wir euch unsere skandinavischen Doppeldecker-Plätzchen ans Herz. Die herzförmigen Ausstecherkekse sehen auch als Schmuck am Weihnachtsbaum hübsch aus.  Inspiration für einfachen, hübschen Baumschmuck aus Papier findet ihr hier.

Backen für Kinder: Rezept für Meerjungfrauen Cupcakes

Für viele Mädchen (und natürlich auch Jungs) sind Meerjungfrauen faszinierende Wesen. Warum also nicht einmal eine Party oder einen Kindergeburtstag mit einem Unter-Wasser-Motto feiern? Fantasievolle Rezepte für leckere Mermaid-Cupcakes, süße Muschelkekse oder coole Eiscreme in Leuchtfarben gibt es im Buch „Backen – Das Meerjungfrauen-Fanbuch“ von Autorin Stephanie Juliette Rinner (EMF, 9,99 Euro). Wir stellen euch ein Rezept vor.

MEERJUNGFRAUEN CUPCAKES

Zutaten für 12 Cupcakes:

Meerjungfrauen Cupcakes150 g Butter, 150 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

1 Prise Salz

2 Eier (M)

200 g Mehl

1/2 TL Backpulver

1/4 TL Natron

60 ml Buttermilch

Gelfarben: Rosa, Blau, Lila

1 Topping:

200 g Butter

2 TL Vanilleessenz

250 g Puderzucker

200 g Frischkäse

Gelfarben: Lila, Blau

Zuckerperlen: Pink, Blau, Lila, Weiß

Dekoration: 250 g Fondant in Lila, essbares Glitzerpulver

Außerdem: Muffinblech, 12 Papierförmchen, 2 Spritzbeutel, 1 Lochtülle, 1 Sterntülle #2D, Silikonform „Flosse“ (z.Bsp. über meincupcake.de), Zahnstocher, ein scharfes Messer, Pinsel

Zubereitung: 

1. Für die Cupcakes die Butter und die Eier ca. 1 Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur lagern. Den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 140 Grad) vorheizen. Das Backblech mit Papierförmchen ausstatten.

Fantasievolle Rezepte für kleine Meerjungfrauen (Foto/Buch: Edition Michael Fischer, 9.99 Euro)

2. Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und Natron dazusieben und verrühren. Zum Schluss die Buttermilch hinzugeben. Den Teig auf drei Schüsseln verteilen und jeweils in Rosa, Hellblau und Lila einfärben. Die drei Teige gleichmäßig auf die Papierförmchen verteilen. Die Cupcakes ca. 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen und auf dem Backblech abkühlen lassen.

3. Mit der Silikonform und dem lilafarbenen Fondant 12 Flossen modellieren.

4. Für ein luftig-leichtes Topping ein Creme-Cheese-Frosting zubereiten. Dafür die Butter cremig-weiß schlagen. Zusammen mit der Vanilleessenz, dem Puderzucker und dem Frischkäse verrühren. Die Masse halbieren und einen Teil hellblau, den anderen Teil lila einfärben. Die hellblaue Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und die lilafarbene Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

5. Mit der lilafarbenen Creme einen Kreis auf den Cupcake spritzen und mit Zuckerperlen bestreuen. Mit dem zweiten Spritzbeutel von innen einen Classic Swirl aufspritzen und mittig die Flossen platzieren. Gut gekühlt servieren.

Weitere tolle Rezepte für Meerjungfrauen-Fans findet ihr in der Luna 68!

Hier gibt es einen Überblick über die weiteren Themen des Heftes.

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So kocht Starkoch Yotam Ottolenghi mit seinen Kindern!

Seine Bücher, vor allem das Jerusalem-Kochbuch, sind Kult und inspirieren zahlreiche Hobbyköche. Jetzt hat der israelische Autor Yotam Ottolenghi zusammen mit seiner Kollegin und Süßspeisen-Expertin Helen Goh ein neues Werk herausgebracht: „Sweet. Süße Köstlichkeiten“ heißt das Buch, das 120 Rezepte für Kuchen, Kekse und Desserts aus aller Welt und wunderschöne Fotos enthält. Wir haben die beiden in Berlin zur Präsentation ihres Buches getroffen.

