Neue Hörbücher für Kinder

Manchmal fehlt einfach die Zeit zum Vorlesen. Kein Problem, denn auch andere können den Job übernehmen. Wir stellen neue Hörbücher vor in denen es von Abenteurern und Unsichtbaren nur so wimmelt…

 

zorro-der-mops-teil-1-abenteuer-im-bammelwald-bendixen-katharina-9783742400079-380x341Zorro der Mops – Abenteuer im Bammelwald
Was macht ein Mops, der aus einer echten Abenteurerfamilie kommt? Er will etwas erleben. Aber in Bummelhausen ist es meist ganz friedlich. Leider! Doch eines Tages treibt plötzlich ein Dieb sein Unwesen: Zorros beste Freundin Hamsterine vermisst ihren heißgeliebten Spezialschraubenschlüssel, Herrn Igel fehlen zwei Stühle und den Kaulquappenkindern von Olof Ochsenfrosch wurden ihre Taucherbrillen gestohlen. Gemeinsam mit Freundin Hamsterine macht Zorro sich auf die Suche nach dem üblen Langfinger. Eine Spur führt direkt in den unheimlichen Bammelwald, in dem ein vielköpfiges Ungeheuer lauert. Ob das gut geht? Sprecher Robert Missler ist auch bekannt als die Stimme von „Grobi“ aus der Sesamstraße. Er setzt die Figuren aus dem Abenteuer von Katharina Bendixen wirklich gekonnt in Szene.
Spaß-Faktor für Kinder: Sehr hoch. Mops Zorro ist ein liebenswerter Held
Nerv-Faktor für Eltern: Sehr gering denn Sprecher Robert Missler gibt den Figuren wirklich treffende Stimm-Charaktere.
Erschienen bei DAV für 12,99 Euro.

 

Nur mal schnell das Mammut retten9783867423199
Ach ja, es ist die alte Geschichte: ein Junge der sich einen Hund als Freund wünscht. Kennt man! Dass dieser Junge dann aber ein kleines Mini-Mammut findet und heimlich mit nach Hause bringt, ist etwas ganz Neues. Autor Knut Krüger reizt die Komik der Geschichte nur so weit aus, dass sie wirklich lustig bleibt. Die Hauptfigur Henry ist so, dass man gern mit ihm befreundet wäre und nach dem Hören der Geschichte wird sich jedes Kind beim nächsten Waldspaziergang ganz genau umsehen, ob nicht vielleicht hier auch ein Mammut unter einem Blätterhaufen versteckt ist.
Sprecher Andreas Fröhlich „leiht“ in Deutschland Hollywood-Größen wie Edward Norton und John Cusack seine Stimme.
Spaß-Faktor für Kinder: Sehr hoch, denn die Geschichte von Henry und seinem Mammut ist ein echtes Abenteuer.
Nerv-Faktor für Eltern: Keiner, denn Mama und Papa könnten Andreas Fröhlich stundenlang zuhören, egal was er vorträgt. Es schwingt immer ein Hauch Popkultur mit.
Erschienen bei HörbuchHamburg für 12,99 Euro.

 

kasimir-karton-mein-leben-als-unsichtbarer-freund-cuevas-michelle-9783742400024-380x342Kasimir Karton
Was ist Realität? Und wo fängt Phantasie an? Das Hörspiel nach dem Roman von Michelle Cuevas ist wie ein unterhaltsames Lehrstück in Philosophie. Eigentlich führt Kasimir Karton ein ganz normales Leben. Er ist am liebsten mit seiner Zwillingsschwester Fleur zusammen, er geht zur Schule, er macht Ausflüge mit seiner Familie. Doch eines Tages hört er von seinen Eltern, dass es ihn eigentlich gar nicht gibt. Er soll „nur“ der Phantasiebruder von Fleur sein. Kann das wirklic sein? Kasimir macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Ulrich Noethen liest den abenteuerlichen Roman für Kinder und macht ihn zu einem ganz besonderen Hörgenuss.
Spaß-Faktor für Kinder: Hoch, allerdings erst ab Schulkindalter zu empfehlen
Nerv-Faktor für Eltern: Geht gegen Null dank der sehr intelligenten erzählten Geschichte und dank Ulrich Noethen.
Erschienen bei DAV für 14,99 Euro.

 

Hörbücher; @oetinger audioKamfu mir helfen?
Dem Elefant ist ein Malheur passiert. Er ist hingefallen und hat sich den Rüssel verbogen. Wenn er jetzt laut tröten will, kommt nur noch ein armseliges „Pffft“ heraus. Er fragt andere Rüsseltiere um Rat, aber so einfach ist es nicht, wenn man eine Delle im Rüssel hat.
Das Hörspiel ist für die Kleinsten (ab 3 Jahre) in lustige (und intelligente) Reime gebracht. Die Geschichten sind sehr amüsant und wer sie öfter anhört, wird manche Stellen bald laut mitsprechen können.
Spaß-Faktor für Kinder: Sehr hoch, denn allein der Sprachfehler des Knickrüssel-Elefanten ist sehr komisch.
Nerv-Faktor für Eltern: Wird bei der Heavy Rotation die 3-Jährige bevorzugen leider nicht ausbleiben.
Erschienen im OetingerAudio Verlag für 5 Euro. 

 

King Kong das Reiseschwein &
King Kong das Schulschweinboie_kingkong_reiseschwein_3694-0

Jan-Arne hat es nicht leicht. Sein Papa mag Meerschweinchen überhaupt nicht. Doch Jan-Arne will seinen kleinen King Kong auch in den Ferien nicht allein lassen, also nimmt er ihn heimlich mit an die Ostsee. Als Papa den blinden Passagier entdeckt, wird er sehr wütend. Ein Glück, dass Jan-Arne auf dem Campingplatz Liane trifft. Sie mag Meerschweinchen und kann mit komplizierten Papas auch ziemlich gut umgehen. Vielleicht werden die Ferien doch nicht so schlecht…
Geschichten von Kirsten Boie sind immer empfehlenswert. Und diese hier behandelt die „Ich-will-ein-Haustier“-Problematik die in allen Familien irgendwann diskutiert wird, sehr humorvoll. Wer Hörbücher von Kirsten Boies Romanhelden Ritter Trenk zuhause hat, kennt auch die Stimme von Karl Menrad.
Spaß-Faktor für Kinder: Sehr hoch, denn sie können sich bestimmt in Jan-Arnes Situation einfühlen.
Nerv-Faktor für Eltern: Gering, denn Kirsten Boie erzählt so schön, dass es auch für Eltern hörenswert ist.
Erschienen bei Jumbo für 10 Euro.

Bild: Istock

Kleine Spiele für Unterwegs

Ob in der Arztpraxis, im Auto oder einfach nur der Kaffee bei der Freundin – Kinder können so schnell gelangweilt sein! Kleine Spiele, die in jede Handtasche passen, schaffen Abhilfe…

Mit kleinen Kindern in einem Wartezimmer zu sitzen kann zu einer echten Zerreißprobe werden – schnell ist man versucht ihnen einfach das Telefon oder Tablet in die Hand zu drücken, damit endlich auch Ruhe ist. Aber immer kann man das auch nicht machen, darum hier ein paar kreative Alternativen die garantiert in jede Handtasche passen.

 

 

 

 

Fisher Price, Smartphone „Lernspaß“:
Klar, wenn die Mama mit dem Smartphoen spielt, will das Kind auch unbedingt. Doch nicht immer ist das Telefon entbehrbar und für ein eigenes ist man meist noch zu klein. Das Smartphone von Fisher Price schafft Abhilfe. Die Tasten sind wie Apps gestaltet und je nachdem welche man drückt, erklingen mehr als 20 Lieder und Sätze über Zahlen und das Zählen, Begrüßungen und mehr. Nicht unbedingtgeeignet für Arztpraxen-Besuche – eine tolle Abwechslung für zwischendurch. ca. 15 Euro, über mytoys.de
Oetinger Verlag, Matschknödel Werfen:
Das Spiel Matschknödel-Werfen ist passt perfekt in die Handtasche und für zwei Personen geeignet. Die Matschknödel werden aushgepackt auf  ein Tuch gelegt, und dann dieses ordentlich auseinander gezogen bis die Post abgeht. Einfach, abwechslungsreich und ganz sicher Langeweile-vertreibend. ca. 13 Euro, über tausendkind.de
Small Foot: Kreativ-Bausatz“Dino“:
Mit dem einfachen, patentierten Klick & Dreh System kann man die einzelnen Bauteile  kombinieren und drehen, sodass bis zu sieben verschiedene Dinos entstehen können. ca. 40 Euro; über tausendkind.de
Kid O, Stecktiere:
Der Elefant, die Giraffe und der Löwe können nicht nur zusammengesteckt werden, sondern bilden auch untereinander tausende Kombinationsmöglichkeiten. Durch das Puzzeln wird das kreative Denken und Geschichtenerzählen gefördert. ca. 25 Euro, über kullertrulla.de
Moluk, Lernspiel:
Das witzige Silikon-Männchen hat Saugnäpfe an Füßen, Händen und Kopf und kann in allen möglichen Richtungen und Biergungen zum Turnen und Klettern gebracht werden. Er turnt ebenso auf dem Tisch wie am Spiegel oder Kühlschrank. Das Spielen mit ihm fördert die Motorik und animiert Kinder zu fantasievollen eigenen Spielideen. ca. 15 Euro, über tausendkind.de
Zapf Creation, Tinies Crumbs Haus:
Das kleine Zuhause der „Lalaloopsy“ Spielfiguren lässt sich bequem zusammenbauen und für den Transport, wofür der Tragegriff sehr praktisch ist, wird die Rückwand sicher verschlossen. Zum  Haus gibt es bereits zwei der niedlichen Figuren sowie cooles Spielzubehör. ca. 13 Euro, zapf-creation.com

Bild: istock

Filmtipp: „Lion – Der lange Weg nach Hause“

Am kommenden Sonntag werden in Los Angeles zum 89. Mal die Oscars verliehen. Ein Film, der gute Chancen auf eine Auszeichnung hat, ist das Drama „Lion – Der lange Weg nach Hause“. Erzählt wird die Geschichte des fünfjährigen Jungen Saroo, der im Waisenhaus in Kalkutta landet und schließlich von einer australischen Familie adoptiert wird. Wir sagen euch, warum uns dieser Film nach einer wahren Geschichte so bewegt!

