Weihnachtsdeko aus Papier: 3 Anleitungen für einfachen Baumschmuck

Ob im Topf, selbst geschlagen  oder selbst gekauft – ein Weihnachtsbaum gehört in jedes Wohnzimmer! Und so ein Baum der will geschmückt werden… Je nach Größe merkt man schnell: da muss einiges an Baumschmuck zusammen kommen, damit es wirkt – selbst bei einem minimalistisch geschmückten Tannenbaum.

Weihnachtsbaumschmuck selber aus Papier zu basteln, ist eine gute Alternative zu gekauftem Schmuck – schließlich ist es eine schöne Beschäftigung für einen gemütlichen Bastelnachmittag im Advent. Und basteln mit Kindern ist ja immer total entspannt und sooo gemütlich, oder? 😉

Falls ihr noch Tischdeko für Weihnachten sucht, probiert doch mal unsere Weihnachtsbäumchen aus Kreppapier.

Unsere Anleitungen für Weihnachtsbaumschmuck aus Papier sind auf jeden Fall auch mit Kindern ganz einfach zu machen. Zumindest theoretisch. Natürlich haben wir auch für die Sterne und die Rauten für den Diamanten die passende Vorlage zum Download für euch.

DOWNLOAD VORLAGE RAUTEN
DOWNLOAD VORLAGE STERNE

3D Sterne falten aus Papier

Mit ein paar Handgriffen bekommen diese Sterne eine dreidimensionale Form. Dazu benötigt ihr nur Tonpapier  – wir haben goldfarbenes verwendet. Je kleiner ihr die Sterne machen wollt, umso dünner sollte das Papier sein. Für unsere Größe reicht Tonpapier oder normales Kopierpapier.

Schritt 1: Vorlage (oben) ausdrucken und auf etwas festeres Papier übertragen,  oder direkt auf etwas festeres Papier drucken. So habt ihr eine Schablone, die ihr mehrmals verwenden könnt.

Schritt 2: Übertragt die Sterne auf euer Papier und schneidet sie aus.

Schritt 3: Nun geht es ans Falten. Erst faltet ihr mittig von Spitze zu Spitze. Wenn ihr das dreimal gemacht habt, dann dreht ihr den Stern um. Nun faltet ihr mittig von Tal zu Tal. Jetzt ist euer Stern auch schon fertig! Eventuell müsst ihr die Falten noch gleichmässig nachziehen.

Zweifarbige Sterne

Diese Sterne sind ganz einfach zu machen und eignen sich auch für ganz kleine Kinder, die schon etwas schneiden können. Die zwei verschiedenen Farben machen diese Sterne dann zum Hingucker am Weihnachtsbaum.

Anleitung: Schablonen herstellen wie oben unter Schritt 1 beschrieben, und aus zwei verschieden farbigen Papieren Sterne ausschneiden. Auf einen Stern legt ihr die Schlaufe zum aufhängen, und dann klebt ihr den anderen Stern verdreht darauf –  so dass aus 5 Zacken 10 Zacken werden.

3D Diamanten gefächert

Diese 3D Diamanten sind nach einem sehr einfachen Prinzip gemacht, welches mit jeder symmetrischen Form funktioniert.  Mit Kreisen erhaltet ihr zum Beispiel kleine Kugeln, aber auch ein einfache Schneemannform ist eine hübsche Idee. Wir haben uns hier für eine Raute entschieden.

Schritt 1: Vorlage ausdrucken und auf etwas festeres Papier übertragen (oder direkt auf etwas festeres Papier drucken). So habt ihr eine Schablone, die ihr einfach mehrmals verwenden könnt.

Schritt 2:  Rauten auf Papier übertragen und ausschneiden. Wir haben unsere Anhänger aus jeweils 6 Rauten gefertigt, es funktioniert aber auch schon mit 3 Rauten. Je mehr Teile ihr verwendet, desto fülliger wird der Diamant. Allerdings sollte das Papier nicht dicker als Tonpapier sein.

Schritt 3: Alle Rauten mittig falten und nach und nach aufeinander kleben. Bevor ihr die letzte Lücke schließt, legt ihr einen Faden als Schlaufe ein. Wir haben vorher noch eine kleine Holzkugel vor dem Knoten daran befestigt. Nun die letzten beiden Rautenhälften aneinander kleben. Fertig!

Ihr habt den Baumschmuck nachgebastelt? Markiert uns auf Instagram @Lunamagazin auf den Bildern – wir freuen uns auf Eure Bilder und teilen sie gern!

Die Geschichte von Weihnachtsmann, Christkind & Co

Was hat es mit den weihnachtlichen Bräuchen eigentlich auf sich? Warum warten die Kinder mancherorts auf das Christkind, während bei anderen Familien der Weihnachtsmann kommt? Wir haben eine kleine Geschichte der Weihnachtstraditionen und -bräuche für euch zusammengestellt.

6. Dezember: Der Nikolaustag 

Dieser Tag geht zurück auf den Heiligen Nikolaus von Myra. Er taucht schon seit dem 6. Jahrhundert in Legenden auf. In anderen Überlieferungen gibt es noch Abt Nikolaus von Sion, der Bischof von Pinora war. Beide Figuren, die im Laufe der Zeit zu einer verschmolzen, eint in allen Erzählungen ihre Großzügigkeit. Nikolaus hilft besonders den Armen.

Besonders beliebt: Der Nikolaus in Schokoladenform (Foto: Unsplash)

Der Brauch, die Stiefel am Vorabend des Nikolaustages vor die Tür zu stellen, hat folgenden Hintergrund: Ein armer Mann hatte drei Töchter, aber keine Mitgift für sie. Da er die Mädchen nicht verheiraten konnte, beschloss er, sie als Sklavinnen zu verkaufen. Als Nikolaus davon hörte, warf an mehreren Tagen Gold in den Kamin des Hauses, in dem die Familie lebte. Das Gold fiel in die Stiefel und Socken, die dort zum Trocknen hingen. So konnte der hilfsbereite Nikolaus die drei armen Mädchen vor ihrem Schicksal retten.

24. Dezember: Heiligabend – Christkind oder Weihnachtsmann? 

Ursprung des Weihnachtsfestes: Die Geburt des Jesuskindes in einem Stall in Bethlehem (Foto: Pixabay)

An Weihnachten feiern Christen in aller Welt die Geburt Jesu Christi. Der Heiligabend ist der Abend vor Weihnachten. In jener Nacht kam das Jesuskind in einem Stall in Bethlehem auf die Welt, seine Eltern sind Maria und Josef, die in dem Stall bei Ochse und Esel Unterschlupf fanden. Das Christkind ist angelehnt an das Jesuskind und ist vor allem in Süd- und Westdeutschland, in Südtirol und in der deutschsprachigen Schweiz eine Symbolfigur zu Weihnachten. Es wird oft als blond gelocktes Kind mit einem Heiligenschein dargestellt. An Heiligabend kommt das Christkind, ohne gesehen zu werden, und bringt den Kindern Geschenke. Viele Kinder schreiben in der Adventszeit auch Wunschzettel an das Christkind. In manchen Orten gibt es bis heute den Brauch, dass Kinder ihre Post an das Christkind in einem eigenen Weihnachtspostamt aufgeben können.

Der Weihnachtsmann, wie man ihn in den USA kennt: Als Santa Claus mit Rentierschlitten (Foto: Pixabay)

Der Weihnachtsmann, für viele die bekannteste Figur zu Weihnachten, hat genau genommen keinen historischen Hintergrund. Der freundliche ältere Herr im roten Mantel mit dem weißen Rauschebart ist eine reine Erfindung, die aus mehreren Figuren, darunter dem Nikolaus und Knecht Ruprecht, entstand. Besonders in den USA ist er als Santa Claus bekannt: Santa Claus kommt in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember mit seinem Rentierschlitten durch die Luft gesaust und wirft die Geschenke für die Familien durch den Schornstein. Auch in Deutschland, besonders in den nördlichen Regionen, ist der Weihnachtsmann sehr populär. In jedem Fall ist er ein spendabler, großherziger Mann, der Menschen eine Freude machen will – besonders denen, die nicht so viel haben.

Slider-Foto: Mike Arney on Unsplash

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Geschenkpapier selber machen mit Stempeln

Selber Geschenkpapier zu machen, ist ganz einfach! Mit wenigen Handgriffen wird aus einfarbigem Papier individuelles Geschenkpapier. Der Clou: eine Fusselrolle!
In dieser kinderleichten Anleitung zeigen wir euch, wie ihr damit Geschenkpapier selber bedruckt.

