Kreta mit Kindern – die besten Tipps für die griechische Insel

Ein Urlaub auf Kreta ist wie eine Entschleunigungskur für die ganze Familie. Wir stellen euch die besten Adressen auf der Insel vor und geben Tipps für entspannte Ferien mit Kindern.

Kreta: Hier fühlen sich Familien wohl

Zugegeben, Kreta war schon mal ursprünglicher und wer Ruhe und Entspannung sucht, sollte die Region rund um den Flughafen meiden, wo es große Hotels und viel Remmidemmi gibt. Vor allem in Malia (Partymeile à la Ballermann), Agia Marina (ganzjährig beliebt bei deutschen Touristen) und Platanias treten sich in der Hauptsaison die Urlauber gegenseitig auf die Füße.

Aber man findet auf der Insel genügend Ecken wo Kreta noch so ist, wie man es sich als Reisender und Griechenlandliebhaber vorstellt. Die Orte Bali oder Agia Galini zum Beispiel haben schöne Strände, kleine Hotels und Pensionen, wenig Verkehr und eignen sich darum gut für einen Familienurlaub abseits des Massentourismus. Auch der kleine Ort Sitia hat sich seine Ursprünglichkeit bewahren können und garantiert entspannte Ferien.

Tipp: Wer von der Insel mehr mitbekommen möchte als die Hotelanlage sollte sich unbedingt einen Mietwagen buchen.

Mit Kindern in den Urlaub fliegen? Mit diesen Tipps bleibt ihr entspannt.

Die schönsten Städte auf Kreta für Kinder und Co.

Réthimnon

Eine schöne Altstadt findet man in Réthimnon. Zwar kann es auch hier in der Hauptsaison voll werden, aber ein Besuch des Venezianischen Hafens (wo es viele Tavernen für ein entspanntes Mittagessen gibt; wer es weniger touristisch mag, der geht ein wenig weiter in die Gässchen, wo sich die Einheimischen treffen) und der Festung (hier kommen kleine Burgfans voll auf ihre Kosten und die Aussicht ist grandios) lohnt sich in jedem Fall. Wer nicht so gern laufen mag, der nimmt den trénaki, eine kleine Bollerbahn auf Gummirädern, die den ganzen Tag durch die Stadt fährt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ansteuert.

Tipp: Im Hafen liegen verschiedene Ausflugsschiffe mit denen man kleine Touren zum Sonnenuntergang oder Ganztagestouren zum Baden, Schnorcheln und Delphinegucken unternehmen kann.

Kreta mit Kindern, Rethimnon
Der venezianische Hafen von Rethimnon ist ein Anziehungspunkt für Groß und Klein.

Spili

Auf dem Weg von Réthimno nach Agia Galina liegt die Bischofsstadt Spili. Die Hauptattraktion hier ist der Löwenbrunnen: Aus 25 Löwenköpfen strömt herrlich erfrischendes, kühles Trinkwasser. Der Brunnen wird von einer oberhalb des Dorfes liegenden Quelle gespeist.

Viele Einheimische besuchen Spili allein wegen des Maravel Shops, der direkt im Zentrum liegt. Hier gibt es hunderte verschiedene traditionelle Öle, Gewürze und Gewürzmischungen von der Insel zu kaufen. Zudem gibt es Cremes und andere Produkte aus Aloe Vera, herrlich nach Kräutern duftende Seifen, Naturkosmetik aus Esels- oder Ziegenmilch und echte Naturschwämme.

Kreta mit Kindern, Spili
Der Löwenbrunnen ist neben dem Maravel-Kräutergarten das Highlight in Spili.

Wer wissen will, wo all die Zutaten für die Produkte im Laden herkommen, kann den benachbarten Maravel Kräutergarten besuchen. Über 300 medizinisch wirksame und aromatische Kräuterpflanzen werden hier gezüchtet. Der Eintritt in den Garten ist frei, geöffnet ist er jeden Tag.

Matala

Der kleine Ort ist eingeschlossen von Felsen und hat dadurch eine ganz besondere Magie, was wohl mit dafür verantwortlich ist, dass er in den späten 1960ern und 1970er Jahren bei Hippies und Aussteigern sehr beliebt war. Die Höhlen, die damals von den Hippies bewohnt wurden, sind inzwischen geräumt – hauptsächlich aus Sicherheitsgründen. Man kann sie aber nach wie vor besichtigen, was sehr eindrucksvoll ist. Allerdings sind die höher gelegenen Höhlen für Kleinkinder nicht geeignet, denn das Gelände ist nicht so gut gesichert und es besteht Absturzgefahr.

Kreta mit Kindern, Matala
Die eindrucksvollen Felsen am Strand von Matala.

Am zentralen Platz des kleinen Ortes gibt es gemütliche Cafés, abends ist hier in normalen Zeiten ziemlich viel los, auch bis spät nachts. An manchen Tagen springen besonders Mutige von den Felsen direkt ins Meer. Ein einzigartiges Spektakel bei dem man schon vom Zuschauen Gänsehaut bekommt.

Anogia

Wer seinen Kindern das ursprüngliche Kreta zeigen möchte sollte einen Ausflug in die größeren Orte in den Bergen machen. Anogia gilt bei den Einheimischen als die „kretischste“ Stadt. Hier sitzen die Männer nachmittags, wie für Griechenland üblich, im Kafenion auf einen kleinen Schwatz und in den Tavernen werden unverfälschte, landestypische Gerichte serviert.

Anogia hat einen der schönsten Dorfplätze. Den kleinen Ort, der einen überschaubaren oberen und einen unteren Teil hat, erkundet man am besten zu Fuß. Früher war Anogia das Zentrum der griechischen Schafwollproduktion, hauptsächlich wurde daraus Teppiche gewebt. Es entstand sogar eine der ersten rein weiblichen Kooperativen Griechenlands. Heute haben sich viele Frauen des Dorfes darauf spezialisiert, Textilwaren an Touristen zu verkaufen. Allerdings mischt sich auch hier das Angebot inzwischen mit billig importierter Ware aus Asien.

Was man als deutscher Tourist wissen sollte: Im Zweiten Weltkrieg war Anogia ein Zentrum des griechischen Widerstands gegen die Nazis. Bei einem Vergeltungsakt wurde das Dorf von der Wehrmacht völlig zerstört und viele der Bewohner getötet. Am Rathaus gibt es eine Gedenktafel, die an das schreckliche Ereignis erinnert.

Chania

Chania gilt bei vielen Besuchern als die schönste Stadt der Insel. Der alte Stadtkern mit den vielen kleinen Gässchen und der Venezianische Hafen sind sehenswert. Nicht entgehen lassen darf man sich einen Besuch der Markthalle „Agora“, die 1911 kreuzförmig inmitten der Altstadt nach dem Vorbild der Marseiller Markthalle erbaut wurde und einzigartig für Griechenland ist. Im Moment wird diese von Grund auf restauriert und ist darum geschlossen. Die kleinen Geschäfte, in denen normalerweise in der Markthalle Obst, Gemüse, Brot, Käse und andere Spezialitäten verkauft werden, sind in Chania auf alle möglichen anderen Gebäude verteilt worden.

Kreta mit Kindern, Chania
In Chania gibt es kleine Gässchen, schöne Cafés und einige gute Einkaufsmöglichkeiten.

Ebenfalls sehenswert ist das Nautische Museum, das am Ende des Venezianischen Hafens liegt und in dem alles zu sehen ist, was mit Meer und Schifffahrt zu tun hat. Es gibt ein nachgebautes minoisches Schiff und eine beeindruckende Sammlung von Muscheln, zwei besondere Hingucker für kleine Besucher. Das Museum hat Montag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Wer eher Indiana-Jones-Fans glücklich machen will ist im Archäologischen Museum gut aufgehoben. Dieses ist klein und in der früheren venezianischen Kirche San Francesco untergebracht. Es stellt Objekte aus der neolithischen und minoischen bis zur späten römischen Zeit aus, die in der Nähe von Chania gefunden wurden (geöffnet Dienstag bis Freitag 8.00 bis 19.00 Uhr, Samstag/Sonntag 8.30 bis 15.00 Uhr, Montag geschlossen).

Tipp: Besonders für Kinder im Schulalter ist das Wasserparadies von Limunoupolis ein Highlight. Der Wasserpark mit Riesenrutschen und verschiedenen Schwimmlandschaften liegt circa sechs Kilometer außerhalb von Chania. Einen halben Tag sollte man für dieses Event schon einplanen.

Die besten Ausflugstipps mit Kindern für Kreta

Für Wanderer ist Kreta ein kleines Inselparadies, denn es gibt ganz unterschiedliche und teilweise sehr anspruchsvolle Touren. Auch für Familienausflüge mit kleineren Kindern finden sich Strecken, die gut zu bewältigen sind.

Kreta mit Kindern
Wer auf Kreta wandert wird mit spektakulären Ausblicken belohnt wie hier in der Samaria-Schlucht

Wandern in der Samaria-Schlucht

Wer nach Kreta zum Wandern kommt, der will natürlich eine Tour durch die Samaria-Schlucht machen, denn sie erstreckt sich über 13 Kilometer und ist damit die längste Schlucht Europas. Mit Kindern ist die Tour nicht empfehlenswert, mit Kleinkindern muss man sogar völlig davon abraten, denn das Gelände ist an einigen Stellen wirklich unwegsam. Im Sommer kann es zudem sehr heiß werden, was selbst geübten Wanderern Probleme macht.

Kreta mit Kindern, Samaria Schlucht
Die Samaria-Schlucht ist nur etwas für geübte Wanderer. Aber man kann auch per Boot von der Meerseite heranfahren und sich so den beschwerlichen Teil der Tour sparen.

Als Alternative kann man mit dem Schiff von Chora Skafion nach Agia Roumeli fahren. Von dort wandert man bis zur Eisernen Pforte, der engsten Stelle der Samaria-Schlucht. Der Fußmarsch hin und zurück dauert ca. 3,5 Stunden. Zurück geht es wieder per Boot nach Agia Roumeli.

Wandern in der Imbros-Schlucht 

Die Imbrosschlucht bei Hora Sfakion ist nach der Samariaschlucht die meistbesuchte Schlucht auf der Insel. Im Sommerhalbjahr trifft man hier täglich auf hunderte von Touristen, die die Schlucht durchwandern wollen. Der Vorteil: Die Wanderung durch die Klamm ist im Vergleich zur Samaria-Schlucht verhältnismäßig einfach, dauert aber 2-3 Stunden. Da die Pfade gut ausgebaut und nicht so steil sind, ist die Wanderung auch für Familien mit (etwas größeren) Kindern geeignet.

Die Tour startet im Dorf Imbros etwa 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Weg steigt nach und nach leicht an. Links und rechts überragen einen Felsen bis man schließlich zur engsten Stelle der Klamm kommt, die nur 1,6 Meter breit ist (damit man das nicht verpasst, gibt es ein extra Hinweisschild). Am Ende der Schlucht erreicht man das Dorf Komidates mit einigen Tavernen und kleinen Supermärkten.

Tipp: Bei den Wanderungen unbedingt genügend Wasser mitnehmen, denn gerade in den warmen Monaten kann es in der Klamm sehr heiß werden.

Wandern in der Deliana-Schlucht

An spektakulären Schluchten ist auf Kreta kein Mangel. Eine Tour, die man auch mit Kindern uneingeschränkt empfehlen kann führt durch die Deliana-Schlucht. Da sich einige Gemeinden um die Namensgebung streiten, hat diese Schlucht verschiedene Namen was ein wenig für Verwirrung sorgen kann. Doch der Einstieg ist direkt nach dem Dorf Deliana und kaum zu übersehen, da er mit einem Schild gekennzeichnet ist. Davor ist ein großer Parkplatz.

Die ersten Kilometer in der Schlucht ist der Weg sogar befestigt, dann wird es etwas steiniger. Der Höhenunterschied beträgt nur etwa 120 Meter, was auch für kleinere Wanderer gut zu schaffen ist. Für Abwechslung sorgen immer wieder Ziegen, die neugierig von den Hängen auf die Wanderer herabsehen.

Die Deliana-Schlucht gilt als Vogelparadies und einzigartig ist, dass sich hier die unter Naturschutz stehenden Bartgeier angesiedelt haben. Sie haben eine beeindruckende Spannweite von zwei Metern, mit denen sie die Thermik der Insel voll ausnutzen. Die Strecke durch die Schlucht insgesamt ist etwa sieben Kilometer lang und endet in dem kleinen Dorf Mesalvia.

