Kreta mit Kindern – die besten Tipps für die griechische Insel

Ein Urlaub auf Kreta ist wie eine Entschleunigungskur für die ganze Familie. Wir stellen euch die besten Adressen auf der Insel vor und geben Tipps für entspannte Ferien mit Kindern.

Kreta: Hier fühlen sich Familien wohl

Zugegeben, Kreta war schon mal ursprünglicher und wer Ruhe und Entspannung sucht, sollte die Region rund um den Flughafen meiden, wo es große Hotels und viel Remmidemmi gibt. Vor allem in Malia (Partymeile à la Ballermann), Agia Marina (ganzjährig beliebt bei deutschen Touristen) und Platanias treten sich in der Hauptsaison die Urlauber gegenseitig auf die Füße.

Aber man findet auf der Insel genügend Ecken wo Kreta noch so ist, wie man es sich als Reisender und Griechenlandliebhaber vorstellt. Die Orte Bali oder Agia Galini zum Beispiel haben schöne Strände, kleine Hotels und Pensionen, wenig Verkehr und eignen sich darum gut für einen Familienurlaub abseits des Massentourismus. Auch der kleine Ort Sitia hat sich seine Ursprünglichkeit bewahren können und garantiert entspannte Ferien.

Tipp: Wer von der Insel mehr mitbekommen möchte als die Hotelanlage sollte sich unbedingt einen Mietwagen buchen.

Mit Kindern in den Urlaub fliegen? Mit diesen Tipps bleibt ihr entspannt.

Die schönsten Städte auf Kreta für Kinder und Co.

Réthimnon

Eine schöne Altstadt findet man in Réthimnon. Zwar kann es auch hier in der Hauptsaison voll werden, aber ein Besuch des Venezianischen Hafens (wo es viele Tavernen für ein entspanntes Mittagessen gibt; wer es weniger touristisch mag, der geht ein wenig weiter in die Gässchen, wo sich die Einheimischen treffen) und der Festung (hier kommen kleine Burgfans voll auf ihre Kosten und die Aussicht ist grandios) lohnt sich in jedem Fall. Wer nicht so gern laufen mag, der nimmt den trénaki, eine kleine Bollerbahn auf Gummirädern, die den ganzen Tag durch die Stadt fährt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ansteuert.

Tipp: Im Hafen liegen verschiedene Ausflugsschiffe mit denen man kleine Touren zum Sonnenuntergang oder Ganztagestouren zum Baden, Schnorcheln und Delphinegucken unternehmen kann.

Kreta mit Kindern, Rethimnon
Der venezianische Hafen von Rethimnon ist ein Anziehungspunkt für Groß und Klein.

Spili

Auf dem Weg von Réthimno nach Agia Galina liegt die Bischofsstadt Spili. Die Hauptattraktion hier ist der Löwenbrunnen: Aus 25 Löwenköpfen strömt herrlich erfrischendes, kühles Trinkwasser. Der Brunnen wird von einer oberhalb des Dorfes liegenden Quelle gespeist.

Viele Einheimische besuchen Spili allein wegen des Maravel Shops, der direkt im Zentrum liegt. Hier gibt es hunderte verschiedene traditionelle Öle, Gewürze und Gewürzmischungen von der Insel zu kaufen. Zudem gibt es Cremes und andere Produkte aus Aloe Vera, herrlich nach Kräutern duftende Seifen, Naturkosmetik aus Esels- oder Ziegenmilch und echte Naturschwämme.

Kreta mit Kindern, Spili
Der Löwenbrunnen ist neben dem Maravel-Kräutergarten das Highlight in Spili.

Wer wissen will, wo all die Zutaten für die Produkte im Laden herkommen, kann den benachbarten Maravel Kräutergarten besuchen. Über 300 medizinisch wirksame und aromatische Kräuterpflanzen werden hier gezüchtet. Der Eintritt in den Garten ist frei, geöffnet ist er jeden Tag.

Matala

Der kleine Ort ist eingeschlossen von Felsen und hat dadurch eine ganz besondere Magie, was wohl mit dafür verantwortlich ist, dass er in den späten 1960ern und 1970er Jahren bei Hippies und Aussteigern sehr beliebt war. Die Höhlen, die damals von den Hippies bewohnt wurden, sind inzwischen geräumt – hauptsächlich aus Sicherheitsgründen. Man kann sie aber nach wie vor besichtigen, was sehr eindrucksvoll ist. Allerdings sind die höher gelegenen Höhlen für Kleinkinder nicht geeignet, denn das Gelände ist nicht so gut gesichert und es besteht Absturzgefahr.

Kreta mit Kindern, Matala
Die eindrucksvollen Felsen am Strand von Matala.

Am zentralen Platz des kleinen Ortes gibt es gemütliche Cafés, abends ist hier in normalen Zeiten ziemlich viel los, auch bis spät nachts. An manchen Tagen springen besonders Mutige von den Felsen direkt ins Meer. Ein einzigartiges Spektakel bei dem man schon vom Zuschauen Gänsehaut bekommt.

Anogia

Wer seinen Kindern das ursprüngliche Kreta zeigen möchte sollte einen Ausflug in die größeren Orte in den Bergen machen. Anogia gilt bei den Einheimischen als die „kretischste“ Stadt. Hier sitzen die Männer nachmittags, wie für Griechenland üblich, im Kafenion auf einen kleinen Schwatz und in den Tavernen werden unverfälschte, landestypische Gerichte serviert.

Anogia hat einen der schönsten Dorfplätze. Den kleinen Ort, der einen überschaubaren oberen und einen unteren Teil hat, erkundet man am besten zu Fuß. Früher war Anogia das Zentrum der griechischen Schafwollproduktion, hauptsächlich wurde daraus Teppiche gewebt. Es entstand sogar eine der ersten rein weiblichen Kooperativen Griechenlands. Heute haben sich viele Frauen des Dorfes darauf spezialisiert, Textilwaren an Touristen zu verkaufen. Allerdings mischt sich auch hier das Angebot inzwischen mit billig importierter Ware aus Asien.

Was man als deutscher Tourist wissen sollte: Im Zweiten Weltkrieg war Anogia ein Zentrum des griechischen Widerstands gegen die Nazis. Bei einem Vergeltungsakt wurde das Dorf von der Wehrmacht völlig zerstört und viele der Bewohner getötet. Am Rathaus gibt es eine Gedenktafel, die an das schreckliche Ereignis erinnert.

Chania

Chania gilt bei vielen Besuchern als die schönste Stadt der Insel. Der alte Stadtkern mit den vielen kleinen Gässchen und der Venezianische Hafen sind sehenswert. Nicht entgehen lassen darf man sich einen Besuch der Markthalle „Agora“, die 1911 kreuzförmig inmitten der Altstadt nach dem Vorbild der Marseiller Markthalle erbaut wurde und einzigartig für Griechenland ist. Im Moment wird diese von Grund auf restauriert und ist darum geschlossen. Die kleinen Geschäfte, in denen normalerweise in der Markthalle Obst, Gemüse, Brot, Käse und andere Spezialitäten verkauft werden, sind in Chania auf alle möglichen anderen Gebäude verteilt worden.

Kreta mit Kindern, Chania
In Chania gibt es kleine Gässchen, schöne Cafés und einige gute Einkaufsmöglichkeiten.

Ebenfalls sehenswert ist das Nautische Museum, das am Ende des Venezianischen Hafens liegt und in dem alles zu sehen ist, was mit Meer und Schifffahrt zu tun hat. Es gibt ein nachgebautes minoisches Schiff und eine beeindruckende Sammlung von Muscheln, zwei besondere Hingucker für kleine Besucher. Das Museum hat Montag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Wer eher Indiana-Jones-Fans glücklich machen will ist im Archäologischen Museum gut aufgehoben. Dieses ist klein und in der früheren venezianischen Kirche San Francesco untergebracht. Es stellt Objekte aus der neolithischen und minoischen bis zur späten römischen Zeit aus, die in der Nähe von Chania gefunden wurden (geöffnet Dienstag bis Freitag 8.00 bis 19.00 Uhr, Samstag/Sonntag 8.30 bis 15.00 Uhr, Montag geschlossen).

Tipp: Besonders für Kinder im Schulalter ist das Wasserparadies von Limunoupolis ein Highlight. Der Wasserpark mit Riesenrutschen und verschiedenen Schwimmlandschaften liegt circa sechs Kilometer außerhalb von Chania. Einen halben Tag sollte man für dieses Event schon einplanen.

Die besten Ausflugstipps mit Kindern für Kreta

Für Wanderer ist Kreta ein kleines Inselparadies, denn es gibt ganz unterschiedliche und teilweise sehr anspruchsvolle Touren. Auch für Familienausflüge mit kleineren Kindern finden sich Strecken, die gut zu bewältigen sind.

Kreta mit Kindern
Wer auf Kreta wandert wird mit spektakulären Ausblicken belohnt wie hier in der Samaria-Schlucht

Wandern in der Samaria-Schlucht

Wer nach Kreta zum Wandern kommt, der will natürlich eine Tour durch die Samaria-Schlucht machen, denn sie erstreckt sich über 13 Kilometer und ist damit die längste Schlucht Europas. Mit Kindern ist die Tour nicht empfehlenswert, mit Kleinkindern muss man sogar völlig davon abraten, denn das Gelände ist an einigen Stellen wirklich unwegsam. Im Sommer kann es zudem sehr heiß werden, was selbst geübten Wanderern Probleme macht.

Kreta mit Kindern, Samaria Schlucht
Die Samaria-Schlucht ist nur etwas für geübte Wanderer. Aber man kann auch per Boot von der Meerseite heranfahren und sich so den beschwerlichen Teil der Tour sparen.

Als Alternative kann man mit dem Schiff von Chora Skafion nach Agia Roumeli fahren. Von dort wandert man bis zur Eisernen Pforte, der engsten Stelle der Samaria-Schlucht. Der Fußmarsch hin und zurück dauert ca. 3,5 Stunden. Zurück geht es wieder per Boot nach Agia Roumeli.

Wandern in der Imbros-Schlucht 

Die Imbrosschlucht bei Hora Sfakion ist nach der Samariaschlucht die meistbesuchte Schlucht auf der Insel. Im Sommerhalbjahr trifft man hier täglich auf hunderte von Touristen, die die Schlucht durchwandern wollen. Der Vorteil: Die Wanderung durch die Klamm ist im Vergleich zur Samaria-Schlucht verhältnismäßig einfach, dauert aber 2-3 Stunden. Da die Pfade gut ausgebaut und nicht so steil sind, ist die Wanderung auch für Familien mit (etwas größeren) Kindern geeignet.

Die Tour startet im Dorf Imbros etwa 700 Meter über dem Meeresspiegel. Der Weg steigt nach und nach leicht an. Links und rechts überragen einen Felsen bis man schließlich zur engsten Stelle der Klamm kommt, die nur 1,6 Meter breit ist (damit man das nicht verpasst, gibt es ein extra Hinweisschild). Am Ende der Schlucht erreicht man das Dorf Komidates mit einigen Tavernen und kleinen Supermärkten.