Lunamag: Wie kam die Idee zu diesem Backbuch zustande?

Verstehen sich gut: Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: Peden + Munk)
Verstehen sich gut: Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: Peden + Munk)

Yotam Ottolenghi: Die Idee gab es schon seit geraumer Zeit. Helen und ich haben uns vor über zehn Jahren kennengelernt, als sie in meinem Restaurant in London in der Patisserie zu arbeiten begann. Über die Jahre sind das Backen und die Desserts immer wichtiger für mich geworden, und wir haben immer gesagt: „Lass uns dazu ein Buch machen!“ Dann gab es zwischendurch andere Projekte, doch nun ist es fertig und wir freuen uns sehr darüber.

Helen, wann hast du deine Leidenschaft für das Backen entdeckt? Schon als Kind oder erst später?

Fruchtig lecker: Brombeer-Sternanis-Törtchen (Foto: DK Verlag)
Fruchtig lecker: Brombeer-Sternanis-Friands (Foto: DK Verlag)

Helen Goh: Ich komme aus einer chinesischen Familie, bei uns zuhause hatte das Backen keine große Tradition, vor allem nicht in dieser Form. Meine erste Leidenschaft galt dem Kochen. Aber beim Kochen habe ich mich oft unsicher gefühlt. Das ist das Tolle am Backen: Man hat sehr klare Vorgaben. Es gibt bestimmte Zutaten, oft nur sehr wenige. Und es gibt genaue Angaben, was man mit ihnen macht. Daraus entsteht dann ein Kuchen. Das hat mich fasziniert. Außerdem finde ich es sehr schön zu sehen, wie viel Freude man anderen mit Kuchen oder Keksen macht.

Backen hat für viele Menschen ja auch etwas mit Erinnerungen zu tun. Man bekommt Rezepte von der Großmutter oder der Mutter weitergegeben…seht ihr das auch so?

Yotam Ottolenghi: Absolut! Süßes ist Seelennahrung, und es hat sehr viel zu tun mit persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen. Süßigkeiten können uns trösten, das erfahren wir oft schon als Kind. Leider gab es in meiner Familie auch keine ausgeprägte Backtradition. Meine Mutter hat lieber Desserts gemacht: Zabaione und solche Sachen. Aber ich habe einige Jahre in Amsterdam gelebt und fand es dort sehr schön, dass gerade vor Weihnachten so viel gebacken wird – ähnlich wie hier in Deutschland. In den Niederlanden gibt es auch viele verschiedene Sorten Weihnachtsgebäck, das finde ich toll.

Ihr seid beide Eltern. Backt ihr auch mit euren Kindern? 

Kekse zum Dahinschmelzen für Große und Kleine (Foto: DK Verlag)
Kekse zum Dahinschmelzen für Große und Kleine (Foto: DK Verlag)

Helen Goh: Mir gefällt die Idee, mit ihnen zu backen (lacht). Aber sie sind auch noch recht klein, zweieinhalb und sechseinhalb Jahre alt. In der Realität gibt es meist ein großes Chaos und die Küche wird zum Schlachtfeld. Aber sie haben kleine Nudelhölzer und ich gebe ihnen dann ein wenig Teig zum ausrollen, das macht ihnen großen Spaß.

Yotam Ottolenghi: Meine Söhne sind zwei und vier. Ich lasse sie in der Küche zuschauen und manchmal auch ein wenig mithelfen. Es gibt einen speziellen Stuhl, den „Little Helper“. Helen hat ihn mir empfohlen. Darin setze ich meine Jungs, sie können mir zusehen, aber nicht rausfallen, denn er ist sehr sicher durch eine Schranke und lässt sich in der Höhe verstellen. Es ist schön, sie in der Küche bei mir zu haben – so bekommen sie einen Eindruck, was ihr Vater so macht (lacht).

Habt ihr ein Lieblingsrezept aus eurem Buch?

Sweet - Süsse Köstlichkeiten von Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: DK Verlag)
Sweet – Süsse Köstlichkeiten von Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: DK Verlag)

Yotam Ottolenghi: Ich liebe den Vineyard-Kuchen. Er wird mit Grapefruit, Olivenöl und Wein zubereitet und ist sehr weich, saftig und fruchtig. Er ist natürlich eher etwas für Erwachsene.

