Buntes Design für Kinder von Kartell

Designmöbel fürs Kinderzimmer sind gar nicht so einfach zu finden, denn nur wenige Häuser bieten eine Mini-me-Variante an. Fans des italienischen Traditionshauses Kartell können sich freuen: Kürzlich wurde eine neue Linie gelauncht, speziell für Kinder.

Es gab zwar bereits den klassischen Stuhl „4999“ von Marco Zanuso und Richard Snapper, der 1964 aufgelegt wurde, in Kindergröße. Doch jetzt, 50 Jahre später, folgt das Mailänder Haus seiner Attitüde „Spielerisches fürs Wohnen“ zu bieten auch konzeptionell und präsentiert eine ganze Linie für die kleinen Kunden.

Natürlich greift Kartell dabei, ganz wie es seiner Tradition entspricht, auf große Namen zurück. Der japanische Stardesinger Nendo zum Beispiel hat für Kartell ein kleines Schaukelpferd kreiert, das in zarten, pastelligen Tönen aufgelegt wurde. Filigran und durchsichtig, ist es ein echtes Highlight und schon fast ein wenig zu schade, um darauf herum zu toben. Aber es ist robust genug, um selbst einen Erwachsenen zu tragen. Zusätzlich gibt es von Nendo noch Hocker und Bänke, mit einem lustigen Smiley-Lachen darauf in quietschbunten Farben.

Das H-Horse von dem japanischen Designer Nendo: ein Highlight fürs Kinderzimmer
Das H-Horse von dem japanischen Designer Nendo: ein Highlight fürs Kinderzimmer

Aber es geht noch weiter mit großen Namen. Designgröße Philippe Starck hat –nachdem er Jahre zuvor mit seinem Gartenzwerg-Beistelltisch „Atilla“ alle Geschmacksnerven auf eine harte Probe gestellt hat – eine Schaukel beigesteuert. Sie ist ganz durchsichtig und wenn ein Kind damit anfängt los zu schwingen, sieht es fast so aus, als würde es sich von Zauberhand in die Luft erheben. Genau das war Starcks Ziel, denn er möchte dem Schaukelnden „einen unsichtbaren Sitz bieten, um in seiner eigenen Fluglinie den Himmel zu erreichen.“

Fliegst du oder schaukelst du: die transparente Schaukel von Philippe Starck spielt mit der Wahrnehmung
Fliegst du oder schaukelst du: die transparente Schaukel von Philippe Starck spielt mit der Wahrnehmung

Geschwindigkeit spielt auch für Designer Piero Lissoni eine Rolle. Er kreierte für Kartell ein Auto und einen Traktor mit den Namen Discovolante (übersetzt: fliegende Untertasse) und Testacalda (übers.: Hitzkopf). Das durchscheinende Plastik macht beide Fahrzeuge zu schönen Objekten, die – auch wenn sie im elterlichen Wohnzimmer widerrechtlich geparkt werden – gar nicht stören. Im Gegenteil!

Bringen PS auf die Straße: Discovolante und Testacalda von Piero Lissoni
Bringen PS auf die Straße: Discovolante und Testacalda von Piero Lissoni

Feruccio Laviani schließlich zeigt einen Tisch, der gleichzeitig bespielt werden kann. Die Beine sind Bauklötzen nachempfunden und lassen sich in beliebiger Höhe stapeln. Je bunter die Klötze beim Kauf ausgewählt werden, umso mehr Möglichkeiten haben die kleinen Baumeister, durch Farbgebung und Muster ihre eigenen Tischvariante zu kreieren.

ClipClap heißt der "Spieltisch" von Piero Livoni
ClipClap heißt der „Spieltisch“ von Feruccio Laviani

Fotos: Kartell

 

Unser Kinotipp der Woche:
„Pets“ – das geheime Leben unserer Haustiere

Was machen eigentlich eure Haustiere, wenn ihr weg seid? Im Körbchen liegen und schlafen? Träumt weiter! Natürlich führen die kleinen, felligen Kerlchen ein Eigenleben – und was für eins! Der Animationsfilm „Pets“, der ab morgen (28. Juli) in unseren Kinos läuft, zeigt das (seltsame) Doppelleben unserer süßen Mitbewohner.