Tipp: Bei den Wanderungen unbedingt genügend Wasser mitnehmen, denn gerade in den warmen Monaten kann es in der Klamm sehr heiß werden.

Wandern in der Deliana-Schlucht

An spektakulären Schluchten ist auf Kreta kein Mangel. Eine Tour, die man auch mit Kindern uneingeschränkt empfehlen kann führt durch die Deliana-Schlucht. Da sich einige Gemeinden um die Namensgebung streiten, hat diese Schlucht verschiedene Namen was ein wenig für Verwirrung sorgen kann. Doch der Einstieg ist direkt nach dem Dorf Deliana und kaum zu übersehen, da er mit einem Schild gekennzeichnet ist. Davor ist ein großer Parkplatz.

Die ersten Kilometer in der Schlucht ist der Weg sogar befestigt, dann wird es etwas steiniger. Der Höhenunterschied beträgt nur etwa 120 Meter, was auch für kleinere Wanderer gut zu schaffen ist. Für Abwechslung sorgen immer wieder Ziegen, die neugierig von den Hängen auf die Wanderer herabsehen.

Die Deliana-Schlucht gilt als Vogelparadies und einzigartig ist, dass sich hier die unter Naturschutz stehenden Bartgeier angesiedelt haben. Sie haben eine beeindruckende Spannweite von zwei Metern, mit denen sie die Thermik der Insel voll ausnutzen. Die Strecke durch die Schlucht insgesamt ist etwa sieben Kilometer lang und endet in dem kleinen Dorf Mesalvia.

Auf einer einsamen Insel schlafen

Keine Lust auf Wandern? Es gibt Alternativen. Zum Beispiel einmal wie Robinson Crusoe am Strand schlafen. Was für ein Abenteuer! Das geht auf der kleinen, unbewohnten Insel Chrisi. Von Ierápetra aus fahren täglich Ausflugsboote dahin. Nach Absprache mit dem Kapitän können Entdecker über Nacht bleiben und am Strand schlafen, was bei sommerlichen Temperaturen ohne weiteres möglich ist. Ein Picknick kann man ja mitnehmen, aber zur Not gibt es auf der Insel auch zwei Tavernen. Was nützlich ist: Eine gute Taschenlampe, falls man eine kleine Nachtwanderung machen möchte.

Kreta mit Kindern
Die Griechen sind sehr kinderlieb und es ist nie ein Problem im Restaurant ein Spezial-Kindermenü zu bekommen. Gastfreundschaft wird hier ganz groß geschrieben.

Baden im Kournas-See

Der Kournas-See ist der größte Süßwassersee Kretas und liegt zwischen Chania und Réthimnon. Er ist auch für Einheimische ein beliebtes Ausflugsziel, darum kann es am Wochenende etwas voller werden. Das türkisblaue Wasser hat Badequalität, also unbedingt die Badesachen mitnehmen.

In der Hauptsaison werden Tretboote vermietet mit denen man gemütlich auf dem See rumschippern kann. Die große Attraktion im See sind die Schildkröten, die man mit etwas Glück beobachten kann. Allerdings ist dafür Geduld und vor allem eine kleine Schnorchelausrüstung gefragt. Es gibt einige Restaurants und Tavernen rund um den See, in denen man gut essen kann. Einen halben Tag sollte man für den Ausflug schon einplanen.

Die besten Strände auf Kreta für Familien

Auf Kreta gibt es mehr als hundert Strände, die ganz unterschiedlich sind: mit Sand oder mit Steinen, mit vielen Wellen und Wind oder in geschützten Buchten, mit Tavernen oder kleinen Strandbars… Die Auswahl ist ganz individuell. An vielen Stränden gibt es Liegestühle und Sonnenschirme zu mieten. Toiletten findet man meist in der nächstgelegenen Taverne.

Falnassarna-Strand

Ideal für Familien ist der Falnassarna-Strand. Der direkte Weg zum Strand geht an der Orange Blue Bar vorbei, in der man später am Tag mit Blick auf die Bucht seinen Sundowner genießen kann. Das Besondere sind große Felsenbecken, die vom Meer ausgewaschen wurden und in denen man herrlich baden kann. Den Kleinen zieht man dafür am besten Badeschuhe an, denn sobald es an Griechenlands Stränden felsig wird, verstecken sich auch gerne Seeigel zwischen den Steinen. In Falnassarna gibt es auch manchmal hohe Wellen – gut für Surfer, an manchen Tagen nicht unbedingt so gut für Kinder.

Kreta mit Kindern
Es gibt in Kreta über 100 Strände, viele davon sind für Kinder super geeignet.

Elafonissi Strand

An Wochenenden und zur Hauptsaison kann es hier ganz schön voll werden. Doch der Elafonissi Strand ist groß genug, um immer noch ein Plätzchen für die ganze Familie zu finden. Es gibt weitläufige Sanddünen und eine Lagune, Felsen an denen man nach Seesternen schnorcheln kann und manchmal auch einen Oktopus aufschreckt.

Dem Strand vorgelagert ist außerdem eine Insel, die man an vielen Stellen durch das weniger als einen Meter tiefe Wasser gehend erreichen kannn. Unbedingt etwas zu Essen und zu Trinken einpacken, denn die Öffnungszeiten des kleinen Strandkiosk sind nicht immer zuverlässig. Boote fahren übrigens auch nach Elafonissi – von Paleochora aus in der Urlaubssaison täglich.

Preveli Strand

Kreta mit Kindern
Der Fluss Megalopotamos mündet am Strand von Preveli ins Meer. Wer es einsam mag, muss früh am Morgen kommen.

Der Palmenstrand von Preveli ist sehenswert, aber leider längst kein Geheimtipp mehr. Von Spili aus fährt man durch eine abenteuerliche Schlucht. Das Auto bleibt dann auf dem Parkplatz stehen und man wandert viele, viele Stufen hinunter zum Strand. Das dauert ca. 15 Minuten und die Kinder sollten in jedem Fall feste Schuhe anhaben. Belohnt wird man mit einem wunderbaren Blick auf den Palmenhain und dem kleinen Flüsschen Megalopotamos, das hier am Strand direkt ins Meer mündet. Am späteren Nachmittag oder ganz früh am Morgen ist das Licht am schönsten und es ist auch weniger überlaufen.

Kreta mit KIndern

Eure Kinder wollen Ferien in einem Naturcamp machen? Hier findet ihr Tipps und Adressen.

Fotos: Gettyimages, unsplash

Städtetrip: Rom mit Kindern

Rom mit Kindern? Das klingt erst einmal anstrengend, muss es aber nicht sein! Gerade im Sommer kann man mit der Familie super einen entspannten Kurztrip in die ewige Stadt unternehmen. Wichtigste Voraussetzung: Bequeme Schuhe, denn am besten erkundet man Rom zu Fuß. Wir haben ein paar Tipps für euch zusammengestellt, damit Rom mit Kind ein relaxter Aufenthalt für die ganze Familie wird.

Anreise & Übernachtung in Rom

Alle Wege führen bekanntlich nach Rom. Am besten und bequemsten erreicht man die Stadt von vielen deutschen Städten aus mit dem Flugzeug oder dem Zug. Von einer Anreise mit dem Auto ist angesichts des dichten Verkehrs (und quengelnder Kinder) eher abzuraten.

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Über den Dächern von Rom (Foto: Boutique Hotel Campo De‘ Fiori)

Hotels für Familien in Rom

Unterkünfte gibt es in Rom in Hülle und Fülle und für jeden Geldbeutel. Ein sehr hübsches Hotel ist das Boutique Hotel Campo De‘ Fiori mit seiner schönen Dachterrasse in sehr zentraler Lage. Das Hotel bietet auch Apartments an, in denen man sich selbst verpflegen kann, und liegt nur wenige Gehminuten entfernt vom Piazza Campo de‘ Fiori mit zahlreichen Restaurants und Cafés. Eine preiswerte Alternative zum Hotel ist ein Bed and Breakfast, zum Beispiel das hübsche Francesca B&B 70, nur 300 Meter vom Vatikan entfernt. Weitere B&B-Adressen und Ferienwohnungen gibt es hier

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Das Kolosseum in Rom ist das größte Amphitheater der Welt (Foto: Pixabay)

Sehenswürdigkeiten für Rom mit Kindern

Das Kolosseum, das Forum Romanum, der Trevi-Brunnen, die Spanische Treppe, Petersdom, Vatikan…die Liste der historischen Sehenswürdigkeiten ist lang, aber mit einer kleinen Eis-Pause oder einer Pizza zwischendurch machen auch Kinder eine Sightseeing-Tour mit. Zumal es dabei auch Dinge gibt, die den Kleinen Spaß machen!

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Entspannung und Abkühlung findet man am Trevi-Brunnen (Foto: Pixabay)

Vor dem Kolosseum kann der Nachwuchs beispielsweise mit den verkleideten Legionären für ein Foto posieren, am Trevi-Brunnen werden Münzen ins Wasser geworfen (sofern ein Platz gefunden wird, aber Kinder können sich ja gut nach vorne schummeln) und das Plätschern genießen. Die Stufen der Spanischen Treppe laden zum Verweilen ein. Hier lässt es sich prima stundenlang sitzen und das rege Treiben auf der Piazza di Spagna beobachten. Toll für etwas größere Kinder, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren, sind geführte Kindertouren, die z.B. von Roma Culta angeboten werden. So kann man auf den Spuren von Asterix und Obelix durch Rom spazieren oder einen spannenden Rundgang durch die Unterwelt der Stadt mit Geheimgängen und schmalen Tunneln unternehmen. Wenn es zu Fuß zu anstrengend wird, bietet sich mit einer Sightseeingtour im Bus auch eine Pause für die Füße an.

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Ruhe pur: Der deutsche Friedhof

Wer ihn nicht kennt und etwas Ruhe sucht: der deutsche Friedhof im Vatikan ist eine grüne und sehr ruhige Oase, da ihn kaum einer kennt. Einfach am Petersdom links an der Schweizer Garde vorbei (es herrscht die Legende, dass nur Deutsch sprechende hier hereinkommen) und die kühle Ruhe genießen. Übrigens: Der Blick vom Petersdom ist gigantisch.

Zu heiß? Dann einfach in den Zug setzen und „rausfahren“. Auch die Römer nutzen die Gelegenheit ans nahe gelegene Meer zu fahren und zu entspannen. Mit dem Zug bis Lido Centro oder Stella Polare fahren, hier sind es nur noch etwa 300 Meter bis zum nächsten öffentlichen Strand – und Dank des Windes gefühlte 15 Grad kühler.