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Der kleine Saroo (Sunny Pawar) landet in einem Waisenhaus in Kalkutta (Foto: © Mark Rogers)

Worum geht es? Der fünf Jahre alte Saroo (Sunny Pawar) schlägt sich mit seinem älteren Bruder Guddu in den Straßen einer indischen Kleinstadt durch. Die Jungen klauen Lebensmittel von den Ständen auf dem Markt, um zu überleben. Als sie nachts am Bahnhof unterwegs sind, schläft Saroo völlig erschöpft in einem Waggon ein. Als er wieder aufwacht, ist der Zug schon auf dem Weg nach Kalkutta. Dort landet der Junge schließlich im Waisenhaus.

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Sue (Nicole Kidman) und ihr Mann John (David Wenham) adoptieren den Jungen und nehmen ihn mit nach Austarlien (Foto: © Mark Rogers )

Eines Tages erscheint dort das Paar Sue (Nicole Kidman) und John Brierley (David Wenham). Sie adoptieren Saroo und nehmen ihn mit nach Australien, wo der Junge glücklich und behütet aufwächst. Doch die Frage nach seiner Herkunft und seiner Familie lässt ihn nicht los. Als junger Mann macht sich Saroo (Dev Patel) auf die Suche nach seinen Wurzeln und reist zurück nach Indien…

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Als junger Mann macht sich Saroo (Dev Patel) auf den Weg zurück nach Indien, um seine Wurzeln zu suchen (Foto: © Mark Rogers )

Worum geht es wirklich?

Der Film von Regisseur Garth Davis beruht auf der wahren Geschichte von Saroo Brierley, dessen Buch „Der lange Weg nach Hause“ 2014 ein internationaler Bestseller wurde. Die berührende Erzählung ist wie gemacht für großes Gefühlskino. Dev Patel („Slumdog Millionär“) ist für seine Rolle als Saroo für einen Oscar als bester Nebendarsteller nominiert.

„Lion – Der lange Weg nach Hause“, ab 23.02.2017 im Kino

Auch Oscar-Preisträgerin Nicole Kidman, die in letzter Zeit vor allem durch ihre starre Botox-Mimik für Schlagzeilen sorgte, spielt die Adoptivmutter Sue erfrischend emotional und uneitel. Ein wirklich packendes Indien-Drama mit tollem Soundtrack, unter anderem von der australischen Sängerin Sia.

Unbedingt mitnehmen? Einen guten Freund/eine gute Freundin und eine Packung Taschentücher

Aua! Mama! – Erste Hilfe bei kleinen Wunden

Einmal kurz mit der Schere beim Basteln abgerutscht, schon ist das Geschrei groß. So könnt ihr kleine Wunden eurer Kinder schnell selbst verarzten.

Ich habe eine kleine Schürfwunde
Mit dem Fahrrad zu schnell um die Ecke gedüst, beim Fußball mit dem Knie gebremst… Eine Schürfwunde ist schnell passiert. Wenn die Wunde oberflächlich ist schmerzt sie zwar stark, ist aber meist harmlos. Tiefe Schürfwunden dagegen sollten innerhalb der nächsten sechs Stunden besser vom Arzt versorgt werden.

Schnelle Hilfe:
Nicht zu große oder tiefe Schürfwunden kann man selbst behandeln. Erst die Wunde reinigen, die Blutung mit einer Kompresse stillen. Große Teile wie Splitter oder Ähnliches mit einer sterilen Pinzette vorsichtig entfernen. Anschließend mit einem Antiseptikum desinfizieren und die Wunde mit einem Pflaster schützen.

Ich habe mich geschnitten
Man kann Kinder nicht ewig von Messern fernhalten. Ab dem Schulalter lernen sie den Umgang zum Beispiel mit einem kleinen Gemüsemesser. Aber beim Schnippeln kann man auch ausrutschen und schwupps, ist es passiert.

Schnelle Hilfe:
Kleine, nicht tiefe Stichwunden oder Schnitte können selbst verarztet werden. Wenn die Blutung nicht zu stark ist, kann sie mit einer sterilen Kompresse durch sanftes Aufdrücken etwas gestillt werden. Dann desinfizieren und mit einem Pflaster versorgen. Achtung: Tiefe Schnittwunden sollten immer vom Arzt untersucht werden. Gerade an den Fingern könnten Nerven oder Sehnen verletzt worden sein.

 

Ein Tier hat mich gebissen oder gekratzt
Wer ein Haustier hat (Hund, Katze, Maus, Kaninchen), kann beim Spielen oder Schmusen mit Tieren schon einmal etwas abbekommen. Die meisten Kratzer sind harmlos und können zuhause versorgt werden. Bei fremden Tieren ist mehr Vorsicht geboten.

Schnelle Hilfe:
Kratzwunden, die nicht so tief sind, desinfizieren und ein Pflaster aufkleben. Achtung: Manchmal entzünden sich die Kratzwunden, weil Bakterien mit in die Wunde gelangt sind. Hier unbedingt den Arzt aufsuchen. Bisswunden sollten generell vom Arzt untersucht werden, denn durch den Speichel des Tieres können ebenfalls Bakterien in die Wunde gelangen – es herrscht Infektionsgefahr. Mitunter können Bisswunden sehr tief gehen, was auf den ersten Blick gar nicht sichtbar ist. Der Arzt wird die Wunde professionell reinigen und gleichzeitig den Tetanus-Schutz prüfen. Manchmal wird genäht, manchmal reicht ein Pflaster oder Verband.

 

Gut zu wissen
Feucht heilen Wunden übrigens meist besser als trocken. Hierfür gibt es spezielle Hydrokolloidgel-Pflaster. Bei Platzwunden sollte immer der Arzt aufgesucht werden, denn hier muss meist getaped (schmerzlos) oder sogar genäht (etwas schmerzhafter) werden. Bei Platzwunden am Kopf gilt das ganz besonders, denn hier sollte der Arzt auch immer gleich mit abklären, ob durch den etwaigen Stoß eine Gehirnerschütterung vorliegt.

Bild: istock

Weltreise mit Familie: Maria und Mau leben als moderne Nomaden

Kinder brauchen keine Erziehung, sie brauchen jemanden, der ihnen den Weg weist – Maria und Mau bereisen gemeinsam mit ihrer Familie spirituelle Orte, ohne dabei eine feste Heimat zu haben. Ihr Leben ist eine einzige Weltreise mit Familie. Anne Oloff hat die modernen Nomaden getroffen und zu ihrem Lebenskonzept befragt…

Es ist ein heißer Wintertag in Goa, im Süden Indiens, an dem ich Maria und Mau am Strand von Anjuna das erste Mal begegne. Die Schwedin Maria mit ihrem zarten und warmherzigen Naturell und Mau, ihr chilenischer Mann, der Fels in der Brandung, stark und gleichermaßen besonnen. Die beiden sind Eltern zweier Kinder und bezeichnen sich selbst als eine moderne Nomadenfamilie, die in der Welt zu Hause ist. Überall und nirgendwo.

Euer Familienleben ist wirklich beeindruckend, aber auch alles andere als gewöhnlich. Für eure Kinder ist die ganze Welt ihr Zuhause. In der einen Woche skatet dein Sohn Miro (11) durch eine Megametropole wie Bangkok und in der nächsten unterrichtet er seine eigene Yogaklasse in Bali, während deine Tochter Issa (13) einen eignen Foodblog über sämtliche exotische Speisen aller Länder führt, die ihr bereist habt. Welche Länder habt ihr in diesem Jahr besucht?

Maria: Vielen Dank, ich fühle mich auch wirklich gesegnet, denn ich lebe meinen Traum – und das zusammen mit meiner Familie. Was gibt es Schöneres? Dieses Jahr haben uns unsere Reisen nach Indonesien, Thailand, Dänemark, Schweden, Portugal, Spanien und England geführt. Aber ganz unabhängig davon, an welchem Ort der Erde, eines darf man nicht vergessen: Es wird auch dort einen Alltag geben und immer etwas Gutes und etwas Schlechtes.

Wenn das eigene Zuhause nicht an räumliche Strukturen gebunden ist, welche Bedeutung hat dann Heimat für dich und insbesondere für deine Kinder?

Issa hat einmal zu mir gesagt, ihr Zuhause sei da, wo sie ein Dach über dem Kopf und Kleidung zum Anziehen habe. Miro sieht das noch etwas entspannter: Zuhause ist für ihn überall da, wo seine Freunde und Familie sind. Wenn ich für mich selbst eine Klammer setze, dann sind wir füreinander unser Zuhause. Allerdings haben wir auch eine feste Anlaufstelle. Bali ist unsere Basis, hier verbringen wir mindestens sechs Monate im Jahr.

Gehen deine Kinder dann auch in Bali zur Schule und wie passt das mit dem Reisen zusammen?