Auf einer einsamen Insel schlafen

Keine Lust auf Wandern? Es gibt Alternativen. Zum Beispiel einmal wie Robinson Crusoe am Strand schlafen. Was für ein Abenteuer! Das geht auf der kleinen, unbewohnten Insel Chrisi. Von Ierápetra aus fahren täglich Ausflugsboote dahin. Nach Absprache mit dem Kapitän können Entdecker über Nacht bleiben und am Strand schlafen, was bei sommerlichen Temperaturen ohne weiteres möglich ist. Ein Picknick kann man ja mitnehmen, aber zur Not gibt es auf der Insel auch zwei Tavernen. Was nützlich ist: Eine gute Taschenlampe, falls man eine kleine Nachtwanderung machen möchte.

Kreta mit Kindern
Die Griechen sind sehr kinderlieb und es ist nie ein Problem im Restaurant ein Spezial-Kindermenü zu bekommen. Gastfreundschaft wird hier ganz groß geschrieben.

Baden im Kournas-See

Der Kournas-See ist der größte Süßwassersee Kretas und liegt zwischen Chania und Réthimnon. Er ist auch für Einheimische ein beliebtes Ausflugsziel, darum kann es am Wochenende etwas voller werden. Das türkisblaue Wasser hat Badequalität, also unbedingt die Badesachen mitnehmen.

In der Hauptsaison werden Tretboote vermietet mit denen man gemütlich auf dem See rumschippern kann. Die große Attraktion im See sind die Schildkröten, die man mit etwas Glück beobachten kann. Allerdings ist dafür Geduld und vor allem eine kleine Schnorchelausrüstung gefragt. Es gibt einige Restaurants und Tavernen rund um den See, in denen man gut essen kann. Einen halben Tag sollte man für den Ausflug schon einplanen.

Die besten Strände auf Kreta für Familien

Auf Kreta gibt es mehr als hundert Strände, die ganz unterschiedlich sind: mit Sand oder mit Steinen, mit vielen Wellen und Wind oder in geschützten Buchten, mit Tavernen oder kleinen Strandbars… Die Auswahl ist ganz individuell. An vielen Stränden gibt es Liegestühle und Sonnenschirme zu mieten. Toiletten findet man meist in der nächstgelegenen Taverne.

Falnassarna-Strand

Ideal für Familien ist der Falnassarna-Strand. Der direkte Weg zum Strand geht an der Orange Blue Bar vorbei, in der man später am Tag mit Blick auf die Bucht seinen Sundowner genießen kann. Das Besondere sind große Felsenbecken, die vom Meer ausgewaschen wurden und in denen man herrlich baden kann. Den Kleinen zieht man dafür am besten Badeschuhe an, denn sobald es an Griechenlands Stränden felsig wird, verstecken sich auch gerne Seeigel zwischen den Steinen. In Falnassarna gibt es auch manchmal hohe Wellen – gut für Surfer, an manchen Tagen nicht unbedingt so gut für Kinder.

Kreta mit Kindern
Es gibt in Kreta über 100 Strände, viele davon sind für Kinder super geeignet.

Elafonissi Strand

An Wochenenden und zur Hauptsaison kann es hier ganz schön voll werden. Doch der Elafonissi Strand ist groß genug, um immer noch ein Plätzchen für die ganze Familie zu finden. Es gibt weitläufige Sanddünen und eine Lagune, Felsen an denen man nach Seesternen schnorcheln kann und manchmal auch einen Oktopus aufschreckt.

Dem Strand vorgelagert ist außerdem eine Insel, die man an vielen Stellen durch das weniger als einen Meter tiefe Wasser gehend erreichen kannn. Unbedingt etwas zu Essen und zu Trinken einpacken, denn die Öffnungszeiten des kleinen Strandkiosk sind nicht immer zuverlässig. Boote fahren übrigens auch nach Elafonissi – von Paleochora aus in der Urlaubssaison täglich.

Preveli Strand

Kreta mit Kindern
Der Fluss Megalopotamos mündet am Strand von Preveli ins Meer. Wer es einsam mag, muss früh am Morgen kommen.

Der Palmenstrand von Preveli ist sehenswert, aber leider längst kein Geheimtipp mehr. Von Spili aus fährt man durch eine abenteuerliche Schlucht. Das Auto bleibt dann auf dem Parkplatz stehen und man wandert viele, viele Stufen hinunter zum Strand. Das dauert ca. 15 Minuten und die Kinder sollten in jedem Fall feste Schuhe anhaben. Belohnt wird man mit einem wunderbaren Blick auf den Palmenhain und dem kleinen Flüsschen Megalopotamos, das hier am Strand direkt ins Meer mündet. Am späteren Nachmittag oder ganz früh am Morgen ist das Licht am schönsten und es ist auch weniger überlaufen.

Kreta mit KIndern

Eure Kinder wollen Ferien in einem Naturcamp machen? Hier findet ihr Tipps und Adressen.

Fotos: Gettyimages, unsplash

Picknick mit Kindern: Die richtige Ausstattung für den Outdoor-Lunch

Das Picknick ist eine der schönsten Aktivitäten, die man im Frühling und Sommer machen kann. Ob im Park, am Strand oder einfach im Garten – besonders Kindern machte es Spaß, im Freien zu essen. Wir haben uns überlegt was man wirklich braucht, um ein Picknick richtig zu organisieren. Hier findet ihr einige Vorschläge für das perfekte Picknick mit Kindern und die schönste Ausstattung, um draußen zu essen.

Unsere Tipps für ein schönes Picknick

Von zu Hause weg zu sein, sich austoben in der Natur, spielen, rennen und zwischendurch einen Snack naschen…: All das gehört zu einem guten Outdoor-Lunch. Aber was braucht man, um bestens auf ein Familienpicknickvorbereitet zu sein

Der richtige Ort fürs Picknick

Es scheint banal, aber das ist es nicht. Mit kleineren Kindern würden wir abgelegenen Orte vermeiden und besser ausgestattete Bereiche empfehlen. Immerhin ist es ganz praktisch wenn eine Toilette in der Nähe ist, oder auch ein Kiosk oder ein Cafè, um Last-Minute noch etwas besorgen zu können.

Sonnenschutz nicht vergessen!

Sehr wichtig sind Sonnencreme und Kopfbedeckung für die Kleinen, schließlich kann man nicht immer mit einem Schattenplatz rechnen. Auch im Frühling kann die Sonne schon ziemlich stark sein, und die empfindliche Haut der Kleinen sollte ausreichen geschützt werden. Nicht nur die Sonnencreme und Sonnenhut, auch eine Sonnenbrille kann manchmal ganz praktisch sein.

Vielleicht benötigt ihr sogar Mückenspray? Im Sommer aber auch schon im Frühling gibt es viele Mücken, und leider nicht nur am Abend. Um zu verhindern, dass eure Kinder gestochen werden, wappnet euch lieber vor den lästigen Stichen! Wenn ihr vorhabt durch Wiesen und Wälder zu streifen solltet ihr auch an den Zeckenschutz denken. Da in immer mehr Gebieten FSME durch Zecken übertragen wird, heißt es gerade für die Kleinen: Zeckenspray großzügig auf die Kleidung aufsprühen, Hose in die Socken stecken wenn es durch Wiesen oder Büsche geht.

Die Grundausstattung fürs Familien- Picknick

Eine große Tasche oder Rucksack ist praktisch um alles, was man braucht, zu transportieren. Wenn ihr plant, direkt auf dem Boden zu essen, nehmt eine Decke mit einer gewachsten bzw. wasserfesten Unterseite. So wird es nicht ungemütlich, wenn der Boden noch etwas feucht sein sollte. Was das Geschirr betrifft, verwendet ihr am besten wiederverwendbares Bambusgeschirr oder anderes aus nachhaltigen oder recycelten Materialien.

Vergesst nicht Servietten und Tücher einzupacken, am besten aus Stoff, die für alles mögliche dienen können. Ein paar Kissen können auch nützlich sein, besonders für das Nickerchen am Nachmittag.

Der Extra-Tipp? Im Sommer einen Badeanzug einpacken und viele Spiele. Der Badeanzug ist ratsam, da die Kleinen sich ganz viel bewegen und schnell schwitzen werden. Spiele, die sich ideal zum mitnehmen eignen: Ball, Wasserpistole, Frisbee oder Seifenblasen.

Das Essen fürs Picknick

Ohne Essen und Getränke kann man den kleinen Ausflug natürlich nicht Picknick nennen. Neben dem üblichen Sandwich, könntet ihr einen Nudelsalat oder kleine Omelettes vorbereiten, die auch kalt richtig gut schmecken. Obst und Gemüsespieße sind auch eine gute Idee, sie sind farblich ein Hingucker und vor allem gesund.

Wichtig für Kinder beim Picknick: vieles sollte Fingerfood sein. Denn erfahrungsgemäß sitzen die Kids nicht gerne still, vor allem nicht, wenn sie schon draußen sind. Als Getränke sind Wasser und Säfte ideal. Eine hausgemachte Limonade mit Limette, Minze und ein bisschen Zucker wird kleinen und großen Durst stillen. Man kann das Wasser auch mit verschiedenen Obstsorten anreichern z.B. Wassermelone, Erdbeeren, Himbeeren oder Mango.

Unsere Lieblinge für den Outdoor-Lunch

Hier kommen clevere Helfer, die wir gerne für ein Picknick dabei haben. Zwischen Decken, Geschirr und Kissen, lasst euch inspirieren!

Picknicktaschen und Körbe

Diese Taschen sind einfach zu tragen und robust. Mit viel Platz für alles, was man beim Picknick braucht, sind sie ideal, auch im Urlaub oder für einen tollen Ausflug am Wochenende.

Picknickdecken: Die bringen Frühlingsstimmung

Zitronen, Tiger, tropische Motive: diese Decken sprechen nur von der schönen Saison. Leicht und gut isolierend, bieten sie die perfekte Unterlage für euer Festessen.

Kissen für jeden Geschmack

Um es sich zum Power Nap gemütlich zu machen, kommen diese Kuschelkissen zur Hilfe. Die lustigen in Obst-Form werden sicherlich sofort von den Kindern in Beschlag genommen!

Buntes und lustiges Geschirr fürs Picknick

Was das Geschirr betrifft, hat man die Qual der Wahl. Auf Einweggeschirr solltet ihr besser verzichten und statt dessen zu diesen wiederverwendbaren Teilen greifen. Bunt und mit kinderfreundlichen Mustern machen sie sofort gute Laune.

Bilder: PR

Urlaub auf Fehmarn: Insidertipps für Familien

Auf Fehmarn gibt es einiges zu entdecken: Lagunen, Steilküste, blaue Kreuze, Fata Morganas, Softeis. Das sind Abenteuer für Groß und Klein.

Text: Sebastian Schulke

Vier Schafe stehen vor uns auf dem Deich. Sie schauen gelangweilt, kauen langsam und lethargisch. Ab und zu ist ein recht müdes „Mäh“ zu hören. Der stramme Wind, der die Wellen hier an der Markelsdorfer Huk an der Nordwestküste von Fehmarn bis über zwei Meter hoch peitscht, scheint die Vierbeiner nicht weiter zu interessieren und schon gar nicht zu beeindrucken. Ganz im Gegensatz zu Maya, meiner Tochter, die immer wieder vor Freude kreischt, wenn der Wind ihr den Sonnenhut vom Kopf pustet. Aber auch das bringt die Schafe auf der Ostseeinsel nicht aus der Ruhe.

Seit drei Tagen sind Sophie (meine Frau), Maya und ich nun schon auf Fehmarn. Freunde haben uns für eine Woche in ihr Ferienhaus eingeladen. Im Hochsommer. Eigentlich wollten wir in die Toskana. Doch nun suchen wir, in Jacken und Gummistiefel gepackt, den Badestrand, während uns der recht frische Wind ins Gesicht pfeift. Hört sich rau und stürmisch an – statt eines sommerlichen Urlaubsparadieses am Mittelmeer ein norddeutsches Sturmtief. Doch dieses Tief entpuppt sich als ein Hochgenuss: Je länger wir auf der Ostseeinsel sind, desto besser gefällt und überrascht sie uns.

Die Markelsdorfer Huk bildet die Nordwestspitze der Insel, ist Teil eines Naturschutzgebietes und eine Augenweide. Ein Leuchtturm ragt neben dem Deich in den Himmel. Zwischen Schilf und Feuchtwiesen breiten sich Haffseen (Lagunen) aus. Die Luft ist erfüllt vom Rauschen des Meeres und dem Duft des Dünengrases. Einfach herrlich und fernab vom üblichen Touri-Getümmel. Der Badestrand (FKK) ist recht schmal, außerdem ist es uns zu windig. Auch die Strömung ist hier sehr stark. Wir genießen einfach das stürmische Spektakel und unser Picknick.

