Yukiyuki – Onlineshop für handgefertigte und faire Produkte

Nicht einfach noch ein neuer Onlineshop, der Dinge verkauft, die von großen Herstellern produziert werden, dachte sich Gründerin Sara. Bei yukiyuki.de läuft deshalb so einiges anders. Die zweifache Mutter ist reiseverrückt und bietet in ihrem Shop yukiyuki nur kleine exklusive Editionen. Bei ihren Reisen um die Welt hat sie Künstler und Handwerker getroffen, die nun extra für yukiyuki besondere Schätze für große und kleine Menschen herstellen.

Die erste Kollektion heißt „Sheeta und Pazu“. Wie die beiden Hauptcharaktere im Film „Castle in the sky“ von Hayao Miyazaki. Alle Künstler haben sich bei der Kreation ihrer Produkte an die Farbpalette des Films angelehnt und gemeinsam diese schöne Sommerkollekion gezaubert. 

yukuyuki Gründerin Sara
Sara hat den Onlineshop yukiyuki gegründet.

Bei yukiyuki erzählt jedes Produkt seine Geschichte

Im Sortiment findet ihr zum Beispiel Tuniken für Frauen und Kinder oder einen Neonfransenbrustbeutel. Handgemacht in Berlin. Oder auch handgeschnitzte Kinderwanderstöcke aus Bayern. Und diese Stöcke sind nicht nur Wanderstöcke. Oh nein! Die können noch mehr. Sie sind ein Symbol für den Weg in einen neuen Lebensabschnitt. Vom Kindergarten in die Schule. Oder in ein neues Lebensjahr. Der Stock ist auch ein Zauberstab. Und ein Speer. Und er bringt Glück. Denn Pauls Opa hat ihn auf seinem Schemel in seinem bayrischen Wohnzimmer geschnitzt. “Die paar Späne machen ja nicht viel Dreck” sagt er.

yukiyuki Kollektion

Jedes Produkt hat eine eigene Geschichte. Wie auch die Handtaschen aus einer kleinen Geisterstadt im Süden Spaniens. “So haben wir sie genannt, denn es war ganz verrückt da in diesem Örtchen. Leergefegte Sandstraßen, alte steinerne Futtertröge und vereinzelte Menschen mit Cowboyhüten in Lederstiefeln auf Pferden. Wie im wilden Westen. Und in der Nähe des Marktplatzes entdeckte ich einen kleinen Laden, der Reitschuhe, Sättel und Taschen herstellt und da hing sie: diese Handtasche!”

yukiyuki Handtasche

Schöne Accessoires für die Schule

Auch für den Schulanfang findet sich einiges: Eine Federtasche aus Batikstoffen, eine herzallerliebste Puppe für die große Schultüte oder eine kleine Version zum Aufnähen. Die Federtasche ist in Kooperation mit Paula entstanden. Sie hat für ihre Kinder eine wunderschöne und praktische Federtasche genäht, die Sara dann auch unbedingt für ihre Tochter haben wollte. Das Ergebnis ist eine vom Ansatz her klassische Federtasche. Aber eben in cool. Sie kann in die Waschmaschine gegeben werden, da das feste Innenpapier das vertragen kann. Das Beste ist, dass es die passende Kramfedertasche  dazu gibt. Da passen ein Klebestift, eine Schere oder die kleinen analogen Liebesbriefe rein.

Mäppchen von yukiyuki

Von allen Produkten gibt es nur eine limitierte Auflage. Bis zur nächsten Kollektion. Mal sehen, wo die Reise dann hingeht. Dabei könnt ihr Sara übrigens auf ihrem Weg begleiten. Auf Instagram  gibt es Videos zur Entstehung des Shops bis hin zu tollen Produktfilmen. Sie erzählt, was ihr auf dem Weg passiert. Von der ersten Idee über Inspirationsquellen, Motivationslöcher, Fortschritte, Workflow und ihre erste Bestellung.

Im Onlineshop von yukiyuki findet ihr alle Geschichten und Produkte und könnt nach Herzenslust stöbern!

Viel Freude dabei!

Fotos: Eva Radünzel Kitamura

Artensterben: 10 einfache Tipps, was ihr mit euren Kindern dagegen tun könnt

Das Artensterben betrifft uns alle – ganz besonders aber die Zukunft unserer Kinder. Viele stellen sich die Frage: Was kann ich gegen das Verschwinden der Arten tun und, kann ich überhaupt etwas tun? Wir haben Tipps und Anregungen, die sich im Alltag  und vor allem zusammen mit Kindern leicht umsetzen lassen.

Besonders für unsere Kinder wird das Artensterben dramatische Auswirkungen haben. Laut einem globalen Bericht des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) sind eine Million Tier- und Pflanzenarten akut bedroht, für immer von unserem Planeten zu verschwinden. Für die aktuelle Neuauflage des Berichts, der vor wenigen Wochen erschienen ist, trugen 145 Autoren aus 50 Ländern drei Jahre lang Wissen aus Tausenden Studien und Dokumenten zusammen.

Insekten, Säugetiere und Pflanzen sind wichtige Bestandteile im Ökosystem und erfüllen wichtige Aufgaben. Robert Watson, der Vorsitzende des Weltbiodiversitätsrates, warnt nachdrücklich: „Wir erodieren global die eigentliche Basis unserer Volkswirtschaften, Lebensgrundlagen, Nahrungsmittelsicherheit und Lebensqualität.“

Doch was können wir tun, um das Artensterben zu verhindern? Laut einer Eurobarometer-Umfrage empfinden mehr als 90 Prozent der Europäer eine moralische Verpflichtung, die biologische Vielfalt zu erhalten. Hier sind Tipps, was wir im Alltag, auf dem Balkon und im Garten zusammen mit unseren Kindern tun können, um einen kleinen aber wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt zu leisten.

Mit den Kindern ein Insektenhotel bauen

Alle Welt spricht von den Honigbienen, doch ebenso wichtig sind ihre sogenannten „wilden Schwestern“. Auch sie sind für die Bestäubung von verschiedenen Nutzpflanzen unverzichtbar. Sie kommen sehr gut in einem Insektenhotel unter, das man mit ganz einfachen Mitteln basteln kann. Schon eine kleine Metalldose mit zugeschnittenen Bambusstäben darin die an der Wand (möglichst zur Sonne gerichtet) aufgehängt wird reicht, um den wilden Bienen einen Unterschlupf zu geben. Bunt bemalt sehen die Dosen zudem noch lustig aus. Wichtig ist zu beachten, dass die Bambusröhrchen bis ganz zum Ende durchbohrt werden.

Auch ein großes Holzstück oder ein Stück abgestorbener Baum in die man kleine Löcher bohrt, erfüllen denselben Zweck. Die Löcher dürfen nicht weiter sein als 9 mm Durchmesser, sonst werden sie gemieden. Übrigens muss man keine Angst vor den wilden Bienen oder Hummeln haben: Sie stechen nicht und sind völlig unaggressiv.

Natürlich kann man auch Insektenhotels kaufen, zum Beispiel im NABU Shop, wo es auch kleine Bienenhotels gibt, die die Kinder später bunt bemalen können.

 

Wildblumen und Kräuter pflanzen

Im Garten lässt sich ohne große Mühe eine Wildbienenwiese anlegen. Es reicht allerdings nicht, den Samen einfach auf dem Rasen zu verstreuen. Die Blumen gedeihen nur, wenn der normale Rasen zuvor entfernt wird. Auch auf dem Balkon kann man wildbienenfreundliche Pflanzen ansäen.