Ja, genau, beide sind dort in einer kleinen Schule, die von einem internationalen Lehrmeister betrieben wird, und haben wirklich erstaunlich qualifizierte Lehrer. Wenn wir nicht vor Ort sind, bekommen die beiden eine Checkliste für die Fähigkeiten mit, die sie in ihrer Altersgruppe erlernen müssen. Es ist eine sehr individuell zugeschnittene Erziehung, die für uns sehr gut passt.

Bist du als Kind ähnlich frei aufgewachsen?

Ich bin in einem liebevollen Elternhaus aufgewachsen, in einem kleinen Dorf in Südschweden. Allerdings habe ich mich dort nicht frei gefühlt, ich habe mich immer so gefühlt, als wäre ich irgendwie anders. Für mich war klar, dass ich auf Weltreise gehen würde – und das am liebsten so weit weg wie möglich von der modernen Zivilisation.

Was stört dich an einem normalen Umfeld?

Das Rennen um materiellen Besitz und Macht. Nichts davon bedeutet etwas. Aus dem Grund habe ich mich mit 18 Jahren auf den Weg gemacht. Ich habe eine Münze geworfen, ob ich nach Rom oder Amsterdam gehe. Die Münze hat entschieden und so habe ich eineinhalb Jahre in Amsterdam gearbeitet und Geld angespart, um in die Mongolei zu gehen. Aber das Schicksal führte mich auf dem Landweg in den Norden von Indien.

Moderne Nomaden; Isabel N Wedin
Maria und Mau mit ihren Kinder Issa (13) und Miro. Noch weiß die Familie nicht, wo und wann sie sich niederlassen wird. @Isabel N Wedin

Wie hast du Mau kennengelernt und wann habt ihr euch für euren Lebensstil entschieden?

Wir sind uns in Stockholm begegnet, wo Mau seit Jahren ein Tatöwierstudio betrieb. Ich habe den Sommer über in Schweden gearbeitet, nachdem ich ein Jahr lang in Indien war, um tibetischen Buddhismus zu studieren. Dabei wäre ich beinah zur Nonne ordiniert. Eines Tages stand Mau in dem Laden, in dem ich arbeitete, um Weihrauch zu kaufen. Es war Liebe auf den ersten Blick, eine unglaublich tiefe Verbindung, trotz großer sprachlicher Barrieren. Allerdings wollte ich am Ende des Sommers nach Indien zurückkehren. Glücklicherweise hat sich Mau dafür entschieden, mich einen Monat zu begleiten. Kurz bevor wir losgefahren sind, fanden wir heraus, dass ich mit Issa schwanger war. In Indien angekommen, fühlte Mau die gleiche Liebe zu diesem Ort wie auch ich. In den nachfolgenden Jahren sind wir mehr und mehr Monate des Jahres zwischen Delhi, Goa, Schweden, den Osterinseln, Chile, Ibiza und Nepal gependelt. Wir haben die Wahl für unseren Lebensstil nicht bewusst getroffen – dieser Weg ist es, wer wir sind.

Zwei Jahre nach Issa kam Miro zur Welt. Hattest du auch ab und an Zweifel, ob ihr das Richtige macht, als die beiden noch kleiner waren?

Als Eltern hat man immer wieder Zweifel und ich denke, es ist auch gut, von Zeit zu Zeit sich selbst infrage zu stellen, einen Schritt zurückzutreten, um sich selbst von außen zu betrachten.

Wie finanziert ihr eure Unabhängigkeit?

Wir sind eine Tätowiererfamilie. Menschen kommen aus der ganzen Welt zu meinem Mann, um von ihm ein „Spiritual Art Tattoo“ gestochen zu bekommen. Ich selbst restauriere traditionelle Volkskunst und verkaufe auf Anfrage.

Was ist das Geheimnis von Glück?

Der eigenen Eingebung zu vertrauen und zu folgen sowie Bescheidenheit und Dankbarkeit.

Welche Vorteile ziehen deine Kinder aus der Erfahrung einer modernen Nomadenfamilie?

Issa und Miro sind extrem anpassungsfähig. Außerdem wissen die beiden ganz genau, dass der Alltag und die Menschen, wo immer sie auch sind, ziemlich gleich sind und dass wir Menschen im Prinzip alle das gleiche Ziel verfolgen: Wir wollen einfach nur glücklich sein. Wenn ich meine Kinder ansehe, sehe ich zwei unabhängige und furchtlose Individuen. Sie haben Freunde überall auf der Welt, aber gleichzeitig wissen sie, dass sie diese übers Jahr nicht so oft sehen werden.

Die Spiritualität, die Kultur und die Traditionen sind sehr unterschiedlich in den Ländern, die ihr bereist habt. Wie beeinflusst das deine Familie?

Issa und Miro sehen Spiritualität, Kultur und Religion nicht als etwas Exotisches oder Seltsames an, sondern erkennen das Unverfälschte, weil sie viele verschiedene Bezugspunkte haben.

Was plant Ihr für die Zukunft?

Mein größtes Projekt wird es sein, meinen Kindern einen fruchtbaren Boden zu schaffen, damit sie ihr wahres Selbst entfalten und ihr ganzes Potenzial ausschöpfen können. Das gilt auch für mich. Mau und ich würden uns gerne irgendwo niederlassen, aber noch sehe ich nicht, wann und wo das sein wird.

instagram.com/spiritualtattoo
facebook.com/maria.sniadowka

Bilder: Isabel N Wedin

Interview: Was braucht ein guter Kinderfilm

Die Verfilmung bekannter Kinderbücher liegt groß im Trend. Fehlt es an neuen Ideen und Figuren? Wir haben die Produzentin Isabel Hund gefragt, warum man beim Kinderfilm so gern auf Bekanntes setzt und was ein guter Kinderfilm braucht.

Kinderbuchverfilmungen sind sehr beliebt – und immer mehr davon kommen in die deutschen Kinos. Letztes Jahr feierte ein neuer „Heidi“-Film Erfolge, seit Anfang Dezember können sich Eltern zusammen mit ihren Schützlingen über die Neuverfilmung der Geschichte des kleinen Roboters Robbi und seines Fliewatüüts freuen und gerade wird der Klassiker von Otfried Preußler „Die kleine Hexe“ fertig abgedreht. Vor allem deutsche Produktionen setzten auf Stoffe, die einem großen Publikum bereits bekannt sind und einen möglichst hohen Beliebtheitsgrad haben. Warum das so ist und was ein guter Kinderfilm braucht, dazu haben wir Isabel Hund von Studiocanal befragt, die schon viele erfolgreiche Produktionen betreut hat.

Frau Hund, was macht einen guten Kinderfilm aus?

Ein guter Kinderfilm sollte so gemacht sein, dass sich die Kinder der Altersgruppe, für die er gedacht ist, damit identifizieren können und er sollte die Themen so erzählen oder aufbereiten, dass sie kindgerecht sind. Aber weil Kinder bis zu einem Alter von 11 oder 12 Jahren meistens von ihren Eltern oder anderen Erwachsenen ins Kino begleitet werden, sollten natürlich auch diese möglichst Spaß am Film haben. Das ist unser Ziel. Denn natürlich stehen die Kinder mal vor Plakaten oder sehen einen Trailer und sagen: „Das wollen wir sehen!“, aber das letzte Wort, welcher Film geguckt wird, haben eben doch die Eltern.

Und die bezahlen schließlich auch die Tickets an der Kinokasse …

Genau, und das ist auch der Unterschied zwischen echtem Family-Entertainment und einem reinen Kinderfilm. Natürlich ist unser Hauptzielpublikum die Kinder, aber es ist auch wichtig, dass die Eltern nicht suggeriert bekommen: Ihr setzt euch jetzt 90 Minuten da mit rein und langweilt euch.

Im Moment werden auffallend viele Kinderbücher neu oder wieder verfilmt. Warum ist das so?

Deutschland war schon immer sehr stark geprägt davon. Wir haben sehr gute Autoren, die tolle Kinderbücher schreiben. Insofern ist die Tradition, diese Stoffe zu nehmen und fürs Kino zu verarbeiten, sinnvoll. Aber es hat noch andere Gründe, denn es reicht heutzutage nicht mehr, einfach einen schönen Film zu machen. Was wir brauchen ist ein Event, eine Marke, die schon eine gewisse Präsenz hat, auf die man im Film aufbauen kann. Da hilft die Bekanntheit und Beliebtheit eines Kinderbuches sehr. Die Leute kennen es, sie lieben es, sie wissen worauf sie sich einlassen.

Also ist eine Buchvorlage ein Garant für Erfolg?

Nein, so einfach funktioniert es nicht. Es kann auch nach hinten losgehen, nämlich dann, wenn man nicht den Film liefert, den die Leute erwarten. Es ist jedes Mal wieder eine Herausforderung, den Kern dessen zu bewahren, was das Kinderbuch liefert und genau das herauszuarbeiten, was die Leser daran lieben. Gleichzeitig wollen wir auch etwas Neues und etwas Größeres oder etwas Moderneres daraus machen, eine Geschichte die zeitgemäß ist und die die Leute letztlich dazu bringt, sich den Film anzusehen.

Robbi, Tobbi und das Fliewat¸¸t
Sam Riley und Alexandra Maria Lara in „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“, @studiocanal

Das heißt im Umkehrschluss, es fehlt an neuen Stoffen?

Nein, gar nicht. Das Tolle im Bereich der Jugendbücher ist doch, dass immer neue Sachen herausrauskommen. Wir leiden nicht an einem Mangel an Ideen. Nehmen wir doch zum Beispiel die Sorgenfresser-Puppen. Das hat sich jemand vor einigen Jahren ausgedacht und jetzt sind sie überall. Es gibt Bücher und eine TV-Serie dazu. Das ist eine frische Idee gewesen. Ich bin davon überzeugt, es gibt immer Ideen die nachwachsen und jede Generation hat wieder etwas Neues.

