Homestory: Minimalist trifft auf Französin in Berlin

Eine inspirierende Homestory, die Lust macht, die eigenen Wände neu zu gestalten. Im Prenzlauer Berg in Berlin hat sich Familie Spielberg ihren Traum vom Altbau erfüllt. Wir stellen euch zwei-fach Mama Rebecca und die Wohnung ihrer mittlerweile vier-köpfigen Familie vor.

Rebekka Spielberg, zu dem Zeitpunkt hochschwanger. Vor wenigen Tagen kam Töchterchen Maude Sophie zur Welt.

„Die Wohnung hat uns nicht durch ihre Größe überzeugt, sondern durch ihre Lage und Besonderheiten.“

Die Stühle sind Vintage und stammen von Rebeccas Oma.

Auf 77 Quadratmetern wohnt Rebecca gemeinsam mit ihrem Mann Lars (38) und Sohn Leo (22 Monate). Vor wenigen Wochen wurden sie zum zweiten Mal Eltern.

Rebecca und ihr Mann sind große Kaffeeliebhaber! Eine Siebträgermaschine gehört daher unbedingt zu ihrer Küchenausstattung dazu.

„Unser großer Traum war eine Altbauwohnung mit Charme – und den haben wir uns erfüllt. Die Wohnung hat uns nicht durch ihre Größe überzeugt, sondern durch ihre Lage und Besonderheiten. Lieber verzichten wir auf Wohnraum und haben es ruhiger. Die Suche nach einer großen Wohnung, die gleichzeitig fernab von Straßenlärm gelegen ist, ist in Berlin nicht einfach zu finden.“ So die Halbfranzösin.

Ein offen gestalteter Bereich durch Flügeltüren

Die Altbauwohnung umfasst drei Zimmer, hinzu kommen eine Küche mit Platz für einen kleinen Arbeitsplatz, den sie mit Möbeln ihrer Großmutter ausgestattet hat und das Badezimmer.

Die Besonderheiten der Wohnung sind mitunter die Flügeltüren, die das Kinderzimmer mit dem Wohnzimmer verbinden. Den Eltern fällt auf, dass ihr Sohn durch den offen gestalteten Bereich anfängt gern allein in seinem Zimmer zu spielen und sie sich derweil im Wohnzimmer beschäftigen können.

Ein wahrer Kinderzimmer-Traum, in dem der kleine Leo und bald auch seine kleine Schwester Maude-Sophie aufwachsen.

Im Kinderzimmer haben sich die Eltern für weisse und hellbraune Möbel entschieden, die hervorragend durch bunte Holzspielzeuge in Szene gesetzt werden. „Das Spielzeug verstauen wir neben der Kommode am liebsten in Aufbewahrungskörben, an die Leo leicht rankommt und worin schnell einiges verstaut werden kann“. Der Wickelplatz wurde mit Hilfe illustrierter Deko liebevoll gestaltet.

Rebecca hat den Wickelplatz liebevoll mit einigen Details hergerichtet.

Während der Sommermonate nutzt die Familie täglich ihre zwei Balkone. Der eine an der Küche gelegen, der andere am Wohnzimmer.

„Leo liebt es vom Wohnzimmmerfenster aus die Müllautos zu beobachten. Ich nehme ihn dafür jedes Mal auf meinen Arm, was mir mit dem wachsenden Bauch immer größere Anstrengung abverlangt.“ Die Ankunft des Geschwisterkindes erfüllt Rebecca mit großer Ehrfurcht vor der Herausforderung, die das Leben mit zwei Kindern mit sich bringt. Wenngleich sich die Eltern riesig auf ihr zweites Kind freuen. Diesmal wird es ein Mädchen.

Wenn Puristik auf Vintage trifft

Das schlichte und in weiss gehaltene Schlafzimmer bekommt durch Pflanzen, einer sanften Lichtquelle, Bilder in Holzrahmen und farblichen Dekoelementen einen sehr warmen und persönlichen Charakter.

Beim Einrichten mussten sie erstmal einen Kompromiss finden. Ihr Mann ist der minimalistische Typ, mag es gradlinig, leer, frei von jeglichen Dekoelementen. Sie, geprägt durch ihr Leben in Paris liebt Dekoration, braucht verspielte Elemente und ab und an ein Farbhighlight.

