Pommes selber machen – 4 Rezepte

Der Geruch von Chlor, die Schlange an der großen Wasserrutsche und Frittierfett – Kindheitserinnerungen an Tage im Freibad lassen einen auch immer direkt an Pommes denken. Wir haben uns mal auf unseren Lieblingsblogs umgeschaut: So könnt ihr Pommes selber machen.

Süßkartoffel-Pommes

Die liebe Denise vom Blog foodlovin hat so viele wundervolle Rezepte auf ihrem Blog, dass man dort ganze Stunden verbringen kann – und dabei immer größeren Hunger auf die tollen Leckereien bekommt.

Aber wir waren ja auf der Suche nach den besten Fritten. Und siehe da: Denise weiß genau das richtige Rezept, allerdings finden wir hier ihre Version aus Süßkartoffeln. Diese sind angeblich ein bisschen gesünder und ein bisschen mehr „Low carb“ als das Original. Wir wissen nur: lecker sind sie auf jeden Fall! Das Rezept findet ihr ganz einfach hier. Wenn ihr alles richtig macht, sieht das am Ende so aus:

 

 

Chips sind auch Pommes?

In England bekommt man Pommes nur dann, wenn man „Chips“ bestellt. Am besten in Butterbrot- und altem Zeitungspapier eingewickelt mit einer Menge frittiertem Fisch dazu und im besten Fall noch mit leckerer Erbsenpaste. Hierzulande sind Chips eher das altbekannte salzige Knabberzeug. Auch diese kann man übrigens ganz gut selber machen.

Auf meinesvenja.de wird ganz einfach erklärt, wie das am besten funktioniert. Svenja nennt diese Chips „Angebervorspeise“ weil es einfach zuzubereiten ist und ordentlich Eindruck macht.

Also: Ausprobieren! Hier gibts das Rezept. meinesvenja

Durchgedrehte Pommes

Am besten kann man sich ein gutes Rezept vom Profi erklären lassen. Björn von happy-plate.de ist gelernter Koch und liebt essen. Das sieht man nicht nur auf seinem Instagram-Profil sondern auch bei seinen unzähligen Rezepten auf seinem Blog. Zum Glück hat er ein herrliches Rezept für „Curly Fries“, das sind Pommes die spiralförmig geschnitten noch knuspriger sind. Lecker! Rezept gibt es hier.

bjoernfries

Einfach normale Pommes bitte!

Keine Lust auf neumodische spiralförmige Pommes und Süßkartoffeln findet ihr auch doof? Ihr wollt einfach ein stinknormales Rezept für die einzig wahren Pommes, die man früher bekommen hat? Natürlich haben wir auch das gefunden. Auf springlane.de erklärt uns Susanne van Eldik, wie wir die perfekten Pommes hinbekommen – das super-duper Grundrezept gibt es hier.

frittenrezept

Dippen?

Pommes sind gar nichts ohne einen guten Ketchup. Wer das gerne mal selber ausprobieren möchte, schaut sich am besten vorher dieses Tutorial an:

Titelbild: Fernanda Martinez unsplash.com/@fermtz05

Familienessen: Diese 12 Foodblogs lieben wir!

„Was gibt’s heute?“ Diese Frage jeden Tag zu beantworten, ist manchmal gar nicht so einfach. Also haben wir uns bei den verschiedensten Foodblogs umgeschaut und lassen uns inspirieren. Und nein, wir glauben auch nicht, dass die Kinder von Foodbloggern immer alles essen. Aber einfallsreich sind sie auf jeden Fall!

Kochen für Kinder: 11 Foodblogs, die familientaugliche Küche machen

GREEN KITCHEN STORIES

Smoothies, in die man Gemüse und Obst schummeln kann oder gesunde Pancakes – Luise und David von Green Kitchen Stories haben mittlerweile 3 Kinder und wissen, wie man kinderfreundlich vollwertige Mahlzeiten zaubern kann. Sogar die meisten süßen Gerichte sind durchweg gesund und können auch mal ohne schlechtes Gewissen als Hauptgericht serviert werden.

 

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BABYCCINO

Die 3 Gründerinnen von Babyccino leben in Amsterdam, Paris und Australien und haben insgesamt 11 Kinder (ein 12. ist unterwegs!). In den Kategorien Recipes  & Inspiration  findet man deshalb garantiert familiengeprüfte Rezepte!

KRAUTKOPF

Vorkochen ist fürs Familienessen der beste Tipp:  In dem Beitrag „5 aus 1“ zeigen Yannik und Susann von Krautkopf, wie man aus einfach vorzubereitendem Ofengemüse insgesamt 5 Gerichte zaubern kann.

HELLO LUNCHLADY

Hello Lunchlady ist eigentlich ein (wunderschönes) Printmagazine rund um Essen & Familienleben aus Australien. Mit dem Newsletter flattern immer wieder familienfreundliche Rezepte und einfache DIYs in eure Inbox.

 

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LIZZY LOVES HEALTHY

Zuckerfrei, glutenfrei, milchfrei – für Allergiker ist lizzyloveshealthy.com ideal! Die Engländerin Lizzy King  hat 3 Kinder und Clean Eating ist für sie alles andere als ein schnelllebiger Trend. Und auch wenn zuckerfreie Ernährung nicht Euer Ding ist, kann es nicht schaden den Konsum zu reduzieren, oder?

LOVE AND LEMONS

Es gibt keine Gemüsesorte, die Jeanine Donofrio von Love & Lemons nicht in ein köstliches Gericht zu verwandeln weiß. Da ist auch garantiert eins dabei, dass eurer Familie schmeckt. Immer wieder gibt es Vorschläge für einen Wochenplan oder für Gerichte, die sich vorkochen lassen. Auch ihr Kochbuch ist in dieser Hinsicht sehr zu empfehlen!

 

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TINY SPOON

Julia Radtke hat erst kürzlich ihr erstes Buch veröffentlicht „1x kochen für alle!“ und damit ist ihr Motto schon ziemlich klar definiert. Einfache, gesunde Gerichte, die der ganzen Familie schmecken, vom Kleinkind bis zum Erwachsenen. Aber auch viele Rezepte für Babies findet ihr auf ihrem Blog Tiny Spoon.

 

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THE ESSENTIAL EVERYTHING

Bella Levedag hat technisch gesehen keinen Blog, aber sie postet ihre Rezepte in der Regel bei Instagram @the.essential.everything oder erstellt Gastbeiträge auf verschiedenen Blogs – wie zum Beispiel auch bei Little Years. Sie hat gute Ideen, die auch für wählerische Kinder gut umzusetzen sind.

 

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THE WEDNESDAY CHEF

Luisa Weiss ist Autorin diverser Kochbücher und schreibt unter anderem eine Kolumne für Hapers Bazaar. Auf ihrem Blog The Wednesday Chef hat sie dem Essen ihres Sohnes eine eigene Kategorie gewidmet namens „Cooking for Hugo“ Dort stellt sie ganz einfache Rezepte vor.

HELLROSAGRAU

In erster Linie geht es bei Milena von hellrosagrau.de ums (süße) Backen. Ihre Rhabarbertarte mit geometrischem Muster wurde dabei schon zum Instagram-Star. Neben den süßen Backwerken aus Vollkorndinkel zeigt sie auch immer wieder herzhafte Gerichte und wunderschöne Bastelideen.

 

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SMITTENKITCHEN

Wie man in einer winzig kleinen Küche in New York eine vierköpfige Familie bekocht, zeigt Deb Perelman von Smitten kitchen. Ziemlich amerikanisch, und oft ziemlich üppig, aber mit viel Liebe und einer guten Portion Humor zaubert die New Yorkerin köstlichstes Comfort-Food. Unser Favorit sind die Blueberry Crumble Bars – Streuselschnitten mit Blaubeeren, die immer gelingen!

 

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JAMIE OLIVER

Müssen wir ihn noch erwähnen? Wir finden ja! Denn neben den Büchern ist auch Jamie Olivers Website ein großer Fundus an Rezepten, und das kann man schon mal vergessen. In der Kategorie „Family“ findet ihr Klassiker für große Familienfeiern, aber auch die interessante Kategorie „Leftovers„, die beweist, wie schmackhaft Resteverwertung sein kann. Unser aktueller Favorit ist aber das „Easy Flatbread„, das sich dem Geschmack aller Mitessenden anpassen lässt.

Foto: rawpixel on Unsplash

Backen mit Kindern: 5 einfache Plätzchenrezepte & Tipps

Backen mit Kindern erfordert neben ein wenig Geduld auch eine entsprechende Vorbereitung. Wir haben einige Tipss und 5 besonders einfache Rezepte für Plätzchen.

„In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Sauerei…!“ Ach – so geht das Lied gar nicht? Erst gestern habe ich mit meinen Kindern gebacken und irgendwie ging mir diese erste Zeile dabei nicht aus dem Kopf.