Urlaub auf der drittgrößten Insel Deutschlands

Fehmarn ist 185 Quadratkilometer groß, hat rund 78 Kilometer Küstenlinie und liegt zwischen Kieler Bucht und Mecklenburger Bucht. Nach Rügen und Usedom ist es die drittgrößte Insel Deutschlands. Burg ist mit 6.000 Einwohnern der größte Ort. Neben Kühen, Schafen und Schweinen stehen besonders im Norden Windräder auf den Feldern.

So stürmisch der Nordwesten ist, so sanft und seicht ist die Südküste von Fehmarn. Die Ostsee gleicht hier einer Badewanne. Das zieht Menschenscharen an. Kurz hinter Burg erstreckt sich der Südstrand, auf dem sich Strandkorb an Strandkorb reiht. Ein schmaler Dünenstreifen ist entlang der Promenade gerade noch zu erkennen, die mit Restaurants, Cafés, Kiosken, Ferienwohnungen, einem überdachten Wellenbad und jeder Menge Touristen aufwartet. Außerdem ragen drei weiße Betontürme bedrohlich in den blauen Himmel, die von Dänemarks Stararchitekt Arne Jacobsen in den 1960er-Jahren gestaltet wurden und die Küste verschandeln.

Das Hotel- und Ferienzentrum darin ist auch nicht so ganz unser Geschmack, für regnerische Tage gibt es dort allerdings einen Spielplatz mit Schaukeln und Rutsche in einem gläsernen Pavillon, der es Maya trotz strahlenden Sonnenscheins angetan hat. „Papa, können wir zum Spielplatz gehen?“, fragt sie mich fast jeden Morgen und schaut mich mit ihren großen Kulleraugen an. Damit nicht genug: Gut 70 Meter vor dem Südstrand ragt aus dem Meer eine gelbe Rutsche. Am ersten Tag dachten wir, es sei eine Fata Morgana, doch die Rutsche ist echt. Und das Wasser ist hier wie an vielen Küstenstreifen rund um Fehmarn sehr flach, sodass ich neben dem Spielgerät gerade noch stehen kann. Perfekt für Familien mit kleinen Kindern, die noch nicht schwimmen können.

Den kompletten Reisebericht könnt ihr in unserem Travel-Special lesen, das der Luna 67 beigelegt ist.

Hier erhaltet ihr einen Überblick über die weiteren Themen des Heftes.

Fotos: Sebastian Schulke

„Star Wars“: Reisetipps für die coolsten Drehorte

Fans fiebern schon seit Wochen auf dieses Datum hin: Am 19.12.2019 kommt der finale Teil der „Star Wars“ – Trilogie in die Kinos! Um die Wartezeit zu verkürzen und die Vorfreude zu wecken, kommen hier vier Reisetipps zu den beeindruckenden Drehorten der Kultfilmserie.

Die Armee der Ersten Ordnung rückt immer weiter vor und scheint kaum noch aufzuhalten zu sein. Doch dann taucht eine Machtprojektion von Luke Skywalker auf. Er lenkt die feindlichen Soldaten ab und ermöglicht den Rebellen die Flucht. Daraufhin sackt er zusammen, doch ist er wirklich tot? Das klärt sich am 19. Dezember. Dann kommt der finale Teil der neuesten „Star Wars“-Trilogie ins Kino. Leonard Beetz vom internationalen Reisespezialisten Travelzoo weiß, wie reiselustige Fans das bevorstehende große Finale feiern können und hat für uns die schönsten „Star Wars“-Drehorte zusammengesucht.

Reisen an die Drehorte von Star Wars: Von Tatooine bis Ahch-To

Tunesien: Laserschwertkämpfe in der Wüste

Verlassene Wüstenstadt in Tunesien (Foto: Medenine (c))

Tunesien gilt als die Mutter aller „Star Wars“-Drehorte. Es dient als Kulisse für den Wüstenplaneten Tatooine, auf dem Anakin Skywalker aufwächst, auch der Laserschwertkampf zwischen Jedi Qui-Gon Jinn und dem Sith Darth Maul findet hier statt. Das hat Spuren hinterlassen: In der Stadt Medenine wird eine Straße nur noch „Skywalker Alley“ genannt, die Schlucht Sidi Bouhlel heißt auch „Star Wars Canyon“. „Es gibt sogar eine spezielle Star Wars-Tour, bei der sechs Tage lang alle Drehorte im Land besichtigt werden und bei der Verpflegung und Unterkünfte direkt inbegriffen sind“, sagt Leonard Beetz von Travelzoo. Empfehlen kann er auch die Insel Djerba, die ebenfalls als Drehort diente: „Dort sollte man die Hauptstadt Houmt Sou anschauen und den lokalen Basar besuchen. Er ist der größte der Insel und sehr bunt, besonders die Stände mit tunesischem Kunsthandwerk sind einen Blick wert.“

Jordanien: Ein heiliger Ort für Jedi-Ritter

Atemberaubende Kulisse in Jordanien (Foto: iStock)

Das Wadi Rum in Jordanien wurde durch die „Star Wars“-Filme berühmt. Dort ist es zu sehen als Wüstenmond Jedha, einem heiligen Ort der Jedi-Ritter. „Die Region ist sehr beeindruckend“, sagt der Reisespezialist von Travelzoo. „Es ist eine bizarre Landschaft aus Wüste und bis zu 1.750 Meter hohen Bergen.“ In manchen dieser Gesteins-Formationen lassen sich sogar noch Tausende Jahre alte eingeritzte Felszeichnungen finden. „Es fühlt sich ein wenig so an, als würde hier die Zeit stillstehen“, erklärt Leonard Beetz. „Immerhin ist die ganze Landschaft hier etwa 30 Millionen Jahre alt und gehört auch deswegen offiziell zum UNESCO-Weltkulturerbe.“ Besichtigen kann man das Wadi Rum bei einer geführten Jeep-Tour. Oder bei einem mehrtägigen Ritt auf dem Kamel.

Kroatien: Die Casino City auf Cantonica

Pittoresk: Die Altstadt von Dubrovnik (Foto: iStock)

Die südkroatische Stadt Dubrovnik war bereits in mehreren Filmen und Serien zu sehen. Unter anderem in der Fantasy-Serie „Game of Thrones“. Aber ihr Auftritt im achten Teil der „Star Wars“-Saga dürfte am berühmtesten sein. Sie dient dort als Kulisse für die Casino City Canto Bight auf dem Planeten Cantonica. Hier sucht die Oberschicht der Galaxie nach ein wenig Ablenkung. Dafür wurde auf der Hauptstraße Stradun gefilmt, im Rektorenpalast und am örtlichen Dominikanerkloster. „Die Stradun-Hauptstraße stammt aus dem 11. Jahrhundert“, sagt Leonard Beetz von Travelzoo. „Sie ist 300 Meter lang und gesäumt von historischen Gebäuden, in denen sich viele Lokale befinden.“ Allerdings ist es in dieser Ecke recht touristisch. Wer es authentischer will, geht in die Live Bar „D’Poets“ in der Parallelstraße. Dort gibt es hervorragenden Wein und allabendliche Livemusik.

Irland: Skywalkers letzte Heimat

Fantastisches Licht in Irland (Foto: iStock)

Die irische Küste ist rau und zerklüftet. Im Hinterland ist sie tiefgrün und bewachsen. Damit qualifizierte sie sich für gleich mehrere Auftritte in den „Star Wars“-Filmen: Sie dient als Kulisse für den Planeten Ahch-to, der den letzten Jedi beheimatet. Am besten besichtigen lässt sie sich, wenn man auf der Halbinsel Dingle in der Grafschaft Kerry beginnt. Besonders der kleine Ort Ballyferriter ist hübsch anzuschauen und besitzt ein Museum, in dem man sich über die Geschichte und Natur der Region informieren kann und danach im Museumscafe selbstgebackenen Kuchen essen kann. „Auch im Dörfchen Portmagee sollte man vorbeischauen“, sagt Leonard Beetz von Travelzoo. „Von hier aus kann man bei klarem Wetter zur Insel Skellig Michael übersetzen. Dort steht eines der bekanntesten, jedoch auch am schwersten zugänglichen Klöster Irlands, das ebenfalls in den Filmen auftaucht. Für einen Klosterbesuch sollte man allerdings schwindelfrei sein. Zum Gebäude geht es nur über eine Steintreppe, die kein Geländer, dafür aber fast 600 Stufen hat. Oben angekommen wartet dann aber ein atemberaubender Ausblick!

Ihr seid „Game of Thrones“-Fans und wolltet immer schon mal auf den Spuren von Jon Schnee oder Daenerys Targaryen wandeln? Hier sind unsere Reisetipps zu den Drehorten von „Game of Thrones“.

 

Campingausstattung für Familien – 20 praktische Dinge

Camping mit Kindern – hier ist gute Vorbereitung wichtig, besonders wenn ihr zum ersten Mal mit der Familie Zelten geht. Dem Ruf der Wildnis zu folgen, anstatt dem Weg zum fertigen Frühstücksbüffet des 4 Sterne Hotels, wird immer beliebter. Unerschrockene, die im Sommer Outdoor-Urlaub machen, müssen vor allem gut ausgestattet sein. Hier unsere Essentials, damit ja nichts schief geht.

Schöne Campingausstattung für Familien

@Unsplash

Zugegeben: Der Outdoor-Urlaub bietet unendliche Weiten. Und damit ist nicht nur der endlose Sternenhimmel über dem Zelt gemeint oder die Aussicht vom höchsten Berg – nein, es geht um die Ausrüstung. Mittlerweile gibt es so viel funktionale Spielereien, die jedes Outdoor-Herz höher schlagen lässt. Es ist aber auch wirklich spannend, was sich Outdoor-Hersteller immer wieder Neues überlegen, um noch mehr mit noch weniger Platz und Gewicht zu bieten. Wir haben uns mal umgeschaut und unsere Outdoor-Wunschliste zusammengestellt. Wenn die Wildnis ruft, sollte man ihr folgen können – mit unseren Essentials kein Problem!

Ausstattung für die Campingküche

Was Gescheites auf den Teller macht jeden Outdoor-Spaß noch besser. Und wer dabei nicht unbedingt jeden Tag Ravioli aus der Dose essen mag, der sollte in die richtigen Gerätschaften investieren. Diese sind wunderschön und funktional. Stilverliebte Camping-Köche werden hier ihren kulinarischen Spaß haben. Wer im Freien kochen und essen will, braucht unbedingt das Kochset von Quechua aus robustem Inox-Edelstahl. Man braucht nicht viel um leckere Gerichte beim Camping zu vorbereiten. Die beste Tricks und Ideen für die Camping Küche findet ihr in dem Buch „Die Familien Camping Küche“. Ein weiteres wichtiges Element ist die Kühltasche. Zwar ist diese Variante für leicht verderbliche Produkte bei sehr hohen Temperaturen nicht ausreichend,  aber um ab und zu ein paar Getränke kühl zu halten optimal! Auf fast jedem Campingplatz kann man seine Kühlakkus in ein Gefrierfach legen. Wichtig hierfür: ein zweites Set mitnehmen und eine Tüte, die mit Namen beschriftet ist.

Schlafen und Ausruhen auf dem Zeltplatz

Ein transportables Kinderzelt ist nicht nur beim Outdoor-Urlaub einsetzbar, sondern auch beim Besuch bei Freunden oder am Strand. Mit dem Schlafsack von Globetrotter werden sich eure Kinder so fühlen, als hätten sie ihr Bett in dem Kinderzimmer nicht verlassen. Bequem und umhüllend, ist es auch ideal für kleine Mittagsschläfen. Die Hängematte ist auch besonders cool für den Camping-Urlaub. Einfach anzubringen, ist sie auch für den Garten oder Park geeignet. Der Hochstuhl aus Holz von SUPAflat ist sicherlich etwas schwerer als Modelle aus Textil, aber allemal stabiler und wesentlich schöner. Größere Kinder sitzen  am Tisch am besten auf den gleichen Stühlen wie die Eltern.

Outdooraccessoires für Kinder

Camping hat nicht mehr unbedingt was mit wilder Natur zu tun, aber gerade als Familie sollte man diese Gelegenheit trotzdem für ein paar Naturerlebnisse nutzen. Im Regen die Karte anschauen? Die Kids bei Laune halten? Im Dunkeln noch mal zur Toilette? Alles keine große Sache mit diesen netten Gadgets, die besonders viel Spaß machen. Wenn die Kids ihre eigene Kinder-Kopflampe haben, nehmen sie diese nicht so schnell wieder ab. Für diejenigen, die seltene Insekten erforschen und suchen möchten, sollte das Insektenhaus von Scout in der Ausrüstung nicht fehlen. Um alles immer ohne große Mühe dabei zu haben, braucht man unbedingt den Rucksack von Jack Wolfskin: geräumig, leicht und grün – perfekt getarnt im Wald. Wer nicht im Süden zeltet, braucht auch im Sommer wärmende Outdoorkleidung – besonders nach Sonnenuntergang. Ein Weste wie die von Taio ist dafür ideal!