 

Was machen deine Haustiere, wenn du nicht da bist? Ganz klar: Sie haben Spaß
Was machen deine Haustiere, wenn du nicht da bist? Ganz klar: Sie haben Spaß

Königspudel Leonard zum Beispiel wartet nur darauf sein Herrchen zu verabschieden, um endlich in Hard Rock zu hören – in voller Lautstärke. Wellensittich SweetPea übt mit Ventilator vor einem großen Bildschirm, wie man mit voller Geschwindigkeit durch einen Canyon fliegt (Top Gun lässt grüßen), Katze Chloe ist hauptsächlich damit beschäftigt über „Hundemenschen“ zu lästern und sich in Kühlschranknähe um ihr Wohlergehen zu kümmern und Dackel Buddy lässt sich von der Küchenmaschine den langgestreckten Rücken massieren.

Max wartet Tag für Tag sehnsüchtig auf sein Frauchen
Max wartet Tag für Tag sehnsüchtig auf sein Frauchen

Jack Russell Terrier Max dagegen macht wirklich das, was man von einem treuen Hund annimmt: Er sitzt zuhause und wartet auf sein Frauchen Katie. Als diese jedoch eines Tages den großen, unsympathischen Neufundländer Duke als „Bruder“ und „Spielkameraden“ mitbringt, bekommt Max‘ heile Welt einen gehörigen Knacks. Er will den unliebsamen Mitbewohner so schnell wie möglich wieder loswerden.

Er versucht auch Frauchen Katie davon zu überzeugen, dass ein Hund als Haustier locker reicht, doch Katie hört ihn natürlich nur bellen. Noch während die Aktion „Wie-werde-ich-den-Neufundländer-los“ richtig anläuft, werden Max und Duke vom Hundefänger geschnappt. Ihre Freunde planen – angeführt von dem kämpferischen Kaninchen Snowball – eine Rettungsaktion, die an Tempo und Action kaum zu überbieten ist.

Das Grauen nimmt Einzug, in Form von Neufundländer Duke.
Das Grauen hält Einzug – in Form von Neufundländer Duke.

Wer „Ich – Einfach unverbesserlich“ mochte, ist hier richtig. Die Macher (Illumination Entertainment) haben Charaktere entwickelt von süß bis sympathisch und von schrullig bis superfies. Gesprochen werden die Haustiere unter anderem von Jan Josef Liefers (Max), Dietmar Bär (Duke), Fahri Yardim, Jella Haase, Uwe Ochsenknecht, Mario Barth, Dieter Hallervorden und Ralf Richter. Inszeniert hat Chris Renaud, der schon bei„Ich – Einfach unverbesserlich 2” Regie geführt hat.

Eine Tür mit einem schnell zugefeilten Möhrenschlüssel knacken? Kein Problem für Snowball.
Eine Tür mit einem schnell zugefeilten Möhrenschlüssel knacken? Kein Problem für Snowball.

Durch den 3D-Effekt bekommen besonders die Verfolgungsjagden durch die Stadt natürlich noch ein zusätzliches Spannungsmoment. Allerdings besteht die Handlung des Films auch zu großen Teilen aus eben diesen Hetzjagden. Es bleibt kaum Zeit für emotionale Szenen, die uns in „Toy Story“ (was ganz klar als Vorlage der Geschichte herangezogen wurde, nur dass die Hauptdarsteller diesmal eben nicht Spielzeugfiguren sondern Haustiere sind) so begeistert haben. Aber gut…, rasante Kinounterhaltung für die ganze Familie wird „Pets“ in jedem Fall bieten.

Fotos (alle): Universal Pictures International 2016

Design im Kinderzimmer: Bank von RaFa-kids

Im Kinderzimmer spielt sich fast alles auf dem Boden ab: Dort wird gebaut, gezeichnet, gepuzzelt… Mit der „B bench“ von RaFa-kids erweitern wir den Spielbereich der Kids um eine weitere Dimension. Auf der schicken Bank aus Birkenholz können die Kleinen ihren liebsten Beschäftigungen nachgehen.

Als bespielbarer Tisch in der Zimmermitte wird die Bank zum Zentrum der spielerischen Aktivitäten. Alternativ kommt sie auch an die Wand gestellt oder als Beistelltisch neben einem Bett zum Einsatz. So bietet sie Abstellfläche für Bücher & Co.
Die Bank passt von den Maßen genau unter das Hochbett von RaFa-kids, sodass dieser Platz genutzt werden kann, um beispielsweise eine gemütliche Leseecke einzurichten. Unter der Bank können Kisten, Körbe und kleine Koffer verstaut werden – eine clevere Lösung auch für kleine Kinderzimmer.

