10 einfache Spiele für draußen in Garten, Park und Wiese

Jetzt aber nichts wie raus! Denn endlich macht auch das Wetter mit und verwöhnt uns mit Sonnenschein und warmen Temperaturen. Und damit keine Langeweile aufkommt, haben wir zehn einfache Spiele für draußen. Sie eignen sich auch perfekt als Spiele für den Kindergeburtstag im Sommer!

Kästchenhüpfen – ein Klassiker seit Jahrzehnten! Unsere Variante ist noch unbekannter… Bild: Getty

Kästchenwerfen

Kästchenhüpfen ist eins der Spiele für draußen, die wir schon aus unserer Kindheit kennen. Diese Variante kennt ihr vielleicht noch nicht.
Mit Spielekreide wird ein Spielfeld mit vielen Kästchen auf dem Boden gemalt. In einem (variabel je nach Alter der Kinder) Abstand von circa zwei Metern markiert ein zusätzlicher Strich die Abwurflinie. Jetzt versucht jeder Mitspieler kleine (möglichst flache) Kieselsteine in ein Kästchen zu werfen. Wer getroffen hat, darf es mit seinem Zeichen markieren. Gewonnen hat, wer am Ende am meisten Kästchen markieren konnte.

Rutschhügel

Dieses Spiel ist wunderbar für den Garten- oder Terrassentisch geeignet, denn dann spart man sich danach das Staubsaugen. Schüttet ein Paket Mehl auf den Tisch und legt ein Stück Schokolade oben auf den Hügel. Jetzt schneidet der Reihe nach jeder ein Stück Mehl vom Hügel ab. Wer so das meiste Mehl ergattern kann, hat am Ende gewonnen. Aber Achtung: Wem die Schokolade abrutscht, der hat automatisch verloren, egal wie viel Mehl er schon gesammelt hat.

Klemmball

Das macht am meisten Spaß, wenn mehrere Kinder mitspielen und Mannschaften bilden. Zuerst werden eine Start- und eine Ziellinie festgelegt. Dann schnappt ihr euch einen beliebigen Spielball und klemmt ihn zwischen eure Köpfe. In dieser seltsamen Konstellation müsst ihr die Ziellinie erreichen. Um es noch spannender zu machen könnt ihr natürlich die Zeit dabei stoppen. Der Ball kann außerdem auch noch zwischen die Hüften, die Bäuche oder die Pos geklemmt werden.

Ballonade – Ein mit etwas Wasser gefüllter Ballon wird zum Wurfobjekt | Bild: Getty

Ballonade

Spannt zwischen zwei Bäume ein Seil (je nach Alter der Mitspieler höher oder tiefer). Jetzt gebt ihr etwas Wasser in einen Luftballon und blast ihn auf. Auf jeder Seite des Seils stehen gleich viele Mitspieler. Anschließend wird der Ballon über das Seil geworfen und die gegnerische Mannschaft muss ihn fangen. Das ist nicht so einfach, denn durch das Wasser fliegt der Luftballon völlig unkontrolliert.

Adlerauge

Auf eine Picknickdecke kommen alle möglichen Dinge wie Sonnenbrille, Schreibblock, Spielball… Was ihr eben so dabei habt. Jetzt muss ein Mitspieler weggucken, während die anderen ein Teil entfernen. Der der weggesehen hat muss raten, was von den Dingen fehlt.

Baumwechsel

Dieses Spiel lässt sich super im Wald oder im Park spielen. Jeder sucht sich einen Baum aus und legt eine Hand daran. Ein Mitspieler muss übrig bleiben. Dieser ruft jetzt laut: Bäumchen wechsel dich! und alle rennen los und versuchen den Baum von einem Mitspieler zu erreichen. Wer keinen ergattert hat, ist als nächster dran mit rufen.

 

Small child pointing at Treasure map.

Schatzsuche

Egal ob am See, im Freibad oder im Park: eine Schatzsuche macht immer Spaß. Ihr versteckt etwas (bitte nichts was wertvoll ist oder später vermisst wird) und zeichnet eine Schatzkarte. Die anderen Mitspieler müssen anhand dieser Karte versuchen, das Versteck zu finden. Reihum ist jeder mal an der Reihe mit Verstecken.