Eine echte Win-Win-Situation für Wildbienen und Mensch entsteht zum Beispiel bei einem kleinen Kräuterbeet, denn Hummeln und Wildbienen lieben die Blüten von Salbei, Zitronen-Thymian oder Bohnenkraut, ebenso von echtem Lavendel, Basilikum und Schnittlauch.

Eine ausführliche Liste, was Wildbienen und Honigbienen als Futterpflanzen mögen, findet ihr auch beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit 128 Arten.

Anregungen und Gartentipps gibt es auch in diesen Büchern, die wir speziell für kleine Gärtner ausgesucht haben.

Artensterben verhindern, Kräutergarten pflanzen; gettyimages

Bienen lieben einheimische Pflanzen

Wer öfter mal im Gartencenter einkauft weiß es: der Pflanzenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Doch nicht alle Blumen, die wir schön finden, sind bei Bienen beliebt. Viele Arten, die nicht heimisch sind, sind für Bienen, Hummeln und Co. völlig uninteressant weil sie nicht auf ihrem Speisezettel stehen.

An einem sonnigen Tag könnt ihr im Außenbereich des Gartencenters Insekten-Detektiv spielen: Die Blumen, um die die meisten Bienen herumschwirren, sind tatsächlich auch bienenfreundlich. Hier könnt ihr ohne Bedenken zugreifen.

Weniger Rasen mähen

Hält sich wirklich noch die Mode, einen „blumen- und unkrautfreien“ Rasen im Garten zu haben? Dabei gibt es doch kaum eine lustigere Blume als das kleine Gänseblümchen. Außerdem kann man daraus wunderschöne Ketten basteln, die zwar nicht lange halten, aber toll aussehen.

Wenn ihr nicht auf euren englischen Rasen verzichten wollt, dann sollte dieser zumindest (auch im Sinne der Kinder) nicht mit Pestiziden, Moosvernichtern oder ähnlichen gesundheitsschädlichen Substraten behandelt werden. Denn auch unter der Erde gibt es ein Ökosystem aus Würmern, Ameisen, Maikäferlarven usw., die für die Umwelt unglaublich nützlich sind.

Wer mähen will oder muss, der kann zumindest eine kleine „Wildwuchsblumeninsel“ stehen lassen. Die bietet Futter für viele Insekten von der Wildbiene bis über Schmetterlinge. Schon nach wenigen Wochen ohne Mähen gibt es eine Vielfalt von Blüten wie Löwenzahn, Hornveilchen, Klee… Sie locken Honigbienen, Mauerbienen, Hainschwebfliegen, Hummeln und viele Nützlinge mehr an. Vielleicht habt ihr sogar die Rotpelzige Sandbiene im Garten, die im Boden nistet (und übrigens auch völlig unaggressiv und für uns Menschen harmlos ist).

Insektenforscher werden

Kinder gehen völlig unvoreingenommen an Insekten heran. Wenn sie Spinnen und Co. „bäh!“ finden, dann nur weil wir Erwachsenen ihnen das anerziehen oder vorleben. Wir sind aber in Zukunft darauf angewiesen, dass Insekten überleben – und damit sind nicht nur die putzigen Honigbienen gemeint. Auch Schwebfliegen, Ohrwürmer, Florfliegen, Käfer und Ameisen erfüllen einen wichtigen Beitrag im ökologischen Kreislauf, bekämpfen Schädlinge von Nutzpflanzen oder sind eine wichtige Futterquelle für heimische Vogelarten.

Es ist also wichtig, unseren Kindern Respekt vor den kleinen Lebewesen beizubringen und ihnen aber auch die Faszination der Krabbeltiere näher zu bringen. Ein Insektensichtglas aus Kunststoff ist für kleine Insektenforscher die richtige Ausrüstung und man kann in Park, Wald, Wiese, Garten so manches Insekt einfangen und – ohne dass es dabei Schaden nimmt – beobachten und bestaunen.

Ein wunderschönes Buch über Krabbler aller Art ist „Die große Käferparade“ von Owen Davey (erschienen bei Knesebeck für 15 Euro), in dem man vieles über die bisher 400.000 bekannten Käferarten weltweit erfährt. Was Davey an Wissen und Kuriositäten zusammen getragen und schön illustriert hat, wird kleine und große Leser faszinieren, denn wie soll man sonst wissen, dass Mistkäfer gemessen an ihrem Eigengewicht die stärksten Tiere der Welt sind, dass bestimmte Rüsselkäferarten einen richtigen Bart haben oder dass es Käfer gibt, die Temperaturen von minus 100 Grad überleben können?

Mehr Bioprodukte einkaufen

Schon beim Einkauf kann man Naturschutz und damit Artenschutz betreiben. Es geht nicht nur darum, regional und saisonal einzukaufen, was natürlich auch die Umwelt schont. Noch mehr bringt es, im Bioladen einzukaufen, denn auf den nachhaltig bewirtschafteten Äckern der Biolandwirte kommen keine Pestizide zum Einsatz. Darum wachsen hier viele Ackerwildkräuter, die wiederum wichtig für viele heimische und zum Teil bedrohte Insektenarten sind.

Wer im ländlichen Raum wohnt, hat oft auch die Gelegenheit, direkt ab Hof beim Biobauern einzukaufen. Das macht natürlich gerade Kindern großen Spaß, denn ein Bauernhof ist viel interessanter als jeder Supermarkt. Außerdem erfahren sie so, wo Milch, Gemüse, Eier, Fleisch usw. herkommen.

Artensterben verhindern, 10 Tipps, Gettyimages

In der Stadt sind Wochenmärkte neben den Biosupermärkten eine gute Alternative. Das Bioland-, Naturland- oder Demeter-Siegel garantiert auch bei den Marktständen, dass nachhaltig und biologisch produzierte Ware angeboten wird.

Auch plasikfrei leben mit Kindern schont die Umwelt. Wir haben Tipps für euch gesammelt, die sich im Alltag leicht umsetzen lassen..

Rettet die Regenwürmer

Sie sind die Lieblinge eines jeden Gärtners: Regenwürmer. Sie fressen abgestorbene Pflanzenteile und verwandeln sie in wertvollen Dünger. Außerdem lockern sie mit ihren Gängen den Boden und sorgen dafür, dass Pflanzenwurzeln Platz haben. In einem Quadratmeter Boden leben ungefähr hundert Regenwürmer. Doch auch sie werden durch Pestizide und intensive Landwirtschaft getötet und verdrängt.

Warum Regenwürmer bei Regen aus der Erde kommen ist noch nicht erforscht. Überhaupt umgeben das kleine Tierchen noch viele Mysterien. Früher dachte man, der Regenwurm ertrinkt bei Regen im eigenen Gang und kommt deshalb an die Oberfläche. Das ist aber eher unwahrscheinlich. Vielleicht treibt ihn der Regen nach oben weil er auf der feuchten Erdoberfläche schneller von einem Punkt zum anderen kommt. Jedenfalls findet man nach einem Regen oft viele Regenwürmer auf dem Gehweg. Auf Steinplatten oder Asphalt können sie sich nicht eingraben und werden so schnell von Vögeln gefressen. Oder sie vertrocknen jämmerlich, sobald die Sonne wieder hinter den Regenwolken hervor kommt.

Es ist also sinnvoll, Regenwürmer zu retten, sie vorsichtig aufzusammeln und in eine Wiese zu setzen. So haben sie die Chance, sich schnell wieder einzugraben und in Sicherheit zu bringen.

