10 einfache Spiele für draußen in Garten, Park und Wiese

Jetzt aber nichts wie raus! Denn endlich macht auch das Wetter mit und verwöhnt uns mit Sonnenschein und warmen Temperaturen. Und damit keine Langeweile aufkommt, haben wir zehn einfache Spiele für draußen. Sie eignen sich auch perfekt als Spiele für den Kindergeburtstag im Sommer!

Kästchenhüpfen – ein Klassiker seit Jahrzehnten! Unsere Variante ist noch unbekannter… Bild: Getty

Kästchenwerfen

Kästchenhüpfen ist eins der Spiele für draußen, die wir schon aus unserer Kindheit kennen. Diese Variante kennt ihr vielleicht noch nicht.
Mit Spielekreide wird ein Spielfeld mit vielen Kästchen auf dem Boden gemalt. In einem (variabel je nach Alter der Kinder) Abstand von circa zwei Metern markiert ein zusätzlicher Strich die Abwurflinie. Jetzt versucht jeder Mitspieler kleine (möglichst flache) Kieselsteine in ein Kästchen zu werfen. Wer getroffen hat, darf es mit seinem Zeichen markieren. Gewonnen hat, wer am Ende am meisten Kästchen markieren konnte.

Rutschhügel

Dieses Spiel ist wunderbar für den Garten- oder Terrassentisch geeignet, denn dann spart man sich danach das Staubsaugen. Schüttet ein Paket Mehl auf den Tisch und legt ein Stück Schokolade oben auf den Hügel. Jetzt schneidet der Reihe nach jeder ein Stück Mehl vom Hügel ab. Wer so das meiste Mehl ergattern kann, hat am Ende gewonnen. Aber Achtung: Wem die Schokolade abrutscht, der hat automatisch verloren, egal wie viel Mehl er schon gesammelt hat.

Klemmball

Das macht am meisten Spaß, wenn mehrere Kinder mitspielen und Mannschaften bilden. Zuerst werden eine Start- und eine Ziellinie festgelegt. Dann schnappt ihr euch einen beliebigen Spielball und klemmt ihn zwischen eure Köpfe. In dieser seltsamen Konstellation müsst ihr die Ziellinie erreichen. Um es noch spannender zu machen könnt ihr natürlich die Zeit dabei stoppen. Der Ball kann außerdem auch noch zwischen die Hüften, die Bäuche oder die Pos geklemmt werden.

Ballonade – Ein mit etwas Wasser gefüllter Ballon wird zum Wurfobjekt | Bild: Getty

Ballonade

Spannt zwischen zwei Bäume ein Seil (je nach Alter der Mitspieler höher oder tiefer). Jetzt gebt ihr etwas Wasser in einen Luftballon und blast ihn auf. Auf jeder Seite des Seils stehen gleich viele Mitspieler. Anschließend wird der Ballon über das Seil geworfen und die gegnerische Mannschaft muss ihn fangen. Das ist nicht so einfach, denn durch das Wasser fliegt der Luftballon völlig unkontrolliert.

Adlerauge

Auf eine Picknickdecke kommen alle möglichen Dinge wie Sonnenbrille, Schreibblock, Spielball… Was ihr eben so dabei habt. Jetzt muss ein Mitspieler weggucken, während die anderen ein Teil entfernen. Der der weggesehen hat muss raten, was von den Dingen fehlt.

Baumwechsel

Dieses Spiel lässt sich super im Wald oder im Park spielen. Jeder sucht sich einen Baum aus und legt eine Hand daran. Ein Mitspieler muss übrig bleiben. Dieser ruft jetzt laut: Bäumchen wechsel dich! und alle rennen los und versuchen den Baum von einem Mitspieler zu erreichen. Wer keinen ergattert hat, ist als nächster dran mit rufen.

 

Small child pointing at Treasure map.

Schatzsuche

Egal ob am See, im Freibad oder im Park: eine Schatzsuche macht immer Spaß. Ihr versteckt etwas (bitte nichts was wertvoll ist oder später vermisst wird) und zeichnet eine Schatzkarte. Die anderen Mitspieler müssen anhand dieser Karte versuchen, das Versteck zu finden. Reihum ist jeder mal an der Reihe mit Verstecken.

Schokomikado

Ihr braucht einen Pappteller, ein Glas und Schokolade (oder Schokolinsen). Das Glas wird umgedreht, darauf kommt der Pappteller. Auf ihm werden Schokostückchen verteilt, so dass der Teller im Gleichgewicht ist. Jetzt müsst ihr abwechselnd und vorsichtig mit den Lippen und ohne den Teller zu berühren ein Stück Schokolade vom Teller nehmen. Verloren hat derjenige, der den Teller zum Sturz bringt.

Mit einer Wasserpistole haben kleine und große Spaß! Bild: Getty

Wasserpistolenschlacht

Der beste Spaß am See oder im Garten. Es gibt zwei Mannschaften und für jeden Mitspieler eine Wasserpistole. Jetzt geht es darum, möglichst trocken zu bleiben. Ein einfacher Spaß, der nach einer kurzen „Trockenpause“ immer wieder von vorne losgehen kann.

Steinskulptur

Etwas für kreative Nachmittage. Zuerst werden Steine gesucht, die möglichst groß sind. Das können zur Not auch alte Ziegelsteine sein. Jetzt wird ein Thema ausgegeben. Entweder werden kleine Monster oder zum Beispiel Tiere gemalt. Jedes Kind muss erst einmal überlegen, welchem Monster oder Tier der eigene Stein ähnelt. Dann wird mit Plakafarbe losgemalt. Das Resultat kann eine schöne Skulpturenausstellung im Garten werden.

Aufmacherbild: Shutterstock

 

 

Sommerfest: Coole Ideen für eine gelungene Gartenparty!

Ob Kindergeburtstag, Kaffeeklatsch oder ein Dinner mit Freunden – im Sommer finden alle Feiern mit Familie und Bekannten vorzugsweise draußen statt. Wir haben deshalb Tipps zum Ausrichten eines Sommerfestes notiert und bei Pinterest die schönsten Dekoideen für eine gelungene Gartenparty herausgesucht!

Tipps und Tricks für die perfekte Gartenparty

Die Sonne scheint, die Vögel singen und die Temperaturen rufen nach kurzen Hosen und Sommerkleidern: Es ist wieder Zeit für Gartenpartys, wenn auch aktuell im kleineren Rahmen.
Aber was braucht man, um eine perfekte Gartenparty zu schmeißen? Hier kommt eine kleiner Guide, mit dessen Hilfe ihr ein tolles Sommerfest organisieren könnt.

Garten vorbereiten

Als erstes solltet ihr den Zustand eures Gartens überprüfen. Wenn ihr fleißige Gärtner seid, ist das natürlich kein Problem. Falls ihr es bisher noch nicht gemacht habt, entfernt verblühte Stauden und wucherndes Unkraut. Überlegt euch, wo Tische und Stühle stehen könnten, und ob dort zusätzlich noch etwas angepasst werden muss. Ein paar blühende Pflanzen oder Kräuter in Töpfen lassen unschöne Ecken gleich viel attraktiver erscheinen. Achtet bei gekauften Gartenpflanzen unbedingt darauf, dass diese nicht gespritzt sind – dann können sie ungehindert Bienen und Insekten anziehen.

Eine Lösung für jede Wetterlage

Der Sommer ist nicht immer berechenbar. Ein plötzlicher Wetterumschwung kann die Party gefährden. Deshalb ist es immer gut, praktische Lösungen auf Lager zu haben. Wind z. B. kann wirklich unangenehm sein. Wir empfehlen, alle freistehenden Dinge gut zu fixieren oder zu beschweren: Tischdecken am Tisch befestigen und eher schwere Deko-Objekte wählen. Müllbeutel am Besten im Haus deponieren. Um eventuell ein Buffet bei Regen schnell abzudecken, haltet eine große Plane oder aufgeschnittene Mülltüte bereit. Auch Hitze kann unerträglich sein. Sollte eure Gartenparty im Hochsommer steigen, ist es angebracht, die Gäste immer mit ausreichend Wasser und gekühlten Getränken zu versorgen. Für die Kinder ist ein Planschbecken oder ein Rasensprenger bestimmt eine willkommene Abkühlung. Ein Gartenzelt könnte parat stehen, um bei Regen oder zu großer Sonneneinstrahlung für Schutz zu sorgen.

Essen und Getränke fürs Gartenfest

Wenn es sich räumlich einrichten lässt, ist das Buffet im Haus am besten aufgehoben. Soll es draußen stehen, sorgt unbedingt für einen Platz im Schatten, idealerweise unter einem Zelt oder Schirm, so dass auch ein paar Regentropfen dem Essen nichts anhaben können. Vermeidet Salate mit Mayo oder ähnlich leicht verderbliche Speisen. Nicht nur Getränke, sondern auch Salatschüsseln kann man zusätzlich in größeren Schüsseln mit Eiswasser kühl halten. Besorgt für Flaschen mehrere Kühlmanschetten oder Flaschenkühler – bestimmt könnt ihr viele im Freundeskreis leihen. Mit großen Tellern könnt ihr Schüsseln abdecken, so dass keine Insekten ins Essen fliegen. Eventuell machen auch Abdeckungen für Gläser und Flaschen Sinn, um die Begegnung mit einer im Getränk schwimmenden Wespe zu vermeiden.