Jedes Jahr zu Weihnachten ist es eigentlich das gleiche – ich habe diese romantisch-verklärten Erinnerungen an meine Kindheit und den alljährlichen Plätzchen-Backmarathon bei uns zu Hause. Ich habe es sehr geliebt! Und genauso stelle ich es mir dann zu Beginn der Adventszeit vor, wie ich mit meinen Kindern backe. Beide tragen adrette Schürzen, naschen ab und zu vom Teig, stechen brav die Kekse aus und legen sie aufs Blech. Im Hintergrund läuft leise die Weihnachtsmusik und bald duftet es herrlich nach den ersten Plätzchen. Nach 7 Jahren als Mutter sollte ich es eigentlich besser wissen…

Plätzchen backen: Zwischen Wunschvorstellung und Realität

Back to reality: den Teig hatte ich glücklicherweise schon vorbereitet, es musste also nur ausgerollt und ausgestochen werden. Ich gab meiner zweijährigen Tochter ein Stück Teig und eine kleine Rolle – nur um sie zu beschäftigen, schon klar.  Mein Sohn (7 Jahre) bekam ebenfalls Teig und eine Rolle. Aber noch bevor der Tisch anständig bemehlt war, hatte mein Sohn schon den ersten Wutanfall, weil natürlich der Teig am Tisch klebte und von seinem Darth Vader Plätzchen nichts erkennbares übrig blieb.  Ich versuchte derweil zu ignorieren, dass meine Tochter wahlweise den Teig in den Mund steckte, oder ihn über den Boden zerkrümelte. Ich atmete tief durch und summte beharrlich besagtes Kinderlied. Irgendwie haben wir dann doch zwei Bleche voll mit Plätzchen gebacken. Ach ja, Musik lief übrigens ansonsten keine – die moderne Technik hat natürlich versagt, und die Boxen wollten sich partout nicht mit dem Rechner verbinden. Hier sitze ich also nun, wieder um einige Erfahrungen reicher und gebe euch ein paar Tipps mit auf den Weg!

Backen mit Kindern – so bleibt es (einigermaßen) stressfrei

Die richtige Vorbereitung

Noch bevor man die Kinder in die Pläne einweiht, dass heute Plätzchen gebacken werden, sollten die Basics stehen. Die Zutaten stehen bereit oder der Teig ist schon vorbereitet, der Tisch ist frei geräumt und die Backbleche sind mit Backpapier belegt. Sonst verlieren die Kids eventuell schon die Lust, bevor es richtig losgeht. Denn nur wenn sie selber Hand anlegen können, sind sie bei der Sache. Deshalb ist es auch gut, kindgerechte Utensilien zu benutzen.

Backen mit Kindern – die richtige Vorbereitung ist alles!

Weniger ist mehr

Je nach Durchhaltevermögen eures Kindes, ist es vielleicht etwas viel verlangt, vom Teig bis zum fertigen Plätzchen den ganzen Prozess gemeinsam zu machen bzw. an einem Tag. Bei Ausstechplätzchen kann man den Teig schon am Vortag zubereiten, ausgerollt und ausgestochen wird dann am nächsten Tag.  Auf das Verzieren mit Zuckerguß und bunten Perlen haben wir übrigens irgendwann im Laufe der Jahre verzichtet, denn gegessen hat diese Plätzchen bei uns eh keiner. Stattdessen dippen wir die abgekühlten Plätzchen manchmal in Schokolade. Eine andere Möglichkeit ist es ein Rezept zu wählen, bei dem es hauptsächlich um das Mischen der Zutaten geht und die Plätzchen schnell von Hand geformt werden können.

Diese 5 Plätzchenrezepte sind ideal für das Backen mit Kindern

Mürbeteig ohne Ei – Der Klassiker zum Ausstechen

Diese einfachen Mürbeteigplätzchen ohne Ei bestehen nur aus 3 Zutaten und sind vor allem super, wenn kleine Kinder dabei sind, denen das Nicht-Naschen besonders schwer fällt.

Runde Sache: Plätzchen von der Rolle abschneiden

Plätzchen von der Rolle: Schneiden statt ausstechen

Kekse von der Rolle basieren auch auf einem Mürbeteig und werden werden nur in Scheiben geschnitten, nicht ausgestochen. Aus einem Basisteig lassen sich mit verschiedenen Zutaten viele Variationen herstellen.

Lassen sich mit vielen Zutaten abwandeln: Haferflockenkekse

Haferflockenkekse – Gesunde Nascherei

Diese Kekse können mit der Hand oder mit zwei Teelöffeln geformt werden. Dieses Rezept von lecker.de wird mit gerösteten Haferflocken besonders aromatisch.

Bei Schneeflockenkeksen entsteht das Muster durch einen Gabelabdruck

Schneeflockenkekse – Wunderbar zart und ganz einfach

Schneeflockenkekse sind die zartesten Plätzchen überhaupt – dank etwas Stärke im Teig. Außerdem sind sie schnell gemacht und werden per Hand und mit einer Gabel in Form gebracht.

Schokokonfekt – Schön zum Verschenken

Nicht wirklich Plätzchen, aber eine schöne Nascherei sind Schokotrüffel aus Ganache. Sie eignen sich auch wunderbar zum Verschenken! Für eine Ganache schmilzt man dunkle Schokolade und rührt Butter und Sahne unter, zum Beispiel nach diesem Rezept. Statt die halbfeste Masse nach dem Abkühlen zu rollen, fülle ich die noch flüssige Masse in kleine Papierförmchen. Diese können dann mit Nüssen , Cranberries oder Schokolinsen verziert werden

 

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Einfach lecker! Heiße Getränke für die Winterzeit

Im Winter sind heiße Getränke ein Muss. So wird es uns auch von innen warm! Ein warmer Kakao für Kinder ist dabei der Standard. Aber wie wäre es mit einem besonderen Warmgetränk für die Weihnachtszeit? Etwas mit winterlichen Gewürzen und einem leckeren Topping? Hier kommen vier köstliche Rezepte.

Keine Lust vor die Tür zu gehen? In dem Punkt sind sich Eltern und Kinder in der kalten Jahreszeit wohl meistens einig. Früh dunkel, mehr Regen als Schnee – und zuhause ist es einfach zu gemütlich! Also verbringen wir den Nachmittag lieber mit einem  schönen Bilderbuch unter der Decke oder schauen den ein oder anderen Weihnachtsfilm für Kinder.  Aber wie kann man es noch kuscheliger machen? Die Antwort finden wir in der Küche. Tatsächlich reichen schon wenige Zutaten aus, köstliche warme Getränke herzustellen. Entspannung und Wohlfühlen ist dann garantiert!

Heiße Getränke für Kinder

An einem typischen Winternachmittag sollte ein warmes Getränk nicht fehlen. Wir Erwachsenen greifen gerne zu Kaffe mit Milchschaum, Kinder bekommen meistens Kakao. Aber es gibt auch warme Getränke, die das Immunsystem stärken und gleichzeitig den Gaumen entzücken.

Pumpkin Spice Latte

Pumpkin Spice Latte

Beginnen wir mit einem traditionellen Rezept aus den USA, das sich inzwischen über die ganze Welt verbreitet hat. Die Hauptzutat ist hier tatsächlich Kürbis, ein Klassiker in der kalten Jahreszeit. So wird dieses Getränk zubereitet:

  • Kokosnussmilch
  • Kürbispüree (schmeckt am besten selbstgemacht)
  • Ahornsirup
  • Vanilleextrakt
  • Gewürze (wie Zimt, Muskatnuss und Ingwer)

Für das Kürbispüree braucht es ein wenig Vorbereitung, aber man kann es vielseitig verwenden. Darum lohnt sich die Mühe. Den Kürbis je nach Sorte evtl. schälen, im Ofen gar backen ohne weitere Zutaten und dann pürieren. Für den Pumpkin Spice Latte gebt ihr dann einen Teil des Kürbispürees mit den restlichen Zutaten in einen Topf.  Mit dem Schneebesen vermischen und langsam erhitzen, bis die Mischung kurz aufkocht. Dabei immer ein wenig rühren. In Tassen füllen und geniessen!

Heisser Zimt Apfel Punsch

Heisser Zimt Apfel Punsch

Punsch ist ein weiteres typisches Wintergetränk. Es wird oft mit Alkohol hergestellt, aber es gibt auch alkoholfreie Varianten, die für Kinder geeignet sind. Der Prozess für diesen ausgezeichneten Punsch ist nicht zu kompliziert und die Zutaten sind einfach und natürlich.

Für 750ml:

  • 10 mittelgroße Äpfel
  • 100g Zucker
  • 4 Zimtstangen
  • 2 Sternanis
  • 1 großes Stück Orangenschale einer unbehandelten Bio-Orange

Die Äpfel abwaschen und vierteln, in einen großen Topf geben und so viel Wasser in den Topf füllen, dass die Äpfel bedeckt sind. Dann den Zucker darüber geben.