Aber als Eltern hofft man, ins Kino zu gehen und von einer völlig neuen Geschichte überrascht zu werden. Wie damals bei „E.T.“ zum Beispiel.

Wir wünschen uns natürlich auch originäre Ideen. Aber man muss auch sagen, der Kinomarkt lebt im Family-Entertainmentbereich zu 95 Prozent von bestehenden Marken – und davon gibt es viele: Jim Knopf, Lego, Mullewapp … Bei originären Stoffen ist es leider so: Die Leute kommen nicht ins Kino! „E.T.“ würde ich trotzdem als Beispiel ausklammern. Wenn ich ein Marketingbudget von 120 Millionen Dollar habe, bekomme ich natürlich am Ende alle ins Kino. Amerikanische Studios, die Filme wie „Findet Nemo“ oder „Star Wars“ vertreten, spielen in einer ganz anderen Liga. Da reichen wir mit deutschen Produktionen nicht heran, was das Marketing betrifft. Die können unglaubliche Summen in die Werbung pumpen und damit eine Marke aufbauen. Wir sind da anders unterwegs und auf einer gewissen Bekanntheit angewiesen, die die Marke oder der Stoff vorher schon haben.

Dann sind Filme wie „Bibi und Tina“ also im Vergleich zu etwas Neuem leichter zu einem Erfolg an der Kinokasse zu machen?

Nein, das ist ein Trugschluss. Bei einer Vorlage, die über Generationen hinweg beliebt ist, kann man trotzdem keine Garantien geben. Wenn der Film inhaltlich falsch angelegt ist, wenn er falsch besetzt ist, wenn sich die Zuschauer nicht wiederfinden oder die Erwartungen, die man als Kinogänger hat, weil man das Kinderbuch liebte, enttäuscht werden, dann geht da niemand rein. Es ist nicht einfach so, dass man eine Marke nimmt und die Leute kommen automatisch ins Kino. Es steckt viel Arbeit dahinter herauszufinden: Was lieben die Leute an diesem Stoff und was erwarten sie, wenn sie ins Kino gehen. Denn es muss natürlich mehr passieren, als zu Hause vor dem Fernseher. Im Kino muss ein Erlebnis geboten werden.

Wie schaffen Sie es, den Kern der Marke zu treffen?

Wir haben Partner, entweder die Markeninhaber oder den Autor eines Buches, die ihre Fans und ihre Marke sehr genau kennen. Mit ihnen setzen wir uns zusammen und besprechen sehr genau die Zielgruppe und die Ausrichtung des Films. Wir drehen zum Beispiel gerade „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler. Seine Tochter Susanne verwaltet die Rechte und ist sehr in den Entstehungsprozess involviert. Schon bei der Drehbuchentwicklung haben wir mit ihr, dem Regisseur, dem Produzenten und dem Drehbuchautor immer wieder darüber geredet, wie weit wir uns bei den einzelnen Szenen von der literarischen Vorlage entfernen können – oder eben nicht. All diese Infos sehen wir uns vorher an und gehen immer wieder zurück und gleichen ab, ob wir das Herz der Geschichte beschützen, die richtige Emotionalität haben und sich unsere Ideen mit dem decken, was die Zuschauer erwarten.

Robbi, Tobbi und das Fliewat¸¸t
Roboter trifft Menschenkind: „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“; @studiocanal

„Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ ist eine Geschichte aus den 70er-Jahren. Hoffen Sie in so einem Fall, dass die Eltern ihre Begeisterung für den Stoff weitertragen an ihre Kinder?

Wir wollen den Stoff natürlich so beleben, dass er beiden Zielgruppen gefällt. Wir möchten das bewahren, was die Fans aus Erinnerungen an ihre eigene Kindheit an der Geschichte lieben und das Ganze gleichzeitig für eine neue Generation aufbereiten.  Die Schnittstelle zu finden, wo das zusammengeht, daran arbeiten wir bei solchen Filmen sehr hart.

Auch weil damit ein großes finanzielles Risiko verbunden ist…

Auf jeden Fall.

Wie hoch ist das Budget für Kinderfilmproduktionen?

Ein gut gemachter deutscher Family-Entertainmentfilm hat in der Regel ein Budget von vier bis sieben Millionen Euro. Das kommt immer darauf an, wie fantasylastig das Drehbuch ist oder wie aufwendig die Bauten sind. Bei dem Film „Heidi“, den wir letztes Jahr ins Kino gebracht haben, wollten wir möglichst nah an der literarischen Vorlage bleiben, die 1870 erschienen ist. Das heißt, wir haben eine komplette Bergwelt erschaffen, wie sie damals war. Das ist mit einem unglaublichen logistischen Aufwand verbunden, was immer auch bedeutet: Es wird teuer!

Die Kleine Hexe
Karoline Herfurth bei den Dreharbeiten zu „Die kleine Hexe“; @studiocanal

Und die Produktion von „Die kleine Hexe“ ist ebenso aufwendig?

Wir drehen dafür gerade im Fichtelgebirge und haben ein komplettes Hexenhaus mit allem drum und dran in einen Wald gebaut. Das macht zwar unglaublich viel Spaß, aber es bedeutet auch ein großes logistisches Engagement, was die Produktion natürlich verteuert. Bei „Robbi, Tobbi …“ standen wir vor der Herausforderung, einen Roboter zu bauen und ihm eine Mimik zu geben. Diese drückt sich am Ende nur über die Augenbrauen aus, die er heben oder senken kann. Da sitzt man also schon mal fünf Wochen lang und denkt über Länge, Dicke und Form von Augenbrauen nach und probiert immer wieder aus. Wie gesagt: Die Detailversessenheit macht Spaß, ist wichtig für den Film, macht das Ganze aber auch teuer.

Aufmacherbild: studiocanal

Kinderkostüme für Karneval: Einfache DIY Ideen

Ob warm oder kalt, die Narren feiern auf jeden Fall Karneval! Die (für den Rheinländer) wohl lustigste Zeit des Jahres steht vor der Tür. Zu Karneval ist immer Kreativität in Sachen Kostüm gefragt – das gilt auch für die Kostüme für Kinder. Für all diejenigen, die noch nicht die passende Kostümidee für Karneval gefunden haben, haben wir hier einige originelle Vorschläge für Kinderkostüme zusammengestellt.

Deutsche Karneval Tradition

Die Tradition des Karnevals ist sehr alt. Schon im 13. Jahrhundert gab es Karnevalsumzüge und besonders im Rheinland ist dieses Fest etabliert. Kreative und farbenprächtige Kostüme, stimmungsvolle Musik sowie Prunksitzungen mit lustigen Büttenreden stehen in der fünften Jahreszeit an der Tagesordnung. Alle die Karneval-Liebhaberund auch Kinder die dazu gehören werden sich begeistern. Der Höhepunkt der Fastnacht (wie der Karneval in Süddeutschland, aber auch in der Schweiz und in Österreich genannt wird) sind die 6 Tage vor Aschermittwoch. Von Donnerstag bis Dienstag geht es beim Straßenkarneval in den deutschen Karnevals-Hochburgen am Rhein hoch her. Bei den Umzügen gibt es geschmückte Wagen, begleitet von Musik- und Tanztruppen und natürlich verkleidete Menschen zu bestaunen.

Die schönsten Kinderkostüme für Karneval

Karneval ist ein tolles Fest für Kinder. Sich zu verkleiden macht ihnen einfach riesig Spaß. Zum Glück ist der Fantasie in Sachen Verkleidung zu Karneval keine Grenzen gesetzt. Ob Held, Regenbogen oder Zuckerwatte… hier findet ihr die schönsten Last-Minute Karneval Kinderkostüme.

Kinder Verkleidung mit Thema Essen

Alles Drumherum Essen ist ganz witzig und bringt gute Laune. Hier hast du ein paar Ideen für Kinderkostüme mit Essen Thema.

Kind im Eis Mann Kostüm

Eismann ist wirklich ein leckerer Job! Mit einem weißen Anzug oder T-Shirt und weiße Hose ist der Kostüm schon fertig. Dann braucht man ein Schuhkarton und noch Pappe, Farben und Schere für die verschiedene Eis-Sorten.

Kind im Salat Kostüm

Salat ist grün und gesund! Seidenpapier, Kleber, Luftballons und ein bisschen Pappe: der Job ist schon erledigt. Dazu passen grüne Hose und Salatlöffel.

Kind im Zuckerwatte Kostüm

Dieses Kostüm ist ohne Zweifel süß. Man braucht einfach weiße oder rosa Pappe, ganz viel Watte und Kleber. Für den pink Effekt lohnt sich ein Farbspray zu kaufen.

Kind im Ananas Kostüm

Saftig und Knallig: dieses Ananas Kostüm bringt Sommerstimmung. Mit gelben Stoff, Schere und Filzstift ist es erledigt. Darunter passen gemütliche Leggings oder Jogginghose.

Tiere als Kinder Faschingskostüme

Tierkostüme sind ein Evergreen und ganz einfach zu machen.

Kind im Haifisch Kostüm

Für das Haifisch Kostüm braucht man ganz wenig Engagement. Pappe, Schere und Farben reichen um das Karnevalanzug zu schaffen.

Kind im Lama Kostüm

Kinder lieben Lamas. Hier wieder mit Pappe und einen Box aus Karton wird das Kostüm schon fertig sein. Ein Poncho und ethnische Schuhe werden den Look ergänzen.

Kind im Maus Kostüm

Süße Mäuschen kommen vom Käse raus! Hier braucht man einfach einen Mausanzug, gelbe Pappe und Schere.