 

 

Mit Kindern gärtnern – Ein eigener Acker in Schule und Kita

Mit dem Ziel „Für eine Generation, die weiss, was sie isst“ setzt sich der gemeinnützige Verein Ackerdemia seit fünf Jahren dafür ein, dass Kinder lernen, wo ihre Lebensmittel herkommen.

Im Freien oder Drinnen: Ein eigener Acker für die Schule oder die Kita

Dr. Christoph Schmitz entwickelte das Konzept der GemüseAckerdemie begleitend zu einer wissenschaftlichen Studie zur Entfremdung der Gesellschaft von der Lebensmittelproduktion.

Kita-Kinder mit ihrer Ernte. ©Katharina Kühnel

Ob im Klassenraum oder auf dem eigenen Acker – innerhalb der unterschiedlichen Programme bekommen Kita- und Schulkinder die Möglichkeit, ihr eigenes Gemüse anzubauen. Gemeinsam möchte das Team rund um die GemüseAckerdemie den Kindern eine Wertschätzung für Natur und ihre Lebensmittel vermitteln.

„(…)Wir haben dieses Projekt ins Leben gerufen, weil wir etwas bewirken möchten und nicht weil andere Leute es cool finden.“ (Zitat: Julia Krebs)

„Es gibt nicht mehr den Bauern um die Ecke oder den Onkel, der einen eigenen Hof hat, wo Kinder die Möglichkeit bekommen, Landwirtschaft zu erfahren. Daher die Idee, den Acker zu den Kindern bringen. Die Kinder erwerben Wissen rund um Gemüse, setzen sich mit gesunder Ernährung auseinander und bewegen sich mehr in der Natur. Wir haben dieses Projekt ins Leben gerufen, weil wir etwas bewirken möchten und nicht weil andere Leute es cool finden.“ Erzählt uns Julia Krebs, Mitgründerin des Vereins und Mutter von zwei Kindern.

Mit-Gründerin Julia Krebs auf einem der Acker. @Katharina Kühnel

„Das Konzept reicht über die Vermittlung von Wissen hinaus. In unterschiedlichen Wirkungsfeldern erfahren die Kinder mehr über Ernährung, machen Naturerfahrungen, sind in Bewegung und entwickeln Sozialkompetenzen. Unsere Vision ist es, eine junge Generation für eine gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit zu begeistern.“

In der AckerSchule und der AckerKita säen, pflegen, ernten und vermarkten Kinder und Jugendliche ihr eigenes Gemüse. Innerhalb eines Jahres haben sie die Möglichkeit auf ihrem eigenen Acker in ihrer Schul- oder Kitaeinrichtung bis zu 30 Gemüsearten anzubauen.

Schüler der GemüseAckerdemie. ©Ackerdemia e.V.

Säen, pflegen, ernten – ein ganzes Jahr über

Ackerdemia begleitet dies das ganze Jahr über und stellt Geräte, Material, Erde, Saat- und Pflanzengut zur Verfügung. Die Erzieher und Lehrer erhalten Fortbildungen sowie Video-Tutorials und Informationen per Mail. Ein Konzept, das die Entwicklung von Groß und Klein in vielerlei Hinsicht fördert!

Eine Gemüseklasse mit ihren Beeten im Klassenzimmer. ©Katharina Kühnel

„Unser Angebot mit der Gemüseklasse ist speziell auf den Sachunterricht ausgerichtet. Hier können die Schüler über einen Zeitraum von 20 Wochen ihr eigenes Gemüse in Pflanzenkästen im Klassenraum anbauen. Sie säen und pflegen eigenständig und erleben, wie sich die Saat bis hin zum essbaren Produkt entwickelt.

In allen Programmen erhalten die Schüler zusätzliche Bildungsmaterialien über den Gemüseanbau, beschäftigen sich mit ihrem eigenen Konsumverhalten und mit Fragen zur globalen Gerechtigkeit.“

Das Unternehmen wächst stetig, deutschlandweit ebenso wie in Österreich und in der Schweiz

Mittlerweile ist das gemeinnützige Sozialunternehmen in jedem Bundesland sowie in Österreich und der Schweiz in insgesamt 400 Kitas und Schulen vertreten.
Überall dort kümmern sich Regionalmanager vor Ort um die persönliche Betreuung der Kitas und Schulen, beliefern, informieren und ackern gemeinsam.

Die Ackerpause für’s Büro

Mit der AckerPause haben seit einiger Zeit nun auch Büros die Möglichkeit, auf der Dachterrasse, im Hinterhof oder direkt im Büro ihr eigenes Gemüse anzubauen. Auch hier wird jede Pflanzung persönlich betreut.

Kochbuch „Ackerküche“ – Das Kochbuch der Gemüseackerdemie, Autorin: Wanda Born, ©2017 Ackerdemia e. V. ISBN 978-3-00-057807-6

Rezeptideen für jede Saison

So macht Kochen Spaß! Mit saisonalem Gemüse der unterschiedlichen Jahreszeiten hat sich Wanda Born leckere Rezepte ausgedacht und in einem Kochbuch zusammengefasst. Das Ergebnis zeigt die „Ackerküche“. Ebenfalls enthalten: ein Erntekalender, der die Zeitpunkte für die Aussaat der Samen (für die Fensterbank oder im Freiland), die Pflanzung sowie den optimalen Zeitpunkt für die Ernte erläutert. Aus eigener Erfahrung können wir behaupten, dass in diesem Buch rundum gelungene, kreative und leckere Gerichte auf euch warten.

Sliderimage: ©Katharina Kühnel

Bild Startseite: Johner Images / Getty Images

Rucksäcke und Koffer für Kinder: Begleiter für den Urlaub

Ob in der Ferienzeit oder zu Besuch bei Oma und Opa – auch Kinder brauchen ihr Reisegepäck, um Kleidung und Lieblingsspielzeug dabei zu haben! Wir zeigen euch die schönsten Rucksäcke und Koffer für Kinder, in denen alles verstaut werden kann. Damit macht das Reisen gleich noch mehr Spaß.

Reisen mit Kindern kann mitunter zu einer ganz schönen Herausforderung werden. Wenn zumindest schon mal im Vorfeld alles klappt und alles Mitgenommene verstaut ist, ist der erste Schritt schon mal getan.

Koffer für Kinder: Tierische und praktische Begleiter für jede Reise

Als besonders praktisch erweisen sich Aufsitzkoffer, da den Kindern so zu jeder Zeit eine Sitzmöglichkeit gegeben ist und sie sich so auch mal eine Zeit „mitziehen“ lassen können. Einige davon, wie beispielsweise der Aufsitzkoffer von Stokke, sind als Handgepäck im Flugzeug zugelassen. Eltern können ihn ganz einfach auch über der Schulter tragen.

Es lohnt sich immer drauf zu achten, dass die Koffer für Kinder schwenkbare Räder haben, da sie das ziehen erleichtern.

Neben einem Koffer braucht es auf Reisen für jedes Kind einen eigenen Rucksack. Hier kommen unsere Favoriten.

Für kleine Minimalisten. Rucksäcke von Gray Label über Little Hipstar, ab ca. 65€

Für den Kindergarten oder die große Reise – das sind die schönsten Rucksäcke für Kinder

Ob auffällig, tierisch oder ganz schlicht, hier ist ganz sicher für jeden Geschmack etwas dabei.

Irland, Island oder Kroatien – passend zum aktuellen Start der neuen Staffel von Game of Thrones, haben wir euch Reiseziele zusammengefasst, die euch an die Drehorte der Serie bringen.

Teaserimage: OlliElla

Slider: Stokke/Jetkids

Bademode für Kinder: Unsere Lieblinge für den Strandurlaub

Der Sommer ist da und es ist wieder Zeit für schöne Bademode. Kinder lieben die sonnige Saison! Sie schlüpfen gern in ihre Badeanzüge und Badehosen und haben Spaß im und am Wasser. Deswegen präsentieren wir euch heute unsere Lieblinge zum Thema Bademode für Kinder und erklären euch, wie man das richtige Modell für sein Kind auswählt.

Warum müssen Kinder überhaupt Bademode tragen?

Das ist eine gute Frage, die man sich stellen kann. Kinder haben doch nichts zu verbergen! Doch die Antwort ist einfach. Die Haut von Kindern ist empfindlicher als die von den Erwachsenen. Darüber hinaus brauchen die intime Bereiche einen angemessenen Schutz vor Pilzen und Bakterien, die nicht nur in Feuchtgebieten, wie am Pool, sondern auch auf Steinen und Sand zu finden sind.

@Tiny Cottons

Bademode für Kinder: Welches Modell passt welchem Kind?

Kinder verbringen gerne den ganzen Tag in der Sonne, im Wasser oder am Pool. Da dürfen Sonnencreme und Strandspielzeug nicht fehlen. Außerdem ist es wichtig, dass eure Kinder die richtige und passende Bademode tragen. Zwischen Badeanzügen, Höschen, Bikinis und Trikinis ist die Auswahl riesig. Hier findet ihr ein paar Regeln, die für den Einkauf der Kinder-Bademode gelten.

Unsere Empfehlung

Generell sind Komfort und Schutz am wichtigsten. Ein bequemer Badeanzug hat normalerweise wenig Nähte, weil diese Hautreizungen erzeugen können. Er muss aus einem guten Stoff gefertigt sein. Stoffe, die UV-Strahlen abschirmen, sind am besten geeignet für Kinder, die viel Zeit in der Sonne verbringen. Auch nachhaltige und natürliche Materialien kommen immer öfter zum Einsatz und sind die erste Wahl für Kinder mit empfindlicher Haut. Die Badekleidung für Kinder sollte nicht zu eng sein. Gleichzeitig darf sie aber nicht leicht ausziehbar sein und muss am Körper sitzen, damit die Kinder frei im Wasser spielen können. Was das Modell betrifft, sind die Vorlieben ganz subjektiv. Deshalb gilt: Es ist am besten, den Geschmack der Kleinen zu bedienen ohne Kompromisse bei Komfort und Sicherheit einzugehen.

Unsere Favoriten für die ersten Wassersprünge

Nach dieser kurzen Erklärung ist es jetzt an der Zeit, die tollen Modelle dieser Saison zu entdecken. Die Kindermode-Marken haben sich viel Mühe gegeben, damit eure Kinder diesen Sommer am Strand modisch gekleidet sind. Hier sind die Teile, die ihr unbedingt für den nächsten Familienurlaub im Koffer haben solltet.

Am Strand in Black & White

Für diesen Sommer sind Badeanzüge in schwarz-weiß voll im Trend. Wie „das kleine Schwarzes“ sind diese Teile echte Evergreens und lassen sie sich gut mit Accessoires aus Stroh kombinieren. Zwischen Schriften und coolen Mustern werdet ihr die Qual der Wahl haben.

Lust auf Kalifornien

Sand, Sonne und viel surfen: Das gehört zu einem tollen Urlaub in Kalifornien. Um die Kinder in die richtige Stimmung für ein spannendes Abenteuer an der Westküste zu bringen, kommen diese Teile gerade recht. Surfbretter und Wellen sind die richtigen Protagonisten, wie auf der Badeshirt von Patagonia….Nur für Sportprofis!

Minimalistiche Bademode

Ein anderer Trend, der uns beeindruckt hat, wird durch viele schlichte Badeanzüge dargestellt. Kleine Details, tolle Schnitte und vor allem starke Farben. Der Bikini von Sunchild mit seiner Farbe und seinem ungewöhnlichen Oberteil hat unsere Herzen erobert.

 

Sliderbild: Bobo Choses
Teaserbild: Tiny Cottons

Exklusive Reisetipps: Besucht die Drehorte von Game of Thrones

Darauf haben Millionen Fans gewartet: Am 14. April startet die finale Staffel von Game of Thrones. Um euch die Wartezeit zu verkürzen oder als Inspiration für eure nächste Urlaubsplanung haben wir exklusive Reisetipps zu den Originalschauplätzen der preisgekrönten TV-Serie für euch. Von Nordirland über Island bis Kroatien ist für jeden Geschmack und Fan der Serie etwas dabei!