Helen Goh: Ich liebe den Zitronen-Mohnkuchen, weil er sehr einfach und unkompliziert ist. Auch gut geeignet für Kinder. Von ihm könnte ich jeden Tag ein Stück essen! Aber ich mag auch sehr das gefrorene Espresso-Parfait. Das ist etwas schwieriger zuzubereiten, aber unglaublich lecker!

Das Buch „Sweet. Süße Köstlichkeiten“ von Yotam Ottolenghi und Helen Goh ist erschienen im DK Verlag, 26,95 Euro. 

Clean Baking: fruchtige Orangen-Kokos-Muffins

Diese fruchtigen Orangen-Muffins sorgen das ganze Jahr über für Urlaubsgefühle – unter einer Haube aus Kokossahne und Orangenzesten verbirgt sich ein saftiger, karamelliger Teig. Ein bisschen karibisch wird das Feeling beim Essen also auch. Ein frühlingshafter Brunch ist ein richtig schöner Rahmen, zu dem die kleinen Kuchen bestens passen.

Hier ist das Rezept für 12 Orangenmuffins:

Zutaten:

75 g Kokosblütenzucker

75 g weiche Butter

100 g Kokoscreme

1 Ei

1 unbehandelte Orange

150 g Dinkel- oder Weizenvollkornmehl

Kathrin Runge liebt es, Rezepte zu entwickeln. Ihre cleanen Backrezepte sind dabei auch noch gesund.
Kathrin Runge liebt es, Rezepte zu entwickeln. Ihre cleanen Backrezepte sind dabei auch noch gesund.

1 TL Weinstein-Backpulver

1/2 TL Natron

1 Prise Salz

50 g Kokosraspel

2 EL (pflanzliche) Milch bei Bedarf

Guss

150 g Kokossahne

Zubereitung:

cleanbakingMithilfe eines Rührgeräts den Kokosblütenzucker mit der Butter schaumig schlagen. Kokoscreme und Ei unterrühren.

Die Orange heiß waschen und abtrocknen. Mit einem Sparschäler einige dünne Streifen abschälen und diese mit einem Küchenmesser der Länge nach sehr fein schneiden (oder einen Zestenreißer benutzen), beiseitelegen.

Die restliche Orangenschale fein abreiben. Mithilfe eines scharfen Messers die Orange schälen. Das Fruchtfleisch pürieren und zusammen mit dem Orangenabrieb unter den Teig rühren.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Kokosraspel mischen und mit einem Esslöffel unter die Kokoscreme-Mischung heben, dabei nicht zu stark rühren. Falls der Teig sehr fest ist, esslöffelweise die Milch unterrühren.

Muffinförmchen in ein Muffinblech setzen oder das Muffinblech fetten. Den Teig mithilfe von zwei Teelöffeln auf die Muffinförmchen verteilen. Die Orangenmuffins ca. 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen, dann auskühlen lassen.

Die Kokossahne mit einem Teelöffel auf die Muffins verteilen. Mit den Orangenstreifen garnieren. Gleich servieren oder kühl stellen.

Kathrin Runge: Clean Baking, Ullmann Media 2017, 19,99 Euro
Kathrin Runge: Clean Baking, Ullmann Media 2017, 19,99 Euro

Kathrin Runge hat in ihrem Backbuch „Clean Baking“ so ziemlich alles zu bieten: Süß, salzig, fruchtig und für verschiedene Jahreszeiten. So kann man bei ihr sicherlich noch weitere Rezepte für den Osterbrunch finden, oder aber einfach tolle Backrezepte für so ziemlich jede Gelegenheit. Außerdem gibt sie in ihrem Buch einen großen Rundumschlag an nützlichen Infos und Grundrezepten zum natürlichen, cleanen Backen.

Bilder: Kathrin Runge/ Ullmann Medien, Bild im Slider: unsplash.com

Zimtsterne, Spekulatius & Co – die beliebtesten Plätzchenrezepte der Redaktion

Adventszeit ist Plätzchenzeit! Endlich werden die Ausstecherförmchen herausgeholt, die Kinder freuen sich darauf, vom Teig zu naschen und die Schüssel auszukratzen und die Küche duftet nach Zimt, Orangenschalen und Vanille. Wir stellen euch die vier beliebtesten Plätzchenrezepte aus der Luna-Redaktion vor. Viel Spaß beim Nachbacken!