Die Zimtstangen samt Sternanis in einen Teebeutel geben und mit der Orangenschale ebenfalls in den Topf legen. Wer keinen Teefilter hat, kann die Zimtstangen auch zusammenbinden und den Äpfeln hinzufügen.

Zum Kochen bringen und ca. eine Stunde lang unbedeckt weiter kochen, dabei ab und an umrühren und die Äpfel gegen Ende der Zeit mit dem Holzlöffel schon mal leicht brechen.

Die Hitze dann herunterschalten und alles 2 Stunden lang (dieses mal bedeckelt) weiterköcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Den Zimt-Sternanis Beutel entnehmen und die Äpfel gut durchpürieren oder zerstampfen. Durch ein feines Sieb geben, dann in Flaschen füllen und bis zu eine Woche lang im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren kurz erhitzen.

Heiße weiße Schokolade mit Spekulatius

Heiße Schokolade mit Spekulatius

Eines der beliebtesten Heißgetränke im Winter ist die heiße Schokolade. Hier zur Abwechslung mal in der Variante mit weißer Schokolade. Kinder werden es lieben! Hier sind die Zutaten.

Für 2 Tassen

  • 300 ml Milch
  • 80 g weiße Schokolade
  • Spekulatius-Gewürz
  • Schlagsahne
  • Spekulatius

Die weiße Schokolade mit einem Messer in kleine Stücke teilen. Die Milch in einem Topf erhitzen, die Schokolade unterrühren bis sie sich verflüssigt hat. Spekulatius-Gewürz nach Geschmack hinzugeben und alles gut verrühren. Die heiße Schokolade in eine Tasse füllen, darauf eine Haube Schlagsahne setzen und mit ein paar Stücken Spekulatius toppen.

Kurkuma Chai Latte

Kurkuma Chai Latte

Ein Energieschub! Dieses Heißgetränk hat die Farbe der Sonne und hat große Vorteile für die Gesundheit der Kinder. Dank Kurkuma und Ingwer wird diese Chai Latte zu einem echten Verstärker für das Immunsystem.

Für 4-5 Tassen

  • 15g frischer Kurkuma
  • 10g Ingwer
  • 400ml Wasser
  • 3 Beutel schwarzer Tee
  • 7 schwarze Pfefferkörner
  • 4 Kardamomkapseln
  • 1 Zimtstange
  • 30g Kandis (oder alternatives Süßungsmittel)
  • 200ml Milch (hier schmeckt auch Hafermilch ganz wunderbar)
  • 1 Prise Muskatnuss

Kurkuma und Ingwer schälen und fein reiben. Wasser erhitzen, Tee damit überbrühen und 5 Minuten ziehen lassen. Teebeutel herausnehmen. Pfeffer und Kardamom im Mörser leicht anstoßen und zusammen mit Zimtstange bei mittlerer Hitze im Topf leicht anrösten, bis es anfängt zu duften. Mit Tee ablöschen, Kurkuma, Ingwer und Kandis dazugeben und bei niedriger Hitze mit Deckel ca. 15–20 Minuten ziehen lassen, sodass sich der Kandis löst. Durch ein Sieb gießen, um die Gewürze zu entfernen. Zuletzt mit etwas geriebener Muskatnuss würzen. Natürlich heiß servieren!
Wichtig: Damit Kurkuma bzw. der Wirkstoff Curcumin vom Körper besser aufgenommen werden kann, benötigt es tatsächlich die Zugabe von schwarzem Pfeffer und Fett, hier in Form von Kuhmilch. Für eine vegane Variante müsste also je nach Wahl der Pflanzenmilch noch etwas Fett hinzugegeben werden. Und in der Menge des Pfeffers könnt ihr natürlich variieren, so dass es euren Kindern vielleicht sogar auch schmeckt.

Diese Getränke sind natürlich eine gute Ergänzung zu Weihnachtskeksen. Hier ist also ein Rezept, das besonders schmackhaft ist!

Teaser- und Sliderbild: @Unsplash

Backen für Weihnachten: Phantasievolle Elchbrownies

Immer nur Sterne ausstechen und verzieren ist selbst den Kindern irgendwann zu langweilig. Wie wäre es mit unseren sagenhaften Elch-Brownies? Das Rezept ist einfach, die Deko bringt den märchenhaften Wow-Effekt. Geht übrigens nicht nur mit Elchen sondern auch mit einer kleinen Rentierfamilie…

 

Zutaten (für ca. 22 Stück):

350 g Schokolade
180 g Butter
4 Eier
2 TL Vanillezucker
eine Prise Salz
550 g brauner Zucker
200 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Walnüsse

Für die Glasur:

1 Eiweiß
einige Tropfen Zitronensaft
400 ml Puderzucker

Mit dem Handrührgerät alle Zutaten
gut vermischen und die Glasur in
einen Spritzbeutel füllen.

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Backform (30 cm x 40 cm) mit Backpapier auslegen.

Die Butter und die Schokolade in einem Topf erhitzen, oft umrühren. Nachdem die Schokolade vollständig geschmolzen ist, den Topf von der Kochstelle nehmen und die Masse abkühlen lassen.

Eier, Vanillezucker, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und 8-10 Minuten gut schaumig schlagen.

Die Schokoladenmasse vorsichtig unterheben. Backpulver mit dem Mehl vermischen. Nach und nach das gesiebte Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Walnüsse unterheben.

Den Teig gleichmäßig in der Backform verteilen und 25 Minuten backen.

Achtung: Nach dem Backen ist das Innere noch feucht. Backform vorsichtig aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Ein paar Stunden warten, Glasur auftragen und die Brownies in Stücke schneiden.

Foto: Tjitske van Leuweren; Foodstyling: Anne van der Meulen, Styling: Tilly Hazenberg

Rezept für weihnachtliches Apfel-Zimt-Brot

Weihnachten steht nun wirklich unmittelbar vor der Tür! Falls ihr noch ein Last-Minute-Rezept für festliches Gebäck sucht, ist das skandinavische Apfel-Zimt-Brot genau das Richtige für euch. Es gelingt einfach, geht schnell und duftet herrlich weihnachtlich. Viel Spaß beim Nachbacken!

Apfelkuchen geht eigentlich immer, oder? Diese Variante kommt in der Form eines Brotes daher. Wenn ihr den Zucker reduziert oder ihn weglasst, eignet es sich sogar als Frühstücksbrot! Noch warm, mit etwas Butter bestrichen ist es ein ganz besonderer Genuß für die Weihnachtszeit.

Rezept für skandinavisches Apfel-Zimt-Brot

Zutaten:

  • 300 ml Joghurt
  • 2 große Freilandeier
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 große Äpfel
  • 250 g Mehl
  • 125 g weicher brauner Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 100 g getrocknete Cranberrys
  • Für die Dekoration: getrocknete Apfel- und Orangenscheiben

Zubereitung: 

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen (Umluft: 170 Grad). Die Backform mit etwas Butter einreiben und mit Pergamentpapier auskleiden, damit sich das Brot nach dem Backen leicht herausnehmen lässt. 300 ml Joghurt in einen Messbecher geben. Die Eier in einer kleinen Schüssel aufschlagen.

Um Schalenstücke herauszufischen, verwendet man am besten einen kleinen Löffel. Die Eier mit einer Gabel gut vermischen und in den Joghurt-Messbecher geben. Dem Joghurt das Sonnenblumenöl hinzufügen. Einen Teelöffel Vanilleextrakt hinzugeben und alles zusammen mischen.

Drei Äpfel reiben. Mehl in eine Schüssel geben. Zucker, Zimt, geriebene Äpfel, Cranberrys und die Joghurtmasse hinzugeben und vermischen. Teig in die Form füllen und das Brot eine Stunde goldbraun backen.

Macht besonders viel Spaß: Teig mischen! (Foto: Leonie Freeman)

Zur Dekoration getrocknete Apfel- und Orangenscheiben auf das Apfel-Zimt-Brot legen.

Duftet himmlisch: Apfel-Zimt-Brot, frisch aus dem Ofen (Foto: Leonie Freeman)

Wenn ihr noch weiter Last-Minute-Backen wollt, legen wir euch unsere skandinavischen Doppeldecker-Plätzchen ans Herz. Die herzförmigen Ausstecherkekse sehen auch als Schmuck am Weihnachtsbaum hübsch aus.  Inspiration für einfachen, hübschen Baumschmuck aus Papier findet ihr hier.

Müsliriegel selber machen – 3 schnelle Rezepte

Es geht schnell, es ist einfach und es ist eine gesunde kleine Süßigkeit für die Brotbox: Wir zeigen euch drei Rezepte für Müsliriegel zum Selbermachen – dabei können auch die Kinder helfen.