Game of Thrones
Am 14. April 2019 startet die letzte Staffel von „Game of Thrones“ (Foto: HBO)

Ihr wolltet schon immer einmal auf die düster-mystischen Wälder rund um Winterfell blicken und Wölfe beobachten, ganz wie Jon Snow? Oder durch den Wüstensand reiten wie der kriegerische Dothraki-Fürst Khal Drogo? Oder die Hauptstadt von Westeros, Königsmund, mit ihrer gewaltigen Stadtmauer kennenlernen und sehen, wo die Lannisters leben? Dann hat Annemarie Lehmann, Game of Thrones-Fan und Sales Manager bei Travelzoo, die passenden Tipps zum Nachreisen für euch. Hier kommen ihre exklusiven Empfehlungen für tolle Trips auf den Spuren der Erfolgsserie Game of Thrones für euch. Auf in die Sieben Königslande!

Nordirland – Land der Schattenwölfe

Reise nach Nordirland
Die wildromantische Küste Nordirlands war ein Schauplatz für „Game of Thrones“ (Foto: Leighton Smith/Unsplash)

Nordirland ist so etwas wie die wahre Heimat von „Game of Thrones“. In einem Studio in Belfast wurden viele Szenen gedreht. Doch auch außerhalb der Stadt fand das Filmteam passende Orte. Wie das Gebiet „Dark Hedges“, das in der Serie zu den Wäldern Tollymores umfunktioniert wird, in denen die Herren von Winterfell herrschen und ihre Schattenwölfe fangen. „Eine solche Traumkulisse aus imposanten Gebirgszügen, romantischen Stränden und mystischen Burgen sucht ihresgleichen. Wer alle Facetten der irischen Natur erleben möchte, sollte die Gegend am besten mit einem Camper erkunden“, empfiehlt Reiseexpertin Annemarie Lehmann. „Besonders charmant zeigt sich Nordirland im Frühjahr, wenn die Natur unter den ersten Sonnenstrahlen wiedererwacht.“

Kroatien – das Haus der Unsterblichen

Dubrovnik
Die kroatische Stadt Dubrovnik bot die Kulisse für Königsmund, die Hauptstadt von Westeros (Foto: Jonathan Chung/Unsplash)

Auch Kroatien ist in „Game of Thrones“ zu sehen. Die Stadt Dubrovnik mit ihren mittelalterlichen Gebäuden und beeindruckenden Stadtmauer wurde zur Hauptstadt Königsmund von Westeros, in der die Lannisters herrschen und morden. Cersei Lannisters Weg der Schande, den sie in der fünften Staffel geht, führt sie durch die bekannte Dubrovniker Straße Stradun. „Besonders schön ist es, an den alten Gemäuern der Stadtmauer entlang zu schlendern und die atemberaubende Aussicht auf das Mittelmeer zu genießen. Aber Achtung: Schon ab 10 Uhr wird es hier rappelvoll. Also am besten früh aufstehen, den Ausblick genießen und anschließend in einem der gemütlichen Terrassencafés frühstücken“, sagt die erfahrene Reisespezialistin.

Island – Jenseits der Mauer

Island Drehort Game of Thrones
Raue Schönheit: Island bot den Hintergrund für die Schauplätze „Jenseits der Mauer“ (Foto: Simon Waelti/Unsplash)

Wo könnte man das raue Land jenseits der Mauer besser filmen als im ebenfalls rauen, wunderschönen Island? Dachte sich wohl auch das „Game of Thrones“-Team und drehte fast im gesamten Land. Island ist der Drehort für das Land jenseits der Mauer, in dem die Weißen Wanderer leben. Jon  und seine Wildlings-Geliebte Ygritte treffen sich dort ebenfalls zum ersten Mal. „Für alle Naturliebhaber ist Island ein absolutes Paradies: Vulkane, heiße Quellen und Nordlichter machen die Insel zu einer absoluten Trenddestination 2019“, so die Reiseexpertin von Travelzoo. „Vor allem der Gletscher Vatnajökull  ist ein echtes Must-See – er taucht in mehreren Szenen der Serie auf.“

Malta – Hauptstadt und Hinrichtungsstätte

Filmkulisse Malte
Tolle Filmkulisse: Die Insel Malta verzaubert mit azurblauem Meer und schroffer Steilküste (Foto: Mariana Proenca/Unsplash)

Malta durfte schon in diversen Hollywood-Filmen als Hintergrund dienen. Klar, dass sich auch die „Game of Thrones“-Macher für die Insel interessierten. Ab der zweiten Staffel nutzten sie das Fort Ricasoli an der maltesischen Ostküste für die Serien-Hauptstadt Königsmund. „Das Fort ist mit seinen massiven Steinmauern und dem direkt davor liegenden azurblauen Meer auch optimal als einzigartiges Fotomotiv geeignet“, so Annemarie Lehmann . Und da ist natürlich auch noch Fort Manoel, das Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. In „Game of Thrones“ ist es als die Hinrichtungsstätte von Ned Stark am Ende der ersten Staffel zu sehen. „Wer das Abenteuer sucht, lässt sich von der berühmten Blauen Grotte auf der anderen Seite der Insel 60 Meter in die Tiefe abseilen und genießt das wunderschöne Lichterspiel. Nervenkitzel und Romantik pur! “, verrät die Reiseexpertin.

Marokko – das Revier der Dothraki

Wüste in Marokko
Heimat der Dothraki: Die weite Wüstenlandschaft Marokkos (Foto: Curly Beard/Unsplash)

Auch Marokko ist bei Filmemachern als Drehort sehr beliebt. Das „Game of Thrones“-Team entschied sich für den Ort Ait-Ben-Haddou, um dort die ersten Szenen mit Drachenkönigin Daenerys Targaryen zu filmen. Hier lebt Daenerys mit ihrem Bruder und wird erstmals ihrem späteren Ehemann, dem Dothraki-Fürsten Khal Drogo, vorgestellt. Später reist Daenerys nach Astapor und befreit alle Sklaven. In Wirklichkeit heißt die Stadt Essaouira und liegt in der Nähe von Marrakesch. „Wen es in die Natur zieht, der sollte sich einen Tagestrip ins Atlasgebirge zu den Wasserfällen von Setti Fatma nicht entgehen lassen. Der Weg dorthin führt über schmale Wege und ist nichts für schwache Nerven. Aber ein frischer Minztee in dem Café oben auf dem Berg macht die Anstrengungen wieder wett“, empfiehlt Annemarie Lehmann.

Spanien – die Gärten von Dorne

Sevilla
Königlich: Der Palast von Sevilla stand Pate für den Palast und die Gärten von Dorne (Foto: Henrique Ferreira/Unsplash)

Das passt perfekt. In Sevilla steht der berühmte Palast Alacazar de Sevilla, in dem sogar ab und zu der echte spanische König lebt. Das wunderschöne Gebäude mit seinen gepflegten Gärten ist in „Game of Thrones“ ebenfalls ein königlicher Palast, nämlich der von Dorne. Myrcella Lannister spaziert hier gern durch die Parkanlagen. „Wie wäre es mit einem Spaziergang durch den Park, in dem es schon nach den ersten Frühlingsboten duftet?“, schlägt Annemarie Lehmann vor. Und da das Filmteam nun schon mal da war, drehte es direkt weiter: Die Stierkampfarena von Sevilla, die Plaza de Toros de la Maestranza, taucht in der fünften Staffel auf. Hier kämpft Daenerys gegen die Söhne der Harpyie und kann letztlich mithilfe ihres Drachen fliehen. „Wer neben einem Besuch in der Stierkampfarena noch mehr spanische Kultur erleben möchte, der sollte sich Granada nicht entgehen lassen. Die Alhambra auf dem Sabikah-Hügel ist eines der bedeutendsten Beispiele des maurischen Stils“, weiß Annemarie Lehmann.

Foto Teaser und Slider: Norris Nman / unsplash.com

Naturcamps für Kinder: Spannende Aktivitäten im Freien

Der Frühling kündigt sich schon an und das bedeutet vor allem: endlich wieder Zeit im Freien verbringen! Wer seinen Kindern Abwechslung zum eigenen Garten oder dem nahegelegenen Park bieten will, sollte sich nach Naturcamps umsehen. Hier kommen 5 Camps für Kinder, die euren Nachwuchs sicherlich staunen lassen werden.

WWF Junior Camp

WWF ist eine gute Adresse, wenn es um Naturcamps geht. Kinder von 7 bis 13 Jahren haben die Möglichkeit, inspirierende und eindrucksvolle Einblicke in die besonderen Ökosysteme von Naturparks, Biosphärenreservaten und WWF-Projektgebieten zu erhalten. Dabei lernen sie deren faszinierende Tier- und Pflanzenwelt hautnah kennen. Das Camp sensibilisiert Kinder dafür, verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen. Außerdem fördert es Kreativität der Kleinen. Bei allem Lernen und Begreifen kommen aber auch Spiel, Spaß und Sport nicht zu kurz. Es gibt ein Programm für jede Saison und die Camp Standorte überall in Deutschland. Wir empfehlen das „Esel, Waldabenteuer und werkeln“ Camp in Knüllwald-Nenterode bei Kassel. In diesem Naturcamp können Kinder 7 Tage mit Eselreiten, Waldtieren und tolle Wanderungen verbringen. Preis: 355 Euro.

Weitere Infos unter:

wwf.de

@Marcel Gluschak/WWF

Natur-Camps

Dieser Verein bietet echte Naturerlebnisse. Mit seinem großen Angebot an Kursen und Trainings fällt die Auswahl nicht leicht. Besonders kinderfreundlich ist das „Eltern-Kind Wochenende im Wald“. Das Programm umfasst die ganze erlebnis- und wildnispädagogische Palette des Lebens und Überlebens in und mit der Natur. Besonderen Wert wird darauf gelegt, dass Kinder mit ihren Eltern gemeinsam die gestellten Aufgaben bewältigen. Angebotene Aktivitäten sind zum Beispiel die Nahrungsbeschaffung aus der Natur, das Feuermachen mit einfachen Mitteln, das Orientieren mit künstlichen und natürlichen Hilfsmitteln sowie Sinnesübungen bei Nacht. Die Kurse beginnen jeweils am Freitag um 16:00 Uhr und enden sonntags um 12:00 Uhr. Sie finden bei jedem Wetter statt und alle Aktivitäten starten im Basislager Wald-Naturcamp Am Moargal im Bayerischen Wald. Preis: 299 Euro für einen Erwachsenen mit Kind.

Weitere Infos unter:

natur-camps.de

@Natur-Camps

Naturcamps Hunsrück

Schön im Grünen! Die Naturcamps im Hunsrück bieten den Umgang mit der Natur von Angesicht zu Angesicht. In verschiedenen Gruppen lernen Kinder die Umwelt mit allen Sinnen wahrzunehmen und infolgedessen verantwortungsvoll mit ihr umzugehen. Draußen im Wald werden vergessene Tugenden und Instinkte wieder reaktiviert. Fähigkeiten, die auf Einfachheit, Improvisation und Gruppenarbeit basieren, werden neu entdeckt. Eine Aktivität, die wir empfehlen können, ist die Tour „ Nachtwanderung der Stille“. Mit dieser Wanderung haben Familien mit Kindern die Möglichkeit, den Stimmen der Natur in der Nacht zu lauschen. Die Tour dauert 2-3 Stunden und findet am samstags statt. Preis: 10 Euro pro Person / Kinder bis 14 Jahre kostenlos

Weitere Infos unter:

naturcamps-hunsrueck.com

@Naturcamps_Hunsrueck

Any-way-out Camps

Any-way-out ist Veranstalter von Outdoor-Individual-Events. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung werden Trainings und Kurse angeboten, die sich durch respektvollen, behutsamen, überlegten Umgang mit den Kräften der Natur und die Anerkennung ihrer Gesetze auszeichnen. Kreativität, Fantasie, positives und selbständiges Denken und Handeln von Erwachsenen und Kindern werden gefördert, sowie wie auch Zusammengehörigkeitsgefühl und Durchhaltevermögen. Durch ständiges Selbst-Ausprobieren werden Fähigkeiten und Verhaltensweisen bei den Kinderabenteuertagen spielerisch geübt. Mit den verschiedenen Aktivitäten werden Selbst-Sicherheit und Teamgeist gesteigert. Richtig herausfordernd! Preis: Kinder- / Familienabenteuertag, Kinder 30 Euro, Erwachsene 35 Euro.

Weitere Infos unter:

any-way-out.de

@any-way-out

Naturcamp Dresden

Diese Wildnisschule in der Nähe von Dresden richtet Kurse aus, in denen Kinder die Biodiversitätsaufnahme und die Artenbestimmung von Flora und Fauna lernen. Besonders zu empfehlen für Kinder zwischen 8-14 Jahren ist die „Wildnis Bande“. Mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 9 Kindern findet diese Veranstaltung jeden 2. Donnerstag des Monats statt. Die Kinder haben die Möglichkeit Spuren zu lesen, Feuer zu machen, zu pirschen, sich zu Tarnen und Verstecken, Vögel anlzuocken und am Lagerfeuer zu kochen. Es wird bestimmt spannend! Preis: 28 Euro pro Monat

Weitere Infos unter:

naturcamp-dresden.de

@Naturcamp_Dresden

 

Lust auf Abenteuerurlaub mit deinen Kindern? Hier findest du 5 ungewöhnliche Hotels für Familien.