Silvia Silko liebt: Vegane Kulleraugen

img_45311100 g Kokosblütenzucker
200 g Alsan (gekühlt)
250 g Vollkornmehl
100 g gemahlene Haselnüsse
abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange
1 Prise Zimt
Haselnusskerne
Zartbitterkuvertüre (optional)
Alle Zutaten bis auf die Haselnusskerne mit einem Handrührer mit Knethalen kneten, danach mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig formen. Nicht zu lange kneten, nur bis alles vermengt ist. in Klarsichtfolie für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann gleichmäßige Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen, je einen Haselnusskern in die Mitte drücken und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze (je nach Backofen) backen. Wenn man möchte, kann man nach dem abkühlen die Plätzchen mit geschmolzener Kuvertüre (im Wasserbad schmelzen und temperieren) verzieren. Halten sich in einer Keksdose etwa 2-3 Wochen.

Alexandra Brechlin liebt: Zimtsterne

cinnamon-stars-232683_19203 Eiweiße
250 Gramm Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt (gemahlen)
1 Messersp. Kaffeebohnen (gemahlen)
375 Gramm Mandel
Puderzucker (zum Ausstechen)
Das Eiweiß mit den Quirlen des Handrührers zu sehr festem Eischnee schlagen. Den Puderzucker durchsieben und esslöffelweise unter den Eischnee heben. 3 EL von dem Eischnee zum Bestreichen beiseite stellen. Vanillezucker, Zimt, eventuell Kaffeemehl und so viel von den gemahlenen Mandeln unter den restlichen Eischnee rühren, bis der Teig kaum noch klebt.
Den Teig in einen aufgeschnittenen großen (6 l) Gefrierbeutel legen (dann klebt der Teig nicht an der Arbeitsfläche und am Nudelholz fest) und knapp 1 cm dick ausrollen. Die ausgerollte Teigplatte im Gefrierbeutel, am besten auf einem Küchenbrett, für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank legen.
Den Backofen auf 125 Grad, Umluft 100 Grad, Gas Stufe 1/2 vorheizen. Den Gefrierbeutel aufklappen und aus dem Teig Sterne (Ø 4 cm) ausstechen. Den Ausstecher zwischendurch in Puderzucker drücken, damit der Teig nicht daran festklebt. Die Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Sterne mit einem Pinsel mit dem restlichen Eischnee bestreichen und im Backofen auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 100 Grad, Umluft 80 Grad, Gas Stufe 1/2 herunterschalten und etwa 10-15 Minuten weiterbacken (der Eischnee soll hell bleiben). Die Zimtsterne auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen.

Fenke Gabriel-Schwan liebt: Schneeflockenkekse

schneeflockenkekse-chefkoch-de250 g Stärke
250 g weiche Butter
100 g Puderzucker
100 g Mehl
1 Prise Salz
1-3 Vanilleschote (oder 1-2 Vanillezucker)
evtl. Abrieb einer 1/2 Bio-Zitrone
100 g Puderzucker zum Bestäuben

Alle Zutaten werden zügig zu einem Teig verarbeitet. Anschließend ca. 3 cm dicke Rollen formen und diese in Butterbrotpapier gewickelt 30 Minuten kalt stellen. Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann von den Teigrollen Scheiben abschneiden, so dass sich etwa haselnussgroße Kugeln rollen lassen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Kugeln werden dann mit einer mehlierten Gabel leicht flachgedrückt. Für ca. 15 Minuten backen – die Kekse sollen noch ganz hell sein. Auf einem Gitter abkühlen lassen, und nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben.

Stephanie Baumgärtner liebt: Spekulatius 

speculaas-1713106_1920500 g Mehl
2 TL Backpulver, gestrichen
250 g Zucker
1 Pck. Spekulatiusgewürz
1 Prise Salz
2 Eier
200g Butter, weich
100 g gemahlene Mandeln
Das Mehl, Backpulver und Mandeln in einer Rührschüssel mischen. Zucker, Spekulatiusgewürz, Salz, Eier und Butter hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig etwa 30 Min. kalt stellen.