Einfarbiges Papier wie braunes Packpapier kann man das ganze Jahr über zum verpacken und basteln verwenden. Es ist als immer gut, eine Rolle davon zu Hause zu haben!  Unser Anleitung für selbstgemachtes Geschenkpapier ist wirklich ganz einfach – mit sehr wenig Hilfe von uns Erwachsenen können schon Vorschulkinder auf diese Art Geschenkpapier bedrucken. Vielleicht habt ihr sogar alle Materialien dafür schon zu Hause?

Anstelle von Moosgummi könnt ihr auch Paketschnur oder ähnliches auf die Rolle kleben und damit Muster erzeugen. Lasst Eurer Kreativität einfach freien Lauf! Wichtig ist nur, dass Stempelfarbe an dem Material haften bleibt. Mit etwas älteren Kindern könnt ihr auch anstelle der Stempelfarbe mit Acrylfarbe arbeiten, die mit einem Schwämmchen auf die Stempelrolle aufgetragen wird.

Das könnte Euch außerdem interessieren: Geschenke verpacken: 3 DIY Ideen für Weihnachten

Anleitung für DIY Geschenkpapier

Alle Materialien auf einen Blick

 

Diese Dinge benötigst Du:
– Fusselrolle
– Mossgummi 3mm dick
– Stempelkissen
– Einfarbiges Papier, z.Bsp. Packpapier

So geht’s:

1. Male Formen deiner Wahl auf das Moosgummi vor. Zum Beispiel Tannenbäume. Tipp: Keksausstecher kannst Du ganz wunderbar als Vorlage benutzen. In das weiche Moosgummi gedrückt, reicht es sogar, um daran entlang zuschneiden. Oder Du zeichnest mit einem Bleistift oder weißem Buntstift daran entlang.

2. Schneide die Formen aus dem Moosgummi aus.

3. Klebe die Formen auf die Klebefläche der Rolle. Alternativ: Auch eine Paketschnur um die Rolle gewickelt, ergibt ein schönes Muster!

4. Färbe die Flächen mit Stempelfarbe ein.

5. Mit gleichmässigem Druck kannst Du nun mit der Rolle ein Muster aufs Papier rollen.

Geschenkpapier selber bedrucken

Jetzt ist euer Geschenkpapier fertig und ihr könnt die Geschenke einpacken!

Ihr wollt nicht selber basteln, sondern sucht fertiges Geschenkpapier? Hier haben wir eine sehr schöne Auswahl an Geschenkpapier zum kaufen und Zubehör zusammengestellt 

Backen: Skandinavische Weihnachtsrezepte

Was gibt es Schöneres, als sich mit dem Backen von Plätzchen & Co auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen? Wir haben drei besonders schöne Rezepte aus dem Buch „Hello Santa“ von Julia Cawley, Saskia van Deelen und Vera Schäper (Thorbecke, 28 Euro) für euch herausgesucht. Damit lässt sich die Wartezeit bis Weihnachten bestens versüßen. Viel Freude beim Backen und Naschen!

Salzige Karamellbonbons mit Schokoladen-Dip

Zutaten für ca. 500g Bonbons:

150 g Zucker

125 ml Sahne

180 g gesalzene Butter

100 g Zartbitterschokolade

10 g Kokosfett

Fleur de Sel

Außerdem: Eckige Backform, ca. 20 x 25 cm oder Backblech

Zubereitung:

Die Backform mit Backpapier auslegen.

Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze karamellisieren. Sahne und gesalzene Butter zugeben und gut einrühren.

Sahnemasse ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dabei ständig mit einem Kochlöffel weiter- rühren, bis die Masse Bläschen wirft. Sobald dies der Fall ist und die Farbe des Karamells golden bis kupferfarbig ist, die Pfanne vom Herd nehmen, die Masse in die Backform oder auf das Backblech gießen und abkühlen lassen.

Während des Abkühlens immer wieder die Festigkeit überprüfen, denn wer Karamell in eckige Bonbons schneiden möchte, muss dies tun, bevor die Masse ganz hart geworden ist. Oder abgekühlt in kleine, mundgerechte Stücke zerbrechen.

Zartbitterschokolade mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen. Die fertigen Karamell- bonbons nach Wunsch in die Schokolade dippen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Einige Flocken Fleur de Sel zur Dekoration über die fertigen Karamellbonbons streuen.

Pavlova-Kranz mit Granatapfelkernen

Zutaten: 4 Eiweiss (Größe M)

220 g feiner weisser Zucker

1 EL Speisestärke

1 TL Weißweinessig

Für das Topping:

200 g Sahne

300 g Granatapfelkerne

100 g Karamellisierte Mandelkerne

6 Gezuckerte Rosmarinzweige

Zubereitung: Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Pavlova-Kranz das Eiweiß mit dem Handmixer in einer Schüssel steif schlagen, bis die Eiweißmasse glänzt. Den Zucker langsam einrieseln lassen, dabei weiterschlagen, bis sich aus der Eiweißmasse Spitzen ziehen lassen. Der Zucker sollte sich vollständig im Eischnee aufgelöst haben. Zum Schluss Stärke und Essig zugeben und gut unterrühren.

Die Eiweißmasse in gleich großen Portionen mit einem Esslöffel oder Eisportionierer im Kreis dicht an dicht auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Das Backblech in der Mitte des Ofens platzieren, die Temperatur auf 100 °C reduzieren und für 75 Minuten im Ofen backen. Anschließend den Ofen ausschalten und bei geöffneter Ofentür vollständig abkühlen und trocknen lassen.

Für das Topping die Sahne steif schlagen und auf dem Pavlova-Kranz verteilen. Granatapfelkerne darauf geben und karamellisierte Mandelhobel darüber streuen. Die gezuckerten Rosmarinzweige auf dem Kranz verteilen und sofort servieren.

Erdnussbutterplätzchen mit Schokotropfen

Zutaten für 12 bis 15 Stück:

1 Vanilleschote

 Eier (Größe M)

300 g Brauner Zucker

400 g Erdnussbutter

75 g Zartbittere Schokotropfen

Fleur de Sel (optional)

Zubereitung: 

Die Vanilleschote halbieren, das Mark herauskratzen und mit den Eiern und dem Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Die Erdnussbutter zugeben und kräftig weiterschlagen. Schokotropfen und nach Geschmack Fleur-de-Sel-Flocken zugeben und gleichmäßig unterrühren. Den Teig mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Aus dem Teig ca. 12–15 gleich große Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. In der Mitte des Backofens ca. 20 Minuten backen, zunächst auf dem Backblech und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

Hello Santa, erschienen bei Thorbecke, 28 Euro (Foto: Thorbecke)

Weitere tolle Rezepte findet ihr im Buch „Hello Santa – Backen – Lesen – Genießen“ (Thorbecke Verlag, 28,00 Euro). Und wenn ihr noch mehr Lust auf Backen habt: Versucht mal unsere Skandinavischen Doppeldecker-Plätzchen. Himmlisch lecker!

Oder ihr probiert das Rezept für unser weihnachtliches Apfel-Zimt-Brot aus. Ebenfalls köstlich!

Backen für Weihnachten: Phantasievolle Elchbrownies

Immer nur Sterne ausstechen und verzieren ist selbst den Kindern irgendwann zu langweilig. Wie wäre es mit unseren sagenhaften Elch-Brownies? Das Rezept ist einfach, die Deko bringt den märchenhaften Wow-Effekt. Geht übrigens nicht nur mit Elchen sondern auch mit einer kleinen Rentierfamilie…

 

Zutaten (für ca. 22 Stück):

350 g Schokolade
180 g Butter
4 Eier
2 TL Vanillezucker
eine Prise Salz
550 g brauner Zucker
200 g Mehl
1 TL Backpulver
200 g Walnüsse

Für die Glasur:

1 Eiweiß
einige Tropfen Zitronensaft
400 ml Puderzucker

Mit dem Handrührgerät alle Zutaten
gut vermischen und die Glasur in
einen Spritzbeutel füllen.

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Backform (30 cm x 40 cm) mit Backpapier auslegen.

Die Butter und die Schokolade in einem Topf erhitzen, oft umrühren. Nachdem die Schokolade vollständig geschmolzen ist, den Topf von der Kochstelle nehmen und die Masse abkühlen lassen.