Teaser- Sliderbild: Mel Elias/ Unsplash

Skiurlaub mit Kindern: Die schönsten Ziele für Ferien im Schnee

Schnee, Berge, Sonne: die schönste Kombination für die Winterferien. Wir haben hier einige der besten Schneeziele fürs Skifahren mit Kindern.

Tschechien: Günstige Skiferien im Riesengebirge

Skifahren mit Kindern
Das Riesengebirge ist eine günstige Alternative für Familienskiferien (@gettyimages)

Eine preiswerte Alternative zum Skiurlaub in den Alpen ist das Riesengebirge in Tschechien. Der älteste Skiort ist Benecko, der mit einem Hauch von Nostalgie und Gemütlichkeit besticht. Die Hütten heißen hier Bauden, das Essen ist deftig und lecker. Bezahlt wird mit tschechischen Kronen und die Preise schonen das Familienbudget. 

So sehen die Pisten aus: Das Skigebiet von Benecko ist sehr überschaubar und darum für Familien und Anfänger gut geeignet. Es gibt einen Sessel-, vier Schlepp- und acht Tellerlifte. Die Pisten werden, wenn das Wetter nicht mitspielt, künstlich beschneit und sind für Kinder und Anfänger gut geeignet, da sie sehr flach sind. Für Fortgeschrittene wird es allerdings schnell etwas langweilig, denn es gibt nur eine schwarze Piste um sich ein wenig Nervenkitzel zu holen. Außerdem sind Verbindungen zwischen den einzelnen Pisten so gut wie nicht vorhanden.

Was gibt es noch: Nicht weit entfernt ist das Skigebiet Herlíkovice-Bubákov, wo es eine Seilbahn und neun Lifte gibt. Das größte Skigebiet in Tschechien ist Spindlermühle, das etwa eine halbe Fahrstunde von Benecko entfernt ist. Hier geht es mondän zu, es herrscht viel Trubel, leider auch Parkplatzknappheit zur Hauptsaison. Allerdings gibt es 17 Lifte und auch für passionierte Skifahrer genügend Möglichkeiten sich auszutoben.

So kommt man hin: Mit dem Auto über Dresden und weiter auf der A4 Richtung Görlitz/Zittau. In Tschechien fährt man weiter über Liberec, Turnov, Košt’álov und Jilemnice bis Benecko. Ab Berlin fährt man knapp fünf Stunden.

benecko.info

Ihr wollt doch lieber ins Warme: Die Kanaren sind ein ideales Ganzjahresziel für den Urlaub mit Kindern. Tipps findet ihr hier.

Salzburger Saalachtal: Familienfreundlich und kindersicher

Skifahren mit Kindern
Familienfreundlichkeit wird hier groß geschrieben: Salzburger Saalachtal (@PR Salzburger Saalachtal)

Zwei Skigebiete vereint das Salzbuger Saalachtal: die Almenwelt Lofer und Heutal Unken. Hier hat man sich vor allem Familienfreundlichkeit auf die Fahnen geschrieben. Das Freizeitprogramm reicht weit über das Angebot auf den zwei „Bretteln“ hinaus, denn es gibt Rodelbahnen, Schneeschuhwanderungen, Langlauf, Eiskletterwände… Gemütliche Hütten findet man natürlich auch und da man sich weitab vom großen Skizirkus befindet, sind die Preise noch erschwinglich und das Essen lecker.

So sehen die Pisten aus: Die Almenwelt Lofer hat zehn Liftanlagen und 46 Pistenkilometer. Zudem sind die Lifte mit einem zusätzlichen Bügel für Kinder gesichert. Die Kleinsten können ab einem Alter von zwei Jahren die ersten Schwünge im Skikindergarten üben. Im gesicherten Areal wartet ein Zauberteppich auf die Skianfänger. Für ältere Kinder gibt es die Lofi Funline. Alle Pisten sind leicht zu fahren und übersichtlich. Klein und fein ist das Angebot im nur wenige Kilometer entfernten Heutal mit schneesicheren Pisten zwischen 1.000 und 1.600 Metern Höhe. Die beiden Gebiete sind über einen kostenlosen Skibus erreichbar.

Was gibt es noch: Viele Hotels der Region haben sich auf Familien eingestellt und bieten neben geräumigen Familienzimmern zudem alles, vom Kinderbett über das Babyfon bis zum Rodelschlitten, was das Leben einfacher und das Gepäck überschaubarer macht. Wer Lust auf ein bisschen Kultur hat, der kann einen Tagesausflug nach Salzburg machen. Das „Haus der Natur“ ist für Kinder besonders spannend. Es zeigt nicht nur alles rund um die Dinosaurier mit imposanten Figuren und Dinosaurierskeletten, sondern bietet im Science-Center jede Menge Möglichkeiten physikalische Versuche zu machen und Fragen rund ums Thema Natur auszuknobeln.

So kommt man hin: Nur wenige (vignettenfreie) Kilometer trennen das ursprüngliche Tal rund um die Orte Lofer, Unken, Weißbach und St. Martin von der Grenze zu Bayern. Einfach ist auch die Anreise mit dem Flugzeug. Vom Salzburger Flughafen sind es nur 31 Kilometer bis in die Region und es gibt regelmäßige Busverbindungen ins Salzburger Saalachtal.

lofer.com

Stubaital: Winterferien mit Schneegarantie

Skifahren mit Kindern, Stubaital
Der Gletscher garantiert Schneesicherheit im Stubaital (@Andre Schoenherr, PR Stubaital)

Fünf Gemeinden gehören zur Skiregion Stubaital: Schönberg, Mieders, Telfes, Fulpmes und Neustift. Schneesicherheit hat man hier durch den Stubaier Gletscher, der von Oktober bis Juni Skilaufen möglich macht. Wer also bei den Familienskiferien auf Nummer sicher gehen will, der ist im Stubaital richtig.

So sehen die Pisten aus: Das Stubaital gehört auch ohne Gletscher zu einer der schneesichersten Regionen Österreichs und es ist außerdem das größte Gletscherskigebiet des Landes. Vier verschiedene Skigebiete mit insgesamt 58 Abfahrten sorgen dafür, dass hier jeder auf seine Kosten kommt. Für Kinder gibt es die Big Family Ski Camps wo Skikurse schon für die Kleinsten angeboten werden. Kinder unter zehn Jahren fahren mit einem zahlenden Erwachsenen kostenlos bei den Bergbahnen mit.

Was gibt es sonst noch: Wer tatsächlich einmal Abwechslung vom Skifahren brauchen sollte, kann auf den Schlitten umsteigen. 10 Rodelbahnen finden sich im Stubai und sind durch eine genaue Rodelkarte bestens ausgewiesen. Spektakulär ist die Abfahrt vom Elfer, die mit über über 6000 Metern Länge im Ortszentrum Neustift endet. Das ist nicht nur für die Kinder ein riesiger Spaß. Hinauf kommt man mit der Elfergondelbahn oder zu Fuß, was allerdings 2,5 Stunden dauert und wirklich nur für sportliche Menschen empfehlenswert ist. Schlitten kann man sich an mehreren ausgewiesenen Stellen ausleihen, unter anderem ganz in der Nähe der Elfergondelbahn.

So kommt man hin: Das Stubaital ist leicht per Flugzeug, Bahn oder Auto erreichbar. Innsbruck liegt nur 20 Minuten Fahrzeit entfernt. Viele Hotels bieten auch einen Shuttle vom Bahnhof oder vom Flughafen an.

stubai.at

Berchtesgadener Land: Spaß für die ganze Familie

Skifahren, Rodeln, Schneeschuhwandern: im Berchtesgadener Land geht es bei allem gemütlich zu (@gettyimages)

Wer ganz gemütlich die Pisten hinunterrutschen will oder mit den Kindern die ersten Schwünge üben möchte, der ist im Berchtesgadener Land genau richtig. Das Gebiet gehört in Deutschland zu einem der schneesichersten und es wird ausschließlich auf Naturschnee gesetzt. Selbst zu Stoßzeiten trifft man hier hauptsächlich Einheimische, die kurz für einen Nachmittag einen Abstecher in den Schnee machen.

So sehen die Pisten aus: Vier Lifte erschließen im Roßfeld gut präparierte Pisten, die sich sowohl für Skifahrer unterschiedlichen Könnens und für Snowboarder eignen. Die Kids sind gut in der Skischule Berchtesgaden Oberau aufgehoben, wo sie mit Spaß Skifahren lernen können. Hier gibt es auch ein Förderband das sie sicher nach oben auf die Übungspiste bringt. Für etwas geübtere Skifahrer ist die sechs Kilometer lange Talabfahrt nach Oberau oder zum benachbarten Skigebiet Zinken in Österreich eine schöne Abwechslung. Ein Pendelskibus verkehrt zwischen Oberau und Rossfeld und schließt mit dem Skipass Oberau – Rossfeld – Zinken insgesamt 15 Pistenkilometer ein. So wird es auch den Erwachsenen nicht langweilig, während die Kleinen sich auf der Übungspiste vergnügen.

Was gibt es noch: Rodelbahnen mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden findet man in der Umgebung. Besonders Mutige können auf der Kunsteisbahn am Königssee dem Profi Georg Hackl nacheifern in einem professionellen Rennschlitten. Helme werden von der Kunsteisbahn gestellt. Ein besonderes Erlebnis ist das Schneeschuhwandern. Verschiedene Anbieter geben Schnupperkurse oder bieten längere, geführte Touren an.

So kommt man hin: Täglich fährt ein IC direkt nach Berchtesgaden von Hamburg ab. Der Flughafen München ist ca. 190 Kilometer entfernt. Von München fährt man mit der Bahn über Rosenheim nach Salzburg mit dem Oberland-Express. Mit dem Auto geht es über die A8 von München Richtung Salzburg. Hier nimmt man die Ausfahrt Bad Reichenhall, denn bei der Weiterfahrt über die Autobahn ist sonst die österreichische Maut fällig.

berchtesgaden.de

Kärnten: Volles Skivergnügen im Nationalpark Hohe Tauern

Skifahren mit Kindern
Schneevergnügen im Nationalpark Hohe Tauern: ein ideales Skigebiet für Familien (@gettyimages).

Action und Abenteuer für große und kleine Skifahrer gibt es auf dem Ankogel mitten im Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten. Er gilt als einer der schneesichersten Berge in der Region und ist bei Freeridern und Skitourengehern beliebt.

So sehen die Pisten aus: Die Ankogelbahn I bringt einen bis zur Mittelstation, dann geht es weiter mit der Ankogelbahn II bis zum Hannoverhaus, der Bergstation. Bei schönem Wetter ist der Blick einfach fantastisch. Man sitzt auf 2.600 Metern und genießt das imposante Panorama und ein deftiges Mittagessen. So viel frische Luft macht schließlich ordentlich Appetit und die Kärntner Küche hält selbst hier oben ihre Standards. Die Abfahrt ist für geübte Skifahrer gut zu bewältigen. Aber auch wer kein Profi und weniger schneesicher ist, sollte allein schon wegen des Ausblicks einmal mit nach oben fahren. Zurück geht es dann wieder sicher und trocken mit der Bahn.Die kleinen Skifahrer finden am Fuße des Ankogel in Mallnitz am Köfelelift alles, was sie brauchen und cool finden. Hier gibt es Skikurse im „Kinderland“, wo sie sich so richtig austoben können. Außerdem gibt es hier zwei einfach zu befahrende Pisten, die auch für größere Anfänger gut geeignet sind.

Was gibt es noch: Wer schon mal hier ist sollte unbedingt einen Skitag am Mölltaler Gletscher mit einplanen. Das Skigebiet umfasst 17 Pisten, auf der längsten, der Abfahrt Eissee FIS, fährt man 1000 Meter Höhenunterschied ab. In der Mittelstation gibt es einfachere Pisten für Kinder, außerdem den Bobo Kinderclub. Im Snowpark finden Mutige je nach Schneeverhältnissen Wellenbahn, Steilkurve, Kicker und Jumps. Stärken kann man sich auf der Sonnenterrasse des Restaurants Eissee, einer gigantischen Glas-Stahlkonstruktion.