Den Teig in kleinen Portionen in der Spekulatiusform mit einem Teigroller ausrollen, dabei je nach Modell evtl. ausfetten und dünn mit Mehl ausstreuen. Den überstehenden Teig mit einem bemehlten Messer abschneiden.
Je nach Modell entweder in der Form backen (z.B. Silikon), oder aus dem Model stürzen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Für etwa 10 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze in den Backofen geben.

 Fotos: Pixabay (slider), privat, Pixabay, chefkoch.de, Pixabay 

Backen für Weihnachten: Ein süßer Pfefferkuchen-Wald

Selbst mit einfachem Weihnachtsgebäck lassen sich kleine Geschichten erzählen. Der dekorative Pfefferkuchen-Wald bringt Stimmung beim gemütlichen Advents-Kakao. Wer sich wohl hinter den kleinen, süßen Tannen versteckt? Das erfahren die Neugierigen nur, wenn sie schnell aufessen…

 

Das braucht ihr dafür:

300 g Butter
500 g Zucker
100 ml Zucker­rüben­sirup
2 EL Zimt
1 EL Gewürznelke
1 EL Ingwer, gemahlen
1 TL Kardamom, gemahlen
1 TL schwarzer Pfeffer
1 TL Muskatnuss
1 TL Backpulver
200 ml Wasser
1.500 g Mehl

So geht’s:
Butter, Zucker und den Zuckerrübensirup
vermischen. Gewürze und Backpulver hinzufügen.

Danach das Wasser und die Hälfte des Mehls unterrühren. Alles gut mit dem Handmixer vermischen. Dann den Rest des Mehls unterrühren und gut kneten.

Den fertigen Teig zu einer Rolle formen und in Frischhaltefolie eine Nacht im Kühlschrank auf­bewahren.

Den Teig mit der Teigrolle ausrollen. Die Bäume können mit einem Plätzchenausstecher ausgestochen oder mit einem Messer ausgeschnitten werden. Die Kekse bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) 5 bis 8 Minuten backen. Danach vollständig auskühlen lassen und anschließend dekorieren.

Die Kekse sind in einer verschließbaren Dose sehr lange haltbar.

Foto: Tjitske van Leuweren; Foodstyling: Anne van der Meulen, Styling: Tilly Hazenberg

Galaktisch: Diese coole Ufotorte wird der Renner auf jedem Kindergeburtstag!

Alien-Invasionen gibt es nicht nur auf der Leinwand, sie können ganz schnell auch auf eurem Tisch landen. Aber keine Angst, diese Besucher sind nicht bösartig, sondern sehr süß und sehr lecker – zumindest wenn sie in Form dieser Ufotorte daherkommen.

Waldmeister sollte einfach in jeder Torte, in Limonade und eigentlich überall sein. Gut, dass diese coole Ufotorte ganz herrlich frisch genau diesen Geschmack hat. Aber nicht nur bekennende Waldmeisterfans werden es lieben. Alle anderen, die dem grellgrünen Kraut vielleicht noch nicht erlegen sind, sollten ganz dringend an ihrer Grundeinstellung dazu arbeiten. Am besten, in dem sie diese Ufotorte nachmachen und genießen. Wir haben glücklicherweise das Rezept für euch.

Zutaten
Torte
1 Biskuitboden
1 Pck Instant-Götterspeise
0,25 l Waldmeistersirup
3 Becher Frischkäse à 175 g
100 g Puderzucker
300 ml Schlagsahne
2 Pck Sahnesteif
2 Pck Vanillezucker

Deko
2 Holzspieße
Springform
1 kleine runde Schüssel (Form für die Götterspeisekuppel)
Bunte Schnüre, Volles Rohr XXL, Brizzl Ufos (alles von Hitschler)