Selber Schmetterlinge züchten

Über 3700 Arten leben in unseren Wiesen, Wäldern und Gärten. Doch leider sind inzwischen viele Schmetterlingsarten bedroht. Der Grund dafür ist, dass es viele der Pflanzen, die sich als Schmetterlingsnahrung eignen nicht mehr gibt oder nicht mehr so häufig gibt. Schmetterlinge oder ihre Raupen sind oft auf genau eine Pflanzenart spezialisiert. Wird die Pflanze durch eine Klimaveränderung oder durch Überdüngung auf Wiesen und Feldern immer seltener, dann stirbt auch der Schmetterling aus. Ein Beispiel dafür ist der Aurorafalter. Seine Raupen ernähren sich am liebsten von Wiesenschaumkraut oder der Knoblauchsrauke. Zu finden ist das Wiesenschaumkraut vor allem auf Feuchtwiesen, doch die gibt es immer seltener.

Mit einem Set zur Aufzucht von Schmetterlingen könnt ihr den Kindern ein kleines Wunder der Natur zeigen. Die Sets lassen sich einfach mit Volieren und allem was man braucht übers Internet bestellen. Verkauft werden bei seriösen Anbietern nur Raupen aus deutscher Zucht und verschickt wird so, dass die Tiere nicht unnötig lange unterwegs sind. Nach zwei bis drei Wochen verpuppen sich die Raupen und die Schmetterlinge schlüpfen. Nach einigen weiteren Tagen können sie in die Freiheit entlassen werden.

Rettungsdienst für Hummeln

Sie sind pummelig, pelzig und klingen wie kleine Hubschrauber: Hummeln sind gemütliche Brummer. Leider stehen schon viele der einheimischen Hummelarten auf der Roten Liste, das heißt sie sind vom Aussterben bedroht.

Dabei gehören sie zu den fleißigsten Blütenbestäubern überhaupt. Eine Hummel sammelt von Februar (wenn es warm genug ist) bis November täglich 18 Stunden lang Pollen und Nektar. Pro Minute besucht sie im Schnitt fast 30 Blumen – so viel schafft keine Honigbiene. Hummeln lieben viele Blumen vor allem aber Krokusse und Primeln im Frühjahr, Lupinen, Klee, Löwenmaul, Kapuzinerkresse und Edelwicke im Sommer und Kugeldisteln und Efeu im Herbst.

Artensterben verhindern, Hummeln retten, gettyimages

Inzwischen werden Hummeln extra gezüchtet für die Bestäubung in Gewächshäusern. Im Garten lieben sie wilde Ecken in denen Steine, Reisig oder Totholz liegen, wo es wuchernde Grasbüschel, Moose (hier nisten übrigens die seltensten Hummelarten) oder Kräuter gibt. Als Nistplatz kommen für sie auch alte Vogelnester, verlassene Mauselöcher oder ein Komposthaufen in Frage.

Im Frühjahr findet man im Garten oder im Park erschöpfte Hummelköniginnen. Wenn die Brummer nicht wegfliegen wenn man sich ihnen nähert, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine entkräftete Königin. Jetzt kommt der Hummelrettungsdienst ins Spiel: Mit einem Stück Papier können die Kinder die Hummel vorsichtig aufheben und in Sicherheit bringen. Mit einer kleinen Pipette vorsichtig etwas Zuckerlösung vor die Hummel träufeln, damit sie sich stärken kann. Sobald sie genug Kraft hat, wird sie wegfliegen und einen eigenen Hummelstaat gründen.

Ein Heim für Ohrwürmer, Marienkäfer und Co.

Ja, Ohrwürmer rufen schnell ein „Iiih!“ hervor, wenn sie plötzlich auftauchen. Dabei sind sie supernützliche Blattlausvertilger im Garten und helfen auch dabei, Obstbäume von Schädlingen frei zu halten.

Ein Hotel für diese kleinen Tierchen mit ihren lustigen Kneifern lässt sich ganz schnell aus einem Tontopf bauen. Der wird mit Holzwolle (das lieben Ohrwürmer als Nistmaterial) gefüllt. Dann einen kleinen stabilen Ast an eine etwas dickere Schnur knoten. Die Schnur mit dem Aststückchen am Ende durch das Loch im Tontopf fädeln, am besten so, dass Topf und Stroh festgehalten werden. Wer möchte, dass sich Ohrwürmer leicht einnisten können, sollte den Topf jetzt kopfüber so in einem Strauch, einem Baum oder eben in der Nähe von Blattläusen aufhängen, dass die neuen Bewohner ohne Probleme reinkrabbeln können.

Auch Marienkäfer lieben diese Nistplätze. Sie bevorzugen allerdings Blätter, eventuell vermischt mit Stroh oder Holzwolle. Florfliegen ziehen hier ebenfalls gerne ein (auch sie sind super Blattlausvernichter), haben aber gern trockenes Stroh das locker im Topf sitzt als Unterschlupf.

Mehr tolle Bastelideen für Naturfreunde findet ihr auch in dem Buch von Susanne Pypke: „Wir retten die Bienen, Igel und Käfer!“ (erschienen im Topp Verlag für 14,99 Euro).

Was ihr außerdem noch tun könnt, um das Artensterben zu verlangsamen:

  • Weniger Fleisch essen.
  • Lokale Lebensmittel einkaufen und das möglichst nach Saison. Das garantiert kurze Lieferwege und geringe Lagerzeiten.
  • Im Garten einen Komposthaufen anlegen.
  • Das Auto öfter mal stehen lassen und zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren.
  • Auf Kosmetikprodukte mit Mikroplastik verzichten.
  • Nachhaltige Reinigungsmittel im Haushalt benutzen.
  • Auf Insektizide im Garten verzichten. Solltet ihr einen Hund oder eine Katze haben, dann legt ihm möglichst kein klassisches Flohhalsband an oder benutzt ein Flohmittel das man den Tieren ins Fell am Nacken träufelt, denn es tötet nicht nur Flöhe sondern alle möglichen Insekten. Außerdem ist es ungesund für die Kinder, die den Hund streicheln.
  • Im Garten blühende Hecken pflanzen, die Nahrung für Bienen und Co. bieten.

 

Bilder: Gettyimages

 

 

Essen in Berlin: Kinderfreundliche Restaurants und Cafés

Egal ob ihr Berlin besucht oder in Berlin lebt: Wenn ihr Kinder habt, wollt ihr auch mal als Familie entspannt essen gehen können. Die Hauptstadt ist riesig und genau so groß ist auch das Angebot an Restaurants und Cafés. Wir von Luna haben deshalb ein für euch recherchiert. Hier kommt eine Liste mit den besten kinderfreundlichen Lokalen in Berlin.

Was zeichnet kindergerechte Restaurants und Cafés aus?

Oft ist das auswärts Essen eine ermüdende und entmutigende Erfahrung für Eltern. Die Kinder brauchen Bewegung und wenn sie eine Weile still sitzen müssen, wollen sie irgendwann einfach rumlaufen oder spielen.  Meist führt das dazu, dass die Eltern  ihre Mahlzeit nicht richtig genießen können. Dieser Stress kann jedoch durch die Wahl von kinderfreundlichen Restaurants und Cafés vermieden werden. Aber was bedeutet es wirklich für ein Lokal, kinderfreundlich zu sein?