Eier, Vanillezucker, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und 8-10 Minuten gut schaumig schlagen.

Die Schokoladenmasse vorsichtig unterheben. Backpulver mit dem Mehl vermischen. Nach und nach das gesiebte Mehl zugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Walnüsse unterheben.

Den Teig gleichmäßig in der Backform verteilen und 25 Minuten backen.

Achtung: Nach dem Backen ist das Innere noch feucht. Backform vorsichtig aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Ein paar Stunden warten, Glasur auftragen und die Brownies in Stücke schneiden.

Foto: Tjitske van Leuweren; Foodstyling: Anne van der Meulen, Styling: Tilly Hazenberg

Rezept für weihnachtliches Apfel-Zimt-Brot

Weihnachten steht nun wirklich unmittelbar vor der Tür! Falls ihr noch ein Last-Minute-Rezept für festliches Gebäck sucht, ist das skandinavische Apfel-Zimt-Brot genau das Richtige für euch. Es gelingt einfach, geht schnell und duftet herrlich weihnachtlich. Viel Spaß beim Nachbacken!

Apfelkuchen geht eigentlich immer, oder? Diese Variante kommt in der Form eines Brotes daher. Wenn ihr den Zucker reduziert oder ihn weglasst, eignet es sich sogar als Frühstücksbrot! Noch warm, mit etwas Butter bestrichen ist es ein ganz besonderer Genuß für die Weihnachtszeit.

Rezept für skandinavisches Apfel-Zimt-Brot

Zutaten:

  • 300 ml Joghurt
  • 2 große Freilandeier
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 große Äpfel
  • 250 g Mehl
  • 125 g weicher brauner Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 100 g getrocknete Cranberrys
  • Für die Dekoration: getrocknete Apfel- und Orangenscheiben

Zubereitung: 

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen (Umluft: 170 Grad). Die Backform mit etwas Butter einreiben und mit Pergamentpapier auskleiden, damit sich das Brot nach dem Backen leicht herausnehmen lässt. 300 ml Joghurt in einen Messbecher geben. Die Eier in einer kleinen Schüssel aufschlagen.

Um Schalenstücke herauszufischen, verwendet man am besten einen kleinen Löffel. Die Eier mit einer Gabel gut vermischen und in den Joghurt-Messbecher geben. Dem Joghurt das Sonnenblumenöl hinzufügen. Einen Teelöffel Vanilleextrakt hinzugeben und alles zusammen mischen.

Drei Äpfel reiben. Mehl in eine Schüssel geben. Zucker, Zimt, geriebene Äpfel, Cranberrys und die Joghurtmasse hinzugeben und vermischen. Teig in die Form füllen und das Brot eine Stunde goldbraun backen.

Macht besonders viel Spaß: Teig mischen! (Foto: Leonie Freeman)

Zur Dekoration getrocknete Apfel- und Orangenscheiben auf das Apfel-Zimt-Brot legen.

Duftet himmlisch: Apfel-Zimt-Brot, frisch aus dem Ofen (Foto: Leonie Freeman)

Wenn ihr noch weiter Last-Minute-Backen wollt, legen wir euch unsere skandinavischen Doppeldecker-Plätzchen ans Herz. Die herzförmigen Ausstecherkekse sehen auch als Schmuck am Weihnachtsbaum hübsch aus.  Inspiration für einfachen, hübschen Baumschmuck aus Papier findet ihr hier.

Rezept für Doppeldecker-Plätzchen

In den nordischen Ländern wird Weihnachten ausgiebig und mit allem Drum und Dran gefeiert. Schon den ganzen Dezember über wird in der Küche fleißig gebacken, gekocht und vorbereitet für das große Fest. Wir haben ein traditionelles Rezepte für weihnachtliche Herz-Butterkekse im skandinavischen Stil für euch. So schmeckt Weihnachten wie bei Astrid Lindgrens Kindern aus Bullerbü. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Rezept für Doppeldecker-Plätzchen mit Marmelade

Butterkekse haben eine lange Tradition in Skandinavien und gehören einfach zu Weihnachten dazu. Oft werden sie auch als Schmuck am Weihnachtsbaum aufgehängt. Wenn ihr die Kekse aufhängen wollt, müsst ihr vor dem Backen ein Loch in die Spitze der Form drücken. Ein buntes Bonbon, das in den Teig gesteckt wird, sorgt für den Glasfenstereffekt.  Das Rezept ergibt ca. 30 Kekse (oder 15 Doppeldecker-Kekse). Dauer: Etwa 30 Minuten Zubereitung und 7- 9 Minuten Backzeit

Ausrüstung: 2 Backbleche, Pergamentpapier, Schüssel, Löffel, Nudelholz, geriffelter Rundschneider oder runde Ausstechform, kleiner Herzschneider, Marmelade für die Doppeldecker, Schnur für den Baumschmuck

Zutaten: 125 g ungesalzene Butter, 75g Puderzucker, 1 Teelöffel Vanilleextrakt, 200 g Mehl, 1 Esslöffel Milch.  Erdbeer- oder Himbeermarmelade zum Zusammenkleben

Zum Aufhängen von Keksen: Schnur oder Band, kleine Bonbons (siehe unten)

Zubereitung: Backofen auf 180 ° C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier abdecken. Butter und Zucker zusammengeben. Mehl und Milch dazugeben und mischen. Alles zu einer Teigkugel vermischen und in vier Stücke schneiden. Den Tisch und das Nudelholz mit Mehl bestreuen und ein erstes Stück Teig ausrollen, etwa einen Zentimeter dick.

Für Doppeldecker-Kekse: Runde Kekse ausstechen und aus der Hälfte der Kekse ein Loch oder Herz ausschneiden. Kekse auf die Backbleche legen. Ungefähr 7-9 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen oder ins Kühlregal stellen. Marmelade auf die ganzen Kekse streichen und mit den Keksen mit Herz belegen, um Doppeldecker oder Terrassenplätzchen herzustellen.

 

Variante:  Wenn ihr in die ausgeschnittenen Herzen vor dem Backen ein kleineres Bonbon legt, schmilzt es zu einem durchsichtigen Fenster. So könnt ihr die Plätzchen auch als Deko benutzen!

Die Herz-Butterkekse sind einfach und lassen sich prima mit Kindern nachbacken!

Ihr braucht noch Last-Minute-Ideen für die Weihnachtsbaum-Dekoration? 3 Anleitungen für hübschen Baumschmuck findet ihr hier!

Wer mehr über Astrid Lindgren, die berühmte schwedische Kinderbuchautorin erfahren möchte, dem empfehlen wir einen Kinobesuch: Hier läuft seit dem 6. Dezember 2018 der Film Astrid – einer der schönsten Filme des Jahres!

12 Weihnachtsfilme für die ganze Familie

Alle Jahre wieder – und für viele ist das Fest mit ganz besonderen Filmen verbunden. Darum haben wir unsere liebsten Weihnachtsfilme für euch zusammen gestellt. Viel Spaß beim Feiern mit Michel, Aschenbrödel und dem Grinch.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

drei-haselnuesse-für Aschenbroedel
Kein Weihnachten ohne Aschenbrödel ( © DEFA)

Der absolute Kultfilm zur (Vor-) Weihnachtszeit! Der deutsch-tschechische Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ aus dem Jahr 1973 lässt jedes Jahr die Herzen kleiner und großer Fans höher schlagen. Gedreht wurde unter anderem in der Moritzburg. Libuse Safránková spielt das bezaubernde Aschenbrödel, die Musik wurde von Karel Svoboda komponiert.

Aschenbrödel wird von ihrer fiesen Stiefmutter und deren Tochter Dora gegängelt und wie eine Magd behandelt. Zum Glück hat sie ihr Pferd Nikolaus, ihr Hündchen Kasperle und die Eule Rosalie. Eines Tages bringt ihr der Knecht Vinzek drei verzauberte Haselnüsse mit… Diese helfen ihr, am Ende ihren Prinzen zu bekommen. Es ist Romantik pur wenn die beiden Verliebten durch die winterliche Landschaft reiten. Ein Familienfilm, bei dem man jedes Jahr ein paar Tränchen vergießen kann.