Schokomikado

Ihr braucht einen Pappteller, ein Glas und Schokolade (oder Schokolinsen). Das Glas wird umgedreht, darauf kommt der Pappteller. Auf ihm werden Schokostückchen verteilt, so dass der Teller im Gleichgewicht ist. Jetzt müsst ihr abwechselnd und vorsichtig mit den Lippen und ohne den Teller zu berühren ein Stück Schokolade vom Teller nehmen. Verloren hat derjenige, der den Teller zum Sturz bringt.

Mit einer Wasserpistole haben kleine und große Spaß! Bild: Getty

Wasserpistolenschlacht

Der beste Spaß am See oder im Garten. Es gibt zwei Mannschaften und für jeden Mitspieler eine Wasserpistole. Jetzt geht es darum, möglichst trocken zu bleiben. Ein einfacher Spaß, der nach einer kurzen „Trockenpause“ immer wieder von vorne losgehen kann.

Steinskulptur

Etwas für kreative Nachmittage. Zuerst werden Steine gesucht, die möglichst groß sind. Das können zur Not auch alte Ziegelsteine sein. Jetzt wird ein Thema ausgegeben. Entweder werden kleine Monster oder zum Beispiel Tiere gemalt. Jedes Kind muss erst einmal überlegen, welchem Monster oder Tier der eigene Stein ähnelt. Dann wird mit Plakafarbe losgemalt. Das Resultat kann eine schöne Skulpturenausstellung im Garten werden.

Aufmacherbild: Shutterstock

 

 

Spielzeug aus der Natur: Tipps und Ideen

Der beste Spielplatz ist in der Natur. Hier können die Kinder ganz ohne Spielzeug nur mit Naturmaterialien ihre Kreativität und ihren Bewegungsdrang ausleben. Wir haben Tipps von der Expertin Susanne Mierau von „Geborgen Wachsen“.

Text: Ragnhild Deschner

Kastanientiere basteln oder einen bunten Blätterstrauß sammeln: Für Kinder ist es ausgesprochen wertvoll, in der Natur zu spielen und mit der Entdeckung unterschiedlichster Materialien ihrer Fantasie freien Lauf lassen zu können. Steine können bemalt und so zum Dominospiel werden, Stöcke verwandeln sich in Pfeil und Bogen oder Wanderbegleiter. Der Entdeckergeist von Kindern ist unstillbar, sie sind neugierig auf ihre Umgebung und begegnen der Natur ganz ohne Furcht. Egal wie verwachsen die Waldpfade sind oder wie hoch der Baum ist, den es zu beklettern gilt.

Spielen mit Naturmaterialien
Kastanien eignen sich für viele kleine Bastelprojekte. @gettyimages

Wer das Spielen mit Naturspielzeug bei seinen Kindern fördern möchte, sollte einfach erst mal das Haus, die Wohnung oder den Spielplatz verlassen und sich an Orte begeben, wo noch weitgehend unberührte Natur zu finden ist. Das können Felder und Wildwiesen sein, der Stadtwald oder ein größerer Park. Alles, was auf das Verlassen der vertrauten Umgebung folgt, ist bei Kindern ganz intuitiv.

Wer jetzt noch immer ratlos ist, was das eigene Kind in der Natur wohl spielen könnte so ganz ohne Spielzeug, für den hat Susanne Mierau vom Blog „Geborgen Wachsen“ ein paar Tipps. Sie geht schon seit Jahren mit ihren drei Kindern in die Natur, für ausgelassene Spielnachmittage.

Ab welchem Alter können Kinder mit Naturmaterialien spielen?

Susanne Mierau: Wenn die Kinder sich allein in der Natur bewegen und eigenständig spielen sollen, kann man das gut ab vier Jahren ausprobieren. Aber auch mit den Kleinen kann man in der Natur sein und sich auf einen Waldspielplatz setzen oder aufs Feld gehen. Sie können Blumen und Gras pflücken oder Steine sammeln. Unsere Ausflüge entwickeln eine schöne Eigendynamik, da wir immer ein Picknick dabeihaben und viele Stunden draußen verbringen.

Warum ist es für Kinder so wichtig, mit dem zu spielen, was sie in der Natur finden?