Die goldenen Richtlinien

Erstens muss das Essen gut und einfach sein. Kinder sind keine Gourmets, sie brauchen kein ausgefeiltes Gericht, aber gesund, lecker und farbenfroh muss der Kinderteller schon aussehen. Restaurants und Cafés, die einen schnelles Service haben, sind auch zu bevorzugen. Wenn die Kellner euch rasch bedienen, ist das Risiko geringer, dass sich die Kleinen über Hunger beschweren und unruhig werden. Was wir noch wichtig finden ist ein Platz, an dem sich die Kinder amüsieren und spielen können. Viele angesagte Cafés oder Restaurants in Berlin haben leider wenig Platz und bieten nur kleine Tische an. Nichts für Kinder, die unruhig auf den Stühlen zappeln. Wenn dagegen eine Spielecke oder sogar ein Outdoor Spielplatz vorhanden sind, toppt dies den Wunsch der Eltern, Neues zu entdecken.

 

@GettyImages

Lange Spaziergänge und Museumsbesuche machen nach einer Weile ziemlich müde. Damit Groß und Klein wieder Energie tanken können, braucht man unbedingt eine Pause. Und was gibt es Besseres, als sich gut gestärkt wieder auf den Weg zu machen, um die Stadt zu erkunden? Hier kommt eine Liste mit den besten kinderfreundlichen Restaurants und Cafés, die sich in der deutschen Hauptstadt befinden.

Kinderfreundliche Restaurants in Berlin

Brechts Steckhaus

Für Fleischliebhaber ist dieses Restaurant ein echtes Mekka. In der Tat könnt ihr bei Brechts einige der feinsten und geschmacklich besten Steaks von ganz Berlin genießen. Ein echter Trumpf des Restaurants ist seine Spreeterrasse. Die Terrasse bietet einen freien Blick auf die Spree, von wo man nur das ruhige Plätschern des Flusses hören kann. Natürlich ist die Terrasse perfekt auch für Kinder, die sich freuen, Boote oder Schwäne und Enten zu beobachten, die den Fluss überqueren.

Brechts.de

Tomasa in der Villa Kreuzberg

Am malerischen Viktoria Park befindet sich das Restaurant Tomasa. Das Lokal, das in der Villa Kreuzberg beheimatet ist, verteilt sich über zwei Etagen. Viele Nischen, Sessel und Lounge-Bereiche laden zum Verweilen ein. Außer den Kindergerichten hält das Restaurant für die jungen Gäste in einem Spielzimmer Spielsachen bereit. Der angrenzende Parke mit einem kleinen Tiergehege lädt zum Entdecken und spielen ein. So können sich Kinder und Eltern auf einen erholsamen Aufenthalt freuen.

Tomasa.de

New Montevideo am Viktoria-Louise-Platz

Mit einer großzügigen Familien Lounge und einem separaten Raum mit Spiel- und Malecke ist das New Montevideo ein echter Hot-Spot für die Familien, die sich in der Nähe vom Ku’damm befinden. Die Küche, die auf eine Fusion zwischen Spezialitäten aus Uruguay und Spanien setzt, bietet leckere und besondere Gerichte. Während in Uruguay die Fleischliebhaber voll auf ihre Kosten kommen, bringt Spanien eine große Auswahl an Tapas mit, die perfekt für kleine Kinder sind.

New-montevideo.de

Charlottchen, Familien und Theaterrestaurant

Der Indoor-Spielplatz von diesem Restaurant bietet den jüngsten Gästen eine liebevoll gestaltete Spiellandschaft mit Kletterwand und Burg an. Im Charlottchen bekommt dann Kultur-Genuss eine ganz neue Bedeutung. Hier kann man neben kulinarischen Köstlichkeiten von klassischer regionaler Küche auch ein abwechslungsreiches Theaterprogramm für Gro? und Klein genießen. Richtig cool, oder?

Charlottchen.de

Restaurantkneipe Giraffe im Tiergarten

Kindersalat, Käsespätzle, Pellkartoffel mit Kräuterquark sind nur einige der Gerichte, die man auf der Kinderspeisekarte des Restaurants Giraffe finden kann. Am Rande des Großen Tiergartens gelegen hat diese Parklandschaft in der Mitte Berlins Spielmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich. Und während die Kleinen spielen, können die Eltern die saisonalen Köstlichkeiten in Ruhe genießen.

Giraffe.de

3 Schwestern in Bethanien, Kreuzberg

Dieses Restaurant befindet sich im ältesten Gebäude Kreuzbergs. Groß und geräumig ist das Lokal perfekt für Familien mit Kindern. Ein weiterer Pluspunkt ist auch der idyllische Garten im Hinterhof neben dem Freiluftkino, der im Sommer eine echte grüne Oase für Groß und Klein ist. Die angebotene Küche ist eine Mischung aus moderner deutscher Küche mit alpenländischen und mediterranen Einflüssen. Das tägliche frische Speisenangebot richtet sich nach saisonalen Produkten aus regionaler Landwirtschaft.

3schwestern.com

Pizzeria Montecroce in Kreuzberg

Ein echter Geheimtipp ist die Pizzeria Montecroce in der Nähe der Marheineke Markthalle in Berlin. In dem familiengeführten Restaurant sind Kinder immer herzlich willkommen, und die Pizzen können sich sehen lassen! Für Kinder kommen diese übrigens mit aus Teig geformten Hasenohren. Im Sommer sitzt man sehr geräumig auf der Terasse am breiten Bürgersteig, ein Becher mit Kreide wartet immer auf die jungen Gäste.

castelmontecroce.de

Markthalle 9 in Kreuzberg

Die Markthalle ist unkompliziert, etwas chaotisch und eher laut – perfekt also für Familien! Zahlreiche Marktstände, die wirklich sehr gutes Essen anbieten, garantieren dass jedes Familienmitglied auf seine Kosten kommt. Von Antipasti über Backwaren, Spätzle oder Currygerichten – die Markthalle 9 ist ein kulinarisches Highlight in Berlin und glücklicherweise eins, dass man mit Kindern genießen kann. Eine Spielecke mit großer Murmelbahn beschäftigt die kleineren Kinder, ältere streunen alleine durch die Gänge und entdecken, was es zum Nachtisch geben könnte, während die Eltern gemütlich an Bierbänken sitzen… Ein Besuch lohnt sich freitags oder samstags, denn dann ist Wochenmarkt und wirklich alle Stände sind geöffnet. An den anderen Tagen ist das Angebot etwas reduziert.

markthalleneun.de

Peter Pane – Burger & Pommes

Die Kette mit Burgerrestaurants gibt es mittlerweile in ganz Deutschland. Sicherlich, Burger-Gourmets würden andere Adressen in Berlin nennen. Der Vorteil von Peter Pane ist aber der eingangs schon genannte: es gibt Platz und man hat nicht das Gefühl leise sein zu müssen. Außerdem sind die Mitarbeiter ausgesprochen freundlich. Das Angebot an Burgern ist keineswegs zu verachten und es bieten sich auch viele vegetarische und vegane Varianten an. Die Fritten schmecken den Kindern und Ketchup und Majo steht zur freien Verfügung auf dem Tisch. Hausgemachte Eistees erfrischen, und kleine Desserts machen alle glücklich. Die Location in der Nähe des Hauptbahnhofs lässt sich idealerweise mit einem Besuch im Naturkundemuseums oder des Hambuger Bahnhofs verbinden.

peterpane.de

Cafés für Familien in der Hauptstadt

Café Olé in der ufaFabrik

Dieses Café ist im internationalen Zentrum für Kultur, Ökologie und Nachbarschaft ufaFabrik in Berlin Tempelhof beheimatet. Es ist der perfekte Ort für ein Familienfrühstück und einen Brunch. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch im Sommer, wenn die Kinder einfach in der Mitte des 18.566 qm großen Geländes rumlaufen können. Es gibt auch einen von Pädagogen betreuten Kinderbauernhof, wo einheimische Haustiere leben. Er lädt Kindergruppen und Familien zum Streicheln, Füttern, Ausmisten und Reiten ein.