Nussriegel für Power

½ Tasse/n Kokosraspel
4 Tasse/n Haferflocken
1 Tasse/n Sonnenblumenkerne
¼ Tasse/n Sesam
1 Tasse/n Erdnüsse oder Walnüsse
½ Tasse/n Honig
½ Tasse/n Öl
1 EL Zimt

Die Haferflocken könnt ihr im Backofen kurz anrösten, dann haben sie einen wunderbaren Geschmack. Erdnüsse und Walnüsse im Mörser zerkleinern oder in eine Plastiktüte geben und auf einem Backbrett mit dem Nudelholz vorsichtig klein „schlagen“. Wenn eure Kinder keine Walnüsse mögen, weil sie leicht bitter schmecken, könnt ihr auch Mandeln nehmen.

Honig, Öl und Zimt erwärmen bis alles flüssig ist.

Flache Form oder tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Die Zutaten miteinander vermischen und auf das Blech oder in die Form verteilen.Falls die Masse zu trocken ist, etwas Wasser hinzugeben. Mit einem zweiten Bogen Backpapier die Masse glatt streichen.

Jetzt im Ofen bei 100-120 Grad ca. 60 Minuten trocknen lassen. Wenn die Masse eine schöne Farbe hat ist sie fertig.

Mit einem Messer in Riegel schneiden.

Fruchtriegel für Leckermäuler

180 gr kernige Haferflocken
2 EL Mandeln
75 gr getrocknete Aprikosen
75 gr getrocknete Pflaumen
1 Prise Vanille
5 EL Honig oder Ahornsirup
7 EL neutrales Öl
1 Prise Zimt

Auch hier könnt ihr die Haferflocken wieder im Backofen kurz anrösten um ihnen einen guten Geschmack zu geben. Den Honig und das Öl langsam erhitzen bei niedriger Temperatur.

Die Mandeln im Mörser oder in einer Tüte mit einem Teigroller zerkleinern. Die Trockenfrüchte in kleine Stücke schneiden. Natürlich könnt ihr auch andere Fruchtvarianten wählen, je nachdem was eure Kinder lieber mögen.

Die Zutaten miteinander vermischen und gut durchrühren. Anschließend ein Backblech oder eine tiefe Auflaufform mit Backpapier auslegen. Die Masse auf Blech oder Form verstreichen und gut festdrücken. Falls die Masse zu trocken ist, etwas Wasser hinzugeben.

Zum Festwerden ca. 45 Minuten in den Kühlschrank stellen. Anschließend die Masse aus der Form heben und in Riegel schneiden.

Schokoriegel für Knabberfreunde

180 gr Haferflocken
4 EL Mandeln
2 EL Haselnüsse
4 EL Rosinen
100 gr Schokolade
½ Tasse/n Honig oder Ahornsirup
½ Tasse/n Öl
1 Packung Kuvertüre Schoko

Die Haferflocken im Backofen leicht anrösten. Inzwischen die Nüsse zerkleinern, entweder im Mörser oder (s.o.) in eine Tüte geben und mit dem Nudelholz klein schlagen.

Die Schokolade raspeln oder ebenfalls in einer Tüte mit dem Nudelholz in Stücke schlagen.

Den Honig mit dem Öl vorsichtig erwärmen. Die Zutaten miteinander vermischen und gut durchrühren. Falls die Masse zu trocken ist, etwas Wasser hinzugeben. Ein Backblech oder eine hohe Backform mit Backpapier auslegen, die Masse darauf verteilen und gut festdrücken. Im Kühlschrank ca. 45 Minuten erkalten lassen.

Die Kuvertüre im Wasserbad langsam erhitzen. Entweder nur in Fäden über der Müslimasse verteilen oder großflächig darauf verstreichen (das ist Geschmackssache). Ihr könnt natürlich auch weiße Kuvertüre verwenden und habt außerdem die Wahl zwischen Vollmilch- oder Zartbittergeschmack.

Weiter Tipps für Müsliriegel-Bäcker

Die Müsliriegel halten sich in einer luftdichten Box ungefähr zwei Wochen. Am besten legt ihr Butterbrotpapier zwischen die einzelnen Schichten, denn die Riegel kleben leicht aneinander.

Ihr könnt selbst experimentieren mit den Zutaten. Wer bestimmte Sorten Nüsse oder Trockenobst nicht mag, der ersetzt sie einfach durch andere oder lässt sie weg. Gut geeignet für Kinder sind auch Sesam, Erdnüsse, Cashewnüsse da sie leicht süß schmecken und nicht wie Walnüsse etwas bitter. Ihr könnt auch Quinoa oder Dinkelflocken untermischen, ganz nach Geschmack.

Auch getrocknete Cranberries schmecken gut, für Erwachsene kann man bei einem Teil der Masse und des Blechs noch kleine Ingwerstückchen zugeben, die von Kindern meist nicht so gemocht werden.

Bei den Rezepten ohne Backen ist es wichtig, dass die Masse wirklich gut in der Form festgedrückt wird, sonst fallen die Riegel später auseinander. Auch die Zutaten müssen möglichst klein geschnitten werden, da die Riegel sonst leicht bröseln oder brechen.

Rezepte für kinderleichte Pizza findet ihr hier

Bilder: Gettyimages, Taylor Kiser

Kochbücher für Kinder – Unsere Favoriten

Kochbücher für Kinder zu finden ist eine Herausforderung. Schließlich sollen die Rezepte gemeinsam leicht und schnell nachzukochen sein. Gesund und grün wäre natürlich auch schön. Und Spaß soll das Essen den Kindern natürlich auch machen. Denn sonst gibt es Gemecker oder man landet doch wieder bei Spaghetti Bolognese. Wir haben Kochbücher für Kinder gefunden, die alles unter einen Hut bringen.

Heute pflanz‘ ich, morgen koch‘ ich

Die Illustratorin Felicita Scala hat ein ganz besonderes Kochbuch für Kinder gestaltet. Darin finden sich nicht nur einfache, leckere Rezepte. Die jungen Leser erfahren in dem schön gestalteten Bilderbuch auch gleich, wie man die Pflanzen die auf dem Teller landen anbaut und welche Arbeiten man wann und wie im Garten verrichtet. Da gibt es Kräuterfalafel mit Sesamsoße, deren Zutaten zum Teil sogar auf der kleinen Fensterbank gezogen werden können. Oder eine Spargelquiche, für die man schon etwas mehr Geschick braucht – sowohl was den Gemüseanbau als auch was die Zubereitung angeht.

Besonders gelungen ist die zeichnerische Auflistung aller Rezeptzutaten. Das dürfte vor allem den kleinsten „Küchenhelfern“, die vielleicht noch gar nicht selber lesen können, gefallen. Denn sie sehen ganz genau, was für das jeweilige Gericht vorbereitet werden muss und dürfen natürlich mit anpacken.

Felicita Scala, Heute pflanz ich, morgen koch ich, erschienen im Prestel Verlag für 14 Euro.

 

Superlecker! Selbst gemacht Kinder Kochen

Genau das richtige Buch für Schulkinder, die sich selbst am Herd ausprobieren wollen. Die detaillierten und gut beschriebenen Schritt-für-Schritt-Anleitungen machen es möglich, dass die Eltern eben nicht ständig dabei stehen und erklären oder beraten müssen. Ein Rezept kann von Anfang bis zum leckeren Endprodukt ganz allein bewältigt werden – und das gibt Selbstvertrauen. 50 Möglichkeiten haben junge Köche zur Verfügung, mit ausführlichen Zutatenlisten. Außerdem gibt es eine Übersicht über die wichtigsten Küchengeräte, ein wenig Ernährungskunde und ein paar Sicherheitshinweise.

Alles in allem ein Klassiker, der an Handhabbarkeit und Rezeptauswahl kaum übertroffen werden kann.

Annabel Karmel, Superlecker! Selbst gemacht, DK Verlag für 12,95 Euro.

 

Die grüne Familienküche

Die Grüne Familienküche von David Frenkiel & Luise Vindahl ist definitiv eines unserer Lieblingsbücher! Die beiden Blogger von Green Kitchen Stories sind Eltern von drei Kindern und wissen einfach, wie man gesunde, vegetarische Gerichte lecker und fantasievoll zubereitet. Von Dino-Burgern über Regenbogen-Pfannkuchen bis hin zu Sushi-Burrito-Rollen oder Süßkartoffelschiffchen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Alle Rezepte sind vegetarisch und einfach zuzubereiten. Ob Alltagsküche, Party-Food, Leckeres für die Lunchbox oder kleine Snacks für zwischendurch – hier werden Groß und Klein auf gesunde Weise satt. Zudem sind die Fotos ein wahrer Augenschmaus.