Die Natur gibt alles her, was Kinder zum Spielen brauchen. Sie können sich frei bewegen und die Vielfältigkeit der Spielmöglichkeiten selbst entdecken. In der Natur ist nicht alles so vorgefertigt, wie es in Kinderzimmern oft der Fall ist. Außerdem ist es immer gut rauszugehen, wenn einem zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Kinder haben draußen einfach mehr Platz als daheim. Das funktioniert immer, um Situationen zu entspannen.

Wie können Eltern kreativ werden, die das aus ihrer eigenen Kindheit vielleicht nicht kennen?

Meistens bringen die Kinder von sich aus Ideen mit und sammeln Steine und Äste und Schneckenhäuser und was man alles am Waldwegesrand findet. Ich hole mir dann Inspiration von Pinterest und gebe zum Beispiel „Steine“ und „Basteln“ ein. Man kann Steine zum Beispiel bemalen, ein Puzzle oder ein Tic-Tac-Toe-Spiel daraus machen … Stöcke können zum Stockmann gestaltet werden, weil das gerade das Lieblingsbuch der Kinder ist. Das Internet quillt über von Ideen.

Nehmt ihr auch Bastelmaterialien mit dazu, um die Naturfunde zu verarbeiten?

Wir haben inzwischen ein ganzes Regal, in dem verschiedene Schachteln mit Kleber, Holzscheiben, Knöpfen, Glasperlen, Blättern stehen. Also lauter kleine Sachen, die kreativ zu den Naturmaterialien genutzt werden können. Die Größeren haben bei uns oft eigene Ideen, was sie damit machen wollen, und bei dem Kleinen überlegen wir gemeinsam, was man aus einem Blatt oder dem Stein basteln könnte.

Spielen mit Naturmaterialien
Mit Steinen lassen sich viele neue Spiele kreieren, wie hier eines über menschliche Organe. @Susanne Mierau

Was sind deine Lieblingsmaterialien aus der Natur? Und was kann man alles mit ihnen machen?

Ich finde Steine super. Die kann man vielfältig einsetzen. Wir haben mal ganz kleine Steine gesammelt, diese mit Goldfarbe angemalt und als Goldstücke für die Kasse im Kaufladen verwendet. Das fanden die Kinder toll. Wir haben sie auch auf einem Kindergeburtstag in Sand eingegraben, damit die Kinder einen „echten“ Schatz suchen konnten. Auch das kam sehr gut an. Stöcke sind sehr vielfältig. Die Großen schnitzen ganz viel und bauen daraus Bogen oder Zauberstäbe. Im Frühling und Sommer sind Blüten schön. Die pressen wir und machen damit Briefpapier. Kinder haben ein ganz eigenes Auge für Ästhetik, was oft ins Basteln mit einfließt.

Unser Tipps für Spiele mit Naturmaterialien:

  • Kastanien eignen sich ganz wunderbar um Männchen daraus zu machen. Aber auch bemalt mit einem weißen Folienstift sehen sie schön aus. Man kann Gesichter darauf malen, ein lustiges Memoryspiel kreieren oder Zahlen auf die Kastanien schreiben und sie zu einer ungewöhnlichen Währung im Kaufladen werden lassen.
  • Stöcke sind vielfach verwendbar. Im Wald lassen sich daraus Hütten bauen, an einem kleinen Bach braucht man sie um Staudämme aufzuschichten. Natürlich lassen sich auch Pfeil und Bogen daraus schnitzen (für größere Kinder).
  • Aus biegsamen Zweigen der Trauerweide lassen sich wunderschöne Untersetzer flechten oder eben kleine Körbe.
  • Tannenzapfen sind nicht nur für die Weichnachtsdekoration schön. Aus ihnen lassen sich Girlanden auffädeln, angemalt oder gesprüht mit Farbe sehen sie sogar richtig schick aus.
  • Eicheln können entweder zu kleinen Eichelmännchen verbastelt werden. Angemalt mit Pastelltönen und in eine schöne Schale gelegt geben sie eine schöne Kinderzimmerdeko ab.

Wer noch mehr Inspirationen und Ideen für das Bearbeiten seiner Fundstücke aus Wald und Wiese sucht, dem sei das Buch „Basteln mit Natur“ von Pia Deges ans Herz gelegt (frechverlag 2016, 16,99 Euro).