Kind im Libelle Kostüm

Libelle sind prächtig und mit diesem Anzug wird auch dein Kind wunderschön fühlen. Ein knalliger Bodysuit mit oder ohne Tutu ist der Basis. Die Flügel können mit Karton und Strumpfhosen gebastelt werden. Was den Schwanz betrifft, braucht man Watte oder Papier für das Futter und weiche Stoff für den Bezug.

Fantasievolle Karnevalskostüme

Raum für Fantasie mit diesen bunten und lustigen Kostümen.

Kind im Badewanne Kostüm

Spielen in der Badewanne ist eine der beliebten Aktivitäten von deinen Kindern. Für dieses Kostüm ist es nötig viele weiße Luftballons, eine Duschhaube, einen Box am besten weiß und ein weißes Kleid.

Kind im Heißluftballon Kostüm

Der Heißluftballon benötigt fast die gleiche Materialen. Übrig sind nur Holzstäbchen, Papiertüte, Filzstifte und bunte Bände.

Kind im Astronaut Kostüm

Für das Nasa Astronaut Kostüm ist die Geschichte ein bisschen mehr kompliziert aber noch machbar. Hier bedürft man einen wattierten Anzug, Schneestiefel und wieder einen Box aus Karton. Die Flammen sind aus Stoff aber können auch aus Seidenpapier fertig gestellt werden.

Kind im Regenbogen Kostüm

Regenbogen bringen nur Lächeln. Mit einem einfarbigen Sweatanzug, Pappe und Luftballons ist das Karnevalkostüm bereit für die Parade.

Unser Favorit: Königin Elisabeth II als DIY Karnevalskostüm

Unser persönlicher Crush für diesen Karneval ist das Kostüm von Elisabeth II. Mit ein paar Dingen könnt ihr es zu Hause basteln. Die Königin ist ein Sinnbild von Eleganz und Stil, erstaunt uns aber immer mit ihren bunten Kostümen. Mit diesem Kostüm werden eure Kinder ohne Frage richtig lustig aussehen.

Kind im ElisabethII Kostüm

Man braucht eine grauhaarige Perücke, einen kleinen Strohhut, eine süße Mini Handtasche und einen knalligen Mantel. Schon ist das Elisabeth II Kostüm fertig!

 

Teaser- und Sliderbild: Getty Images

Die schönsten Vorlesebücher fürs Zubettgehen ab 3 Jahren

Ist es nicht wunderbar, sich ins Bett zu kuscheln und jemand liest eine Geschichte vor? Wir haben die schönsten Vorlesebücher fürs Zubettgehen für Kinder ab 3 Jahren zusammen gestellt …

Schlaf gut, Max!Vorlesebuecher zum Einschlafen

Auch für einen kleinen Kater ist es irgendwann Zeit ins Bett zu gehen – selbst wenn noch ganz viele Abenteuer warten. Max trinkt seine Milch, putzt sich die Zähne, wäscht sich und sagt dem Goldfisch, der Spinne und Karton gute Nacht. Jetzt fehlt nur noch der Mond bei dem er sich verabschieden muss. Und als Max ihn endlich gefunden hat, verrät ihm der Mond ein aufregendes Geheimnis…
Ein wunderschön illustriertes Einschlafbuch zum Vorlesen, bei dem die Kleinsten sich in dem lustigen Helden Max wiederfinden werden.
Ab 3 Jahren. Von Ed Vere, erschienen im Knesebeck Verlag für 12 Euro.

Gebrauchsanweisung gegen Traurigkeit

Gerade abends kommt sie manchmal vorbei, die Traurigkeit. Vielleicht weil der Tag nicht so gelaufen ist wie er sollte. Vielleicht weil es Streit gab. Vielleicht weil die Sonne sich schon lange nicht mehr gezeigt hat. Dann ist es ganz gut, wenn man weiß wie man sie anpacken soll und keine Angst vor ihr zu haben. Manchmal reicht es ja schon wenn man darüber spricht, wenn einen jemand den man lieb hat in den Arm nimmt und ein wenig tröstet, oder wenn man schläft… Meistens ist die Traurigkeit längst weg, wenn man aufwacht. Die Illustratorin Eva Eland hat ein originelles Bilderbuch geschaffen, für kleine Menschen, die etwas Aufmunterung brauchen. Ein schöner Seelentröster vor dem Zubettgehen.
Für Kinder ab 3 Jahren. Von Eva Eland, erschienen im Hanser Verlag für 8 Euro.

MondVorlesebuecher zum Einschlafen

„Hast du je darüber nachgedacht, warum der Mond scheint in der Nacht?“ So beginnt das Bilderbuch, das kleine Zuhörer mitnimmt auf eine Reise durch die Nacht. In kunstvollen Illustrationen zeigt Britta Teckentrup, wie es nachts in den dunklen, tiefen Weiten des Meeres oder in der Wüste aussieht, im Dschungel und in der afrikanischen Steppe. Dabei können die Kinder durch Gucklöcher beobachten, wie sich der Mond im Lauf der Zeit verändert: von ganz rund in eine schmale Sichel. Ein wunderschönes Vorlesebuch, das auch unruhige Geister ganz bestimmt zum Staunen und zur Ruhe bringt.
Ab 3-4 Jahren. Von Britta Teckentrup, erschienen bei ars edition für 15 Euro. 

Mein Papa und ich

Vorlesebuecher zum EinschlafenMaja erlebt täglich kleine Abenteuer mit ihrem Papa. Sie holen die Weihnachtssachen aus dem Keller und das Licht fällt aus. Huh, wie unheimlich! Oder sie spionieren einem kläffenden Hund und dessen Frauchen nach, eröffnen ein Konto und danach sind Majas Sparmünzen alle weg weil die Leute von der Bank sie behalten haben… Autor Ulf Nilsson erzählt acht spannende, lustige und überraschende Geschichten aus dem ganz normalen Alltag. Und gerade das macht das Vorlesebuch so liebenswert, denn Kindergarten- und Vorschulkinder werden sich hier schnell wieder erkennen. Schön für Eltern ist außerdem, dass die Geschichten genau die richtige Vorleselänge haben.
Ab 4 Jahren. Von Ulf Nilsson und Heike Herold, erschienen im Moritz Verlag für 16 Euro.

Alle Abenteuer von Eduard Speck

Vorlesebuecher zum EinschlafenEduard Speck ist das tollste Schwein, das die Welt je gesehen hat. Er lebt auf dem Scheffelhof und ist sich vollkommen sicher, dass er mit Abstand das klügste, schönste und intelligenteste Schwein überhaupt ist. Und es stört ihn überhaupt nicht, wenn der Hofhund Hektor, Theodor T. Eichkatz und die Gans Engelchen Butterblume ihn für faul, eingebildet und gefräßig halten. Die haben doch keine Ahnung! Zu doof, dass Eduard öfter einmal etwas daneben geht und er unfreiwillig komisch ist, wenn er im zugefrorenen Teich landet, auf Schatzsuche geht oder den Fröschen das Quaken verbieten will. Die 29 Vorlesegeschichten über Eduard verfasste Autor John Saxby (geboren 1925) für seine Enkelkinder. Sie haben nichts an Komik verloren. Wolfgang Erlbruch hat die Abenteuer um Eduard Speck illustriert. Vorlesegeschichten bei denen es sehr viel zu Lachen gibt.
Ab 4 Jahren. Von John Saxby, erschienen im Hanser Verlag für 16 Euro. 

Schlafen ist das Schönste auf der Welt

Vorlesebücher zum Einschlafen; Schlafen ist das schönste auf der WeltAch, endlich mal ausschlafen! Davon können Eltern nur träumen – wie in diesem Buch. Während Mama und Papa im Bett bleiben und schlafen, schlafen, schlafen, beschäftigt sich das Kind ganz allein. Es geht raus, weil frische Luft gesund ist, kauft Kuchen, weil Sonntag ist, besucht kurz die Oma, liest Bücher oder (Achtung!) macht sich im Haushalt nützlich. Illustratorin Miro Poferl lebt in einer Bio-Gärtnerei bei München. Ihr Kinderbuchdebüt bekommt hoffentlich noch viele Fortsetzungen.
Ab 4 Jahren. Von Miro Poferl, erschienen im Tulipan Verlag für 15 Euro.

Giraffe und dann ab ins Bett!

Vorlesebuecher zum EinschlafenRuthi will eines morgens nicht in den Kindergarten gehen, sondern einfach im Bett bleiben und weiterschlafen. Auch wenn die anderen Kinder dann groß werden und zur Schule gehen und sich wundern wo Ruthi wohl abgeblieben ist – sie will weiterschlafen. Oder kann Papa sie doch noch überzeugen, dass es ganz schön sein kann, dabei zu sein?
David Grossman hat phantasievolle Geschichten aus dem Kinderalltag gesammelt: zum Beispiel über Jonathan, der zu gern Huckepack spielt, Uri, der eine ganz besondere Sprache spricht oder Joram, der zusammen mit seinem Papa überlegt, ob aus Mamas dickem Schwangerschaftsbauch vielleicht ein Fußball oder ein kleiner Bruder aus Schokolade herauskommen könnte. Überraschende und liebevoll kreierte Vorlesegeschichten, die der preisgekrönte israelische Autor für seine eigenen Kinder und Enkelkinder geschrieben hat.
Ab 4 Jahren. Von David Grossman, erschienen im Hanser Verlag für 15 Euro. 