Die grüne Familienküche – Das vegetarische Familienkochbuch für jeden Tag, Knesebeck Verlag, 35,00 Euro 

Kochen für Kinder

Kochen für Kinder von Dagmar von Cramm ist ein Klassiker unter den Kinderkochbüchern. Die Ernährungsexpertin zeigt in diesem Buch, wie man Kinder in jedem Alter satt und glücklich machen kann. Die Rezepte sind alltagserprobt, schnell und unkompliziert. Zudem legt Dagmar von Cramm sehr viel Wert auf saisonale und regionale Zutaten und gesunde, vollwertige Lebensmittel. Von Frühstück bis Abendessen, vom Pausenbrot bis zum Kindergartensnack  ist alles dabei. Auch für kranke Kinder gibt es leckere Gerichte, die beim Gesundwerden helfen. Wer sich dieses Buch zulegt, ist bestens gerüstet und findet vom Kleinkind bis zum Teenager gesunde und köstliche Rezeptideen. Ein Muss für jede Familie.

Kochen für Kinder von Dagmar von Cramm, GU Verlag, 19,99 Euro 

Yummy – Lieblingsrezepte für die ganze Familie

Bunter Kartoffelstampf mit Sellerieschnitzel, Lachsfilet vom Grill, Zitronenrisotto oder Erdbeer-Tiramisu: Die Rezepte im Buch von Susanne Klug sind einfach yummy! Schon beim Anschauen läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Mit saisonalen, frische Zutaten gibt die Autorin bekannten Klassikern einen neuen Twist und begeistert damit nicht nur Kinder, sondern auch die Eltern. Alles schmeckt einfach wahnsinnig lecker, Gemecker hat bei diesen Gerichten keine Chance! Auch Überempfindlichkeiten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden berücksichtigt. Ein wunderbares Buch, das Lust auf gemeinsames Kochen macht.

Yummy! Lieblingsrezepte für die ganze Familie von Susanne Klug, ZS Verlag, 19,99 Euro 

Kochen für Kinder von A -Z

In diesem Buch ist für alle was dabei: Von A wie Arme Ritter bis Z wie Zimtjoghurt. Beliebte Kinderklassiker werden liebevoll und raffiniert abgewandelt und kommen mit neuem Pepp auf den Teller. Ob mit Fleisch oder ohne, ob superschnell zubereitet oder mit etwas mehr Aufwand: Hungrig bleiben muss am Familientisch mit diesem Standardwerk nun wirklich keiner. Makkaroni-Schinken-Auflauf oder doch lieber Gemüsegratin? Gerichte, die garantiert schmecken und gesund, abwechslungsreich und einfach zuzubereiten sind. Top!

Kochen für Kinder von A bis Z von Dr. Oetker, Dr. Oetker Verlag, 12,99 Euro 

Ihr seid auf der Suche nach leckeren, schnellen und gesunden Frühstücksgerichten? 5 Kreative Rezeptideen fürs Familienfrühstück findet ihr hier!

Fotos: PR

5 einfache Pizza Rezepte

Alle Kinder lieben Pizza! Es ist sicherlich nicht falsch zu behaupten, dass Pizza eines der beliebtesten Gerichte der Welt ist. Die Kinder sind verrückt danach, weil Pizza bunt, sättigend und voller Geschmack ist. Was Eltern sich wünschen? Etwas mehr Abwechslung! Nachfolgend findest du 5 fantastische Pizza Rezepte, die du deinen Kindern zuhause anbieten kannst.

Pizza mit Kindern zusammen backen

Du willst ein Kind glücklich machen? Dann nimm es mit in die Küche. Man braucht nur wenig, um den Kindern einen Moment des Spielens und Lernens zu bieten. Und wenn die Gelegenheit besteht, eine leckere Pizza in den Ofen zu schieben, macht alles noch mehr Spaß. Aber warum kann Kochen als Bildungsaktivität betrachtet werden? Beim Kochen hat das Kind die Möglichkeit, seine manuellen und sensorischen Fähigkeiten zu entwickeln. Diese Aktivität ist aber auch deshalb wichtig, weil sie mit Hilfe der Eltern durchgeführt wird und so die Gelegenheit zum Austausch bietet. Es trainiert also auch das Sozialverhalten.

Die Basis für die Pizza: der Teig

Jede anständige Pizza braucht einen guten Teig. Der klassische Teig benötigt nicht viele Zutaten, sondern besteht aus Wasser, Mehl, Hefe, Öl und Salz.

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Teig für 2 Pizzas:

  • Mehl 00 400 g
  • Hefe 15 g
  • Wasser nach Belieben
  • Natives Olivenöl 50 g
  • Salz 1 TL

Vorbereitung:

1 Das Mehl auf ein Backbrett legen, die in zwei Esslöffeln lauwarmes Wasser gelöste Hefe in die Mitte gießen.

2 Mit dem Kneten beginnen, dabei das Salz und nach und nach das Wasser hinzugeben.  Er sollte gerade eben nicht mehr kleben.

3 Den Teig so lange bearbeiten, bis er weich und elastisch wird. Dann eine Kugel formen, mit Mehl bestreuen, und mit einem feuchten Tuch abdecken. Den Teig  an einem warmen Ort ca. 2-3 Stunden gehen lassen.

4 Nach dieser Zeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kurz kneten.  Dann den Teig in die Anzahl der Pizzen aufteilen, die man herstellen will.

5 Die Teigstücke dünn ausrollen zu einem runden oder eckigen Fladen. Die Zutaten nach Belieben hinzufügen und im Backofen bei 200 ° C für ca. 20 Minuten backen.

Dies ist das Verfahren zur Zubereitung des klassischen Teigs, aber wie wir in den nächsten Rezepten sehen werden, kann dies auf viele andere Arten geschehen. Durch die Verwendung eines anderen Mehls oder verschiedenem Belag wie Gemüse, könnt ihr die Pizza immer wieder variieren.

5 Pizza Rezepte für Kinder

Pizza mit Räucherlachs und Spinat

Pizza mit Räucherlachs

Diese Pizza ist besonders einfach zuzubereiten. Geschmackvoll und nährstoffreich, ist es ideal für Kinder, die bereits Fisch lieben. Die Zutaten, die du brauchst, sind:

  • Pizzateig
  • 1 Becher Schmand
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Räucherlachs
  • 2 Hand voll Babyspinat
  • Sonnenblumenkerne

Die beiden Hauptzutaten (Spinat und Lachs) können vor oder nach dem Backen über den Teig gelegt werden. Es hängt alles davon ab, welchen Geschmack du ihm geben willst!

Pizza mit getrocknetem Schinken, Rucola und Beeren

Pizza mit getrocknetem Schinken

Diese sommerliche Pizza kombiniert herzhaften Schinken und Rucola mit süßen roten Früchten – eine sehr frische Geschmackskombination!

Zutaten:

  • Pizzateig
  • Mozzarella
  • Getrockneten Schinken
  • Rucola
  • Erdbeeren
  • Himbeeren
  • Parmesan
  • Olivenöl

Auch hier ist die Vorbereitung recht einfach. Den Teig mit dem Mozzarella im Ofen backen und 10 Minuten backen. Dann den Ofen öffnen und die Himbeeren und Erdbeeren auf den Mozzarella legen. Wenn die Backzeit vorbei ist, Rucola, Schinken und Parmesankäse hinzufügen. Mit einem Schuss Öl servieren.

Pizza mit Dinkel-Teig

Pizza mit Dinkel-Teig

Dies ist das erste Beispiel dafür, wie der Pizzateig beliebig verändert werden kann. Durch den Zusatz von Dinkelmehl wird er dunkler, aber auch kompakter und knackiger.

Hier die Zutaten:

  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g Dinkelmehl Typ 630
  • ½ TL Trockenbackhefe
  • 1 TL Honig
  • ½ – 1 TL Salz
  • 140 ml Wasser (kalt bis lauwarm)

Außerdem:

  • 1 EL Polenta (Maisgrieß)

Das Verfahren zur Zubereitung des Teigs ist praktisch identisch mit demjenigen des klassischen Teigs. Als Würze kannst du deiner Fantasie wirklich Raum geben, indem du hinzufügst, was deinem Kind am besten gefällt. In diesem Fall wurden Mais und Hühnchen über die Mozzarellaschicht gegeben. Du kannst dich aber auch für Thunfisch- oder Tomatensauce und Wurst entscheiden.

Pizza mit Blumenkohl-Teig

Pizza mit Blumenkohl-Teig

Diesmal wird die Pizza zu einem echten vegetarischen Gericht mit Basis aus Blumenkohl. Ideal für Kinder, die kein Gemüse mögen! Mit einer Blumenkohlpizza kann man ihnen ein paar zusätzliche Vitamine und Mineralien unterjubeln. Hier folgen die Zutaten und der Ablauf.