Am wahrscheinlichsten ist aber, dass die Kinder ganz von selbst auf die tollsten Ideen kommen, was sie alles mit Naturmaterialien anstellen können. Frohes Basteln!

Andrea Hejlskov lebt mit ihrer Familie ganz minimalistisch im Wald. Ein interessantes Aussteigerkonzept.

Bilder: Gettyimages, Susanne Mierau privat

Spielplatz-Design: So cool und fantasievoll können Spielplätze aussehen!

Mit ihrer Firma Monstrum möchten sie die Spielplatz-Welt revolutionieren! Ole Barslund Nielsen und sein Freund Christian Jensen erfüllen mit ihren Konstruktionen nicht nur die Wünsche ihrer Kunden, sondern kreieren wahre Spielparadiese für Kinder.

Die verstehen, was Kindern Spaß macht! Ole Barslund Nielsen und Christian Jensen, Gründer von Monstrum @Monstrum

Wie genau die Spielplätze aussehen, die die zwei dänischen Designer gemeinsam mit ihren Kunden umsetzen und inwiefern die sich ganz offensichtlich von herkömmlichen Spielplätzen unterscheiden, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Ole Barslund Nielsen hat uns unsere Fragen im folgenden beantwortet.

Spielplätze im LEGO-Stil oder Prinzessinnen-Türme, woher stammen diese tollen Ideen?

Die meisten unserer Kunden haben meist eine ziemlich genaue Idee davon, wie sie sich ihren Spielplatz vorstellen. Sobald sie uns kontaktieren, haben sie ein Thema oder bereits spezielle Elemente im Kopf, die sie uns mitteilen und die ihnen bei der Umsetzung wichtig sind. Wir lieben Kunden mit dem Ehrgeiz einen einzigartigen Ort für Kinder zu erschaffen. Die Spielplätze werden in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und den Architekten entwickelt und designt. Unser Team mit 10 Architekten gewährleistet, dass am Ende ein tolles Projekt entsteht, das fasziniert. Wir schaffen eine Balance zwischen dem Spielfaktor für die Kinder, der Umsetzung des Themas, dem Budget und kreieren den Wow-Faktor.

„LEGO“-Spielplatz in Dänemark ©Monstrum

Wie entstand die Leidenschaft für Spielplatzdesign, sind Sie selbst Vater?

Ich bin selbst Vater eines Sohnes. Während meiner Arbeit vor 16 Jahren im Bereich Theaterdesign schlug ich der Kindertagesstätte meines Sohnes vor, das Konzept ihres Spielplatzgeländes zu erneuern. Diese Arbeit kombiniert Kunst und Architektur und ich realisierte schnell, dass dies genau der richtige Job für mich ist. Zu diesem Zeitpunkt sahen alle Spielplätze die ich kannte gleich aus. Keiner war wirklich einfallsreich oder besonders. Es wurde schnell klar, dass sich meinem Partner und mir hier eine Lücke für ein kreatives Projekt auf dem Markt darbot.
Ab diesem Moment war unser Ziel, dass unsere Spielplätze mehr sind als nur Rutschen, Schaukeln und bunte Farben.
Es sollten Orte entstehen, die die Phantasie fordern und Groß und Klein in neue Welten eintauchen lassen.

Spielplatz „Linnéparken“ in einem Park in Schweden, benannt nach Carl von Linné, einem schwedischen Doktor, Zoologe und Botaniker ©Monstrum

Was braucht ein guter Spielplatz, damit genau dies geschieht?

Er muss einfallsreich sein und zu Abenteuern einladen und es muss unterschiedliche Bereiche für Altersgruppen geben.
Kleinkinder benötigen noch viel Schutz, Nähe zu ihren Eltern und kleinere Herausforderungen.
Schulkinder brauchen Platz, Möglichkeiten sich auszutoben und zum bewegen. Für sie braucht es Spielelemente, die die kleinen Kinder nicht erreichen können. Zum Beispiel einen Höhle, die weit oben und nur schwierig zu erreichen ist. Der visuelle Gedanke bei einem Spielplatz ist enorm wichtig, daher auch die märchenhaften, tierischen Modelle.