FSK 0, SUN 1973, Regie:Václav Vorlícek, mit Libuše Šafránková, Pavel Trávnícek, Vladimír Menšík

Der kleine Lord

der-kleine-lord
Ein Junge, der alle Herzen im Sturm erobert: der kleine Lord Fauntleroy ( © United Artists/ MGM)

 

Kein Weihnachten ohne den kleinen Lord. Cedric lebt mit seiner Mutter und mit ihrer Haushälterin in Amerika. Doch der verbitterte Earl of Dorincourt lässt nach seinem Erben suchen. So wird Cedric mit seiner Mutter nach England gebracht, wo er künftig im Familiensitz wohnen und eine Erziehung bekommen soll, die einem Jungen seines Standes entspricht.

Cedric ist etwas verwundert, warum seine Mama nicht auch mit ihm auf dem Schloß wohnen kann. Er weiß nichts davon, dass sein Großvater und seine Mutter eine unüberwindbare Abneigung füreinander hegen.Doch nach und nach erobert der gutherzige Cedric das Herz des grummeligen Earl und schafft es, dass aus dem zynischen Mann ein liebenswerter Großvater wird.

Alec Guiness als Earl ist unübertroffen gut. Der Film ist rührend und zeitlos schön.

FSK 0, USA 1980, Regie: Jack Gold, mit Ricky Schroder, Alec Guinness, Connie Booth

Liebe braucht keine Ferien

Die schönsten Weihnachtsfilme, Liebe braucht keine Ferien
Süßes Paar: Jude Law und Cameron Diaz ( © United International Pictures)

Die romantische Komödie „Liebe braucht keine Ferien“ von Nancy Myers ist wie gemacht für die Weihnachtszeit!

Die Story: kurz vor Weihnachten beschließen die unglücklich verliebte Engländerin Iris (Kate Winslet) und die frisch getrennte Amerikanerin Amanda (Cameron Diaz), ihre Wohnungen zu tauschen. Kaum hat Amanda das hübsche Cottage in Surrey bezogen, steht Iris‘ ebenso charmanter wie gutaussehender Bruder Graham (Jude Law) vor der Tür.

Gleichzeitig hat Iris zwei abenteuerliche Begegnungen: einmal mit ihrem Nachbarn, einem kauzigen, unterhaltsamen Senior der eine spannende Biographie hat und sich sehr über die Bekanntschaft freut. Und mit Miles, einem Filmkomponisten, der von seiner Freundin betrogen wird.

Eine romantische Komödie, deren Charaktere manchmal ein wenig überzogen wirken, die aber insgesamt gute Laune macht und für schöne Weihnachtsstimmung sorgt.

FKS 0, USA 2006, Regie: Nancy Myers, mit Kate Winslet, Cameron Diaz, Jude Law, Jack Black

Tatsächlich… Liebe

loveactually
Tatsächlich…Liebe ( © Universal Pictures International)

Romantik, Drama, Liebe, Trennung, Verlust… Es ist kaum zu glauben, was in den Film alles reinpasst. Und natürlich auch noch Weihnachten! Rund um das Fest entfalten sich allerlei romantische Geschichten. Zum Beispiel um den Premierminister, der von allen verkannt wird. Es wird nicht einfacher, als er sich in seine Mitarbeiterin Natalie verliebt.

Der Autor Jamie dagegen versucht sein gebrochenes Herz in Portugal zu kitten und verliebt sich dort in das Hausmädchen Aurelia. Colin dagegen glaubt fest daran seine Traumfrau nur in Amerika finden zu können. Behält er recht?

Mit dabei in dem Episodenfilm von Richard Curtis: Hugh Grant, Colin Firth, Liam Neeson, Keira Knightley, Emma Thompson, Heike Makatsch und sogar Claudia Schiffer in einem kleinen Gastauftritt. Ein wunderbarer Liebesreigen, der in vielen Happy-Ends gipfelt.

FSK 6, USA/FR/GB/IR 2003, Regie: Richard Curtis, mit Bill Nighy, Laura Linney, Billy Bob Thornton, Heike Makatsch

Die Muppets-Weihnachtsgeschichte

12 Weihnachtsfilme, Die Muppets
Die Muppets erzählen die Weihnachtsgeschichte nach ( © The Walt Disney Company)

Weihnachten mit Kermit, Miss Piggy & Co – wunderbar! Der Disneyfilm überträgt die Charles Dickens-Geschichte „A Christmas Carol“ in die Welt der Muppets.

Der geizige Geschäftsmann Ebenezer Scrooge ist bei seinen Mitmenschen mehr als unbeliebt. In der Nacht vor dem Weihnachtsfest besuchen ihn drei Weihnachtsgeister, die ihm klar machen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Scrooge verwandelt sich in einen anderen Menschen.

Kitschig, aber schön und sehr im Muppetsstyle. Die wichtigsten Rollen werden von unseren Lieblingen aus der Muppetsshow übernommen. Wenn da keine gute Laune aufkommt.

FSK 0, USA 1993, Regie: Brian Henson, mit Michael Cane

Prinzessin Fantaghirò

Fantasy-Klassiker: Prinzessin Fantaghirò (@ Universum)

Die zehnteilige Mini-Serie ist ein fester Bestandteil im Weihnachtsprogramm. Die Geschichte ist spannend und mitreißend.

Der Märchenkönig wartet auf einen männlichen Nachkommen. Der soll endlich den seit Jahren währenden Krieg mit einem verfeindeten Königreich beenden. Doch statt eines Nachfolgers bringt seine Frau eine Prinzessin zur Welt: die dritte Tochter. Fantaghiro aber unterscheidet sich von ihren Schwestern. Sie wächst zu einer mutigen, schlauen, tapferen und wunderschönen Prinzessin heran. Sie schafft es, den gegnerischen Prinzen zu besiegen. Doch dann verliebt sie sich in ihn. Und es ist erst der Anfang denn die böse Königin und die Kräfte der Finsternis sind die eigentlichen Gegner.

Eine Kultserie, die immer wieder neue Generationen begeistert.

FSK 6, I 1991, Regie: Lamberto Bava, mit Alessandra Martines, Mario Adorf, Brigitte Nielsen

Das Wunder von Manhattan

12 Filme für Weihnachten, Das Wunder von Manhattan
Weihnachten ist auch die Zeit der Wunder ( ©20th Century Fox)

Kris Kringle (Richard Attenborough) ist ein älterer Herr, der für das New Yorker Kaufhaus Macys alljährlich in die Rolle des Weihnachtsmanns schlüpft. Allerdings behauptet er, der echte Weihnachtsmann zu sein.

Die kleine Susan (Mara Wilson) zweifelt stark an Weihnachten und an allem, was dazu gehört. Sie glaubt weder an den Weihnachtsmann noch an all seinen Zauber. Also stellt sie ihn auf die Probe. Was dann passiert, ist wirklich ein Wunder.

FSK 0, USA 1994, Regie: Les Mayfield, mit Richard Attenborough, Elizabeth Perkins, Mara Wilson

Michel in der Suppenschüssel

12 Weihnachtsfilme, michel-in-der-suppenschuessel
Michel aus Lönneberga hat immer nur Unsinn im Kopf, selbst unter einer Suppenschüssel ( © Universum Film)

Was könnte schöner sein als in der Begleitung von Michels lustigen Streichen den Weihnachtsbaum zu schmücken. Für die Kinder ist es außerdem ganz gut zu sehen, wie wenig Geschenke bei der Familie aus Lönneberga unterm Weihnachtsbaum liegen. Ja, liebe Kinder, so war das damals!F

Michel steckt nicht nur seinen Kopf in die beste Suppenschüssel der Familie um den letzten Rest Fleischsuppe zu ergattern. Er organisiert außerdem ein Fest für die Bewohner des Armenhauses und trickst die böse Vorsteherin aus. Natürlich macht es ihm am meisten Spaß die Magd Lina zu ärgern – aber sie zahlt es ihm mit gleicher Münze heim. Natürlich ist Michels Vater nicht begeistert, dass Michel das ganze Weihnachtsessen an die Armen verfüttert und der Junge muss dafür wieder einmal im Schuppen eingeschlossen bleiben und ein Holzmännchen schnitzen.

FSK 6, S/D 1973, mit Jan Ohlson, Lena Wisborg.

Kevin allein zu Haus

12 Weihnachtsfilme
So lieb wie er guckt ist er natürlich nicht. Schließlich hat er es mit Einbrechern zu tun: Kevin allein zu Haus (@Twenties Century Fox)

Weihnachten in der Großfamilie: Das kann ganz schön stressig werden. Doch diesmal soll nicht Zuhause gefeiert werden. Kevins Familie will verreisen. In der Hektik vergessen sie Kevin. Der wundert sich, als er das Haus leer vorfindet. Wo sind nur alle hin?