Sie haben einen Mittelweg gefunden und der reicht von puristischen Dekoartikeln im Zusammenspiel mit Möbeln im Vintagestil, die sie auf dem Flohmarkt entdeckt und die sie von Großeltern bekommen haben.

Zu den Highlights in der Wohnung zählen die blaue Wand ebenso wie die gemütliche, große Sofalandschaft.

Die blaue Wand im Wohnzimmer war eine Idee von Rebecca, nachdem sie sich auf Social Media hat inspirieren lassen. „Nach dem ersten Pinselstrich war ich geschockt, aber wir gewöhnten uns schnell an die neue Farbe und sind nun sehr glücklich damit.“ Das große Sofa ist zu einem Herzstück in der Wohnung geworden, das Bequemlichkeit und Design vereint.

Helles Holz ist Ausstattungsmerkmal Nummer eins in der Wohnung und lässt die Räume größer wirken.
Zurückhaltung mit weißen Möbeln und nur kleine Farbakzente im Schlafzimmer. Durch Rahmen aus Holz und Detailverliebtheit kommt Gemütlichkeit ins Spiel.

Auch wenn der Nachwuchs da ist, wollen sie nicht woanders nach einem neuen, größeren Zuhause suchen. „Das Kinderzimmer bietet genug Platz für ein Hochbett und genügend Raum zum Spielen. Ein zusätzliches Zimmer wäre natürlich optimal, aber so wird es einfach noch gemütlicher. Ich selbst habe mir mit meiner Schwester lange ein Zimmer geteilt. Ich fand es schön, dass wir so nah beieinander sein konnten.“

Rebecca selbst hat Hotelmanagement studiert und arbeitet derzeit für Designhotels.com im Sales und Marketingbereich. Ihr Mann kommt aus dem IT-Bereich. Die Elternzeit möchte die 30-jährige weiterhin dafür nutzen sich auszuprobieren. So machte sie sich vor wenigen Wochen unter dem Namen @abricot.coco nebenberuflich selbstständig und möchte damit als Social Media Strategin Labels auf dem digitalen Markt unterstützen.

Seit mittlerweile 5 Jahren teilt sie auf ihrem eigenen Blog (@myrivegauche) Reiseberichte mit ihren Lesern und gibt stilvolle Inspiration rund um Interieur und Design. „Designerhandtaschen oder teure Kleidung interessieren mich nicht, aber für Interieur schlägt mein Herz.“

Lust auf ein Nachstyling?

Ihr wollt wissen, wo ihr diese oder ähnliche Einrichtungsartikel aus der Wohnung von Rebeccas Familie nachkaufen könnt? Wir helfen gern und zeigen eine Auswahl der schönsten Möbel, Dekorationselemente und Spielzeuge.

Das Wohnzimmer

Das Kinderzimmer

Das Schlafzimmer

Alle Bilder: Andrej Dallmann

Kinderbetten für jeden Kinderzimmertyp: Das sind unsere Favoriten!

Kinderzimmer können in den unterschiedlichsten Stilrichtungen gestaltet werden und was gehört mitunter als erstes hinein in die Ausstattung? Richtig, ein Kinderbett! Ob zeitlos, verspielt, klassisch oder außergewöhnlich – wir zeigen euch eine Auswahl der schönsten Modelle.

Kindermatratze: Was muss beim Kauf einer Matratze für Kinder beachtet werden?

Ab dem dritten oder vierten Lebensjahr denken Eltern darüber nach ein größeres Bett für das Kind zu kaufen. Mit diesem Schritt geht auch der Kauf einer neuen Matratze einher. Doch welche Matratze ist die richtige?

Damit sich der Körper der Kinder im Schlaf optimal regenerieren kann, sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Matratze nicht zu fest ist. Mit Kaltschaummatratzen namenhafter Hersteller liegt man oftmals nicht falsch. Unbedingt achten sollte man aus ökologischer Sicht auf die Qualität und darauf, dass keine Schadstoffe in der Matratze enthalten sind. Siegel wie der blaue Engel oder die Zertifizierung von OEKO Tex Standard 100 erleichtern das Suchen. Außerdem kann es helfen, sich Testberichte anzuschauen, welches Produkt gut abgeschnitten hat.

Über eine ergonomische Matratze sollte man erst ab einem Alter von etwa 15 Jahren oder erst mit dem Erwachsenenalter in Erwägung ziehen.