Cafeole.de

Café Rix

Nach einem schönen Besuch im Puppentheatermuseum lohnt es sich, noch eine kleine Pause im Café Rix zu machen. Mit leckeren Tageskarten und ganz viel Platz für die Kleinen kann man dieses Café Familien wirklich empfehlen. Besonders interessant finden wir auch die regelmäßig wechselnde Ausstellungen, die das Lokal präsentiert.

Caferix.de

Himbeerfrosch in Berlin-Adlershof

Ob jung oder alt, vom Baby bis zu den Großeltern: Im Himbeerfrosch Café ist jeder herzlich willkommen. Kinder im Alter von 0 – 6 Jahren finden hier tolle Spielmöglichkeiten und die Großen können ganz entspannt ihren Kaffee genießen. Wem beim Spielen oder Plaudern der Magen knurren sollte, findet auf der Speisekarte eine schöne Auswahl frisch zubereiteter Speisen sowie hausgemachten Kuchen. In den sonnigen Monaten lädt der kleine Garten zum Buddeln, Spielen, Schlemmen, Plaudern und Erholen ein.

Himbeerfrosch.de

Teaser- und Sliderbild: GettyImages

Lunatalk: Was macht einen guten Kinderschuh aus?

Bereits zum sechsten Mal fand bei uns in der Redaktion der Luna Talk statt. Diesmal diskutierten wir zum Thema „Kinderschuhe“. Was macht einen guten Kinderschuh aus? Und warum ist der richtige Schuh so wichtig für die gesunde Entwicklung?

Bei leckerem Essen und in lockerer Runde griffen wir gemeinsam mit Mama-Bloggern, Agenturen und Branchenkennern das Thema Kinderschuhe auf. Mit dabei als Speaker war Business-Manager Jan-Dirk Wittrock von ECCO Kids und Fenke Gabriel-Schwan aus der Luna Redaktion.

Der richtige Schuh für kleine Kinderfüße

Business-Manager Jan-Dirk Wittrock erklärte uns, warum es schon für die ganz Kleinen wichtig ist, den richtig Schuh zu tragen. Am Beispiel von ECCO erklärt er, wie ein Kinderschuh entsteht und worauf man Eltern beim Kauf achten sollten.
Bei ECCO finden seit jeher alle Schritte in der Wertschöpfungskette unter einem Dach statt. So kann das Unternehmen alle Entsteheungsprozesse genau überwachen. Und das spürt man. Die dänische Marke ist bekannt für ihre Qualität. Ihre oberste Prämisse: den Schuh stets optimal an die Anatomie des Fußes anzupassen. Kinderfüße sind noch sehr formbar, sodass es wichtig ist, Schuhe zu finden, die das natürliche Abrollverhalten der Füße unterstützen. Mit der flexiblen Laufsohle aus robustem Kunststoff bietet ECCO kleinen Füßen ein Maximum an Sicherheit.
Denn eines ist sicher: Für eine gesunde physische Entwicklung sind passende Schuhe unumgänglich. Die Schuhe von ECCO kommen dabei in nahezu allen Verschlussarten von Schnürungen über Klett- bis hin zu Reißverschlüssen. Für kleine Kinderhände sind sie damit perfekt geeignet.

Schick und praktisch

Dass Kinderschuhe dabei nicht nur praktisch, sondern eben auch sehr schick aussehen können, erklärte uns dann Fenke Gabriel-Schwan. Als Redaktionsmitglied der Luna Redaktion, weiß sie genau welche Trends, Farben aber auch Materialien in der nächsten Zeit angesagt sind.

Hier noch ein paar Eindrücke von der Veranstaltung im Videoformat:

Entspannt bleiben: 10 Tipps für den Elternalltag

Unabhängig vom Alter der Kinder kann der Familienalltag sehr herausfordernd sein. Wir kommen an unsere körperlichen Grenzen und stehen auch mal kurz vor einem Nervenzusammenbruch – oder es passiert genau das. Wir geben 10 Tipps, die uns helfen, entspannte Eltern zu bleiben.

10 Tipps, wie Eltern im stressigen Alltag mit Kindern entspannt bleiben

Du bist nicht alleine

Es gibt keine Familie, in der die Kinder sich jeden Tag benehmen. Jede Familie hat ihre Höhen und Tiefen im Alltag und jedes Kind testet sich auf seine Weise aus. Beruhigend zu wissen, dass man nicht allein ist!

Langsam bis 10 zählen

So einfach, so gut! Wenn man merkt, dass man in der nächsten Sekunde explodieren möchte – innehalten und langsam bis 10 zählen… oder bis 20 🙂

Sauerstoff tanken

Wenn ihr ein Baby oder Kleinkind zu Hause habt und gerade niemand zu Hause ist, der auf das Kind aufpassen kann, schnappt euch den Kinderwagen und dreht eine Runde an der frischen Luft. Tief ein- und ausatmen wirkt manchmal Wunder!

 

So schön aufgeräumt sieht es mit Kindern selten aus… Bild: Getty

Perfektion gibt es nicht

Es ist wichtig, sich von dem Fakt zu verabschieden, dass der Alltag perfekt ablaufen oder dass die Wohnung glänzen muss. Es gibt viele Dinge, worauf wir im Alltag großen Wert legen, die letztlich eigentlich nur zusätzlichen Stress bedeuten. Perfektion ist ungesund und unnötig! Es ist okay, wenn etwas rumliegt, der Tisch nicht immer ordentlich ist, oder eine Ecke mal etwas unaufgeräumter ist. Das Kinderzimmer ist ein Kinderzimmer, Chaos ist okay!

Ausgeruhter, dank mehr Schlaf

Ha – und da müssen sicher viele Eltern von kleinen Kindern lachen. Und ja zugegeben, es klingt leichter, als es oftmals umzusetzen ist. Aber:

Fakt ist, Schlaf ist wichtig, das wissen wir alle. Versucht, ihn euch zu organisieren. Wenn man einen Partner an der Seite hat, kann man sich am Wochenende abwechseln und der eine schläft mal länger aus. Wenn man alleine ist, am besten mit dem Kind hinlegen. Klar, Wäsche und Co machen sich nicht von selbst, aber wichtig ist, gut ausgeruht zu sein um all das (inkl. dem restlichen Tag mit dem Kind) über die Bühne zu bekommen. Dann kann man abends auch mal eine Stunde Hausarbeit ranhängen, wenn man sich ausgeruht fühlt und ist in gewissen Situationen entspannter und nicht sofort gereizt.

Sich eine kinderfreie Zone schaffen

Wenn einfach nichts mehr geht, ist es wichtig ein Rückzugsort zu haben. Ein Ort, an dem kein Spielzeug rumliegt, wo Ordnung herrscht und man sich zurückziehen kann, um wieder runterzufahren! Da kommt auch wieder das Ein- und Ausatmen ins Spiel ;).