Motto aussuchen

Wenn ihr euch über die grundlegende Dinge Gedanken gemacht habt, könntet ihr noch ein Motte für die Party festlegen. Je nachdem ob es eine Geburtstagsfeier für Kinder, eine Grillparty oder ein einfaches Treffen mit Verwandten sein wird. So lassen sich Entscheidungen für die Deko noch einfacher treffen. Am einfachsten ist es, eine Farbe als Motto zu wählen. Pastellfarben wie Rosa, Blau, Grün oder Hellgelb sind immer leicht umzusetzen, und haben auch die größte optische Wirkung.

Die schönsten Dekoideen für das Sommerfest

Palettentisch

Wer komplett auf Möbel verzichten möchte, für den eignen sich vielleicht die Europaletten, die man rundherum ganz gemütlich gestalten und im Nachhinein auch wieder umfunktionieren kann.

Limonadenbar

Mit solch einer Limonadenbar ist ganz schnell für ein weiteres Highlight und eine leckere Getränkeauswahl gesorgt. Eine Kinderbar ist ebenfalls ein Hingucker und die Kinder können sich so selbstständig mit Limonade versorgen. Eine alte Schubkarre, mit Eis gefüllt sorgt dafür, dass Getränke gekühlt und immer griffbereit sind.

Spielplatz

Eltern können entspannter feiern, wenn die Kleinen sich in einem separatem Bereich beschäftigen können. Sei es ein Platz zum Essen am exklusiven Kindertisch oder ein Zeltelt das zum Ausruhen, Geschichten anhören oder zum Kuscheln einlädt. Auch eine Spielecke ist ganz wichtig, damit sie immer beschäftigt und unabhängig von den Eltern sind.

Kerzeneimer

Eine anständige Gartenparty muss über die richtige Beleuchtung verfügen. Es gibt nichts Schöneres, als bei Sonnenuntergang mit einer Flotte von angezündeten Kerzen zu speisen. Die Idee der schwimmenden Kerzen ist definitiv köstlich, besonders mit dem Zusatz von frischen Blumen!

Laterne

Laternen und Girlanden sind natürlich Teil der Dekoration. Kleine Lichter, bunte Bänder und vielleicht, warum nicht, Äste und Blumen werden zur Hauptattraktion und machen die Atmosphäre fröhlicher und intimer zugleich.

Accesssoires fürs Sommerfest

Hier folgen noch ein paar Produkte, die Tisch und Buffet zu einem Hingucker machen:

Mit diesen Produkten seid ihr startklar für eure Gartenparty. Die Mischung aus Naturmaterialien und sanften Farben hinterlässt bestimmt einen bleibenden Eindruck! Insgesamt empfehlen wir auf Nachhaltigkeit zu achten. Versucht Einweggeschirr zu vermeiden. Greift entweder zu normalem Geschirr oder zu Holzbesteck und wiederverwendbarem Bambusgeschirr. Wenn ihr nicht auf Strohhalme verzichten wollt, wählt die Varianten aus Glas, Metall oder recyceltem Papier.

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Gärtnern für Anfänger – Tipps für Beet und Balkon

Endlich Frühling! Endlich raus ins Grüne! Und am meisten Spaß macht es natürlich, selber in der Erde zu buddeln und zu sehen, wie etwas wächst. Hier sind ein paar Tipps fürs Gärtnern mit Kindern. Sie funktionieren für Garten und Balkon.

Pflanzen auf der Fensterbank vorziehen

Die Temperaturen steigen, aber viele Samen keimen nur, wenn es konstant warm ist. Diese kann man sehr gut in einem Minigewächshaus vorziehen (gibt es in Baufachmarkt oder im Gartenhandel). Tomaten zum Beispiel werden schon ab Feburar auf der Fensterbank vorgezogen.

So geht’s: Füll die Saatschale bis ungefähr einen Zentimeter unter den Rand mit Aussaaterde, wässere sie ein bisschen (nicht zu viel). Dann bohrst du mit einem Holzstab Löcher in die Erde und legst je ein Samenkorn hinein. Es muss genügend Abstand zwischen den Löchern sein, damit die kleinen Pflänzchen Platz haben. Jetzt mit einer Sprühflasche alles vorsichtig befeuchten und die Samen mit einer feinen Schicht Erde bedecken (außer es sind Lichtkeimer! Steht auf der Packung!).

Stell dein Minigewächshaus an einen warmen, hellen Ort und halte die Erde immer schön feucht. Sobald du das erste Grün entdeckst, solltest du täglich kurz den Deckel des Häuschens abnehmen, damit die kleinen Pflanzen auch genügend Luft bekommen.

25 Dinge, die im Frühling mit Kindern besonders viel Spaß machen findet ihr hier.

Kleine Pflanzen umtopfen

Wenn die Pflanzen in dem Gewächshaus groß genug sind, dann können sie in kleine Töpfe umziehen. Dazu bohrst du mit einem Löffel neben der Pflanze in die Erde (vorsichtig, nicht die Wurzeln beschädigen), hebst sie mit genügend Erde drumherum heraus und setzt den kleinen Pflanzballen in einen größeren Topf der bereits mit Erde gefüllt ist. Hier bohrst du wieder ein Loch, setzt die Wurzeln vorsichtig hinein und drückst die Erde darum herum vorsichtig fest. Fertig!

Welche Pflanzen werden vorgezogen?

Die Auswahl von Pflanzen die vorgezogen werden ist sehr groß, und meist sind es Gemüsesorten. Tomaten, Paprika, Zucchini, Kapuzinerkresse, Gurken brauchen den Zwischenstopp im Gewächshaus, aber auch Kürbisse und Kohlrabi.

Tomaten und Kapuzinerkresse kannst du wenn sie groß genug sind wunderbar auf dem Balkon in einem Topf weiterwachsen lassen. Zucchini brauchen wenn sie dort gedeihen sollen einen sehr großen Topf, belohnen aber wenn du alles richtig machst mit einer reichen Ernte. Gurken lieben einen sonnigen, luftigen und geschützten Standort, sind aber nicht so geeignet für den Balkon.

Kräuter wie Salbei, Basilikum, Thymian lassen sich ebenfalls sehr gut auf der Fensterbank vorziehen und dann auf dem Balkon in kleine Töpfe versetzen, Pfefferminze und Lavendel ebenso.

Mehr Tipps für kleine Gärtner findet ihr auch in diesen Büchern.

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Diese Pflanzen kannst du im Beet säen

Wenn du einen eigenen Garten hast, kannst du deine Pflänzchen ab Mitte Mai ins Freie setzen. Dann ist kein Bodenfrost mehr zu erwarten, der ihnen etwas anhaben könnte.

Aber es gibt auch viele Gemüsesorten, die du direkt ins Freie setzen kannst: Radieschen zum Beispiel werden im Beet gezüchtet, genauso wie Karotten. Großen Spaß macht es auch Kartoffeln zu stecken. Dafür lässt du die Kartoffelknollen erst ein paar Tage an einem hellen Standort vorkeimen und setzt sie dann in die Erde (geht übrigens auch mit weniger Kartoffeln in einem großen Topf auf dem Balkon).

Ein Kräutergarten ist schnell gepflanzt

Ein besonderes Erlebnis für deine Nase (und später auch für deine Geschmacksnerven) ist ein Kräutergarten. Pfefferminze wächst schnell und ist vollkommen unproblematisch. Zitronenmelisse duftet und hat – wie der Name schon sagt – ein Zitronenaroma. In selbst gemachter Limonade schmeckt sie einfach köstlich. Basilikum möchte einen warmen, sonnigen Standort – hält es aber auch gut auf der Fensterbank aus. Nicht zu viel gießen, sonst bekommt er lästige Schädlinge. Salbei ist nicht nur gut gegen Halsschmerzen sondern schmeckt auch lecker in Soßen. Auch er mag es warm und sonnig. Und Lavendel hält Stechmücken fern, mag es trocken und sonnig und belohnt dafür mit einem wundervollen Duft. Rauke dagegen wächst super im Halbschatten, ist unkompliziert und schmeckt prima auf einem Quarkbrot oder im Salat. Das Gleiche gilt für Schnittlauch.