Kleine Kinder schauen sich gern die Fähigkeiten und Möglichkeiten von den Großen an und ab. Die Größeren messen sich an Triumphen, wie hoch, wie schnell sie sind und wie hoch sie kommen. Jeder Spielplatz sollte ein gewisses Risiko für die Kinder beinhalten. Wenn sie beispielsweise eine Wand hochklettern, geht es nicht ausschließlich darum, wie hoch jeder kommt, sondern viel mehr um das Kribbeln im Bauch, das das Klettern in der Höhe mit sich bringt. Fallen und Fehler machen gehört dazu!

Abenteuer-Kletterturm als Teil in einem Fischermuseum in Dänemark ©Monstrum

Wie startet Ihre Firma ein neues Projekt? Was sind die ersten Schritte?

Zunächst einmal ist es wichtig, die Ideen unserer Kunden zu verstehen. Hierfür arbeiten wir von Anfang an im Entstehungsprozess eng als Team miteinander zusammen. Normalerweise beginnen wir damit von Hand Skizzen anzufertigen und so den groben Aufbau des Gesamtkonzepts zu verstehen. Wenn Leute vom Bürgersteig oder von der Strasse den Spielplatz das erste Mal sehen wünschen wir uns, dass er einen Wow-Effekt bei ihnen auslöst und die Kinder sofort der Wunsch packt, dort spielen zu wollen. Nach einem groben Überblick geht es weiter mit der Visualisierung in 3D, wo alle Details, wie Farben und die unterschiedlichsten Elemente eingebunden werden.

Spielplatz „Brumleby“ in Dänemark ©Monstrum

Wodurch ist Ihre Firma gewachsen?

Mit meinem Freund Christian Jensen habe ich die Firma gegründet. Wir sind Künstler und Designer und darauf liegt bei unserer täglichen Arbeiten der Fokus. Aber um die Firma aufzubauen brauchte es weitaus mehr. Wir mussten durch uneinige Entscheidungen hindurch, Businessstrategien mussten entwickelt werden.
Wir haben viel gesprochen und uns beraten darüber, wie wir unser Produkt am besten und schnellstmöglich vermarkten können. Unsere Landschaftsarchitekten entwickelten und entwickeln weiterhin Pläne, wodurch Spielplätzen weltweit mehr Bedeutung geschenkt werden soll.
Wir sind unheimlich froh darüber, dass wir selbst entscheiden können, wie die nächsten Schritte aussehen, die uns letztlich zu einer einzigartigen Firma machen, fernab vom restlichen Markt. Mittlerweile arbeiten wir u.a. mit Kunden in China, den US-Staaten, Mexiko, Hong Kong und Russland zusammen.

Gibt es in Deutschland bereits einen Spielplatz?

Bisher gibt es noch keinen Spielplatz aus unserem Konzept innerhalb Deutschlands. Deutschland legt allerdings ebenso mehr  und mehr einen großen Fokus darauf Kinder und Design zu verbinden und natürlich sind wir auch deutschlandweit offen für neue Projekte!

Spielplatz „Liseberg“ in Schweden ©Monstrum

Ihr aktuelles Projekt?

Zurzeit arbeiten wir an mehreren Plänen weltweit. Wir bauen einen Drachen mit einer Flügelspannweite von 15 Metern in Dubai, der vor einem Schloss liegen soll, einem Fischermannsdorf in Schweden, einen 12 Meter langen Wal, der auf einer Fähre in Norwegen platziert werden soll. Darüber hinaus arbeiten wir an einem acht Meter hohen Pfau für Hong Kong, große Fische für Spielplätze in New York und noch einiges mehr.

Mehr Informationen und Eindrücke der unterschiedlichsten Spielplätze gibt es direkt auf der Website des Unternehmens!

Titelbild ©Monstrum

25 Spiele und Bastelideen, die (fast) nichts kosten

Mama, Papa, uns ist soooo langweilig! Wie oft hören wir diesen Satz am Wochenende. Aber nicht immer haben Eltern Lust und Zeit, das entsprechende Entertainment zu bieten. Kino, Kletterhalle, Skaterpark – muss ja nicht immer sein. Wir haben in der Luna-Redaktion Tipps für Spielideen gesammelt, die fast nichts kosten, schnell gehen und großen Spaß machen.