Aber eigentlich ist es auch mal ganz schön, das ganze Haus für sich zu haben, mit den Spielsachen der großen Brüder zu spielen und so lange fern zu sehen, wie man will. Kevin managed das Alleinsein eigentlich ganz gut. Nur den Nachbarn, dem er immer wieder begegnet, findet er etwas gruselig.

Doch dann bekommt er mit, dass ein abgefeimtes Einbrecherduo die leerstehenden Häuser ausrauben will. Kevin macht das Haus diebstahlsicher – und prompt bekommt er ungewollten Besuch von den schrägen Vögeln. Doch die haben nicht mit Kevins Einfallsreichtum gerechnet.

Einer der lustigsten Weihnachtsfilme, die man gucken kann. Die Gags sind super, das Diebesduo herrlich trottelig und das Happy-End nicht zu schmalzig. Unsere Lieblingsweihnachtskomödie!

FSK 12, USA 1991, Regie: Chris Columbus, mit Macaulay Culkin, Joe Pesci, Catherine O’Hara

Buddy, der Weihnachtself

12 Weihnachtsfilme
Buddy will wissen, wer sein richtiger Vater ist. @Metropolitan Film Export

Buddy (Will Farrell) wuchs bei den Elfen des Weihnachtsmanns am Nordpol auf. Wie er dort hingekommen ist? Als Baby kletterte der kleine Buddy im Waisenhaus einfach in den großen Geschenkesack des Weihnachtsmanns und reiste so mit dem Schlitten mit in die Weihnachtswerkstatt.

Doch nun, mit über 30 Jahren, ist Buddy längst erwachsen und stört die Elfen zunehmend bei ihrer Arbeit. Also macht er sich auf nach New York, um seine richtigen Eltern zu finden. Charmante Weihnachtskomödie mit Will Farrell im Elfenkostüm.

FSK 6 , USA 2003, Regie: Jon Favreau, mit Will Ferrell, James Caan

Schöne Bescherung

12 Weihnachtsfilme, Schöne Bescherung
Weihnachten ist ein Spaß – vor allem im Hause Griswold. (@Warner Bros./Park Circus)

Weihnachten ohne die Griswolds? Das wäre doch langweilig! Vor allem weil nach dem Film das eigene Weihnachtschaos plötzlich so schön überschaubar erscheint.

Familienvater Clark Griswold (Chevy Chase) möchte seinen Lieben zu Weihnachten das perfekte Fest bieten können, also macht sich die Familie auf um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen. Doch natürlich ist alles ein wenig komplizierter, denn es soll schon ein großer Baum sein. Schließlich feiert man ja nicht jeden Tag Weihnachten, oder? Die Kraftmeierei geht bei der Beleuchtung des Hauses weiter, die Nachbarn sollen unbedingt beeindruckt werden. Doch das kommt nicht so gut an. Als dann auch noch Clarks Cousin Eddie Johnson (Randy Quaid) mit seiner Familie auftaucht, ist das Chaos perfekt.

Blödelbarde Chevy Chase läuft zu Hochform auf und zeigt, dass das besinnliche Weihnachten durchaus komische Momente hat.

FSK 6, USA 2004, Regie: Jeremiah S. Chechik, mit Chevy Chase, Randy Quaid, Beverly D’Angelo

Der Grinch

12 Weihnachtsfilme, der Grinch
Warum hasst der Grinch Weihnachten? Vielleicht hat er nie das richtige Geschenk bekommen? (@Universal Pictures)

Ron Howards „Der Grinch“ basiert auf der Geschichte „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“ von Theodor Seuss, die in Amerika jedes Kind kennt.
Der Grinch (Jim Carrey) ist eine grüne Kreatur, ganz und gar erfüllt vom Hass auf Weihnachten.

Schlechte Kindheitserfahrungen haben dazu geführt, dass er den Kindern von Whoville jedes Jahr aufs neue Weihnachten verderben will. Er kommt aus seiner Höhle und klaut alle Geschenke. Die kleine Cindy Lou Who (Taylor Momsen) erkennt, dass der Grinch in Wahrheit ein ziemlich trauriges Wesen ist und versucht, ihm zu helfen. Kann sie ihn davon überzeugen, Weihnachten mitzufeiern, oder vermiest der Griesgram auch dieses Jahr wieder die Festtage?

FSK 6, USA 2000, Regie: Ron Howard, mit Jim Carrey, Taylor Momsen 

Spielzeugbestseller 2017: Das waren die beliebtesten Spielzeuge in diesem Jahr

Weihnachten rückt immer näher und damit auch die Frage „Was legen wir nur unter den Weihnachtsbaum?“. Natürlich sehen die Wunschlisten bei jedem Kind ganz individuell aus, aber es gibt durchaus Spielzeuge, die in diesem Jahr besonders beliebt waren. Wir haben mal nachgefragt, welche Spielzeugbestseller es im Jahr 2017 gab!

Daniel Ammerschuber, Buyer Toys, Design & Gifts über die Spielzeugbestseller 2017 der KaDeWe Group:

„Absoluter Hype waren bei uns in diesem Sommer Fidget Spinner und die Musikboxen von Tonies, sowohl für Mädchen als auch für Jungs: perfekt zum Geschichtenerzählen im Kinderzimmer. Auch die Kugelbahn GraviTrax von Ravensburger wurde gerne gekauft. Insbesondere die Jungs mögen natürlich auch die LEGO Ninjago und Roboter wie çoder Sphero oder die ferngesteuerten Star Wars Roboter. Ein Dauerbrenner bei Mädchen sind weiterhin Spielpuppen und Nagellack. Zudem waren kreative Spielwaren wie Freundschaftsbänder und Einhörner ein großes Thema. Speziell in der Weihnachtszeit werden bei uns besonders gerne technische Spielwaren wie Roboter, Kugelbahnen, Holzeisenbahnen von Brio oder eben die Musikboxen von Tonies gekauft, aber auch Spielwaren mit Lerneffekt. Klassiker sind dann Spielwaren von Lego und Playmobil oder Plüsch und Babyspielwaren für Kleinkinder von Steiff. Gerade zu Weihnachten werden auch Gesellschafts- und Partyspiele vermehrt gekauft!“

 

Cécile Roederer über die Spielzeugbestseller 2017 von Smallable:

„Dieses Jahr zur Weihnachtszeit haben wir die Kiko+ Holzspiele, die formschönen Spiele der Marke Fanny und Alexander, die sowohl von Eltern für ihr schönes Design, als auch von den Kindern als Spielzeug geschätzt werden. Ganz besonders beliebt sind auch die Bigstuffed Kuscheltiere, die vollständig von Hand in Frankreich gefertigt werden. Zu den anderen Trends zählen die Rückkehr des Vintage und das Spielzeug unserer Kindheit, vor allem mit Fisher Price Vintage. DIY Produkte sorgen auch für Begeisterung mit der Puppen zum Selbstmachen, den Malbücher und  Stricksets sind sehr beliebt.“

 

Margret Haselmann über die Spielzeugbestseller 2017 von Häsel und Gretel:

„Besonders beliebt waren bei uns Küchenuntensilien und sämtliches Zubehör dazu – Kochtöpfe, Schürzen, Backformen oder Holzgemüse. Speziell zu Weihnachten ist dann natürlich immer wieder Weihnachtsdeko beliebt. Hier gibt es die niedlichsten Sachen von Papeterie bis hin zu Lichterketten, und vor allem spezielle Dinge für Kinder.“

Titelbild: istock

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Mamablogger erzählen: Das war mein schönstes Weihnachtsgeschenk!

Wisst ihr noch damals …? So und ähnlich erinnert man sich doch gern an seine Kindheit zurück. Besonders in der Weihnachtszeit und wenn man selbst Kinder hat, macht es Spaß einmal zu überlegen, wie das früher eigentlich war. Wie sah der Tannenbaum aus, was wurde gegessen und vor allem: Was war eigentlich das schönste Weihnachtsgeschenk von allen? Wir haben verschiedene Mamablogger nach ihren Kindheitserinnerungen gefragt und freuen uns jetzt noch mehr auf die kommenden Festtage!