Zutaten:

  • 1 großer (500 g) Blumenkohlkopf
  • 100 g Mandelmehl
  • 1 Teelöffel getrockneter Oregano
  • 1 Teelöffel Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 4 Eier

Für die Kartoffelauflage

  • 3 mittelgroße feste Kartoffeln
  • 1 kleine
  • 2 Esslöffel Meersalz
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 100 g Feta, zerbröckelt
  • 1 kleine rote Zwiebel, geschält und dünn geschnitten
  • 2 EL Thymianblätter, grob gehackt
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Ablauf:

Den Ofen auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Für die Herstellung des Blumenkohlbodens den Blumenkohl grob hacken (auch den helleren Teil des Stiels verwenden). In eine Küchenmaschine geben und mixen, bis eine feine, reisähnliche Textur entsteht. Einen Liter von dem Gemüse-Reis abmessen und in eine Rührschüssel geben. Mandelmehl, Oregano, Salz und Pfeffer zugeben und mit den Händen vermischen. In der Mitte eine Mulde machen und die Eier dazugeben. Die Eier mit einer Gabel verquirlen. Die trockenen Zutaten mit den Händen in die Mitte ziehen, bis alles vermischt ist und du sie zu einer Kugel formen kannst. Der Teig sollte lockerer und feuchter sein als ein herkömmlicher Brotteig. 10 Minuten ruhen lassen. Auf das vorbereitete Backblech geben und zu einer großen Pizza formen, indem man den Teig mit den Händen flachdrückt und die Kanten etwas höher macht. In der Mitte des Ofens 15 Minuten backen, oder bis sie leicht goldbraun und fest ist.

In der Zwischenzeit den Kartoffelbelag zubereiten. Kartoffeln und Zucchini mit einem Messer sehr dünn schneiden. Die Scheiben in einen tiefen Teller legen, mit Salz bestreuen und 20 Minuten lang mit kaltem Wasser bedecken. Das Wasser abtropfen lassen, abspülen und die Kartoffeln und Zucchini auf einem Geschirrtuch trocken tupfen.

Den gebackenen Blumenkohlboden mit einer dünnen Schicht des Olivenöls bestreichen. Mit der Hälfte des Fetas bedecken, dann die Kartoffel- und Zucchinischeiben, Zwiebel, Thymian und schließlich den restlichen Feta hinzufügen. Dazu Salz und schwarzem Pfeffer.

Mit mehr Olivenöl beträufeln und ca. 15 Minuten backen, bis die Kartoffeln goldfarben sind und die Ränder gebräunt sind.

(House&Garden)

Süße Pizza

Süße Pizza

Zu jedem anständigen Essen gehört auch ein Dessert! Alle Kinder lieben Süßigkeiten und werden begeistert sein von dieser süßen Pizza aus Hefeteig.

Zutaten:

  • 400 g süßer Hefeteig
  • 10 Esslöffel Nuss-Nougat-Creme
  • 2 reife Bananen
  • 1 Handvoll gesalzene Erdnüsse
  • 1 Handvoll gehackte Pistazien
  • 20 g weiße Schokolade
  • 20 g Zartbitterschokolade

In diesem Fall wurde ein Hefeteig für die Basis verwendet. Der Boden wird ohne Zutaten gebacken und danach belegt. Erst bestreicht ihr den fertigen Boden mit der Haselnusscreme und dann belegt ihr ihn mit dem Obst. Zum Schluß bestreut ihr das ganze mit gehackten Nüssen und Schokolade.

 

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Rezept für Doppeldecker-Plätzchen

In den nordischen Ländern wird Weihnachten ausgiebig und mit allem Drum und Dran gefeiert. Schon den ganzen Dezember über wird in der Küche fleißig gebacken, gekocht und vorbereitet für das große Fest. Wir haben ein traditionelles Rezepte für weihnachtliche Herz-Butterkekse im skandinavischen Stil für euch. So schmeckt Weihnachten wie bei Astrid Lindgrens Kindern aus Bullerbü. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Rezept für Doppeldecker-Plätzchen mit Marmelade

Butterkekse haben eine lange Tradition in Skandinavien und gehören einfach zu Weihnachten dazu. Oft werden sie auch als Schmuck am Weihnachtsbaum aufgehängt. Wenn ihr die Kekse aufhängen wollt, müsst ihr vor dem Backen ein Loch in die Spitze der Form drücken. Ein buntes Bonbon, das in den Teig gesteckt wird, sorgt für den Glasfenstereffekt.  Das Rezept ergibt ca. 30 Kekse (oder 15 Doppeldecker-Kekse). Dauer: Etwa 30 Minuten Zubereitung und 7- 9 Minuten Backzeit

Ausrüstung: 2 Backbleche, Pergamentpapier, Schüssel, Löffel, Nudelholz, geriffelter Rundschneider oder runde Ausstechform, kleiner Herzschneider, Marmelade für die Doppeldecker, Schnur für den Baumschmuck

Zutaten: 125 g ungesalzene Butter, 75g Puderzucker, 1 Teelöffel Vanilleextrakt, 200 g Mehl, 1 Esslöffel Milch.  Erdbeer- oder Himbeermarmelade zum Zusammenkleben

Zum Aufhängen von Keksen: Schnur oder Band, kleine Bonbons (siehe unten)

Zubereitung: Backofen auf 180 ° C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier abdecken. Butter und Zucker zusammengeben. Mehl und Milch dazugeben und mischen. Alles zu einer Teigkugel vermischen und in vier Stücke schneiden. Den Tisch und das Nudelholz mit Mehl bestreuen und ein erstes Stück Teig ausrollen, etwa einen Zentimeter dick.

Für Doppeldecker-Kekse: Runde Kekse ausstechen und aus der Hälfte der Kekse ein Loch oder Herz ausschneiden. Kekse auf die Backbleche legen. Ungefähr 7-9 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen oder ins Kühlregal stellen. Marmelade auf die ganzen Kekse streichen und mit den Keksen mit Herz belegen, um Doppeldecker oder Terrassenplätzchen herzustellen.

 

Variante:  Wenn ihr in die ausgeschnittenen Herzen vor dem Backen ein kleineres Bonbon legt, schmilzt es zu einem durchsichtigen Fenster. So könnt ihr die Plätzchen auch als Deko benutzen!

Die Herz-Butterkekse sind einfach und lassen sich prima mit Kindern nachbacken!

Ihr braucht noch Last-Minute-Ideen für die Weihnachtsbaum-Dekoration? 3 Anleitungen für hübschen Baumschmuck findet ihr hier!

Wer mehr über Astrid Lindgren, die berühmte schwedische Kinderbuchautorin erfahren möchte, dem empfehlen wir einen Kinobesuch: Hier läuft seit dem 6. Dezember 2018 der Film Astrid – einer der schönsten Filme des Jahres!

Kreative Geburtstagskuchen für Kinder: 15 Torten, die Eindruck machen

Kindergeburtstag feiern ist eine große Sache. Damit die Party etwas ganz Besonderes wird, haben wir hier 15 coole Geburtstagstorten ausgesucht. Außerdem gibt es noch ein paar hilfreiche Party-Tipps. Lasst euch inspirieren …

Was gibt es beim Kindergeburtstag zu essen?

Wenn die Kinder jünger sind (3 bis 4 Jahre), bleiben die Eltern der kleinen Gäste oft noch mit bei der Feier. Das gilt es einzuplanen. Wer Aggressionsschübe – verursacht durch einen kleinen Zuckerschock – bei den Kindern vermeiden will, der kann außer der Geburtstagstorte Obstspieße, Gemüsesticks und zusätzlich Herzhaftes anbieten.
Keine Zeit für eine ausgefallene Torte? Dann hilft Tricksen: Einfach beim Bäcker zwei Biskuitböden bestellen (gibt es auch im Supermarkt, ist aber nicht ganz so lecker). Die lassen sich wunderbar mit Marmelade oder Sahne füllen. Je nachdem wie die Verzierung aussehen soll, kann man dann seine kreative Freiheit voll ausleben. Hier sind einige wunderschöne Torten zur Inspiration.

Atemberaubende Kuchen!

Torte mit Elefanten

Raumtorte

Dinotorte

Harry Potter Torte

Monstertorte

Moondtorte

Kuchen, die einen guten Eindruck machen, aber nicht unmöglich zu zubereiten sind…

Kunstwerktorte

Marmorkuchen

Blumentorte

Galaxytorte

Einfache Kuchen mit cleveren Dekos

Flugzeugstorte

Luftbaloonstorte

Jurassiktorte

Wishtorte

Schokotorte

Den Kindergeburtstag planen

Mottopartys sind nicht nur bei den Kleinen beliebt, sie erleichtern auch die Planung. Denn sobald feststeht, ob als Thema „Zirkus“, „Meerjungfrau“, „Monster“ oder „Pirat“ in Frage kommt, lässt sich alles andere easy darum herum organisieren. Das Motto könnt ihr von der Einladung über die Partyspiele und Deko bis zu den Give-Away-Tüten für die kleinen Partygäste durchziehen.

Wie viele Kinder sollen wir einladen?