Kinderzimmer Bank

Wer die Bank in erster Linie als Sitzgelegenheit nutzen möchte, sollte ein Auge auf die Variante „BB bench“ mit Rückenlehne werfen. Die macht sich nicht nur im Kinderzimmer gut, wir können sie uns auch prima im Flur oder Badezimmer vorstellen. Auch sehr hübsch, oder?

BB Bench Rafa Kids

Zu den Fakten: Die Bank ist aus finnischem Birken-Sperrholz hergestellt, wahlweise 90 oder 120 Zentimeter lang und in vier Farben erhältlich. Nicht sofort, aber ab September 2016. Also: vormerken und drauf freuen!
Wer nicht so lange warten möchte, kann schon mal durch die weiteren Angebote von RaFa-kids stöbern. Hinter dem niederländischen Label steht ein Architektenpaar, das Betten, Regale und Sitzmöbel für Kinder entwirft. Bei jedem Objekt wird auch die spielerische Komponente berücksichtigt. Zudem ist den Designern wichtig, dass die Möbel erschwinglich und langlebig sind sowie den Kindern UND den Eltern gefallen. Gar nicht so einfach …

 

Das Buch muss mit! – Lesetipps für die Ferien

Endlich Ferien! Endlich Zeit zum Lesen! Und man muss mal nicht an der spannendsten Stelle das Buch weglegen, weil die Hausaufgaben noch nicht gemacht sind oder andere nervtötende Dinge erledigt werden müssen. Auch die Vorleser (Mama, Papa, Opa, Oma) haben keine Ausreden wie: „Du musst jetzt aber schlafen. Morgen ist wieder Kindergarten!“, denn der Kindergarten hat zu und alle dürfen länger aufbleiben. Hier sind ein paar Tipps für kleine und größere Bücherwürmer…

Unsere Lesetipps für die Ferien

 

Poldi und Paulchen. Eine Weltreise aus Versehen, Boje Verlag

Poldi und Paulchen. Eine Weltreise aus Versehen

Pinguin Poldi und Krokodil Paulchen besuchen Oma zu ihrem Geburtstag. Es kommen eine Menge Gäste. Nach der Feier begleiten Poldi und Paulchen die anderen Besucher zum Bahnhof, um sich zu verabschieden. Doch in dem Gewimmel merkt Poldi plötzlich, dass Paulchen verschwunden ist. Oh je! Und schon stecken die beiden kleinen Helden in einem spannenden Abenteuer, das sie auf eine Weltreise führt. Sie sehen den Nordpol, landen im Dschungel und finden sich dazwischen sogar auf einem Kreuzfahrtdampfer wieder.
Christian und Fabian Jeremies sind Zwillingsbrüder und teilen ihre Liebe zur Illustration. Besonders gern zeichnen sie Pinguine und Krokodile, was sie zu ihren beiden kleinen Helden gebracht hat. Für Kinder ab 4 Jahren.
Poldi und Paulchen. Eine Weltreise aus Versehen von Christian und Fabian Jeremies, Boje Verlag für 14,99 Euro

 

Endlich wieder Zelten, Beltz und Gelberg Verlag

Endlich wieder zelten!

Ein Buch, das so richtig schön in Urlaubsstimmung bringt. Eltern denken melancholisch an ihre eigenen Campingferien, Kinder lachen sich schlapp bei Themen wie: Wir sind bepackt bis unters Dach, die Fahrt zum Urlaubsort im Auto ist suuuperlangweilig, die Moskitos auf dem Campingplatz sind riesig, der Zeltnachbar schnarcht so laut, dass man kaum einschlafen kann und natürlich gehört zu einem Urlaub auch ein richtiges Unwetter. Illustrator Philip Waechter hat hier wohl auch einige seiner eigenen Kindheitserlebnisse mit verarbeitet und zeigt mit comic-haften Bildern und viel Humor, die alltäglichen Begebenheiten, die es beim Zelten so gibt. In jedem Fall ein Klassiker der unbedingt mit ins Reisegepäck muss. Bei allen die zelten gehen – und eigentlich ist es auch die perfekte Lektüre für alle, die noch nie Campen waren. Für Kinder ab sechs Jahren zum Vorlesen.
Endlich wieder zelten! von Philip Waechter, Beltz und Gelberg Verlag für 12,95 

