Laufräder: Flotte Flitzer für Kleinkinder

Laufrad fahren ist die beste Übung, um Kinder auf das Fahrradfahren vorzubereiten. Wir zeigen euch die coolsten Modelle für Kleinkinder!

Mit einem Laufrad können eure Kinder nur gewinnen – nicht nur an Geschwindigkeit! Laufrad fahren trainiert den Gleichgewichtssinn und die Koordination und ist eine ideale Vorbereitung auf das spätere Fahrradfahren. Besonders wenn Kleinkinder nicht mehr im Buggy sitzen wollen, aber längere Strecken zu Fuß noch nicht bewältigen können, ist das Laufrad das ideale Fortbewegungsmittel.

Vor dem Fahrrad kommt das Laufrad

Auch Fahrrad fahren will gelernt sein. Und bevor unsere Kleinen auf ihr erstes Fahrrad steigen, gibt es noch eine Menge zu üben. Wie gut, dass es dafür die Laufräder gibt. Wer bereits sicher  laufen kann, kann hier seine ersten schwungvollen Schritte üben! Geschickt werden mit dem Laufrad Hindernisse umfahren und dabei wie von selbst die motorischen Fähigkeiten und Bewegungen trainiert. Ein besseres Fahrtraining gibt es nicht, und Spaß macht es außerdem!

Verkehrssicherheit auch mit dem Laufrad

Obwohl Laufräder und Dreiräder als Spielzeuge gelten und keine richtigen Fahrzeuge sind, ist es dennoch wichtig, dass die Kleinen sicher genug im Umgang damit sind. Wenn man z.B. an einer stark abschüssigen Straße wohnt,  besteht die Gefahr, dass das Kind auf der Straße die Kontrolle über das Spielfahrzeug verliert. Deswegen empfehlen wir die Kinder immer im Auge zu behalten. Bis acht Jahre alt müssen sie sich, egal mit welchem Fahrzeug, auf dem Gehweg oder auf privatem Grund und Boden bewegen.Wenn die Kinder acht Jahre alt sind, dürfen sie mit dem Fahrrad auf der Straße oder auf dem Fahrradweg fahren.

Die coolsten Laufräder für Anfänger

Sehen aus wie Fahrräder, sind aber keine. Und es gibt sie in vielen hübschen Farben. Insbesondere die Laufräder von Early Rider haben es uns angetan. Die sehen aus wie erste kleine Mountain Bikes. Etwas futuristischer kommen die Laufräder von Micro und QPlay daher. Mit einem coolen Design und knalligen Farben, sind die Modelle von Injusa und RoyalBaby die richtigen für die kleinen Rebellen. Wer sich lieber für etwas Zeitloses entscheiden will, ist bei der Marke Banwood gut aufgehoben: Funktionalität, einfache Formen und hohe Qualität.

Retro: Laufräder aus Holz

 

 

Wer den Holzlook mag, sollte sich bei Leg&Go oder Janod umsehen. Bei letzterem gibt es ein stylisches oranges Laufrad, das mehr an ein Motorrad als an ein Fahrrad erinnert. Niedlich ist auch der Holzroller von Moulin Roty, in Türkis und mit französischem Flair. Und wer’s ganz besonders und außergewöhnlich mag, wird bestimmt bei Rebel Kidz fündig. Einzigartige grafische Designdrucke und eine perfekte Qualität der Konstruktion warten auf die kleinen Rennfahrer.

Dreiräder für ganz Kleine

Vor dem Laufrad kommt das Dreirad. Hier trainieren die Kids schon mal die Koordination von Treten und Lenken, was  auch eine wichtige Vorübung fürs spätere Fahrradfahrenist. Einem großen Fahrrad nachempfunden mit dicken Profilreifen ist das Trybike die lässigste Variante. Das nostalgische und sehr minimalistische Dreirad von Dorfgemeinschaft-Lautenbach erinnert dagegen an frühere Zeiten und gefällt deshalb so gut! Extrem cool ist auch das Dreirad im Retrolook von Baghera. Dieses Trike ist aus Metall und sehr stabil. Dank Trittbrett kann auch mal ein zweites Kind mitfahren!

Auch Laufrad schon mit Helm fahren

 

Auf einen Fahrradhelm sollte auf dem Laufrad nicht verzichtet werden. Kinder können schon ziemlich schnell mit dem Laufrad fahren, und auch auf dem Bürgersteig ist niemand vor Stürzen sicher. Ein auffälliger Helm erhöht außerdem die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Wichtig ist, dass der Helm gut sitzt und eng, aber bequem am Kinn festgeschnallt werden kann. Lasst euch hier am besten vor Ort im Fachhandel beraten.