Alter des Kindes = Anzahl der Gäste: Diese alte Regel ist nach wie vor eine gute Richtlinie. Ein Dreijähriger ist mit drei kleinen Gästen vollkommen gefordert, während ein Sechsjähriger mit sechs anderen Kindern gut klarkommt. Da der Familienterminkalender bei den meisten gut voll ist, sollten die Einladungen mindestens zwei Wochen im voraus verteilt oder ausgesprochen werden. Wenn ein Kind nicht kommen kann, bleibt so auch noch die Möglichkeit, ein anderes nachträglich einzuladen.

Wo wollen wir den Kindergeburtstag feiern?

In der warmen Jahreszeit lässt sich jedes Fest auch gut nach draußen verlegen. Dann wird aus der Piratenfeier kurzerhand ein Piratenpicknick auf dem Spielplatz. Auch wenn das Wetter nicht ganz so schön ist, lässt sich etwas Tolles draußen planen: eine Schnitzeljagd zum Beispiel oder eine Runde Geschicklichkeitsspiele mit Klassikern wie Eierlauf, Sackhüpfen etc. Dabei können sich alle schön austoben, was den weiteren Verlauf der Party deutlich entspannter macht

Muss es etwas Besonderes sein?

Kinder zwischen drei und fünf Jahren sind meist schon glücklich, wenn sie so viele Freunde auf einmal empfangen dürfen. Kinder im Schulalter dagegen lieben es, wenn etwas Besonderes geboten wird. Boulderhalle, Kinobesuch, Geburtstagsprogramm im Museum… die Möglichkeiten sind vor allem in der Stadt vielfältig. Aber auch eine Wanderung mit Abenteuerpicknick oder ein kleines Fußballturnier auf dem Bolzplatz kann Spaß machen und kosten nicht viel.

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Süße Idee für die Kinderparty: Wassermelonen-Granita

Sommer, die Sonne scheint, die Ferien stehen vor der Tür. Genau die richtige Zeit für eine schöne Kinderparty im Grünen! Wir haben erfrischende Rezeptideen für eine gelungene Feier mit euren Freunden. Probiert doch einfach mal die leckere Wassermelonen-Granita…

Die Bezeichnung Granita stammt übrigens aus dem Italienischen und bezeichnet ursprünglich eine gefrorene sizilianische Süßspeise mit einer körnigen (lateinisch: granum) Konsistenz . Die Wassermelonen-Granita schmeckt gerade an heißen Tagen herrlich erfrischend und ist leicht zuzubereiten.

Hier kommt das Rezept:

Wassermelonen-Granita-Dessert (für etwa 8 Gläser)

Für die Wackelpudding-Schicht:

Erfrischung für den Sommer: Wassermelonen-Granita (Foto: EMF Verlag)

1 Päckchen Waldmeister­-Götterspeise für 500 ml Wasser

Für die Dekoration:

30 g Zartbitter­schokolade

Für die Granita: 

50 g Zucker
4 EL Zitronensaft
1 kg Fruchtfleisch einer Wassermelone, möglichst kernarm

Außerdem: Pürierstab, gefriertaugliche Schale, Gefrierbeutel

Und so gelingt die Granita für eure Kinderparty:

Am Vortag für die Granita Zucker, 100 ml Wasser und Zitro­snensaft in einem kleinen Topf mischen und unter Rühren aufkochen. So lange köcheln, bis der Zucker sich gelöst hat. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Währenddessen die Wassermelone schälen und in grobe Stücke schneiden, Kerne entfernen und in einem hohen Gefäß zusammen mit dem Zuckersirup pürieren.

Das Wassermelonenpüree in ein gefriertaugliches, flaches Gefäß geben und mindestens 6 Stunden frosten. Dabei etwa stündlich mit einer Gabel durchschaben.

Den Wackelpudding nach Packungsanleitung zubereiten und in kleine Gläser füllen, etwa 3 cm hoch. Den Wackelpudding im Kühlschrank fest werden lassen. Nach etwa 2 Stunden die Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen und in einen Gefrierbeutel geben. Etwas abkühlen lassen. Dann eine kleine Ecke des Beutels abschneiden. Sobald die Schoko­lade nicht mehr allzu flüssig ist, kannst du so kleine Wasserme­lonenkerne an die Innenseite des Glases spritzen. Das klappt am besten, wenn das Glas direkt aus dem Kühlschrank kommt.

Weitere Ideen für eine tropische Kinderparty gibt es im Buch (Foto: EMF Verlag)

Granita vor dem Servieren noch einmal mit einer Gabel auflockern und in die vorbereiteten Gläser füllen.

Weitere süße Rezeptideen für eine gelungene Kinderparty findet ihr im Buch „Tropical Party“ von Emma Friedrichs (EMF Verlag). Oder ihr probiert einfach mal ein selber gemachtes Eis? Rezepte für Eis ohne Eismaschine findet ihr hier!

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Backen für Kinder: Rezept für Meerjungfrauen Cupcakes

Für viele Mädchen (und natürlich auch Jungs) sind Meerjungfrauen faszinierende Wesen. Warum also nicht einmal eine Party oder einen Kindergeburtstag mit einem Unter-Wasser-Motto feiern? Fantasievolle Rezepte für leckere Mermaid-Cupcakes, süße Muschelkekse oder coole Eiscreme in Leuchtfarben gibt es im Buch „Backen – Das Meerjungfrauen-Fanbuch“ von Autorin Stephanie Juliette Rinner (EMF, 9,99 Euro). Wir stellen euch ein Rezept vor.

MEERJUNGFRAUEN CUPCAKES

Zutaten für 12 Cupcakes:

Meerjungfrauen Cupcakes150 g Butter, 150 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

1 Prise Salz

2 Eier (M)

200 g Mehl

1/2 TL Backpulver

1/4 TL Natron

60 ml Buttermilch

Gelfarben: Rosa, Blau, Lila

1 Topping:

200 g Butter

2 TL Vanilleessenz

250 g Puderzucker

200 g Frischkäse

Gelfarben: Lila, Blau

Zuckerperlen: Pink, Blau, Lila, Weiß

Dekoration: 250 g Fondant in Lila, essbares Glitzerpulver

Außerdem: Muffinblech, 12 Papierförmchen, 2 Spritzbeutel, 1 Lochtülle, 1 Sterntülle #2D, Silikonform „Flosse“ (z.Bsp. über meincupcake.de), Zahnstocher, ein scharfes Messer, Pinsel

Zubereitung: 

1. Für die Cupcakes die Butter und die Eier ca. 1 Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur lagern. Den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 140 Grad) vorheizen. Das Backblech mit Papierförmchen ausstatten.

Fantasievolle Rezepte für kleine Meerjungfrauen (Foto/Buch: Edition Michael Fischer, 9.99 Euro)

2. Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazugeben. Das Mehl mit dem Backpulver und Natron dazusieben und verrühren. Zum Schluss die Buttermilch hinzugeben. Den Teig auf drei Schüsseln verteilen und jeweils in Rosa, Hellblau und Lila einfärben. Die drei Teige gleichmäßig auf die Papierförmchen verteilen. Die Cupcakes ca. 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen und auf dem Backblech abkühlen lassen.

3. Mit der Silikonform und dem lilafarbenen Fondant 12 Flossen modellieren.

4. Für ein luftig-leichtes Topping ein Creme-Cheese-Frosting zubereiten. Dafür die Butter cremig-weiß schlagen. Zusammen mit der Vanilleessenz, dem Puderzucker und dem Frischkäse verrühren. Die Masse halbieren und einen Teil hellblau, den anderen Teil lila einfärben. Die hellblaue Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und die lilafarbene Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

5. Mit der lilafarbenen Creme einen Kreis auf den Cupcake spritzen und mit Zuckerperlen bestreuen. Mit dem zweiten Spritzbeutel von innen einen Classic Swirl aufspritzen und mittig die Flossen platzieren. Gut gekühlt servieren.

Weitere tolle Rezepte für Meerjungfrauen-Fans findet ihr in der Luna 68!

Hier gibt es einen Überblick über die weiteren Themen des Heftes.

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Rezept für Chelsea Buns à la Paddington

Seit 23. November 2017 sorgt der Film „Paddington 2“ im Kino für Verzückung bei kleinen und großen Zuschauern. Paddington, der liebenswert-tollpatschige Bär, hat sich mittlerweile bei seiner Familie in London gut eingelebt. So gut, dass er inzwischen sogar die Zubereitung eines ganz traditionellen englisches Gebäcks beherrscht… Wir verraten euch hier das Rezept für Chelsea Buns, den köstlichen Hefeteig-Brötchen. Sehr lecker!

Chelsea Buns sind ein in England beliebtes Hefegebäck. Sie wurden zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Chelsea erfunden und bis heute gerne zum Tee oder Kaffee verspeist. Gerade in der Adventszeit schmecken sie sehr gut! Paddington, der eine Schwäche für Süßes hat, würde zu den Chelsea Buns nach eingehender Geschmacksprüfung sicherlich sagen: Weihnachtsbuns statt Weihnachtsgans!