Fiete. Die große Fahrt, Boje Verlag

Fiete – Die große Fahrt</h3

Kleine Digital Natives kennen ihn alle: Fiete, der Held aus der App. Seit 2015 gibt es den witzigen Seebären auch offline. Gut so! Im ersten Buch-Abenteuer haben Fiete und seine Freunde das Schiff Botilda vom Meeresgrund geborgen. Jetzt im zweiten Band ist Botilda wieder seeklar. Fiete, Hinnerk und Hein sind mächtig stolz und überlegen, wo die erste Fahrt hingehen soll. Erst einmal eine Nacht darüber schlafen. Doch während Fiete und Hein schlummern, stellt Hinnerk leise den Motor an und Botilda tuckert los. Als die Freunde aufwachen, finden sie sich auf einer Insel wieder. Die muss natürlich erkundet werden. Und irgendwann müssen sie ja auch wieder nach Hause. Aber wie sollen sie nur zurück finden? Das neue Fiete-Abenteuer macht auch Spaß, wenn man den Erstling noch nicht kennt. Kinder ab drei Jahren können die Handlung locker erfassen, aber auch Größere werden noch genug entdecken, so dass es keinesfalls langweilig wird.
Fiete – Die große Fahrt, von Ahoiii Entertainment, Boje Verlag für 12,99 Euro. 

Du, mein Ein und Alles, Moritz Verlag

Du, mein Ein und Alles

Die kleine Dunne verbringt ihre Sommerferien bei ihrer besten Freundin Ella Frida auf einer kleinen Insel. Es sind die besten Ferien überhaupt, denn die beiden spielen den ganzen Tag, gehen baden und bauen Hütten. Schöner könnte es gar nicht sein. Jeden Abend telefoniert Dunne mit ihrem Vater, der immer noch im Krankenhaus liegt. Eines Tages kommt Vater endlich doch. Aber Dunne ist völlig durcheinander, denn er bringt Wanda mit und stellt sie als seine neue Freundin vor. Dabei wollte Dunne doch für immer sein Ein und Alles sein. Und jetzt gibt es da plötzlich Konkurrenz? Im Ferienidyll ziehen plötzlich ganz dunkle Wolken auf… Rose Lagercrantz hat ein unglaubliches Einfühlungsvermögen, was kleine Kinderseelen betrifft. Dabei klammert sie unangenehme Themen keineswegs aus. Die schwedische Autorin wurde für ihre Bücher schon mehrfach ausgezeichnet. Auch die schwedische Illustratorin Eva Eriksson wurde  schon viele Male für ihre Arbeiten gewürdigt. Die Geschichte von Dunne (es gibt noch drei weitere Bände)  ist für Kinder ab sechs Jahren und für Erstleser geeignet.
Du, mein Ein und Alles, Rose Lagercrantz und Eva Eriksson, Moritz Verlag für 11,95 Euro

Die Mumpitze, Südpol Verlag

Die Mumpitze

Irgendwie haben wir es doch schon immer geahnt: unsere Stofftiere leben! Lene und Pipp machen ein Praktikum bei dem mysteriösen Puppenmacher Mister Paddock. Lene ist eigentlich gar nicht einverstanden. Sie hatte auf einen spannenderen Praktikumsplatz bei der Polizei gehofft. Jetzt soll sie eine Woche zusammen mit ihrem besten Freund Pipp zwischen doofen Puppen verbringen. Doch kaum bei Mister Paddock angekommen, begegnen sie durch einen Zufall der kleinen Stofftierratte Paolo – und die beiden Freunde erfahren ein unglaubliches Geheimnis. Es gibt eine Stadt, die nur von Stofftieren bewohnt wird: Mumpitzhausen. Dort ist gerade alles in heller Aufregung und nur Mister Paddock kann helfen. Der Bürgermeister der Tiere, Kalle Panowski, ist verschwunden, zusammen mit seinem Sekretär Rasmus Lang. Wo können die beiden nur stecken? Ist ein Verbrechen geschehen? Lene und Pipp machen sich auf die Suche und geraten nicht nur in die sagenhafte Welt von Mumpitzhausen, sie kommen auch einem wirklich fiesen Verbrecher auf die Spur. Der phantasievolle Roman wird von acht- bis zehnjährigen Abenteurern nachts bestimmt heimlich mit Taschenlampe unter der Decke weiter gelesen. Für Sechs- bis Siebenjährige ist es ein wunderbares Vorlesebuch.
Die Mumpitze, Mascha Matysiak, Südpol Verlag für 12,90 Euro