Eine Umarmung schafft vieles aus der Welt! Bild: Getty

Unsere Kinder sind Kinder

Wir müssen uns in die Lage unserer Kinder versetzen. Unsere Kinder sind Kinder. Sie sind Wesen, die nicht von alleine wie Erwachsene handeln. Nicht mal wir Erwachsene verhalten uns ausnahmslos korrekt miteinander, oder? Kinder müssen lernen, sie wollen lernen und dabei müssen sie Grenzen austesten. Wenn wir das annehmen, fällt uns auch leichter zu akzeptieren, wenn das Kind das nächste Mal Quatsch macht.

Musik an und lostanzen!

Bei vielen klappt es wirklich: Dreht eure Lieblingsmusik auf und tanzt los. Das befreit und zaubert bestimmt auch euren Kids wieder ein Lächeln ins Gesicht. Vielleicht ergibt sich daraus auch ein toller Moment für die ganze Familie und ihr tanzt plötzlich alle zusammen durch die Wohnung. Mal einen Moment alle Sorgen vergessen!

Zeit zu zweit und Zeit für sich allein einplanen

Je ausgeglichener man ist, desto mehr kann man in stressigen Situation entspannter reagieren. Wichtig ist, sich selbst und den Partner nicht zu vergessen. Zeit für sich selbst, auch wenn man Eltern von einem Baby ist, ist enorm wichtig. Wir sprechen hier nicht von einem Wochenende am anderen Ende der Welt. Es geht vielmehr darum, sich kleine Pausen im Alltag für sich einzuräumen, wenn das Baby sich kurz allein beschäftigt, das Kleinkind anfängt im Zimmer allein zu spielen. In dieser (wenn auch kurzen Zeit) einen Kaffee oder Tee machen, sich vorher im Kiosk die Lieblingszeitschrift besorgen – ein paar Minuten Zeit für ein anderes Thema, das nichts mit Mama- oder Papasein zu tun hat.

Abgesehen davon, auch während der Stillzeit, Hilfe von Freunden und Familie annehmen und Zeit zu zweit verbringen (wichtig: Hilfe annehmen!!!). Für diese Zeit Milch abpumpen. Ein paar Stunden draussen tun so gut. Erfahrungsgemäß braucht es Zeit, bis man mit den Gedanken wirklich nur bei sich und dem Partner ist. Anfänglich denkt man viel an das Kind zu Hause. All das ist ein Prozess, aber es tut gut, auch mal Hand in Hand allein durch die Strassen zu laufen.

Eine Umgangliste mit größeren Kindern erstellen

Wenn ihr größere Kinder habt, kann es helfen, gemeinsam eine Liste zu erarbeiten. Alle sammeln sich zusammen und reden darüber, was man sich von dem anderen im Umgang miteinander in einer Streitsituation wünscht bzw. was man nicht möchte. Die Liste wird aufhängt und bekommt einen Platz, wo sie immer gesehen wird.

Lesetipp!

„Der erste Schritt ist zu erkennen, was sich gerade in dir abspielt. Und dann: Surf die Welle!“ Zitat aus dem Buch „Mama, nicht schreien!“ @Jeannine Mik, Sandra Teml-Jetter /Kösel Verlag

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, sich Zeit für neue Impulse für das eigene Verhalten zu nehmen und sich selbst zu hinterfragen. Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter schreiben in ihrem neu erschienen Buch „Mama, nicht schreien!“ darüber, wie man in Stresssituationen und Wutausbrüchen bei Kindern liebevoll bleiben kann. Sie geben Tipps, woran wir als Eltern arbeiten müssen. Es liegt auf der Hand, ein liebevoller Umgang miteinander beugt stressigen Situationen vor.

Impulse für einen liebevollen Umgang in herausfordernden Situationen

Das Buch enthält zahlreiche Impulse, Übungen und zeigt Gedanken auf, die von der Leserin und dem Leser durchdacht und reflektiert werden sollen. Es hilft dabei, dass Eltern letzlich so reagieren, wie sie es sich eigentlich von sich selbst wünschen und nicht so, wie sie es gegenteilig zu dem aus ihrer Wut heraus oftmals tun.

-„Mama, nicht schreien!“ von Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter ist im Kösel-Verlag für 16,00€ erhältlich.

ISBN: 978-3-466-31113-2

Slider/Teaserimage: @Gettyimages

 

Gesund & erfrischend: Sommer-Getränke für Kinder

Endlich ist der Sommer da! Deshalb stellen wir euch eine Auswahl an erfrischenden, gesunden Getränke-Rezepten vor, die während der warmen Tage für Abkühlung sorgen. Ganz ohne Überdosis Zucker!

Ein kühler Drink ist perfekt, um einen heißen Sommertag zu überstehen. Leider sind viele bunte Sommer-Getränke mit reichlich Zucker versetzt, was wir lieber vermeiden wollen. Deshalb haben wir hier ein paar Rezepte für euch rausgesucht, die ihr ohne schlechtes Gewissen servieren könnt!

Gesunde Sommer-Getränke
Foto: Monika Grabkowska / unsplash.com

Während reines Wasser zwar immer noch das gesündeste ist, sind Getränke mit ein wenig Geschmack im Sommer eine tolle Abwechslung. Denn wenn die Sonne vom Himmel brennt, ist es wichtig, genug zu trinken. Doch künstlich aromatisierte Getränke, die viel Zucker beinhalten, tun weder der Gesundheit noch dem Flüssigkeitshaushalt gut.

Schnelle und gesunde Sommer-Getränke für Kinder

Watermelon Chiller

Erfrischender und kühler Wassermelonensaft mit einem Spritzer Zitrone und etwas Minze. Das perfekte Getränk, um einen heißen Sommertag zu genießen.

2 Tassen kleingeschnittene, gekühlte Wassermelone ohne Kerne
½ Tasse ungesüßter Preiselbeersaft
Saft aus ½ Zitrone
Minzblätter

Alle Zutaten solange in den Mixer geben, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Über Eiswürfel gießen und genießen!

Green Tea Drink

Sprudelnd und gesund!

Mische grünen Tee mit Mineralwasser und süße das Ganze mit etwas flüssigem Stevia oder Agavensirup (wenn du magst). Auch ein bisschen Apfelsaft gibt Süße.

Gurkenwasser

Gurken enthalten viele wichtigen Vitamine. Dieses Sommer-Getränk ist super einfach zuzubereiten und sehr erfrischend!

1 mittelgroße Gurke in Scheiben schneiden
Wasser

Die Gurke und das Wasser in einen großen Krug geben und eine Stunde im Kühlschrank stehen lassen. Fertig!

Pfirsich Smoothie

Der Pfirsich Smoothie ist ein perfekter Nachmittagssnack für Groß und Klein.

4 große Pfirsiche, Kerne entfernen
½ Tasse Bio-Vollmilch
½ Tasse Bio-Griechischer Joghurt
1 Teelöffel gehackter Ingwer
Minze
Eiswürfel

Pfirsiche, Milch, Joghurt, Eiswürfel und Ingwer in einen Mixer geben. Gut mischen und mit Minze servieren.

Erfrischender Kräutergenuss

Einige Zweige Minze, Koriander, Basilikum und Thymian
Frischer Zitronensaft
Sprudelwasser

Die Kräuter in einen Krug geben, den Zitronensaft sowie die Eiswürfel dazugeben und mit Mineralwasser auffüllen. Ein Schuß Apfelsaft bringt Süße und Geschmack.

Agua Fresca

Dieses beliebte mexikanische Getränk kombiniert erfrischendes Wasser mit deinen Lieblingsfrüchten.