25 (fast) kostenlose Spielideen & Beschäftigungen für jeden Tag

Foto: unsplash.com

Collagen machen

Bunte Collagen aus Werbeprospekten oder alten Zeitschriften kleben. Ihr könnt ein Thema vorgeben (Herbst, Urlaub, Tiere) oder einfach so loslegen

Blätter sammeln

Packt ein leeres Notizbuch und eine Rolle Masking-Tape  ein und macht einen Spaziergang. Unterwegs sammelt ihr dann Blätter und klebt diese direkt in das Buch ein. Mit einer App könnt ihr die Blätter direkt bestimmen.

Schmuck und Skulpturen aus Salzteig kneten

Das braucht ihr: 2 Tassen Mehl, 1 Tasse Salz, 1 Tasse Wasser, 1 Teelöffel Öl, Schüssel, bunte Wasserfarben, Pinsel, Wasserglas
Wenn ihr bunten Salzteig machen wollt, könnt ihr ihn gleich mit etwas Lebensmittelfarbe einfärben.
Daraus lassen sich Schmuckanhänger, Handabdrücke, Blumen oder Tiere formen und später bemalen.

Spontane Schnitzeljagd

Ein Erwachsener geht vor und verteilt kleine Hinweise oder malt Pfeile auf den Boden. So wird ein einfacher Spaziergang zum Abenteuer!

Musik machen

…mit Töpfen, Bechern und Tellern oder unterschiedliche gefüllten Flaschen

Höhlen bauen

Unter dem Esstisch geht es am einfachsten: mit Decken über dem Tisch und Kissen darunter baut ihr ganz schnell eine kleine Höhle. Dann fehlt noch eine Taschenlampe, Bücher und natürlich was zu knabbern.

Kekse backen

Wer sagt denn, dass es Plätzchen nur zu Weihnachten geben kann? Diese einfachen Rezepte für Plätzchen kann man das ganze Jahr einsetzen. Oder wie wäre es mit Muffins?

Animationsfilme machen mit dem Smartphone

Mit Playmobilfiguren, Lego oder Schleichfiguren lassen sich mit dem Smartphone ganz schnell ein paar einfache Animationsfilmchen machen. Eine Stop-Motion-App wie Stop-Motion-Studio hilft euch dabei.

Foto: unsplash.com

Erinnerungsbuch gestalten

Mit Fotos, Zeichnungen, eingeklebten Blättern, Eintrittstickets etc. klebt ihr zusammen mit euren Kindern ein Album zusammen. Vielleicht vom letzten Sommerurlaub?

Geheime Botschaften schreiben

Dazu braucht ihr nur Zitronensaft und Papier. Mit dem Saft schreibt ihr Hinweise aufs Papier (vielleicht wo ein Schatz versteckt ist, oder ein Rätsel). Das Papier etwas trocknen lassen und dann über einer Kerze oder mit dem Bügeleisen erhitzen. Danach kann man die Geheimnisse entziffern.

Murmel-Boccia

Dazu braucht ihr eine Schaufel, Sand oder Erde und sechs Glasmurmeln. Mit der Schaufel wird eine kleine Mulde in den Sand/die Erde gegraben. Fünf Murmeln kommen in die Grube. Jetzt mit gegrätschten Beinen über der Mulde stehen und die sechste Murmel von oben (Augenhöhe) auf die fünf Murmeln fallen lassen. Wer am meisten Murmeln trifft, oder gar die anderen Murmeln aus dem Loch „schießt“ hat gewonnen.

Stopptanz

Dreht die Musik auf und fangt an zu tanzen. Einer macht ohne Ankündigung die Musik aus, dann müssen alle in ihrer Bewegung sofort innehalten und einfrieren. Wer sich nochmal bewegt scheidet aus.

Draußen Verstecken spielen

Das muss man nicht erklären, oder? Funktioniert in der Stadt, im Park und im eigenen Garten!

Hörbücher hören

Kostenlos anhören oder downloaden könnt ihr Hörbücher zum Beispiel bei vorleser.net oder bei ohrka.de Die perfekte Begleitung zum malen und faulenzen.