So kommt man hin: Die Anreise nach Kärnten ist unproblematisch. Von mehreren deutschen Flughäfen (Köln/Bonn, Hamburg) fliegt zum Beispiel Eurowings direkt nach Klagenfurt. Viele Hotels bieten einen Shuttleservice vom und zum Flughafen an. Und die Skiausrüstung kann vor Ort ausgeliehen werden.

Bilder: gettyimages, PR

Mallorca mit Kindern – Reisetipp für den Herbst

Wer vor den kalten Monaten noch ein paar Sonnenstrahlen tanken möchte, ist auf Mallorca mit Kindern bestens aufgehoben! Unter Kennern gilt der Herbst ohnehin als schönste Reisezeit für die beliebte Baleareninsel. Im September und Oktober ist der größte Besucheransturm vorüber, die Temperaturen sind angenehm und das Wasser noch warm. Eine gute Zeit, um noch einige entspannte Tage mit der Familie zu verbringen – zum Beispiel im kleinen Fischerort Cala Figuera. Hier kommen unsere Tipps für einen Urlaub mit Kindern.

Mallorca mit Kindern – Entspannung für alle

Der unbestreitbare Vorteil an einem Urlaub mit Kindern auf Mallorca ist, dass man keine weite Reise auf sich nehmen muss. Die beliebte Baleareninsel ist von den meisten deutschen Flughäfen aus in zwei bis zweienhalb Stunden zu erreichen. Oft fliegen mehrere Maschinen täglich. Der Flughafen in Palma de Mallorca ist selbst bei Gedränge so gut organisiert und überschaubar, dass man sich gut zurechtfindet. Am besten bucht man bereits vor der Ankunft einen Mietwagen (falls nötig auch mit Kindersitzen, die bieten alle Vermieter an) ab dem Flughafen. Dann kann man mit Kindern und Gepäck einfach ins Auto steigen und losfahren.

Mein persönlicher Lieblingsplatz auf Mallorca ist Cala Figuera, ein kleiner Fischerort an der Südostküste der Insel. Das Dorf gehört zur Gemeinde Santanyi und hat sich, trotz großer Beliebtheit bei Touristen, seinen ganz eigenen Charme bewahrt. Es gibt viele familienfreundliche Hotels und Appartments. Besonders schön ist die Aussicht am Ortseingang. Dort bietet ein großer Felsvorsprung einen wunderschönen Blick auf die Bucht von Cala Figuera mit dem pittoresken Hafen. Auf den Steinplatten des Felsplateaus kann man sich sonnen, eine Leiter ermöglicht den Einstieg ins Meer. Im kristallklaren Wasser kann man selbst mit bloßem Auge viele Fische erkennen. Kinder lieben die Fahrt mit den Starfish-Booten: Durch den Glasboden lässt sich während der Tour ausgiebig die faszinierende Unterwasserwelt beobachten.

Zauberhafter Blick auf die Bucht von Cala Figuera (Foto: Stefanie Staiger/Privat)
Zauberhafter Blick auf die Bucht von Cala Figuera. Der kleine Ort ist für Mallorca mit Kindern ein guter Ausgangspunkt (Foto: Stefanie Staiger/Privat)

Die besten Strände auf Mallorca

Die Buchten Cala Santanyí, Cala Llombards und Cala Mondrago sind von Cala Figuera mit dem Auto in wenigen Minuten zu erreichen. Mein Favorit ist die Bucht Cala Llombards. Vom Parkplatz aus sind es nur wenige Schritte bis zum feinen Sandstrand. An einem kleinen Kiosk gibt es Getränke und Eis. Die Bucht von Cala Llombards ist bestens für Kinder geeignet, denn sie liegt geschützt, es geht flach ins Wasser und es gibt nur seichte Wellen. Hier sonnen sich Touristen ebenso wie Einheimische, Kinder planschen und spielen im Sand. Friedliches Hippie-Flair.

Ein weiterer Strand, den man unbedingt besuchen sollte, ist der sechs Kilometer lange, weiße Natursandstrand Es Trenc zwischen Sa Rapita und Colonia de Sant Jordi. Von Cala Figuera aus fährt man über Campos etwa eine halbe Stunde, vorbei an den Salzsalinen Salines de Llevant und einer kleinen Straußenfarm. Weißer Sand und kristallklares Wasser sorgen am Es Trenc für fast schon karibisches Flair. Der Strand gilt als einer der schönsten der Insel! Kinder lieben den flachen Einstieg ins Wasser und die sanften Wellen. Selbst im Oktober ist das Wasser noch angenehm warm. Besonders romantisch ist der Es Trenc übrigens abends zum Sonnenuntergang.

Bummeln durch Santanyi und Ses Salines

Natürlich lohnt sich ein Ausflug zur Inselhauptstadt Palma, aber wer mit Kindern auf Mallorca keine langen Autofahrten machen möchte, kann auch einfach einen Einkaufsbummel durch das nahegelegene Städtchen Santanyi machen. In den schmalen Gassen gibt es zahlreiche Cafés und kleine, hübsche Boutiquen. Ein Highlight ist der Wochenmarkt, der immer mittwochs und samstags zwischen 9 und 13 Uhr rund um die Plaça Major stattfindet. An den Ständen gibt es frisches Obst und Gemüse, mallorquinische Spezialitäten wie Käse, Wein, Wurst- und Fleischwaren, frischen Fisch, Oliven und Fleur de Sel. Bunte Pareos, Sommerkleider und farbenfrohe Tücher locken an jeder Ecke. Auch Schmuck, Keramik und Lederwaren werden angeboten, ebenso Kinderkleidung und Spielzeug.

Mallorquinische Wurst- und Käsespezialitäten auf dem Markt
Mallorquinische Wurst- und Käsespezialitäten auf dem Markt (Foto: Stefanie Staiger/Privat)

So ein Bummel über den Markt macht Appetit. Zum Glück bleibt man auf Mallorca mit Kindern nie lange hungrig – es gibt an jeder Ecke Köstlichkeiten! Man kann natürlich gleich auf dem Markt in Santanyi süße frische Feigen, saftige Pfirsiche oder getrocknete Tomaten kaufen und beim Picknick am Strand verspeisen. Ebenfalls lohnenswert ist ein Ausflug ins benachbarte Dorf Ses Salines, etwa neun Kilometer entfernt. Hier geht es deutlich ruhiger zu als im lebhaften Santanyi. Die hübschen Restaurants in der Mitte des Örtchens bieten Tapas-Teller, gegrillten Fisch und  Fleisch und einheimische Spezialitäten an. Zum Nachtisch empfehle ich ein Ensaimada. Das mit Puderzucker bestreute und mit Marmelade gefüllte Gebäck schmeckt Großen und Kleinen. Typisch mallorquinisch und sehr süß!

Bunte Hippie-Körbe und Teppiche in Santanyi auf Mallorca kaufen
Bunte Hippie-Körbe und Teppiche kann man in Santanyi kaufen (Foto: Stefanie Staiger/Privat)

TIPPS für den Südosten von Mallorca mit Kindern:

Unterkommen in Cala Figuera:

Hostal und Ferienwohnungen Marblau, marblau.eu

Hostal Ventura, hostalventura.com

Essen gehen in Cala Figuera: Ein Lieblingsrestaurant ist das Es Port. Hier gibt es frischen Fisch des Tages wie Dorade oder Drachenkopf, gegrillt und mit Kartoffeln . Außerdem mallorquinische Spezialitäten wie Tumbet (Auflauf mit Zucchini, Auberginen und Tomaten) oder Trampo (Salat mit fein gewürfelten Tomaten, Zwiebeln, Paprika). Sehr beliebt, also besser einen Tisch reservieren. Ebenfalls nett: Das Restaurant L´Arcada, nur ein paar Meter weiter, das auch ausgezeichnete Fischgerichte auf der Karte hat, zudem sehr leckere Desserts. Schön zum Sonnenuntergang: Das Restaurant Pura Vida bietet einen herrlichen Blick auf die Bucht von Cala Figuera. Spezialität des Hauses: Secreto Iberico, Filet vom iberischen Schwein – würzig-aromatisches Fleisch , serviert mit gegrillten Kartoffeln und Salat, pura-vida-mallorca.com

Einkaufen: Der Wochenmarkt in Santanyi findet immer mittwochs und samstags von 9 – 13 Uhr rund um das Rathaus um statt. Unbedingt einen großen Korb bzw. eine Tasche mitnehmen – das Angebot ist verlockend. Hübsche Kinderkleidung, u.a. von Petit Bateau, gibt es in der Boutique Beauvalais Santanyi, Mode und Schmuck findet man bei Annagramma, annagramma.com

Noch kein passendes Reiseziel für die Herbstferien gefunden? Wie wäre es mit Andalusien mit Kindern?

Abenteuerurlaub mit Kindern: 5 ungewöhnliche Hotels für Familien

Abenteuer im Urlaub? Das beginnt schon mit der Wahl der richtigen Unterkunft. Wir haben fünf ungewöhnliche Hotels für Familien für euch ausgesucht. Von Glamping bis Westerndorf ist alles dabei.

 

Hobbitfeeling in Frankreich

Die ungewöhnlichen Unterkünfte der Hotelanlage „Terragora Lodges“ sind Teil eines Architekturwettbewerbs für Studenten. Es gibt Häuschen aus Lehm, die an ein Hobbitdorf erinnern, mit Holzschindeln gefertigte Hütten oder einen Kokon, der aussieht wie aus einer anderer Welt … In dem Tal im Westen Frankreichs verbringt man seine Ferien völlig umgeben von Natur. Die Stille ist für Stadtmenschen anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, denn außer einem Fluss und Vogelgezwitscher gibt es nicht viele Geräusche.

 

Für Kinder ist das Anwesen ein kleines Paradies, denn sie können herumtoben und ihre Freiheit genießen. Im Restaurant werden hauptsächlich lokale Spezialitäten aus regionalen Zutaten angeboten. Überhaupt legen die Betreiber von „Terragora“ auf Nachhaltigkeit großen Wert. Wer Lust auf Ausflüge hat: In der Nähe gibt es einige Schlösser und beeindruckende Gartenanlagen zu sehen. Die nächste größere Stadt ist Nantes, sie liegt etwa eine Autostunde entfernt. Nicht weit entfernt ist auch der Freizeitpark „Le Puy du Fou“, wo sich Wikinger, Ritter und natürlich die Musketiere tummeln. terragora-lodges.com

Baumhausferien in Lappland

Wer in einem der ungewöhnlichen Häuser des Treehotels mitten im Wald wohnt, muss längst nicht auf Komfort verzichten. Die Inhaber Britta und Kent Lindvall bieten ihren Gästen alles, was das Herz begehrt. Geschlafen wird in einem Vogelnest, in einem Ufo, in einem komplett verspiegelten Häuschen oder im „Blue Cone“, das in Signalrot durch den Wald leuchtet (ja, die Lindvalls haben den typischen schwedischen, trockenen Humor!).

Die Unterkünfte sind mit jeweils zwei bis vier Betten ausgestattet und haben WLAN. Im angegliederten Restaurant gibt es leckere lokale Gerichte. Auf Nachhaltigkeit legen Britta und Kent sehr viel Wert, denn sie möchten, dass die außergewöhnliche Natur hier in Schwedisch Lappland möglichst wenig belastet wird. Das Küstenstädtchen Luleå ist etwa eine Autostunde entfernt, in zwei Kilometern Entfernung gibt es einen kleinen Ort mit Geschäften. Doch wer hier draußen Urlaub macht, will eigentlich viel lieber wandern oder mit dem Kanu Paddelausflüge machen. treehotel.se

Glamping in Portugal

Beim Thema „Camping“ spult sich sofort ein Film ab: schmuddelige Gemeinschaftsduschen und Ameisen im Schlafsack. Wie es schöner und vor allem erholsamer geht, zeigen Francisco und Claudia, wenige Kilometer von der Algarve entfernt. Sie haben das Glamping-Domizil „Aterra“ geschaffen, das unvergleichlich ist. Auf Holzpodesten stehen Jurten, Zelte oder Tipis. Vieles von deren Ausstattung haben die beiden Inhaber von Reisen aus Vietnam, Indien, Thailand und Marokko mitgebracht und zu einem individuellen und ungewöhnlichen Mix verbunden.

Nachhaltigkeit wird in Aterra großgeschrieben und das fängt schon beim Frühstück an. Ein Koch bereitet alle Mahlzeiten zu und was auf den Tisch kommt, ist meist vegetarisch, selbst gemacht oder kommt aus der näheren Umgebung.