Anita von rosanisert:

„Mein schönstes Weihnachtsgeschenk in meiner Kindheit war meine heiß ersehnte Babypuppe. Mit ihr spielt meine kleine Tochter heute immer noch – wie sich unschwer auf dem Bild erkennen lässt.“

Anita von rosanisiert mit ihrer Tochter

Olivia von Fräulein Tiger:

Olivia von Fräulein Tiger mit ihrem Sohn (Foto: Andrea Monica Hug)

„Mein schönstes Weihnachtsgeschenk in der Kindheit war glaub nebst all meinen „Puppen-Utensilien“ ein selbstgezimmertes Puppenhaus von meinen Eltern. Allgemein meinten sie es jedes Jahr sehr gut mit mir und es waren immer ganz schöne Dinge dabei. Den Christkind-Zauber jetzt mit meinen Kindern wieder erleben zu dürfen finde ich wunderschön und ich kann die leuchtenden Augen jetzt schon kaum erwarten.“

Sophia und Insa von The White Marble:

Sophia: „Eines der schönsten Weihnachtsgeschenke in meiner Kindheit war ein kleiner elektrischer Puppenherd. Voller Stolz servierte ich am ersten Weihnachtsfeiertag die darauf selbstgekochten Spätzle zum traditionellen Rehbraten der Familie. Ein besonderes Weihnachtsessen, das nicht nur mir in Erinnerung geblieben ist.“
Insa: „Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war ein kleiner Kaufmannsladen, der Jahr für Jahr prall gefüllt und aufregend geschmückt am Heiligenabend auftauchte, um dann leer geräubert und gerade kurz bevor er langweilig wurde, am 6. Januar zuverlässig wieder verschwand. Ein immer wieder kehrender Zauber – den ich auch mit meinen Kindern weiter zelebriere!“

Sophia und Insa von The White Marble

Ellen von chezmamapoule:

Ellen von Chezmamapoule

„Ich war tatsächlich eins dieser Kinder, das ganz aufgeregt Büchergeschenke auspackte. An sonstige Weihnachtsgeschenke mag ich mich nicht erinnern, aber ich weiss noch genau, als meine Grossmutter mir Tove Janssens „Geschichten aus dem Mumintal“ schenkte. Wie sehr ich dieses Buch geliebt habe. Neulich entdeckte ich ein Bilderbuch über Mumins ersten Schnee und musste es natürlich meinen Töchtern kaufen.“

Verena von Familicious:

Verena von Familicious

„Mein schönstes Weihnachtsgeschenk kam nicht von meinen Eltern, sondern von einem älteren Nachbars-Mädchen: ihre Barbie-Sammlung. Meine Eltern fanden Barbie schrecklich. Deshalb habe ich nie eine bekommen. Und plötzlich hatte ich die Komplett-Ausstattung: drei Barbies mit zig Kleidern und Schuhen, Ken, ein Haus, ein Pferd und ein Auto. Das war der absolute Knaller!
Heute kann ich die Haltung meiner Eltern natürlich nachvollziehen. Manchmal drücke ich bei meinen Töchtern trotzdem ein Auge zu – schiebe den Gedanken, dass ein Steiff-Tier doch sooo viel niedlicher wäre, beiseite und lasse den nächsten Glubschi bei uns einziehen. Barbie sei Dank!“

Titelbild: unsplash

MerkenMerken

MerkenMerken

Rezept für Chelsea Buns à la Paddington

Seit 23. November 2017 sorgt der Film „Paddington 2“ im Kino für Verzückung bei kleinen und großen Zuschauern. Paddington, der liebenswert-tollpatschige Bär, hat sich mittlerweile bei seiner Familie in London gut eingelebt. So gut, dass er inzwischen sogar die Zubereitung eines ganz traditionellen englisches Gebäcks beherrscht… Wir verraten euch hier das Rezept für Chelsea Buns, den köstlichen Hefeteig-Brötchen. Sehr lecker!

Chelsea Buns sind ein in England beliebtes Hefegebäck. Sie wurden zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Chelsea erfunden und bis heute gerne zum Tee oder Kaffee verspeist. Gerade in der Adventszeit schmecken sie sehr gut! Paddington, der eine Schwäche für Süßes hat, würde zu den Chelsea Buns nach eingehender Geschmacksprüfung sicherlich sagen: Weihnachtsbuns statt Weihnachtsgans!

CHELSEA BUNS (9 Stück) 

Chelsea Buns Rezept
Köstlich zu einer Tasse Tee: Chelsea Buns (Foto: Unsplash)

Für den Teig:

200 ml Milch

60 g Butter

450 g Mehl

2 Esslöffel Streuzucker

5 g Instanthefe

1 Ei, leicht aufgeschlagen

Die Schale einer unbehandelten Zitrone

1 Teelöffel Salz

1 Teelöffel Gewürzmischung (Koriander, Zimt, Piment, Muskatnuss, Ingwer, Nelken)

Für die Füllung: 

30 g weiche Butter

35 g Brauner Rohrzucker

100 g getrocknete Beeren (nach Belieben) oder Rosinen

Für die Glasur:

2 Esslöffel Streuzucker

1 Esslöffel Milch

2 Esslöffel Brauner Rohrzucker

Zubereitung:

Milch und Butter in einem kleinen Topf langsam erhitzen, um die Butter zu schmelzen – sollte die Mischung dabei heiß werden, zum Abkühlen kurz beiseitestellen. Mehl und Zucker in einer Schüssel vermengen.

Paddington liebt Orangenmarmelade
Paddington liebt – neben Chelsea Buns – vor allem Toast mit Orangenmarmelade (Foto: Studiocanal Filmverleih GmbH)

Hefe hinzugeben und nochmals vermengen, dann die warme Milch-Butter-Mischung und das Ei hinzugeben (Topf nicht auswaschen). Alles zu einem weichen Teig verrühren, dann die Zitronenschale, das Salz und die Gewürzmischung hinzugeben.

Den Teig auf einer sauberen Oberfläche für gute 10 Minuten kneten, bis er weich ist. In einer gefetteten Schüssel zugedeckt auf die doppelte Größe aufgehen lassen (ca. eine bis zwei Stunden). Ein Backblech (ca. 27 cm) fetten. Nein Paddington – nicht mit Orangenmarmelade!

Paddington backt Chelsea Buns
Chaos in der Küche: Paddington ist manchmal etwas tollpatschig (Foto: Studiocanal Filmverleih GmbH)

Auf einer mit etwas Mehl bedeckten Oberfläche den Teig in rechteckiger Form ausrollen (ca. 25×35 cm), die lange Seite auf einen selbst gerichtet. Mit Butter bestreichen und mit Zucker und Beeren/Rosinen bestreuen. Beginnend mit dem langen Ende auf der gegenüberliegenden Seite den Teig so eng wie möglich einrollen und mit einem scharfen Messer in neun Stücke schneiden. Ofen auf 200 C° vorheizen. Die Buns auf dem Backblech mit ausreichend Abstand zueinander anordnen – nach 30-45 Minuten weiteren Aufgehens sollten sie sich berühren. 20-25 Minuten goldbraun backen. Währenddessen Milch für die Glasur im nicht ausgewaschenen Topf (den wir zuvor für die Butter verwendet hatten) erwärmen und den Streuzucker darin auflösen. Buns direkt aus dem Ofen damit bestreichen und mit dem Braunen Rohrzucker bestreuen. Vor dem Abtrennen auskühlen lassen. Am besten schmecken sie am selben Tag! Vielleicht kann man statt Glasur auch Orangenmarmelade nehmen? Paddington wäre dafür.MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Zeit zum Vorlesen: Bücher für die Vorweihnachtszeit

Zeit mit der Familie zu verbringen gehört zum Advent wie Kakao und Spekulatius. Wenn es früh dunkel wird und draußen kalt ist, gibt es nichts schöneres, als es sich im Wohnzimmer gemütlich zu machen, ein paar Kerzen anzuzünden und dann mit Keksen, Heißgetränk und den Kids ab aufs Sofa. Mit den passenden Büchern kommt sofort Weihnachtsstimmung auf!

Obwohl es eigentlich eine besinnliche Zeit sein sollte, ist die Vorweihnachtszeit oft geprägt von Stress und Streit (wie ihr das verhindern könnt, haben wir in diesem Artikel für euch zusammengefasst). Das Vorlesen ist eine gute Möglichkeit, Quality Time mit der Familie zu verbringen. Wir haben deshalb Myriam Kunz, Inhaberin unseres Luna Lieblingsshops „Buchstäbchen“ in Stuttgart, gefragt, welche Bücher zum Vorlesen in der Vorweihnachtszeit sie empfiehlt. In ihrer Kinderbuchhandlung setzt sie alles daran, bei Kindern eine Passion für Bücher zu wecken. Neben einem feinen Buchangebot gibt es auch zahlreiche Veranstaltungen und regelmäßige Workshops. Auf einer kleinen Ausstellungsfläche zeigen Illustratoren ihre Werke. Wer es nicht nach Stuttgart schafft, kann auch in ihrem Onlineshop stöbern. Hier kommen fünf weihnachtliche Buchtipps von der zweifachen Mutter und Kinderbuchexpertin für Kids in verschiedenen Altersgruppen – mal nur mit Bildern, mal zum Vorlesen oder zum selber lesen.