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Süße Köstlichkeiten aus der Pasticceria Regoli (Foto: Pasticceria Regoli)

Cafés und Eisdielen in Rom

Rom ist ein Paradies für Schlemmermäuler. In dieser Stadt wird am besten den ganzen Tag über gegessen! Den Morgen beginnt ihr mit einem Cappuccino. Ein Mekka für Kaffeeliebhaber ist das Tazza d’Oro – hier einfach einen Kaffee zum Mitnehmen holen und sich anschließend draußen ein Plätzchen zum Genießen suchen. Für ein Frühstück mit Familie empfehlen wir die Pasticceria Regoli. Hier gibt es wundervolles süßes italienisches Gebäck, frische Brötchen, Säfte und Kaffee.

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Für den kleinen Hunger – ein Sandwich zwischendurch (Foto: Pane e Vino)

Für einen kleinen Snack zwischendurch lohnt sich ein Besuch im Pane e Salame. Hier gibt es Panini, Pizza und vieles mehr. In die gleiche Kategorie fällt auch das Pane e Vino mit köstlichen belegten Sandwiches.

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So viele köstliche Eissorten – da fällt die Wahl schwer (Foto: Gelateria Giolitti)

Was zwischendurch in Rom natürlich auch immer geht, ist Eis! Es gibt zahlreiche herrliche Gelaterias. Für viele das beste Eis bietet die Gelateria Millenium. Andere geben ihrer süßen Sucht nach Eiscreme lieber im Giolitti nach. Hier gibt es wundervolle, riesige Eisbecher und eine große Auswahl an verschiedenen Eissorten. Ein wahres Paradies.

Restaurants in Rom

Abends gibt es ebenfalls eine fast endlose Auswahl an guten Restaurants in jeder Preiskategorie. Klassische römische Küche bietet beispielsweise das Ristorante Matricianella. Die Gnocchi alla romana sind ein Gedicht! Ebenfalls typisch italienisch isst man im Alle fratte di Trastevere. Die Pasta ist einfach nur lecker, danach ist man pappsatt. Wer günstig und lecker essen will, wandert durchs Studentenviertel, denn hier gibt es in jeder noch so kleinen Restauration allerbestes Essen zu guten Preisen!
Am Ende hilft nur noch ein Grappa (für die Erwachsenen, versteht sich) oder ein Espresso. Und dann ein schöner Abendspaziergang zurück ins Hotel, die schlafenden Kinder auf den Schultern.

Für Rom mit Kindern nicht vergessen:
Sonnencreme, Sonnenhut und ausreichend Flüssigkeit solltet ihr in Rom immer zu euch nehmen, bzw. dabei haben. Rom mit Kindern im Sommer ist zwar wunderbar – aber eben auch sehr heiß.

Die schönsten Kindersandalen für den Sommer

Für Spielplatzbesuche, Tobereien im Garten oder Spaziergänge am Strand dürfen sie nicht fehlen: die liebsten Kindersandalen. Wir haben uns durch die Onlineshops geklickt und die schönsten Modelle für euch zusammengestellt.

Bunte und auffällige Kindersandalen

Diese Sandalen scheinen eine innige Begegnung mit dem Regenbogen gehabt zu haben. Besonders auffällige Farbkombinationen und verschiedene Materialien zeichnen diese Modelle aus. Verziert mit Schnallen, Applikationen und Riemen, bereichern sie jeden Alltagslook. Aber auch bei Kinderpartys und besonderen Anlässen machen sie einen guten Eindruck.  

Sandalen mit grafischen Mustern 

Blumen, Tierprints und Schriftzüge tauchen auf diesen Sandalen auf. Nicht so zurückhaltend wie einfarbige Sandalen, aber dennoch mühelos zu allem kombinierbar. Denkbar ist auch ein Komplettlook im Lieblingsmuster eures Kindes. Ein wenig „Over the top“, aber absolut bezaubernd!

Einfarbige Sandalen – Minimalismus pur

Für diejenigen, die eher minimalistische Kindersandalen suchen, sind diese Modelle am besten geeignet. Da sie zeitlos sind und es sich zumeist um Unisexmodelle handelt, können sie auch an jüngere Geschwister vererbt werden. Weiches Leder, eine bequeme Sohle und atmungsaktive Materialien: das sind die Hauptmerkmale dieser schlichten Sandalen für Kinder.

Sportsandalen für aktive Kinder

In jeder Kindergarderobe sollte es auch ein paar Sportsandalen geben. Diese sind nicht nur äußerst komfortabel, sondern können auch zu vielen verschiedenen Anlässen verwendet werden. Die Füße werden den ganzen Tag über gut gestützt. Diese sportlichen Sandalen für Kinder sind für alle jungen Abenteurer besonders geeignet. Dank der technischen Materialien sind die Sandalen leicht zu reinigen, so dass eure Kinder unbeschwert die Natur erkunden können.  

Teaser- und Sliderbild: @Salt Water Sandals

Sommerfest: Coole Ideen für eine gelungene Gartenparty!

Ob Kindergeburtstag, Kaffeeklatsch oder ein Dinner mit Freunden – im Sommer finden alle Feiern mit Familie und Bekannten vorzugsweise draußen statt. Wir haben deshalb Tipps zum Ausrichten eines Sommerfestes notiert und bei Pinterest die schönsten Dekoideen für eine gelungene Gartenparty herausgesucht!

Tipps und Tricks für die perfekte Gartenparty

Die Sonne scheint, die Vögel singen und die Temperaturen rufen nach kurzen Hosen und Sommerkleidern: Es ist wieder Zeit für Gartenpartys, wenn auch aktuell im kleineren Rahmen.
Aber was braucht man, um eine perfekte Gartenparty zu schmeißen? Hier kommt eine kleiner Guide, mit dessen Hilfe ihr ein tolles Sommerfest organisieren könnt.

Garten vorbereiten

Als erstes solltet ihr den Zustand eures Gartens überprüfen. Wenn ihr fleißige Gärtner seid, ist das natürlich kein Problem. Falls ihr es bisher noch nicht gemacht habt, entfernt verblühte Stauden und wucherndes Unkraut. Überlegt euch, wo Tische und Stühle stehen könnten, und ob dort zusätzlich noch etwas angepasst werden muss. Ein paar blühende Pflanzen oder Kräuter in Töpfen lassen unschöne Ecken gleich viel attraktiver erscheinen. Achtet bei gekauften Gartenpflanzen unbedingt darauf, dass diese nicht gespritzt sind – dann können sie ungehindert Bienen und Insekten anziehen.

Eine Lösung für jede Wetterlage

Der Sommer ist nicht immer berechenbar. Ein plötzlicher Wetterumschwung kann die Party gefährden. Deshalb ist es immer gut, praktische Lösungen auf Lager zu haben. Wind z. B. kann wirklich unangenehm sein. Wir empfehlen, alle freistehenden Dinge gut zu fixieren oder zu beschweren: Tischdecken am Tisch befestigen und eher schwere Deko-Objekte wählen. Müllbeutel am Besten im Haus deponieren. Um eventuell ein Buffet bei Regen schnell abzudecken, haltet eine große Plane oder aufgeschnittene Mülltüte bereit. Auch Hitze kann unerträglich sein. Sollte eure Gartenparty im Hochsommer steigen, ist es angebracht, die Gäste immer mit ausreichend Wasser und gekühlten Getränken zu versorgen. Für die Kinder ist ein Planschbecken oder ein Rasensprenger bestimmt eine willkommene Abkühlung. Ein Gartenzelt könnte parat stehen, um bei Regen oder zu großer Sonneneinstrahlung für Schutz zu sorgen.

Essen und Getränke fürs Gartenfest

Wenn es sich räumlich einrichten lässt, ist das Buffet im Haus am besten aufgehoben. Soll es draußen stehen, sorgt unbedingt für einen Platz im Schatten, idealerweise unter einem Zelt oder Schirm, so dass auch ein paar Regentropfen dem Essen nichts anhaben können. Vermeidet Salate mit Mayo oder ähnlich leicht verderbliche Speisen. Nicht nur Getränke, sondern auch Salatschüsseln kann man zusätzlich in größeren Schüsseln mit Eiswasser kühl halten. Besorgt für Flaschen mehrere Kühlmanschetten oder Flaschenkühler – bestimmt könnt ihr viele im Freundeskreis leihen. Mit großen Tellern könnt ihr Schüsseln abdecken, so dass keine Insekten ins Essen fliegen. Eventuell machen auch Abdeckungen für Gläser und Flaschen Sinn, um die Begegnung mit einer im Getränk schwimmenden Wespe zu vermeiden.

Motto aussuchen

Wenn ihr euch über die grundlegende Dinge Gedanken gemacht habt, könntet ihr noch ein Motte für die Party festlegen. Je nachdem ob es eine Geburtstagsfeier für Kinder, eine Grillparty oder ein einfaches Treffen mit Verwandten sein wird. So lassen sich Entscheidungen für die Deko noch einfacher treffen. Am einfachsten ist es, eine Farbe als Motto zu wählen. Pastellfarben wie Rosa, Blau, Grün oder Hellgelb sind immer leicht umzusetzen, und haben auch die größte optische Wirkung.

Die schönsten Dekoideen für das Sommerfest

Palettentisch

Wer komplett auf Möbel verzichten möchte, für den eignen sich vielleicht die Europaletten, die man rundherum ganz gemütlich gestalten und im Nachhinein auch wieder umfunktionieren kann.

Limonadenbar

Mit solch einer Limonadenbar ist ganz schnell für ein weiteres Highlight und eine leckere Getränkeauswahl gesorgt. Eine Kinderbar ist ebenfalls ein Hingucker und die Kinder können sich so selbstständig mit Limonade versorgen. Eine alte Schubkarre, mit Eis gefüllt sorgt dafür, dass Getränke gekühlt und immer griffbereit sind.

Spielplatz

Eltern können entspannter feiern, wenn die Kleinen sich in einem separatem Bereich beschäftigen können. Sei es ein Platz zum Essen am exklusiven Kindertisch oder ein Zeltelt das zum Ausruhen, Geschichten anhören oder zum Kuscheln einlädt. Auch eine Spielecke ist ganz wichtig, damit sie immer beschäftigt und unabhängig von den Eltern sind.

Kerzeneimer

Eine anständige Gartenparty muss über die richtige Beleuchtung verfügen. Es gibt nichts Schöneres, als bei Sonnenuntergang mit einer Flotte von angezündeten Kerzen zu speisen. Die Idee der schwimmenden Kerzen ist definitiv köstlich, besonders mit dem Zusatz von frischen Blumen!

Laterne

Laternen und Girlanden sind natürlich Teil der Dekoration. Kleine Lichter, bunte Bänder und vielleicht, warum nicht, Äste und Blumen werden zur Hauptattraktion und machen die Atmosphäre fröhlicher und intimer zugleich.