Das Babysitter-Chaos, Rowohlt Verlag

Das Babysitter-Chaos

Auf die Schwestern Holly und Anna warten die langweiligsten Ferien überhaupt. Sie müssen die ganze Urlaubszeit zuhause in Doverhafen verbringen – und wie jedermann weiß, passiert dort nie etwas. Es ist einfach nur öde. Als die beiden über die Anzeige für tolle intergalaktische Ferien stolpern, ist alles klar: Die müssen sie buchen! Aber wie? Leider fehlt ihnen die nötige Urlaubskasse. Also nehmen sie einen Job als Babysitter an. Doch vielleicht haben sie sich mit der Betreuung von sechs (!) kleinen, verzogenen Prinzen doch etwas zu viel zugemutet? Als dann auch noch König Potzsapperlot von Dämland eine Invasion von Doverhafen startet, werden Hollys und Annas Ferien ganz schnell aufregender, als anfangs gedacht. Das witzig-schräge Ferienabenteuer ist etwas für Leserinnen ab acht Jahren.
Das Babysitter-Chaos, Clémentine Beauvais, Rowohlt Verlag für 9,99 Euro

Teaser-Bild: Du, mein Ein und Alles, Moritz Verlag
Slider-Bild: Fiete – Die große Fahrt, Ahoiii Entertainment, Boje Verlag

Für kleine Baumeister – Spielematten von Tukluk

Es herrscht wieder einmal Langeweile im Kinderzimmer? Wir hätten da eine schöne Alternative für alle, die sich bei Regenwetter im Haus beschäftigen müssen: die bunten Spielematten „Tukluks“.

Spielematten Tukluks, @Tukluks

Manchmal entstehen die schönsten Spiele mit den einfachsten Dingen. Die Spielematten Tukluks sind der beste Beweis. Auf den robusten Teilen lässt sich nicht nur prima toben. Die einzelnen Schaumstoffelemente haben verschiedene Formen, die es in unterschiedlichen Größen gibt.

Vierecke und Dreiecke können wunderbar gestapelt und verbaut werden zu Pyramiden, Raketen, kleinen Häuschen, Sprungtürmen, Booten oder Zäunen für die Kuscheltiere. Kleine Baumeister haben unbegrenzte Möglichkeiten aus den bunten Teilen ihre Phantasiewelten zu erschaffen. Ritterburg, Iglu, Räuberhöhle, Roboterfigur, Spieltunnel… Das Ganze wird nur durch die Anzahl der Matten begrenzt.

Spielematten Tukluks, @Tukluks

Die Münchner Kinder- und Jugendtherapeutin Franziska Pötsch sieht viele Vorteile im Spiel mit den Matten: „Es fördert kognitive Fähigkeiten, räumliche Vorstellungskraft und das Verständnis der Kinder für Konstruktion.“

Die einzelnen Elemente haben einen abnehmbaren Bezug, der sich bei 60 Grad waschen lässt. Zusammen gehalten werden die Schaumstoffmodule durch Magnetverbindungen.

Spielematten Tukluks, @Tukluks

Die Tukluks Pro Variante (hier im Bild) ist besonders widerstandsfähig und kann daher auch in Kindergärten, Museen oder Schulen zum Einsatz kommen. tukluk.eu

Miriam Pielhau ist tot – ihre Warmherzigkeit wird fehlen

Die Nachricht vom plötzlichen Tod der Moderatorin Miriam Pielhau hat viele schockiert – auch uns in der Luna-Redaktion. Am Dienstag ist die 41-Jährige ihrer Krebserkrankung erlegen. In unserer letzten Luna-Ausgabe hat Miriam Pielhau über die Heldin ihrer Kindheit gesprochen: Pippi Langstrumpf. Ein Nachruf auf eine warmherzige, lebensfrohe Frau.