Gut zu wissen: Die Matratze vor dem Gebrauch – im besten Fall mehrere Tage – auslüften lassen.

Zeitlose Kinderbetten für jeden Kinderzimmerstil

Die Alternative zum klassischen Kinderbett

Bei Kinderbetten sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Mittlerweile können Kinder sich ein eigenen Haus in ihr Zimmer stellen, im Rennauto schlafen oder sich ganz wie eine Prinzessin fühlen. Alles ist möglich, sofern der Platz gegeben ist und der Geldbeutel es zulässt.

Ganz sicher ist, diese Modelle erfreuen die meisten Kinderherzen und sind wirklich etwas ganz besonderes.

 

Das Holz-Hausbett/Tipi lässt sich neben der Nutzung als Bett auch toll als Kuschelecke ins Kinderzimmer einbauen. Einfach eine Matratze rein, Bücher, Kissen und Decken rauf und fertig! Und auch Höhlen lassen sich hervorragend damit bauen.

Hochbetten

Hochbetten sind eine hervorragende Lösung, wenn sich Geschwister ein Zimmer teilen. Zudem bieten sie eine platzsparende Alternative zu zwei „normalen“ Bettgestellen.

Übrigens: Schöne Bettwäsche und Umgestaltungsmöglichkeiten für das Kinderbett KURA vom schwedischen Hersteller haben wir euch bereits in vorherigen Beiträgen gezeigt.

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Spielplatz-Design: So cool und fantasievoll können Spielplätze aussehen!

Mit ihrer Firma Monstrum möchten sie die Spielplatz-Welt revolutionieren! Ole Barslund Nielsen und sein Freund Christian Jensen erfüllen mit ihren Konstruktionen nicht nur die Wünsche ihrer Kunden, sondern kreieren wahre Spielparadiese für Kinder.

Die verstehen, was Kindern Spaß macht! Ole Barslund Nielsen und Christian Jensen, Gründer von Monstrum @Monstrum

Wie genau die Spielplätze aussehen, die die zwei dänischen Designer gemeinsam mit ihren Kunden umsetzen und inwiefern die sich ganz offensichtlich von herkömmlichen Spielplätzen unterscheiden, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Ole Barslund Nielsen hat uns unsere Fragen im folgenden beantwortet.

Spielplätze im LEGO-Stil oder Prinzessinnen-Türme, woher stammen diese tollen Ideen?

Die meisten unserer Kunden haben meist eine ziemlich genaue Idee davon, wie sie sich ihren Spielplatz vorstellen. Sobald sie uns kontaktieren, haben sie ein Thema oder bereits spezielle Elemente im Kopf, die sie uns mitteilen und die ihnen bei der Umsetzung wichtig sind. Wir lieben Kunden mit dem Ehrgeiz einen einzigartigen Ort für Kinder zu erschaffen. Die Spielplätze werden in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und den Architekten entwickelt und designt. Unser Team mit 10 Architekten gewährleistet, dass am Ende ein tolles Projekt entsteht, das fasziniert. Wir schaffen eine Balance zwischen dem Spielfaktor für die Kinder, der Umsetzung des Themas, dem Budget und kreieren den Wow-Faktor.

„LEGO“-Spielplatz in Dänemark ©Monstrum

Wie entstand die Leidenschaft für Spielplatzdesign, sind Sie selbst Vater?

Ich bin selbst Vater eines Sohnes. Während meiner Arbeit vor 16 Jahren im Bereich Theaterdesign schlug ich der Kindertagesstätte meines Sohnes vor, das Konzept ihres Spielplatzgeländes zu erneuern. Diese Arbeit kombiniert Kunst und Architektur und ich realisierte schnell, dass dies genau der richtige Job für mich ist. Zu diesem Zeitpunkt sahen alle Spielplätze die ich kannte gleich aus. Keiner war wirklich einfallsreich oder besonders. Es wurde schnell klar, dass sich meinem Partner und mir hier eine Lücke für ein kreatives Projekt auf dem Markt darbot.
Ab diesem Moment war unser Ziel, dass unsere Spielplätze mehr sind als nur Rutschen, Schaukeln und bunte Farben.
Es sollten Orte entstehen, die die Phantasie fordern und Groß und Klein in neue Welten eintauchen lassen.

Spielplatz „Linnéparken“ in einem Park in Schweden, benannt nach Carl von Linné, einem schwedischen Doktor, Zoologe und Botaniker ©Monstrum

Was braucht ein guter Spielplatz, damit genau dies geschieht?