Die besten Pflanzen für Balkon und Garten

Welche Sorten sich besonders gut für den Balkon oder Garten eignen und welche Pflanzen schnelle Erfolge bringen, haben wir hier noch einmal für euch zusammen gefasst:

  • Sonnenblumen: Die kleinen Keime ragen schon nach ein bis zwei Wochen aus der Erde wenn ihr sie auf der Fensterbank vorzieht. Im März müssen sie in die Erde, damit sie im Sommer groß sind. Für den Balkon gibt es Sorten, die nicht ganz so hoch werden. Für den Garten sind die großen dagegen gut geeignet, denn damit lässt sich sogar ein kleiner Sonnenblumenwald pflanzen.
  • Kornblumen: Die schönen lila Blümchen keimen innerhalb einer Woche brauchen aber einen sonnigen Standort.
  • Thymian: Das Kraut riecht intensiv und eignet sich hervorragend zum Würzen von Tomatensauce.
  • Minze und Salbei: Schmetterlinge lieben beide. Wer die Kräuter zum Kochen verwenden will, sollte sie allerdings nicht blühen lassen, denn dann verlieren die Blätter einen Teil ihres Aromas. Am besten mehr anpflanzen und einen Teil für die Schmetterlinge und Bienen blühen lassen und beim anderen die entstehenden Blüten regelmäßig abknapsen.
  • Schnittlauch: Der Kücheklassiker, der ein Butterbrot oder Quark zu einer ganz besonders schmackhaften Delikatesse macht.
  • Mini-Tomaten: Da können kleine Naschkatzen nicht widerstehen!
  • Zuckererbsen: Sie können direkt vom Busch weg gegessen werden. Achtung: Erbsen wachsen sehr schnell und brauchen unbedingt eine Kletterhilfe. Auf dem Balkon reicht manchmal das Balkongitter, dann werden die lustigen Rankpflanzen zu einem schönen Sichtschutz.
  • Petersilie: Hat viel Vitamin C und ist ein Alleskönner. Sie steht am liebsten im Halbschatten und sollte einen eigenen Topf bekommen, denn andere Pflanzen gedeihen neben ihr nicht so gut.
  • Bohnen: Sie sind ähnlich anspruchslos und schnell zu ziehen wie Erbsen. Die Kinder können innerhalb weniger Tage staunend messen, wie schnell die Pflanzen Richtung Licht und Sonne ranken.
  • Radieschen: Sie können in jedem Balkonkasten gezüchtet werden. Je mehr Platz sie haben, desto ergiebiger fällt die Ernte aus. Innerhalb von fünf bis sechs Wochen kann geerntet werden.
  • Bienensaat: Die kleinen, fleißigen Bestäuber der Blüten sollten nicht vergessen werden. Wenn ihr in einem Balkonkasten eine Bienenblumenmischung (gibt es fertig zu kaufen) aussät, werden die kleinen Gartenhelfer automatisch bei der Blüte angezogen.

Ein Insektenhotel bauen geht ganz einfach

Gärtnern mit Kindern; Insektenhotel

Im Garten (und auf dem Balkon oder auf der Terrasse) gibt es viele Insekten die nützlich sind. Sie bestäuben die Pflanzen, einige davon fressen lästige Schädlinge. Damit sie in der Nähe deiner Pflanzen wohnen, kannst du ihnen ein Insektenhotel bauen. Dazu brauchst du ein Holzscheit oder ein Stück Baumstamm (Durchmesser ca. 20 cm). Jetzt bohrst du mit einem Handbohrer (lass dir von deinen Eltern helfen) oder mit einer Bohrmaschine unterschiedlich große Löcher in den Stamm. Sie müssen nicht besonders tief sein, ein paar Zentimeter reichen. Befestige dein Insektenhotel mit Draht an einem sonnigen bis halbschattigen Platz der möglichst wind- und regengeschützt ist. Das geht auch prima auf dem Balkon. Schon bald werden erste Gäste heranfliegen und ihre Eier in den Bohrlöchern ablegen und die Löcher versiegeln. Nach einiger Zeit schlüpft der nützliche Nachwuchs.

Endlich wieder draußen spielen: Hier findet ihr tolles Outdoor-Spielzeug für warme Tage.

Bilder: Shutterstock (3)

25 Dinge, die im Frühling mit Kindern besonders viel Spaß machen

Tschüss Winter, graue Tage, schlechtes Wetter. Wir freuen uns auf Sonne, auf frisches Grün, auf Spielplatzbesuche, Eiscreme, Radfahren im Park und, und, und… Hier sind 25 Dinge, die im Frühling mit Kindern Spaß machen!

Picknick mit Kindern im Park

Heute fällt das Abendessen zuhause aus. Es wird eingepackt und nach draußen verlegt. Egal ob Park oder eigener Garten – im Freien schmeckt es einfach viel besser. Sandwiches, Finger Food, ein paar Muffins als Nachtisch… Und natürlich darf das Spielzeug für Draußen nicht fehlen.

Kräutergarten pflanzen

Wie das duftet! Rosmarin, Majoran, Minze, Basilikum, Salbei… Selbst wer keinen Balkon hat kann sich auf dem Küchenfensterbrett einen kleinen Kräutergarten anlegen. Entweder selber Samentütchen kaufen, säen und beim Wachsen zusehen. Oder ihr könnt auch schon „ausgewachsene“ Kräuter kaufen. Die gibt es inzwischen ja in jedem Supermarkt. Spannend ist ein Duftraten. Dazu die Augen verbinden, ein Blättchen von den Kräutern abzupfen und raten lassen, welche Pflanze sich hinter dem Geruch verbirgt.
Hier haben wir euch spannende Kinderbücher zum Thema Gärtnern zusammengestellt.

Kräutergarten
Foto: Matt Montgomery / unsplash.com

Alle Vöglein sind schon da …

… und beginnen bereits in den frühen Morgenstunden mit ihrem Konzert. Aber welcher Vogel singt eigentlich wann am liebsten? Mit der Vogeluhr vom Naturschutzbund lassen sich die kleinen Frühlingssänger identifizieren. Einfach mit der Maus auf den jeweiligen Vogel gehen und dem Gesang zuhören. Mal sehen, ob er auch in eurer Nachbarschaft zu hören ist…

Natur pur

Man kann dabei zusehen, wie in den nächsten Wochen alles wächst und sprießt. Gerade jetzt ist ein Besuch in einem Botanischen Garten spannend. Beim Spazierengehen kann man Bäume, Sträucher und Blumen bestimmen und kennen lernen. In den verschiedenen Gewächshäusern gibt es außerdem exotische Pflanzen zu bewundern. Im Botanischen Garten in München gibt es ein spezielles Kinderprogramm mit Führungen und anschließendem Basteln mit Pflanzen. In Stuttgart hat man in der Wilhelma sogar beides: Botanischen Garten und Zoo. Das Kinderprogramm ist unter den „Wilden Wochenenden“ aufgelistet und bietet jede Menge Attraktionen für junge Besucher.

Pflanzenralley

Wer keinen Botanischen Garten in der Nähe hat, macht einfach eine Pflanzenralley. Zusammen mit Mama oder Papa werden aus einem Sachbuch oder aus dem Internet verschiedene Bäume, Sträucher und Wildblumen gesucht und ausgedruckt oder kopiert. Jedes Kind bekommt das kleine Dossier. Beim nächsten Ausflug in Wald und Wiese machen sich alle auf die Suche nach den Pflanzen. Wer am meisten entdeckt, hat gewonnen.

Frühling mit Kindern
Foto: Karl Frederickson / unsplash.com

Selbstgemachtes Himbeereis

Endlich ist wieder Eiszeit! Und das leckere Dessert lässt sich auch ganz leicht selber machen – ohne Eismaschine. Dazu braucht man 250 Gramm Tiefkühl-Himbeeren, einen Becher Sahne (200 Gramm), ca. 3 Esslöffel Zucker (alternativ dünnflüssigen Honig). Alles in eine Rührschüssel geben und ein paar Minuten ruhen lassen. Dann die Masse mit einem Mixer oder (noch besser) einem Pürierstab pürieren. Auf vier Dessertgläschen verteilen, fertig!

Das Glück liegt in der Wiese

Damit lassen sich die Kinder schön beschäftigen, während Mama auf der Picknickdecke versucht ein Buch zu lesen: vierblättrigen Glücksklee suchen. Mal sehen, wer das erste findet … Mal sehen, wie viele Seiten bis dahin gelesen werden konnten …

Früchte stempeln

Mit Kartoffeln kennt man das ja. Aber Früchte machen auch schöne Muster. Halbierte Äpfel, Zitronen oder sogar eine Scheibe Zucchini in Farbe tunken und das Ganze anschließend auf Papier drucken. Wer keine Früchte zuhause hat, kann auch Blätter nehmen.

Im Baumhaus schlafen

Glückspilze haben ein selbst gezimmertes Baumhaus im Garten. Alle anderen können sich diesen Wunsch eine Nacht im Baumhaus zu verbringen aber auch erfüllen, zum Beispiel im Naturpark Panarbora in Waldbröl bei Köln. Dort gibt es fünf Baumhäuser, die geräumig genug für eine Familienübernachtung sind. Außerdem kann man über den spannenden Baumwipfelpfad wandern – ein Abenteuer, das man einfach nicht verpassen darf.