Miriam Pielhau ist gestorben. Dieser Satz klingt noch ganz unwirklich, denn erst vor wenigen Wochen habe ich sie bei einer Lesung aus ihrem Buch „Dr. Hoffnung“ in Berlin gesehen. Da war sie, wie schon der Titel ihres Buches sagt, voller Hoffnung und Zuversicht. „Sterben ist keine Option“, so lauteten ihre Worte. Schon einmal hatte die Moderatorin den Krebs besiegt: 2008 war sie an Brustkrebs erkrankt, galt danach aber als geheilt. Sogar schwanger wurde sie, was viele Ärzte nach der aggresiven Chemotherapie nicht mehr für möglich gehalten hatten. Im Mai 2012 kam ihre kleine Tochter zur Welt.

„Für meine Tochter will ich leben“
Diesen Satz hat sie sich oft gesagt, als sich der Krebs 2014 plötzlich zurückmeldete. Metastasen in der Leber, düstere Prognosen ihrer Ärzte. Unheilbar – ein brutales Wort, das Miriam Pielhau nicht gelten lassen wollte. Sie hat sich gefragt: „Warum wieder ich? Warum ist dieser blöde Herr K. (oder das K-Ding, wie sie ihre Krankheit auch nannte) wieder zurück?“ Aber dann hat sie beschlossen, zu kämpfen. Für sich, ihre Tochter, ihre Familie, ihre Freunde, ihren neuen Partner.

PielhauBuchcover
Miriam Pielhau: „Dr. Hoffnung – Die Geschichte eines echten Wunders“ (Allegria/Ullstein Verlag)

Mit ihrem Buch „Dr. Hoffnung“ hat sie vielen Menschen Mut gemacht. Bei der Lesung in einem kleinen Saal in Berlin-Friedrichshain saßen im Publikum zahlreiche Frauen, die ihr Schicksal teilten, die ebenfalls an Krebs erkrankt waren und sehr gut kannten, was Miriam da schilderte. Ärzte, die einem wenig Hoffnung machen. Freunde, die nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Kräftezehrende Therapien und schlaflose Nächte, in denen die Angst übermächtig zu werden scheint. Aber Miriam Pielhau wollte leben. Sie hat alles getan, um den Krebs zu bekämpfen. Hat ihre Ernährung umgestellt, um den Krebszellen kein Futter zu liefern. Hat meditiert, sich mit positiven Bildern und Gedanken mental gestärkt, Yoga gemacht, viel gelesen, recherchiert, Informationen gesammelt. „Was wollt ihr wissen? Fragt mich, ich bin inzwischen eine Expertin auf dem K-Gebiet!“, sagte sie lachend. Sie hat die Hoffnung nie aufgegeben, im Gegenteil. „Hoffnung ist meiner Meinung nach das A und O für jeden Heilungsprozess.“ Im Februar diesen Jahres galt sie als krebsfrei. „Ich bin ein Wunder, das kann man so sagen.“

„Empathie ist eine große Gabe und eine wunderbare Kraft“ 

ENDOM_2016_03_PIELHAU15030
Miriam Pielhau war Moderatorin und Buchautorin (Foto: Jennifer Endom)

Bewegende Momente gab es viele während ihrer Lesung. Am anrührendsten war, als aus der hintersten Reihe irgendwann ein lautes Schnarchen erklang. Miriams vierjährige Tochter war auf dem Arm ihres Freundes eingeschlafen. „Das Kind, das da so laut schnarcht, ist übrigens meins!“, entschuldigte sie den Zwischenfall und lächelte. Miriam Pielhau hat viel gelächelt, oft gelacht. Sie war eine sehr warmherzige, liebenswerte, positive Person. Wenn man sie auf Galaveranstaltungen im Abendkleid auf dem roten Teppich traf, merkte man immer: sie macht das gern, aber sie nimmt das alles nicht so ernst. Das Blitzlichtgewitter, das Rampenlicht – im Mittelpunkt zu stehen war gar nicht so ihr Ding. Weil es nicht wirklich wichtig ist. Wichtig waren Miriam ganz andere Dinge. Allen voran ihr Kind, ihre Familie, ihre Freunde. Mit ihrer Tochter wohnte sie etwas außerhalb von Berlin, im Grünen, ein Haus mit großem Garten. „Meine Kindheit war sehr idyllisch. Das möchte ich meiner Tochter auch mitgeben, diese Freiheit und Naturverbundenheit“, hat sie in unserem letzten Interview gesagt. Auch über ihre Mutter, die ihr Vorbild war, hat sie gesprochen. „Meine Mama ist ein sehr empathischer Mensch. Empathie ist eine große Gabe, es ist eine wunderbare Kraft, sich in andere Menschen einfühlen zu können. Dafür bewundere ich sie.“ Miriam Pielhau hatte diese Gabe ebenso. Geduldig hat sie nach der Lesung alle Fragen beantwortet, hat aufmerksam zugehört. Offen und sehr zugewandt. Sie hat betont, wie viel Kraft ihr die Zuschriften und Reaktionen der Leser geben. Auch ihr Glaube hat sie gestärkt und ihr Hoffnung gegeben. Am Ende hat die Kraft nicht gereicht. Miriam Pielhau ist gestorben. Ihre Warmherzigkeit wird fehlen.