Er muss einfallsreich sein und zu Abenteuern einladen und es muss unterschiedliche Bereiche für Altersgruppen geben.
Kleinkinder benötigen noch viel Schutz, Nähe zu ihren Eltern und kleinere Herausforderungen.
Schulkinder brauchen Platz, Möglichkeiten sich auszutoben und zum bewegen. Für sie braucht es Spielelemente, die die kleinen Kinder nicht erreichen können. Zum Beispiel einen Höhle, die weit oben und nur schwierig zu erreichen ist. Der visuelle Gedanke bei einem Spielplatz ist enorm wichtig, daher auch die märchenhaften, tierischen Modelle.

Kleine Kinder schauen sich gern die Fähigkeiten und Möglichkeiten von den Großen an und ab. Die Größeren messen sich an Triumphen, wie hoch, wie schnell sie sind und wie hoch sie kommen. Jeder Spielplatz sollte ein gewisses Risiko für die Kinder beinhalten. Wenn sie beispielsweise eine Wand hochklettern, geht es nicht ausschließlich darum, wie hoch jeder kommt, sondern viel mehr um das Kribbeln im Bauch, das das Klettern in der Höhe mit sich bringt. Fallen und Fehler machen gehört dazu!

Abenteuer-Kletterturm als Teil in einem Fischermuseum in Dänemark ©Monstrum

Wie startet Ihre Firma ein neues Projekt? Was sind die ersten Schritte?

Zunächst einmal ist es wichtig, die Ideen unserer Kunden zu verstehen. Hierfür arbeiten wir von Anfang an im Entstehungsprozess eng als Team miteinander zusammen. Normalerweise beginnen wir damit von Hand Skizzen anzufertigen und so den groben Aufbau des Gesamtkonzepts zu verstehen. Wenn Leute vom Bürgersteig oder von der Strasse den Spielplatz das erste Mal sehen wünschen wir uns, dass er einen Wow-Effekt bei ihnen auslöst und die Kinder sofort der Wunsch packt, dort spielen zu wollen. Nach einem groben Überblick geht es weiter mit der Visualisierung in 3D, wo alle Details, wie Farben und die unterschiedlichsten Elemente eingebunden werden.

Spielplatz „Brumleby“ in Dänemark ©Monstrum

Wodurch ist Ihre Firma gewachsen?

Mit meinem Freund Christian Jensen habe ich die Firma gegründet. Wir sind Künstler und Designer und darauf liegt bei unserer täglichen Arbeiten der Fokus. Aber um die Firma aufzubauen brauchte es weitaus mehr. Wir mussten durch uneinige Entscheidungen hindurch, Businessstrategien mussten entwickelt werden.
Wir haben viel gesprochen und uns beraten darüber, wie wir unser Produkt am besten und schnellstmöglich vermarkten können. Unsere Landschaftsarchitekten entwickelten und entwickeln weiterhin Pläne, wodurch Spielplätzen weltweit mehr Bedeutung geschenkt werden soll.
Wir sind unheimlich froh darüber, dass wir selbst entscheiden können, wie die nächsten Schritte aussehen, die uns letztlich zu einer einzigartigen Firma machen, fernab vom restlichen Markt. Mittlerweile arbeiten wir u.a. mit Kunden in China, den US-Staaten, Mexiko, Hong Kong und Russland zusammen.

Gibt es in Deutschland bereits einen Spielplatz?

Bisher gibt es noch keinen Spielplatz aus unserem Konzept innerhalb Deutschlands. Deutschland legt allerdings ebenso mehr  und mehr einen großen Fokus darauf Kinder und Design zu verbinden und natürlich sind wir auch deutschlandweit offen für neue Projekte!

Spielplatz „Liseberg“ in Schweden ©Monstrum

Ihr aktuelles Projekt?

Zurzeit arbeiten wir an mehreren Plänen weltweit. Wir bauen einen Drachen mit einer Flügelspannweite von 15 Metern in Dubai, der vor einem Schloss liegen soll, einem Fischermannsdorf in Schweden, einen 12 Meter langen Wal, der auf einer Fähre in Norwegen platziert werden soll. Darüber hinaus arbeiten wir an einem acht Meter hohen Pfau für Hong Kong, große Fische für Spielplätze in New York und noch einiges mehr.