Wer hier seinen inneren Frieden nicht ganz von allein findet, der kann sich zweimal täglich bei Yogastunden in einem offenen Pavillon in Einklang bringen. Es werden außerdem Massagen oder auch eine ayurvedische Ernährungsberatung angeboten. Die Kinder können sich inzwischen im „hauseigenen“ Natursee, bei Ausritten oder bei einer Kajaktour auf dem Mira-Fluss auspowern – oder sogar (zumindest die größeren) im Atlantik surfen. goodtravel.de

Westernfeeling am Atlantik

Einmal Cowboy und Indianer spielen? Dafür muss die Reise gar nicht so weit gehen. Auf den Campingplätzen von Castel Le Village Western in Hourtin/Frankreich lässt sich das Westernleben ganz ohne Langstreckenflug testen. Im Campingdorf gibt es alles, was das Leben im Wilden Westen so unvergleichlich macht: verschiedene Unterkünfte vom (modernen) Blockhaus bis zum geräumigen Indianer-Tipi (ca. 20 Quadratmeter groß), Kurse in Goldwaschen und Lassoknüpfen, einen Saloon, in dem man im Western-Style essen kann, Barbecue-Plätze und natürlich Pferde, Pferde, Pferde.

5 Abenteuer-Hotels für den Urlaub mit Kindern

Wer noch nie im lässigen Westernsitz geritten ist, wird es anfangs ungewohnt finden – doch die Reitlehrer bringen einem schnell den Dreh bei. Reiter mit mehr Erfahrung können ganztägige Ausritte machen und die ganz Kleinen haben Spaß bei geführten Ponytouren. Wer als Szenenwechsel ein wenig französische Kultur erleben möchte, macht einen Abstecher nach Bordeaux. Dort lohnt sich ein Ausflug ins Wissenschaftsmuseum Cap Sciences. Beeindruckend ist auch die Base sous-marine, eine U-Boot-Garage aus dem Zweiten Weltkrieg. Oder man spaziert entspannt durch den Jardin Public. Dort gibt bei schönem Wetter das Marionettentheater Guignol Guérin verschiedene Vorstellungen im Freien. village-western.com

Tiny Houses in Deutschland

Urlaub nur mit dem Nötigsten um sich herum? Dieser Minimalismus kann gerade in den Ferien unglaublich erholsam sein. Vor allem wenn man aus überfüllten Kinderzimmern kommt und jetzt (fast) nur die Natur als Spielplatz hat. Steffi und Philipp haben den Trend aus den USA aufgegriffen und im Fichtelgebirge das erste Tiny House Hotel eröffnet. Auf einem großen Grundstück ist reichlich Platz für die kleinen Häuschen, in denen jeweils bis zu fünf Gäste Unterkunft finden. Bei schönem Wetter entschädigt die weitläufige Aussenfläche für den eventuellen Platzmangel innen. Aber hat man sich erst einmal an die kleinen Dimensionen gewöhnt, merkt man auch wie praktisch es ist sich auf das Wesentliche zu reduzieren.

Die Region im Fichtelgebirge bietet jede Menge Freizeitaktivitäten. Der Ochsenkopf ist nicht fern, der im Winter Schneesicherheit und kindgerechte Pisten bietet. Im Sommer sind Wandertouren in jeder Länge und mit jedem Schwierigkeitsgrad durch die schöne Landschaft des Fichtelgebirges möglich. Außerdem kann man ausgiebige Radtouren unternehmen und am Ziel wartet meist ein Gasthof mit leckerem Essen inmitten schöner, unberührter Natur. Das ist Entschleunigung pur für die ganze Familie.

Ganz in der Nähe der Tiny Houses befindet sich der Wildpark Waldhaus Mehlmeisel. Von den Hochpfaden aus kann man in verschiedene Gehege sehen und Rotwild, Luchs und andere Tiere beobachten. Der Streichelzoo ist natürlich ein ganz besonderes Highlight. Nicht weit entfernt ist Bayreuth, wo es nicht nur das Richard Wagner Museum zu bestaunen gibt, sondern auch das Markgräfliche Opernhaus, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört und wirklich beeindruckend ist. tinyhousevillage.de

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Bilder: PR, Graeme Richardson (Treehotel), Florian Trykowski, Getty Images (2)

 

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Mit Kindern an den Strand: Diese Dinge dürfen nicht fehlen!

Eigentlich reichen Sand und Wasser schon aus, damit sich Kinder am Strand pudelwohl fühlen. Mama und Papa allerdings sollten sicherhaltshalber noch ein paar weitere Sachen für die Kleinen in der Strandtasche haben.

Der Sommerurlaub steht quasi vor der Tür! Endlich! Wer da noch nach Tipps sucht wohin man so mit der Familie fahren kann, dem können wir die Kanaren oder Griechenland ans Herz legen. Und was alles mit an den Strand sollte, das wissen wir auch schon!

1. Sonnencreme

Kindersonnencreme sollte mindestens  SPF 50 haben. Wichtig dabei: über den Tag verteilt immer wieder mal nachcremen um die zarte Kinderhaut zu schützen. Ob man hier zu chemischen oder mineralischen Filtern greift, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Fakt ist: mineralische Filter weißeln gerne mal – ist aber insbesondere beim Eincremen von Kindern vielleicht gar keine so schlechte Sache.

2. Sonnenschutzkleidung

Neben klassischer UV-Schutzkleidung wie von UV-Fashion kann man auch prima dünne übergroße Shirts mitnehmen. Die dienen, einfach drüber geworfen, wunderbar als zusätzlicher Sonnenschutz und  können sogar beim Plantschen im Wasser getragen werden.

3. Hut & Co.

Hüte um die Gesichtshaut und Nacken zu schützen, sind ein absolutes Must-have. Kinderhaut ist, wie bereits erwähnt, um einiges dünner als die Haut von Erwachsenen und braucht Extra-Schutz. Also öfter mal einen Hut auf – egal, ob am Strand oder am Pool.

4. Sonnenschirm

Wenn eine Bucht oder ein Strand wenig Schatten bietet, eignen sich Sonnenschirme als prima Schutz für Groß und Klein. An ruhigeren Stränden kann man sie sogar direkt am Wasserrand aufstellen, so dass die Kinder direkt darunter Sandburgen bauen können.

5. Schwimmflügel

Für die ersten Schwimmversuche sind Schwimmflügel ein großartiger Begleiter. Mama und Papa sollten natürlich dennoch immer gut darauf achten, die Kinder beim Planschen nicht aus den Augen zu verlieren. Denn Schwimmflügel bedeuten natürlich nicht, dass die Kleinen plötzlich sicher durchs Wasser gleiten.

6. Strandlaken

Strandlaken sind immer mit von der Partie. Egal ob zum Abtrockenen, nach dem Toben im Wasser oder einfach als Ersatz zur Stranddecke. Am Besten man hat gleich mehrere dabei.

7. Verpflegung

Nicht immer ist am Strand die Verpflegung durch Kiosk oder Bar möglich, deshalb heisst es: Stulle einpacken! Genug Wasser zu trinken und kleine Snacks – am besten in der Kühltasche.

8. Spielzeug

Oft reichen schon ein Eimer und eine Schaufel, dann können große Bauprojekte umgesetzt werden. Immer gut ist zusätzlich ein Kinderbuch zum Ausruhen und an Beachball-Sets haben nicht nur Kinder Spaß!

 

9. Erste Hilfe

Auch am Strand ist es gut für alles gewappnet zu bleiben. Ein Erste-Hilfe-Set mit Pflastern und Co gegen fiese Schnitte an kleinen Steinchen oder Muscheln aber auch ein T-Shirt zum Überwerfen, wenn es abends ein bisschen kälter wird, sind eigentlich ein Must-Have.

 

 

Titelbilder: unsplash

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Barcelona mit Kindern – City Guide mit 15 Tipps

Die Nähe zum Meer und die übersichtliche Größe machen Barcelona zu einem 1a-Reiseziel für einen kurzweiligen Städtetrip – und natürlich auch mit Kindern! Um euch mit ersten Anlaufstellen für einen Tripp in die katalanische Hauptstadt zu versorgen, haben wir die dort lebende Journalistin Mavi Villatoro um ihre Lieblingsadressen gebeten.

Nach der Geburt ihres Sohnes ging es Mavi wie anderen Eltern auch – die Mobilität und der Tagesablauf verändern sich, und damit auch die Ansprüche an Restaurants oder Ferienapartments. Sie hat es sich zum persönlichen Anliegen gemacht, Adressen ausfindig zu machen, die ihre Heimatstadt Barcelona für Familien noch ein bisschen interessanter machen. So kam es zur Gründung von mammaproof.org. Zusammen mit einem Team aus mittlerweile 9 Autoren sammelt sie dort Adressen von Shops, besonders kinderfreundlichen Restaurants oder Ausflugszielen für Familien in Barcelona und Madrid. Was als ein Blog begann, ist inzwischen zu einer Community mit ca. 20.000 Nutzern herangewachsen.

Tipps von Einheimischen

„Mein persönlicher Tipp für einen Aufenthalt in Barcelona ist, ein Apartment etwas außerhalb vom Zentrum und abseits vom täglichen Touristenrummel zu buchen.“ erzählt Mavi uns. „Wenn man dann noch in Privatunterkünften unterkommt, kann man ganz einfach Kontakte zu anderen Familien knüpfen und bekommt wertvolle Insidertipps. Ich selber nutze auch Social Media wie Facebook und Instagram, um mich vor dem Urlaub schon mit Einheimischen zu vernetzen.“ Da man in Barcelona sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad voran kommt, sind Ausflüge in die verschiedenen Stadteile kein Problem. Die Bicycle Apartments im zentral gelegenen Viertel Sants kann Mavi deshalb auch sehr empfehlen. Dort findet man familienfreundliche Unterkünfte mit zugehörigem Fahrradverleih.

Hier kommen Mavis Lieblings-Adressen in Barcelona für Familien.

Shoppingtipps für Kinder in Barcelona

Koroto, Bild: mammaproof

Koroto

Cooler Kinderschuhladen in einem sehr authentischen und familiären Viertel
Adresse: 
Carrer del Llenguadoc, 46, 08030 Barcelona

Chandal Store, Bild: mammaproof

Chandal Store

Der Chandal Store beitet eine besondere Auswahl an Geschenken, kleine Spielzeugen, Bücher und vor allem ganz viel rund um das Thema Polaroidkameras!
Adresse: Carrer de l’Allada-Vermell, 13, 08003 Barcelona

Bateau Lune

Sehr gut sortierter Spielzeugladen im familiären und trendigen Viertel Gracia
Adresse: Plaça de la Virreina, 7, 08024 Barcelona

La Baldufa
Neue und gebrauchte Kinderkleidung in der Nähe des großen Gemüsemarktes

Adresse: Carrer del Cigne, 12, 08012 Barcelona

Pedra, paper, tissora
Spielzeugladen im aufstrebenden Viertel Poblenou
Adresse: Carrer de Marià Aguiló, 118, 08005 Barcelona

Essen gehen mit Kindern

Sopa

El Pati Verd, Bild: mammaproof

Vegetarisches Restaurant und Café, vieles gibt es auch zum Mitnehmen. Ideal, um sich für den Tag in der Stadt zu versorgen!
Adresse: Carrer de Roc Boronat, 114, 08018 Barcelona

El Pati verd

Eine kleine Oase ist dieses Café, das neben Platz zum Spielen auch über einen einen kleinen Garten im Hinterhof verfügt.
Adresse: Carrer d’Olzinelles, 100, 08014 Barcelona

La Ikas, Bild: mammaproof

La Ikas

Kleines Cafè/Restaurant mit gutem Essen und sehr netten Leuten
Adresse: Carrer de la Perla, 22, 08012 Barcelona

Mama´s corner

Gesundes Essen & Spielecke für Kinder und Babies
Adresse: Passatge de Lluís Pellicer, 10, 08036 Barcelona

L’hora lliure

Café mit großem Spielbereich. Viele Aktivitäten und Workshops für Kinder werden angeboten.
Adresse: Carrer de Milà i Fontanals, 50, 08012 Barcelona

Freizeit: Das könnt ihr mit Kindern in Barcelona unternehmen

Plom Gallery

Erste Galerie, die sich speziell auf Kinder eingestellt hat. Verschiedene Ausstellungen und Workshops führen den Nachwuchs an das Thema heran.
Adresse: Carrer de Sèneca, 31, 08006 Barcelona

Cosmocaixa

Fundació Miró, Bild: mammaproof

Naturwissenschaftliches Museum mit interaktiven Ausstellungen
Adresse: Carrer d’Isaac Newton, 26, 08022 Barcelona

Fundació Miró

Miró Museum mit vielen Aktivitäten für Kinder am Wochenende
Adresse: Parc de Montjuïc, s/n, 08038 Barcelona

Happy Milk Lounge, Bild: mammaproof

Happy Milk

Club für Mamas und Kinder – Café, Workshops und Coworking Space
Adresse: Carrer de Casp, 46, 08010 Barcelona