Blüten-Eiswürfel

Eine tolle Dekoration für alle Getränke und es geht ganz einfach. Essbare Blüten wie Gänseblumenköpfchen, Borretschblüten oder Rosenblätter werden gründlich gewaschen. Die Blüten in einen Eiswürfelbehälter legen und die einzelnen Fächer zur Hälfte mit Wasser auffüllen. Am besten ist Mineralwasser ohne Kohlensäure, denn dann bleiben die Eiswürfel schön klar. Das Ganze ein paar Stunden ins Eisfach stellen bis es einigermaßen festgefroren ist. Dann den Behälter bis zum Rand mit Mineralwasser auffüllen und nochmal gefrieren lassen. Bitte unbedingt beachten, dass nur essbare Blüten genommen werden dürfen!

Eiswürfel mit Blüten
Foto: Manuta / Getty Images

Fahrradtour mit Kinder

Gerade im Frühling ist das Wetter perfekt für einen Ausflug mit dem Fahrrad. Und am besten fährt die ganze Familie zusammen los. Wenn eine längere Fahrradtour geplant ist, kommt der Picknickkorb auf den Gepäckträger. Vom Rad aus lässt sich die nähere und weitere Umgebung viel besser erkunden und wo es besonders spannende Spielmöglichkeiten gibt, wird einfach eine kleine Pause eingelegt.

Es regnet?

Typisch im Frühling! Wie wäre es dann mit einem Besuch in der Bibliothek. Die Kinder können dort (meist) kostenlos Bücher, Hörspiele und Gesellschaftsspiele ausleihen. Viele Bibliotheken bieten zudem regelmäßig Vorlesenachmittage für die Kleinen und auch für Schulkinder an.

Blumentöpfe bemalen

Tontöpfe gibt es in allen erdenklichen Größen und sie lassen sich wunderbar mit Plakafarbe oder mit Fingerfarben bemalen. Anschließend können sie natürlich bepflanzt werden zum Beispiel mit schnell wachsender Kresse oder mit Blumen, die Bienen besonders lieben.

Blätter- und Blütenkunst

An wärmeren Tagen könnt ihr alles sammeln, was ihr in der Natur findet – Steine, Blätter oder Blüten. An den Schlechtwettertagen könnt ihr dann damit basteln: Steine bemalen, Blätterabdrücke machen oder Blüten trocknen.

Mehr Ideen fürs Basteln mit Materialien aus der Natur finde ihr hier.

In der Zeitmaschine

Wäre es nicht manchmal schön, in die Zukunft zu reisen? Geht nicht, aber ihr könnt eine eigene Zeitkapsel kreieren. Es kommen Familienfotos, Erinnerungsstücke, kleine Spielzeuge, Briefe usw. in ein fest verschließbares Gefäß. Jedes Familienmitglied darf etwas dazu geben, was ihm wichtig ist. Das Ganze kommt dann in eine Schachtel auf der das genaue Öffnungsdatum steht. Dieses wird vom Familienrat festgelegt. Die Box wird an einem sicheren Ort (Speicher, Keller) verwahrt – und dann zum richtigen Zeitpunkt geöffnet.

Ein kleines Hallo

Gerade in Zeiten von WhatsApp und Email freuen wir uns über „echte“ Post. Warum nicht Karten basteln und diese dann an alle lieben Menschen verschicken, die euch einfallen. Weißer oder bunter Karton kann bemalt, beklebt oder bestempelt werden. Schön sind auch gepresste Blumenblüten, die aufgeklebt und anschließend mit durchsichtiger Folie überklebt werden, damit sie nicht abfallen.

Postkarte schreiben
Foto: Plush Design Studio / unsplash.com

Ein Abendspaziergang

Nach dem Abendessen gleich ins Bett? So sehr wir uns als Eltern auch auf diesen Feierabend freuen, wenn man weder über Balkon noch Garten verfügt, bedeutet das schließlich auch für uns: drinnen bleiben. Und das, obwohl das Wetter noch so schön ist! Vielleicht schafft ihr es ja, das Abendessen etwas vorzuziehen und dann reicht die Zeit noch für eine kleine Runde um den Block.

Bild: Getty

Ostereier bemalen

Mal früher, mal später im Frühling liegen die Osterfeiertage. Ausgeblasene Ostereier zu bemalen, kostet wenig Vorbereitung und macht selbst den größten Bastelmuffeln Spaß. Denn auf Papier malen kann man schließlich immer! Mit Stiften, Wasserfarbe oder auch einfach nur mit bunten Aufklebern oder Abziehtattoos lassen sich viele kleine Kunstwerke schaffen. Auch lustig: Wackelaugen, die man auf bunte Eier aufkleben kann.

Das große Krabbeln

Überall krabbelt und summt es um diese Jahreszeit. Also raus mit der Lupe oder, noch besser, dem Lupenbecher und raus zum Käfersammeln. Marienkäfer, Ameisen oder andere Krabbeltiere sind aus der Nähe betrachtet und um einiges vergrößert direkt noch mal so spannend!

Ameisenhaufen aufsuchen…

… aber bitte Abstand halten! Warum? Das könnt ihr euren Kinder mit folgendem kleinen Test zeigen. Wenn ihr ein Taschentuch auf den Ameisenhaufen legt, wird dieses für einen Feind gehalten und sofort angegriffen und mit Ameisensäure bespritzt. Die Ameisensäure ist in den dabei auftretenden Mengen ungefährlich, aber der Hautkontakt könnte trotzdem unangenehm sein. Am Taschentuch riechen und mit dem Finger fühlen ob es brennt, könnt ihr aber ohne Bedenken. Alternativ reicht es auch, sich mit einem langen Stock vorsichtig (!!) dem Ameisenhaufen zu nähern. Auch dieser wird relativ schnell bei Kontakt mit dem Bauwerk angegriffen. Achtung: Ameisenhaufen dürfen nicht beschädigt werden!

Kaulquappen beobachten

Bei euch in der Umgebung gibt es einen See oder in der Nachbarschaft hat jemand einen Teich im Garten? Der quirlige Nachwuchs von Fröschen und Kröten ist in dieser Zeit in jedem Gewässer in großen Mengen vorzufinden. Diese lassen sich dann super beobachten, meisten schon in den unterschiedlichsten Entwicklungsstadien. Welchen Kaulquappen wachsen schon Beine, welche sehen vielleicht schon aus wie Frösche nur im Miniformat? Kaulquappen zu fangen ist übrigens verboten, denn alle Amphibien stehen in Deutschland unter Naturschutz!

Kaulquappen beobachten im Frühling mit Kindern
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Waldhütte bauen

Aus herumliegenden Stöcken und Ästen im Wald lassen sich ganz unterschiedliche Hütten bauen. Ein kleiner Unterschlupf oder eine geräumige Unterkunft – das Modell variiert ganz nach der Ausdauer euer Kinder. Am besten sucht man dazu mindestens einen Baum oder zwei enger zusammen stehende Bäume, die als Grundpfosten dienen. Eine ganz ausführliche Anleitung für eine Waldhütte inklusive Zeichnung findet ihr auf momblogs.de

Spannende Ideen, was es im Wald alles zu erkunden gibt, findet ihr hier.

Stockbrot am Lagerfeuer

Angegrillt wird sicher auch schon hier und da – aber ein wärmendes Feuer ist bei den frühlingshaften Temperaturen noch zu bevorzugen. Dann braucht ihr nur noch Stockbrotteig und einige der über das Jahr gesammelten Stöcke aus eurem Hausflur. Wichtig beim Stockbrot: nicht zu viel Hefe in den Teig, denn die kurze Garzeit lässt diese nicht immer ausreichend garen, und das kann später zu Bauchschmerzen führen.

Besuch auf dem Bauernhof

Im Frühling fangen viele Höfe im Umland der Städte wieder mit zahlreichen Aktivitäten für Familien an. Hier findet ihr eine Liste von Erlebnis-Bauernhöfen in ganz Deutschland.

Drachen steigen lassen

Man verbindet es eigentlich eher mit dem Herbst, aber auch im Frühling ist es oft noch windig genug fürs Drachen steigen. Am schönsten ist natürlich ein selbstgebastelter. Der lässt sich auch noch bemalen.

 

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Campingausstattung für Familien – 20 praktische Dinge

Camping mit Kindern – hier ist gute Vorbereitung wichtig, besonders wenn ihr zum ersten Mal mit der Familie Zelten geht. Dem Ruf der Wildnis zu folgen, anstatt dem Weg zum fertigen Frühstücksbüffet des 4 Sterne Hotels, wird immer beliebter. Unerschrockene, die im Sommer Outdoor-Urlaub machen, müssen vor allem gut ausgestattet sein. Hier unsere Essentials, damit ja nichts schief geht.

