
Isabelle Jänchen
Text: Isabelle Jänchen
Eure Kinder sollen sich ein Zimmer teilen? Ob ihr diese Entscheidung aus Platzgründen trefft, oder euch ganz bewusst dafür entscheidet – wichtig ist für ein geteiltes Kinderzimmer vor allem die Planung. Eine gut durchdachte Raumunterteilung und die richtige Ausstattung sorgen dafür, dass jedem Kind sein individueller Bereich zur Verfügung steht. Welche Möglichkeiten sich je nach Platzgröße bieten und Hilfe bei der richtigen Lösung zeigen wir in diesem Beitrag.
Individuelle Bettlösungen, und persönliche Details in der Dekoration helfen jedem Kind, sich in seinem eigenen Reich wiederzufinden.
Hochbetten sind die wohl platzsparendste Möglichkeit für ein geteiltes Kinderzimmer und lassen sich relativ einfach ganz individuell gestalten und je nach Alter verändern.
In diesem Beispiel wird gezeigt, wie man das Bett Kura von Ikea umfunktionieren kann. Noch mehr Beispiele, was die Umgestaltung dieses Bettes betrifft, haben wir in einem unserer letzten Beiträge bereits zusammengefasst.
Ob die Kinderbetten aneinander oder auch nebeneinander gestellt. Wenn die Kinder schon etwas größer sind und sich abends gemeinsam Geschichten anschauen und vorlesen können ist diese Bettlösung eine schöne Idee!
Zusammengerückt wird es doch gleich viel gemütlicher. Wenn man aus schlechten Träumen aufwacht, ist das Geschwisterkind nicht weit und hoffentlich zum Kuscheln bereit!
Hochbett DIY darunter zwei Babybetten
Ihr habt bereits ein älteres Kind und erwartet als nächstes Zwillinge? Hier ist eine Möglichkeit, all Eure Kinder gut unterzubringen! Weitere Möglichkeiten bei bis zu drei Kindern gibt es hier:
Schlafunterbringung bei drei Kindern
Vorteile, wenn Kinder sich ein Zimmer teilen:
- Für zu viel Spielzeug ist schlichtweg kein Platz. Da hilft, sich auf das Minimaliste zu beschränken, ohne dass die Kinder in einem Berg von Spielzeug versinken. Sinnvolle Aufbewahrungssysteme helfen das Spielzeug zu unterteilen und rasch zu verstauen.
- Die meisten Kinder schlafen nicht gern allein – in dem Fall ist das Geschwisterchen immer direkt da.
- Kinder lernen früh, dass Kompromisse nötig sind und wie man Konflikte für alle zufriedenstellend lösen kann
Das sind ggfl. Nachteile, die entstehen:
- Kinder können sich gegenseitig vom Einschlafen ablenken, oft entspannt sich die Situation aber nach einiger Zeit wieder von ganz allein
- Ist ein Kind krank oder wacht aus anderen Gründen nachts auf, kann es passieren, dass das Geschwisterkind mit wach wird.
- Rivalitäten sind möglich, lassen sich im Alltag generell aber auch nicht vermeiden
Titelbild:Ikea
Teaserimage: Oliver Furniture