Accesssoires fürs Sommerfest

Hier folgen noch ein paar Produkte, die Tisch und Buffet zu einem Hingucker machen:

Mit diesen Produkten seid ihr startklar für eure Gartenparty. Die Mischung aus Naturmaterialien und sanften Farben hinterlässt bestimmt einen bleibenden Eindruck! Insgesamt empfehlen wir auf Nachhaltigkeit zu achten. Versucht Einweggeschirr zu vermeiden. Greift entweder zu normalem Geschirr oder zu Holzbesteck und wiederverwendbarem Bambusgeschirr. Wenn ihr nicht auf Strohhalme verzichten wollt, wählt die Varianten aus Glas, Metall oder recyceltem Papier.

Teaser- und Sliderbild: Unsplash

Caorle: Geheimtipp für den Familienurlaub

Bibione, Jesolo, Rimini – viele kennen diese italienischen Badeorte noch aus der eigenen Kindheit. Doch Caorle ist ein Geheimtipp. Die hübsche Stadt am Golf von Venedig hat sich ihren ursprünglichen Charme bewahrt und bietet alles, was man für einen Familienurlaub braucht. Strand, Erholung, zahlreiche sportliche Aktivitäten, leckeres Essen und wunderbare Natur. Wir verraten euch unsere Lieblingsplätze in Caorle.

Caorle: Von Venedig nur ein Katzensprung

Malerisch: Die Häuser in der Altstadt von Caorle leuchten in Pastellfarben (Foto: Privat)

Caorle liegt rund 60 Kilometer nordöstlich von Venedig entfernt und lässt sich von dort aus bequem mit dem Auto in einer Stunde erreichen. Schon während der Fahrt bezaubert die Landschaft Venetiens: weite Felder, dazwischen Wasser von den zahlreichen Lagunen. Besonders im Frühsommer blüht und grünt es wunderbar, der Mohn leuchtet Rot zwischen den Weizenfeldern.

Traumhaft schöne Landschaft: Im Frühsommer blüht der Mohn auf den Feldern (Foto: Privat)

Während die Badeorte Jesolo und Bibione vielen ein Begriff sind und seit den 1960er Jahren als beliebtes Ziel für den Familienurlaub gelten, ist Caorle eher noch ein Geheimtipp – zum Glück! Dabei bietet der charmante Fischerort mit dem hübschen Hafen, der pittoresken Altstadt und dem weiten Sandstrand alles, was man für erholsame Tage mit der Familie braucht. Wer die unmittelbare Nähe zum Meer liebt, findet zahlreiche Hotels direkt am West- und Oststrand. Für Campingfreunde gibt es verschiedene Campingplätze, zum Beispiel das Camping Laguna Village oder den Campeggio Falconera an der Lagune von Caorle mit kleinen Bungalows, Stellplätzen und Swimmingpool.

Der Strand: 18 Kilometer Badevergnügen

Schöne Aussicht: Vom „Hotel Panoramic“ blickt man auf den Pool und den weiten Oststrand (Foto: Privat)

Unsere Unterkunft, das hübsche „Hotel Panoramic“, liegt am Ende des Oststrands und bietet eine wunderschöne Aussicht auf den breiten Strand und das Meer. Zum Hotel gehört ein sehr sauberer und großer Pool, an dem man entspannt im Liegestuhl liegen kann. Über die Straße geht es in drei Minuten zum Strand, der sehr sauber ist und sich bestens auch für kleine Kinder eignet.

Badespaß: Kinder und Hunde sind willkommen an den Stränden (Foto: Caorle Tourismus)

Das Wasser ist nicht tief, der Sand ganz weich und weiß. Die Liegestühle mit den Sonnenschirmen gehören zum Hotel und bieten angenehmen Schatten. Snacks, Getränke und Eis gibt es am wenige Meter entfernten Kiosk, daneben liegt gleich ein kleiner Spielplatz. Über insgesamt 18 Kilometer erstreckt sich der Strand von Caorle. Während es am Weststrand besonders in der Hauptsaison sehr voll und trubelig werden kann, ist es am Oststrand etwas ruhiger. Wer mit den Einheimischen baden will und auf Liegestuhl und Sonnenschirm verzichten kann, findet Ruhe am wunderschönen Naturstrand Brussa, circa eine halbe Stunde mit dem Fahrrad von Caorle entfernt. Hier, wie auch an anderen Stränden, sind auch Hunde willkommen.

Aktivurlaub mit Gelegenheit zum Genießen

Süße Versuchung: Den Biscotti kann man nur schwer widerstehen (Foto: Privat)

Für aktive Familien ist Caorle perfekt, denn es gibt jede Menge zu entdecken. Am besten erkundet man das Städtchen und die Umgebung mit dem Fahrrad. Räder lassen sich praktisch und unkompliziert bei vielen Hotels oder örtlichen Fahrradvermietungen (z. B. Caorle Bike) ausleihen.

Ein echter Genuss: Der Vorspeisenteller mit frischen Muscheln und Octopus (Foto: Privat)

Einen Ausflug in die hübsche Altstadt sollte man auf jeden Fall einplanen. Hier kann man durch die Gassen mit den bunten Häusern bummeln, die Kinder freue sich über ein leckeres Eis oder süße Kekse (schmecken natürlich auch Erwachsenen!), die kleinen Läden laden zum Shoppen ein. Und wer nach dem Bummeln hungrig ist, findet zahlreiche Cafés und Restaurants wie das Ristorante da Buso, das Al Postiglione (ausgezeichnete Pizza) oder das wunderbare Ristorante Ai Bragozzi, in dem es köstliche Fischspezialitäten und Muscheln gibt.

Durch die privilegierte Lage direkt am Meer und an der Lagune ist Caorle ein wahres Paradies für Fischliebhaber: Hier kommt alles fangfrisch auf den Teller. Die Restaurantbetreiber kommen in den Hafen und begutachten den Fang der Fischer, bevor sie bei der „Stillen Auktion“ mitbieten. Dabei flüstern die Interessenten dem Auktionator ihr Angebot ins Ohr. Den Zuschlag erhält der Höchstbietende. Anschließend kommen die Köstlichkeiten aus dem Meer in die Küche und dann auf den Teller. Lecker!

Lohnenswert: Ein Ausflug zu den Casoni

Sehen aus wie kleine Hobbithäuser: Die traditionellen Casoni (Foto: Privat)

Wer das ursprüngliche Caorle kennenlernen will, sollte mit den Kindern einen Ausflug zu den Casoni machen. Casoni heißen die traditionellen Hütten der Fischer, die aussehen wie kleine Hobbithäuser. Sie sind aus Holz und Schilf gebaut. Die äußere Schilfschicht wird regelmäßig erneuert. Früher wohnten die Fischer samt ihren Familien in den Casoni. Heute werden sie nur noch als Freizeit-Hütte genutzt, ohne Übernachtungsmöglichkeit. Der Blick über die einzigartige Lagunenlandschaft ist bezaubernd. Nur einen kleinen Haken gibt es: Die Mücken sind aufgrund des vielen Wassers und der hohen Luftfeuchtigkeit überaus zahlreich und aggressiv. Deshalb unbedingt Mückenschutzspray und Stichsalbe mit einpacken!

Einfach, aber unbeschreiblich gut: Frische Muscheln und gegrillte Sardinen von Gigi (Foto: Privat)

In den Casoni lassen sich Fischerei-Utensilien, alte Fotos, maritime Andenken und jede Menge persönlicher Erinnerungen  bewundern. Wir hatten das Glück, mit einem alteingesessenen Fischer und „Urgestein“ zu sprechen, der uns jede Menge Wissenswertes rund um den Fischfang und seine lange Tradition in Caorle berichten konnte. Anschließend gab es in dem hübschen Casone von Gigi frisch gekochte Jakobsmuscheln und die besten gegrillten Sardinen, die ich seit langem gegessen habe.

Für Kinder ist es spannend, die Fischerboote zu begutachten oder vielleicht sogar mit einem der Fischer mal ein wenig in die Lagune hinauszufahren. Und an den märchenhaften Casoni kann man sich gar nicht sattsehen. Hier fühlt man sich wirklich in eine andere Zeit zurückversetzt.

Weinanbau und moderne Kunst

Das hübsche alte Gutshaus wird für Feste genutzt (Foto: Privat)

Caorle besitzt wirklich alles, was man sich nur wünschen kann. Auch Weinkenner kommen hier auf ihre Kosten. Auf dem trockengelegten Gelände Ca‘ Corniani (einst Sumpfgebiet), drei Kilometer vom Ort entfernt, wird Wein angebaut, den man im hauseigenen Weinkeller verkosten kann. Ca’ Corniani ist heute ein moderner, landwirtschaftlicher Großbetrieb, der mit modernster, umweltfreundlicher Energie arbeitet und das historische Erbe des Landguts behutsam in die heutige Zeit integriert.

Originalgetreu: Die Skulptur eines Hundes von Alberto Garutti (Foto: Privat)

Das hübsche historische Gutshaus wird von Rosen umrankt und hat eine ganz bezaubernde Ausstrahlung. Es wird unter anderem für Hochzeitsfeiern genutzt. Man kann sich direkt vorstellen, wie schön und ausgelassen hier im Sommer bis tief in die Nacht gefeiert wird.

Zudem gibt es im Moment auch moderne Kunst auf dem weitläufigen Gelände von Ca´Corniani zu bewundern. Die Installationen des Italieners Alberto Garruti stehen an drei verschiedenen Orten und stellen eine spannende Verbindung zwischen Tradition und Gegenwart her.

Caorle: Liebe auf den ersten Blick

Romantik pur: Sonnenuntergang an der Promenade mit Blick auf die Kirche Madonna dell’Angelo (Foto: Karsten Würth)

Wir haben zwar nur vier Tage in Caorle verbracht. Doch die haben schon genügt, um sich Hals über Kopf in den hübschen kleinen Ort zu verlieben! Caorle ist ein wunderbares Reiseziel für Familien. Leicht zu erreichen, gesegnet mit einem wunderbaren Strand und herrlicher Landschaft. Dazu das leckere Essen, die kinderfreundlichen Italiener und schönstes Sommerwetter.

Kinder lieben den Strand von Caorle: Hier kann man baden und buddeln (Foto: Caorle Tourismus)

Einziger Wermutstropfen: Auch die Italiener (und die Österreicher) wissen, wie schön es hier ist. Deshalb wird es in den Sommermonaten Juli und August auch dementsprechend voll. Der Insider-Tipp von Annalisa Greco vom Tourismusverband Caorle, lautet deshalb: Etwas abseits der Saison kommen – im Mai oder im September, Oktober. Dann ist es nicht überfüllt und man kann die Schönheit der Stadt und der Natur in aller Ruhe genießen.

Weitere Infos rund um unser neues Lieblingsziel Caorle gibt es bei Girasole PR.

Ihr sucht spontan noch ein Reiseziel für euren diesjährigen Familienurlaub? Wir wäre es mit Kreta mit Kindern? Wir haben tolle Tipps für euch!