Schöne Campingausstattung für Familien

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Zugegeben: Der Outdoor-Urlaub bietet unendliche Weiten. Und damit ist nicht nur der endlose Sternenhimmel über dem Zelt gemeint oder die Aussicht vom höchsten Berg – nein, es geht um die Ausrüstung. Mittlerweile gibt es so viel funktionale Spielereien, die jedes Outdoor-Herz höher schlagen lässt. Es ist aber auch wirklich spannend, was sich Outdoor-Hersteller immer wieder Neues überlegen, um noch mehr mit noch weniger Platz und Gewicht zu bieten. Wir haben uns mal umgeschaut und unsere Outdoor-Wunschliste zusammengestellt. Wenn die Wildnis ruft, sollte man ihr folgen können – mit unseren Essentials kein Problem!

Ausstattung für die Campingküche

Was Gescheites auf den Teller macht jeden Outdoor-Spaß noch besser. Und wer dabei nicht unbedingt jeden Tag Ravioli aus der Dose essen mag, der sollte in die richtigen Gerätschaften investieren. Diese sind wunderschön und funktional. Stilverliebte Camping-Köche werden hier ihren kulinarischen Spaß haben. Wer im Freien kochen und essen will, braucht unbedingt das Kochset von Quechua aus robustem Inox-Edelstahl. Man braucht nicht viel um leckere Gerichte beim Camping zu vorbereiten. Die beste Tricks und Ideen für die Camping Küche findet ihr in dem Buch „Die Familien Camping Küche“. Ein weiteres wichtiges Element ist die Kühltasche. Zwar ist diese Variante für leicht verderbliche Produkte bei sehr hohen Temperaturen nicht ausreichend,  aber um ab und zu ein paar Getränke kühl zu halten optimal! Auf fast jedem Campingplatz kann man seine Kühlakkus in ein Gefrierfach legen. Wichtig hierfür: ein zweites Set mitnehmen und eine Tüte, die mit Namen beschriftet ist.

Schlafen und Ausruhen auf dem Zeltplatz

Ein transportables Kinderzelt ist nicht nur beim Outdoor-Urlaub einsetzbar, sondern auch beim Besuch bei Freunden oder am Strand. Mit dem Schlafsack von Globetrotter werden sich eure Kinder so fühlen, als hätten sie ihr Bett in dem Kinderzimmer nicht verlassen. Bequem und umhüllend, ist es auch ideal für kleine Mittagsschläfen. Die Hängematte ist auch besonders cool für den Camping-Urlaub. Einfach anzubringen, ist sie auch für den Garten oder Park geeignet. Der Hochstuhl aus Holz von SUPAflat ist sicherlich etwas schwerer als Modelle aus Textil, aber allemal stabiler und wesentlich schöner. Größere Kinder sitzen  am Tisch am besten auf den gleichen Stühlen wie die Eltern.

Outdooraccessoires für Kinder

Camping hat nicht mehr unbedingt was mit wilder Natur zu tun, aber gerade als Familie sollte man diese Gelegenheit trotzdem für ein paar Naturerlebnisse nutzen. Im Regen die Karte anschauen? Die Kids bei Laune halten? Im Dunkeln noch mal zur Toilette? Alles keine große Sache mit diesen netten Gadgets, die besonders viel Spaß machen. Wenn die Kids ihre eigene Kinder-Kopflampe haben, nehmen sie diese nicht so schnell wieder ab. Für diejenigen, die seltene Insekten erforschen und suchen möchten, sollte das Insektenhaus von Scout in der Ausrüstung nicht fehlen. Um alles immer ohne große Mühe dabei zu haben, braucht man unbedingt den Rucksack von Jack Wolfskin: geräumig, leicht und grün – perfekt getarnt im Wald. Wer nicht im Süden zeltet, braucht auch im Sommer wärmende Outdoorkleidung – besonders nach Sonnenuntergang. Ein Weste wie die von Taio ist dafür ideal!

 

 

Spielhäuser: Die schönsten Modelle für den Garten!

Wenn man den ganzen Tag im Garten herumtobt, will man auch seinen Rückzugsort. Outdoor Spielzeug eignet sich dafür natürlich ideal – einem eigenen kleinen Haus inklusive. Denn während die Erwachsenen zusammen sitzen und grillen, können die Kids sich hier mit ihren Freunden vor der Welt verstecken und allerlei Blödsinn anstellen. Hier sind unsere Favoriten. Wir finden diese Spielhäuser für den Garten so schön, dass wir sie alle am liebsten selbst haben wollen.

Der erste eigene Kaufladen im Garten:

Fast jedes Kind liebt es Kaufladen zu spielen und in die Rolle der Großen zu schlüpfen. Dabei lernen sie ganz spielerisch den Umgang miteinander, trainieren ihre sprachlichen Fähigkeiten und üben natürlich das Zählen und Rechnen. Ob man jetzt eher Süßigkeiten und Gemüse verkaufen will, oder vielleicht doch Besitzer einer kleinen Boutique sein will, bleibt natürlich ganz der Fantasie überlassen.

Für kleine Schlossbesitzer:

„My home is my castle“ ist wahrscheinlich die treffende Beschreibung für das Windsor Castle im Mini-Format von Backyard Discovery. Wer es etwas einfacher mag, kommt sicher auch mit dem Spielhaus von Win Green zurecht. Oder aber man wird kreativ und malt sich seinen Burgturm wie bei Bibabox einfach selbst an?

Für mutige Raumfahrer:

Bis sich die Kleinen den Traum vom Fliegen selbst erfüllen können, dauert es wohl noch ein wenig – aber üben kann man ja schon mal! Mit dem Spielhaus von Crate & Barrel geht es ab auf Marsexpedition im heimischen Garten oder man fliegt auf den Mond mit dem Spielzelt von Pepeco. Wer eine ganz individuell gestaltete Rakete haben möchte, der ist bei Studio Roof richtig, der man einen ganz eigenen Look verpassen kann.

Für das Picknick im Freien:

Sommerzeit ist Picknickzeit und was braucht es neben einem prall gefüllten Picknickkorb? Natürlich den richtigen Unterschlupf. Das Spielhaus von Fermob kommt inklusive Sitzbänken und Tischen in einem Guß. Wer es ein wenig einfacher mag, dem dürften die Spielhäuser von Ferm Living oder Crate & Barrel genügend Schutz vor der Sonne bieten.

Übrigens, die passenden Rezepte für ein Picknick haben wir auch für euch zusammengestellt.

 

Titelbilder: Fermob

Outdoor Living: Hier kommen Groß und Klein auf ihre Kosten!

Ein Ort, der zum entspannen einlädt! Foto_Presse

Laue Frühlingsabende laden endlich wieder zum verweilen im Garten oder auf der Terrasse ein. Die Abende werden länger und auch tagsüber verbringen Groß und Klein den Tag am liebsten draussen. Manch einer von Euch mag die Außengestaltung von Balkon, Terrasse oder die des Gartens bereits abgeschlossen haben, andere beginnen erst jetzt oder sind stets auf der Suche nach neuer Inspiration. Um für Wohlfühlatmosphäre bei den Großen und gleichzeitig für gute Laune bei den Kids zu sorgen, helfen vielleicht ein paar unserer ausgewählten Produkte.

Für die Großen

Ab und an dürfen wir als Erwachsene auch mal an uns denken, besonders dann, wenn es um die Wohngestaltung geht. Der verfügbare Platz im Outdoorbereich sollte ja nicht als reiner Kinderspielplatz genutzt werden, sondern Möglichkeiten für alle Beteiligten bieten, sich wohlzufühlen. An die aktuellen Trends angelehnt versorgen uns die Marken jede Saison mit tollen Produkten in natürlichen Looks gepaart mit ein bisschen Bohooptik. Mit ein paar Möbeln und hübschen Dekoelementen lässt sich schnell eine anheimelnde Atmosphäre für nette Abende zaubern. Schaut mal hier:

Für kleine Gartenköche

 

Mit einer Matschküche sind die Kleinen im besten Fall lange beschäftigt und können ganz stolz ihre Gras-,Blumen-,Wasser-,Erdsuppe präsentieren. Fehlen noch Schürze und Eimer und die Gartenköche sind bestens ausgestattet. Spielzeug fliegt andauernd und überall rum. Ein Bastkorb sorgt für schnelle Ordnung bei all dem Spielzeugchaos der sich auf dem Boden verteilt.

Und Action!

Die Gartenpferde von Helga Kreft sind der absolute Hingucker in jedem Garten und ein Traum für alle kleinen Pferdeliebhaber. Zwischendurch auf’s Trampolin oder zusammen mit einem Erwachsenen Bowling spielen… da hat man doch gleich die perfekten Sommertage vor Augen!

Ausruhen

Weil irgendwann jedes Kind eine Verschnaufpause braucht, kommen die Spielmatratzen und Sitzissen von Nobodinoz gerade recht. Wer sich lieber ein wenig versteckter ausruhen mag, für den ist das Tipi genau der richtige Ort zum ausruhen. Mit Schorle und Kuchen stärken sich die Kids dann an der Sitzgruppe aus Holz.