hitschlerufotorte

Zubereitung
1. Den Rand des Biskuitbodens abschneiden und den Boden in eine Springform legen.
2. Götterspeise nach Packungsanleitung kochen, jedoch 250 ml Wasser durch Waldmeistersirup ersetzen. Anschliessend abkühlen lassen.
3. Eine Hälfte der noch flüssigen Götterspeise in eine runde Schüssel mit ca. 15 cm Durchmesser 6-8 cm hoch aufgießen und im Kühlschrank ca. 2 Stunden fest werden lassen.
4. Frischkäse und Puderzucker mischen. Sahne, Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und nach und nach mit der Frischkäsemasse vermengen.
5. Die zweite Hälfte der ausgekühlten Götterspeise vorsichtig mit einem Schneebesen unter die Masse heben und auf dem Tortenboden in der Springform verstreichen.
6. Die Torte für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Nun kann dekoriert werden:
1. Die feste Götterspeisekuppel auf einen flachen Teller stürzen und dann langsam in die Mitte des Kuchens gleiten lassen.
2. Nun die Springform vorsichtig entfernen. Volles Rohr XXL knicken und als Ufo-Landebeine einsetzen.
3. Brizzl Ufos auf 2 mit bunten Schnüren umwickelte Holzspieße stecken und als Antennen dekorieren.
4. Weitere Brizzl Ufos rund um die Götterspeisekuppel legen.
5. Eventuell aus bunten Schnüren und Brizzl Ufos einen Außerirdischen basteln.

Bilder: PR Hitschler

Wolkenkuchen & Vanilleeis: Rezepte aus dem Winter-Wunderland

Fluffiger Wolkenkuchen, aromatisches Vanilleeis und ein mit Puderzuckerschnee bestäubtes Lebkuchenhaus. Für die Luna 59 hat Fotografin Tjitske van Leeuwen Aufnahmen einer traumhaften Winterwelt geliefert. In Szene gesetzt haben das ganze die Stylistinnen Tilly Hazenberg und Anne van der Meulen. Damit ihr die zuckersüßen Kunstwerke nachmachen könnt, liefern wir hier die Rezepte dazu.

Wolkenkuchen

wolkenkuchen

Zutaten

3 gekaufte oder selbst gebackene Kuchen, jeweils 10 cm hoch und mit den Maßen
10 x 10 cm
20 x 20 cm
30 x 30 cm

Für die Buttercreme

500 g Butter weich auf Zimmertempratur
600 g Puderzucker
3 TL Vanilleextrakt und Himbeermarmalade
60 ml Milch oder Sahne
1/4 TL Salz

Für das Himbeer-Püree

500g gefrorene Himbeeren
1 EL Vanille Zucker
2 grüne Kardamomkapseln

Für die Verzierung

2 kg weißes Rollfondant
Ausrollstab aus Plastik
Silikon-Matte und ein scharfes Messer
essbare Silberperlen

Zubereitung

Zuerst die Butter mit dem Schneebesen der Küchenmaschine 3 Minuten lang luftig aufschlagen. Nach der Hälfte der Zeit einmal mit einem Silikonschaber die Butter von den Schüsselwänden abkratzen. Die Butter sollte in den 3 Minuten sehr viel heller und cremiger werden.
375 g Puderzucker in die Schüssel sieben. Auf niedrigster Stufe der Küchenmaschine den Puderzucker in die Butter einrühren, bis alles eingearbeitet ist. Kurz auf hoher Stufe schlagen, bis keine Klumpen oder Krümel mehr zu sehen sind.
Das Vanilleextrakt, die Milch oder Sahne und das Salz hinzufügen. Die Buttercreme nun auf höchster Stufe für mindestens 3 Minuten schlagen. Dabei zwischendurch einmal die Wände der Schüssel abschaben.
Wenn die Buttercreme nun noch zu fest ist, können noch bis zu 30 ml mehr Milch oder Sahne eingearbeitet werden. Wenn die Buttercreme zu flüssig ist, kann man noch bis zu 125 g gesiebten Puderzucker dazugeben. Ist die Buttercreme nur ein wenig zu weich hilft es oft schon, sie für einige Zeit in den Kühlschrank zu stellen, da die Butter in der Creme dann fester wird.

Für das Himbeer-Püree Himbeeren und Zucker vermischen, angeknackste Kardamomkapseln dazu geben, und alles einmal aufkochen lassen. Dann ca. 5 min sanft köcheln lassen. Alles durch ein feines Sieb streichen und die Kerne entfernen.