Mehr Informationen und Eindrücke der unterschiedlichsten Spielplätze gibt es direkt auf der Website des Unternehmens!

Titelbild ©Monstrum

Schönes Kindergeschirr, Lätzchen und Platzsets: Zu Tisch bitte!

Skandinavisches Geschirr aus Bambus und Melamin am Essplatz der Kleinsten? Oder schlicht aus hochwertigem Porzellan und Edelstahl für die Größeren? Wir zeigen euch eine Auswahl, die den schlichten, dennoch kindlichen Stil auch an euren Familienesstisch bringt. 

Kindergeschirr aus Porzellan und Besteck aus Edelstahl

Hübsches Geschirr aus Porzellan eignet sich für Kinder ab spätestens drei Jahren! Natürlich kann Porzellan auch mal zerbrechen, aber so lernen Kinder auch, vorsichtig mit den Dingen umzugehen. Außerdem ist es natürlich bei weitem die umweltfreundlichste Alternative. Einige haben vielleicht sogar noch ihr eigenes Kindergeschirr von damals in der Schublade, das zu neuen Ehren kommt?

Porzellan-Sets in verspieltem Design

Einzelnes Kindergeschirr aus Porzellan

Zu den hübschen, verspielten Designs fallen den Kindern sicher einige Geschichten ein.

Kinderbesteck aus Edelstahl

Dieses Edelstahlbesteck für Kinder ist liebevoll gestaltet und mit seinen kindlichen Gravuren etwas ganz Besonderes.

Bambus oder Melamin? Auf jeden Fall Geschirr, das zum Phantasieren einlädt!

Nachhaltiges Geschirr aus Bambus oder Melamin bietet sich als ideale Alternative zum Porzellan Geschirr an, insbesondere wenn die Kinder noch etwas kleiner sind. Das Material eignet sich sowohl für heiße als auch für kalte Lebensmittel. Die Kollektion von Filibabba ist in gänzlich schlichten Tönen wie creme, olivgrün, grau sowie rose gehalten. Andere Marken wie Konges Slojd, Cam Cam Copenhagen und Sebra verlassen sich in punkto Design auf nostalgisch, kindliche Illustrationen.

Ob für die Baby Led Weaning Methode, den Babybrei oder für die großen einen kleinen Gemüsesnack zwischendurch – Schüsseln gehören zur Küchenausstattung im Familienhaushalt dazu. Und auch einfache Teller kann man eigentlich nicht genug haben, vor allem dann, wenn auch mal mehr als die eigenen Kinder Zuhause mitessen. Mit dem Bären-Holzbrett macht das Frühstück erst so richtig Spaß.

Lätzchen: So ist kleckern kein Drama mehr!

Lätzchen mit Ärmeln sind gerade am Anfang der beste Tipp! Dank wasserabweisender Beschichtung ist Kleckern aber bei all diesen Lätzchen kein Problem mehr. Auch durch die Länge bleibt die restliche Kleidung weitestgehend verschont, wenn doch einmal etwas daneben geht. Einfach feucht abwischen oder unter fließendem Wasser abwaschen und schon ist es wieder sauber!

 

Platzsets: So bleibt auch der Tisch geschützt!

Platzsets aus nicht-toxischem Silikon sind nicht nur dekorativ, sondern eignen sich hervorragend als Ergänzung auf dem Familienesstisch. Durch ihre rutschfesten, abwaschbaren und schmutzabweisenden Eigenschaften erleichtern sie Eltern und Kindern das Leben ungemein.

Kinderbecher: Bruchsicher aus Melamin oder Bambus

Schnabeltassen mit Henkeln erleichtern vor allem ganz kleinen Kindern das Trinken. Dennoch empfiehlt es sich, so früh wie möglich auch auf normale Becher umzusteigen. So können die Kleinen das Trinken schneller lernen. Wenn ihr die bunten Becher direkt im Set kauft, habt ihr immer genug für Besuch oder ihr könnt beim Kindergeburtstag auf Einwegbecher verzichten!

Die ABC-Trinkbecher aus Melamin der Marke Designletters sind auch mit dem passenden Trinkaufsatz erhältlich und somit auch schon früh zum Trinken lernen geeignet. Die leichten, aber aufgrund ihres Materials robusten Becher sind spülmaschinenfest und können später die Aufgabe als Zahnputzbecher oder als Stiftehalter übernehmen. Dank der Typographie von Arne Jacobsen findet ganz schnell jedes Familienmitglied seinen Platz am Esstisch!