Text: Isabelle Jänchen

Titelbild: Bloomingville

Teaserimage: Presse

 

 

Wie funktioniert eigentlich ein Waldkindergarten?

Der Wald ist in europäischen Gefilden der Sehnsuchtsort und Ruhepool schlechthin. Gerade erlebt er zu Recht eine Renaissance! Auch Kinder profitieren sehr von der Natur und ganz besonders vom Wald. Und genau davon macht ein Waldkindergarten Gebrauch. Wir haben uns das Konzept mal näher angeschaut…

 

Schlammfurchen zu Rutschen umfunktionieren, im Herbst durch Laubhaufen rennen, in Wasserpfützen springen und sich dabei von oben bis unten so richtig dreckig machen dürfen – so sehen Kinderträume aus. In einem Waldkindergarten wird genau das Realität. Hier toben die Kleinen den ganzen Tag im Freien egal ob es regnet, schneit oder die Sonne scheint. Die Idee hinter dieser Waldpädagogik stammt bereits aus den 1950er Jahren und hat sich von Skandinavien über die ganze Welt verteilt.

Den ganzen Tag im Freien

Allein in Deutschland zählt der Bundesverband der Natur- und Waldkindergärten inzwischen über 1000 Wald- oder auch Naturkindergärten, in denen Kinder meist im Alter zwischen drei und sechs Jahren fast ihre gesamte Erziehung, Bildung und Betreuung unter freiem Himmel erhalten. Die meisten Waldkindergärten besitzen nicht als einen kleinen Bauwagen oder eine winzige Hütte, wohin sich die Kinder und ihre Betreuer bei sehr schlechtem Wetter oder kurz zum Aufwärmen zurückziehen können. Denn der eigentliche Sinn ist es, dass sämtliche Aktivitäten vom gemeinsamen Morgenkreis bis zum Mittagessen in der Natur stattfinden. „Die Basis dieser Pädagogik liegt im Umgang mit der der Natur“, erklärt Susann, die als Mutter von drei Kindern ihren Jüngsten in einen Kindergarten mit einem ähnlichen Konzept in Berlin Kaulsdorf schickt.

Natur mit allen Sinnen erleben

„Die Kinder erleben in einem Waldkindergarten ganz andere Gerüche und Geräusche. Sie erfahren wie Holz und Moos riecht und was der Wind und die unterschiedlichsten Tiere für Geräusche machen. Es werden alle Sinne geschärft und so automatisch Respekt vor der Natur entwickelt. Außerdem bewegen sich die Kinder viel mehr. Indem sie auf Wurzeln oder Bäume klettern, messen sie ihre Kräfte und erfahren selbst ihre Grenzen.“ Im Waldkindergarten, so erzählt Susann, würden sich die Erzieher oft bewusst im Hintergrund halten, um es den Kindern zu ermöglichen selbständige Erfahrungen zu sammeln und Selbstbewusstsein aufbauen.

Den ausführlichen Bericht zu dem Thema findet ihr in der Luna 66. 

Titelbild:unsplash

Raus in die Natur: 6 richtig schöne Ziele für einen Tagesausflug mit Kindern

Wohl jede Familie kennt das: Das Wochenende rückt mit schnellen Schritten näher, es soll endlich wieder schönes Wetter werden aber wohin soll man fahren? Hier kommen fünf Ausflugsziele, die garantiert für Abwechslung sorgen!

Gulacksee, Brandenburg

Eine Autostunde von Berlin-Mitte entfernt liegt der Gulacksee bei Lindow und mitten darauf ein geradezu verzauberter Ort.  Über einen Wassergraben gelangt man per Boot auf die Insel Werder die in das Naturprojekt „Inselkind“ umgestaltet wurde.

Raus in die Natur; Werder

Hier können Kinder auf 45 Hektar auf unterschiedlichste Arten der Natur nähern. Ob Äpfel pflücken auf Obstplantagen, Fischen im See, das Versorgen von Ziegen, Pferden und Hunden, Holz hacken und Gemüse schnibbeln – hier packt man selbst mit an.
Der Reiz der Insel liegt in dem Nebeneinander von Kulturlandschaft und Biotop. Verwunschene Erlenbrüche wechseln sich mit Steinobstwiesen ab, Pferde grasen hinter Gattern, am Waldrand blühen rosa und gelb wilde Stiefmütterchen. Geübte Reiter dürfen ohne Begleitung über die Insel galoppieren, für alle anderen besteht die Möglichkeit, geführte Touren zu unternehmen – man muss es nur vorher absprechen, denn dafür buchen die Inselranger externes Personal.

Preise: Übernachtungen im Zelt ab 20 Euro, Führungen ca. 60 Euro, Angeln ca. 15 Euro

Weitere Infos unter:
inselkind-lindow.de

Nationalpark Hohe Tauern, Österreich

Der Nationalpark Hohe Tauern ist das größte Schutzgebiet der Alpen und eine der großartigsten Hochgebirgslandschaften der Erde. Sie erstreckt sich über Kärnten, Salzburg und Tirol. In den verschiedenen Parkzentren gibt es ganz unterschiedliche Angebote um diese einzigartige Natur besser kennen zu lernen.

Raus in die Natur, Hohentauern

Zum Beispiel gibt es spezielle von Rangern geführte Touren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die auch auf Kinder abgestimmt werden können. Dabei erklären die Ranger genau die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks. Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren, die sich für die Natur interessieren, können zudem im Nationalpark Hohe Tauern im Sommer an einem zweiwöchigen Ausbildungsprogramm für Junior Ranger teilnehmen. Dieses Programm wird von erfahrenen Rangern begleitet und ist kostenlos. Für jüngere Kinder bietet die Nationalparkverwaltung im Sommer spezielle Camps an bei denen ganz im Einklang mit der Natur gelebt und viel Wissenswertes vermittelt wird.

Aber schon bei einem Tagesausflug, verbunden mit einer kleinen Wandertour lernt man viel von dem einzigartigen Naturpark kennen. Der Salzburger Teil des Nationalparks ist vom Süden Deutschlands aus auch schnell zu erreichen.

Preise: Touren ab  15 Euro pro Person, Kinder  ab 9 Euro

Weitere Infos unter:
hohentauern.at

Bobbolandia, Grevenbroich-Neurath

Bobbolandia in Grevenbroich-Neurath ist eine über 60.000 qm große Parklandschaft auf der es über 30 Spielattraktionen vom Piratenschiff, über ein Trampolin bis zu einem Hexenbaumhaus, außerdem eine Tretkartbahn, einen Rutschenturm, Wabbelberge und einen Wasserspielplatz. Ein Ausflug, bei dem die ganze Familie auf ihre Kosten kommt.
Das Besondere an dem Park: Essen und Trinken mitzubringen ist ausdrücklich erlaubt. Es gibt extra Grillhütten und Sonnensegel, die man ohne Buchung für ein selbst gestaltetes Picknick nutzen kann.

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Preise: Kinder 7 Euro, ab 17 Uhr 5 Euro

Weitere Infos unter:
bobbolandia-grevenbroich.de

Wildpark Poing, Bayern

Ein beliebtes Ausflugsziel für München und Umgebung: Im Wildpark Poing können Familien von den Wanderwegen aus alles sehen und erleben, was einen Waldspaziergang so besonders macht. Auf einem insgesamt vier Kilometer langen Wald- und Wiesenwanderweg kann man die verschiedensten Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Mufflons und Damhirsche können sich in dem bewaldeten Gelände frei bewegen und kommen ohne Scheu nah an die Besucher heran. Ob Hirsche, Schafe, Ziegen oder Ponys, vieleTiere lassen sich streicheln oder sogar füttern. Außerdem gibt es ein Wolfsgehege, Luchse, Teichanlagen, ein Fischbecken in dem man die Fische sogar manchmal streicheln kann, Feuchtbiotope und eine ganze Menge Vogelvolieren.

Vielleicht ist es das erste Mal, dass die Kinder sehen, wie groß ein Uhu ist und wie scharf die Krallen einer Eule. Natürlich gibt es auch ein Streichelgehege und einen großen Abenteuerspielplatz mit Erlebnisrutschen, Piratenschiff, Westernfort und vielem mehr, wo sich junge Besucher zusätzlich austoben können. Eine Hauptattraktion ist die Greifvogelschau sowie der Ponyhof.

Preise: Erwachsene ca. 8,50 Euro; Kinder ca 5 Euro

Weitere Infos unter:
wildpark-poing.de

Vogelpark Niendorf, Hamburg

Nur wenige Meter von der Ostsee und dem Niendorfer Hafen entfernt liegt Deutschlands „natürlichste Vogelpark“. Er beherbergt rund 1.000 Vögel in 250 verschiedenen Arten, darunter zoologische Raritäten wie zum Beispiel verschiedene Kraniche, Störche, Reiher, Pelikane und andere Sumpf- und Wasservögel, aber auch Papageien, Fasane, Andenkondore, Geier und andere Greifvögel. So viel Federgetier auf einmal sieht man wirklich selten. Eingebettet ist das Ganze in schöne Natur. So wird der Spaziergang zu einem interessanten Ausflug bei dem man auch viel Wissen über Vögel ansammeln kann. Natürlich gibt es auf dem Parkgelände auch einen weitläufigen Spielplatz und ein gemütliches Café.