Teilt die drei Kuchenböden mit einem Tortenschneider horizontal in 2 Hälften. Streicht auf die drei unteren Hälften Himbeer-Püree und legt die obere Hälfte darauf.
Anschließend verstreicht ihr die Buttercreme an der Außenseite der drei Torten. Mit einem Küchenspachtel wird nun der weiße Fondant ausgerollt, dann wird der Fondant mit dem restlichen Puderzucker locker mit dem Ausrollstab über die drei Kuchen abgerollt und abgeschnitten. Stapelt jetzt die drei Kuchen übereinander und bedeckt sie mit dem restlichen Fondant-Überzug.
Zum Schluss wird der himmlische Kuchen mit ganz vielen Perlen verziert.

 

Lebkuchenhaus

lebkuchenhaus

 Zutaten

Für den Teig

500 g Honig
300 g Butter
500 g brauner Zucker
200 g gemahlene Mandeln
ca. 900 g Mehl
2 TL Zimtpulver
4 TL Lebkuchengewürz
abgeriebene Schale von zwei unbehandelten Zitronen
2 EL Kakao
2 Eier
2 TL Pottasche
4 EL Rum

 Für den Zuckerguss

750 g Puderzucker
3 Eiweiß

Zubereitung

Den Teig am Vortrag vorbereiten. Dafür Honig, Butter und Zucker in einem Topf unter Rühren erhitzen bis der Zucker sich aufgelöst hat. Alles in eine große Rührschüssel geben und abkühlen lassen.
Mandeln, 800 g Mehl, Zimt, Lebkuchengewürz, Zitronenschale, Kakao und Eier zugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes gründlich durchkneten. Bei Bedarf etwas Mehl zugeben.
Die Pottasche in Rum auflösen, zum Teig geben und so lange kneten, bis er nicht mehr klebt. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Mithilfe der Schablonen alle Teile für das Lebkuchenhaus mit einem spitzen Messer aus dem Teig ausschneiden und auf Backbleche legen. Nochmals 15 Minuten kühl stellen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen (Umluft). Backblech aus dem Kühlschrank nehmen und 20 bis 30 Minuten backen, bis die Lebkuchenhaus-Teile in der Mitte fest sind.

Um den Zuckerguss als Klebstoff und für die Dekoration des Lebkuchenhauses herzustellen, den Puderzucker und die Eiweiße in einem hohen Rührbecher mit den Schneebesen des Handrührgerätes dickcremig aufschlagen und in einen Spritzbeutel füllen.
Die Unterlage mit Alufolie überziehen. Die Unterkante eines Seitenteils dick mit Zuckerguss bestreichen und auf die Unterlage setzen. Ca. 5 Minuten festhalten und dann z. B. mit Kaffeebechern von der Innenseite abstützen.
Nacheinander alle Seitenteile des Lebkuchenhauses mit Zuckerguss auf die Unterlage kleben und untereinander an den Kanten zusammenkleben. Jeweils erst einige Minuten antrocknen lassen, bevor ihr zum nächsten Teil übergeht.
Von innen und außen noch einmal alle Kanten und Ecken mit Zuckerguss ausspritzen. Etwa eine Stunde aushärten lassen. Erst dann das Dach anbringen.

In der Zwischenzeit auf einer der Dachhälften den Schornstein aufkleben und ebenfalls aushärten lassen. Die Kaffeebecher entfernen. Zuckerguss entlang der Ränder der ersten Dachhälfte spritzen sowie außen entlang der Seitenteile, auf denen das Dach aufliegt. Dachteil aufsetzen, sodass es sauber oben mit den Giebeln abschließt. 5 Minuten festhalten und wieder zur Befestigung entlang aller Mauern innen und außen Zuckerguss spritzen. Mit der zweiten Dachhälfte genauso verfahren. Den Schornsteinteile ebenfalls mit Zuckerguss zusammenfügen und auf dem Dach befestigen. Lebkuchenhaus mindestens 6 Stunden zum Aushärten stehen lassen.

Nachdem das Lebkuchenhaus ausgehärtet ist, könnt ihr es nach Lust und Laune dekorieren.