Zubehör für Laufräder

 

Passend zum Laufrad gibt es natürlich auch das ein oder andere Accessoire, das noch mehr Fahrspaß verspricht. Mit einem ausreichend langen Schloß könnt ihr das Laufrad mit eurem Rad zusammenschließen. Unbedingt testen, ob das Schloß auch an einer Stelle am Laufrad befestigt werden kann, die wirklich diebstahlsicher ist.

 

Teaser- Sliderbild: Banwood

Euer Kind will Fahrrad fahren lernen? Das solltet ihr beachten!

Schon mit 3 Jahren können Kinder ohne Hilfe Fahrrad fahren. In diesem Alter können sie die nötigen Bewegungsabläufe bereits koordinieren. Trotzdem gilt das erste Fahrrad noch als Spielzeug, die Kinder nehmen nicht am regulären Straßenverkehr teil. Dennoch gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Wie lernt mein Kind am besten Fahrrad fahren?

Ein Laufrad ist für Kinder die ideale Vorraussetzung zum Fahrradfahren, denn es lernt, die Balance zu halten und seine Geschwindigkeit einzuschätzen. Auch ein Roller gewöhnt Kinder früh an eine neue Form der Mobilität. Von einem Fahrrad mit Stützrädern wird mittlerweile abgeraten, denn sie vermitteln nur eine trügerische Sicherheit. Die Umstellung vom Laufrad auf das Fahrrad klappt in der Regel ganz flott.
Die ersten Fahrversuche können trotzdem noch etwas wackelig sein. Anschubsen statt anschieben ist dann die erfolgversprechende Methode, um euer Kind ans Fahrradfahren zu gewöhnen. Denn so wird es eher zum pedalieren motiviert. Dass euer Kind ab und zu hinfällt, ist dabei überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil – so lernt es auch da, sich richtig zu verhalten und es erfährt, wo seine eigenen Grenzen liegen.

Für die ersten Übungen bieten sich Schonräume an. Plätze ohne Verkehr also, wie Parks oder leere Parkplätze.

Wie erkenne ich, ob mein Kind reif genug ist für den Straßenverkehr?

Es ist ratsam, erst auf ein Fahrrad umzusteigen, wenn euer Kind sich wirklich auf bestimmte Regeln einlassen kann.
Denn während man neben einem Laufrad als Erwachsener noch zu Fuß mithalten kann, ist das mit einem fahrradfahrenden Kind schon schwieriger. Bis euer Kind 8 Jahre alt ist, muss es zwar ohnehin auf dem Gehweg bleiben, danach sind zwei weitere Jahre optional. Aber auch dort muß es z. Bsp. an Kreuzungen anhalten und auf andere Mitmenschen achten.  Schon bevor ihr mit dem Laufrad auf dem Gehweg unterwegs sein wollt, solltet ihr euch fragen, ob euer Kind…

  • auf eventuelle Zurufe von euch reagiert
  • schnell anhalten kann
  • sich an Abmachungen hält. Ihr müsst euch darauf verlassen können, das es zum Beispiel an einer Kreuzung wirklich stoppt.

Wenn ihr dann auf das Fahrrad wechselt, und weitere Strecken und auch unbekannte Wege erkundet, sollte euer Kind…

  • bestimmte Gefahrensituationen erkennen können und wissen, wie es sich richtig verhalten muss.
  • aufmerksam sein und sich im Verkehr nicht zu leicht ablenken lassen.

Eins dürft ihr nicht vergessen: schon alleine durch ihre Größe und ihre körperlichen Voraussetzungen können Kinder einfach nicht das gleiche im Verkehr leisten wie Erwachsene. Viele Situationen sind für sie nicht gut überschaubar, oft versperren Autos die Sicht. Die Rechts-Links-Koordination ist bei Kindern noch nicht genug ausgeprägt, und ihr Blickfeld sowie das Richtungshören sind eingeschränkt.
Außerdem handeln Kinder “ich-bezogen”. Sie gehen davon aus, daß alle um sie herum das gleiche sehen und können wie sie selber. Sie können sich noch nicht in andere reinversetzen und zum Beispiel den Bremsweg eines Autos einschätzen.
Es ist also wichtig, drauf zu achten, welche Wege ihr mit eurem Kind nehmt. Verschiedene Situationen einfach immer wieder üben!