Stille Nacht, fröhliche Nacht

Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Eine Karawane zieht durch eine zauberhafte, schneebedeckte Landschaft, durch Städte, bis hin zu einem kleinen hell erleuchteten Haus – hier wird sie schon erwartet, denn es ist Weihnachten und zusammen will man eine stille und fröhliche Nacht feiern. Komplett ohne Worte und in einer ganz bezaubernden Bildsprache erzählt dieses wunderschöne Buch, was Weihnachten ausmacht und regt Kinder zum Träumen und selbst Erzählen an.
Stille Nacht, fröhliche Nacht von Julie Völk, erschienen im Gerstenberg Verlag für 16,95 Euro, empfohlen ab vier Jahren

Weihnachten ist, wenn …

Assia ist nicht von hier und sie fragt sich, was hier in diesem noch fremden Land gerade passiert. Weihnachten, das ist für sie ein Wort ohne Inhalt. Advent, der Duft von gebrannten Mandeln, das Schmücken von Bäumen, das Schreiben eines Wunschzettels, die Weihnachtsgeschichte. Diese Buch erklärt mit einem kindgerechten Blick von außen unser Weihnachtsfest und die Rituale drum herum. Eine berührende Geschichte zum Heiligen Fest, wunderschön illustriert von Giovanni Manna, einfühlsam erzählt von Max Bollinger. Mit einem Leinenbezug und Farbprägungen haptisch sowie optisch ein Hochgenuss. Ein wunderbares Buch für die Vorweihnachtszeit.
Weihnachten ist, wenn … von Max Bolliger, erschienen bei Bohem Press Ag für 14,95 Euro, empfohlen ab drei Jahren

Wer hat den Lebkuchen stibitzt?

Ein ganz wunderbarer Duft liegt in der Luft. Arne, der in einem Haus im Wald wohnt und dem Nikolaus bei seiner Arbeit zur Hand geht, hat soeben Lebkuchen gebacken. Aber ehe sich dieser versieht, ist das Backwerk verschwunden. Ein frecher Waldbewohner hat sich den Leckerbissen stibitzt. Wie kann ein kleiner Fuchs denn auch diesem unglaublich Leckerbissen widerstehen? Ist es richtig, sich einfach an anderer Leute Sachen zu bedienen? Als der Fuchs mitbekommt, dass nun jemand anderes verzichten muss, beginnt er nachzudenken. Ein wirklich schönes vorweihnachtliches Buch zum Thema Geben, Nehmen und darüber, dass wir aus Fehlern lernen können.
Wer hat den Lebkuchen stibitzt? von Maria Stalder, erschienen im Atlantis Verlag für 14,95 Euro, empfohlen ab vier Jahren

Die illustrierten Märchen von Hans Christian Andersen

Was gibt es Schöneres als im Winter mit einer Tasse Tee nach der anderen mit den Kindern in dem neuen Andersen Märchenbuch von „Kleine Gestalten“ zu versinken? „Die Kleine Meerjungfrau“, „Des Kaisers neue Kleider“, „Die Schneekönigin“ und einige Klassiker mehr wurden mit zeitgemäßen, wunderbaren Illustrationen versehen. Besonders begeistert die Haptik des Buches. Stumpfmatte Farbe auf gebrochenem weiß, produziert in Deutschland! So soll es sein! Ein wunderwunderschönes Buch für die Advents- und Weihnachtszeit.
Die illustrierten Märchen von Hans Christian Andersen, erschienen im Kleine Gestalten Verlag für 19,90 Euro, empfohlen ab sechs Jahren 

Ein Junge namens Weihnacht

Wie ist der Weihnachtsmann eigentlich zum Weihnachtsmann geworden und warum heißt er ausgerechnet Weihnachtsmann? Um das zu erfahren, wird der Leser in eine längst vergangene Zeit und hoch in den kalten Norden geschickt, in die Welt eines 11-jährigen Jungen, der damals noch Nikolas hieß und in großer Armut mitten in Finnland gelebt hat. Die Geschichte eines Jungen, der sich auf eine gefährliche Reise zum Nordpol begibt, um seinen Vater zu finden und dabei atemberaubende Abenteuer erlebt, die nicht nur ein großer Spaß für kleine Leser sind. Mit viel Gefühl und Witz erzählt Matt Haig eine Geschichte über Mut, Fantasie, Hoffnung und Freundschaft und bringt den Leser auf direktem Weg in Weihnachtsstimmung!
Ein Junge namens Weihnacht von Matt Haig, erschienen in der dtv Verlagsgesellschaft für 18 Euro, empfohlen ab zehn Jahren

Sliderbild:  istock

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Free Printable: Wunschzettel zum Ausmalen

Es ist wieder soweit: In Himmelpfort sitzen ab sofort wieder Weihnachtsmann und Engelchen bei der Arbeit und empfangen Wunschzettel und aufgeregte Kinder. Wir haben exklusiv mit dem Weihnachtsengel Conni über ihre Arbeit gesprochen. Aufgepasst: Sie verrät einen entscheidenden Tipp für das Schreiben von Wunschzetteln. Außerdem liefern wir euch den passenden Wunschzettel für die Wünsche eurer Kids – und auch für euch.

Lieber Weihnachtsengel Connie, seit wann bist du denn Weihnachtsengel?
Seit vielen, vielen Jahren!

Wie wird man Weihnachtsengel? Braucht man da eine Ausbildung?
Nein, man muss nur Kinder lieben, muss wollen dass sie sich freuen und natürlich gerne Briefe lesen.

Und wie ist der Weihnachtsmann so?
Der Weihnachtsmann ist der Weihnachtsmann: Er lebt für die Kinder! Deshalb sind die auch immer so aufgeregt, wenn sie uns hier besuchen kommen! Sie bekommen riesige Augen und freuen sich.

Was sollten die Kinder beachten, wenn sie dem Weihnachtsmann einen Brief schreiben?
Ganz wichtig ist es, den Absender auf den Brief zu schreiben. Wenn die Kinder das vergessen, wird es sehr schwierig mit dem Antwortbrief!

Super! Wir merken uns diesen Hinweis von Conni und schreiben direkt drauf los. Natürlich geht das am besten mit adäquatem Briefpapier. Gut, dass ihr uns habt. Wir haben uns nämlich auch darum bereits gekümmert. Hier könnt ihr euch den Wunschzettel als Printable herunterladen und ausdrucken.

Hier Könnt ihr euch den Wunschzettel runterladen.
Hier Könnt ihr euch den Wunschzettel runterladen.

 

An diese Adresse könnt ihr die Wunschzettel schicken:

An den Weihnachtsmann
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort
Titelbild:  Giulia Bertelli on Unsplash
Wunschzettel: Marie Wolf

Balanced Christmas Baking: Pumpkin Pie ohne Industriezucker

Langsam aber sicher nähert sich Weihnachten. Zeit, sich mit dem leckeren Thema Plätzchen zu beschäftigen! Die Foodstylistin und Autorin Alissa Poller stellt in ihrem Buch „Balanced Christmas Baking“ 30 weihnachtliche Rezepte von Spekulatius über Orangen-Ingwer-Stangen bis Zimtsterne vor, die mit wenig Zucker auskommen und in der laktose- und glutenfreien Variante auch Allergiker glücklich machen. So wird das Backen zum Vergnügen – ganz ohne schlechtes Gewissen.

Wir verraten euch hier das Rezept für den köstlichen Pumpkin Pie.