Wasser
2 Tassen deiner Lieblingsfrüchte (Erdbeeren, Ananas, etc.)
Frisch gepresster Limettensaft

Das Obst und das Wasser mit einem Mixer pürieren, in einen Krug geben und Limettensaft zugeben. Alles für eine Weile kalt stellen.

alkoholfreie Cocktails
Foto: Brooke Lark / unsplash.com

Orangen-Kamille-Eistee

Kamillentee mit 4 Teebeuteln und 750 ml Wasser zubereiten. Vollständig abkühlen lassen. ½ Tasse Orangensaft hinzufügen, in einen Krug geben und servieren.

Lavendel Limonade

Blumig, süß und sauer!

Wasser
Getrocknete Lavendelblüten
1 Tasse frischer Zitronensaft
Flüssiger Stevia-Extrakt (falls gewünscht)

2 Tassen Wasser zum kochen bringen und die Lavendelblüten hinzufügen. Vom Herd nehmen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen. In einen Krug geben und die restlichen 4 Tassen Wasser, den Zitronensaft und ggf. das Stevia hinzufügen. Den Krug für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach servieren.

Trink-Tipps für den Sommer

Vermeidet Elektrolytersatzgetränke, Softdrinks und andere (industriell) gesüßte Getränke. Trinken solltet ihr hauptsächlich Wasser und nur gelegentlich mal eine Abwechslung genießen wie eins der oben genannten Getränke, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Saftschorlen. Besonders wenn ihr im Alltag aktiv seid, sorgt immer dafür, eine Flasche Wasser dabei zu haben.

Foto Slider: Kaizen Nguyen / unsplash.com

10 Möglichkeiten, deinem Kind ein positives Körpergefühl zu vermitteln

Wie bringt man seinem Kind ein positives Körpergefühl bei? Mit dem Einfluss von sozialen Medien wie beispielsweise Instagram, ist diese Frage wichtiger denn je geworden. Wir zeigen dir 10 Tipps, wie dein Kind lernt sich wohl zu fühlen und seinen Körper zu akzeptieren.

Viele Studien zeigen, dass eine gesunde Einstellung zum eigenen Körper sowie ein gutes Körpergefühl zu einem erfüllten Leben beitragen. Doch wie ist das möglich, mit dem Einfluss von Werbung und sozialen Netzwerken? Bilder von vermeintlich perfekten Menschen zeigen uns jeden Tag, dass wir entweder zu dick, zu dünn, zu klein oder zu durchschnittlich sind. Konsumenten werden mit utopischen Anforderungen und Erwartungen konfrontiert, an denen auch wir Erwachsene scheitern – wie sollen dann Kinder und Jugendliche damit umgehen?

Als Eltern möchte man sein Kind am liebsten davor schützen. Ab einem bestimmten Alter wird es jedoch schwierig, es ganz von Werbung und Internet fernzuhalten. Neue Medien sind Teil unseres Alltags geworden, so sind präventive Maßnahmen, wie das vermitteln von Medienkompetenzen für den verantwortungsvollen Umgang der beste Schutz davor. Beispielsweise könnt ihr das körperliche Bewusstsein eurer Kinder stärken und sie auf verzerrte und meist realitätsferne Bilder im Fernseher und Internet vorbereiten. Genauso wichtig wie es ist, Kindern frühzeitig beizubringen „Dein Körper gehört dir!“, so ist es ebenso wichtig Kindern zu zeigen, dass sie sich selbstbewusst, stark und wohl in ihrer eigenen Haut fühlen dürfen.

Hier sind 10 Tipps, wie du deinem Kind ein positives Körpergefühl vermittelst:

1. Sprich nicht schlecht über den Körper anderer

Wenn Kinder hören, wie Erwachsene schlecht über den Körper anderer Menschen reden, dann projizieren sie das ganz schnell auf sich selbst. So zeigt der Blick in den Spiegel meist nur ihre körperlichen Defizite. Du solltest dir immer bewusst sein, wie du vor deinen (und allen anderen) Kindern über Körper redest, denn Worte haben ganz schön viel Macht. Abschätzige Kommentare sollten vermieden werden und das Thema bestenfalls nicht zu Hause besprochen werden.

2. Kritisiere nicht deinen eigenen Körper

Den eigenen Körper vor Kindern schlecht zu reden kann schädlich sein. Wer ständig an sich zu mäkeln hat, vermittelt kein gesundes Körpergefühl an das Kind. Als Mama oder als Papa solltest du zeigen, dass jede Körperform es wert ist, respektvoll behandelt zu werden.

Unterschiede zu erkennen und als normal zu empfinden, ist ein wichtiger Aspekt auf dem Weg zu einem positiven Körpergefühl. | Bild: Gettyimages

3. Zeig, dass es nicht nur die eine Körperform gibt und dass Vielfalt gut ist!

Egal ob groß, klein, breit, schmal, dick oder dünn – uns Menschen gibt es in allen Körperformen und das ist auch vollkommen in Ordnung so. Sprich positiv mit deinen Kindern über alle Körperformen. So erlaubst du ihnen und dir selbst sich in ihrem Körper wohlzufühlen. Und wenn man mal ehrlich ist: meistens findet man Menschen schön wegen ihrer Ausstrahlung, dem Humor oder ihrem Lächeln unabhängig von Größe oder Körperform.

4. Lege den Fokus auf innere, nicht auf äußere Werte

Klingt logisch, ist es auch: Wenn man ständig über Aussehen und Äußerlichkeiten spricht, lernen Kinder, dass es auf die äußeren Werte ankommt. Die Frage ist nur, ob man das auch vermitteln möchte, denn es gibt weitaus wichtigere Dinge im Leben. So ist es wichtig mit Kindern über Werte zu sprechen, die nichts mit ihrem Körper zu tun haben, wie beispielsweise verantwortungsvoll oder empathisch zu sein.

5. Sprich darüber, was unser Körper alles kann

Anstatt sich auf das Aussehen unseres Körpers zu konzentrieren, sollten wir darüber nachdenken, zu was er eigentlich fähig ist. Zähle mit deinem Kind all die Dinge auf, die unser Körper für uns tut und dir wird selber wieder bewusst wie wertvoll er ist.

6. Sei ein Vorbild bei gesunder Ernährung und Bewegung

Für deine Kinder bist du ein Vorbild, deshalb lebe deine eigenen Werte bewusst vor. Mache dir nicht ständig Gedanken um die Essgewohnheiten deiner Kinder. Sie lernen von dir und deinem Partner wie man isst und sich bewegt. Was in deiner Macht liegt: ihnen einen gesunden Lebensstil vorleben und sie zu Hause mit gesundem Essen versorgen.

7. Setze auf intuitives Essen statt Verbote

Ermutige dein Kind dazu, auf die Bedürfnisse seines eigenen Körpers zu hören. Wann bin ich voll? Wann habe ich Hunger? Worauf habe ich Lust? Schreibe deinen Kindern nicht vor, was sie nicht essen und wie oft sie sich bewegen sollen. Wenn ein Kind lernt auf seinen Körper zu hören und obige Fragen selbst beantworten kann, dann ist es nicht mehr notwendig das Essen in „gut“ oder „schlecht“ einzuteilen. Dein Kind soll mit einem gesunden Essverhalten aufwachsen und sich nicht große Gedanken machen müssen.