Vorlesebuecher zum EinschlafenIn der Nacht, wenn der Hamster erwacht

Klar, wir müssen abends ins Bett wenn wir tagsüber fit sein wollen. Aber ganze viele Tiere machen es genau andersrum: Sie schlafen tagsüber und sind nachts wach. Dann gehen sie auf Nahrungssuche wie der Hamster, singen die schönsten Lieder wie die Nachtigall oder tanzen als helle Punkte im Garten um den Apfelbaum wie die Glühwürmchen. In dem gereimten Sachbilderbuch finden Kinder 15 einheimische Tiere, die nachtaktiv sind, wie Fledermaus, Igel, Dachs und Eule.
Ab 5 Jahren. Von Iris Schürmann-Mock und Mareike Engelke, erschienen im Gerstenberg Verlag für 14 Euro.

Grododo

Vorlesebücher; GrododoUnd noch ein Buch übers Schlafen. Grododo will endlich ins Bett. Er ist müde, denn der Tag war lang – selbst für einen aktiven Hasen. Nur schnell noch ein Glas Wasser trinken, die Pantoffeln aufräumen, mit dem Teddy schmusen und dann die Augen zumachen. Aber so einfach ist das nicht, denn jemand stört. Wer ist es? Grododo sieht nach und verschafft sich Ruhe. Aber ist die von Dauer? Grododo ist sauer, denn er würde wirklich gern einschlafen… Der sympathische Held mit dem lustigen Namen ist der richtige Partner zum Einschlafen für Kinder ab 4 Jahren.
Von Michael Escoffier und Kris di Giacomo, erschienen im Carlsen Verlag für 14,99 Euro.

Agathe zählt die Sterne

Agathe zählt die Sterne; KnesebeckDie kleine Giraffe liebt vor allem eines: Dinge zählen. Und davon gibt es in der Steppe Afrikas wirklich genug. Die Blätter am Baum, die Punkte auf den Marienkäfern, die Streifen der Zebras… Das macht Spaß! Aber irgendwann wird es auch in der Steppe Afrikas dunkel. Und was kann man dann zählen?
Illustratorin Catherine Rayner lebt in Edinburgh und hat mit diesem Buch eine außergewöhnlich Geschichte für angehende Mathefans geschaffen. Zählen heißt schließlich auch, die Welt begreifen und fassbar machen. Vor allem die letzte Seite, die sich ausklappen lässt, bringt ganz neue Dimensionen ins Thema Bilderbuch.
Ab 4 Jahren. Von Catherine Rayner, erschienen bei Knesebeck für 14,95 Euro.

 

Hier findet ihr noch mehr tolle Vorlesebücher.

Foto: istock

Filmtipp: „Mein Leben als Zucchini“

Animationsfilme gibt es derzeit viele. Doch diesen hier wollen wir euch besonders ans Herz legen: „Mein Leben als Zucchini“ von Claude Barras bezaubert mit seinen bunten, kulleräugigen Knetfiguren und nähert sich spielerisch ernsten Themen. Ein wunderbarer Familienfilm.

Mein Leben als Zucchini
Traurig: Der kleine Zucchini hat seine Mutter verloren (Foto: © Courtesy of Sundance Institute )

Worum geht es? Der kleine Zucchini (Stimme im Original: Gaspard Schlatter) ist erst neun Jahre alt, als seine Mutter plötzlich ums Leben kommt. Zum Glück kümmert sich der Polizist Raymond (Michel Vullermoz) um den Jungen und bringt ihn in die Obhut von Madam Papineau (Monica Budde). In ihrem Heim soll Zucchini zusammen mit den anderen Kindern, die ebenfalls schwere Schicksale haben und dort gelandet sind, aufwachsen. Doch die Eingewöhnung in seinem neuen Zuhause fällt Zucchini nicht leicht. Erst nach und nach freundet er sich mit der schüchternen Alice (Estelle Hennard) oder dem frechen Simon (Paulin Jaccoud) an. Schließlich stösst auch noch die hübsche und mutige Camille (Sixtine Murat) zu der Truppe. Zucchini verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch ihre Tante will Camille zurückholen…ob Zucchini und seine Freunde das verhindern können?

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„Mein Leben als Zucchini“ kommt am 16.02.2017 in die Kinos (Foto: © Courtesy of Sundance Institute )

Worum geht es wirklich? Claude Barras schafft es, in diesem liebevoll gemachten Animationsfilm schwere Themen wie Tod, Missbrauch und Vernachlässigung sensibel und kindgerecht zu behandeln. Seine bunten Figuren mit ihren großen Kulleraugen sind absolute Sympathieträger. Es geht um Freundschaft und Zusammenhalt.

Wer kommt mit? Ein wunderbarer Film auch schon für kleine Kinder, aber auch Eltern und größere Kinder werden die Zucchini und seine Freunde lieben.

Freundebücher: 5 coole Bücher für Kindergarten und Schule

Wunderschön illustriert, mit richtig witzigen Fragen oder zum Ausmalen, Stempeln und Bekleben: Freundebücher sind zwar ganz schön alt, aber sie haben sich durchaus weiterentwickelt.

Wir kennen sie noch aus unserer eigenen Kindheit: Freundebücher, in die sich alle Mitschüler eintragen durften, die wir mochten oder für wichtig befanden. Und natürlich kam auch die liebe Verwandtschaft nicht ums Ausfüllen herum. Wie bei vielem war die Auswahl damals aber längst nicht so groß wie heute, es blieb meist nur zu klären, ob es die „Jungs“- oder „Mädchen“-Version sein soll – sprich blau oder pink. Im Inneren gab es Ponys und Blumen bzw. Autos und Fußbälle. Die Fragen waren recht nüchtern gehalten. Zum Glück sind wir da heute viel weiter. Die Kids müssen nicht nur eintragen, wie groß sie sind, was ihr Lieblingstier ist und welche Songs und Bands sie toll finden. Viel spannender ist nämlich zu erfahren, was das witzigste Erlebnis war, das der Freund mit dem Buchbesitzer hatte, welches Zähne gerade wackeln oder wie die Schulkameradin ein T-Shirt designen würde.

Neben Büchern, die sich durch ihre ungewöhnlichen Fragen auszeichnen, gibt es auch viele, die total hübsch illustriert sind und auch die Kids zum Malen und Kreativsein einladen. Wir haben für euch fünf tolle Freundschaftsbücher für Schul- und Kindergartenkinder rausgesucht. Wenn die Seiten befüllt sind, haben garantiert auch die Großen Spaß am Lesen.

Meine Freunde – Zum Eintragen mit Pinsel, Stempel und Kleber

Meine Freunde

Das Buch von Nele Palmtag können schon Kindergartenkinder alleine mit ausfüllen. Sie werden aufgefordert, ihre Lieblingsfrisur darzustellen, sollen erzählen, bei wem sie schon übernachtet haben und natürlich auch alles von Größe über Lieblingsfarbe bis zum Lieblingsessen zu verraten – alles auf eine kreative Art. Außer dem Teil zum Ausfüllen gibt es noch eine Vorlesegeschichte über die Freundschaft.
9,99 Euro; über amazon.de

Yeah, ihr seid die Besten!

Bei „Mintkind“ gibt es Meilensteinkarten, Poster, Notizhefte, und und und: Alles wunderschön und mit viel Liebe illustriert. Im Poesiealbum können Freunde eintragen, wofür ihr Herz schlägt und müssen manchmal ganz knifflige Fragen beantworten, wie zum Beispiel: Gefällt dir Schule oder Aufräumen besser? Es gibt auch Platz zum Malen und Felder, wo die Kids beschreiben können, warum sie den Buchbesitzer so mögen.
12,90 Euro; über  welovebubbles.de

Meine Freunde

Gretas Schwester

Das Freundschaftsbuch von Gretas Schwester ist per Hand illustriert – keine Seite ist wie die andere. Also kann sich jedes Kind die Vorlage aussuchen, die am besten zu ihm passt, und diese nach Herzenslust ausfüllen und gestalten. Die Kids haben nicht nur Gelegenheit, mehr übereinander zu erfahren, sondern können auch drei freie Seiten gemeinsam gestalten.
ca. 21 Euro; gretasschwester.com 

Hallo Freunde – Meine Kindergartenzeit

Dieses Buch von Julia Wolmerath ist so konzipiert, dass schon die ganz Kleinen – mit ein bisschen Anleitung durch die Eltern – die Seiten gestalten können. Es darf viel gemalt und geklebt werden, den Anfang macht der Buchinhaber. Anschließend haben 22 Freunde Platz, sich auf jeweils einer Doppelseite zu verewigen. So entsteht eine tolle Erinnerung an die Kindergartenzeit.
18,90 Euro; über dawanda.de

Mein Kinder Künstler Freundebuch

Kinder Künstler Freundebuch

Hier geht es nicht nur darum, trockene Fakten zur Person einzutragen. Nachdem die Freunde aufgefordert wurden, ihren Namen zu nennen, dürfen sie direkt auch loswerden, wie sie viel lieber heißen möchten und müssen sich auch ein Wort einfallen lassen, das sich auf ihren Namen reimt. Zusätzlich gibt Mitmach- und Nixmachseiten, auf denen Freunde und Freundinnen eine Schimpfwörtersammlung anlegen können und eine Anleitung zum Freunde-Gutschein-Basteln finden.
9,95 Euro; über beltz.de

Foto Slider: Imgorthand / istock
Foto Teaser: YakobchukOlena / istock

Coole Kettcars –
Für kleine Rennfahrer und solche die es werden wollen

Früh übt sich, wer Rennfahrer werden will. Aber auch für alle anderen sind Bobby Cars und Kettcars einfach das Größte. Gerade jetzt wo der Frühling kommt wird wieder gerast was das Zeug hält.