Pumpkin Pie (8 Stücke) 

Auch schon vor Weihnachten lecker: Pumpkin Pie (Foto: Eising Studio GmbH)
Auch schon vor Weihnachten lecker: Pumpkin Pie (Foto: Eising Studio GmbH)

Für den Boden:

100 g Kokosmehl

150 g Mandeln, gemahlen

1 Prise Salz

100 g Butter, kalt (und etwas mehr zum Einfetten)

1 Ei (Größe M)

Für die Füllung:

500 g Hokkaido-Kürbis (für 300 g Püree)

2 Eier (Größe M)

100 g Kokosblütenzucker

1/2 TL Ingwer

1/2 TL Zimt

1/4 TL Muskatnuss

1 Messerspitze gemahlene Nelken

Salz

170 g cremige Kokosmilch (mindestens 70 %)

Außerdem:

Kokosraspeln zum Dekorieren

Pie-Form, ø 18 cm

Zubereitung:

Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Pie-Form mit ein wenig Butter einfetten. Für den Boden Kokosmehl, Mandeln und Salz mit Butterwürfeln zerbröseln, dann das Ei sowie 50 ml eiskaltes Wasser zufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in die Form geben und gut andrücken, so dass eine 5 mm dicke Tarte-Schale mit Rand entsteht. Diese mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. Den Pie-Boden mindestens 30 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit den Kürbis waschen, den Strunk und die Kerne entfernen und in große Stücke schneiden. Auf einem mit Backpapier belegten Blech 30 Minuten im Ofen backen. Anschließend den noch heißen Kürbis pürieren.

Die Hitze im Ofen auf 160 °C reduzieren und die Zutaten für die Füllung bereitlegen. Die Eier mit dem Kokosblütenzucker cremig schlagen. 300 g Kürbispüree und die Gewürze mit 1 Prise Salz hinzufügen, zum Schluss die Kokosmilch unterrühren. Die recht flüssige Masse nun auf den erkalteten Pie-Boden gießen. Den Kuchen 45 Minuten im Ofen backen, beziehungsweise bis die Füllung auch in der Mitte des Kuchens gestockt ist. Am besten hier eine Stäbchenprobe durchführen. Den Pie vollständig auskühlen lassen. Wer es noch schneien lassen möchte, dekoriert die Kürbis-Tarte am Schluss mit Kokosraspeln.

"Balanced Christmas Baking" von Alissa Poller (EMF Verlag, 16.99 Euro)
„Balanced Christmas Baking“ von Alissa Poller (EMF Verlag, 16.99 Euro)

Weitere Rezepte für die Weihnachtsbäckerei findet ihr im Buch „Balanced Christmas Baking“ von Alissa Poller (Edition Michael Fischer, 16.99 Euro) und in der LUNA 65! Weitere Themen aus diesem Heft findet ihr hier.

Bloggerserie: Weihnachten bei … Malin Elmlid von The Bread Exchange

Und wie feiert ihr Weihnachten? Traditionell oder locker? Wir gestehen: Wir sind sehr neugierig, wie andere das Fest der Feste begehen. Darum haben wir eine kleine Umfrage gestartet. Heute erzählt uns Malin von The Bread Exchange, wie sie mit ihrer Familie die Feiertage verbringt.

Liebe Malin, wie feiert ihr dieses Jahr den Heiligen Abend und die beiden Weihnachtsfeiertage?

Unsere Familien sitzen nicht gerade um’s Eck, was die Weihnachtsplanung nicht einfach macht. Ich komme aus Schweden und mein Mann stammt aus Süddeutschland. In beiden Familien wird Weihnachten groß geschrieben. Also fühlen wir uns oft zerrissen, wenn es darum geht, sich zu entscheiden, wo gefeiert wird. Mit unserem Sohn Lode (1,5) ist eine Trennung aber auch gar nicht mehr möglich. Die letzten drei Jahre haben wir bei uns zuhause gefeiert – in aller Ruhe. Dieses Jahr sind wir in Finnland! Wir hoffen natürlich auf viel Schnee, um mit meinen Eltern in der Natur Langlauf zu fahren. Heiligabend fängt dann traditionell mit dem Sauna-Gang am Morgen an. In Helsinki gibt es in diesem Jahr eine wunderschöne japanisch-finnische Sauna – Männer und Frauen allerdings getrennt.  Dann wird der traditionelle Weihnachtssenf an Freunde geliefert. Ein alter Brauch der Familie meiner Mutter! Dieser Senf wird schließlich am Abend mit Schinken serviert.

family-selfie

Was gibt es sonst bei euch zu Weihnachten auf den Tisch? Schwedisch oder doch traditionell deutsch?

In Schweden isst man das sogenannte »Julbord« (Weihnachtstisch). Eine uralte Tradition, für die man das Beste des ganzen Jahres zum »Smörgåsbord« (Buffet) zusammenstellt. Ziemlich aufwändig – man bereitet dafür wochenlang vor! Zum Essen gibt es dann gebeitzten, geräucherten Fisch, Rentier, mindestens zehn verschiedene eingelegte Heringsorten, Elch-Bällchen, Würste, und verschiedene Kaviarsorten. Eine wirklich wahnsinnige Mischung, die sich nur aus der Tradition heraus erklären lässt. Dazu wird eher Bier und Schnaps, denn Wein, serviert. Man verschenkt außerdem viele Gerichte an Freunde. So hat man weniger Arbeit und selbst mehr spannende Dinge am Tisch. Wir essen mittlerweile weniger Fleisch und viel mehr Fisch und Gemüsegerichte. Dieses Jahr gehen wir allerdings mit Alex‘ Tradition am Heiligen Abend und essen schwedisch erst am 1. Weihnachtsfeiertag. Dann wird es Käsefondue geben und ich backe mein schwarzes Sauerteigbrot.

christmas-with-fodue

Wie aufwändig wird bei euch dekoriert? Welche Farben und Deko-Elemente habt ihr in diesem Jahr? Achtet ihr auf aktuelle Trends?

Ich muss gestehen: Ich mag es nicht wirklich, zu dekorieren. Und ich stehe definitiv nicht auf Dekotrends. Aber ich liebe Dinge, die mir etwas erzählen, wie die alte Weihnachtsdekoration von meinen Großeltern. Unsere Altbauwohnung besteht aus viel Holz und antiken Möbeln. Da braucht es letztendlich gar nicht mehr viel … nur noch putzen und hier und da Kerzen. Wir haben aber auch einen Weihnachtsbaum mit alten Glaskugeln – Dekoration aus dem Haus meiner Großmutter. Statt zu dekorieren macht es mir total Spaß, Geschenke einzupacken! Seit ich 16 Jahre alt bin nehme ich dafür altes Wachspapier und Lack. Das ist mittlerweile schon Tradition!

img_1556

Gibt es Rituale, die ihr jedes Jahr in der Weihnachtszeit durchführt?

Ich habe Weihnachten schon immer geliebt. Ich bin am Polarkreis in Schweden geboren. Da lag natürlich immer Schnee. Wir sind mit Rentieren Schlitten gefahren, waren viel draußen und haben Ausflüge gemacht. Seit ich selbst Mama geworden bin, ist es mir total wichtig, dass ich etwas Zeit für mich habe. Letztes Jahr bin ich zum Beispiel am 23. Dezember alleine essen gegangen. Das war wirklich super. Ich habe Briefpapier mitgenommen und Briefe an Freunde geschrieben. So schön, dass ich es in diesem Jahr wieder machen werde.

dinner-on-my-own-23rd

Welche Plätzchen backt ihr am liebsten selbst?

Plätzchen sind nicht so meins – aber »Lucia Katzen«! Ähnlich wie Zimtschnecken aber mit Saffran gebacken und ohne Zimt. Ich kann nicht ohne!

 

img_0776

 

Dein ultimativer Tipp gegen Weihnachtsstress?

Was ich selbst jedes Jahr auf’s Neue versuche, aber selbst nie hinbekomme: eine Geschenkeliste im Handy! Klappt irgendwie nie. Meine Mama hat mir aber schon als Kind »Mindmapping« beigebracht. Ein tolles Weihnachtswerkzeug, um alles im Griff zu haben und nicht alleine für alles verantwortlich zu sein. Und, wie schon gesagt, Zeit für sich selbst einplanen … um nichts machen zu müssen. Kann ganz gut tun!

Dein Lieblingsweihnachtssong?

Ich liebe tatsächlich Psalmen und alte, schwedische Volksweihnachtslieder. Aber wenn ich mir einen moderneren aussuchen müsste, dann wäre es wohl»Fairytale of New York« von The Pogues.

Vielen Dank für das nette Gespräch. Wir wünschen Dir und Deiner Familie ein tolles Weihnachtsfest und alles Liebe für’s neue Jahr!

Alle Bilder: privat

Alle weiteren Artikel aus dieser Serie findet ihr hier.