CHELSEA BUNS (9 Stück) 

Chelsea Buns Rezept
Köstlich zu einer Tasse Tee: Chelsea Buns (Foto: Unsplash)

Für den Teig:

200 ml Milch

60 g Butter

450 g Mehl

2 Esslöffel Streuzucker

5 g Instanthefe

1 Ei, leicht aufgeschlagen

Die Schale einer unbehandelten Zitrone

1 Teelöffel Salz

1 Teelöffel Gewürzmischung (Koriander, Zimt, Piment, Muskatnuss, Ingwer, Nelken)

Für die Füllung: 

30 g weiche Butter

35 g Brauner Rohrzucker

100 g getrocknete Beeren (nach Belieben) oder Rosinen

Für die Glasur:

2 Esslöffel Streuzucker

1 Esslöffel Milch

2 Esslöffel Brauner Rohrzucker

Zubereitung:

Milch und Butter in einem kleinen Topf langsam erhitzen, um die Butter zu schmelzen – sollte die Mischung dabei heiß werden, zum Abkühlen kurz beiseitestellen. Mehl und Zucker in einer Schüssel vermengen.

Paddington liebt Orangenmarmelade
Paddington liebt – neben Chelsea Buns – vor allem Toast mit Orangenmarmelade (Foto: Studiocanal Filmverleih GmbH)

Hefe hinzugeben und nochmals vermengen, dann die warme Milch-Butter-Mischung und das Ei hinzugeben (Topf nicht auswaschen). Alles zu einem weichen Teig verrühren, dann die Zitronenschale, das Salz und die Gewürzmischung hinzugeben.

Den Teig auf einer sauberen Oberfläche für gute 10 Minuten kneten, bis er weich ist. In einer gefetteten Schüssel zugedeckt auf die doppelte Größe aufgehen lassen (ca. eine bis zwei Stunden). Ein Backblech (ca. 27 cm) fetten. Nein Paddington – nicht mit Orangenmarmelade!

Paddington backt Chelsea Buns
Chaos in der Küche: Paddington ist manchmal etwas tollpatschig (Foto: Studiocanal Filmverleih GmbH)

Auf einer mit etwas Mehl bedeckten Oberfläche den Teig in rechteckiger Form ausrollen (ca. 25×35 cm), die lange Seite auf einen selbst gerichtet. Mit Butter bestreichen und mit Zucker und Beeren/Rosinen bestreuen. Beginnend mit dem langen Ende auf der gegenüberliegenden Seite den Teig so eng wie möglich einrollen und mit einem scharfen Messer in neun Stücke schneiden. Ofen auf 200 C° vorheizen. Die Buns auf dem Backblech mit ausreichend Abstand zueinander anordnen – nach 30-45 Minuten weiteren Aufgehens sollten sie sich berühren. 20-25 Minuten goldbraun backen. Währenddessen Milch für die Glasur im nicht ausgewaschenen Topf (den wir zuvor für die Butter verwendet hatten) erwärmen und den Streuzucker darin auflösen. Buns direkt aus dem Ofen damit bestreichen und mit dem Braunen Rohrzucker bestreuen. Vor dem Abtrennen auskühlen lassen. Am besten schmecken sie am selben Tag! Vielleicht kann man statt Glasur auch Orangenmarmelade nehmen? Paddington wäre dafür.MerkenMerken

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So kocht Starkoch Yotam Ottolenghi mit seinen Kindern!

Seine Bücher, vor allem das Jerusalem-Kochbuch, sind Kult und inspirieren zahlreiche Hobbyköche. Jetzt hat der israelische Autor Yotam Ottolenghi zusammen mit seiner Kollegin und Süßspeisen-Expertin Helen Goh ein neues Werk herausgebracht: „Sweet. Süße Köstlichkeiten“ heißt das Buch, das 120 Rezepte für Kuchen, Kekse und Desserts aus aller Welt und wunderschöne Fotos enthält. Wir haben die beiden in Berlin zur Präsentation ihres Buches getroffen.

Lunamag: Wie kam die Idee zu diesem Backbuch zustande?

Verstehen sich gut: Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: Peden + Munk)
Verstehen sich gut: Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: Peden + Munk)

Yotam Ottolenghi: Die Idee gab es schon seit geraumer Zeit. Helen und ich haben uns vor über zehn Jahren kennengelernt, als sie in meinem Restaurant in London in der Patisserie zu arbeiten begann. Über die Jahre sind das Backen und die Desserts immer wichtiger für mich geworden, und wir haben immer gesagt: „Lass uns dazu ein Buch machen!“ Dann gab es zwischendurch andere Projekte, doch nun ist es fertig und wir freuen uns sehr darüber.

Helen, wann hast du deine Leidenschaft für das Backen entdeckt? Schon als Kind oder erst später?

Fruchtig lecker: Brombeer-Sternanis-Törtchen (Foto: DK Verlag)
Fruchtig lecker: Brombeer-Sternanis-Friands (Foto: DK Verlag)

Helen Goh: Ich komme aus einer chinesischen Familie, bei uns zuhause hatte das Backen keine große Tradition, vor allem nicht in dieser Form. Meine erste Leidenschaft galt dem Kochen. Aber beim Kochen habe ich mich oft unsicher gefühlt. Das ist das Tolle am Backen: Man hat sehr klare Vorgaben. Es gibt bestimmte Zutaten, oft nur sehr wenige. Und es gibt genaue Angaben, was man mit ihnen macht. Daraus entsteht dann ein Kuchen. Das hat mich fasziniert. Außerdem finde ich es sehr schön zu sehen, wie viel Freude man anderen mit Kuchen oder Keksen macht.

Backen hat für viele Menschen ja auch etwas mit Erinnerungen zu tun. Man bekommt Rezepte von der Großmutter oder der Mutter weitergegeben…seht ihr das auch so?

Yotam Ottolenghi: Absolut! Süßes ist Seelennahrung, und es hat sehr viel zu tun mit persönlichen Erinnerungen und Erfahrungen. Süßigkeiten können uns trösten, das erfahren wir oft schon als Kind. Leider gab es in meiner Familie auch keine ausgeprägte Backtradition. Meine Mutter hat lieber Desserts gemacht: Zabaione und solche Sachen. Aber ich habe einige Jahre in Amsterdam gelebt und fand es dort sehr schön, dass gerade vor Weihnachten so viel gebacken wird – ähnlich wie hier in Deutschland. In den Niederlanden gibt es auch viele verschiedene Sorten Weihnachtsgebäck, das finde ich toll.

Ihr seid beide Eltern. Backt ihr auch mit euren Kindern? 

Kekse zum Dahinschmelzen für Große und Kleine (Foto: DK Verlag)
Kekse zum Dahinschmelzen für Große und Kleine (Foto: DK Verlag)

Helen Goh: Mir gefällt die Idee, mit ihnen zu backen (lacht). Aber sie sind auch noch recht klein, zweieinhalb und sechseinhalb Jahre alt. In der Realität gibt es meist ein großes Chaos und die Küche wird zum Schlachtfeld. Aber sie haben kleine Nudelhölzer und ich gebe ihnen dann ein wenig Teig zum ausrollen, das macht ihnen großen Spaß.

Yotam Ottolenghi: Meine Söhne sind zwei und vier. Ich lasse sie in der Küche zuschauen und manchmal auch ein wenig mithelfen. Es gibt einen speziellen Stuhl, den „Little Helper“. Helen hat ihn mir empfohlen. Darin setze ich meine Jungs, sie können mir zusehen, aber nicht rausfallen, denn er ist sehr sicher durch eine Schranke und lässt sich in der Höhe verstellen. Es ist schön, sie in der Küche bei mir zu haben – so bekommen sie einen Eindruck, was ihr Vater so macht (lacht).

Habt ihr ein Lieblingsrezept aus eurem Buch?

Sweet - Süsse Köstlichkeiten von Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: DK Verlag)
Sweet – Süsse Köstlichkeiten von Yotam Ottolenghi und Helen Goh (Foto: DK Verlag)

Yotam Ottolenghi: Ich liebe den Vineyard-Kuchen. Er wird mit Grapefruit, Olivenöl und Wein zubereitet und ist sehr weich, saftig und fruchtig. Er ist natürlich eher etwas für Erwachsene.

Helen Goh: Ich liebe den Zitronen-Mohnkuchen, weil er sehr einfach und unkompliziert ist. Auch gut geeignet für Kinder. Von ihm könnte ich jeden Tag ein Stück essen! Aber ich mag auch sehr das gefrorene Espresso-Parfait. Das ist etwas schwieriger zuzubereiten, aber unglaublich lecker!

Das Buch „Sweet. Süße Köstlichkeiten“ von Yotam Ottolenghi und Helen Goh ist erschienen im DK Verlag, 26,95 Euro.