Kinderbesteck aus Melamin und Bambus

Und natürlich darf für die optimale Kombination das Besteck nicht fehlen. Auf die Materialien Bambus und Melamin ist selbstverständlich auch hier Verlass.

Slider/Teaser: Liewood

Homestory: So lebt Innenarchitektin Amélie Colombet mit ihrer Familie in Paris

Amélie Colombet ist Innenarchitektin und lebt in Paris. Ihre eigenen vier Wände hat sie für sich und die Familie fantasievoll und mit Mut zur Farbe gestaltet.

Fotos: Anne-Catherine Scoffoni

Wir stellten euch bereits viele farbenfrohe Wohnungen vor, wie etwa die von Julia Ballmaier und ihrer Familie.  Diesmal geht es nach Paris zu Amélie Colombet. Sie ist Gründerin der Architekturagentur „Inhale“ und lebt mit ihrer Familie in einer 85 Quadratmeter großen Wohnung mit atemberaubendem Blick über Paris. Obwohl Amélie passionierte Innenarchitektin ist, wirkt die Wohnung, die sie mit ihrem Mann, dem vierjährigen Sohn Auguste und Hund Jack teilt, alles andere als übermäßig durchdesignt. Mit einfachen Accessoires hat sie ihr Zuhause in eine charmante, warme und freundliche Kulisse für ihr tägliches Leben verwandelt.

Homestory Paris

„Meine oberste Priorität war es, in einem alten Gebäude mit Holzböden und hohen Decken zu leben“, erklärt sie. Die Möbel in der Wohnung sind antik und haben sich im Laufe der Zeit angesammelt. Es ist eine gemütliche Umgebung mit vielen Farbtupfern. Dunklere Farben für die Korridore, helle Farben für die Räume. Farbtöne wie Tiefschwarzund Kakigrün mischt sie mit verschiedenen Materialien – etwas, das sie von ihrer Mutter geerbt hat. Amélie ist in einer Familie von Ästheten aufgewachsen, die sich sehr für Kunst und Kunsthandwerk interessierten. Von schönen Stücken war sie seit ihrer Kindheit umgeben. Amélie besitzt ein gutes Gespür für Räume und deren Flair.

„Wie auch immer ein Raum ist, du musst ihn genießen und darfst nicht versuchen, ihn zu etwas zu machen, das er nicht ist“, sagt sie. „Wir leben in einer kleinen Wohnung. Aber ich spiele nicht mit Minimalismus, um sie größer zu machen.“ Stattdessen schuf sie im ganzen Haus Highlights, zum Beispiel eine von einer Landschaft inspirierte Wandverkleidung in ihrem Wohnzimmer, und setzte überall lebendige Farben ein.

Farbkontraste für mehr Tiefe

„Als wir in die Wohnung zogen, waren alle Wände in Cremetönen gestrichen. Die Wohnung hatte keinen Charme, aber eine unglaubliche Helligkeit und einen herrlichen Blick auf die Dächer von Paris. Ich wollte gerne zwei Atmosphären kreieren: eine helle und eine dunkle. Dieses tiefe Blauschwarz ist letztlich eine sehr klare Farbe und schafft einen interessanten Kontrast zwischen dem Eingangsbereich und dem lichtdurchfluteten Wohnzimmer“, erklärt Amélie.

Im Flur entschied sie sich für eine grüne Tapete, die wie ein Stoff aussieht und einem Kunden vermutlich schwer zu verkaufen gewesen wäre. Doch das Ergebnis ist großartig. „Man muss sich nur trauen!“ Augustes Schlafzimmer wurde exklusiv von ihr gestaltet. Die Hauptmotivation war es, den kleinen Jungen darin träumen zu lassen. „Für Augustes Zimmer habe ich ein Hochbett mit Gittern entworfen, das die Tiere und die Bäume des Waldes auf der Tapete im Zaum hält“, erklärt Amélie.

Ein Raum mit Platz für Fantasie. Der Rest der Wohnung ist eine fröhliche Mischung aus Objekten, die ihr lieb und teuer sind: Keramik, Werke junger Künstler, geerbte Stücke, Art-déco-Objekte und Blumen. Eine Wohnung, die lebt und sich bewegt. Und darauf kommt es an.