Kettcars sind als Kult-Fahrzeug in fast jeder Generation bekannt und auf ihnen wurden einige Abenteuer erlebt. Das hat sich bis heute nicht geändert – nur die Modelle sind noch cooler geworden.

Turbo von Hauck Toys
Schon Kleinkinder können den „Turbo“ von Hauck Toys  bedienen. Der Schalensitz ist verstellbar und die gerinegen Abmessungen sorgen für eine einfache Bedienbarkeit. Für Sicherheit sorgen die breiten Kunstoffräder und ein nierdriger Schwerpunkt. Ideal für Anfänger die erste Erfahrungen im Lenken und Einparken sammeln wollen.

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Hauck Toys „Turbo“, ca. 100 Euro über mytoys.de

Gocart von Dema
Auf dem Gocart von Dema haben gleich zwei Kinder Platz. Die kugelgelagerten Achsen unf Räder sowie das Sportlenkras das bis zu 35 cm ausziehbar ist sorgen für fortgeschritten Fahrspass – nicht nur für Kinder.

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Dema, Gokart, ca. 250 Euro, über stabilo-fachmarkt.de

John Deree Gokart von Berg Toys
Die Pedal-Gokarts im John-Deere-Look sehen echten Traktoren zum Verwechseln ähnlich.Die eindrucksvollen groben Reifen und die Pendelachse sorgen auch in Matsch und unebenem Gelände für  gute Bodenhaftung. Hier können Kinder per Pedal vorwärts fahren, rückwärts fahren und auch bremsen – Freilauf inklusive.

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Berg Toys, Gokart „John Deree“, ca. 300 Euro; bergtoys.com

Rennfahrer Accessoire von Baghera
Absolutes Must-Have für kleine Rennfahrer sind neben dem perfekten Auto natürlich die richtigen Accessoires. Brille und Kappe sind aus wasserabweisendem Kunstleder und sehen nicht nur cool aus, sondern helfen sogar beim Fahren in Sachen Geschwindigkeit. Wir sagen nur: windschnittig!

Baghera

 

Baghera, Rennfahrer-Set, ca. 40 Euro; über edelundklein.com

 

Titelbild: istock/ RichVintage

Ein Musikvideo für Kinder –
Regisseurin Zora Rux über Kaugummis und Kurzfilme

Dass sämtliche Luna-Redakteurinnen Fans der Kindermusik-CDs „Unter Meinem Bett“ sind, ist nun wirklich kein Geheimnis. Auf der zweiten Platte des Projekts befindet sich der Song „Gib nicht so an“ von der Band Die Höchste Eisenbahn. Regisseurin Zora Rux hat dazu nun auch ein Video gedreht. Es geht hauptsächlich um Kaugummis.

Zora schaut nicht nur durch die Kamera, sondern auch mal zur Seite. Bild: Rebekka Stange
Zora schaut nicht nur durch die Kamera, sondern auch mal zur Seite.
Bild: Rebekka Stange

Die Aushängeschilder der Berliner Band Die Höchste Eisenbahn sind die Sänger und Texter Francesco Wilking und Moritz Krämer. Eigentlich machen sie melancholischen und mitunter verschrobenen Pop für Erwachsene. Für die „Unter meinem Bett“-CDs haben sie jedoch Songs für Kids geschrieben. Auch die sind melancholisch und mitunter verschroben.
Wilking erklärt im Gespräch, dass Schreiben für Kinder sich durchaus vom Schreiben für Erwachsene unterscheidet, er dabei aber grundsätzlich einfach seinem Gefühl folgt. Er singt übrigens auch für seine drei Kinder. Meistens auf Nachfrage. Meistens vor dem Einschlafen. Und meistens jeden Abend.
Moritz Krämer ist noch nicht Papa, aber Regie-Student an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und hat Zora Rux für das Musikvideo zu „Gib nicht so an“ mit ins Boot geholt. Das Video ist kindlich geworden, jedoch ganz ohne Glitzer, Lillifees oder Klischees. Wir haben uns mit Zora über ihre Arbeit unterhalten.

Dich kennt man vermutlich wegen des Kurzfilms „Geschützter Raum“. Darin verarbeitest du eher schweren, anspruchsvollen Stoff. Das Video zu „Gib nicht so an“  ist leichtfüßiger. Womit beschäftigst du dich lieber?

Mit beidem. Ich mag es sehr, ein Thema ausführlich zu recherchieren, aber genauso mag ich das Verspielte.

Hast du als Kind auch so gerne Kaugummis gekaut, oder woher kam dir die Idee zum Musikvideo?

Ich konnte tatsächlich nie Kaugummiblasen machen! Ich habe das immer bewundert bei den anderen. Die Idee zum Video war eigentlich ein Teil meines Kurzfilms „What happens in your brain if you see a german word like…?„, in dem es um ein sehr langes, imaginiertes Wort geht, das Stück für Stück mit sehr vielen Filmtricks erklärt wird. Eine Szene des Films sollte mit zwei Personen sein, die sich mit Kaugummiblasen wie mit Sprechblasen unterhalten. Das hat dann aber in dem Film nicht geklappt, weil es viel zu aufwändig war und so lag die Idee quasi noch rum, als Moritz mich gefragt hat.

Empfindest du es als schwieriger, wie in einem Musikvideo eine Geschichte ohne mündliche Dialoge zu erzählen?

Es kommt natürlich ganz darauf an, welche Geschichte! Ein politisches Dilemma wie in „Geschützter Raum“ hätte ich natürlich nicht ohne Dialoge als Musikvideo erzählen können. Aber beim Musikvideo gibt es ja auch immer noch den Songtext, der ja schon eine Geschichte erzählt. Was am Musikvideo besonders schön ist: Man kann viel freier experimentieren, weil man nicht unbedingt eine Geschichte erzählen muss. Man muss auch nicht erklären, warum es jetzt nicht realistisch ist – es ist ja schon automatisch abstrakt dadurch, dass es einen Song gibt.

Welchen Projekten widmest du dich aktuell? Sind es wieder eher Filme für Erwachsene?

Aktuell bereite ich meinen ersten Langspielfilm mit dem Titel „ICH ICH ICH“ vor, in dem es auch um Gedankenwelten geht und wie wir sie filmisch darstellen können. Wir drehen im Frühjahr. Der Film wird voraussichtlich irgendwann 2018 fertig werden und ist eher für Erwachsene, obwohl ich auch große Lust habe, mal einen Kinderfilm zu drehen.

Was war als Kind dein Lieblingslied?

Ich habe viel Anne Kaffeekanne gehört. Selbst habe ich aber nie viel gesungen, weil ich eine tiefe Stimme habe und die anderen Kinder mich immer ausgelacht haben. Stattdessen habe ich dann Schlagzeug gelernt.

Zoras Filme auf Facebook: Safe Space und What happens in your brain if you see a german word like…?

Titelbild: unsplash.com/ Markus Spiske

Helikoptereltern: Wenn sich alles nur ums Kind dreht

Grundsätzlich spricht ja nichts dagegen, wenn das Wohl der Kinder im Mittelpunkt steht. Doch wenn die Eltern  permanent um ihren Nachwuchs kreisen und die Bedürfnisse der lieben Kleinen über alles stellen – selbst über pädagogischen Einrichtungen wie Schule oder Kita und die Autorität von Lehrern und Erziehern – dann geht das Engagement manchmal einfach zu weit…

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„Family first“ ist an sich kein falscher Ansatz. Trotzdem sollten Eltern aufpassen, keine kleinen Tyrannen heran zu züchten (Foto: Pixabay)

Auf einem Elternabend der Grundschule forderte die engagierte Mutter einer Zweitklässlerin vor kurzem eine „Gemüsepflicht“ für die mitgebrachte Brotdose. Es könne ja nicht angehen, dass nur ihre Tochter vorbildlich an Möhrchen, Gurken und Kohlrabi knabbere, während sich ihre Freunde ungesunde Süßigkeiten, Nutella- oder gar Wurstbrote einverleiben. Von solchen Situationen können Pädagogen und Erzieher inzwischen ein Lied singen: Eltern mischen sich massiv in den Alltag ihrer Kinder ein – ganz besonders in den, der außerhalb ihrer Kontrollzone liegt, sprich: in der Kita oder der Schule.

Jeder Sonderwunsch der Kleinen soll berücksichtigt werden, jede Besonderheit muss beachtet werden: ob Laktoseintoleranz oder andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ob Hausstaub-, Erdnuss- oder Birkenpollenallergie …nicht selten werden die Kinder inzwischen mit ellenlangen Listen ausgestattet, auf denen penibel beschrieben wird, was die Pädagogen im Einzelfall alles im Auge haben sollen. Doch wie soll das gehen, in einer Kita-Gruppe oder Schulklasse mit 25 Kindern?

Helikoptereltern züchten Tyrannenkinder heran 

Eine Erzieherin berichtete kürzlich in einem auf Spiegel Online veröffentlichten Artikel: „Ich bekam von einem Elternteil einen Zettel an das Garderobenfach geklebt, mit exakten Anweisungen: Unter 18,5 Grad Pulli anziehen, ab 22,5 Grad Sonnenschutzoberteil an. Ersteres im Schatten gemessen, letzteres bei Sonne ebenfalls im Schatten gemessen.“ Da bleibt einem, gelinde gesagt, einfach nur die Luft weg.

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Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden, edition a, 21,90 Euro

Die Wiener Jugendpsychologin Martina Leibovici-Mühlberger hat sich in ihrem Buch „Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden“ mit dem Phänomen der überbehüteten, verwöhnten Kinder von heute befasst. Sie prognostiziert, dass durch das Verhalten der Eltern gerade eine ganze Generation von Narzissten heranwächst, die nur um sich und die eigenen Bedürfnisse kreist. Ihr Eindruck: Eltern erfüllen ihren Erziehungsauftrag nicht mehr. Sie setzen zu wenig Grenzen, geben jedem Wunsch nach und versäumen es dabei, ihren Kindern Werte wie Rücksicht, gegenseitigen Respekt, Toleranz und die Bedeutung des Teilens beizubringen. Die düstere Bilanz: Helikoptereltern züchten eine Horde von Tyrannenkinder heran.