Foto: unsplash.com

Büchereibesuch

In der öffentlichen Bücherei (für Kinder kostenlos) Bücher ausleihen und einen gemütlichen (Vor-)Lesenachmittag mit Kakao und Keksen machen

Pizza machen

Alle Kinder lieben Pizza, oder? Ein ganz einfacher Hefeteig ist schnell gemacht, während er geht, bereitet man zusammen mit den Kindern die Zutaten vor. Am besten ihr macht dann runde Minipizzen, die sich jeder selber belegen kann. Damit kann man fast den ganzen Nachmittag füllen!

Kastanien sammeln

….und anschließend Männchen, Häuser, Skulpturen oder eine Kastanienkette daraus basteln. Bestes Hilfsmittel ist hierfür ein Kastanienbohrer. Besonders cool und ganz einfach: ein Kastanienwurfgeschoss basteln. Dazu bohrt ihr an einer Seite ein Loch in die Kastanie und stopft lange Satin- oder Ripsbänder rein. (Eine super Gelegenheit um die benutzten Geschenkbänder von Weihnachten wiederzuverwerten!) Eventuell die Bänder mit Kleber an der Kastanie fixieren. Dann im Park Weitwurf machen und sich an den fliegenden Bändern erfreuen.

Mein Haus ist mein Schloss

Dazu braucht ihr Schnur, Wolle oder Bindfaden. Ein Haus/Schloss mit fünf oder sechs Zimmern und einem Turm auf dem Boden auslegen. Anschließend macht jeweils eines der Kinder die Schlossführung und erzählt, was es alles zu sehen gibt: die Bibliothek mit tausenden von Büchern, das Turmzimmer von dessen Fenstern aus man den kleinen See sehen kann…

Wer bin ich? spielen

Ihr braucht Klebezettel und einen Stift. Schreibt einen Tiernamen auf (oder zeichnet das Tier) und klebt ihm dem ersten Spieler auf die Stirn, natürlich ohne dass er vorher gelesen hat, was es ist. Jetzt muss er erraten, was er darstellt.

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Äpfel pflücken

Viele Bauern bieten im Herbst den Service an, dass Besucher auf ihren Plantagen selbst ernten dürfen. Für Kinder ein tolles Erlebnis und ihr habt über mehrere Monate Obst vorrätig, wenn ihr einen kühlen Raum zum Lagern habt.

Bratäpfel machen

Das Kerngehäuse aus den Äpfeln schneiden, das runde Loch jetzt mit Rosinen, Nüssen, Marmelade füllen. Eine Auflaufform einfetten, die Äpfel reinsetzen und bei mittlerer Hitze im Backofen braten. Wer mag, kann dazu noch extra Vanillesoße machen.

Film-Marathon

Mümmelt euch auf dem Sofa ein und startet einen Film-Marathon. Dazu gibt es Popcorn und leckeren Kakao!

Picknicken

Wenn die Sonne scheint,  packt etwas Leckeres zu essen ein und geht zum letzten Picknick des Jahres in den Park.

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Ein Museum besuchen

Im Technik-Museum in Berlin und dem Science Center Spectrum, in dem man jede Menge Versuche machen kann, haben Kinder unter 18 Jahren ab 15 Uhr freien Eintritt. Im Münchner Museum Mensch und Natur im Schloss Nymphenburg, in dem es ebenfalls einen großen Kinderbereich gibt,  haben Kinder generell freien Eintritt museumn.de. Im Zoologischen Museum in Hamburg, in dem es zum Beispiel Skelette längst ausgestorbener Tiere zu sehen gibt, ist der Eintritt für Kinder ebenfalls kostenlos.

Ziellos Bahn fahren

Einfach in den Zug steigen, Fensterplatz sichern und die vorbeirauschenden Landschaften bestaunen. In der Stadt funktioniert das Spiel auch. Fahrt von der Start- bis zur Endhaltestelle oder steigt immer wieder um und lernt so ganz neue Ecken der Stadt kennen. Kinder zahlen in Begleitung eines Erwachsenen meist nichts, für Eltern gibt es Tages- oder Ferientickets.

Eine Pyjamaparty planen

Mit oder ohne Freunde, ganz egal. Es gibt Popcorn und einen spannenden Film. Und anschließend werden im Licht der Taschenlampe Geschichten erzählt, gruselige und weniger gruselige.

Bild: Gettyimages