Sonnenschutz für Kinder – Das sollten Eltern im Sommer beachten

Wir lieben Sonne! Aber gerade bei Kindern ist ein vorsichtiger Umgang gefragt. Der richtige Sonnenschutz  ist für den Nachwuchs besonders wichtig.

Kinderhaut ist empfindlich, das ist allen Eltern klar. Für den Sonnenschutz bedeutet es, dass Kinderhaut nicht schnell und ausreichend UV-Schäden „reparieren“ kann. Ihr fehlt noch die Möglichkeit, genügend Pigmente zu produzieren, die als natürlicher Eigenschutz dienen. Dieser körpereigene Schutz vor Sonnenstrahlen entwickelt sich erst im Verlauf von Jahren. Hut und Sonnenbrille, Sonnenschutzkleidung sowie das richtige Sonnenschutzmittel sind darum für die Kleinen ein noch größeres Muss als bei Erwachsenen wenn es nach draußen geht.

Sonnenschutz für Kinder: Vorsicht auch im Schatten

Direkte Sonnenbestrahlung sollte innerhalb des ersten Lebenjahres, wenn möglich, komplett gemieden werden. Wer im Sommer draußen spielt, sollte das besser immer im Schatten tun. Und auch hier ist Vorsicht angesagt. Denn bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung dringen selbst dann noch bis auf die Haut durch.

Die richtige Kleidung

Neben einem schattigen Plätzchen schützt natürlich auch die richtige Kleidung. Das solltet ihr wissen:

  • Der Kopf, ganz besonders das Gesicht, Nacken und Ohren sind sehr empfindlich. Ein Hut, eine Kappe oder ein Tuch mit einem Schirm und ein Nackenschutz sollten darum Pflicht sein.
  • Die Kleidung sollte möglichst viel vom Körper bedecken, aber natürlich luftig und nicht zu eng sein. Langärmelige Hemden oder Shirts und weite, lange Hosen sind ideal.
  • Aber Achtung: Nicht alle Stoffe sind sonnendicht. Mittlerweile gibt es Kleidung, deren Stoffe durch besondere Webtechniken oder Imprägnierungen UV-Schutz bieten. Diese sollten dem „UV-Standard 801“ entsprechen und der UV-Schutzfaktor (UPF) sollte mindestens 30 betragen.
  • Beim Schwimmen sollten Schultern und Rücken möglichst durch ein T-Shirt oder lange Schwimmkleidung geschützt sein. Wählt am besten einen Stoff mit einem UV-Schutzfaktor.
  • Auch die Füße können Sonnenbrand bekommen. Geschlossenes Schuhwerk zu tragen ist im Sommer natürlich eine schwierige Sache, zudem ist barfuß laufen gerade für kleine Kinderfüsse besonders gesund. Aber am Strand, wenn euer Kind lange in der Sonne ist, lohnen sich geschlossene Wasserschuhe. Wenn das nicht geht oder die Schuhe ständig wieder ausgezogen werden, dann unbedingt immer den Fußrücken gut eincremen.

Sonnencreme für Kinder: Darauf muss man achten

Ergänzend zum textilen Sonnenschutz sollten alle nicht geschützten Körperteile wie Hände, Gesicht, Fußrücken durch Sonnencreme geschützt werden. Was es dabei zu beachten gilt, verraten wir hier:

  • Die Sonnencreme sollte UVA- und UVB-Strahlen blocken und mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 ausgestattet sein, besser für Kinderhaut ist 50.
  • Chemische Sonnenschutzfilter brauchen länger, um ihren vollen Schutz zu entfalten. Also mindestens 30 Minuten bevor es nach Draußen geht, eincremen.
  • Bei einem längerem Aufenthalt im Freien ist es besser, die Haut wiederholt einzucremen, da durch Schwitzen und Abrieb durch Textilien und Co. der Schutz häufig abgetragen wird.
  • Aufgepasst: Häufiges Eincremen und ein hoher Lichtschutzfaktor sollten trotzdem nicht dazu verleiten, Kinder unbesorgt zu lange in der prallen Sonne spielen zu lassen.

Welche Sonnencreme ist besser: Mineralische Filter oder chemische Filter?

Wenn Kinderhaut im Sommer UV-Strahlung ausgesetzt ist, können sowohl chemische als auch mineralische UV-Filter Schutz bieten. Sie wirken auf unterschiedliche Weise und haben hinsichtlich ihrer Verträglichkeit und Handhabung Vor- und Nachteile.

Mineralische Filter in der Sonnencreme

Mineralische Filter legen sich wie eine Schutzschicht auf die Haut und reflektieren so das Sonnenlicht. Dadurch lässt sich die Creme häufig schlechter verteilen, das heißt sie „weißelt“ und sollte besser nicht geschluckt werden. Dafür ist die Haut sofort nach dem Auftragen geschützt. Hautreaktionen sind eher selten. Mineralische Filter eignen sich darum besonders gut für ohnehin empfindliche Kinderhaut.

Chemische Filter in der Sonnencreme

Im Gegensatz zu mineralischen Filtern reflektieren chemische Filter das Sonnenlicht nicht, sondern dringen in die äußere Schicht der Haut ein. Moleküle wie Benzon, Trisiloxan oder Drometrizol nehmen dort UV-Strahlung auf, wandeln sie in Wärme um und verhindern einen Sonnenbrand. Sie lassen sich besser auftragen und dringen gut in die äußeren Schichten der Haut ein. Allerdings entfalten sie ihre volle Wirkung erst nach 20 bis 30 Minuten. Bestimmte chemische UV-Filter stehen zudem im Verdacht, hormonell zu wirken.

Das Sonnenbrandrisiko ist im Wasser erhöht

Beim Schwimmen oder Planschen am Wasser ist das Risiko für einen Sonnenbrand besonders hoch. Nicht nur, dass das Wasser die Sonnenstrahlen reflektiert und damit ihre Strahlkraft nochmal erhöht. Viele Stoffe in den Sonnencremes sind auch nicht wasserfest. Darum sollte nach jedem Baden der Sonnenschutz erneuert werden und das am Besten mit ausgewiesen wasserfesten Sonnenschutzmitteln.

Wer die Umwelt nicht zu sehr belasten will, der achtet außerdem darauf, dass das Sonnenschutzprodukt nicht schädlich für Korallen und anderes Meeresgetier ist. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass einige Inhaltsstoffe in den Cremes mit für das Sterben der Korallen verantwortlich sind.

Die Sache mit dem Vitamin D

Übrigens, viele Eltern sind besorgt, dass ihre Kinder durch zu starken Sonnenschutz eventuell unter Vitamin D Mangel leiden könnten. Dieser lebenswichtige Stoff wird bei Synthese mit UVB-Strahlung gebildet. Ausgerechnet dem Stoff, der so schädlich sein soll.

Allerdings wird auch der beste Sonnenschutz und die beste Sonnencreme niemals 100 Prozent der Sonne von der Haut fernhalten können. Trotz der entsprechenden Sonnencreme kann das wichtige Vitamin also gebildet werden.

Bilder:@Unsplash, Gettyimages

Campingausstattung für Familien – 20 praktische Dinge

Camping mit Kindern – hier ist gute Vorbereitung wichtig, besonders wenn ihr zum ersten Mal mit der Familie Zelten geht. Dem Ruf der Wildnis zu folgen, anstatt dem Weg zum fertigen Frühstücksbüffet des 4 Sterne Hotels, wird immer beliebter. Unerschrockene, die im Sommer Outdoor-Urlaub machen, müssen vor allem gut ausgestattet sein. Hier unsere Essentials, damit ja nichts schief geht.

Schöne Campingausstattung für Familien

@Unsplash

Zugegeben: Der Outdoor-Urlaub bietet unendliche Weiten. Und damit ist nicht nur der endlose Sternenhimmel über dem Zelt gemeint oder die Aussicht vom höchsten Berg – nein, es geht um die Ausrüstung. Mittlerweile gibt es so viel funktionale Spielereien, die jedes Outdoor-Herz höher schlagen lässt. Es ist aber auch wirklich spannend, was sich Outdoor-Hersteller immer wieder Neues überlegen, um noch mehr mit noch weniger Platz und Gewicht zu bieten. Wir haben uns mal umgeschaut und unsere Outdoor-Wunschliste zusammengestellt. Wenn die Wildnis ruft, sollte man ihr folgen können – mit unseren Essentials kein Problem!

Ausstattung für die Campingküche

Was Gescheites auf den Teller macht jeden Outdoor-Spaß noch besser. Und wer dabei nicht unbedingt jeden Tag Ravioli aus der Dose essen mag, der sollte in die richtigen Gerätschaften investieren. Diese sind wunderschön und funktional. Stilverliebte Camping-Köche werden hier ihren kulinarischen Spaß haben. Wer im Freien kochen und essen will, braucht unbedingt das Kochset von Quechua aus robustem Inox-Edelstahl. Man braucht nicht viel um leckere Gerichte beim Camping zu vorbereiten. Die beste Tricks und Ideen für die Camping Küche findet ihr in dem Buch „Die Familien Camping Küche“. Ein weiteres wichtiges Element ist die Kühltasche. Zwar ist diese Variante für leicht verderbliche Produkte bei sehr hohen Temperaturen nicht ausreichend,  aber um ab und zu ein paar Getränke kühl zu halten optimal! Auf fast jedem Campingplatz kann man seine Kühlakkus in ein Gefrierfach legen. Wichtig hierfür: ein zweites Set mitnehmen und eine Tüte, die mit Namen beschriftet ist.

Schlafen und Ausruhen auf dem Zeltplatz

Ein transportables Kinderzelt ist nicht nur beim Outdoor-Urlaub einsetzbar, sondern auch beim Besuch bei Freunden oder am Strand. Mit dem Schlafsack von Globetrotter werden sich eure Kinder so fühlen, als hätten sie ihr Bett in dem Kinderzimmer nicht verlassen. Bequem und umhüllend, ist es auch ideal für kleine Mittagsschläfen. Die Hängematte ist auch besonders cool für den Camping-Urlaub. Einfach anzubringen, ist sie auch für den Garten oder Park geeignet. Der Hochstuhl aus Holz von SUPAflat ist sicherlich etwas schwerer als Modelle aus Textil, aber allemal stabiler und wesentlich schöner. Größere Kinder sitzen  am Tisch am besten auf den gleichen Stühlen wie die Eltern.