Preise:
Erwachsene ca. 9,50 Euro; Kinder ca. 5 Euro

Weitere Infos unter:
vogelpark-niendorf.de

Panarbora in Waldbröl

Der Naturerlebnispark Panarbora in Waldbröl hat wirklich alles, was Naturliebhaber suchen: Bäume, Bäume, Bäume, Wiesen, Wanderwege… Es ist der sprichwörtliche Ausflug ins Grüne. Die größte Attraktion und das Herzstück des Naturparks ist aber der 40 Meter hohe Aussichtsturm, von dem man einen unglaublichen Blick über das Bergische Land hat. Von hier aus gelangt man auf den barrierefreien (wichtig für den Kinderwagen oder Buggy!) Baumwipfelpfad und entdeckt die Natur von oben.

@ Naturerlebnispark Panarbora/ Völkner

Der Pfad ist mehr als 1500 Meter lang und führt auf einem Rundkurs durch die verschiedenen Baumvegetationszonen. Wer genug von luftigen Höhen hat, kann zurück am Boden testen, wer es am schnellsten aus dem Heckenirrgarten wieder raus schafft oder sich so richtig schön auf dem weitläufigen Abenteuerspielplatz austoben. Ein langer Spaziergang auf Waldwegen ist natürlich auch möglich.

@ Naturerlebnispark Panarbora

Und wer aus diesem grünen Idyll gar nicht mehr weg will: es gibt auch Übernachtungsmöglichkeiten. Zum einen im gut ausgestatteten Gäste- und Familienhaus, oder aber in einem der Dörfer. Das Schlafen in einem  afrikanischen Lehmhaus, einem südamerikanischen Stelzenhaus oder sogar in einer asiatischen Jurte ist ein wirkliches Abenteuer. Feuerstellen und Grillplätze sind ideal für Selbstversorger, es gibt aber auch ein Restaurant. Wer in einem der Baumhäuser übernachten will, sollte in jedem Fall weit im voraus buchen, denn die sind heiß begehrt. Der Naturerlebnispark Panarbora ist ca. 50 Minuten von Köln entfernt.

Preise: Erwachsene 9,90 Euro; Kinder ab vier Jahren 6,40 Euro

Weitere Infos unter:
panarbora.de 

Bilder: unsplash, Gettyimages, PR

Upcycling gegen Langeweile: 3 DIY-Ideen für Kinder im Garten

Sommerzeit ist Gartenzeit! Was gibt es Schöneres, als draußen im Grünen zu sein, zu spielen, zu basteln, zu buddeln und zu planschen? Falls ihr noch Anregungen braucht, was ihr am Wochenende mit euren Kindern im Garten so alles machen könnt… Wir haben ein paar Ideen für euch zusammengetragen.

Steine sammeln und bunt bemalen 

Hübsch und einfach nachzumachen: Bemalte Steine (Foto: Pinterest)
Hübsch und einfach nachzumachen: Bemalte Steine (Foto: Pinterest)

In jedem Garten gibt es auch Steine. Im Beet stören sie allerdings die Pflanzen beim Wachsen, deshalb ist es gut, sie einzusammeln. Glatte, runde Steine lassen sich besonders schön bemalen! Vorher solltet ihr sie mit Wasser gründlich waschen und anschließend am besten in der Sonne trocknen lassen. Dann braucht ihr Pinsel und bunte Farbe (am besten eignet sich Acrylfarbe). Zeitungspapier als Unterlage, und schon kann es losgehen! Ob ihr eure Steine in Käfer, Bienen oder andere Insekten verwandelt wollt oder sie einfach nur bunt anmalt – erlaubt ist, was gefällt. Haltbar wird die Farbe, wenn man sie nach dem Trocknen mit Klarlack überzieht. Eine Anleitung für hübsche Marienkäfer findet ihr zum Beispiel hier.

Schmetterlinge anlocken

Schmetterlinge mögen zum Beispiel Majoran (Foto: Eleanor Bentall)
Schmetterlinge mögen zum Beispiel Majoran (Foto: Eleanor Bentall)

Schmetterlinge sind schöne und faszinierende Gäste im Garten. Leider sind sie inzwischen auch recht selten geworden, denn sie mögen keine kahlgemähten Rasen, sondern brauchen natürliche Blumenwiesen. Wenn ihr ganz gezielt Schmetterlinge in eurem Garten anlocken möchtet, gibt es bestimmte Pflanzen, die dafür besonders geeignet sind. Dazu gehören zum Beispiel Wilder Majoran, Tüpfeljohanniskraut, Kapuzinerkresse, Phlox und Taubenskabiose. Auch Flieder zieht mit seinen Farben und seinem speziellen Duft Schmetterlinge an. Ihr könnt auch ein Schälchen aufstellen, in das ihr ein wenig Wasser, Zucker, Honig und eine Prise Salz gebt. Diese süße, flüssige Nahrung mögen Schmetterlinge ebenfalls.

Windspiel basteln

Leere Dosen finden sich in fast jedem Haushalt, egal, ob vorher Thunfisch, Tomatensoße oder Katzenfutter darin waren. Sauber ausgespült eigen sie sich bestens, um daraus ein Windspiel zu basteln. Und so einfach geht es: Ihr braucht wieder bunte Acrylfarbe, einen kleinen Handbohrer, um Löcher in die Dosen zu machen, feste Schnur, eine Schere und ein schönes, stabiles Stück Holz.

Kling Klang: Ein hübsches Windspiel aus leeren Dosen (Foto: Pinterest)
Kling Klang: Ein hübsches Windspiel aus leeren Dosen (Foto: Pinterest)

1. Die Dosen bunt bemalen und trocknen lassen

2. Mit dem Handbohrer Löcher für die Schnur anbringen (Vorsicht – dabei nicht verletzen!)

3. Die Dosen mit der Schnur am Holzstück befestigen. Je mehr Dosen ihr neben- oder übereinander hängt, umso intensiver wird der Klang, da mehrere Dosen aneinanderschlagen

4. Aufhängen – fertig!

Weitere tolle, kreative Ideen für den Garten findet ihr im Ratgeber „Das große Gartenbuch für Kinder – 120 tolle Projekte für draußen und drinnen“ von Jenny Hendy,  Haupt Verlag, 29,90 Euro 

Sliderfoto: Wonderful DIY Easy Kids Garden Games

Seife selber machen: Anleitung für eine einfache Blütenseife

Feste Seife ist im Zuge der Zero-Waste-Bewegung wieder voll im Trend! Und man kann Seife auch ganz einfach selber machen. Dies ist eine schöne Beschäftigung mit Kindern und eine wunderbare Idee für ein handgemachtes Geschenk. In unserer Anleitung wird die Seife ganz einfach von Hand geformt, ohne das übliche Sieden. Man benötigt deshalb nur sehr wenig Zubehör und auch schon Kleinkinder können mitmachen!

In dem Buch „Wildes Naturhandwerk“ von Sabine Simeoni gibt es allerhand Bastelanleitungen. Alle haben etwas mit Natur zu tun, die Anleitungen sind nach Jahreszeiten geordnet und vertreiben sofort Langeweile. Wir haben uns die Bastelanleitung für hübsche Blütenseifen ausgesucht.

Mit Kernseife lassen sich wunderschöne Seifen herstellen. Kleinere Kinder können diese einfachen Seifen schon gut selbstständig herstellen und widmen sich mit großer Begeisterung dem Kneten und Formen der duftenden Waschstücke.

Feste Seife selber machen ohne sieden

Normalerweise wird Seife aus Ölen oder Fetten und Natriumhydroxid gesiedet. Dazu wird erst eine Lauge aus Natriumhydroxid und Wasser hergestellt. In diese Lauge werden dann die gewünschten Öle oder Fette gegeben. Unter Rühren entsteht dann die noch flüssige Seifenmasse. Diese wird in Formen gegossen und ist nach dem Aushärten gebrauchsfertig. Dieser ganze Vorgang ist aber vor allem mit Kindern nicht so einfach nachzumachen. Zum Glück kann man Seife aber auch aus fertiger fester Seife ganz einfach kneten. Im Prinzip wertest du gekaufte Seifenstücke mit ein paar Zutaten auf und erhältst so ein handgemachtes Waschstück.

So in etwa kann deine Seife aussehen. Fantasie und Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt. Foto: Gettyimages

Material für selbstgemachte Blütenseife

3 El Blüten oder Kräuter
50 g Mandelöl
250 g Kernseife oder andere Pflanzenseife

Küchenreibe
Schüssel
Löffel

evtl. Ausstechformen oder Sandförmchen
evtl. Kordel

Bedecke zerkleinerte und getrocknete oder frische Blüten mit dem Mandelöl und lasse die Masse etwas einweichen.