 

Slider-Foto: Jennifer Endom

Treuer Begleiter: Das erste Kuscheltier

Ob Teddybär, Hase oder Puppe  – Statistiken zufolge suchen sich drei von vier Kindern in den ersten zwei Lebensjahren ein Kuscheltier aus, dass für sie weit mehr wird als „einfach nur ein Spielzeug“. Mit diesem Freund aus Plüsch gehen unser Kinder dann durch Dick und Dünn und auch im Erwachsenenalter werden damit noch viele Erinnerungen verbunden.

Erinnert ihr euch noch? Wo wir als kleines Kind waren, da war auch unser Lieblings-Teddy nicht weit. Im Laufe der Zeit erlebte der Teddy dann auch so Einiges: Nachts vertrieb er die Monster unterm Bett, im Urlaub wurde er im Sand vergraben, zur Herbstzeit schwamm er durch Pfützen und auf einem Kindergartenfest büßte er schließlich sogar ein Ohr ein.

Heute ist sein Fell längst nicht mehr so flauschig und die großen Augen haben Kratzer. Trotzdem ist Teddy glücklich. Denn er weiß um seine Bestimmung: Wer als Lieblingskuscheltier etwas taugen will, muss weich sein aber auch hart im Nehmen, muss flexibel sein und gleichzeitig Halt geben. Teddy war für uns damals der Auserwählte unter vielen – er ist bis heute etwas ganz Besonderes.

Aus eigener Erfahrung wissen wir also: Das erste Kuscheltier darf ebenfalls nicht „irgendeines“ sein. Immerhin muss es ein Leben lang als treuer Freund funktionieren. Hier sind ein paar unserer Lieblinge, die das ganz sicher können.

Film der Woche: Mullewapp – Eine schöne Schweinerei

Endlich gibt es ein Wiedersehen mit den liebenswerten Protagonisten aus Mullewapp! Johnny Mauser, Franz von Hahn und der dicke Waldemar sind die drei tierischen Freunde aus den Kinderbüchern von Helme Heine. Vor sieben Jahren gab es den ersten Kinofilm – diese Woche (14. Juli 2016) startet die Fortsetzung in den Kinos: Mullewapp – Eine schöne Schweinerei.

Worum geht es? Der dicke Waldemar freut sich schon sehr auf seinen Geburtstag. Die anderen Tiere vom Bauernhof Mullewapp wollen ihn mit einer großen Torte überraschen. Doch nicht nur Waldemar isst gerne Süßes – auch die Wildschweinbande mit ihrem Chef Horst von Borst steht auf süße Leckereien und hat es auf die Geburtstagstorte abgesehen…

Die drei Freunde erleben das Abenteuer ihres Lebens
Die drei Freunde erleben das Abenteuer ihres Lebens (Foto: StudioCanal)

Worum geht´s wirklich? Um die Freundschaft zwischen Johnny Mauser (Synchronstimme: Ralf Schmitz), Franz von Hahn (Synchronstimme: Michael Kessler) und dem dicken Waldemar (Synchronstimme: Axel Prahl). Die drei Kumpels halten zusammen und bestehen auch dieses Abenteuer mit Bravour – obwohl es einige Hindernisse zu überwinden gilt, bis die Geburtstagstorte endlich gegessen werden kann.

Mullewapp_Plakat_A3_RZ.indd
Mullewapp – Eine schöne Schweinerei, ab 14. Juli 2016 im Kino (Foto: StudioCanal)

Warum anschauen? Die Figuren sind charmant und sehr liebevoll animiert. Dank neuester 3D-Technik machen die Szenen mit der Ballonfahrt oder die Schlammschlacht besonders viel Spaß! Zudem sorgen die tollen Synchronsprecher (darunter auch Christian Ulmen, der den Biber Benny Blauholz mit Hamburger Kiez-Dialekt spricht) für lustige Unterhaltung.