 

Vanilleeis

vanilleeis

Zutaten

Für die Eiscreme

250 ml Vollmilch
100 g Zucker
2 Eier
450 g Schlagsahne
1 TL Vanilleextrakt

Für die Eiswaffeln

70 g erlassene Butter
140 g Puderzucker
250 ml Milch
180 g Mehl
1 TL Vanillezucker
Waffelhörnchen-Automat

Zubereitung

Die Milch in einem kleinen Topf erhitzen. Eier und Zucker in einer anderen Schüssel schaumig rühren. Die heiße Milch langsam unter das Eier-Zucker-Gemisch geben. Die gesamte Masse in den Topf geben und erhitzen, ohne sie kochen zu lassen. Dabei ständig umrühren bis sie eindickt und die Konsistenz einer leichten Eier-Milch-Creme bekommt.
Auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Die Schlagsahne und den Vanilleextrakt unterrühren. Für mindestens 12 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

Für die Waffeln den Puderzucker nach und nach in die zerlassende Butter einrühren. Die Milch unterrühren. Den Vanillezucker und das Mehl dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen. Nun den Teig im Waffelhörnchen-Automaten backen und sofort nach der Entnahme zu Hörnchen rollen.

 

Weitere Themen aus der Luna 59 findet ihr hier.

Keksrezept: Freunde aus dem All

Pia Deges liebt den Duft von frischem Gebäck. Noch glücklicher machen sie jedoch die freudigen Kinderaugen, wenn Kekse und Kuchen aus dem Backofen kommen. Deshalb finden wir in ihrem Buch „Monsterlecker“ einfache Rezepte „ohne viel Tamtam“. Unendlich süß, sind ihre Backwerke dennoch – in Geschmack und Aussehen!

In der Welt der Kids kennt sich Pia bestens aus: Sie weiß genau, wie ihr mit wenigen Griffen, zwei lustigen Kulleraugen oder ein wenig Farbe maximale Wirkung erzielt und so ziemlich jedem Gegenstand einen Charakter verleiht. Auf ihrem Instagram-Account und ihrem Blog „Wundertütchen“ aber auch in ihrem zahlreichen Büchern gibt es Bastel- und Backanleitungen, die der ganzen Familie Spaß machen. Schaut doch mal vorbei!

Wir zeigen euch heute ein Keksrezept von Pia. Es wird schokoladig, spacig und lecker. Natürlich – wie von Pia angekündigt – völlig unprätentiös. Ab ins All: Kekse jagen!

Freunde aus dem All

Für ca. 20 Kekse

Pia Deges: Monsterlecker, Hölzer Verlag 2016, 14,95 Euro
Für noch mehr Monsterrezepte schaut ihr am besten hier nach: Pia Deges: Monsterlecker, Hölzer Verlag 2016, 14,95 Euro

250 g weiche Karamellbonbons
450 g Sahne
100 g Butter
150 g Mehl
200 g brauner Zucker
50 g Kakaopulver
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Backpulver
100 g Zartbitterschokolade
3 Eier
Zum Verzieren:
Fotokarton in Mint
50 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung

Karamellbonbons in kleine Stücke schneiden und mit der Sahne unter ständigem Rühren aukochen. So lange köcheln lassen, bis sich alle Bonbons aufgelöst haben. Karamellsahne in eine Rührschüssel gießen und mind. 3 Std. im Kühlschrank erkalten lassen.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen, zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Butter schmelzen. Mehl, Zucker, Kakao, Vanillezucker und Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Schokolade fein hacken. Eier verquirlen. Eier mit der lüssigen Butter vermischen, dann die Mehlmischung und Schokolade unterrühren.

Auf jedes Backblech mit ausreichend Abstand ca. 20 walnussgroße Teighäufchen setzeufokeksn. Achtung, sie gehen beim Backen ordentlich auf. Jeweils 10 Min. backen, abkühlen lassen.

Karamellsahne aufschlagen, bis sie eine schön feste Konsistenz erhält. In einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf die lache Seite von der Hälte der Kekse spritzen. Die anderen Hälten obenauf legen und festdrücken. Kekse evtl. erneut kalt stellen.
Die Ufokekse werden von kleinen Aliens gelogen! Dafür Außerirdische auf Fotokarton malen und ausschneiden. Kopf und Oberkörper reichen. Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen und die Außerirdischen jeweils mit 1 Klecks Kuvertüre an den Keksen befestigen.

Titelbild: Hölker Verlag/ Pia Deges