In der Zwischenzeit kannst du Kernseifenstücke auf einer groben Reibe in eine Schüssel raspeln. Alternativ kannst Du auch Seifenflocken kaufen, dann sparst Du dir diesen Schritt.

WildesNaturhandwerkCover

Vermische die Seifenraspel oder -flocken mit dem Blüten-Mandelöl und knete es, bis sich feste Kugeln formen lassen.

Die Seifenmasse kannst du auch in Ausstechformen oder kleinere Sandförmchen drücken. In die Kugel könntest du eine Kordel einarbeiten, sodass du die Blütenseife aufhängen kannst. Die Blütenseifen sind sofort gebrauchsfertig, härten aber noch etwas nach.

Die Seife lässt sich auch mit Kräutern herstellen und mit einigen Tropfen ätherischem Öl beduften.

TIPP: Anstelle von Mandelöl kannst du auch Olivenöl nehmen!

Weitere Anleitungen findet ihr im Buch „Wildes Naturjandwerk. Werken, Pflanzenwissen und Wildkräuterküche mit Kindern im Jahreskreis“ von Sabine Simeoni, erschienen 2017 im AT Verlag (26 Euro).

 

Schöne Kinderbücher für kleine Gartenfreunde

Endlich geht’s wieder raus ins Grüne! Schon die Kleinsten finden es toll, etwas zu pflanzen und es dann wachsen zu sehen. Wir stellen schöne Kinderbücher für kleine Gärtner und Gartenfreunde vor.

Grüner wird’s nichtBücher für kleine Gärtner

So, jetzt haben alle Kinder die Erlaubnis, sich die Hände mal so richtig schön schmutzig zu machen! Umgraben, eintopfen, in der Erde wühlen… Und das Ganze hat nach einigen Wochen ein blühendes oder wohlschmeckendes Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Kinder ab 5 Jahren finden in „Grüner wird’s nicht“ viele Ideen, wie sie kreativ gärtnern können – auch ohne Garten. Zum Beispiel werden leere Milchtüten in Blumentöpfe verwandelt, ein Insektenhotel gebaut oder Samenbomben gerollt. Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen können schon die kleinsten Gärtner gut verstehen und nachmachen. Zudem gibt es viel Hintergrundwissen über Blumen, Bäume, Käfer, Bienen… Ein Buch, das so richtig Lust aufs Gärtnern macht.
Von Kirsten Bradley und Aitch, Kleine Gestalten Verlag für 14,90 Euro.

Schau mal, wie es wächst!

Kinderbuecher Gaertnern mit Kindern

Von wegen Pflanzen sind still und wachsen nur. In ihnen steckt mehr Bewegung als wir mit unserem schnellen Blick erkennen können. Das Buch von Émilie Vast zeigt in detailreichen Illustrationen, wie Kastanien hüpfen, Flügelfrüchte im Wind segeln und Kletten sich am Tierfell festkrallen. Aufgeteilt in Einzelbilder, lernen Kinder wie trickreich manche Pflanzen sind, um sich zu vermehren, wie aus kleinen Samen neue Blumen, Sträucher oder Bäume wachsen, welche Pflanzen sogar im Wasser wachsen können und wie die einzelnen Pflanzenteile korrekt benannt werden. Empfohlen ist das Buch ab 5 Jahren, richtig spannend aber ist es für Kinder die bereits im Grundschulalter sind.
Von Émilie Vast, erschienen im Knesebeck Verlag für 16,00 Euro.

Was wächst denn da? & Jetzt sind auch die Kirschen reif!

Die liebevoll illustrierten Bücher von Gerda Muller sind bereits Klassiker unter kleinen und großen Gartenfreunden. Sophie lebt in der Stadt, besucht aber regelmäßig ihre Großeltern auf dem Land, die einen riesengroßen Garten haben. Dort kann sie in einem eigenen Beet pflanzen, was sie will. Je nach Jahreszeit gibt es verschiedene Dinge im Garten zu erledigen und Sophie lernt von Oma und Opa viel übers Säen und Ernten von Gemüse und Obst und hilft bei allen Arbeiten kräftig mit. Gemüse oder Früchte im Supermarkt zu kaufen ist viel bequemer, macht aber nur halb so viel Spaß – und außerdem schmeckt das, was man selber angebaut hat und ernten kann natürlich viel besser. Zuhause in der Stadt legt die begeisterte Jung-Gärtnerin Sophie darum gleich einen kleinen Balkon-Gemüsegarten an. Die beiden Bücher sind für Kinder ab sechs Jahren geeignet, die in schönen Bildern eine Menge über Pflanzen- und Obstsorten, Jahreszeiten, Insekten und Natur erfahren.
Gerda Muller: Was wächst denn da?, Moritz Verlag für 14,95 Euro.

Raus auf den Balkon

Kinder brauchen nicht unbedingt einen Garten wenn sie Kräuter oder Gemüse anpflanzen möchten. Ein Balkon oder sogar ein Topf auf der Fensterbank reichen für viele kleinere Pflanzaktionen völlig aus. In dem detaillreich illustrierten Buch von Thierry Heunick und Aurore Petit finden angehende Gärtner viele Step-by-Step-Anleitungen. Einige davon sind mit etwas Hilfe schon für Kindergartenkinder umsetzbar, Schulkinder können mit dem Buch bereits relativ selbständig „arbeiten“ und viele der Vorschläge alleine umsetzen. Es gibt viele Tipps und Tricks, dazu witzige und lehrreiche Anekdoten rund um Pflanzen und Rezeptideen. Außerdem werden der Rhythmus der Jahreszeiten vermittelt und viele botanische Fachbegriffe erklärt. Selbst ungeduldige kleine Gärtner können mit diesem Handbuch ihren grünen Daumen entdecken.
Von Thierry Heunick und Aurore Petite, erschienen im Knesebeck Verlag für 16 Euro.

Pflanz mal was!

Buecher fuer kleine GaertnerWie sieht es eigentlich aus, wenn eine Bohne langsam wächst? Welche Pflanzen kann ich auf der Fensterbank ziehen? Wie funktioniert Bestäubung? Und was braucht man, um ein Insektenhotel für Balkon oder Garten zu bauen? Vom Samen bis zur Ernte begleitet dieses Buch angehende kleine Gärtner. In anschaulichen Illustrationen und schönen Fotos wird gezeigt, wie man zum Beispiel Kartoffeln steckt oder welche Blüten man tatsächlich essen kann. In diesem Buch steckt viel Liebe zum Grün und viel Verständnis dafür, wie Kinder die Welt und ihre Geheimnisse erfassen. Ein schönes Buch das alles Wissenswerte für angehende kleine Gärtner in sich vereint.
Von Annelie Johansson, erschienen bei Beltz und Gelberg für 12,95 Euro. 

Mein kleines Gartenbeet

Garten KinderDie Autorinnen Bella Linde und Vanja Sandgren kommen aus Schweden, sind Schwestern und Gartenliebhaber. Die eine arbeitet als Journalistin, die andere für die Schwedische Landwirtschaftsuniversität. Kurz: Sie wissen genau, was junge Gärtner brauchen und was ihnen Spaß macht. In einfachen Zeichnungen erklären sie sogar unglaublich nützliche Dinge, zum Beispiel wie die Bestäubung von Pflanzen funktioniert, womit man später im Biologieunterricht gleich mal super punkten kann. Außerdem erfahren Leser in einfachen Step-bei-Step-Anleitungen wie Erdbeeren, Bohnen, Grünkohl, Karotten … angepflanzt werden, wie sie am besten gedeihen und wann man sie erntet. Zusätzlich gibt es einfache Rezepte, wie man das Gemüse und Obst zu Kuchen, Marmeladen und anderen leckeren Gerichten verarbeitet. Für Gärtner ab 8 Jahren und älter.
Bella Linde & Vanja Sandgren: Mein kleines Gartenbeet, Jacoby und Stuart für 14,95 Euro

Erbse, Apfel, Sonnenblume

Erbse, Apfel, SonnenblumeGibt es etwas Schöneres als einen Gemüsegarten? Nachdem man dieses Buch gelesen hat lautet die Antwort: Nein! Autor Jo Elsworthy beschreibt detailliert, was es im Garten zu tun gibt, was am Gärtnern so unglaublichen Spaß macht, welche Pflanzen wann wachsen… – einfach alles rund ums Leben in Grün. Er erklärt dazu unaufdringlich, warum ein naturnaher Garten für kleine und größere Tiere, für das Klima und für uns Menschen wichtig ist. Die Illustrationen von Eleanor Taylor machen aus dem Buch ein kleines Gesamtkunstwerk. Für Kinder ab 5 Jahren.
Jo Elsworthy: Erbse, Apfel, Sonnenblume, Gerstenberg Verlag für 14,95 Euro 

Noch mehr Buchtipps für kleine Naturfans gibt es hier.

 

Bild: Gettyimages