Wen mitnehmen? Das ist ein Film für die ganze Familie: Kinder haben Spaß an den Animationen, Eltern kennen vermutlich noch die Bücher aus ihrer eigenen Kindheit. Deshalb unbedingt gemeinsam ansehen.

Digitales Spielzeug: Revolution im Kinderzimmer

Wer in den letzten Jahren die Spielzeugwelt betrachtet, dem fällt vor allem eines auf: Die digitale Welt ist auch aus den Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken.

Kinder und moderne Technologie: Das ist ein Thema, das auch die Spielzeugmacher immer mehr beschäftigt. Smartphone, Ipad und Co. sind aus dem Alltag der Kinder nicht mehr wegzudenken. Spätestens im Schulalter wird das Smartphone beides: ein Statussymbol und ein wichtiges Gadget. Und auch in der Spielewelt haben digitale Techniken längst Einzug gehalten. Sei es, dass bestimmte Zusatzfunktionen eines Spiels über eine App gesteuert werden können oder dass weiterführende Spielerlebnisse digital erfolgen.

Neue Wege: Hightech trifft auf das klassische Spielen

Fast jede Marke hat inzwischen ein Produkt im Sortiment, das sich mit diesem Themen in vielfältiger Weise auseinander setzt und zusätzlichen Spielspaß garantiert. Mit einer Symbiose aus klassischen Spielthemen und Hightech wird das Smartphone integriert – ohne dass dabei das so wichtige klassisch haptische Spielen zu kurz kommt. Unter nachvollziehbaren Vorgaben wird versucht, einen altersgerechten Umgang mit der modernen Technik zu entwickeln.

Die neue Art des Spielens

Bildschirmfoto 2016-07-05 um 15.06.26

Teppino – Spielteppich
Mit seinem Spielzeug Startup Teppino versucht der junge Vater David Völker das Beste aus zwei Welten zu vereinen. Der altbekannte Klassiker des Spielteppichs, mit dem schon die Großeltern gespielt haben bekommt einen Look verpasst. Die einzelnen Gebäude sind per App scanbar, sodass ihr Innenleben auch digital erkundbar wird. Dazu gibt es zu jedem Ort kleine Aufgaben zu lösen, welche die motorischen Fähigkeiten der Kids spielerisch fördern. Das Tablet wird damit nicht zum Selbstzweck, sondern animiert zu einem haptischen Spielen, das den Nachwuchs das Tablet ganz schnell vergessen lässt, wenn sie ihre Fahrzeuge über den Teppich schieben.

Bildschirmfoto 2016-07-05 um 15.19.33

Lego – Nexo Knights:
Auch die guten alten Lego Bausets sind inzwischen mit Apps ausgestattet. Bei Nexo Knights geht das digitale und physische Spiel beinahe nahtlos ineinander über. Über das Ipad werden bei den Rittern Zauberkräfte freigesetzt. Verbunden mit einer spannenden Rittergeschichte wird so gegen das Böse gekämpft und die Kinder dazu animiert, sowohl die Geschichte auch haptisch nachzuspielen als auch ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen.

Bildschirmfoto 2016-07-05 um 15.12.57

Brio:
Sogar die Klassiker im Kinderzimmer setzen inzwischen auf die digitale Welt für die ganz Kleinen. Die legendären Bahnsets, mit denen schon die Eltern gespielt haben, gibt es jetzt mit App-gesteuerten Lokomotiven. Auf Knopfdruck fährt die Bahn damit über die vorher gebauten Holzbahnen fast wie von selbst. Zudem lassen sich tolle Sounds erzeugen, die jedes Eisenbahnerherz höher schlagen lassen.

StikBot:
Eine ganz neue Art, Technologie mit dem klassischen haptischen Spiel zu verbinden, bieten die Stikbots. Die beweglichen Figuren verknüpfen das klassische Rollenspiel mit sozialen Netzwerken. Kinder ab vier Jahren bringen die Männchen mit der Hand in verschiedene Positionen und können sie dann in einer kostenlosen App zum Leben erwecken. So drehen kleine Regisseure ihre eigenen Stop-Motion-Videos, werden kreativ und können sie mit der ganzen Welt teilen.