Outdooraccessoires für Kinder

Camping hat nicht mehr unbedingt was mit wilder Natur zu tun, aber gerade als Familie sollte man diese Gelegenheit trotzdem für ein paar Naturerlebnisse nutzen. Im Regen die Karte anschauen? Die Kids bei Laune halten? Im Dunkeln noch mal zur Toilette? Alles keine große Sache mit diesen netten Gadgets, die besonders viel Spaß machen. Wenn die Kids ihre eigene Kinder-Kopflampe haben, nehmen sie diese nicht so schnell wieder ab. Für diejenigen, die seltene Insekten erforschen und suchen möchten, sollte das Insektenhaus von Scout in der Ausrüstung nicht fehlen. Um alles immer ohne große Mühe dabei zu haben, braucht man unbedingt den Rucksack von Jack Wolfskin: geräumig, leicht und grün – perfekt getarnt im Wald. Wer nicht im Süden zeltet, braucht auch im Sommer wärmende Outdoorkleidung – besonders nach Sonnenuntergang. Ein Weste wie die von Taio ist dafür ideal!

 

 

Sommerliche Looks für den Strandurlaub – A perfect day

Bevor sich der Spätsommer dem Ende zeigt, alle nochmal schnell ins kühle Nass! Die passende Kindermode für den Strandurlaub darf da nicht fehlen. Lässig soll es aussehen, aber auch praktisch funktionieren für all die  Tobereien im Wasser. In Zusammenarbeit mit  Modefotografin Camila Gutierrez und Stylistin Maria Montane inszenierten wir die neue Mode für den perfekten Freundeurlaub unter dem Motto „A perfect day“, die mit sommerlichen Accessoires, knalligem Neon und nostalgischen Streifen Lust auf Sonne macht.

Fotos: Camila Gutierrez
Assistentin: Gabriela Zaldivar
Stylistin: Patricia Cedeno and Maria Montane
Assistentin: Arva Bharmal
Models: Charis, Kaylee, India and Maxwell

Coole Sommerhüte

Achtung, Kopfbedeckung nicht vergessen! Bei tropischen Temperaturen (auch im Spätsommer!) und starkem Sonnenschein sind schützende Hüte, Caps und Mützen gefragt. Zum Oversize Strohhut gesellen sich verspielte Volantshirts für Mädchen, tolle Kinderbrillen mit UV-Schutz oder lässige Retro-Ringelshirts. Für ein bisschen frische Luft sorgen stylische Kinderfächer in tollen Farben.

Streifen auf Sommermode gehen immer!

Wer dachte, die Mode hat sich an Streifen satt gesehen, hat weit gefehlt. Auch in diesem Sommer erobert der Marine Look wieder die Kindermode. Doch Blau und Weiß war gestern! Diese Saison kommen die Streifen in knalligen Neonfarben daher. Unter anderem gesehen bei Caramel London sowie Wander and wonder. Wunderbar harmonisch wirkt Neon übrigens auch zu sanfteren Pastelltönen!

Lesen am Strand – Kinderbücher für den Urlaub

Langweilig am Strand? Die passende Strandlektüre für Kinder haben wir auf lunamag für euch zusammengestellt. Von lustigen Kaninchengeschichten über spannende Klassenreisen bis hin zu
abenteurlichen Dschungel Stories – hier dürfte für jeden etwas dabei sein. Notfallplan: Durch Mamas Modezeitschrift blättern!

Ab ins Wasser!

Bunte Rüschen und kleine Blumenmuster erobern die Kinderbademode.  Kein Strandtuch zur Hand? Dann einfach den Oversize Turban als Handtuch umfunktionieren! Kleine Schnorchler, nicht die Taucherbrille vergessen!

In freundlicher Zusammenarbeit mit:

Caramel London, Wander and wonder, Long live the queen, Coco au lait, Aymara, Lorna Murray, Carla Colour und Junia Kids Sunglasses

Gesund & erfrischend: Sommer-Getränke für Kinder

Endlich ist der Sommer da! Deshalb stellen wir euch eine Auswahl an erfrischenden, gesunden Getränke-Rezepten vor, die während der warmen Tage für Abkühlung sorgen. Ganz ohne Überdosis Zucker!

Ein kühler Drink ist perfekt, um einen heißen Sommertag zu überstehen. Leider sind viele bunte Sommer-Getränke mit reichlich Zucker versetzt, was wir lieber vermeiden wollen. Deshalb haben wir hier ein paar Rezepte für euch rausgesucht, die ihr ohne schlechtes Gewissen servieren könnt!

Gesunde Sommer-Getränke
Foto: Monika Grabkowska / unsplash.com

Während reines Wasser zwar immer noch das gesündeste ist, sind Getränke mit ein wenig Geschmack im Sommer eine tolle Abwechslung. Denn wenn die Sonne vom Himmel brennt, ist es wichtig, genug zu trinken. Doch künstlich aromatisierte Getränke, die viel Zucker beinhalten, tun weder der Gesundheit noch dem Flüssigkeitshaushalt gut.

Schnelle und gesunde Sommer-Getränke für Kinder

Watermelon Chiller

Erfrischender und kühler Wassermelonensaft mit einem Spritzer Zitrone und etwas Minze. Das perfekte Getränk, um einen heißen Sommertag zu genießen.

2 Tassen kleingeschnittene, gekühlte Wassermelone ohne Kerne
½ Tasse ungesüßter Preiselbeersaft
Saft aus ½ Zitrone
Minzblätter

Alle Zutaten solange in den Mixer geben, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Über Eiswürfel gießen und genießen!

Green Tea Drink

Sprudelnd und gesund!

Mische grünen Tee mit Mineralwasser und süße das Ganze mit etwas flüssigem Stevia oder Agavensirup (wenn du magst). Auch ein bisschen Apfelsaft gibt Süße.

Gurkenwasser

Gurken enthalten viele wichtigen Vitamine. Dieses Sommer-Getränk ist super einfach zuzubereiten und sehr erfrischend!

1 mittelgroße Gurke in Scheiben schneiden
Wasser

Die Gurke und das Wasser in einen großen Krug geben und eine Stunde im Kühlschrank stehen lassen. Fertig!

Pfirsich Smoothie

Der Pfirsich Smoothie ist ein perfekter Nachmittagssnack für Groß und Klein.

4 große Pfirsiche, Kerne entfernen
½ Tasse Bio-Vollmilch
½ Tasse Bio-Griechischer Joghurt
1 Teelöffel gehackter Ingwer
Minze
Eiswürfel

Pfirsiche, Milch, Joghurt, Eiswürfel und Ingwer in einen Mixer geben. Gut mischen und mit Minze servieren.

Erfrischender Kräutergenuss

Einige Zweige Minze, Koriander, Basilikum und Thymian
Frischer Zitronensaft
Sprudelwasser

Die Kräuter in einen Krug geben, den Zitronensaft sowie die Eiswürfel dazugeben und mit Mineralwasser auffüllen. Ein Schuß Apfelsaft bringt Süße und Geschmack.

Agua Fresca

Dieses beliebte mexikanische Getränk kombiniert erfrischendes Wasser mit deinen Lieblingsfrüchten.

Wasser
2 Tassen deiner Lieblingsfrüchte (Erdbeeren, Ananas, etc.)
Frisch gepresster Limettensaft

Das Obst und das Wasser mit einem Mixer pürieren, in einen Krug geben und Limettensaft zugeben. Alles für eine Weile kalt stellen.

alkoholfreie Cocktails
Foto: Brooke Lark / unsplash.com

Orangen-Kamille-Eistee

Kamillentee mit 4 Teebeuteln und 750 ml Wasser zubereiten. Vollständig abkühlen lassen. ½ Tasse Orangensaft hinzufügen, in einen Krug geben und servieren.

Lavendel Limonade

Blumig, süß und sauer!

Wasser
Getrocknete Lavendelblüten
1 Tasse frischer Zitronensaft
Flüssiger Stevia-Extrakt (falls gewünscht)

2 Tassen Wasser zum kochen bringen und die Lavendelblüten hinzufügen. Vom Herd nehmen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen. In einen Krug geben und die restlichen 4 Tassen Wasser, den Zitronensaft und ggf. das Stevia hinzufügen. Den Krug für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach servieren.

Trink-Tipps für den Sommer

Vermeidet Elektrolytersatzgetränke, Softdrinks und andere (industriell) gesüßte Getränke. Trinken solltet ihr hauptsächlich Wasser und nur gelegentlich mal eine Abwechslung genießen wie eins der oben genannten Getränke, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Saftschorlen. Besonders wenn ihr im Alltag aktiv seid, sorgt immer dafür, eine Flasche Wasser dabei zu haben.

Foto Slider: Kaizen Nguyen / unsplash.com

Süße Idee für die Kinderparty: Wassermelonen-Granita

Sommer, die Sonne scheint, die Ferien stehen vor der Tür. Genau die richtige Zeit für eine schöne Kinderparty im Grünen! Wir haben erfrischende Rezeptideen für eine gelungene Feier mit euren Freunden. Probiert doch einfach mal die leckere Wassermelonen-Granita…

Die Bezeichnung Granita stammt übrigens aus dem Italienischen und bezeichnet ursprünglich eine gefrorene sizilianische Süßspeise mit einer körnigen (lateinisch: granum) Konsistenz . Die Wassermelonen-Granita schmeckt gerade an heißen Tagen herrlich erfrischend und ist leicht zuzubereiten.

Hier kommt das Rezept:

Wassermelonen-Granita-Dessert (für etwa 8 Gläser)

Für die Wackelpudding-Schicht:

Erfrischung für den Sommer: Wassermelonen-Granita (Foto: EMF Verlag)

1 Päckchen Waldmeister­-Götterspeise für 500 ml Wasser

Für die Dekoration:

30 g Zartbitter­schokolade

Für die Granita: 

50 g Zucker
4 EL Zitronensaft
1 kg Fruchtfleisch einer Wassermelone, möglichst kernarm

Außerdem: Pürierstab, gefriertaugliche Schale, Gefrierbeutel

Und so gelingt die Granita für eure Kinderparty:

Am Vortag für die Granita Zucker, 100 ml Wasser und Zitro­snensaft in einem kleinen Topf mischen und unter Rühren aufkochen. So lange köcheln, bis der Zucker sich gelöst hat. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Währenddessen die Wassermelone schälen und in grobe Stücke schneiden, Kerne entfernen und in einem hohen Gefäß zusammen mit dem Zuckersirup pürieren.

Das Wassermelonenpüree in ein gefriertaugliches, flaches Gefäß geben und mindestens 6 Stunden frosten. Dabei etwa stündlich mit einer Gabel durchschaben.

Den Wackelpudding nach Packungsanleitung zubereiten und in kleine Gläser füllen, etwa 3 cm hoch. Den Wackelpudding im Kühlschrank fest werden lassen. Nach etwa 2 Stunden die Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen und in einen Gefrierbeutel geben. Etwas abkühlen lassen. Dann eine kleine Ecke des Beutels abschneiden. Sobald die Schoko­lade nicht mehr allzu flüssig ist, kannst du so kleine Wasserme­lonenkerne an die Innenseite des Glases spritzen. Das klappt am besten, wenn das Glas direkt aus dem Kühlschrank kommt.

Weitere Ideen für eine tropische Kinderparty gibt es im Buch (Foto: EMF Verlag)

Granita vor dem Servieren noch einmal mit einer Gabel auflockern und in die vorbereiteten Gläser füllen.