8. Sprich mit Freunden und Familienmitglieder über Body-Positivity

Je mehr, desto besser, desto effektiver. Tausche dich mich Freunden und Familie aus, wie man Kindern ein positives Körpergefühl vermitteln kann.

9. Achte auf den Medienkonsum deiner Kinder

Kinder werden ständig mit Medien konfrontiert, welche die heutigen Schönheitsideale wie „Kim-Kardashian-Po“, Oberschenkellücke und co. zeigen.  Schaut euch Fernsehprogramme oder Serien an, welche die Vielfalt der Körperformen zelebrieren und vermeidet Programme, die sich auf das Aussehen reduzieren.

10. Rede über erfolgreiche Menschen, die nicht einem Schönheitsideal entsprechen

Zeige deinem Kind Persönlichkeiten, die Großes geleistet haben, sei es in Wissenschaft, Politik oder Sport. So lernt es, dass es nicht auf bestimmte Schönheitsideale ankommt und dass man alle Menschen wertschätzen sollte, unabhängig von ihrem Aussehen.

 

Dein Kind fragt schon nach den Blumen und den Bienen und vielleicht ist es Zeit für die Aufklärung, aber wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt?

Spannende Kinderbücher für Leser ab 8 Jahren

Die Ferien rücken näher, da sind spannende Kinderbücher als Urlaubslektüre gefragt. Wir haben einige Bücher für Kinder ab 8 Jahren herausgesucht, die Mädchen und Jungs gleichermaßen spannend finden. Viel Spaß beim Lesen….

Ziegen bringen GlückKinderbücher für Leser ab 8 Jahren

Was macht eine Ziege auf dem Dach eines New Yorker Hochhauses? Kid ist sich nicht sicher, ob sie das weiße Tier wirklich gesehen hat oder nur eine Fata Morgana. Aber beide sind in der Großstadt ziemlich selten, oder? Erst als sie Will kennenlernt und dieser die Ziege ebenfalls erspäht, kann sie sich sicher sein. Jetzt machen sich die beiden auf die Suche nach dem ungewöhnlichen Tier. Sie sammeln bei allen Bewohnern des Hauses Hinweise, aber nur die wenigsten sind so gute Beobachter, wie die beiden 11-Jährigen. Kid und Will wollen die Ziege jedoch unbedingt finden, denn es heißt wer eine Ziege sieht, dem winken sieben Jahre Glück – und das könnten beide gut gebrauchen. Anne Fleming hat ein gutes Gespür für schräge Typen und witzige Situationen. In ihrem Kinderbuchdebüt lässt sie viel Raum für Emotionen, für Skurriles, Nachdenkliches und lustige Begegnungen.
Von Anne Fleming, ab 10 Jahren, Carlsen Verlag für 10,99 Euro.

 

Unterwegs mit KaninchenKinderbücher für Leser ab 8 Jahren

Andrea lebt mit Kaninchen Maikel bei seinem Vater. Manchmal geht es ein wenig chaotisch zu im Haushalt, aber eigentlich kommen sie ganz gut zurecht. Bis eines Tages alles anders wird: Fidaa und ihre Mutter ziehen ein. Andrea findet das ganz schlimm. Und es kommt noch schlimmer: Fidaa lässt Andreas geliebtes Kaninchen fallen. Aus Versehen, wie sie sagt, aber soll Andrea ihr das wirklich glauben. Jetzt soll Maikel eingeschläfert werden, aber das wird Andrea nicht zulassen. Er haut ab und macht sich auf den Weg nach Süddeutschland wo seine Mutter wohnt. Das Kaninchen hat er in eine Kühlbox gepackt. Aber Fidaa gibt nicht so einfach auf. Sie begleitet Andrea bei seiner Flucht und ist schließlich sogar ein bisschen hilfreich. Benjamin Tienti behandelt das Thema Scheidung und Patchwork ohne allzu gefühlsduselig oder moralisch zu werden. Und Kaninchen Maikel sorgt in den entscheidenden Momenten für eine schöne Prise tierischen Humors.
Von Benjamin Tienti, ab 10 Jahren, Dressler Verlag für 13 Euro.

Kinderbücher für Leser ab 8 JahrenMitten im Dschungel

Das ist der Stoff, aus dem Abenteuerfilme sind. Fred, Con, Lila und ihr kleiner Bruder Max stürzen mit einem Propellerflugzeug mitten im Dschungel ab. Jetzt sind sie völlig auf sich allein gestellt, denn kein Erwachsener hat überlebt. Sie müssen sich einen Unterschlupf bauen, etwas zu essen finden, sich vor gefährlichen Tieren schützen… Die entscheidende Frage aber ist, wie sie aus dem Urwald wieder heraus und nach Hause kommen. Unsentimental und sehr, sehr spannend erzählt Katherine Rundell davon, wie sich die Kinder in der Wildnis durchsetzen, welche Auseinandersetzungen es unter ihnen gibt und wie sie ihre Ängste überwinden. Bis zum Schluss bleibt die Geschichte spannend und auch das Ende ist nicht so leicht vorhersehbar. Ein fesselnder „Pageturner“, genau die richtige Urlaubslektüre.
Von Katherine Rundell, ab 10 Jahren, erschienen bei Carlsen für 15 Euro.

Kinderbücher für Leser ab 8 JahrenKlassenreise mit Miss Braitwhistle

Wir alle haben die clevere Miss Braitwhistle ins Herz geschlossen. Aber jetzt heißt es Abschied nehmen. Im (laut Autorin Sabine Ludwig) definitiv letzten Band der Reihe erinnern sich die beiden Helden Franz und Aki an ihre Klassenfahrt. Eigentlich dachten sie, es würde in eine ganz tolle Freizeitanlage gehen, doch ihr tatsächliches Ziel ist viel weniger schick als angenommen. Daran ist natürlich nur die doofe 4b schuld und ihre Lehrerin Frau Sauermann, die ihrem Namen wieder einmal Ehre macht. Doch Aki und Co. lassen sich auf dem etwas heruntergekommenen Erlebnishof den Spaß nicht verderben. Es gibt wieder liebenswerte Charaktere und natürlich tauchen all die bereits bekannten Schülerinnen und Schüler auf. Witzige Dialoge, lustige Einfälle und die fabelhafte Miss Braitwhistle werden auch ungeübtere Leser fesseln und amüsieren.
Von Sabine Ludwig, für Kinder ab 8 Jahren, Dressler Verlag für 14,00 Euro.

Der große schwarze VogelKinderbücher für Leser ab 8 Jahren

Wie soll man damit umgehen, wenn plötzlich einer der wichtigsten Menschen nicht mehr da ist. Bens Mutter stirbt völlig unerwartet an einem strahlenden Oktobertag. Das Wetter passt irgendwie nicht zur Traurigkeit der Ereignisse. Ben erzählt von den ersten Tagen nach dem Tod seiner Mutter und sagt: „Ich will aber nicht, dass das hier nach einer düsteren Geschichte klingt.“ Er erinnert sich an seine Mutter, die impulsiv war, schnell in Wut geriet und ohne lange darüber nachzudenken bis zur Spitze des Kastanienbaums kletterte.
Stefanie Höfler erzählt einfühlsam, tröstlich und ohne sentimental zu werden von der Unfassbarkeit des Todes. Das hat so gar nichts Erschreckendes, sondern ist eher tröstlich und sehr nah.
Von Stefanie Höfler, für Kinder ab 10 Jahren, Beltz&Gelberg Verlag für 13,95 Euro.

15 spannende Lesetipps für den Urlaub am Meer findet ihr hier.