„Eltern müssen Leitwölfe sein“ 

Doch wie lässt sich dieses Dilemma auflösen, ohne einen Graben zwischen Eltern und Erziehern beziehungsweise Lehrern zu schaffen? Denn die Einmischung der Erziehungsberechtigten, wie ein weiteres Beispiel aus dem Spiegel Online Artikel zeigt, geht bereits zu weit. Eine Lehrerin zitiert hier das Entschuldigungsschreiben einer Mutter: „Meine Tochter konnte leider nicht in die Schule kommen. Sie hat die halbe Nacht nicht geschlafen. Ich weiß nicht, warum es so war, aber sie konnte dann nicht in die Schule kommen. Sie wäre sicher eingeschlafen.“ Wäre es nicht vielmehr die Aufgabe der Eltern, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder rechtzeitig ins Bett gehen und möglichst gut schlafen?

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Jesper Juul: Leitwölfe sein – Liebevolle Führung in der Familie, Beltz, 16,95 Euro

Der dänische Familientherapeut Jesper Juul fordert Eltern auf, Grenzen zu ziehen und sich ihrer Vorbildfunktion bewusst zu werden. „Eltern müssen Leitwölfe sein“, fordert er in seinem aktuellen Buch „Liebevolle Führung in der Familie“. Kinder profitieren von eindeutigen Anweisungen. Dazu gehören auch feste Uhrzeiten, verbindliche Ansagen und klare Strukturen im Alltag, denn das gibt Sicherheit und Halt. Mangelnde Führung und unsichere Erwachsene, die lieber jedem Wunsch nachgeben, als einen Konflikt mit ihren Kindern auszutragen, bezeichnet er als kontraproduktiv.

Die Lösung besteht also vielmehr darin, dass sich alle Beteiligten – Eltern, Kinder, Erzieher und Lehrer – an bestehende Regeln halten und sich die Erwachsenen auf Konsequenz und klare Ansagen einigen. Dann werden Entschuldigungsschreiben wie das oben zitierte in Zukunft hoffentlich wieder seltener.

Homestory: Pariser Eleganz trifft afrikanische Exotik

Caroline Gayral lebt mit ihrem Mann Julien und der vierjährigen Tochter Esther in einer großzügigen Wohnung in Paris. Ihre Leidenschaft gilt handgewebten Teppichen aus Marokko.

Text: Anne Catherine Scoffoni / Fotos: Gwenn Dubourthoumieu

Schon seit ihrer Jugend pflegt Caroline Gayral eine intensive Beziehung zu Marokko. Getrieben von ihrer Reisesehnsucht und ihrer Leidenschaft für Begegnungen verliebte sie sich auf Anhieb in das afrikanische Land, seine Lebensart und die Handwerkskünste. „Als ich Studentin war, habe ich marokkanische Teppiche unter meinem Bett aufgerollt, damit ich die neuesten Muster in meinem winzigen Appartement betrachten konnte“, erzählt sie. Heute reist Caroline, wann immer es ihre Arbeit als Rechtsanwältin zulässt, zurück in das Land, um in seine Kultur und seine einheimischen Schätze einzutauchen. In den Dörfern des Atlasgebirges oder der Sahara und in den kaiserlichen Städten Marokkos stöbert Caroline das ganze Jahr hindurch nach wunderschönen und einzigartigen handgewebten Berberteppichen.

Homestory Caroline Gayral
Das Herz der Französin schlägt für handgewebte marokkanische Teppiche. „Jeder von ihnen erzählt seine eigene Geschichte“, sagt sie.

Inzwischen ist ihre Leidenschaft zu einer wahren Expertise geworden, ihre Fundstücke präsentiert sie regelmäßig in ihrem privaten Showroom „Fragments“ in Paris. Ihre Kollektion ist modern und beeindruckend: Jedes Stück wird sorgfältig ausgewählt und gereinigt wie ein Edelstein. Ihre Sammlung ist immer in Bewegung: Sie richtet sich nach den Wünschen der Kunden und entwickelt sich nach Carolines regelmäßigen Besuchen in Marokko weiter. „Die Teppiche werden von Hand nach uralten Techniken gefertigt, sie erzählen vom Leben, von der Arbeit und von den Gefühlen ihrer Weber“, erzählt Caroline.

Im Jahr 2011 beschlossen sie und ihr Mann Julien, ein altes, exklusives Appartement im Herzen von Paris zu kaufen. Die Wohnung war seit den 1950er-Jahren unbewohnt und musste dringend renoviert werden. Aber das Paar scheute diese Herausforderung nicht. „Wir liebten vor allem die Tatsache, dass es ein altes Herrenhaus ist und einen Garten hat, und seine perfekte Lage in einer ruhigen Seitenstraße“, sagt Caroline. Die Renovierungsarbeiten dauerten sechs Monate. Am Ende hat sich die Wohnung in einen hellen Lebensraum verwandelt, bestehend aus einem großen Wohnzimmer, das in das Esszimmer und die offene Küche übergeht. Ein Ort, an dem es leicht ist, sich zu treffen, zusammen zu sein und zu leben. Perfekt für eine dreiköpfige Familie, für Freunde und Bekannte.

Homestory Wohnzimmer
Die schwarzen „Fat Fat“- Coffee Tables stammen von Designerin Patricia Urquiola und sind traditionellen marokkanischen Silberschalen nachempfunden

Der Charakter der Wohnung ist chic, weiche Töne kombiniert Caroline mit einem modernen, individuellen Look. Dabei hat sie sich ihren Pariser Esprit bewahrt. „Meine Mutter, die aus der Innenarchitektur kommt, hat ihre Leidenschaft an mich weitergegeben. Ich würde sagen, dass mein Stil definitiv eklektizistisch ist. Anstatt einen bestimmten Stil zu wählen, schließe ich lieber die aus, die ich nicht mag, zum Beispiel den Jugendstil“, erklärt Caroline. Das Wohnzimmer, das Esszimmer und die Küche sind in sanften Tönen wie Pink, Lachs, Grau und hellem Braun gehalten. Die großen Fenster lassen viel Licht in das Innere der Räume. Verschiedene Gemälde, Kunstwerke und antike Stücke finden sich auch in den anderen Räumen. Sie verleihen der Einrichtung eine kreative Essenz mit einem barocken Touch. Die Teppiche, die in der ganzen Wohnung liegen und durch marokkanische Kostbarkeiten und andere Gegenstände, die das Paar von seinen Reisen mitgebracht hat, ergänzt werden, geben dem Ganzen ein buntes Ethno-Flair.

Küche
Die offene, helle Küche ist ein beliebter Treffpunkt für Familie und Freunde. Die Lampe mit den Kugeln ist ein Designer-Schnäppchen aus Mailand

„Ich finde es bei uns elegant und keinesfalls langweilig. Keine Frage, die Ethno-Elemente sorgen für den Hauch von Exotik in unserer Einrichtung, die sonst eher klassisch wäre“, gesteht Caroline. „Wir fühlen uns sehr an die Objekte gebunden, die eine Bedeutung, eine bestimmte Geschichte für uns haben. Familienerbstücke, die Souvenirs, die wir von unseren Reisen mitgebracht haben und die überall im Appartement stehen. All das gibt uns das Gefühl von Zuhause.“

 

Und wie wohnt die französische Interior-Spezialistin Sarah Lavoine? Mehr Infos dazu findest du hier.

Choupette für Alle! Die Katze von Karl Lagerfeld als Plüschtier von Steiff

Es war die Nachricht der Woche bei uns in der Redaktion: Ab Mai 2017 wird die Katze von Chanel Designer Karl Lagerfeld als limitiertes Steiff-Kuscheltier erhältlich sein!

Die Birma Katze des ikonisches Modeschöpfers ist fast so berühmt wie er selbst. Unter anderem tritt sie als Model auf,  ist das Leittier der eigenen Kollektion ihres Papas und hat natürlich ihren eigenen Instagram Account auf dem sie aus ihrem aufregendem Leben als berühmteste Mode-Katze der Welt berichtet.

Für Karl Lagerfeld ist es bereits die zweite Kooperation mit dem choupetteSpielwarenhersteller Steiff: Anlässlich des 125-jährigen Firmenjubiläums 2013 kreierte der Designer einen limitierten Teddy im Lagerfeld-Signature-Look.

Das jetzt die Anfrage kam seine Katze als Kuscheltier zu verewigen war für Karl Lagerfeld klar: „Choupette ist eine so berühmte und wunderschöne Katze, dass es mich überhaupt nicht überraschte, als man mit dieser Anfrage an mich herantrat.“

Das Ergebnis ist knapp 40 Zentimeter lang, mit treuen Knopfaugen so kuschelig weich wie das Original. Dazu kommt eine Spielmaus für die Plüschkatze aus synthemtischem Leder, die ebenfalls extra von Steiff angefertigt wurde.

Ab Mai 2017 wird Choupette auf 2000 Stück limitiert in ausgewählten Karl-Stores erhältlich sein und von Steiff später über ausgewählte Händer vertrieben. Wir können es gar nicht mehr erwarten!

 

No place I’d rather be ???? Sleep with the Angels dahhhlings. #viewfrombed #choupette

Ein von Choupette Lagerfeld (@choupettesdiary) gepostetes Foto am