Weitere süße Rezeptideen für eine gelungene Kinderparty findet ihr im Buch „Tropical Party“ von Emma Friedrichs (EMF Verlag). Oder ihr probiert einfach mal ein selber gemachtes Eis? Rezepte für Eis ohne Eismaschine findet ihr hier!

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SOS: Was tun bei Sonnenbrand bei Kindern?

Ob Groß oder Klein: Wir alle lieben die Sonne! Was aber, wenn die empfindliche Kinderhaut zu viele Sonne erwischt hat und ein Sonnenbrand oder – noch schlimmer – ein Sonnenstich droht? Wir haben ein paar Erste Hilfe Tipps für euch!

Sonnenbrand ist natürlich nie gesund für die Haut, aber besonders bei Kindern unter 12 Jahren kann es zu schweren Folgeschäden der Haut auch im Erwachsenenalter führen. Das oberste Gebot lautet also: Sonnenhut und Sonnencreme sind absolute Pflicht. Und: Lieber die Kleinen aus der Sonne und unter Umständen das Genörgel in Kauf nehmen, als einen Sonnenbrand oder Sonnenstich riskieren.

Trotzdem, manchmal geht es einfach schneller als man nachsehen kann und die Kleinen waren – allen Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz – zu lange in der Sonne. Passiert das nicht regelmäßig, ist das kein Weltuntergang. Wichtig ist jetzt nur zu wissen, was man als Eltern tun muss.

1. Raus aus der Sonne

Die meisten Symptome treten verzögert auf, darum ist es wichtig die Kinder, sobald es erste Anzeichen für einen Sonnenbrand gibt, der Sonne fernzuhalten und die geröteten Hautstellen sofort zu behandeln.

2. Die geröteten Hautstellen kühlen

Das Wichtigste bei einem Sonnenbrand ist zuerst: Kühlen. Was übrigens keinesfalls bedeutet, dass man die Kids jetzt schnell ins Wasser schicken sollte. Denn insbesondere im Wasser wirken Sonnenstrahlen durch die Spiegelungen auf der Haut verstärkt. Besser: Ab in den Schatten und die verbrannte Haut mit sauberem Wasser abkühlen. Aber auch kalte Umschläge und das Überziehen eines nassen Shirts können schnell helfen. Zu kalt darf es allerdings auch nicht werden, sonst gibt es gleich einen Schnupfen. Eiswürfel oder Kühlakkus sorgen sonst unter Umständen dafür, dass aus dem Sonnenbrand eine Erfrierung wird.

3. Viel Flüssigkeit zu sich nehmen

Um den Flüssigkeitshaushalt der Haut wieder auszugleichen, sollten die Kleinen jetzt besonders viel Trinken. Tee und Mineralwasser eigenen sich dafür am besten.

4. Die richtigen Hausmittel bei Sonnenbrand

Auch das eine oder andere Hausmittel kann gut gegen Sonnenbrand bei Kindern helfen. Solange die Haut keine Blasen bildet, es keine offenen Wunden gibt und die Haut noch intakt ist, können z.B. Quarkwickel helfen. Quark aus dem Kühlschrank kühlt nicht nur auf sanfte Weise, sondern wirkt auch entzündungshemmend. Ebenfalls hilfreich sind Pflanzen wie Aloe Vera und Kamille.

5. Cremes und Gels lindern den Sonnenbrand

Sogenannte „Kühlgels“ und Feuchtigeitscremes können die Heilung der Haut ebenfalls unterstützen. Wichtig dabei: Niemals mit einer fetthaltigen Creme die Alkohol enthält eincremen. Denn das Fett, Öl und der Alkohol trocknen die Haut zusätzlich aus.

6. Wann muss ein Kind mit Sonnenbrand zum Arzt?

Gründsätzlich ist ein Sonnenbrand eine Entzündungsreaktion der Haut, die unter Umständen gut mit entzündungshemmenden Mitteln, wie Cortison, gelindert werden kann. Allerdings sind Cremes mit Cortison für Kinder unter sechs Jahren nicht geeignet, sodass hier unbedingt Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden sollte.
Auch wenn größere Hautareale des Kindes vom Sonnenbrand betroffen sind und Beschwerden wie Übelkeit, Fieber oder Kopfschmerzen dazu kommen, sollte man unbedingt schnell ärztliche Hilfe suchen. Entzündungshemmende Mittel wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen können hier unter Umständen zumindest die Schmerzen lindern, auch wenn die Haut noch eine Weile braucht, um sich wieder zu regenerieren. Aber auch das sollte man zuerst mit einem Arzt besprechen.

7. Die richtige Nachsorge

Nach einem Sonnenbrand sollte darauf geachtet werden, die Kleinen wirklich erst dann wieder in die Sonne zu lassen, wenn die entzündeten Stellen vollständig abgeheilt sind. Wenn der Urlaub am Strand noch nicht zu Ende ist, dann sollte man die Kinder mit einem T-Shirt, einem speziellen Sonnenshirt und einem breitkrempigen Sonnenhut oder einer Kappe mit Nackensegel schützen. Keinesfalls dürfen sie dann der Mittagssonne ausgesetzt werden – aber das versteht sich von selbst.

 

Neben Sonnenstich und Sonnenbrand können bei Kindern auch andere kleine Notfälle auftreten. Lest hier, was Eltern bei einem Zeckenbiss, Fieberkrampf oder Wespenstich tun können.

 

Bild: Imgorthand / istock

Alles auf pink: Unsere Lieblingsfarbe des Sommers!

Blaues Wasser und übergroße Schwimmtiere sind vermutlich DER Inbegriff für den Sommerurlaub. Vielleicht geht es Euch ähnlich und auch ihr sehnt Euch nach dem nächsten Flieger gen Süden. Komplett in pink und mit reichlich Flamingos im Gepäck präsentiert sich unsere Auswahl an Produkten, die wir für Euch passend zu unserer Lieblingsfarbe herausgesucht haben. Hallo Sommer!

Baden in pink

Dieser bunte Mix schreit förmlich nach Sonne, Strand und Meer. Die Auswahl an Schwimmtieren steigt jedes Jahr weiter an, auch der Hype um den Flamingotrend lässt nicht nach. Wie gut, dass wir davon einfach nicht genug bekommen können!

Outdoor&Party

Wie wäre es mit einer Kindergeburtstagsfeier in pink? Oder einfach einer netten Gartenparty mit Freunden, bei der pink in Kombination mit schlichten Tönen, wie weiss oder beige für eine harmonische Atmosphäre sorgt? Ein paar schöne Outdoorelemente in der knalligen Farbe machen jedem Besucher gute Laune!

Pink im Kinderzimmer

Natürlich darf pink auch im Kinderzimmer nicht fehlen. Eine bunte Mischung aus Möbeleinrichtung, Verstaumöglichkeiten und Spielzeug holt den Trend auch in die vier Wände unserer Kleinsten.

Text: Isabelle Jänchen

Slider/-Teaserimage: Sunnylife

 

 

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Von Fieberkrampf bis Zeckenbiss: Erste Hilfe bei Kindern

Text: Isabelle Jänchen

Über einige wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen Bescheid zu wissen und einen Notfall bei Kleinkindern sofort zu erkennen, kann im Ernstfall Leben retten. Was mache ich, wenn mein Baby einen Pseudo Kruppanfall hat? Wie reagiere ich, wenn sich mein Kind verschluckt?

Aber auch über Gefahrenquellen, die explizit den Sommer betreffen, lohnt es sich sich stets im voraus zu informieren. In diesem Beitrag bekommt ihr einen Überblick über Ernstfälle und was ihr tun könnt. 

1. Pseudo Krupp

Pseudo Krupp tritt im Alter von 0-6 Jahren bei Kindern und vorwiegend während der Wintermonate auf. Der Husten ist teilweise blechernd, bellend, trocken und es wirkt, als würde das Kind keine Luft bekommen. Pseudo Krupp geht oftmals mit Fieber, Schnupfen und anderen Erkältungssypmtomen einher, da er durch Viren, Bakterien oder Allergien hervorgerufen wird.

Für den Fall der Fälle können diese Tipps helfen:

    • Eine Zwiebel mit Schale vierteln und in die Nähe des Kindes stellen, in der Nacht am besten neben oder unter das Bett. Auch selbstgemachter Zwiebelsaft zum Einnehmen hilft Groß und Klein bei Erkältungen. Hierfür Zwiebeln grob in Stücke schneiden, mit Zucker vermischen und über Nacht stehen lassen. Hier entsteht ein Sirup, der Wunder bewirkt.
    • Das Kind so gut wie möglich mit dem Oberkörper hochlagern.
    • Fenster öffnen und frische Luft reinlassen. Wenn das nicht hilft, das Kind in eine warme Decke einpacken und rasch raus auf den Balkon. Das hilft beim Abschwellen der Schleimhäute.
    • Thymian-Myrte-Balsam aus der Apotheke besorgen.
    • Kortisonzäpfchen vom Arzt für besonders schwere Anfälle verschreiben lassen.

2. Fieberkrampf

Im Alter von acht Monaten bis etwa fünf Jahren bekommen einige Kinder einen sogenannten Fieberkrampf. In diesem Alter ist die Anfälligkeit für Krämpfe um einiges höher als im fortgeschrittenen Alter.

Die Symptome: Das Kind verliert das Bewusstsein, es wird blass, verdreht die Augen, verkrampft sich und fängt an zu zucken. Im Normalfall dauern diese Krämpfe zwischen zwei und drei Minuten. Er hinterlässt weder einen geistigen noch einen körperlichen Schaden und tritt am Tag nur einmal auf. Bei einem erstmalig auftretenden Fieberkrampf sollte auch hier umgehend der Notarzt verständigt werden. Es gibt keinerlei Maßnahmen, um den Krampf zu beenden, auch eine Vorbeugung ist nicht möglich. Das Kind sollte während des Krampfes lediglich vor Verletzungen geschützt werden, indem man es auf den Arm nimmt oder auf den Boden legt.

Irrglaube: Der Fieberkrampf wird nicht durch hohes Fieber, sondern durch den heftigen Temperaturanstieg ausgelöst. So kann es auch zu einem Fieberkrampf bei einer Körpertemperatur von unter 39° kommen. Wenn man weiss, dass so etwas vorkommen kann, aber vorbeigeht, können viele Eltern beruhigter in die Situation gehen.

3. Verschlucken eines Fremdkörpers

Alle Eltern kennen es: Das Kind verschluckt etwas und einem selbst bleibt direkt das Herz stehen. Ein Schockmoment für alle Beteiligten. Die Luftröhre von Kleinkindern hat in etwa den Durchmesser eines Stifts. Wenn das Kind etwa eine Nuss, eine Weintraube, eine Murmel oder beispielsweise auch Legoteile verschluckt, kann es zu einer lebensgefährlichen Situation kommen.

Folgende Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten dann eingeleitet werden:

  • Zunächst sollte man das Kleinkind, wenn sofortiges Klopfen auf den Rücken nichts bewirkt, bäuchlings über das Knie legen, den Kopf stützen und fünf kräftige Schläge zwischen die Schulterblätter geben. Dies für kurze Zeit wiederholen.
  • Wenn das nichts bringt, ruft man den Notruf und wendet den Heimlich-Handgriff an. Dieser Griff sollte nur dann angewendet werden, wenn alle Maßnahmen vorher erfolglos blieben. Hierbei wird das Kind von hinten umfasst, man verschränkt die Hände unter dem Brustbein, der Daumen ruht in der Handfläche, und zieht dann fünfmal ruckartig nach oben hinten.
  • Wenn das Kind nicht mehr atmet, sollte umgehend eine Herz-Muskel-Massage erfolgen, und zwar solange, bis Besserung eintritt oder – im Ernstfall –  bis der Rettungsdienst eintritt. Genaue Anleitungen bekommt man beim Kinderarzt oder in Onlinekursen (Bsp.: Erste Hilfe für Kinder).

Der Sommer rückt näher, die Hosen werden endlich wieder kürzer. Neben den ganzen schönen Seiten, die wir am Sommer lieben, bringen heißere Tage auch so einige Gefahrenquellen mit sich.

Was also tun bei:

4. Sonnenbrand

Auch wenn Kinder nicht ungeschützt in der Sonne spielen, kann es auf der zarten Baby- und Kinderhaut schnell wenn auch nur zu leichten Verbrennungen kommen. Hier helfen: Aloe Vera Gel, Après-Sun Spray oder ein kühlendes Schaumspray aus der Apotheke sowie Ringelblumensalbe. Die betroffenen Stellen außerdem mit kalten Umschlägen kühl halten. Unbedingt auch auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme bei den Kindern (und natürlich auch bei sich selbst) achten. Wichtig: Solange die Sonne mit dem Kind meiden, bis die entzündeten Stellen abgeheilt sind. Bei Blasenbildung sollte man mit dem Kind beim Arzt vorstellig werden.

5. Bienen- und Wespenstich

Sofern die Kinder nicht an einer Allergie leiden, können folgende Mittel helfen, die Folgen eines Bienen- oder Wespenstichs zu minimieren. Das Wundermittel Zwiebel hilft nicht nur bei Erkältungskrankheiten sondern wirkt in diesem Fall entzündungshemmend auf die betroffenen Hautstelle ein. Eine Zwiebel halbieren und mit der Schnittstelle auf den Stich legen. Des Weiteren sollte man mit Hilfe von Kühlpads, Eiswürfeln oder speziellen Gels und Salben kühlen. Spezielle Stichheiler aus der Apotheke können bei schneller Anwendung einer Schwellung vorbeugen und den Juckreiz lindern (nur für Kinder ab 12 Jahren geeignet). Bei Wespenstichen sollte das Gift niemals mit dem Mund ausgesogen, sondern lediglich herausgedrückt werden. Abwehrreaktionen wie eine Schwellung oder Juckreiz an der Einstichstelle sind meist harmlos und klingen nach etwa drei Tagen wieder von selbst ab.

6. Zeckenbiss

Wenn es wieder Zeit ist, mehr Zeit in der Natur zu verbringen und die Kleidungsstücke sich bei Groß und Klein auf das Minimalste begrenzen, sollte man sein Kind nach dem Draussen-Aufenthalt nach Zecken absuchen. Zu groß ist die Gefahr, dass es sich mit einer bakteriellen Lyme Borrelliose oder der als Virus übertragenen FSME (Früh-Sommer-Meingo-Enzephalitis) infiziert. Wenn man sich unsicher beim Entfernen der Zecke ist, lohnt es sich, sich online Videos anzuschauen. Zum Entfernen der Zecke eignen sich am besten eine Zeckenkarte oder bei zu kleinen Zeckenarten eine Pinzette. Wichtig hierbei: Der Zeckenkörper darf weder gedrückt noch gequetscht werden. Nach dem Entfernen sollte die Stelle vorsorglich desinfiziert werden. Je früher die Zecke entfernt wird, desto niedriger ist das Infektionsrisiko. Die Übertragung der Erreger der Borreliose findet erst nach schätzungsweise 8 bis 12 Stunden statt.

7. Wunden Knien

Aufgeschürfte Knie begleiten die Kinder nahezu den gesamten Sommer über. Oft bleibt es bei kleineren Blessuren beim Spielen und nur die obere Hautschicht wird verletzt. In diesem Fall sollte man die Wunde, sofern sie verschmutzt ist, zunächst mit lauwarmem Wasser reinigen. Wunddesinfektionsmittel, am besten eines, das nicht brennt, Pflaster und Einmalhandschuhe sollten jetzt in jeder Hausapotheke griffbereit sein. Für unterwegs lohnt sich eine kleine Notfalltasche. Feuchtpflaster und -kompressen fördern schnelleres Abheilen der Wunden. Auch reine Zink- oder Arnikasalben haben sich bei Kindern als effektive Helfer bewährt. Noch mehr Tipps gibt es findet ihr in unserem Beitrag AUA MAMA – Erste Hilfe bei kleinen Wunden.

Titelbild: Gettyimages

 

Dress up! Die schönsten Sommerkleider für Kinder

Sie sind einfach anzuziehen und sehr luftig: Sommerkleider für Kinder gehören in jeden Kleiderschrank. Hier kommt unsere Parade der schönsten Kleider, perfekt für jeden Anlass.

Das richtige Sommerkleid auswählen

Die Frage, ob das Kind den Temperaturen entsprechend angezogen ist, beschäftigt Eltern im Sommer wie im Winter. Zu warm und dann doch wieder sofort kühler: der Sommer in Deutschland ist manchmal unberechenbar, und irgendwie ist man oft falsch angezogen – und die Kinder natürlich auch. Bewegungsfreiheit und Leichtigkeit sind die Schlagworte für die Sommergarderobe. Kinder können sich endlich frei von warmer Unterwäsche, schweren Pullovern und geschlossenen Schuhen bewegen. Sie können ungezwungen spielen, barfuss laufen, und sind vor allem morgens viel schneller angezogen! Der Sommer ist einfach herrlich 🙂

Natürliche & luftige Materialien

Generell ist es besser, Kleidungsstücke aus Naturfasern (Baumwolle, Leinen, Seide) zu wählen, die die Haut atmen lassen. Packt auf jeden Fall einen dünnen Pulli oder eine leichte Strickjacke für euer Kind ein. So seid ihr vorbereitet, falls es doch kühler wird als gedacht. Denn natürlich sind gerade zu Beginn des Sommers noch einige Temperaturschwankungen zu erwarten, und das begünstigt leider auch die ein oder andere Erkältung. Bei Kleidern mit Spaghettiträgern solltet ihr auf Sonnenschutz achten, damit es bloß nicht zum Sonnenbrand kommt. Also immer Sonnenhut und Sonnencreme dabei haben!

Die schönsten Sommerkleider für Kinder

Auch in dieser Saison fehlt es den Sommerkleidern nicht an Fantasie. Klassiker wie Streifen und Punkte kommen mit grafischem Hauch und in vielen knallige Farben. Absoluter Trend sind Rüschen und Hemdkleider mit Kragen…

Rüschen, Schleifen, Spitze: Hauptsache verspielt!

Alles nur nicht langweilig! Wem das einfarbige Sommerkleid für Kinder zu eintönig ist, greift zu denen mit coolen Details wie kleinen Volants, Spitzenbesätzen oder Schleifen an den Schultern. Rüschenärmel, dezente Applikationen und Volants verleihen den sommerlichen Kinderkleidern eine extra Portion Verspieltheit!

Sommerkleider mit zeitlosen Mustern

Die klassischen Muster kommen in leuchtenden Farben daher. Linien mit vertikalem und horizontalem Verlauf erzeugen optische Illusionen, die die Kleidung lebendig werden lässt. Schlichte Karos in zarten Tönen verleihen den Kleidern einen romantischen und ländlichen Touch. Eine unserer Favoriten ist das Kleid von Tartine et Chocolat mit ¾ Ärmel und kleiner Makramee Dekoration.

Polokleider & Hemdkleider für Kinder

Polo- und Hemdkleider sind echte Kult-Stücke in der Sommergarderobe. Frisch, leicht im sportlichen Preppy-Look,  können diese Kleider zu vielen verschiedenen Anlässen getragen werden. Deshalb lieben wir sie so sehr! Das Polokleid hat seinen Ursprung im Tennissport –  passt also auch gut auf den Spielplatz.

Für alle, die noch auf der Suche nach den passenden Kindersandalen sind, hätten wir hier ein paar Vorschläge!

Slider + Teaser: Zhoe & Tobiah

Fresh Fruits: Kleidung mit Gute-Laune-Prints

Ob Apfel, Ananas, Banane oder Wassermelone: diese Saison sind in der Kindermode Früchte angesagt. Wir finden, dass dieser Trend nicht nur gute Laune macht, sondern auch noch supersüß aussieht.

Wer hat Lust auf Früchte? Und damit meinen wir nicht die kleinen gesunden Snacks für zwischendurch, sondern die neuste Kindermode für den Sommer! Kindermode mit Naturcharme haben wir euch bereits als einen großen Trend für 2018 vorgestellt. Doch nicht nur Hühner, Kühe und Schafe sind als Prints gerade angesagt. Für alle, die es weniger tierisch, sondern eher süß mögen, ist unsere fruchtige Auswahl genau das richtige. Diese Saison gibt es das bunte Obst für die Kleinen nämlich auch zum Anziehen.

Frisch, farbenfroh und total stylish

Äpfel, Bananen und Co. gehören nicht nur in die Obstschale, sondern von nun an auch auf Kleider, Blusen und Jacken. Dazu gibt´s passende Taschen und Schuhe im Früchte-Print. Einfach zum Anbeißen, oder?

  1. Rasperry Plum, Bluse, ca. 105 Euro; über farfetch.com 
  2. Œuf NYC, Apfelkissen, ca. 75 Euro; oeufnyc.com
  3. Molo, Sweater, ca. 55 Euro; molo.com
  4. Émile et Ida, Schultasche, ca. 48 Euro; über smallable.com
  5. Little Marc Jacobs, Kleid, ca. 59 Euro; über melijoe.com
  6. Falcotto, Schnürer, ca. 35 Euro; über amazon.de
  7. Velveteen, Bomberjacke, ca. 200 Euro; über farfetch.com
  8. Donsje, Schuhe, ca. 59 Euro; über donsje.com
  9. Annabel Kern, Wassermelonen-Kissen, ca. 32 Euro; über smallable.com
  10. Shoo Pom, Schuhe, ca. 56 Euro; über zalando.de

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Fotos in Collage: Hello Simone, Milk & Biscuits

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